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Sefriebigung auf.
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Blockstraße auf jcin Aus Vorschlag der Jesuch abgelehnt, da lpothekec Schlvieder, bauen will, hat sich ndergesetzt. Danach 'la^ abgeschrägt, so- Ecke wegsällt. Die nngen, bie in dieser unverstanden. - Die .edhoj gestanden hat, Töchterschule gehörigen
-sch wird bie Äusfuhl- Scicb^of übertragen. WO Mark M die hr Übermacht. MÈ ituns dââU nß ist MchmM-
erhalten Birkenstock und Schneider für 7327 Mk. Das Höchstgebot war 18 700 Mk.
Die Sielbauarbeiten.
Loos I erhalten Jäger & Rumpf in Hanau. Es luirb bei der Behandlung dieser Frage festgestellt, daß Der Mainsand zur Herstellung solcher Arbeiten geeigneter ist als bet Lahnsand. Die Firma^ Jager & Rumpf erhält auch Loos II. Zusammen 14/ 000 Mk.
Vom alten schloß.
Für die Treppe, die am neuen „alten schloß an- acbracht wird, werden 562 Mk. bewilligt.
Das Ortsstatut für das Gewerbegericht Gießen wird in der von Assessor Schlosser vorgenommenen Fassung genehmigt.
Hessische Hypothekenbank
An Der projektierten Hypothekenbank beteiligen sich: Oberhessen mit 10,000, der Kreis mit 5000 und die Stadt Äießen mit 10,000 Mark.
Der Stadtgeometer erhält auf Vorschlag des Bürgermeisters die Funktionen
eines Krcisgcometecs.
WirtschaftSkonzessionen.
Dem LouiS Euler wird die Konzession zum Betrieb der Wirtschaft Grünbergerstraße 15 erteilt. — Dem Kantinen- mirt, dem neuen, wird natürlich die Konzession anstandslos Keivährt — Dagegen werden dem Martin Langsdorf und dem H. Bellos, Alicestraße, ihre entsprechende Gesuche ab- gsj klagen.
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Bus stellen und Naebbargebieten.
Schotten, 30. Juli. Nächsten Montag Dienstag [ mib Mittwoch findet unser sogen. „Sommermackt" hatt. An den beiden ersten Tagen ist ein bedeutender Vikhmarkt, zu dem sich Handelsleute bis aus der Berliner Gegcnd'einstellen. Dec Krämermarkt ist dagegen klein. - Das Lehrerheim „Vogelsberg" erfreut sich ’ Zt. eines zahlreichen Besuches von Lehrern und Privaten, die zur Erholung auf einige Zeit dort ein- ; Mrtirt sind.
Cffcnbad). In der letzten Generalversammlung der Aktionäre von Schlossers Liegenschaft wurde einstimmig b schlossen, das Gebot der Stadt Offenbach in Höhe von 193 500 Mark zu acceptiren. Somit würde die Liegenschaft definitiv in den Besitz der Stadt übergehen.
Darmstadt. Der Großherzog hat dem Assistenten am chemischen Institut und Privatdozentin für pharma- z mische Chemie an der Technischen Hochschule Dr. Georg hN)l den Charakter als Professor erteilt.
Darmstadt, 30. Juli. Als Nachfolger des als Provinzialdirektoc nach Gießen versetzten Ministecial- nlhs Dr. Breidert ist der Obecregierungsrat und Vortragende Rat im Ministerium des Innern, Karl August Weber, ein Sohn des verstorbenen Finanzministecs Weber, in Aussicht genommen.
In Darmstadt starb dieser Tage dec ehemalige Kanzleirat Christoph Mendel im Alter von 85 Jahren. 3)1. wirkte lange Jahre an dec Großh. Hofbibliothek.
§ Der verstorbene Fürst Wilhelm zu Hanau hat der Kasseler Araunverwaltung 3000 Mark testamentarisch vermacht.
Dieburg. Der überhand nehmenden Zigeunerplage tritt unsere Kreisbehörde in dankenswerter Weise entgegen. Gelegentlich einer in den letzten Tagen siattgehabten Versammlung sämtlicher Bürgermeister beè Kreises wurden letztere ersucht, künftighin den Zigeunern keinerlei Bescheinigungen mehr über vorüber- gchenden Aufenthalt, Wohlverhalten u. s. w. auszustellen Md namentlich auch dafür zu wirken, daß denselben in den Gemeinden keinerlei milde Gaben mehr verabreicht werden, weil hierdurch dec Bettel nur unterstützt werde. - Sehr nachahmenswert!
Bensheim. In einem Wäldchen nahe Würzburg wurde dcr von hier gebürdigte Herrman Bentheim erhängt aufgefunden. In feinen Kleidern fanden sich noch zirka 120 Mk. bar sowie eine goldene Taschenuhr. Nach dem Polizeibericht liegt Selbstmord vor. Die Ursache dürfte Krankheit sein.
Aus dem Odenwald. Auch in diesem Jahi-e dürfte, iuch dec Unzahl der auftretenben Kohlweißlinge zu urteilen, eine Beeinträchtigung dec Gemüse- kr träge durch die Kohlraupe eintreten. Ein ebenso billiges wie leicht anwendbares Mittel zur Weitilgung der Kohlraupe ist das Ausstceuen von Thomasmehl. Im vorigen Jahre machte ein Kraut- Panzer den Versiich, auf einem Morgen Gemüse- Wanzen etwa 1 Zentner Thomasmehl auszustreuen. Amtliche von dem Thomasmehl getroffenen Raupen Mgen teils schon an demselben Tage, teils am weiten Tage zu Grunde. Später wurde das Aus- teucn wiederholt. Eine gründliche Säuberung des pmiüfefelbeS von Raupen war die Folge. Im In- Mise der Landwirtschaft dürften sich ähnliche Versuche Md die Veröffentlichung der Ergebnisse empfehlen
Eine „rührende" Geschichte, die sich bei Mainz abspielte, erzählte ein Zugführer: Eine Dame kam mit i^em Hündchen auf dem Arm an den Zug und wollte tbm in einem Damenabteil Platz nehmen, als der Schaffner hinzukam und gegen die Mitnahme des Tieres in Len Wagen protestierte und verlangte, daß der Hund bie Reise im Hundeabteil zu machen habe; dabei blieb dec Beamte, trotz aller Bitten. Die Dame gab endlich mH und geleitete ihren Liebling, einen kleinen Pintscher, W zu dem Hundegelaß, wohinein das Tier dann Wch zärtlichem Abschiede geschoben wurde. Nun aber Wlte der Hund erst den Trennungsschmerz und fing Munerlich an zu heulen. Das war der Dame zu viel, ■hüt weinend bat sie nun, daß, wenn der Hund denn IfW mit ins Damenabteil dürfe, so möge man doch x Ln$ Hundeabteil lassen (dabei hatte sie schon ^n Kopf in die Oeffnung gesteckt), denn weder sie noch j^unb würden, wenn getrennt, lebend am Ziel ihrer Neiße ankommen 1 Nun ging die Sache doch ten Beamten
gegen die Hutschnur, sie erklärten, ohne Hund und Herrin abzufahcen — da fügte sie sich in ihr Schicksal und — weder Hund noch Dame waren am Heimweh gestorben, als man das Ziel der Reise der beiden erreichte. Natürlich hatten die übrigen Reisenden ein kolossales Gaudium an der Geschichte.
In Oppenheim hat dieser Tage eine israelitische Witwe gegen ihren 20jährigen Sohn Strafantrag beim Amtsgerichte gestellt. Derselbe mißhandelte des öftern seine Mutter und Geschwister, beschädigte verschiedene Hausgeräte, wenn er nicht genügend Taschengeld bekam, so daß zuweilen die Gendarmerie zur Abwehr gerufen wurde. Er wollte auch, indem er die Wasserleitung aufschraubte, die ganze Familie ertränken. (!) Er wurde ins Haftlokal eingeliefert und wird sich nun wegen Mißhandlung, Bedrohung und Sachbeschädigung zu verantworten haben.
Alzey, 29. Juli. Heute Nachmittag gegen 4 Uhr drang der Theilhaber Stoll des in der Antoniterstraße wohnenden Kurzwarenhändlers Adam Schneider in dessen Abwesenheit in die Wohnung desselben ein, erbrach das Pult, verübte großen Lärm und schleifte die Ehefrau Schneider an den Haaren herum, wobei er ihr das Gesicht zerkratzte. Stoll lebt schon lange Zeit mit seinem Kompagnon in Unfrieden
In Alzey giebt ein Vorkommnis Stoff zur großen Heiterkeit. Die Frau eines Oekonomen machte in letzter Zeit die Wahrnehmung, daß die Zahl ihrer jungen Tauben sich stets verminderte, ohne daß sie sich deren Abnahme recht erklären konnte. Sie glaubte schließlich, daß ihre Lieblinge sich vielleicht in einen fremden Schlag verirrten, um von da aus im gebratenen Zustande als zarte Leck rbiss n auf der Tafel zu erscheinen. Die sehr energische Frau mußte sich überzeugen, ob ihr Verdacht sich rechtfertige, und die Gelegenheit hierzu war, als die Nachbarsleute in die Sommerfrische gegangen waren, sehr günstig. Die Frau stellte eine Leiter an das betreffende Haus, flugs gings die Sprossen hinaus und erreichte sie bald glücklich die äußere ziemlich weite Oeffnung des Nachbartaubenschlages. Kurz entschlossen kroch die kühne Steigmn in den Schlag, aber hier erwartete sie eine große Enttäuschung, denn in diesem Raume war auch nicht die Spur von Tauben zu finden. Nun galt es unbemerkt den Rückzug anzutreten, der jedoch nicht so glatt, wie der Aufstieg von statten ging, da sich bei dem hinierwärts Herauskriechen die Kleider der Frau zurücksträubten und letztere dadurch in luftiger Höhe in eine recht fatale Lage geriet, über die des Sängers Höfl chkeit besser schweigt. Nachdem die Frau mit einiger Mühe das Hindernis wieder beseitigt, gelang ihr, wie mehrere diese Szene Beobachtende bemerkten, der Abstieg.
vermischtes.
* Mit dem Tod des Geh. Hofcat Josef Kürschner haben die Litteratur, das statistische Gebiet wie auch andere eine große Lücke erhalten. Kürschner hat eine Reihe inhaltreicher und praktisch recht brauchbarer Sammel- u. s. W. Werke herausgegeben, die viel Anklang gefunden und auch in dieser Zeitung Würdigung fanden, so daß „Jahrbuch", das „Weltsprachen-Lexikon", das „Handbuch dec Presse", das „Staats-, Hof- und Kommunalhandbuch" u. s. w., nicht zu vergessen den „Deu schen Litteratur-Kalender". Aber auch eine ganze Anzahl litterarischer und politisch-nationaler Werke ging aus seiner Feder hervor, wie auch dec Unermüdliche noch Zeit fand, einige Zeitschriften ständig zu redigiren. Kürschner war noch keine 49 Jahre alt, (geb. am 20. September 1853 in Gotha), ist also im besten Mannesalter gestorben.
* Prag, 31. Juli. Heute Vormittag stürzte in dec Nähe dec russischen Kirche ein Neubeu ein. Bisher wurden 5 Leichen aus den Trümmern gezogen, 9 Arbeiter werden noch vermißt.
* In Goisern in Obecösterreich ist am 26. Juni der ä l t e st e S t a a t s p e n s i o n i st dec österreichischen Monarchie, dec ehemals äcarische Holzarbeiter Josef Pesendorfer, im Alter von 104 Jahren gestorben. Ec war am 13. Januar des Jahces 1798 geboren und hat somit in drei Jahrhunderten gelebt.
Bl'nder E.ser schadet nur! Eine fremde Herrschaft gab in München dem Kutscher des Hotels bei dec Abreise den Auftrag, das Gepäck in den Zug zu bringen und zugleich das betreffende Koupee zu reservieren. Anstatt nun dem Kondukteur die bezügliche Mitteilung zu machen, blieb dec Kutscher dec Sicherheit halber selbst im Wagen sitzen, während die Herrschaft in einem anderen Koupee Platz nahm. Richtig verließ denn auch dec Schnellzug die Halle und dec diensteifrige Rosselenker, dessen Omnibus unterdessen am Zentralbahnhof vergeblich auf ihn wartete, mußte die Reise nach Nürnberg mitmachen, wo ec das Gepäck den Eigentümern zustellen konnte, zugleich aber die Kosten dieser unfreiwilligen Fahrt auf eigene Rechnung bestreiten mußte.
* Eine Starke vom 'chwachen Geschlecht. Gegen eine Artistin, bie sich „Heckulina" nennt, wurde ein Strafverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet, weil sie im Streite mit einem Herrn demselben mit dec flachen Hand quer über das Gesicht einen Schlag versetzte, dec ihm das Nasenbein zertrümmerte und zwei Vordeczähne ausschlug. Die streitbare Artistin wiegt 236 Pfund und tritt als Riesendame auf.
WHm
Berlin, 1. August. Wa ldeck-Rousseau ist gestern auf dem Par.ser Nordbahnhose angekommen und wurde von seinen ehemaligen Minister-Kollegen begrüßt. Er verweigerte sämtlichen Interviewern Details über seine Unterredung mit Ka ser Wilhelm.
Frankfurt a. M., 1. August. Der Großherzog von Mecklenbucg-Strehlitz traf heute früh hier ein und fuhr sofort nach Bao Homburg weiter.
Venedig, 1. August. Deutsche Sänger, die vom Sängecbundesfest in Graz hierher gekommen waren,
veranstalteten gestern auf dem Markusplatz ein Konzert, wobei ihnen Huldigungen bereitet wurden. Nach oem Konzert fangen 200 andere deutsche Sänger, die inzwischen aus Triest eingetroffen waren, deutsche Lieder und das zahlreich anwesende Publikum bewies auch ihnen seine Sympathie durch lebhaften Beifall und freudiges Tüchecschwenken.
Rom, 1. August. Pastor Lang hat auf seinem Antrag sein Amt als deutscher Botschafts-Previger in Rom niedergelegt.
London, 1. August. Das „Londoner Medical" Journal schreibt über den Zustand Könia Eduards: Der König befinde sich wohl und die Besserung in seinem Befinden schreite schneller vorwärts als man erwarten konnte. Die Wunde selbst ist auf einen kleinen Umfana zurückgegangcn. Wenn man nicht mit unglücklichen Zufällen rechne brauche das Publikum keine zweite Verschiebung der Krönung zu befürchten oder darüber beunruhigt zu sein, ob der König im Stande sein wird, die KrönungS-Ceremonie wohlbehalten und ohne Erschöpfung durchzumachen.
— DreyfuS verlangt in einem offenen Briefe, die russische Regierung möge erklären, daß DreyfuS weder direkt noch indirekt für sie gearbeitet habe und bedauert, daß Gallifet, welcher DreyfuS in Marienbad als russischen Agenten bezeichnen hörte, falsch berichtet worden sei und eine Verleumdung weiter erzählt habe. Daß DreyfuS kein Agent Deutschlands gewesen sei, habe Gallifet übrigens allgemein ganz positiv versichert.
London, 1. August. Bei einem Locd Kitchener zu Ehren gegebenen Diner im Hotel Metropol überreichte der Lord Major von London Kitchener einen ihm von der Stadt Kapstadt gestifteten Ehrensäbel. Kitchener erklärte, indem er für die Ehrengabe dankte, er sei überzeugt, daß in Südafrika das Schwert niemals wieder aus der Scheibe gezogen werden würde. Kitchmer zollte ferner seinem Freunde Lord Milner warme Anerkennung. Ihre Freundschaft sei durch Sturm und Drang gemeinsam erlebter kritischer Tage gefestigt worden und er zweifle nicht, daß MilnerS großr Eigenschaften immer mehr gewürdigt werden würden.
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinde.
10. Sonntag nach TrinitattS, den 3. Aug.
G ott esdi enst.
In der Stadtkirche.
Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Schlosser.
Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmirten der Matthäus- gemeinde.
- Vormittags 9.30 Uhr: P'arrer Dr. Grein.
Beichte und heiliges Abendmahl für Matt räuS- und Markus- gemeinde. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten
Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die MarkuSgemeinde. Pfarrer Dr. Grein.
In der JohanneSktrche.
Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Di. Naumann.
Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmietten auS der Johannesgemeinde.
Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrer Euler.
Vormittags 11 Uhr Kinder gottesdienst für die LukaSgemeinde. Pfarrer Euler.
Nach allen Gottesdiensten Sammlung für die Innere Mission.
Sonntag, abends 8 Uhr Versammlung und Bibelbesprechung im Konfirmandensaal der Johanneskirche.
Katholische Gemeinde.
Samstag, 2. Aug.
Nachmittags um 5 Uhr und Abends um 8 Uhr: Gelegenheit jur heiligen Beichte.
Sonntag, den 3. Aug. 11. Sonntag nach Pfingsten.
Vormittags von 6.30 Uhr: Gelegenheit zur Heil. Be.chte.
„ „ 7 Uhr : Die erste heil. Messe,
vor und in derselben Austeilung der heiligen Kommunion.
„ 8 Uhr: Die zweite Heil. Messe.
„ „ 9.30 Uhr: Hochamt mit Predigt.
Nachmittags 2.30 Uhr: Andacht
Gottesdienst der israelitischcil Kellgionsgesellschaft.
In der Synagoge, Südanlage.
Samstag, den 2 Aug.
Vorabend 7,45 Uhr Morgens 8,30 Uhr. Nachmittags 4 Uhr:
Predigt. Sabbatbausgang 9,10 Uhr.
Methodisten-Gemeinde, risterweg 16.
Sonntag Abend 8 Uhr Predigt und jeden Mittwoch Abend
* * „3ft Gießen Badeort geworden?" frug gestern in einer hiesigen Gastwirtschaft ein durchwandernder Tourist. „Wie meinen Sie dies?" frug mit gekränktem Nationalstolz dec Wirt. „Ja", entgegnete der Tourist, „ich sah, daß die rot-weißen Wegweiser- pfosten jetzt rot-gelb gestrichen werden.
EittentNr.
* * Das von uns in Nr. 167 der „Oberhess. Familienzeitung" abgedruckte Gedicht „Hessenblut", welches so großen Anklang gefunden hat, ist dem „Hessenland" entnommen; der Verfasser ist H. Bertelmann in Kassel. Die kleine Fußnote ist ein Auszng aus „Hessische Ehrentafel"._____________ __________
Geschäftliches.
Simonsbrot. Es dürfte für eine große Anzahl unserer Leser, besonders alle, welche mit den bisher üblichen Brotarten nicht zufrieden sind, und für viele Leidende von Interesse fein zu erfahren, daß auch in Hessischen Landen eine erste Simonsbrotfabrik entstanden ist und zwar in Eltville a. R h. wie aus dem Annoncen-Teil heutiger Nummer ersichtlich.
Die Ziehung 5. Klasse der Landestotterie findet am 4. August statt. Diejenigen Spieler, die ihre Loose zur 5. Klasse etwa noch nicht erneuert haben sollten, wollen dies daher zur Sicherung ihrer Ansprüche an einen etwaigen Gewinn umgehend noch nachholen unter Einsendung des Erneuerungsbetrages an denjenigen Hauptkollekteur berw. Kollekteur oder Loose- Verkäufer, von dem sie die Loose der Vorklassen bezogen haben.