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1921

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Die dMe Wort über LbeWlesM

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rtßTifi ium wirklichen Wortführer Frankreichs inachen. Die

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ö f mit dem Problem der Abrüstung zur See.

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konnten nur durch eine internationale Organisation

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inhsvk ' zcrege!» werden und er protestiere gegen den E-e- Ittvrtv sanken, die Vereinigten Staaten könnten dem wi= * rn^ rerfprichcn. In dem augenblicklichen Zustande

könne man nicht verweilen, denn sechzig Millionen

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.Frage Poe Fyrien und Gilicen.

Einwohnerwehren sei durch die Autorität des

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einen in den anderen Tag hinein le&e. Es ist

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eVc" » ^chchKünüG daß zur Besorgung der Zivilangelegea-

w und der geschäftlichen Ordnung der Dinge eines

der Mitglieder des Zivilkabinetts in Hertensimn bleiben muß, das zugleich die Unterschriftsberechtigung hat.

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Ferien beunruhigt, 1. die Sicherheit Frankreichs enb die Entwaffnung Deutschlands,' 2. die ober-

Ricgc bei militärischen Abrüstung sei eng verknüpft - 1 " " *---- ----- 1=, <5t c

t Paris, 27. Okt. In der heutigen Sitzung des Senates interpellierte Henri de Jouvenel über d:c

Do«Petit Parisien" erklärt, durch die gestrige Abstimmung fei die Frage der Beteiligung Frank­reichs und die feiner Vertretungen auf der Kon­ferenz von Washington in dem 00m Ministerpräsi­denten oorgeschlagenen Sinne gelöst worden. In- solgedcsicn werde Briand am Samstag das Schiff besteigen und in den Verhandlungen jenseits des Ozeans Me Stimme Frankreichs mit allem erfor- berkichcn ^kkang" vernehmen lassen, * . >.^4 '____*____

Sie prechischen Beamten in DbeMleßen.

Berlin, 27. Okt. In einer Unterredung mit einem Vertreter dereBrl. Lokalanz." erklärte der einem Vertreter des ,Merl. Lokalanz." crklätte der Genf-Pariser Entscheidung wertvolle preußische Do­mänen, Staatssorsten und Kohlengruben aus dem Besitz des preußischen Fiskus an Polen g- be, und daß hierdurch eine erhebliche Zahl alteingesessener preußi­scher Beamter vor di« Entscheidung gestellt werde, ob sie unter polnischer Herrschaft im Lande Reiben oder in deutsches Gebiet auswandern wollen. Von den 35 vberschlesilchen Amtsgerichten gehen 11 verloren. Das bedeute den Verlust ,von 489 preußischen Beamten. Ein Abwandern der Beamten aus Oberschlesien würde schmerzliche Lücken in die Reihen des aufrechten ober» schlesischen Deutschtums reißen. Damit würde unser Wnnfth und Wille, das widerrechtlich uns abgepreßte Gebiet wenigsten- kul turcll deutsch zu erhalten, nicht in Einklang zu bringen sein.

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Di«Oberhelsijche Zeitun ' ericheint sechsmal wöchentlich. Bezugspreis m»«atlich 6 Mk, durch die Post 6.15 Ml. Für ausfallende Nummern «folge Streiks oder elementarer Ereignisse lein Ersatz. Verlag von Dr. E. Hitzeroth. Druck der Nniv^Buchdruckerei von Ioh. Äug. Koch. Markt 2113 - Fernsprecher 55, - Post. Icheckkonto: Nr. 5015 Amt Frankfurt a. Mai«.

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Breit«, den 28. Lktoäer

Silbhardt.

$o*na gegen die ReAßverletzMg.

Berlin, 27. Okt. Der deutsche Botschafter in Paris übermittelte der Botschafterkonferenz fol­gende Rote:

Tic deutsch« Regierung hat mit tiefer Ent­täuschung von der Rote des Obersten Rates vom 20. Oktober Kenntnis genommen. Sie erblickt in dem territorialen und wirtschaftlichen Diktat, das dadurch dem Deutschen Reich auferlegt wird, nicht allein eine Ungerechtigket gegen das deutsche Volk, der sie wehrlos gogenüberfteht, sondern auch eine Verletzung des Versailler Vertrages, dem die in Genf getroffene und von den alliierten Haupr- mLckten angenommene Entscheidung wid-rrspricht. Die deutsche Regierung legt daher gegen den hier­durch geschaffenen Zustand als gegen eine Rechts­verletzung ausdrücklich Verwahrung ein. Le- d'xlich unter dem Druck der in der Note ausg-.fpro- chenen Drohungen und um der deutschen Bevölks- rnng des oberfchlestschen Industrie.^bi tes die sonst bevorstehende Verelendung soweit wie möglich zn ersparen, steht sich die deutsche Regierung gezwun­gen, dem Diktat der Mächte entsprechend, die darin vorgesehenen Delegierten zu ernennen. Die Namen der deutschen Delegierten werden unverzüglich mit- g-tcttt werden."

5Wr MMMgler für Sie deM- mlnisrhen Mnndlnngen.

Berlin, 27. Okt. Zum Bevollmächtigten der deutschen Regierung für die Wirtschaftsverhand­lungen über Oberschlesien wurde Reichsminister a. D. Schiffer und zu seinem Stellvertreter Staatssekretär Dr. L e w a l d ernannt, der aus sei­ner bisherigen Stellung im Reichsministerium des Innern ausscheidet.

Die deutschen Unterhändler werden von einem größeren Sachverständigenstab begleitet sein. Die Abreise dürfte Anfang nächster Woche erfolgen. Als Verbandlungsort kommt Oppeln oder Katto- witz in Frage.

Rraft (Lstzrn

Protest der deutschen Arbeitnehmer.

Berlin, 27. Okt. Der Allgemeine deutsche Gc- Werkschaftsbund, der Allgemeine freie Angestelltenbund, der Deutsche Gewerkschaftsbund, der Deutsche Gewerk­schaftsring und der Deutsche Bcamtenbund veröffent­lichen einen Protest gegen die Vergewaltigung Obcr- schlefiens, in dem es heißt, gegen diese Entscheidung erhebe die Gesamtheit der deutschen Arbeitnehmer vor aller Welt schärssten Protest. Sie erblicke hierin eine Vergewaltigung und einen Rechtsbruch schlimmster Art. Der ehrliche Wille der Arbeiterschaft zur Mit­arbeit an den Pflichten der Reparatton werde durch die Genfer Entscheidung glatt zerschlagen. Am Schluff des Protestes wird gegen ihren Willen uns entrifscuen Oberfchlesiern innigstes Mitgefühl ausge­sprochen und nochmals an das Gewissen der ganzen Kullnrwelt appelliert, daß mit Hilfe aller ehrlichen Menschen und im Geiste der Bölkerversöhnung auch das Recht auf unsere oberschlesischen Volksgenossen An­wendung finden möge.

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äfe Me her Verbii Helen znr KsnKMe.

Ungnädige Aufnahme,

Paris, 27. Okt.Petit Journal" br-dawert, daß Dr. Rathen au dem neuen deutschen Miuiftcrium nicht angehört und stellt die Frage, in welchem Maße man ans eine» Reichskanzler zählen könne, der die Teilung Ol-erschlesiens nur angenommen habe, um Zwangsniaß- nahmen zu vermeioen und der unter dem Beifall des Reichstages erklärte, daß Deutschland, eines Teile? feiner Finanzquellen beraubt, seine finanziellen .Verpflicht»::- gen nur nach Maßgabe seiner Kräfte ausführen werde. Das Blatt spricht auch von dem persönlichen Vertrauen, das man Dr. Wirth entgegenbringe, aber nicht mit ihm und seinen Mitarbeitern habe man cs zu tun, sondern mit einem Deutschland, das heute eine andere Sprache als die der Konzilia»; und der Zusammenarbeit rede und dessen Haltung der ftanzösischcn Regierung mehr denn je eine Politik des beschränkten Vertrauens, der Wachsamkeit und der Energie auszwiuge. Ter sozialislischePopi'.- laire" sagt, das Verschwinden Rathcnaus werde sicher nichk die Stellung des neuen Kabinetts Wirth im Innern verstärken, ebenso wenig aber sein Ansehen im Auslände erböhen. DerFigaro" sagt, Dr. Wirth habe in den letzten Tagen von Frankreich so viel Lobfprüche auf seine Loyalität, seine Weisst und seinen demokratifcheir Geist erhallen, daß er glaube, sich alles erlauben zu können. Er habe deshalb eine Red: gehalten, die zwar nichts Un- eavartetes enthalte, aber doch nichts desto weniger voll­kommen unzulässig sei. Er habe die Deutschen als Unterdrückte bezeichnet, den Friedensvertrag von Versailles ein Werk der Zerstörung genannt r.itb erklärt, die Entziehung Oberschlesiens ändere alle Berechnun­gen hinsichtlich der Leistungsfähigkeit Deutschlands. Sein Programm bestehe nicht darin, auszuführen, sondern er wolle den Gegnern nut jeden Vorwand nehmen, Zwangs­maßnahmen zu verhängen und Sicherheiten zu verlangen. Zwischen Wirth und der nationalistischen Rechten, die sich für den entschiedensten Widerstand ausgesprochen habe, sei also der Unterschied nur gering.Oeuvre" sagt, Dr. Wirth >be zur Regelung der oberschlesischen Frage tine Mehrheit von 98 Stimmen. Er könne also nicht hosten, daß sie ihm treu bleiben werde, wenn dir neue Steuer­gesetzgebung erörtert werde.

London, 26. Okt. DieTimes" schreibt, dir Be­schwerde des Kanzlers, daß die Verbündeten den Friedens­vertrag von Versailles verletzt hätten, indxm sic eine Ent­scheidung durch den Völkerbund suchten und hierauf diese» Entschnd bestätigten, anstatt die Gcsamtsragr selbst zu bedenken, sei ein typisches Stück deutscher Rechtsvev, drehung. Die Erklärung Wirths, daß die neue Regie, rung es sich zur Aufgabe machen werde, die Aufmerksam, feit der Entente auf diese Verletzung der deutschen Recht, zu lenke», werde die Verbündeten t sehr beunruhigen^

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Reichsbahn oder Privatbahn?

Betrieb nach privatwirtschaftlichen Grundsätzen.

Berlin, 27. Okt. In der heut'g-n Ssi-uug des Srchverständ'ge-be'rats leimRcich've keh s i i'er'nm sprach Geheimrat Dr. Hermann Kirchhofs über obiges Thema. Er war gegen die Auwendung von Radikalmitteln, wie Veräußerung oder Verpachtung brr Reichseisenbahn. Die Reichseisenbahn als solche müsse bestehen bleiben, aber p riv at wirtsch aft- lichbetrieben werben. Das Eilendahnwe'en müsse nach kausmän»ischen Grundsätzen v r-v-lc; werden: es müsse losgelöst werden von den bürokr.'.li- chcn Einrichtungen der übrigen Rricksverwaltungc». Aus Delegierten des Reichstages, des ReichSwir'schasts- rares nnd des Reichssinanzministeriums müsse ein Auf- sichlZorgqu gtsaxrfscn werden. Auch die übrigen Redner waren der Auslassung, daß die Uebettragung an eine privatrechtliche Gesellschaft nicht zweckmäßig sei, da- gegen wurde eine vielseitige Durchdringung des Sw üs- bctriebcs mit kaufmännischem Geist und möglichste An- wcndung privatwirtschaftlicher Grundsätze inner^'M des Staatsbetriebes empfohlen. Der Beirat billigte die Absicht des Ministers, bei Gelegenheit der Einbringung des Eisenbahu-Fiuanzgefetzcs eine Re h: Anweuduuas' Möglichkeiten, privatwirtschaftlicher Grundsätze --iech zuführen.

M-.gtos unterstützen solle. Der Senat dürfe Mi- Mterpräsidrnk Briand nicht abreisen lassen, wie Ml fön 1818 Washington verlafscn habe, ohne zu Diffcn, ob tx das Land hinter sich habe. Der Senat vllffc, ist» die Kammer, der Politik der Regierung ftsnc Billigung geben und den Ministerpräsidenten

SEM Einwohnerwehren sei durch die Autorität des neu, bi ... Reichskanzlers Wirth geregelt worden. Die Frage

Die Spanier in Marokko. ;

Der Berg d:r Toten.

M ad rid, 27. Okt. Bei der Besetzung deS DergcS Arruit sind von den Spaniern gegen zweit rufend Leichen gefunden worden. Die Kabylenangf'f'e auf Gomara und das Gebiet von Tetuan sind abge­schlagen -r ordcn. General Verwegner ist erumt dort­hin abgercift.

fiir.e «He Rede Msxds.

Deutschland muß zahlen trotz leerer Staatskasse.

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Derbes (51 N fre

Politisckie Tagesna^rieten.

In dcr gestrigen Sitzung des vorläufigen ReichS- wiristhaftsratcs wurde das Lovnstcuersiat-sttkgesetz ein­stimmig angenommen. Ferner wurden die Leitsätze deS WohnungsauSschuffes zur Behebung der Woh­nungsnot mit überwiegender Mehrheit cn eno n- mcn, wonach das Wohnungswesen selbst die Mittel z»m Neubau aufbringen soll. Tas Mict- st c n e r g c s e tz in seiner blshetigen Form wurde abgelehnt und verlangt, das, die Steuereingänge s o h o ch bemessen werden, daß stc die Vaubcihilfen decken und nicht nur die Zinsen, wie es das Mietsteuergesetz vorstcüt. Heute beginnen die Son- derveratungen der Steuergesetzgebung, während die Gcsamtaussprache über die Steuerpolittk erst nächste Woche erfolgen soll.

Dr. Wirth in Baden. Wie die »Deutsche Allg. Zig." mttteUt, hat sich Dr. Wir h zn kurzem Auserebatt nach Baden begeben. Er wird in Karlsruhe eine Rede über die politische Lage halten.

Rückttttt des Rcichskommissars v. Batocki. Laut .Kreuzztg." beabsichtigt der Nclchskommissar für den Wiederaufbau, v. Batocki, von seinem Posten zurück- zutreien.

Im Hauptausschutz des Preußischen Landtages hat die Staatsregierung in Aussicht gestellt, daß den nach dem 1. April 1920 pensionierten bezw. verstorbenen Be­amten Anfrsickungs- und BesörbcErgsstellen auf Grund deS Besoldungsgesetzes »ach den gleichen Grundsätzen nachträglich verlieben werden solen, die für die aktiven Beamten maßgebend sind. Hiernach werden die Pensions- und Besokdungssätze neu zu regeln sein.

Die neue Berliner Stadtverordnetenversammlung setzt sich wie folgt zusammen: S. P. D. 46, U. S. P. 4.3, K. S. D. 21 HO Sitze und Deulschnattonale 42, Deutsche Volkspartet 35, Demokraten 17, Wittschasts- partet 12, Zentrum 8, Dcutsch-Soziale 1 115 Sitze, zusammen 225. Ungültig waren 3009 Simmeu. Die Wahkbeteiligung betrug 66 Prozent, also nur 1% Prozent mehr als iin Vorfahre. Ein schlimmes Zeichen hinsichtlich der Einsicht und des Verständnisses der Bevölkerung.

Der Prozetz gegen die Kapp-Putfchsührer. Ent­gegen der Melimng der »München-Augsburger Abend- zeittmg", wonach Kapitän Ehrhardt, Oberst Bauer, Major Pabst und Schnitzler bereits vor einem halben Jahre der Reichsregierung ihre Selbstgestellung angeboten hätten, gibt der Oberreichs­anwalt einer Blättermeldung aus Leipzig zufolge eine Erklärung ab, worin es heißt: Erst in allerletzter Zeit habe» Ehrhardt, Bauer, Pabst und Schnitzler das Er­suche» um freies Geleit gestellt. Für den Obcrreichs- anwalt ergab sich dadurch die Möglichkeit, langwierige doppelte Verhandlungen zu vermeiden. Er hat dnn Ersuchen darum stattgegebcn, bisher allerdings noch keinen Bescheid zurückbckommen, ob die Vier nun tat­sächlich sich dem Reichsgericht stellen werden. Es hat noch kein neuer Termin festgesetzt werden können. Sollten die Vier sich nicht bald bereit erklären, >or dem Reichsgericht zu erscheinen, so wird die Verhandlung gegen Jagow, Wangenheim und Schiele ge­sondert vorgenommen werden.

Der Kartoffeltransport. Das Reichsministerimn für Ernährung und Landwirtschafk tritt mit, daß es den Bestrebungen des Reichsernährungsmimsteriums gelungen ist, die Zahl der an einem Tage befördert« Güterwagen mit Kartoffeln auf über 700 a geige«.

61 > fei jrdoch, ob er immer so handeln könne, und des­halb sei cs nötig, mit Hilfe der Verdündettn auf

air. 6« Aenfchen richteten sich gegen Frankreich. Das fei *rmo8l »ichf » wünscht.

Ministerpräsident Briand beantwortet die

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n Jnterpeliatiim sofort und erklärt, drei Fragen ;i hätten die Regierung und das Parlament vor den

Die eriie 5M'g Ser neuen KMeitr.

Berlin, 27. Okt. Heute Vormittag 11 Uhr trat das Kabinett zur ersten Gefchäftssitznng zusamnwn. Vor Eintritt in die Tagesordnung sprach der Reichs­kanzler de» zur Sitzung geladenen ausscheidenden Mit­gliedern der zurückgetretenen Regierung seinen Dank aus für die aufopferungsvolle und treue Mitarbeit. Ter Reichskanzler stellte insbesondere fest, daßttroh der ungünstigen Entscheidung über Oberschlesien die Füh­rung des Auswärtigen Amtes nicht erfolglos blieb. Namens der Kollegen gedachte Minister Sch i f fe r der politisch fruchtbaren und menschlich erfreulichen Zu­sammenarbeit des Men Kabinetts unter Führmig des Reichskanzlers, in dem alle Mitglieder des Kabinetts den leitenden Staatsmann erkannten und achteten. Nach der Verabschiedung der ausscheidenden Minister begrüßte der Reichskanzler das neue Kabinett und sprach die Hoffnung, aus, daß es ihm, feinen bewährten Mitarbeitern, den Staatssekretären und den ihnen Nach­geordneten Beamten, denen er für die aufopfernde Tätigkeit seinen Dank aussprach, gelingen werde, das begonnene Nettmrgswerk Deutschlands fortzusetze». Darauf trat das Kabinett in die Tagesordnung ein.

Bei der gestrigen Abstimmung im Reichstage haben lautVottvätts" für dm Bertrauensantrag Wels- Marr, der 230 Stimrnm vereinigte, geschlossen gr- stimmt: Tas Zentmm, die Sozialdemokratm und dir Unabhängigen, ferner die Mehrheü der Demokraten, während ein Teil der Demokraten sich der Stimme enthielt. Gegen das Vertrauen stimmten die Deutsch- nationalen, die Deutsche Bolkspattei, die Bayrische Volkspattei und die Stommumjten (132 Stimmen).

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Die neuen Steuern.

Berlin, 27. Okt. Me dasB.T." aus Patta- mentSkreisen erfSjrt, erleiden die gegenwärtigen Ar­beit« für die Äenergesetzgebmrg durch die Umbildung b«S Reichskabinetts eine gewisse Verzögerung» und zwar in erster Lime deshalb, weil bei der Ab­stellung der Steuerpläne mit einer groß« Regierungs- koalition mit Wuschluß der Deutsch« Volkspartei ge­rechnet wurde. Die Steuergesetzentwürfe außer bett- fettigen für die Besitzstmern dürfte» jebodji bis zum Beginn der kommenden ReichstcsM'session (3. November) fertiggeMtt fein.

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kW Ni wohl nöglich, aber der Fricdensvertrag besagr, gut cch daß Deutschland mit allen seinen mobilen und nicht _L . t mobilen Reichtümern zahlen müsse, daß man qIII "also cin Recht habe auf den Besitz bet . Etaatsbürgcr. Die Bolksparteiler müßten

>n.' ' zahlen, denn alle Deutschen seien mit ihrer Negie-

Schncii rung solidarisch. Der Senat sprach schließlich Marim mit 301 gegen 9 Stimmen das Ber-

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Der Anzeiqenvrei» beträgt für die 9 gesp. Colonelzeile oder, deren Raum L Mk, amtlirbe unüP ausmärtiqe 1.30 Dtt. Ändere Spaltenbreiten na» entlprechender Tnflffl

Seietfinuna Spät ei illaufende oder den Raum über Li. Seite einnebmende An- J !, Qillflye -eigen sind wir berechtigt, nach der Textlpalt-nbreit- zu letzen und zu berechnen. Sogen. Reklamen berechnen wir die Zeile mit 4 Mk. Z^der Rabatt gilt als Barrabatt. Bei Auskunft durch die Eeichaststtelle und Bermittlung der Ange- bete J5 Psg. Sondergebühr.

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Da§ Schicksal König Karls.

Auf cön englische» Flußkanonenboot gebracht.

Paris. 27. Okt. Die Botschafterkonferenz hat heute enchchieden, daß Exkönig Karl auf das Seger.nKirMö vor Budapest fliegende englische Kanone«boot gebracht und dort dm Be­schluß dor Mächte über den endgültigen Ort seiner Znternioruns abwarten soll.

Ealatz vorläufiger Aufenthaltsort Karls?

Paris, 27. Okt. Nach einer Blätterrneldung foli Exkönig Karl auf einem englischen Motorboot, das vor Budapest liegt, vorerst nach Ealatz ge­bracht werden, bis die Verbündeten über [einen endgültigen Wohnsitz entschieden haben. , ,t ft w *

Wien, 27. Okt. Das Wiener Korrbütt tnelbet Budatzest: Das Kloster Tihany ist von Motor­booten und Truppen auff das f&engfte bewacht. Der Gesandte und bevollmA^igte Minister im Ministe- küun des Aeutzern, v. Kanya, traf in Tihany mit dem Eluftrag röt, über die Modalitäten bet Abdankung verhandeln.

' Bern, 27. Oft. Die llckerbrinDuntz der Nachricht, *8 die Erzherzoginnen und die Kind« bet königlichen «amilie demnächst die Schweiz zu verlassen habe», o« in Hertenstein, wie dieBaseler Nachr." melden, ^um katastrophalm Eindruck gemad^. Es wurde.scst- Dchellt, daß die Finanz« deS Hiofhaltes in einem ft prekäre« Zustande fttd>, daß die Familie nur von

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s^. Amtliches VeMndigungsblatt des Kreises Marburg.

Anzeiger für (das früher kurhesiische) Oberhessen

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. ll EonLNSliche Politik bet Regierung und das Pto- «liWit «ramm, das Frankreich auf der Konferenz von Wn- !lseu 166. cf.;«ntßs unterstützen solle. Der Senat dürfe Mi-

.... Dcutschland einen Druck ausznüben, was auch im itivTS ^tcresie der Deutschen liege, dieguten Willens" idrr?« ,ftien. Daß Deutschland die oberschlesische Entschei- ^MikR öung angenommen habe, sei ein Erfolg der fran- ns-wäß! zosischep Beharrlichkeit. Wenn Deutschland eine erjujii feCr£. Staatskasse habe, müsse man antworten, das

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w"?.!: Mesifche Frage und 3. die Oricntfrage, d. h. die lNkijfck .Frage Poe Fyrien und Cilicen. Briand erklärte ctriey, t ttit Dezug auf Deutschland, Frankreich fei zurzeit ül!lr_y i tuifjer Kriegsgefahr. Die Frage der hayerischcn