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Der Reichskanzler über die Lage
Erstes Blatt
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auf Sonnabend Vormittag vertagt.
^rage ber $?oc(!!tor8Tü'-i'erunq («’t Entscheidung ?’
warte wie Privatisierung der Reichseisenbahnen,
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die wieder nur andere Schlagworte wie Sozialisierung anderer Betriebe ins Leben riefen, sönnten
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55.3M
1921
OrtsklaffenverzelchntS ist spätestens bis 1. AprU 1921 neu auszusrelle«.
nicht bnl gegmwärtige Reickskabn-tt durch die rnc oder andere Persönlichkeit in nächster Zeit zu ergänzen ist. Daß zur Zeit se 'wei Ministerien zu- »ammkn verwaltet werden, dir Reichskanzlei und da» Ausnäriioe Timt durch den Reichskanzler W'nh, das Reichssinanz- »nd das EmährurgSmin stcrium durch Dr. Hermes, ist ein auf di« Taner nicht erträglich'! Zustand, umsomehr, als gerade heute die Rricks- nyierung vor gewaltige Aufgaben gestellt ist. Cs wird also wobl mit der Möglichkeit zu rechnen sein, daß in nächster Zeit die eine oder andere Persönlichkeit in dir Regierung eintrrten wird.
D'e „25jR 3‘g." will roijfrn. daß der-Wi derrintrit: Rat henauS in die Regierung sehr nahe bevsr- strhen soll.
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MttlWde EMzMS des Ak!rhs?Mrt!s.
Berlin, 17. Dez. Die Blätter treten den in
Berlin, 16. Dez. Im Hauptausschutz und im Auswärtigen Ansschutz des Reichstages machte Reichskanzler Dr. Wirth eingehende Mitteilungen über die neue politische Lage, die durch die Ab-
tung aus und wies erneut darauf bin, datz die Haus- baltsmiNel der Reick'spostverwatturlg setzt schon erschöpft seien und selbst für daS lausende Jabr noch Hunderte von Millionen gebraucht werden. Die Negierungsvertreter wiesen darauf hin, daß dir Re- sonneii schließlich nur Hunderte von Millionen ersparen können, während es sich hier um M t l l t - ardenbeir-äge handele. Der RetchsstnaRzmintsier
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vnd ausgehoben. Mehr als hundert der „Kaffee- gäsie" wurden dem Polizeipräsidium zur Verneh- Mttng zugefithrt.
Di« Reichsta-islraktion der Deutschen Volksvactri hat n, ein"eb-nder Besprechung ,u der votitsich-n Sag' •,nb insbesondere zu der Rote der ReichSreaierung '„na genommen. T"bd konnte, wie die „Natlib Kvr- -esv" schreibt, unter Berurteiluna anders lautender "Pressemeldungen, von neue-n sestgestellt werden, daß Se Fraktion in der sachlichen Beurteilung wie bezüglich der taktischen Behandlung aller schwebenden Fragen rtnis ist und mit ihrem Führer völlig übereinstimmt.
Rach keine Ferien für den Reichstag.
Berlin, 16. Dez. Der Reltestcnra« des Reick« tags hat beschlosien, den Relcböiag nicht wie rners vorgesehen morgen In die WeibnachtSferien zu schiclech sondern noch am Montag und Dienstag Sitzungen ab« zubalten.
Wie der .Lak.-An,.' hört, übten in der Sitzung de. Auswärtigen Ausschusses die Vertreter der Rechtsparteien scharfe Kritik an der Politik der Reichs- reaierung. Diese Kritik veranlaßte den NecchsragS- lagsprSsidenten im Aeltestenrat zu der Erklärung, der Reichstag könne erst dann auseinander, wenn der Reichskanzler ein Vertrauensvotum erhckuen habe.
Hcfr*r 100 Verhaftungen.
Berlin, 16. Dez. Heute Mi tag ist es an verschiedenen Stellen des Zentrum ast gleichzeitig zu neuen Plünderungen gekommen, die sich meist auf Trödler- und Altklciderläden erstreckten und woran meist Jugendliche beteiligt waren.
bringen. Etwas ganz anderes ist es natürlich, ob
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die weiteren Beträge 60 vom Hundert. Tie neue Se« letzeSvorlage. in der das Rechnungsiabr durch daS Kalendersabr ersetzt wird, soll mit Wirkung ad 1. Januar 1922 in Kraft treten.
Herabsetzung der Postgebührenerhöhung?
Berlin, 16. Dez. Der Postaebührenausschus; des Reichstages bat Stellung zu den von der Regierung vorgeschlagenen Gebührenordnungen genommen. Der Unterausschuß regte Herabsetzungen der Ncgicrungsvorschläge an. Retchspostminilter G i e S« berts drückte den ernsten Reformwillen der «erwal-
SchatzkanzlerS Horne die Ordnung deS inneren HauS oaltS die Voraussetzung kür ZablungSerleichte- rungen sei. Die Abschwächungen der Regierungsvorlage würden deshalb außerordentlich bedauer'ich sein. Die Besprechung schloß mit der Annahme eines Sc« | schäsisordnunasanlrages, dast den AussckiistmItgUe- dern Gelegenheit gegeben werden soll, ihre Fraktionen von der Lage zu unterrichten.
DaS OrlSNassengesetz.
Berlin, 16. Dez. Der BeamtenauSschütz schlug dem Reichstag einstimmig vor, folgende Ergänzung in daS Ortsklastengesetz auszuncbmen: Der Rcichsrat und der Ausschutz des Reichstages können Orte oder Ortsteile in eine andere Ortsklasse einreiben. Die erste Nachprüfung des Ortsliassenverzeichnisses bat sofort zu erfolgen und mutz bis spätestens 1. 3. 1923 beendet fein. Für die bet dieser erstmaligen Nachprü- sung höher gesluften Orte und Ortsteile sind die Beträge rü-lwlrleud M h 4. 1320 zmchLUjStzl«, 5M5
Der Strafantrag des Oürrrefchsanwalts.
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Mär» kor eite, itu,“ 'n. 674IU
Ärmliche- Bertündigungsblart des Kreises Marburg.
Anzeiger für (das früher kurhefsifche) Oberhessen
Marburg
Sonnahenh, den 17. Dezeuün
Julmond.
Aus den Ausschüffen.
Dir Reufaffun« des Einkommensteuersrsetze».
■ Berlin, 16. Dez. Im Reichstagsausschntz für Steuersragen ist unter Zugrundelegung des Antrags Beder lD.B.P.) und Lange-Hegennann (3.) die neue Fassung des Einkommensteuergesetzes ange- 'ttomnien worden, die folgende Staffelung vorstevt: 6ür die ersten angefangenen oder vollen 50 000 Ji 10 vom Hundert, für die weiteren 10 000 M 15 vom Hun- 'dert, für die wetteren 20 000 .« 20 vom Hundert, für die weiteren 20 006 M 25 vom Hundert, für die wet-
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hierzu helfen. A k t l v e A r b e i t zur inneren Gesundung sei nötig. Den Entscheidungen der verbündeten Staatsmänner wolle der Reichskanzler nicht vorgreifen: aber d«e Scheinblüte D:-/ttchlands, die lediglich auf einer künstlichen Aufblähung infolge seiner niedrigen Währung beruhe, sei ebenso- wen'g isoliert zu betrachten, wie die Arbeitslosigkeit in England und Amerika. Es könne der Weltwirtschaft nicht gleichgültig sein, wenn sich das Unvermögen der Kaufkraft der osteuropäischen Volker auf Mitteleuropa ausdebne, wie es schon das traurige Beispiel Deutsch-Oesterreichs zeige. In England seien jetzt gewisse politische Probleme der Lö-1 jung entgegengesührt worden. Es sei zu erwarten, I daß die engl'sche Politik nunmehr der große:-. Frage der Arbeitslosigkeit im eigenen Lande näher treten werbe. Diese Frage werde ihre Lösung finden, wenn nicht nur die englische Finanz- und Handelswelt, sondern auch die engl sche Politik selbst ihre Blicke wieder dem europäischen Kontinent zuwende. Kaum jemals in den vergangenen drei Jahren, die für Deutschland ein ununterbrochener Leidens- j I weg gewesen seien, sei das wirtschaftliche Moment I gegenüber den rein politischen Erwägungen des
Sieges so klar in den Vordergrund getreten, wie I gegenwärtig. Das deutsche Volk habe seinerseits die Wege der Erkenntnis zu ebnen, indem cs h'n'er die Regierung trete und die innerpolitischen Notwendigkeiten der außenpolitischen Loge unterr.dne. Der Schwerpunkt liege in den steuerlichen I Plänen, die unbedingt zum Abschluß gebracht | Werden müßten. Deutschland müsie ernstlich seinen I Wollen kundgeben, steuerlich das zu leisten, was
noch einem verlorenen Krieg notwendig sei.
• iinr»Tte an sein an den Anefchnß gerichtetes Schreiben vom 19. November. In diesem Schrift-1 stück habe er angekündigt, daß Deutschland offizielle Schritte unternehmen werde und offiziöse schon unternommen habe, um den benötigten Kredit zu bekommen. Zweitens habe er darin das Ersuchen ausgesprochen, daß der Entschädigung'ausschuß die deutsche Bitte um Kredit an den zuständigen Stellen unterstützen möge. Im Verfolge dieser Politik babe Deutschland in London wegen land- und kurzfristiger Kred'te Fühlung genommen. In der deut- chen Note, die gestern in Paris überreicht wurde, i finde sich das, was die englische Hochfinanz auf das ! deutsche Kreditgesuch geantwortet habe. Die kom-
trnn 100 000 X 30 vom Hundert, für die weiteren ilOOOOO X 35 vom Hundert, für die weiteren 200000^ 40 vom Hundert, für die weiteren 500 000 M 45 vom
HuMA uiüMürjbewillig Datz väz den AusMruW» des plgllfche^
Die MM? dir !MW R,!».
Reine Luft.
London, 16. Dez. Reuter erfährt von amt* kicher britischer Seite, daß die Note der deutschen Negierung, worin sie ertlärt, daß sie nicht in der Lage ist, die Januar- und Februarzahlungen voll zu leisten nicht überraschend komme. Es bestehe je, doch die Ansicht, daß es gut sei, das Schlimmste zL wißen und von diesem Stundpunkte gesehen, werde die Mitteilung der deutschen Regierung dazu^ dienen, die Luft zu reinigen und die gesamte Frage zu einer Entscheidung zu bringen. Im Augenblick bestehe keinerlei Neigung, den britischen Standpunkt darzulegen.
Scharfe englisch« «nd franMsche Ptessestimme«,
London, 16. De,. Zn der Mitteilung derdei.ttckiu Regierung an den Entschädigungsausichuß, daß^i? n'Mt m der Saar sein werde, die bevorsteb-nde Entschädigung?» rate voll ,u bezahlen, schreibt „Tally Mail' , dies sek -ine unverschämteAbleb n'u n g der deuttchmBer. yfttchtilnaen, die keinen Augenblick zugelasim werde« könne. Deutschland müsse zahlen, und Millich, land könne zahlen, wenn es nur wolle . Te .W lagt in einem scharfen „Em neues deiitiches Rem überschriebenen Leitaufsatz, der gegenwärtige Augenblick, ioo die Premierminister Englands und Frankreichs daran seien, die wirtschaftliche Lage zu erörtern. Je. von de« d-utschen Reaienmg nickt sehr geschickt aewählt worden, nm ibre Absicht zu Verkündern ehr-n All betrüfle* rischen Bankerotts zu begenen. Die Mitteilung ! der deutschen Regierung werde niemanden m England "der Frankreich zu größerer Milde gegenüber den Aus- stückte machenden deutschen Schuldnern veranlassen. Neber die Antwort könne kein Zweifel herrschen, denn die deiMck- Reaier"na fei zwar arm, aber ihre Armut fei aut tnc -igcnes Verhalten zurück,usühren. Die Verbündeten wüt» den sich nicht trennen und sich nicht ,ura Narren hafte« lassen. Das Heilmittel würde im FriedenSvertraqe Bon Versailles und in dem Mai-Abkommen angegeben. Cs bestehe nicht der geringste Grund, daran -w-iseln. daß das Mittel, wenn nötig, angewendel .-»erben würde. Die Franzosen seien unbedingt ent* schlossen, die Bezahlung zur sestgcsetzten Zell 'u er- zwingen und kein Minister könne der Entschlo.senheit -rrankr-icks, selbst wenn er dazn Neigung haben ' lle. Widerstand entgegenzusehen. Die .^Westminster
I 'chreibt, nirgends, wo man einen Augenblick rühm bar» über nachgedacht habe, werde Ueberraschnnq über der Erklärung des Reichskanzlers herrschen, sicherlich n ckt in b-n Kreisen der englischen Regierung: der Hauvt.e l für Sfe Verantwortung an der Lage falle ouf bte öer6.j,be» t-n Staatsmänner. Das Blatt führt werter aus. w-n« Deutschland nicht bezahlen könne, so sei letzt die Z/-für Frankreich und England gekommen, eine Politik ,u -inden, die den Tatsachen Rechnung trage. Wnm irgend ein Zweifel daran bestehe, daß die d.u licken -inanziellen Hilssanellen talläcklick z.'sommenge^ckien Sen. so sollte ein Sachverständigentnbunal. das ;ut) aus den Nationen zusammensetze, die an b'eler Fmge mit»
I 'nterelliert seien, eine Untersuchung anst llen. wn« 7)inweis auf die letzte Rede Churchills schließt die „M- minftrr Gazette": „Welchen Zweck bat es. wenn Bill«
I atifbet der Regierung große Reden halten und aut ck« I Worte keine Taten folgen lassen?"
Pari«, 16. Dez. Zur deutschen Note schreibt !der Aaulois": Sich mit einer Abschlagszahlung ,u w onügen und einen Aufschub Mr den Rest ,u fi^en wäre; du gefährlicher Präzedenzfall. Es se, Sache der an der deutschen Weigerung unmittelbar interessierten Nationen, neue Maßnahmen vorzulchlaaen . Wenn aus das etftrat, her militärischen Zwangsmaßnahmen »ermh'et werde,, müßten doch Garantien für die zukünlliaen Zonluna?« genommen werden. Gustave Herve meint ,n der ..Vic»! tdre", vor zwei oder drei Monaten wäre bei einer o cke« . Vote in Frankreich alles in die Luft gegangen: man hatte ■i*fitt es sei offenkundig, daß Teutschland sich über die Franzosen lustig mache, und daß ohne Zögern da« Ruhrgebiet besetzt werden müsie. Allem An>ck.-i«, noch sd die deutsche Not nur der Prolog zu dem große«; Stück, das die nächste Woche in London reh’.dt werbe.! Reben beit großen Fragen, die dort verband-" wurden, werde der Aufschub, den Deutschland verlange .nur eine Frage 25. Ordnung sein. Tas „Journal des ^-vms vertritt den Standpunkt, die Verbünoeten wurden Soet ihren gemeinsamen Schuldner Tentichland nur tnum# Pieren durch Kaltblütigkeit, Methode nnb Bcharrlich« (dl. Dir gestrige dcote beweise den schlechten Wlllc« der'deutschen Regierung. Tie Beiviilignng eines Zah» üui33aMütyuy»_eifW Lvans»inaü»«chuu» j« «wyMiia-l
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Vie „CberbelfiKbe HeituB ' etubelnt lertismol möcbentll*. — De.ugavreis monatli* »vne Zustellung 8.50 MI, dnrck die Poft 9.?0 Mt. 5vüt auefolltnat ifummetn miL'.zr Glceite over elementarer Ereignisse fein Eriay. — Perlaa non Tt. ll. Htnerold. — Druck der Univ^Bu-ddrnckeeet nee 3oh. »ua. S o», Mwe't 21 S3 — Retniptedie* 55, V»ft!ä:ecktonto: Nr. 5015 Äml ^rantiutt a. Male.
Leipzig. 16. Dez. Der Oberrc'chsanreclt br- jUftragte am Schluß seiner über zweistündigen Aus- Phrunü«« unter Zubilligung mildernder Umstände ülakren''ygen v^WangenheIm und Schiele! fenbung der deutschen No'e vom 14. d Mts., an den I 6 «Xa«!ttn/ Präsidenten des Entfchäd'gungsauefchusies en >tanJ
we ,-lche von 6 Jahren. .! den ist. Der Reichskanzler verwies auf die $eJ
Der Sd-rreicksanwatt beiah Frage, ob d°. b;e Dcn der deutschen Regierung im
Kapp-Unternehmen P*r na^ § 81 2 na fceg Commers unternommen worden feien,
* . ®3JC\ ",tU 2 5 « den Reparationsverpflichtungen nachzukommen.
Pattsnakverfammliing verfassungswi ng trat. diesem habe niemand in der ™:It Anlaß,
iSiel Kapp« und seiner Leute sei keines o-gs g-we en, G > - ^hrl-chen Willen Deutschlands
E »ä» t=h sä äxä ! Ve bÄ'tra sehr wohl gewußt, was sie taten. Die sei,'hänge aber nicht allem non Deutschland, Ion- flmneftfe lasie alle frei soweit sie nicht Urhch-r oder dorn von bet Wirtschaftslage Europas, ja der gan-
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rcstchm. daß die 3 Angellag en Führet im Sin e n ckt bas Erfüllen konn e n? ?"s°lge bet bi.-
tzeS Gesetze« seien und demgemäß nicht unter fcic beriaen restlosen Erfüllung fei die deutsche Ma
Amnefli- satte« jäh gesunken. Aber es seien noch andere weltwirt-
Rechts«»walt SrÜnspach beantragte nach sck°fMche Folgerungen °i''getrelen, bie allen Dol- Ängeren Darlegungen für v. Jagow F r e i s p r e - kern ber Erbe nahe gegangen fci-n. D,e B.rpsl.^ chung -der Einstellung bes Verfahrens auf Grunb hingen imJanuar unb -ebruat ""^rn jahres »ft«*»»;» 'XiifHiraf o e i r e s als V"ttei- könne Deutfchlanb nur zum Teil abbecken. Nur L- . Ä -f«°m-----h.“£«gg*
Kreisprechnng ober Einstellung bes Ver-1 tungen restlos erfüllt werben^ Der Retchskanzler fuhren,. Hierauf würbe die Weiterverhe.ndlr.ng
•flnieiaenDrei« Beträgt für die 9 aeip. Zeile ober deren Roum 60 tffg. für benJUMl« meter.^mhime und auoroärtiae 80 P,g. Ändere SpaUenbrehen ne-b ennpre*enBer «erewnung. Spät einlau,ende oder den Raum über st, seiie '/Ebmende An i wir berechtigt, noch der lerliualtenbrelte ,u legen und zu berechnen.
berechnen mit die Tol.-Zeile mit 6.00 «ft. Feder Rabatt atll al* Barrabatt. Lei Bustunft durch nie (<>eimäftsitelle und Vermittlung der Änge» dote 1 Mk. Eondetgedübr.
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Segen 1 Uhr drangen etwa 200 Personen in ein Kleibergefchäft in der Gollnowstraße ein unb raub« i ueuijuje «.rruKHquuj s«1'“1"““;; '
| ten für et «hi 50 000 M Kleibungsstücke. Beim Er- petenteste Stelle eines ber größten Finanzlanber scheinen ber Schutzpolizei waren Ne Täter fcmitslber Welt stabe drmvch erklärt, ba% enter der H-rt- t verschwunden Sie zertrümmerten zuvor noch bie I schäft ber Bedingungen, die zur Zeit für e Za CchaufenKerfchefbe eines anberen KleibergMästes.l lungev-rpflichtung-n ber dentfchen Regierung way- Etwas später überfielen etwa 75 junge Leute ein tenb ber nächsten Jahre ma*gtbenb fei weder eine perlomentanschen Kreisen und m der Bresse -mf- E Konfektionsgeschäft in ber Eipsstraße unb raublcn langfrisifg- noch eine kurzfristi"« Anleihe i.i Eng- getauchlln Gerüchten entg-gen, daß fetzt die G-l gen.
Kleidungsstücke und Bettwäsche, zogen ab:r so land zu erlangen fei. Damit sei zum Ausdruck ge- h.ii znr Ansrollimg der Frage der Koal,tlonSerwe-tr. schnell ab daß die Schutzpolizei niemand mehr bracht, daß nicht mehr bie Krcbitfrage allein im t.,ng im Reick« gef-mmen sei und stellen die Tatsache fassen konnte Einem Trupp, ber einen anberen Vorbergrunbe steste, sondern baß da, Kredit. daß irgendwelche Verhandlung^ b.-,Sglich einer
«aben in der Sipsstraße überfiel konnte die Schutz- begehren der deutschen Regierung das EnifS ädi- Ermdternng der Keadtlon un Augeublick weder geführt polizei die Beute saft vollzählig'wieder annehmen, st'.'.ngsproblem als solches erneut aufgeworfen habe, werden noch beabsichtigt sind.
Auch m der Linienstraße kam es zu T'aubüberfällen Die Sinnlosigkeit der Kredl'grwährung unter den Die, Z-ntrun'-P-r'ame-.tS'Korrrfpoude-iz" schreibt:
auf Läden, wobei Scheiben zertrümmert wurden, bisherigen Entschädigungsbebingungen fei nun von <j?ac^ unserer Auffassung wurde der gegenwärtige Sechs Plünderer-^MPtztMi verhaftet werben. ber Eegenfeitr selbst zum Ausdruck gebracht worben.q,,^^blick so ungeeignet wie möglich fein, dir
Nachmittags ist es zu neuen Plünderungen, Trotzdem warnte der Reichskanzler vor über- unb zwar in bet Gegsnb bes ehemaligen Scheunen- elttem Optimismus. Deut'chlanb müsse ber Er- viertel, gekommen. Jugenbliches Eesinbel, etwa kenntnis, b:e brausten in ber Welt gewachsen sei und 200 Köpfe stark durchzog die Linien-, Eollnow- und manche politische Nebel ^zerstreue, entg-genfommen r Eipsstraße «nd plünderte Her verschiedene Kleider- dadurch, daß es unbeirrt weiter bas ,u erfüllen gefchäste «ms. Die sofort herbe-gcrufene Schutz- versuche, was es erfüllen könne Folgenbe Maß- t Polizei nach« acht Personen fest, bie sich im Besitz nahmen müstten alsbald zum Abschluß kommen. 'geraubter Kleidungsstücke befanden. Die Mehrzahl I Erstens die Etats müßten möglichst rasch verab- ber Plünderer, die beim Nahen der Schutzpolizei schiebet werben: zweitens ber Post-tat unb bet L -cflüchtet waten, würben von Beamten einer Ab- Eisenbahnetat müßten unbeb ngt ins «lelch- .Teilung ««auffällig verfolgt. Als bie Beamten gewicht gebracht werden Deuttchland müsse der -feststellten. daß die Plünderer sich von neuem in der Welt ä-igen daß es entschlossen sei,, seine eigenen 'Schönhausersttaße im Kaffee „Dalles" - dem be- inneren Berhaltmsse auf sol.be finanzielle »nd w.rt- konnte« Stelldichein allerhand lichtfcheuen Eefin- schaftliche Erund.agen zu stellen. Keine Schlag | dels — sammelten, wurde yon neuem die Schutz- I Polizei alarmiert Die Wirtschaft wurde umstellt
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