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Der Anzeigenpreis beträgt für die 9 gesp. Tolonelzeire oder deren Raum 1— Mk^
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1921
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ncten der Zentrumsfraktionen des Reichstages und des Preußischen Landtages haben an ihre Wähler eine Kundgebung gerichtet, in der sie ihrer Entrüstung über die Entscheidung der Boischaflerkonserenz Aus-
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jpnnt aber in demselben Augenblick, in dem die Ver- tündeten darangehen, dir Durchsiihrung des Wirt- Maftsabkommcns zu erz'.mngen. Bei genauer Be-
xä Obersten Rates mitgeteilt worden, damit unucr-- pglich mit der Festlegung der neuen Grenze -'begomren wtbat kann. Dies Verfahren beweist schon, wie schr mm bei diesem Gewaltakt über den Kops der deutschen Regierung hinweg handelt. Die Zerreißung des ober- chlesischen Jndustriebezirkes ist ein Diktat der Verendeten, bei dessen Durchführung nach Tcutschlauds Kunsch und Wille nicht weiter gesragt wird. Dabei nag sich der Oberste Rat vielleicht noch aus <n Friedensvertrag berufen. Der Vertragsbruch be-
dung unterbreitet. Unentschieden ist die Haltung des Zentrums. In der heutigen letzten Fraktioussitzung, der Dr. Wirth beiwohnte, waren die oberschlcsischen Abgeordneten die einzigen, die für eine rücksichtslose Ablehnung eintraten. Bon verschiedenen Seiten wurde vorgeschlagen, Protest beim Völkerbund zu erhebe».
über Oberschlesien hat der Oberbürgermeister atige* ordnet, daß sämtliche städtischen Gebäude einschließ, lich der Schulen auf 'Halbmast oder mit Trauer
ircckung sehr eilig gehabt. Am Mittwoch ist bereits jkt Interalliierten Kommission in Oppeln der Beschluß
Llgung des Friedensvertrages tväre gar kein anderer Weg übrig geblieben, als es der freien Vereinbarung Krischen Deutschland und Polen zu überlassen, wie die viril haftlichen Folgen der politischen Gewalttat gekegelt werden sollen. Dadurch, daß die Verbündeten S-.rmals an die Gewalt appellieren, versehen sie, Itie in früheren Fällen, dem Vertrag von Versailles
einen brutalen Schlag.
4 Diese neueste Leistung des Feindbundes in das richtige Licht zu Men, muß Aufgabe Und Pflicht
haben, immer wieder ausrusen: Europas Freiheit et- fcrb.r- ein freies Deutschland!
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vildhardt.
briken und Zeitungen im Auslande und bereiteten indessen den Bankerott Deutschlands vor. Dieser Bankerott sei nicht aufrichtig. Ganz Deutchland sei solidarisch, und man werde sich nicht täuschen lasten. (Lebh. Beisch Man mäste Deutschland die Ausfüh* rung seiner Berpfichtungen erleichtern. Die Mittel/ die 3-.1 diesem Ziele führen könnten, seien verwirf lichll Man habe Loucheur vorgeworfen, daß er Fühlung mit Rath en au genommen habe, 6$
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Zndustriebezirks noch schlimmer ausgefallen ist, tzls man nach den ersten Meldungen befürchten mußte, so wird auch der deutsche Protest gegen die Entsch--L' .'. g des Obersten Rates umso entschiedener und rüayalt- ] lojux sein müssen. Aber damit wird die deutsche Negierungsausgabe nicht erfüllt fein. Denn aber- »Lls zieht eu dem Horizont der deutschen auswärtigen? Politik em Ultimatum treff, für den "Fall, daß Drntschlcmd sich' toeigtm daS.MrrtschrchS-i abkommen, das der Oberste Rat einfach dekretiert, unbesehen und widerspruchslos zu schlucken. Es bedarf selbstverständlich der sorgsamsten Prüfung, wie Deutsch- Iflr.D sich diesem Ansinnen gegenüber zu verhalten hat. In erster Linie muß auch hier die Frage stehen, was das Lebensinteresse Deutschlands und was das Interesse derjenigen Deutschen gebietet, die in Zukunft in Oberschlesien jenseits der polstischen deutschen Grenze Vvhncri solle». Ans Grund dieser sorgfältigen Prüfung nn!st die deutsche Regierung sich ihre freie Entschließung
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erteilte d e Admira'stät dem leichten Kreuzer „Calypsö", der sich augenblicklich im Mittelmeer befindet, de« Befehl, sich nach Lissabon zu begeben. i
London, 21. Okt. Der britische GesanbÄ stt Lissabon berichtet heute abeist>, daß in der Stadt Ruhe herrsche und die Ordnung durch republikanische Truppen ausrechterhalten werde. 4
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Kiar Keiie SriüiiDs.
Paris, 21. Okt. (Kammer.) Am heutiger vierten Brrhandlungstag der Interpellationsi debatte spricht an erster Stellen der Abgeordnete Bonnet, um Auskunft zu velrangen über die Maßnahmen, die die Regierung zu. ergreifen ge, denkt, um den für den Krieg und seine Durchführung verantwortlichen Kaiser Wilhelm und die militärischen und politischen Führer Deutschlands gemäß dem Vertrag von Versailles zur gerichtlichen Aburteilung zu bringen. Rach ihm interpelliert Gay über die französische Politik in den besetzten Gebieten. Die augenblickliche Besetzung hindere Deutschland nicht an seiner Prcduktionsfähigkeit und mindere keineswegs seine Zahlungskraft. Er verlangt eine Erklärung, daß das augenblickliche Besetzungsregime auf dem linken und rechten Rheinufer nicht geändert werde, ohne daß das Par--, lament befragt werde.
Ministerpräsident Briand erklärt, die Politik der Regierung sei eine Friedenspolitik. Die Regierung habe alles getan, um bei der Zahlungsfrist am 1. Mai die Einheit der Verbündeten aufrechtzuerhalten, und zwar nach den Bestimmungen der Kammer. Briand erinnert dann daran, unter welchen Umständen er seinerzeit gesagt habe, man iuciVc die Hand an den Hals-
Die sozialdemokratische Reichstagssrakiion hat mit dem Parteiausschuß beraten. Die Stellungnahme der , Fraktion in der %rage der Regierungsbildung, die Berlin, 21. Okt. Heute morgen 9 Uhr fand sa= Recht über Verbleiben oder Gehen des Kabinetts eine Kabinettssitzung statt, in der der Minister des I Mrjh a<(cin Reichstag zuerkennt, fand laut Aeußern über die Note betreffend Oberschlesien be- „Vorwärts" auch in dieser gemeinsamen Sitzung ein«
HaurhL 7« imerjd -erro-q 8
Gebietsteil durch den Völkerbund von Deutschland ge- I i------- , ... -
trennt wird, der ihm über 700 JGre lang angehörte und Rücktritt dem Reichstag unter ausführlicher Begrün- ber für fein Wirtschaftsleben notwendig ist. Wenn nach 1L ;» st,
der deutschen Katastrophe in Schweden hinsichtlich der Beurteilung und der Stellungnahme viel Feigheit Platz griff und man hier vor den Siegern kroch, wo man früher den Deutschen eitel Preis und Lob spendete. beginnt jetzt das Erwachen. Dasselbe Gefühl, das Schwedens Volk immer stärker beseelt, dürfte, wenn
mit dem Kreisblatt für den Kreis Marburg
Tageszeitung für (das früher kurhefstfche) Oberhessen
t er* Soitet.
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fragen legen, wenn es nicyi rtfu«.. «L.. damals sei der Verfalltag, den der Friedensvertrag vorsah, noch nicht dagewesen. Die französische Regierung hab- in Ruhrort, Düsseldorf und Duisburg neue Pfänder nehmen wollen, damit Essen im Bereich der französischen Kanonen liege. Es sei eine sehr lange Debatte nötig gewesen, I um mit den Alliierten zu einer Einigung zu kommen. Vor dem Verfalltag vom 1. Mai habe Frankreich seinen Verbündeten gesagt, wenn Deutschland "ich nicht unerwerfe, dann werde Frankreich eine Geste mehr machen, und zwar wirtschaftlicher und militärischer Art. So habe man die Jahresklsss« 1919 mobilisiert. Briaud geht dann dazu jiber, uon Iden Ereignissen in Oberschlesien zu sprechen, die dicht an die Grenze eines neuen Krieges; geführt hätten. Man vergesse, daß der damalige.
I Reichskanzler eine provozierende Rede gehalten habe, aber gegenüber der resoluten Haltung Frankreichs habe sich die Mehrheit des deutschen Reichstages dochgebeugt. Frankreich sei stark: es sei sogar an einem Maximum der Kraft ange- I kommen, aber es müsse sich auch um die Imponderabilien der Weltlage kümmern. Briand entrüstet sich, daß man behauptet, die Negierung habe nichts getan, um Deutschland zu entwaffnen. Die materielle und moralische Kraft Frankreichs berechtige zu allen Hoffnungen. Wie könne man behaupten, daß Deutschland bis an die Zähne bewaffnet lei, wenn es fast sämtliche Waffen ausge-. liefert habe. Zweifellos bleibe Deutschland im- .
I mer eine Nation von siebzig Millionen Menschen | und eine beständige Gefahr. Es könne die zerstör- I teil Kanonen wieder fabrizieren, aber es sei doch un- ! gerecht, der Negierung vorzuwerfen, daß sie noch nicht die Kanonen von morgen zerstört habe.
I Briand spricht dann von der Aburteilung der Kriegsbe schuldigten. Frankreich sei bereit, sie in contumatiam abzuurteilen. Zur oberschlesi-
I sckcn Frage übergehend sagt Briand, jetzt sei man !zu einem Ergebnis gekommen. Essen werde von s den französischen Kanonen bedroht. Das Arsenal
^icht alle Zeichen trügen, sich auch bet den anderen neutralen Staaten finden. Gewalt und Ilnrcchr gegen Deutschland mässen schnell ein Ende nehmen. Die Welt bat übergenug hiervon. lieber»! ( außerhalb der Enteiste- länder steht augenblicklich der Völkerbund al- scheußliches Zerrbild dessen da, was er einst hätte werden
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Die Würfel über das Schicksal Oberschlesiens sind Mfallen. Das istMtbn noch ein bildlicher Ausdruck, Beim es iß bei dem ganzen schmählichen Handel nicht
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Die „Oberhessijche 3citun-" erscheint sechsmal wöchentlich. — Bezugspreis monatlich 6 durch die Post 6.15 Mk. Für ausfallende Nummern infolge Streits ooer elementarer Ereignisie lein Ersatz. — Verlag von Dr. C. Hitzeroth. — Druck der Univ.-Buchdruckerei ton Joh. Aug. Koch, Markt 2123 — Fernsprecher 55, — Postscheckkonto: Rr. 5015 Amt Frankfurt a. Main.
weiteren Widerstand, sodaß man von der nach Blätler- mcldung.m geplanten Verhängung des Be.'agerungr-1 zustandes absehen wird. Während sich E--g ander U' b Italiener der Entscheidung jg-g--nüber reserviert verhalten, hat diese in den Mnzosischen Kreisen der I Kommission unstreitig lcbbasie Genugtuung her- vorgemsen. Die in Ob rschlesien v'rb reitete.» Gerücht? tva Auforderuageu neuer Verstärkungen bezlv. dem I Heranrollen neuer französischer Trap, en enlbeh'.en p g lir^r Grundlage. Desgleichen ist die Meldung vom I Abtransport französischer Truppen unrichtig.
Beuthen, 21. Okt. Die Interalliierte Kommission in Oppeln hat bis auf weiteres den ,,Ostdeutschen Herold" in Glciwitz verboten, weil ?r das politische Zwischenspiel in Gens betreffend Oberschleiini aufgedeckt und einer scharfen Kritik unterzogen har.
Die deutschen Truppen für Oberschlesien.
Berlin, 21. Okt. Das Reichswehrministerium hält für die Besitznahme der Deutschland zugesal- lenen Teile Oberfchlesiens eine Brigade zur Verfügung. Als deutsche Garnison wird in erster Linie Glciwitz in Betracht kommen, lieber die sonstige Verteilung der Brigade in anderen Orten ist eine l Entscheidung noch nicht bekannt.
Was Polen zufä^i.
Paris, 21. Okt. Saint Bryce stellt im „Journal" fest, daß Polen durch die Regelung über
der Präsident der Republik die vom Obersten Eoelho vorgeschlagene Umformung des Ministeriums an.
Das „Journal" veröfsentlicht eine Nachricht aus Lissabon, die besagt, daß die Revolutionäre siegreich sind. Von den gegenwärtigen Ministern seien ermordet worden: Ministerpräsident Aillouio Granho, Admiral Machado, Santos Carlos und -Lllva.
London, 21. Okt. Aus die Befürchtung der britischen Kaufleute unb Bankhäuser in Portugal hin
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halt zur Erle, alte«, gi Zebinzuq 192 '. Ä
wb, jeld richtige Licht zu Mien, mup, AUfgave uns <5e{i. 0 bct Männer sein, bie in den kommenbeir Tagen bas
wmupri ' deutsche Volk gegenüber ben Verbündeten zu vertreten
Der Umsturz in Portugal.
Pa ris, 21. Okt. Havas meldet aus Lissabon: Gestern Morgen wurden von See her einige Sar.<nen- scküs-e c hört. Lo Nlutrcrz'kßen zu vermeiden, nahm
j Widers zugegangen, wie bei einem Würfelspiel. Ter IPr i Mnsatz war das Wohl ober Wehe des deutschen Volkes.
«nb noch ehe die letzten Würfel über den Tisch der 1 G| Warifer Botschafter - Konferenz rollten, wußte man "* iicits, daß Deutschlands Lebensiitleressen verspielt
doll-ebaltrn, unb"sie muß, wenn die deutschen Jute-, ressen es erfordern, bereit und entschlossen sein, dem druck geben und ehre Wähler bitten, auch ww b^her Diktat der Verbündete.» ein unbedingtes Nein ent- Vertrauen »» »hrer Arbett zu haben, Ruhe zu wahren tzkzenzuhällen. Sollte bie Behandlung be i Wirtf-Hasts-1 und alle unüberlegten Schritte zu vermeiden, «bkommens von vornherein unler Diktatzwang stehen, I ---*---
U™' - -- ""m5Ä Sc,",,ie s"\ Der Standpunkt bet Parteien.
---*--- | Berlin, 21. Oft. Die Rcichstagsfiakliou der
Waldfch, f. bA
cc.’ 1 r< i.fx r'Uww.A IDeutschen Bolkspartei faßte einen Beschluß, in dem Oberschlesien 48 Prozent, d. h. 973 000 Einwohner V/IUC tottrnme. I Pe von den ErAärungen der Verbündeten über die d-5 Industriegebiets zugesprochsn werden. Polen
{ Stockholm, 21. Ott. Unter bet UeberiLrifi I oberschlesische Entscheidung Kenntnis nimmt und d"e I .xhült 82 Prozent der Kohlenförderung, 51 Prozent . «Deutschland unb wir" schreibt „Tagens Tibning": Kein-1 Entscheidung als eine Verletzung des Versailler Der-1 der Korserzeugung, 65 Prozent der Eisenerzeugung, -Eittentcpropaganba kann jemals die Tatsache verdunkeln, I träges unb eine Mißachtung bet Volksabstimmung 170 Prozent bei Stahlproduktion und bie gesamten daß im Weltkriege Deutschlands Kamps ein Kampf der! gh gelehnt wird. , I Zinkgruben.
Freiheit gegen die Gewalt war, rin Kamps.europäische I Unverändert geblieben ist bie Haltung der Deutsch-1 Im „Vorwärts" errechnet ein bergmännischer Sach- KiKfit^^iohgleit. I nationQtcn Bolkspartei, Sie fordert den R ii ckt ri tt I verständiger unter Zugrundelegung der Kohlcnsörde- ----------
tom ies ItaSfen Äi&’ ein pes Reichskanzlers unb des Kabinetts. Die Demo-1 rung im Jahre 1913 in Oberschlesien, daß nach ber von Oberschlesien könne Deutschland nicht mehr
— ----- - - - — ■ freien haben ben Wunsch, baß bie Regierung ihren! Genf-Pariser-Entscheidung Polen viermal so bi eil bieii|tbar gemacht werben. Die Regieruttg be»
“ ' | K0hlenbekommt, als Deutschland verbleiben. IReichskanzlers Wirth habe den aufrichtigen ----------- Wunsch, ihre Verpflichtungen zu halten. Sie habe Breslau, 21. Oft. Anläßlich der Entscheidung I „östliche Anstrengungen sür die Entwaffnung ge- ....... ' ' ‘ macht und auch in finanzieller Hinsicht. Deutschland müsse in ausländischen Devisen zahlen. Unter den Gegnern des Dr. Wirth befänden sich die großen Finanzleute und die Großindustriellen. Sie exportierten in Waren und in Kapitalien, kauften Fa«
Mete MMmg her ReHMM»
Berlin, 21. Okt. Der Aeltestenrat des Reichstags konnte heute noch nicht zu einem endgültigen Entschluß über den Termin der Vollsitzung gelangen. Da dem Reichskanzler der amtliche Wortlaut noch nicht vorliegt, fann die Sitzung morgen noch nicht stattfinden und ist auf Sonntag oder Monkag verschoben worden. Die Verhandlungen werden sich voraussichtlich so abspielen, daß der Reichskanzler die Erklärung der Regierung abgibt und daß danach eine Pause für die Beratungen der Fraktionen gelaßen wird, bevor die weiteren Aussprachen beginnen.
Berlin, 22. Oft. Die oberschlesisch.-n Alg.-o d-
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'9. : j ।
wllcn ist ein germarrischrs Lcbcnsinteresse, daß Trutfchlands Volk nicht zur Verzweiflung getrieben werd. Dir und auch die ganze Welt brauchen ein berrtfche- Vstt, hentsch: Kultur, deutsche Ordnung, deutsche Ver- h-?*rrßg d-g Leb-ns und des LebensprobkemZ. Laßt
richtete. müiig Zustimmung.
Berlin, 22. Okt. Das Reichskabinett -st Die ReichstagIfraktion der 11.S.P. beklagt aufs gestern abend zusammengetreten, um seine Ve- lcbhastcste die Teilung Oberschlefiens, bie eine große ratunge» über die oberschlesische Frage fortzufetzen. I Anzahl deutfcher ober überwieg-nd beulscher Gemeinden Die beteiligten Ressorts erstatteten Bericht über P°ln» zuweist unb ein einheitliches Wirtschaftsgebiet bie wirtschaftlichen, verkehrstechnischen und sozialen zerreißt. Dem Seb’nett W r h k.nn nach Ansicht Folgen der von der Bolschafterronserenz getroffenen der Fraktion die Schuld an der sür Teutsch.anb i»n- Entscheidung. Das Kabinett wird die Beratungen günstige»» Lcfung des vberschlesifchrn Problems mcht heute nachmittag fortsetzen. zugeschoben werden. Ein Wechsel »n der a..swart'.gm
t- n ci. as. e <-• Politik würde die tti;)imgni§voi!ftcn tfOigeit nach sich
In Berlin steht man unter dem star en Em- s .^i£ Fiktion protestiert aufs schärfste gegen druck, das die EnMerdung noch ungünstiger rst, - ' 0 Ausschaltung des RcichZtages einen
als nach den ersten Veroffentl^ungen ang-iwmmcn 1^^. 'unb P^-onenwechsel hcrbcizuführrn.
wurde. Die Wirkung dieser Tatsache auf die bur-1 v
gerlichen Fraktionen, zumal auf die Demokraten und iie Deutsche Volkspcrrtei, ist unverkennbar.
Die Stimmung gegen das Kabinett Wirth hat sich verschärft. Es besteht die Absicht, neue Ver-
ibmafchi»
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anb(un8en Mit den Veroundecen anzu- gattotoiS, 21. Ott. Die Lag? in Oberschlenei» b°hn-^ Nach dem Wortlaut der Noi- sind die .ft ,R ^tracht der Veröffentlichung der Enlschndung inwr.oi «... AnrrnA " i »»UiJ hi chst gcspaimt. Trotzdem ist cs soweit bi? setzt
iumcn aber nur gering. bekannt, nir^s zu " ' '
Dr. Mayer nicht KanzlerkanLidat. ' wird ans dem Kreis
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Berlin, 21. Okt. Botschafter Dr. Mayer läßt Holen bie Drohung gegen Geistliche wahr gemacht mitteilen, baß er gegen die Meldung über die an-1 haben. Der Pfarrer Gcdiga aus Lesszin mußt? gebliche Kandidatur für den Reichskanzlerpostcn aus scuicr Pfarrei flüch en.
entschieden Verwahrung einlegen müße. Eine KönigSh ütte, 22. Oft. Die dnitzchen P rlciei! Kandidatur feiner Person könne nicht in Frage und Grtverkschasten von LSnigstzi-.t'e sandten an den kommen. Rcichskniizler ein Telegramm,^in des» gegen bi? Los-
Dr. ®teefemann SluftenmiMster? lur. deutfLk» Slabt LLnigshütte tont Vater-
Berlin, 21. Oktober. ' Wie die Zeitung land protestiert und versichert wird, daß die V.uow,-c „Der Deutsche" mittcht, ist cs als ziemlich sicher an zu-1 auch unter der Fremdhcrrfchast daS Deut', chtum wahren nehmen, daß der bisherige Ncichsmintster des Aentzcrn, I .yürden In e'nem Ai-'ruf nn bie deutschen Bürger Dr. Rosen, als deutscher Boischaster nach Washing- Kon'asoütte wi"d zum enn-reir Znsamw.enschlliß ton gehen wird. Als sein Nachfolger im Ministerium co‘l 6 J 0 1 1 1 D
der Auswärtigen Angelegenheiten wird immer noch aufgefor.ert. , .
der Führer der Deutschen Volkspartci, Dr. S trese- Op pel»», 21. Olt. D»? Jntcralll crteKommisf» 11 mann, genannt, I crwanet von der cberschlesischen Bevölkerung k.i. cn
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amtlich- unb auswärtige 1.30 Mk. Andere Spaltenbreiten nach cntfprechenber Eft Lsrechnuna. Spät einlaufende oder den Raum über Seit« einnehmende An- nU||[IL seinen sind wir berechtigt, nach der Tsxtfpaltenbreite zu setzen und zu berechnen.
Sogen. Reklamen berechnen wir die Zeile mit 4 Mk. Jeder Rabatt gilt als Barrabatt. Bei Auskunft durch die SeichäftssteÜe und Vermittlung der Angebote 75 Psg. Sondergebühr.