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auf Drängen des Pariser nationalen Blocks nicht abgeneigt, daß Deutschland für den Fall einer bal­digst eintretenden Zahlungsunfähigkeit ein Zah- lurgrar.fschub gewährt wird unter folgender Sich'r- hcit: 1. Eingehende Kontrolle der Finanzwirr- schaft, 2. Kontrolle der Produktion der Haupt­industriezweige, die sich besonders auf das Ruhrgc-

Berlin, 18. Nov. Reichskanzler Dr. W i r t h hat gestern die Vertreter der Industrie empfangen, um mit ihnen die Kredithilfe und die Frage der Entstaatlichung der Reichseisenbahnen zu bespre-

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gckachte der Sprecher des Studenten-Ausschusses. cand. vbil. Matthey, der im Kampfe gegen die Aufständinhen gefallenen Studenten. Wenn auch das deutsche Polt beute den Glauben an seine Jugend verloren zu haben scheine, so dürfe der Studentenschaft eines bestimmt zugn'e gehalten werden, daß sic dem deutschen Gedanken nie untren geworden uni> daß fit nie den Glauben an die deutsche Zukunft verloren habe.

legentlich eines Besuches bei der Firma Benz & To. in Mannheim den Bau schnellaufender Hc.nd'lr-

nen Anspruch auf Oberschlesien. Der heutige ei nur als Etappe, als Atempause^in bem Kampfe zu betrachten, in dem sich die Welt noch immer befinde. (Stürm. Beifall.) Vom

währen. Die Freiheitsbewegung sei ausschließlich ciaenen Jniliattve der Ostkarelier entsprungen. finnische Negierung erteilte noch keine Antwort das Schreiben.

Der Aufstand in der Ukraine.

Kopenhagen. 17. Rov. DerBerlingske »ende" wird ans Helstngfors telegraphiert, das; ukrainischen Ausrüvrer für einen Wiiurrfeldrug ausgerüstet stnd. Die vcwassitttrn Bauernscharen bis Teterew in der Räbe von Kiew vor«edrungen

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Die Teuerungsinterpellationen.

14 5. Sitzung vom 17. November.

Die Interpellationen über die Bekamvftmg der Schuue - und Schinutzliteratur, über die Wirtschaftslage in Ost» poeußen und über die Ratisizierung der Wiesbadener Protokolle ohne die Zustimmung des Reichstages werden innerhalb der gesetzmäßigen Frist beantwortet weiden.

Daun erfolgt die Weiterberatung der Interpellationen und Anträge über die Aufhebung der Zwangswirtschaft für die Landwirtschaft und über

Verschiebungen und Preiswucher.

Aba. Dr. Hepp (D. Vpt.): Die Schuld an der ''nrssteigerung ist auf die hohen Anforderungen des Ultimatums zurückzuführen. Dazu kommt der all- aemeiue Ausverkauf nanrenttich im besetzten Gebiet. Be- züglich der Kartoffeln haben wir rechtzeitig aus den Maa- gel an Transportmitteln hingewiesen, aber das Verkehrs- Ministerium hat den Ernst der Lage unterschätzt urch ittrbt rechtzeitig genug eingegriffen. Die Landwirtschast lristt hierfür keinen Vorwurf. Die Produktion an Zuckerrüben ist jedenfalls gegen die Vorfahre nicht zurück- geblieben, all» trifft auch hier dir Landwirllchaft keim Schuld. Der Redner polemisiert gegen die unabhängigen Anträge, die eine iveitere Beschränkung der freien Wirt- schäft zum Ziele haben. Nur eine möglichst freie Wirt­schaft könne die Wirllchast heben. (Beifall rechts.)

Abg. T r i c s ch rn a n n (Dem.): Tie demokratische Par­tei ist auch heute noch ein Gegner der Zwangswirtschaft und sie ist überzeugt, daß auch diese die Preise nicht ltrabsetzcn kann. Von der Zwangsumlage der Kartoffel« erwartet er nichts. Die Erfahrungen damit seien nicht ermutigend, höchste Zeit aber sei es, die Sicdelung euer- aisch zu fördern, um Neuland urbar zu machen. Viel­leicht sei eS zweckmäßig, hierfür eine neue Regierungsstelle

Minn der deiM-MnNe» MoiötaWM.

Genf, 17. Nov. Die deutsch-polnischen Wirt- schaftsoerhandlungen betreffend Oderschlesien wrr- »en in Genf am 23. b. M. beginnen.

Berlin, 17. Nov. Hebet die Forderung des Neichsverbandeg der deutschen Industrie, die Reichs­eisenbahnen in privatwirtschaftliche Formen zu bringen, fanden in den letzten Tagen Besprechungen zwischen dem Reichsverkehrsmrnisterium und den Eroßorganisationen des Eisenbahnpersonals statt, die zur vollen Einigung führten. Besonders bedeut­sam ist das unbedingte Festhalten des Personals am Reichsbesitz der Eisenbahnen und die baldige In­angriffnahme einer Neuorganisation durch gemein­same Beratungen der Verwaltung und des Perso­nals. Die Grotzorganisationen erklären sich bereit, an der Neuordnung der Verwaltung und des Be­triebes zur dauernden Wiederherstellung der Wirt-, schaftlichkeit der Reichsbahnen unter Voranstellung der Interessen der Allgemeinheit mitzuwirken.

westde, die RcchtSbrüch« der Gegenwart wieder gut zu machen. Deullche Studenten würden eS sein, die baS deuftche Sehnen nach dem Wiederauferstehen des stolzen freien Vaterlandes dereinst erfüllen würden. (Stürm Beifall.) Prof. Hoetzsch, M.d.R-, schilderte den ge­schichtlichen Zusammenhang Oberschlesiens mit dem deut­schen Mutterlande. Seit 700 Jahren existiere diese Gemeinschaft abseits von der polnischen Geschichte. Dom geschichtlichen Standpunft genommen, habe Polen kei-

haben die Elseirlmtmvrücke über den Dniepr gesprengl. ^n Odessa Ifi der Belagerungszustand erklärt worden Trotzki bat Defedl erteilt, c.8c Städte tu dem aus rübreriscven ukrniniscvcn Gebiet dem Grddoden gleich zu machen und Vie ansrührerische Bevölke­rung ntederzu machen. Der Malrose Anlonow leitet den Aufruhr in Tambow.

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Kredithilfe und Eisenbahnsrage.

Verhandlungen.

Erhöhte Geldstrafen.

Berlin, 17. Rov. Dem Reichst^ ging der Gestt-entwurf zur Gnveiteninq deS Anwendungsgebietes ter Geldstrafe zur Eftischränkurrg der kurzen Freiheits­strafen zu. Nach diesem wird der HSchslbctrag der Geldstrafen, die in den vcichs- und landesreckftlichea Sirafvorschristen bei Verbrechen, Vergehe«, »der lieber- tiehmgcn «ngedroht »erden, «ns das Zehnfache, bei Verbrechen oder Vergehen aber euf mindestens 1OOWX). Mark erhöht Ermächtigt das Reichsrecht »der Lande;- recht die Behörde oder Beamten, Strasvirfchristen zu erlassen und darin Geldstrafen bis zu einem bestimmten Höckstbetrag anzndroh-n so wird der zngelasiene Höchst- betrag ans das Zehn?-che erhöht. Der Höchstbetcag der in den reichs- und landesrechtlichen Vorschriften vorgesehenen Bußen wird ans das Zehnfach« erhöht.

Sozialdemokratische Forderungen.

Eine Rede des Reich-tagspräfidenten.

Berlin, 17. Nov. Die Blätter melden aus Breslau: Gestern hielt* auf dem Bezirksparteitag der Sozialdemokratischen Partei Mittelschlesieniz ReichstagLprästdent Löde ein Referat über die politische Lage. Er erklärte die setzt vorliegende» Steuervorschläge als ein so unzureichendes Mittel gegen die Drohungen der Verbündeten zur Er­zwingung der Entschädigungsfsrderungen, daß die Sozialdemokratie sie a b l e h n e n müsse, wenn nicht gleichzeitig ein Zugriff auf Gold- und Sach­werte erfolge. Nach der Rede des Volksparteilrs Dr. Becker gegen die Erfassung der Sachwerte käme eine Koalition mit der Volkspartei im Reiche nicht mehr in Frage. Der Wucher der Stahl­werke und Kohlengruben, auf den die Notlage der Reichseisenbahnen hauptsächlich zurückzuführen sei, müsse durch die Sozialisierung der Schwerindustrie endlich beendet »erden. In anderen Falle sei der Platz der Sozialdemokra en auf den Bänken der Opposition. Lobe rechnet mit der Möglichkeit einer.R eichstagsauflösung und Neuwahlen, um dem deutschen Vslke die Ent­scheidung zu überlassen.

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Die Vertreter des Reichsverbandes bei deutf he-t Industrie sind gestern mit den Vertretern der Spi- tzenverbcmde der Arbeitnehmer in der Zen'.cal- arbeilcgemeinfchaft zur Beratung über die an die Kredithilfe geknüpften «edingungen, insbesondere die Umformung der Reichseisenbahnen, zusammen­getreten. Die Verhandlungen, die vertraulicher Natur °".nd, solle« morgen fortgesetzt werden.

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punkt des Wirtschaftspolitikers beleuchtete Prof, macher an Hand ausführlichen Zahlenmaterials die schweren St. rtufte an Bodenschätzen, die Deutschland durch den Verlust Oberschlesiens erleidet. Als letzter Redner

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45 Millisnea S-ldmark am 15. November bezahlt.

Paris , 17. Nov. Der Entschädigungsausschuh wird nach demTemps" Ende der Woche in Paris zurückerwartet. Nach dem gleichen Blatte hatte d:r Garantieausschutz angeordnet, daß die deutsche Re­gierung als Vorschutz auf die viertelsahrliche Zah­lung nach dem Londoner Statut Garantiezahlun­gen leisten sollte. Diese Zahlungen hätten zu einem Teil der Zollverwaltung, zum anderen Teil als Er­gebnis einer 26 prozentigeu Abgabe von der deut­schen Ausfuhr entnommen werden sollen. Die erste Rate der Zahlungen sollte bis 15. November erfol­gen, und zwar in der Höhe der deutschen Zollein- nahmen vom 15. Oktober bis 14. November, umge­rechnet in Goldmark. Diese Zahlung sei auch d e - wirkt worden und zwar in Höhe von etwa 15 Millionen E old mark. Die nächste sei auf den 1. Dezember angesetzt; sie belaufe sich auf die monatliche Höhe einer 26 prozentigen Abgabe mm- bet deutschen Ausfuhr und entspreche etwa 85 Mill. I Eoldmark,

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Wenn bet Vorschlag Hughes' scheitert.

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Mehrheit angenommen. Wie Reuter dazu bemerkt, bedeutet die Annahme des Zusatzes ein Vertrauens­votum für die Führer der Unionisten.

Unruhen in Bombay.

London, 17. Nov. (Reuter.) Beim Einzug des Prinzen von Wales in Bombay kam es zu ern­sten Unruhen im Eingeborenenviertel, die auf die Agitation englandfeindlicher Elemente zurückzn- führen sind. Eine Anzahl Personen wurde getötet oder verwundet.

WtM gegen SekrsMM'MW.

DernschlandSAngriffslust" als Vorwand.

Paris, 17. Nov. Der Sonderberichterstätter der §apasagentur meldet aus Washmgton, Br:and werde iidt an, 26 November an Bord des DampfersParis" nackt Frankreich einschiffen. Am Montag werde er iffrenz den französischen Standpunkt hinllcht- Hii? .er Abrüstung zu Wasser und zu Lande unter- drvten. Er werde dartun, daß Frankreich auf die ---- . ,

Erliche Grenze des Rheines verzichtet habe ange-1 fährt, hat die Interalliierte Kontrollkommission ge­sicht» des Garantievertrages der drei Mächte, ber v ~ <n "" ,T-'

Att nicht zustandegekommen sei und daß Frankreich tzcher gezwungen sei, seine Armee beiznbe- halte« zum Schutze seiner nur ungenügend gc- sicherte« Grenzen. Da die Beibehaltung der jetzigen FtoUenstärke der befreundeten Nationen als unerläß­lich anerkannt worden sei, so sei die Anfrechterbattung der Landstreitkräfte mit Rücksicht auf das wie Havas dchauptet feindselige Deutschland noch weit mehr gründet. Briand werde daher die Konferenz bitten, m aller Form anzuerkennen, daß die Sicherheit Fraak- «ichs die Beibehaltung seiner Armee in ihrer

Marburg Mag, dm 18. Mmkn Nebelung.

London, 17. Nov. Wie der Sonderbericht- Mgtter deS »Daily Chronicle" meldet, ist das lapa- Mch« Marineamt wegen der britischen Forderungen ta der U-Bootsfrage stark in Verlegenheit. Es herrscht Lfft die Ansicht, daß die Vereinigten Staaten ein be- Wderes Interesse daran hätten, die U-Vootswaffe )84 ^»behalten, da die Unterwasserfahrzeuge die beste l LsreidigunsSwaffe seien, die die Vereinigten Staaten I, Sätzen.

Die ersten Verhandlungen mit dem Entschüdigungs- ausschutz.

Berlin, 17. Nov. DieDeutsche Allg. Ztg." erfährt aus parlamentarischen Kreisen: Heute fan­den die ersten offiziellen Verhandlungen zwischen dem Entschädigungsausschutz und der deutschen Reichsregierung statt. Man nimmt an, dah bei Reichskanzler morgen im Steuerausschutz des Reichstages über das Entschädigungsproblem spre­chen wird..

Wie verlautet, ist bei Entschädigungsaurschutz

Rate-Rußland.

Der ofuntfu* i« Otzta elien. Htlsegesuch an Finnland.

HelstngforS, 17. Nov. Im Auftrage der gegen die Bolschriviste» im Aufstand befindlichen Ost- karetier überreichte der in »er Versammlung der kareli­schen Kommunen am 15. Oktober gewählteAkirons- ausschuß der finnischen Negierung ein Schreiben, worin die Hilfe der filmischen Regierung für die Ka­relier in ihrem Kampfe erdeten wird. Weiter beißt es in dem Schreiben: Die Versammlung beschloß, die L o s 121 u n g O st k a r e l i e » s von Rußland zu ver­suchen, und organisierte Gnerillairuppen, da Sowftl- Rußtaud den Dorpater Vertrag bezüglich Ostrarelicns fortwährend breche und das karelische Volk grausam terrorisiere. Dir Karelier bitten die finnische Ne­gierung, die Sache der Osttarelier beim Völkerbund zu vertreten und »en FlücheNngen Asylrechte $u ge-

Tie Sindentenschaft der Berliner l'.ins-csität vrr sammelte sich ctnt DierrStag zu einer Protrstkundgcbung o/Atn die Entscheidung des Völkerbundsrates über ^-ber- scblesien. Der Lehrkörper war fast vollzählig ettch.r kien: an der Spitze der Rektor, Geheimrat Nernst. Als erster Redner beleuchtete Prof. Bernhard den Genfer Entscheid von der völkerrechtlichen Seite. Tn Ltudentenschaft trage die Verm-twortung dafür, daß atles, was deutsch heiße, sich immer fester zusammenschfteße. da­mit, allen Feinden zum Trotz, eine Möglichlat srschagrn

zu schaffen- __

Reichswirt schäft Smi nister Schmidt: Mit den Prei-.-- sbngernngen der letzten Wochen sind wir noch nicht zu Ende, bemerkenswert iss, daß sie in politischem Sinne ous^nützt werde,,. Der Vorwurs gegen die Regierung, drß sie ett»<8 versäumt habe, ist nicht zu halten. Wenn es sich um mw heimische Waren handelte, müßten hier lediglich bte Herstellungskosten mit einem geringen Ausschlag an» gesetzt werden. Diesen Gnmdlatz müsse auch die Land­wirtschaft bei ihrer Produktion anwenden. Iedensalls sei die Sucht, sich einzudecken, eine der Hauptgründe de« Schwindens der Ware Und der Preissteigerung- Dazu komme der Aii-verkauk ans Ausland, namentlich im Grenzvcrkehr. Im Septem bt-r seien allein 120 000 Personen üipr die dänische Grenze gekommen, um li'tt einzukaufen. Die auf alle Grenzen ausgedehnten Kontrollmaßnahmen und für ««seine Gegenstände erlassenen Ausftihrverbote haben die krassesten Erscheinungen wenigstens eingebämmt Im übrigen zeigen die Ziffern der Statistik über die Tätigkeft der Wucher geeichte, in wie energischer Weise hier rimi-grissen wurde. Die messack verbreitete Ansicht, als ob wir in den Lebeusgewohuheiten so ziemlich wieder auf (-em Friedensstand angriangt seien, ist ein grober Irrtum- Es werde noch schlimmer kommen, nnd es blieben uns dagegen kein Machtmittel in der Hand, nur daß wir den Wucherern noch em-rgischer entgegentreten müßten- Die

BeseitigungdeS Zwischenhandels und somit der möglichst direkte Verkehr zwischen Erzeuger und Verbraucher, sind die einzigen Möglichkeiten, welche rine Liuderiing »er Not in gewissem Gragr begünstige» köiintou. Radikalmittel gebe eS nicht.

Abg. Ge rauer (Bah. Vpt.) kritisiert die mangel- ha'tc Wagenbestellung und die langsame Abwicklung des Umlaufs. Wenn Kartoffeln in das Ausland gelangt st-ien. so sei das aus dem besetzten Gebiet geschehen. Ten Land'mann treffe keine Schuld.

Reilbsernähruvgsminister Hermes, von großer uw* nibr aus der öuß rsten Linken und lebhaften Zurufen be­grüß!. bemerkt, vaß die Znckerverteiliingsstelle tin neue« Drittel des zur Verfügung stehenden Zuckers geben habe. Ter Lartolstlsrage roetoe jetzt eine weientllch erhöhte Aufmerksamkeit zugewenbct. Ebenso werde 6» Binsidüngersrage im Auge behalten- Bon Oppau werd« SliMosf ix «enügeuder Menge zur Derfügrrn« stehe«.

, jchigen Stärke erfordere.

Washington, 17. Nov. DieAssociated Pirß" »eröffentlicht eine Unterredung mit Briand, in der dieser sagte, Frankreich sei isoliert und in einer vckeeen Sage als Amerika, England und Japan, teeiui diese ihre Rüstungen znx See einschränken tooilttn. Diese Länder seien miteinander befreund'! K& wollten als Freund unter sich die Rüstnuxp-n. ii einer gerechten und vernünftigen Weis: einschränken. I Frankreich dagegen stünde nicht in so einem Vec- hält«iS zu Deutschland, deshalb müsse Frankreich die »vtwcudigen Vorkehrungen für seine Sicherheit treffen, I l Tcvtschland sei in der Lagej sehr schnell fünf oder sechs Millionen Mann, di« im Heere dienten, zu mobift- sier-m. Frankreich müsse darum in der Lage sein, eme genügende Truppenmacht aufzustellen, um eint schnelle Mobilmachung Deutschlands zu vei-zözern oder > M verhindern. Briarw sagte, er werde sich in einer | Lede über diese Fragen äußern, sobald Hughes ihr!» dazir Gelegenheit gebe.

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England.

Die Unionisten und dir irische Frage.

Liverpool, 17. Nov. In einer Versamm- kmg von 2000 Vertretern der Unionisten wurde »ine Entschlietzung gefaßt, die die sich steigernde »verbrecherische Erhebung in Irland" verurteilt inb erklärt, datz keine Regelung annehmbar ist, die r nicht der von Ulster erworbenen Stellung beson­ders Rechnung trägt, die Interessen des Reiches wahrt und die königstreuen Elemente schützt. Nach lebhafter Aussprache wurde ein Zusatz angenom­men, der die Hoffnung allsspricht, es möge in Uebereinstiinmung mit der Herrschaft der Krone, der Sicherheit des Reiches und den Ulster gegsberen Dfändern eine Lösung der irizchen Frage gefunden werden. Der Zusatz wurde mit überwältigender

s SartS, 17. Nov. Rach einer Meldrmg der gteag» Tribüne" aus Washington ist der Kongreß L>o« unterrichtet worden, daß die Vereinigten Staa- ^saüs der Hugbessche Vorschlag scheitere, beabstch- »« den tm Bau befindlichen 16 Schlachtschiffen Ser Klasse sofort weitere 14 neue zu bauen. Aach einer von der «Chicago Tribüne' verösfent- flfltex Meldung aus Tokio wird Japan 12 Schlacht- »Uxt. Me fordern.

Die U-Bootsfrage.

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1 HRSmeer beherrschen und beiden Ländern den X Bide'""v ''-ern leben Angriff ermöglichen.

»g 1 Vcilegun-, veS Streites um Yap.

Oi Paris, 17. Rov. Die .Chicago Tribüne' meldet chon LSl is5 «Washington: Die Vereinigten Staalen und Japan J., j Motzen ein endgültiges Abkommen über die Insel » Ar vav ab.

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uceg I pMkreich und Italien für Verstärkung ihrer Flotten.

----- ' Paris, 17. Rov. Rach einer Meldung der lMcago Tribüne' aus Wasblngton gelangten die jMizössschen und italienischen Sachverständigen zu der

Lsffastnng, daß ihre Seemacht eher verstärkt, als jfiafcgefett werden müsse. Der italienische Standpuntt l Italien müsse eine Fl^te haben, die dersenigen ft .41 «ranlrcichs gleichkomme, schlimmstenfalls aber sich zu L|U) verhalte wie 8:10. Italien habe 4009 Kilometer egBe zu beschützen und eine sehr dichte Bevölkerung, 'htor 'M bestehe eine starke italienische Strömung zu HEen xjnes regelrechte» Abkommens mit Frank- «ich. das bte militärische Last beider Rationen er« 1 jMtern würde. Vereinigt würden beide Flotten da?

DieOderhessiiche Zeituu ' ericheiut sechsmal wöchentlich. Bezugspreis mouatltch 6 Mk. durch die Post 6.15 Mk. Für ausfallende Nummern ixfelge Streiks ooet elementarer Ereignisse kein Eriatz. Verlag von Dr. C. Hitzero t». Druck, der llatv^Buchdruckerei vo« Jod. Aug. Koch, Markt 21 3 lllernipiecher 55, Post­scheckkonto: Nr. 5015 Amt Frankfurt «. Mai».