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gen des Entfchädigungsausschuffe« eigen, sondern die Beratungen gelegenhrit sollen in Fühlung mit gungsausschutz fortgesetzt werden.

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Aus dem besetzten Gebiet.

Deutsches Gesuch «m französische Besatzung!

Bopparder Geschäftsleute haben es fertig

noch nicht er- über die An­dern Entschädi-

Die getonte Doge in SWen.

I Verhaftung des ägyptischen Nationalistrnfvhrers.

London, 24. Dez. Aus Kairo wird gemeldet: TIer Votionalistenführer Zaghlul Pascha ist jverhaftet und durch eine Eskorte britischer ; Truppen nach dem Polizeibüro gebracht worden, d Eine weitere Meldung besagt, Zaghlul Pascha sei tz, einem Krafwagen nach Suez verbracht worden. Mgzeuge überfliegen dauernd die Stadt Kairo, i DieMorning Post" meldet aus Alexandrien, X chüb auch dort Kundgebungen wegen der Auswei- jueg Zaghlul Paschas aus Kairo stattfinden. Fla- 2 sthen und Steine wurden auf die Polizei geworfen, ch Panzerautos patrouillieren in der Stadt. Der

itum, 5, 341 Rice, rite 38»

Die^betheiftifte Zeiten' erlernt jerösm«! wöchentlich. Bez»s-v»»is moxatiici ohne Zustellung 8.50 Mk, durch dir Post 9.50 Mk. Für aaifalienOe Nummern iufslg, Streik» ooer elementarer Ereignisse kein Ersatz. Verla, von Dr. L. Hitzeroth. Druck der llniv^Bnchdruckerei von Sob.Sntt. Koch, Markt 2128 Fernsprecher 53, Postscheckkonto: Nr. 5015 Lmt Statttfert Main.

handel ruht.

K a i r o, 26. Dez. Fast die gesamte studierende jugenb ist in den Ausstand eingetrete«. Z'^hlul Pascha und die anderen verhafteten Nationalist'N bleiben in Suez unter militärischer Bewachung, bis eine Entscheidung über ihren künftigen Aufent­haltsort getroffen ist.

Truppencntsendung nach Aegypten?

Paris, 26. Dez. Wie Havas aus Malta mel­det, erhielten zwei englische Regimenter Leu Befehl sich zur Einschiffung nach Aegypten be- reilzuhalten.

DerSiern Pork Herald" meldet aus Kairo: Lestern kam es wieder zu Unruhen. Dabei wurden fünf ägyptische Studenten getötet und zwanzig ver- wundet.

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nruf 217 « »Ott ien

K. nach

Hb unb tfen.

AtmUches VerLndigungsblatt des Kreises Marburg

Anzeiger für (das früher kurhesfische) OLerhessen

bracht, ein Gesuch um Wiederbelegung Boppards mit einer französischen Garnison an das Oberkommando der Rheinarmee zu richten. Drei Geschäftsinhaber und ein älteres Fräulein sind die Urheber dieses Planes. Sie liehen in der Ge­schäftswelt das Gesuch herumgehen, um Unterschrif­ten zu sammeln. Wenn auch der Erfolg ihren und der Franzosen Erwartungen nicht entsprach, so steh die Tatsache des Gesuches doch fest, die rnen Verrat und Anschlag auf die deutsche Ehre und Würde dar­stellt. Die Besatzung war nach dem Ueberfall au: die Ursulinerinnen verlegt worden.

Kunst und Wissenschaft.

# Der Bizedirektor der vatikanischen Sternwarte -fr. Pater Lats, der Vizedirektor der vatikanischen Stern- warte und Herausgeber des .HUnnullsatlaS'. ist ae» jtorü«, - '

M DkGMO feine Selten ehr!.

Man schreibt uns:

Am 14. Dezemberprangte" in Marburg an den Stellen, an denen sonst Vergnügungs- und Konzert» Anzeigen angeschlagen werden, unter solchen Anzeigen einSteckbrief". Links das Lichtbild eines SseofsizierS in Uniform, rechts der Raine des wegen Kriegsver­brechens ^mit 4 Jahren Gefängnis bestraften Ober- leutnants zur See Boldt, Personalbeschreibung, An?- setzung einer Belohnung, dievom Oberreichsanwalt auf 50 000 Mark erhöht ist."

Worin bestand Boldt's Kriegsverbrechen? Darin, daß er auf dem gefährlichsten Posten, dem U-Boot, für sein Paterland kämpfte. Ist Boldt ein derartig gemeingefährlicher Verbrecher oder ist seine Flucht so staatsschäslich, daß seine Mederergreifnng steckbrief­lich. wie die eines gemeinen Verbrechers, verfolgt und mit 50000 Mark ausgelobt werden muß?

Wahrlich Sie Polizeibehörde desFreistaats" Ham­burg, von der der Steckbrief ausgeht, hat, nachdem sie z. Zt. ben U-Bootskämpfer in Ketten nach Leipzig geführt hat, zum zweiten Mal eine Leistung voll­bracht, wie sie in keinem anderen Land möglich wäre.

Und noch eine Frage an die Hamburger Regierung. Was kästet dieser Steckbrief? Er ist auf festem, tadel­losem Papier in bester Ausführung mit Bild gedruckt. Wenn ihn jedes kleine Nest erhalten hat, wird man 100 000 Mar? rechnen können, mit Porto und Anklebe- kosten vielleicht noch mehr. Dafür ist das Geld da; unter den. kleineren und mitleren Rentnern häufen sich die Selbstmorde, weil ihre Nahrungssorgen durch kgi Staat nicht tatkräftig gemildert tterderu . f. ' ~ ' T

MM«« Att Sie WWimg» Srrg».

Rathenans Dericht.

Berlin, 27. Drz. Gestern Vormittag fand in der Reichskanzlei eine Besprechung der an der Entschädigungsfrage beteiligten Ressorts über die Beantwortung der drei Rückfragen des Entschädi- gungsausschusse» weg«» des von Deutschland er- uchten Zahlungsaufschubs der Januar- und Fe­bruarraten statt. In der Sitzung, an der auch Reichsbankpräfidrnt Haven ft ein teilnahm, er- tattete Dr. Rathenau Bericht«übsr seine Lon­doner Reise. Am Nachmittag besprach das gesamte Reichskabinett in einer Sitzung denselben Gegen- tand. Rathenau berichtete hier gleichfalls über einen Londoner Aufenthalt. Wie die Blätter mit­teilen, soll ein, schriftliche Beantwortung der Fra-

Paris, 26. Äez. Ministerpräsident Briand empfing heute den Borsitzenden des Entschädigungs- «uÄschnsses unb verhandelte mit ihm über die Zahlinlg, tie Deutschiland am 15. Januar zu leisten hat.

Rücktritt Berthelots.

Paris, 26. De;. Der Geueralfekreläc im Mini­sterium des Aüswä«igen Berthelot hat Briand g*ften, ih» seiner Fmrktionen yi entheb«.

Er erklärt in einem Brief an beit Minifferpräfideir- t*t Bciatck, ba^ ev infolge her fortgesetzten Angriffe twb Verieumduttgen sowie der absurden Vorivürfe, denen er feit einem Jahr infolge der Zahllmgseinstel« (itttg der Bcmque Industrielle de Chine ausgesetzt sei, deren einer Chef sein Bruder gewesen ist, befürchten müsse, gegenüber dem Ausland, bei dem er täglich die Interessen Frankreichs zu vertreten habe, nicht mehr die nötige Autorität zu besitzen, um oem Staat gut dienen za können.

Politike Tagesna m-fden.

Bei der Beisetzung Clemens v. Delbrücks in Halle ließ sich der Kaiser durch seinen früheren Generaladzu- tonten Generaloberst v. Plessen vertreten. Berner nahmen teil die früheren Staatsminister Hergt, Helfserich und Düringer, Ministerialdirektor Frhr. v. Welser, Reg. Prüstdeni Frhr. v. Braun u. a. Der Kaiser tintle einen Kranz mit feinen Initialen nieder« legen lassen.

Ein Veteran von 1664, 186 und 1870/71, General­major Baron Friedrich de la Motte F o u q u e ist in Hannover im Alter von 79 Jahren gestorben. Er war 1897/98 Kommandeur der 43. Jnf.-Brigade in Cassel und trat als solcher in den Ruhestand.

Dr. Schiele ist nach Berliner Blättermelbung an die Spitze deS ZeitralverbandeS deutscher HauS- und Grundbesitzer-Vereine getreten.

Den ersten Ordnungsruf im hessischen Landtag er» vielt der sozialdemokratische Staatspräsident Ulrich, der dem dcutschnationalen Abgeordtteteu Kindt bei dessen Ablehnung der hoben Ministergebälter für Hessen das Wott .Kindskopf zurief. Der Präsident des Landtags, Herrn Ulrichs Parteigenosse Adelung, erklärte diesen Ausdruck als parlamentarisch unzu­lässig. _ Zgse würde man wohl über einen Minister des alten Regimes hergefallen sein, der sich so weil toereeffen hätte, einem Abgeordneten gegenüber eine solche Bemerkung zu machen?

ueber die Leistung der Post äußerte sich der Reichs« vostminister (nach einer Schilderung des demokrati­schen Abg. DeliuS imDemokrat"! bei der Attsschusz- beraMng der neuen Tariferhöhungen tt. a.: Die Leistungen des Personals im Postbetrleb gegenüber dem Frieden sind um dreißig Prozent zurück ge­gangen. Die Krankheitszisfern haben be­denklich zug-nommen (im Durchschnitt 27 Prozent, bei einzelnen Aemtern 35 Prozent). Diele Bedienstete bleiben einfach vom Dienst weg. Die Autorität der Vorgesetzten ist unter graben, und viele von bie= fen lassen den Dingen ihren Lauf, weit sie sich doch nicht durchsetz« fdnnen. Die öemnenräte bieten viel­fach »ei «bstelung hon MiMtide» M-r Stütze, IM-

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M Siilmy 868 ton«.

London, 26. Dez. Lloyd George if heute nach Tannes abgereist.

Paris, 26. Dez. (Havas.) Briand wirb am 3. Januar abends Pari» verlassen und sich nach Cannes begeben, wo am 10. Januar der Obersts Rat zufammentreien soll. Der französisch« und der britische Premierminister werden am Tage vorher unter sich eint Besprechung haben. Man nimmt an, daß die Tagung des Obersts» Rates nicht länger als vier Tag« dauern wird.

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Ma^ömr'g MMg, hen 27. Zezmber Inlmond.

Sie gtoe stzmkz-«M>wi.

Po» Dr. Alfred Gilde meister, M.d.R. (D. Bvt.).

Ja der Nacht vom IT. auf den 18. Dezember ist mt Reichstag der Antrag auf Verlängerung btr Frist für die Weiterführung btr alten schwarz-weiß-toien HandtlSslaage gefallen. Am 24. Juni hatten die Deutsch? Volks- pari«, die Hw.t^nationale Volkspartei, das Zentrum, die Demokraten unb die Bayrische Volksvntt'ei gemein» schastttch dcn Antrag gestellt, die Verordnung über die ^leueenfübruna der Handelsflagge mit dem schwarz» wi-goldenen Obereck bis auf weiteres anher Kraft zn setzen. Sie taten das damals mit der ausdrücklichen Be- griinbung,w«i durch eine Aenderung der alten Han­delsflagge der A i cde ra n fba n der dc u t s che n See­schi s f a b r t. die Wiederanknüpsilng überseeischer Han­delsverbindungen unb die Gnnei nschast der A u s- Innbsdeutschen mit ihrer alt« Heimat gefähr­det würden". Diesmal handelte es sich nur darum, neben der neuen Handelsflagge die Fortführung der alten zu gestatten. Der Eintrag vom 17. Dezember sollte praktisch dir Möglichkeit geben, dah die Seeschiffahrt , selbst die Entscheidung treffe, welche Flagge sie setzen 1 tvollte.

In der Zeit vom 1. Juli dieses Jahres bis zum i heutigen Tage hat die Seeschiffahrt die alt« Flagge nicht ; niedergeholt. Der Reichstag, die Reichsregi-'rung haben i es anders gewollt. Das Zentrum und die Demokratisch« Partei haben das verleugnet, zu dem sie sich selbst am 24. Shini begannt haben. Ein solcher Gestn- nungswechfel 1*1 re völlig unfaßbar, wenn man nicht wühte, bag btr Parteigeist in Deutschlaich auch in nationalen Fragen alles- Ändere überwuchert. Fraglos irmrde auch vom Zentrum unb den Demokraten die Tragweit? der Entsch»<tzung garnicht erkannt. Ties« Parteien ebenso wie die Mehrheitssozialdentokratie waren blind für die Tatsache, bafj di« Flagge schwarz- w ei st-rot, wie ich im Reichstag getagt habe, die deutsche Nationalflagge ist und bleiben wird. In ihrem Zeichen hat sich vom Jahre 1867 an, wo sie als Nundcssla««e der Neoddeutschen Handels­marine gesetzt wurde, die nationale Einheit Deutschlands vollzogen. Diese Tatsache ist un-«störbarr sie wiegt fraglos schwerer wie die andere, daß im Zeichen schwarz -rot-gold 1848 die Einigung Deutschlands ver­gebens versucht wurde.

Die heutige Regierung verfolgt absolut die Methoden bet Wilhelminischen Epoche. So wie damals durch Ver­ordnungen, Denkmünzen und Orden versucht wurde $« verfügen, dast das deutsche Volk Kaiser Wilhelm I. Wilhelm den Grasten" |i nennen habe, so wird beute durch daS neue Regime dem deutschen Bolle befoh­len, die vorgeschricbenen schwarz-»t-goldenen Reichs- farben als seine Nationalflagge zu betrachten. Die Ge­walthaber von heute sind darin eirn-o blind wie dir früheren. Sie sehen nicht, dast aus einer Aendernng der Staatsform kein Recht entsteht, dwses Symbol der Nation anzutasten. Es w'rd sich nur wieder­holen. dast solche gewalttätigen Eingriffe in das nationale Leben wirkungslos bleiben. AnbererseitS aber haben wir alle die Pflicht, die Flagge schwarz-weiß- rot, das Smybol unserer national« Einigung, weiter 'n pflegen, bi§ einstmals dieses Symbol wieder die ge­setzgeberische Anerkennung findet. Wir wer­den weiter die sckwarz-w-ist-rotc Flagge hissen, nicht nur als das Zeichen einer vergangenen großen Epoche, sondern auch als das Symbol für die wiedevzugewinnende Größe unsere» Vaterlandes. Würden wir diese Flagge ht Zu­kunft vernachlässigen, so würden iWeifelfoS die Farben der Einzelstaaten wieder eine Bedeutung gewinnen, die für den Geist der netisnalen Einheit eine Gembr bilden. Durch die rückschrittliche Haltung von Reichstag und Regierung sind wir genötigt, noch einmal die Ent« Wickelung in Deutschland zu wiederholen: Von schwarz-roi- gclb zn schwarz-weiß-rot!

Köln, 24. Dez. Eine vom Regierungspräsi­denten unter Zustimmung des Bezirksausschusses erlassene Verordnung verbietet alle öffentlichen karnevalistischen Veranstaltungen.

Paris, 24. Bez. In der heutigen Kammer- sitzung ergriff der M-geördnete Klotz da» Wott, um eine Frape an de« Ministerpräsidenten Briand zu richten. Man müsse wissen, »6 die legiert Londoner BerhaMUAgen Frankreich blcß-gestellt hätten. Wenn die deutschen Zahluttgen nicht so hoch sein werden, wie man ermatte, würden die sranMischen ©teuer« Pchler noch mehr -«lastet werden. Klotz lenkt dann die Aufmarksamkeit der Negierung auf die Gefahr internttionaler FinanzmanSver. Mini- sterpräsideut Briand eiferte, daß seine Untechal- htnei mit Slc"d George in vollkommener Herzlichkeit erfolgt. Die Ou ent z wischen Fra k eich unb «roschritannien sei so fest wie je, unb et zweifle nicht feeran, daß dies auch! in naher Zukunft der Foll sein werde. In den Unterhalinngen mit Lloyd George er versucht, die verschiedenen Ansichten auszn- slcichen, nm zn ein« grmeinsnmen Stnndpunll für die Konf«enz von Eannes zn gelange«. Es könne nicht die Rede davon seien, datz Frankreich eine der Garantien misgode, die bei Vertrag von Versailles ihm zubillige, unb et müsse zn Ehren Lloyd Georges sagen, vaß er die besondere Lage Frankreichs anerkannt habe. In London habe man die beste» Mittel inS luge gesoßt, die «nj erneu bei werden Banen, »m Deutschland znm Zahlen zu zwinzen. Briand fiollte dann fest, daß keine Rede davon fein fsnr.e, de» FttedenSvettrag von Versailles oder den Zahlungsplon abziiöndern. UrtrigenS fei es auch nicht möglich, den Friedensvertrag abzullndern »hne das Pattoment, das ihn ratifiziert habe. Er erstatte ferner, Voß die französische Schuld nicht heroh« gesetzt werd«, unb daß die Garantie» nicht ver- minbert werden roürwn.

Der Kam merp r äfibel tt beraub etc "6äu:i, daß eine Interpolation des Al>geordneten M a g u e über die deutschcn Zahlungen vom 15. Januar und 15. Februar eingilan?tx sei. ES wurde bestimmt, daß darüber »ach der Konferenz von Cannes »erhandelt werden foll.

der» nehmen Stellung gegen die Vorgesetzten. Hilfskräfte seien noch zu viel bei der Poft, aber gegen die Ms-atzung der überflüssigen Kräfte laufen die Ge­werkschaften Smrm, sodatz sogar Kündigungen zurück« genommen werden mutzten. DeliuS teilt mit, datz die demokratische Foaktion darauftzin beschlossen habe, das Gesetz abzulehnen, was sie ja mtch getan hat.

Um die ulltchste Ern«. Die Abgeordneten Gun», Hepp, Döbrich, Westermann, Hatte, Zeschke, die sämt­lich ver Deutschen Volksvattei angebören, wünscven von der ReichSregieruug Auskunft über die Ser« orguug der Landwirtschaft mit Stickstoff. ES heitzi in der Anfrage: »Nach Angaben des StickstofffYndikatS ist eS tu den letzten Monaten nicht möglich gewesen, auch nur annähernd die Mengen Gtickstoss abzutrans­portieren, bereit die Landwirtschaft bebarf. Die Werke haben ungeheure Bestände, zurzeit ettoa 200 000 Tonnen, die nicht abtransportiert werben können. Von der auSreichentzen Versorgung mit künstlichem Dünger hängt in erster Meine daS Ergebnis der nächsten Ernte ab. Werden die VerketzrSverhälmifse nicht schteunigst gebeffert, so ist die Ernährung des Volkes für das näihste Jahr gefährdet. WaS «eben« die Reichs« regierung zu tun, um diese Gefahr zu beseitiaen?'

fflemeucemi gibt ab 10. Januar mit Darbten bi« neue Zeitung .Echo National" heraus, bereu Haupt- aufgabe es sei« soll, ftir den Berfailler Ftteden z« kämpfen und BriaudS Politik antugreifen.

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flngeigexceei» beträft für die t «esp. Zeile »der deren Raum 60 Pfg. für den Milli­meter amtlich« unb auswärtige SO Psg. Andere Epaitenl-reiten na» entinrediewber Tererbnung. Soät eieleufenbe »»er den Raum über Seite einnebmenbe An« Reiaen sind wir berertitift, nach »er Tertipaltenbrelte :u fegen und zu berechnen. Soaen. Reklamen derecknen wir die kol.-Zeiie mit 6.00 Ak. Zeder Rabatt gilt ale Barrabatt. Bei Auskunft durch ete (üei*äfisit«üe un» Vermittlung der Lnge« bote 1 Mk Sonder,ebubr.

> At Mtmm d« RaMts.

| Berlin, 24. Dez. Mitte Januar finden, wie Breits mitgeteilt, tm Reichssinanzministerium neue Verhandlungen mit den Führern der Spitzen- erganisationen der Beamten und deren Forderun­gen statt. Die Spitzenorganisationen hatten in ihrer Eingabe zum 30. Dezember an die Regierung Forderungen gestellt, deren Erfüllung, da hierbei nicht nur die Beamten des Reiches, sondern auch der Länder und Kommunen in Frage kämen, eine neue Belastung von 60 Milliarden Mark ausmachen würden. Die maßgebenden Stellen fteljen auf dem Standpunkt, daß eine fo ungeheure Belastung eine derartige Wirkung auf den gesamten Handel, die Industrie und das gesamte deutsche Wirtschafts­leben haben würde, dah sie es für unbedingt not­wendig halten, sich mit dsn mahgebenden Stellen darüber ins Benehmen zu setzen, insbesondere auch mit den Gemeinden, die bei der bisherigen Belast­ung nicht in der Lage wären, weitere Ausgaben auf sich zu nehmen, die ihnen vom Reiche nicht ersetzt werden könnten. Es finden darüber Ende der näch­sten Woche im Reichsfinanzministerium Besprech- ' ungen mit Vertretern der Vereinigung der deut­schen Arbeitgeberverbände, des Zentralverbandes, des deutschen Erosthandels, der Arbeitgeberver­bände im Einzelhandel, des Reichsverbandes der ^deutschen Land- und Forstwirtschaftlichen Arbeit- gobervereinigungen, der Arbeitgeberbände deutscher Gemeinden und Kommunalverbände, des Reichr- Wrbaitdes der deutschen Industrie, des Rei hsaus- »chusses der deutschen Landwirtschaft, des Städte- s tage» und des Reichsstädtebundes statt.

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M MHWMk KttlMly.

Die U-Baotsfrase.

Washington, 24. Dez. Reuter meldet: Der Flottenausschuß hat den amerikanischen Plan einer Einschränkung der Unterseeboot-Tonnage vorgelegt. Danach entfielen auf die Vereinigten Staaten und England je 600 000 Tonnen, während Frankreich, Italien und Japan ihre -gegenwärtige Tonnage be­hielten.

RechtfertigunD dr» deAtschen L-BootkrieK-s.

Nach einer Meldung derVoss. Ztg." aus Wa­shington habe« sich bei den letzten Washingtoner Beratungen der Abrüstungskonferenz übet den eng­lischen Antrag auf Verbot des U-Bootsbaues nut wenige Delegierte bereit erklärt, den Grundsatz anzuerkennrn, datz Unterseeboote vor einem Angriff auf Handelsschiffe verpflichtet sein sollen, diese zu durchsuchen. Damit wird, durch das gewichtige Ur­teil einer internationalen Konferenz, der im Kriege von deutscher Seite eingenommene Standpunkt aus­drücklich gebilligt.

Weihuachts-Amnestie HardirmS. AuS Washington icirb berichtet, Präsident Harblug habe den Sozialisten Engen Debbs, der tm Januar 1918 zn 10 Jahren Weiängnts Verurteilt worde-i war, begnadigt. Harbins haste auch bie FreUassung van 23 weiteren volttifchen Gefansrnen angenommen.