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Ärmliches Vertündigungsblatt des Kreises Marburg.

Ezeiger für (das früher kurhessische) Oberhessen

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J!r. 279

'5>t« JDberv,e|h)d>t Zcitim ' erjcheint fechsmal wöchentlich. — Bezugspreis monatlich ebn« juilcUung ßiO '.Ott, durch die Post 7.50 Ml. Für ausfallende Nummern infolge Streik» ab», rlementarer LreigniH« kein Lriatz. — Beklag von Dr. T. Hitzeroth. — T-nirfbet Unto^Buchdruckerei von Jod. Aua. Koch, Markt 21 23 — ^ernivrecher 55,

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Marburg Dienstag, den 29. Nmmb« Nebelung.

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56. Ntg.

1921

Deutschland und Washington

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shington unbegründet jet

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wiesen, lien

Gefängnisstrafen bis zu zwei Wochen und zu ®tük strafen bis 20000 Mark verurteilt.

V Ts besteht also sowohl eine bürgerliche Mehrheit M auch eine solche der bishcngen Koalition der K^ialdemokralen, Dcmokrateri und des Zentrums. Es tzcrlorzn Sozialbemokratcn 7 Sitze, Demokraten 8, Keulschnativnale und Zentrum je 1 Sitzt es ge­wannen Di-ulstlie Vvlkspattei 3 Sitz«. Bauernbund in der Hauptsache auf Deutschnationale und »cnlscho VoEsp artet vcrteUt) 10 Sitze, U. S.P. 1 Sitz, J? yV W/iAAx istrn 2 Sitze.

esse.

Einigung in der Flottenfrage

Die U-Bootfrage noch ungelöst.

*- Frankreich.

Der Wiederaufbau des französischen KrtegsgebieteS.

Parts, 28. Nov. Wie Havas mittetlt, haben die geschädigten Bewohner einiger der zerstörten Gemeine den am Cbemtn des DameS in einer Versammlung von 325 Köpfen eine Tagesordnung angenommen, in der auf den hilflosen Zustand der Ortschaften hinge-

zcichnel und vom Ministerium für die befreiten Ge­biete die Veranstaltung einer sofortigen Abstimmunz verlangt wird.

Ehezwang in Frankreich.

Parts, 28. Nov. Beim französisäic» Senat wurde ein Entwurf eingebracht, der die Einführung von Zwangsehen bezweckt. Danach mutz jeder Staatsbe»

Um die Einladung Deutschlands.

London, 28. Nov. „Daily Telegraph" meldet aus Washington, der Bericht, daß vorgeschlagen worden sei, Deutschland zur Teilnahme in der Washingtoner Konferenz einzuladen, werde jetzt amtlich in Abrede gestellt.

Andererseits verlautet, daß Italien ebenso wie Eng­land dafür seien, daß Deutschland zur Washingtoner Konferenz eingcladen wird. Ein amerikanischer Be­amter habe mitgetcilt, daß England und die Ber­einigten Staaten bereits Schritte getan hätten, um Dcvtfckland auf die Konferenz zu bringen.

New Bork, 28. Nov. Wie dem „New Dor! Herold" aus Washington gemeldet roitb, wird ange­nommen, daß Hardings Meinung dahin gehe, daß Dentfchland durch seine Mitgliedschaft in der Gesell - s.hLft der Nationen und durch die damit freiwillig übernommenen Verpflichtungen so unmittelbar und vollständig gebunden sei, daß Frankreich von seinem nächtlichen Albdrücken, das ihm ein künftiger deutscher Angriff verursache, befreit wäre. Frankreich werde mit Dnitschland in Washington an demselben Beratungstisch nur zusammenfitzen, wenn die Ver­einigten Staaten es unternähmen, mit Frankreich die Verantwortung zu teilen, daß die Bezahlung der deutschen V^rpilichtnug.n siche^gestellt sei.

$e UiMAn!?MN WM EaMtM.

Berlin, 28. Rov. Zu der Meldung einer Kor-

Die SeMn LmMMM».

Du» Endergebnis.

die Verwendung deutscher Materia- und Arbeiter als unerlätzlich be-

96er$!tfe.

Der Uevergang der Werke Itt fremden Besitz.

' London, 28. Nov. Einer Meldung der „Mur- sing Post" aus Warschau zufolge wird berichtet, tzas; die Bi-rgwerfe in Königshütte in französische Hand und große Eisenwerke in Hohenlohehütte in rag lösche Haud Überg!gangen seien. In Kattowih hätten sieh japanische Jntekessenten festgesetzt. $:e P»len förderten solche Verkäufe, da die Aufrecht- erhaltung der Industrie für Polen lebenswichtig sei, mb da die Polen ftlbst nicht in der Lage seien, diese M.sgabe erfolgreich in Angriff zu nehmen.

Dee Kleinbahn Ratibor Gkciwih.

i Opprin. 28. Nov. In einer Reihe deutscher Zei- »ugen wurde die Nachricht verbreitet, das; die ober M-tefische Greeezkommtsston die zukünftige Grenze dcr- jr.t sestgeteat habe, datz die Kreisbahn Natibor—Glei »itz an sechs Stellen über polnisches Gebiet fiihre. Hie Nachricht ist tie vorliegender Form unzutreffend, gu dem fraglichen Gebiet greift das Gebiet der ein- zetuen Gemeinden derartig ineinander, das? bei strikter «ituahme der rommunaltn Grenze die Kletnbahulinie Rakibor-Gletwitz tatsächlich sechsmal durchschnitten wird. Das Bestreben der deutschen Mitglieder der ltzeenzkomMission ist darauf gerichtet, alles daran zu setzen, ttm einen Ausgleich herbeizufübrcn, der die Muze Kletnbahuliute auf deutscher Seite belätzt. End- Ollige Beschiüfle über den fraglichen Grcnzabschniit ii.'utdcn noch nicht getroffen.

lisch-japanischc Bündnis zu finden.

Wenn die Konferenz scheitert.

P a r i s, 28. Nov. Nach dem Washingtoner So"- derLerichterstattcr des „New Bork Heralb" erklärte die amerikanische Abordnung, die Vertreter brr Vereinigten Staaten würden im Falle, daß die Verhandlungen der Konferenz scheiterten, offen aussprechen, auf welche Weise dies geschehen sei, und wen die Schuld

Paris, 28. Nov. Nach einer Washingtoner Meldung der „Chicago Tribüne" wird aus gutunter* richteten' Kreisen der Konferenz mitgeteilt, daß die endgültige Verständigting über das Verhältnis der Flottenstreitkräfte der Vereinigten Staaten, Japans und Englands in der nächsten Woche erzielt sein werbe, und zwar werde man den ursprünglichen Plan annehmen. Die Verständigung sei zwischen den Ver- einiaien Staaten und England erfolgt. Was Japan anlange, scheine es endlich zur Annahme des Ver- hältnifses von 5:5:3 entschlossen zu sein, allerdingS mit Abändenmgen hinsichtlich der Hilssschisfstonnagc und der Ersatzbauten. Die 11-Bootssrag: sei die einzige, über die noch keine Verständigung unter den Dele­gierten herrsche und deren Lösung noch nicht in Aus-

i Darmstadt, 28. Nov. Nach den nunmehr vor- ffcgnibai Gesamtergebnissen der hessischen Landtags- jMohlep tritt in bet Verteilung der Mandate eine jUciuirnnig ein und zwar wie folgt:

MehrheitSsozialistrn 24, Teutschnationale Volks- tariei 4, Deutsche VollSpartet 10, Bauernbund 11, Amokraten 5, Zeistrum 12, U. S. P. 2, Kommunisten 2.

ft)on zum Stillstand iiub zur Zerstörung verurteil sind. Besonders fiel allen die große Anzahl de Maschinen auf, die zur Zerstörung obt!. Entfernung

Aus dem besetzten Gebiet.

Schwere Strafen für hamsternde Ausliinder.

Köln, 28. Nov. Eine Belgerin, die bei einer Razzia aus dem Kölner Bahnhof festgenommen worden war und in deren Koffer ein Mantel, 6 Schals und etwa 30, Taschentücher deutschen Ursprungs gefunden wurden, erhielt drei Monate Gefängnis und 60 000 Mark Geldstrafe. Zwei Männer aus Charleroi, die große Postcu Hemden, Hosen und Hosenträger aus­führen wollten, wurden zu je 3 Monaten Gefängnis verurteilt. Luder« festgenommene Belgier wurden zu

Die Deutschen Werke,

«uslsiudische Besucher in Spandau.

Berlin, 28. Nov. Am 28. November besuchten gelegentlich einer unter Führung des Reichsministers < D. Wissell unternommenen Rundreise etwa vierzig Bcrlreter von Negieruv.gcn, Arbeitgeber- und Arbeitmhmerorgaiiisationen aus den Verciniglen Staa­ten, Kanada, Brasilien, Südafrika, Italien, England, Frankreichs Schweden und der Schweiz, die der ittter- vaiio,taten Arbeit-:-konscrenz beiivohnten, durch die Werke der ehemalige» deutschen Rüstungsindustrie auch die Deutsche» Werke in Spandau und Haselhorsk. Unter Führung von leitenden Persönlichkeiten und Mit­gliedern des Betriebsrats der Deutschen Werke wurde den Herren ein großer Teil der jetzt wieder im Betrieb befindlichen Werkställen gezeigt und ihr Augemnerk «if die Teile des Werkes gerichtet, die burch die kr.len Maßnahmen der interalliierten Kommission

B e r l i n, 29. Nov. Die Berliner Stadtvcrordeien.; Versammlung nahm die Deckungsvorlage für die neuen । Gehälter und Löhne der städtischen Beamten, Ange-j stellten und Arbeiter an. Di« Vorlage bringt eine! erhebliche Verteuerung von Gas, Wasser und Elek», trizität sowie ein« Erhöhung des StraßenbahntarifeS stuf 1.50 Mark. Der neue Taris wird am 1. 12. in Kraft treten. Auch die Hochbahngesellschaft hat eine entsprechende Erhöhung ihres Tarifs, die am 1. 12« beginnen soll, beschlossen.

In der Stadtverordnetenversammlung wurde wette« ein Dringlichkeitsantrag der Unabhängigen, der weiteres Entgegenkommen gegenüber den Forbem >.»'» der Angestellten her städtischen Werke bezweckt, ab. gelehnt. Die kaufmännischen Angestellten ' .«uv. scheu Werke haben darauf in einer Versammlung oe- schlossen, sofort in den Ausstand zu treten. <T,;- Hi-, irischen Angestellten dagegen kanten überein, sm- zu­nächst an dem Ausstand nicht zu beteiligen, es sollen weitere Dechandlungen mit dem Magistrat eingeleitet werden. i

Essen, 28. Nov. Die Urabstimmung, die unter ! den Straßenbahnern stattfand, hat 1180 Stimmen für■ den Ausstand und 310 für die Wiederaufnahme bet | Arbeit er »eben. Der Ausstanb wird somit fortgesetzt. Außerdem" haben bie christlichen Gewerkschaften sowohl wie bie Metallarbeiter beschlossen ben Kampf fortzn- setzen.

Rur dn dummer Helotl Der kommunlstische Land» taa'-abg. Kunze aus Reneschetd Ist aus der Partei ausgetreten. Die Gründe für diesen Schritt gibt er in einem Schreiben an die Bezirksleitung seiner Partei bekannt. Darin heitzt eS nach der „Freiheit';- Es ist unmöglich, srd und offen dne Meinung $< sagen. Tut man es, so gerät man unfehlbar 6d irgendwelcher Instanz in Ungnade. Die Angst vor der Brotlosmachung beherrscht viele unserer Partes genossen. Ich bin früher gemaßregelt worden, toett ich dem Unternehmer öfter die Meinung sagte, «s^t, als Angestellter der Arbeiterbewegung, soll ich vor ver Instanz kuschen? Wenn ich nur als dummer ve-» lot ohne eigene Meinung in der Partd arbeiten^soll, dann ziehe ich eS lieber Vox. wieder tit die WeUft«

I i« gehen.'

aus den Werken bestimmt sind, während a'.Lerrrs:tts sä. bie Betriebe anscheinend altere, unmoderne und weniger rakionell arbeitende Maschinen belassen werden sollen. Ter dustere Eindruck, beit die vielen still- stehenden Maschinen und gesprengten Mauern auf sie ■ Beschauer machten, wurde nur g-mildere durch dir S haffeussrcude, die trotz aller Unterdrückungsmaß

Reichswehrmiuisterium erklärt:

„Der Vertreter des „Daily Chronicle" erhielt im R«ckswehrnnnisterium materielle Angaben zur Eutkräi- tuna der Bn'andschen Angaben über Deutschlands Ge- tährlichk.nt. Er wurde ihm im Nahmen der restortmäßigen Zuständigkeit des Reichswehrministeriums erklärt: Tie Abrüstung ist durch geführt. Tie Garantien, welche Frankreich verlangt, sind damit gegeben. Besoaü-rs wurde auf BriaudS Feststellung vom 28. Oktober in der französischen Kammer hingewiesen, wonach Teutschlanü bank der französischen Kontrolle tatsächlich entwaffnet sei. BZas die Meldung darüber hinaus zu den künftigen Garantien fügt, ist Mißverstänonis ober freie Erfindung, vielleicht auch durch die französische Nachrichtenübermitt­lung tendenziös ciugcsügt."

London, 28. Nov. Einer Exchange-Meldung auS Washington zufolge verlautete von einer Stelle, di: dem deutschen Geschäftsträger v. Th ermann nahcsteht, bar Dumchlaud bereit sei, eine kleine wirtschaftliche und militärische Abordnung zu cnifcnCen, um die Frage der Abrüstung zu Lanüe und die Entschüdigungssragc, falls diese letztere auf der Konseren; erörtert wird, osten zu besprechen. Die Abordnung würde ermächtigt wer- be», befriedigende Garantien gegen einen deut­schen Angriff aus Frankreich zu geben. Herr von Therman» habe eine inoffizielle Unterredung mit einem Mitglied des Staatsdepartements m rem bart, aus der die Frage bei Einladung Tcutschlanos erörtert werben würde.

Raihennü ist In privaten Angelegenheiten in Lon­don ringetrofien in Begleitung seines Mitarbeiters Dr. Sims» znicht des früheren Außenministers Dr. Simons).

Roch Idne Entscheidung über die Zurückweisung von Briands Verleumdungen.

Berlin, 28. Nov. Zu der Meldung des „Petit Parisien", daß das Reichskabinett beschlossen habe, dem amerikanischen Geschäftsträger in Berlin, Dresel, znr Uebermittlung an den Staatssekretär Hughes eine Note zu übergeben, worin Deutschland gegen die von Briand in Washington ausgestellten Behauptungen über eine angeblich in Deutschland bestehende militärisch: Organisation protestiert, erfährt die „Deutsche Allg Zeitg.", daß zwar E rw ä g un g en schweben, wie die völlig unbegründeten Behauptungen Priauds kick'tiz- gestellt roerben können, daß aber irgend welche Ent­scheidungen darüber, in welcher Form dies geschehen soll, noch nicht getroffen worden |inb. — Das hätte schon längst geschehen müssen.

Frankreichs Anmaßung.

nahmen der Kommission in denjenigen. Werkstätten zum Ausdruck kam, die sreigegsber» ivorden sind. Aus allem Gesehenen konnte» bie ausländischen Vertreter ben Eindruck gewinnen, daß die Umstellung der ehemaligen HeereSiverkflNle» ans die Herstellung von Friede»;* erzeug'..issen harntksseKer Act völlia durchgeführt und die Wicderaujnahme der Fabrikation von Kriegs- malerial nur nach' langer Vorbereitung möglich sei.

Wh »es tosieiirtlgtii Wtts.

Berlin, 28. Nov.. In dem heute znsammen- N.eelnieu Auswärtigen Ausschuß des Reiebsiags wur­den zunächst durch Staatssekretär Schröder vorn ßiiichsfimmzministerinm Mitteilungen über den Stand des deutsch belgischen Markabkommens gemacht. Dann itz der Ausschuß in bie Erörterung des zweiten Pnnktes dec Tagesordnung, dec die Verhältnisse im M emel- land behandelt, eingetreten. Es wurde von allen Skbntnt dem Wunsche nach Erhaltung des deutschen D-acaklers deS Memellaubes Ausdruck gegeben.

Die mlsehüeßeudc Besprechung bei allgemeinen «ißenpolitischen --Lage toai vertraulich. Ter Rcichs- ksuzler beautivoriete von Fall zu Fall die Anfragen. Die Mitglieder des Ausschusses beteiligte» sich an der Aussprache.

New York, 28. Nov. Die „New Aork Tribüne“ Näte-ÄMand.

meldet aus Washinaton: Lloyd George liegt nach einer

Meldung gutunterrichteler Streife viel daran, sich mit | Die Kämpfe in der Nkralne.

Harding und Hughes über die von Harding borge- « o v c n h a g c n Nov. „Beilingske Tidendc' sch'ggene Gefellschgft der Nationen zu bewrechen. Dies Hemngf'orsr Die Zahl der Ukrainer, die

erklärt seine plötzliche Bestellung von Ptahen auf der die Bolschewisten kämpscn, wird aus ciue Million „'Xamtama'. Wan nimmt an, dass die Absicht, zum <n.arm atlflefiet,ei!. Petljura erwartet, das; er in Kürze Schlich der Verhandlungen zu kommen, ohne das 4000n0 Mann versichert weide. Die Stümpfe sind Deutschland Betrogt wird, wesentlich denn beigetrogen I ö)tf,er« erbittert. Bei der Eroberung von Shitomir hat, Lloyd George zur Abreise nach Ncwdork zu Be | lvl|Tt)en 30qq Bolschewiken gehängt und eine gröstere stimmen. Es ist keine Maskergde, dost die (Snglgnber I 9(n.nt,t bet den Straf',eukömpsen erschossen. Die BefireBt sind, für die Lage Dentfchlgvds irgend etmgy tlrTfiiner g„d auf einen mehrmonatigen Kampf voiBe- iu tun, was Deutschlond wieder auf die Grundlage Tejtct Kamenez-Podolfk wurde zur vorläufigen Haupt- f'efft. worauf es möglich wäre, mit ihm Handel zu Ukraine ausgerusen. Um Kiew, das von de»

treiben, nm gleichzeitig die Franzosen zn veranlassen, u(iatnein umringt ist, wird heftig gekämpft.

ihre Heeresstärke herabzusetzen. Eine weitere wichtige I Anfgabe in Wasbinown ist, eine zusriedenstellende Re- oefiing der amerikgnischen Einwände gegen das eng-

n’iponbrn; aus Paris, wonach bei Berliner Korrespondent mingion zaori, iorn« uic des „Dally Chronicle" aus dem Reichswehrminisierinm j liches Ende nehmen soll, erfahren habe, daß die deutsche Regierung zu Gar an- 1 ' ' "

Uten in der Entwassnungsfrage bereit sei, wird vom

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Die Gehalts- und Lohnbewegung.

London, 23. Nov. Henderson erklärte in einer .

Rede In DerBtz, es Bestehe wenig Aussicht da-ilw.l steye.

rauf, datz die Washingtoner Konferenz zu einer dauern­den Einschränkung der Rüstungen führe, wenn nicht eine allgemeine internattonale Regelung für dauernd getroffen werde.

Der „Observer- schreibt, Briand und fdne Ma­rinesachverständigen hätte» der Konferenz den Bo­den ausgefchlagen. Frankreich fordere eine Macht zu Lande, zur See und in der Luft, die ihm die UeBertegcnbeit üBei alle feine Nachbarn sichern würde. Frankreich werde Diktator über West- und Mitteleuropa und Beherrscherin des Miltelmeeres. Wenn noch die selBstmörderifchen Entschädigungen Deutschlands dazu gerechnet würden, so sei das wir t- schaftliche Chaos unendlich. Dies sd nicht ein Programm, das England oder Italien auch nur sür einen AugenBltck annehmen konnten I ämte verheiratet'sein, oder sich verpslichten. Bis zum

London, 28. Nov. Reuter Berimtet au5 2Ba- 25 LeBenSsaBre eine Ehe einzugehe». Beamte, die shhogton: Aus die Frage, welches die valtung Frank-1 Obcr mehrere Kinder Baden, rücken schneller an- reichs sein würde gcgenüBer dem 93oti(Btag, ®eidftl>= imb erbnlten bedeutende Gehgltszulagen. Ledige land aus die augenblickliche und die künftigen Kon- Männer sollen den Militärdienst doppelt s« fern;en einzuladen, erklärte der Vorsitzende der trän ,«§ leisten; bleibt ein französischer Bürger bis zum zösischen Abordnung Viviani, Frankreich wurde Lkbenssahr unverheiratet, so Bleibt er als Reservist dies Frage nicht erörtern, bevor „diejenigen, die 6te fbäten Alter im Militärdienst.

Menschenrechte verletzt haben, nicht Reue wahrend d eines langen Zeitraumes an den Tag gelegt hätten.' Die franzoscuseindlichc Stimmung in Italic».

I London, 28. Nov. Die „Times« berichtet aul

Hsistz Pfanh ßöfiffipe tlQlfl 3Bfiff|’nQtOH? Rom, es sei entschieden beunruhigend, datz die fran- , *lvUU UtUwJ HUwJ ZDUHJ.M91UH I zosenseindltche Stimmung in JtoUcn, die bereits bei „Ein unrühmliches @nt>c". mehreren Gelegenheiten zum Ausdruck kam. so statt

London, 28 Rov. Der politische Berichterslal-s sei, wie aus den letzten Meldungen aus Italien her» ter "der „Sun'dah' Times' will wiffen. das; Lloyd vorgeht.

George schon am Samstag nach Washington abrcisen Paris, 28. Nov. Nach den ncucitcn Mcldungcn werde. Aus alle Fälle werde die Abreise Llovd Georges Baben ziemlich in aten gröberen Städten Italiens nicht über die nächste Woche hinaus ausgesDoben wer- sraiizosenkeiud'-me Nivrtchreitunoen stgttgcsunden den. Der Berichterstatter schreibt weiter: „Die aus der Au' r bett fransöstichc» „ Konsulaten waren uu® die STonfereit; abgehalteuen Erörterungen machen es unbe- Geschäftshäuser srauzoincyer Kansleute (Scgcnitcmi d.r dingt nötig haft Lloyd George unverzüglich nach Wa-1 AnSschrcilmtgen. , ,

shington fährt wenn die Konferenz nicht ein unrtihm I Berlin, 28. Nov. Eannlle BarirreS, de. stan

' -__"_i Niemand ist mehr von der I zösifckte Botsüiafler in Nom, der. frühere @egctiflieler

Notwendiäkeit'der Anwesenheit Llovd Georges über- Burows, bat na® einem Protest, den er im Namen ;euot als die Amerikaner.' Die „Morning Post' er* I seiner Regierung gegen die Ausschreitungen in Turin, fährt im Gegensatz denn von matzgebender Stelle, das; Venedig imb Genua erhoben hatte, sein Rucktritt„'ge das Gerücht von der Abreise Lloyd Georges nach Wa- such eingereicht.