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Anzeiger für (bas früher kurhessische) Overhefsen

elementarer (Eteignifie

Univ.-Buchdruckerei voi

scheckkouto: Ri. 5015 Amt Frankfurt a. Main.

Die geplante Teilung LberWeiiens

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Erfolge der Spanier in Marokko.

Madrid,?. Ott. Die spanischen Truppen haben in Marokko neue bemerkenswert Erfolge errungen.

ni p f e n. Die deutsche Liga für den nicht in der Lage, Vertreter in das

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Sic haben Segangan eingenommen und den Berg Mas erobert. Spater eroberten sie AlenzzHa, Vapjas und Dtizzia«. Die Riffleute hatten schwere Verluste.

Griechisch-türkische Verhandlungen.

Konstantinopel, 7. Okt. Aus Angora toitb gemeldet, daß Verhandlungen über die Regelung der griechisch-türkischen Konfliktes antzebahnt find.

London, 7. Okt. DieWarnung Post" meldet dir H i n ri ch t u n g von 79 hervorragenden griechischen Christen, darunter ein Erzbischofs durch! die Kema- listen. i ' _ >< I ; -ch < < 1

«tieiit unsere tzirbeit Sinn und Ziveck hat. Die deutsche 'Liga für den Völkerbund muß daher den Beschluß auf

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Eingabe der deutschen Gewerkschaften an den Bölkerbundsrat.

E e n f, 7. Okt. Folgende oberschlefische Organi­sationen: der Allgemeine Deutsche Eewerkfchafts- bund, Deutscher Gewerkschaftsbund und Deutscher Gewerkschaftsring, überreichten als Vertreter von 220 000 Arbeitern und Angestellten dem Völker­bundsrat eine Denkschrift, in der gegen die vollstän­dig irresührenden Angaben in den von polnischer Seite übergebenen Denkschriften protestiert wird. Anhand einwandfreien Materials wird die pol­nische Darstellung über die Betriebsratswahlen widerlegt und die Aufmerksamkeit des Völker­bundsrates auf die polnischen Wahlmonö- v e r nach.dem letzten polnischen Putsch in Oberschle­ien gelenkt. Die Denkschrift hebt hervor, daß den polnischen Berechnungen nicht der geringste Wert zukommt, schon deshalb nicht, weil die Betriebsrats­wahlen keineswegs immer nach nationalen, sondern nach örtlich-sozialen Punkten stattfinden. Sollte trotzdem den Betriebsratswahlen entscheidende Be­deutung beigemessen werden, so beantragen die ge­nannten Verbände, die Betriebsratswahlen in Oberschlesien durch zuverlässige Personen nachprü- en zu lassen.

Eens, 7. Okt. Der Vertreter der deutschge- iinnten Arbeiter Oberschlesiens Karger ist rote« 6 ec in Genf eingetroffen, um dem Völkerbundsrat über den wahren Tatbestand bei den Betriebsrats­wahlen in Oberschlesten Mitteilung zu machen. Karger legte den Sachverständigen des Völkerbun­des an Hand genauen Zahlenmaterials dar, dah die polnischen Zahlen irreführend und teilweise ge­fälscht sind. Nach den Darlegungen Kargers find die letzten Ergebnisse der übrigens noch nicht abge­schlossenen Betriebsratswahlen 2268 deutsche und 1100 polnische Mandate, also genau das Gegen­teil der polnischen Angaben.

Präsidium des Kongresses zu entfenben. Die Abgabe der Erklärung rief eine starke Bewegung hervor. <.

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Aus dem besetzten Gebiet.

Verschiebung der Ueberwachungskouferenz.

Berlin, 7. Okt. Der Präsident des allge­meinen Sachverständigen-Ausschufies in Koblenz hat an den Reichskommissar für die besetzten rheinischen Gebiete heute die nachstehende Note gerichtet: Ich habe die Ehre, Sie zu benachrichtigen, daß, da die Beratungen des Sachverständigenausschusses über die Einrichtung der Ueberwachungsorganisationen nicht zum Abschluß gelangt sind, die Zusammen­kunft mit der deutschen Delegation nicht an dem festgesetzten Termin stattfinden kann. Ich bitte Sie daher, möglichst umgehend diese Delegation zu benachrichtigen, daß sie zu einem späteren Termin geladen werden wird.

Keine Zurückziehung, nur Verminderung der ameri­kanischen Besatzungstruppen.

Newyork,7. Okt. Der Washingtoner Korre­spondent derNew York World" erfährt, daß nach der Ratifikation des Friedensvertrages mit Deutschland nicht die amerikanischen Truppen aus dem Rheinland zurückgezogen werden sollen. Um Deutschland die Finanzlast der Besetzung zu er­leichtern, soll nur eine Verringerung der Be­satzungstruppen vorgenommen werden.

PkkvWtt Lndlas.

Oppau und Landlehrerfrage«.

Berlin, 7. Okt. Im preußischen Landtag besprach man heute die Unterstützungsaktio» für die Opfer von Oppau. Die Kommunisten hatten es am Donnerstag noch erreicht, daß ihr Antrag heute als erster Gegenstand aus die Tagesordnung gesetzt wurde. Abg. Ges ihr« zog denn auch gewaltig vom Leder, redete die Schich- polizei in Grund und Boden und nahm sich besouderI liebevoll des Staatskommissars W e i s m a n n an. Luch i«n Rechtssozialisten sagte der Redner einige Liebens- Würdigkeiten und schob ihnen die Schuld dafür gu, laß die Vorgänge bei der Oppauer Katastrophe noch immer nicht aufgeklärt sind. . i

Abg. Osterroth (Soz.) betonte, daß die Sozial­demokratie stets dafür eingetrcten sei, daß die Arbeiter- chutzvorschriften voll durchgeführt werden.

Abg. Dallmer (D.-nat.) trat für ausreichenden Arbeiterschutz ein und erklärte, daß ein abschließendes Urteil über die Ursache der Oppaucr Explosion nicht vor dem Abschluß der Untersuchung durch die varlaare.,'

Lud wigShasen, 7. Okt. Der Sekretär der sozialistischen Partei Profit ist als sozialistischer Re­ferent in das Maatssekretariat für die besetzten .rhei­nischen besetzten Gebiete berufen worden.

Ausschuß.

Die beiden Anträge, von denen der zweite auch der Deutschen Volkspartei mit unterzeichnet ist, werde« dem HaushaltsauZschuß übertviesrn. _

Die Genehmigung zur Strafverfolgung des Abg. Ziegler (Komm.) wegen B e l e i d i g u n g wird versagt. Die Ausschußauträge aus Nichterteilung der Gm-Hmigung zur Strafverfolgung der Abg. Riedel (D.-nat.) und Schneider (Komm.) werden angenommen. Es folgt die zweite Beratung der großen Anfrage der Deutsch-

Westungarn.

Wie n, 8. Okt. Die hiesigen Vertreter England», Frankreichs nick Italien» haben der österreichischen Negierung mitgeteilt ,daß die Botschafterkonferenz dem italienischen Vorschlag zugestimmt habe, daß Oesterreich und Ungarn über die burgenländische Frage unter dem Vorsitz della Tovettas an einem noch zu be­stimmenden Otte Italiens verhandeln. Die öster­reichisch« Regierung hat darauf erklärt, daß sie der Einladung zu der Konferenz Folge leisten werde. Bundeskanzler Schober weide als Vertreter Oester­reichs daran teilnehmen.

London, 7. Ott. DieMorning Post" meldet, die btttische Regierung wünsche eine friedliche Lösung der burgenländischen Frage. England habe keine Truppen für die Entsendung nach Mitteleuropa übrig.

tju einer Konferenz zusammen, nm die Lage der «Ulchen Reichseisenbahnen zu erörtern. Ueber 30 WRenbahnprasidenten waren erschienen, zum erstenmal? «uw bie früheren Chefs und die leitenden Persönlich- ileiten der früheren Reichseisenbahnen, die zur Teil- iWJjmc der Konferenz eiugeladen waren. Es war der besondere Wunsch des Reichsverkehrsministers, mit tibiffcii Herren ist Fühlung zu bleiben und ihren Rat Mlgcg uzuneHmen. < .

Marburg

SonnaOM den 8. vktobn Silbhardt.

KönigshLtte. *' '

Königshütte, 7. Ott. Die deutschen poli­tischen Parteien und die Gewerkschaften von Kö­nigshütte haben folgendes Telegramm an den Völ­kerbundsrat in Genf geMckt: Die Bevölkerung von Königshütte wendet sich in letzter Stunde an den Völkerbundsrat mit der Bitte, die über 150 000 Einwohner zählende größte Stadt Oberfchlefiens beim Deutschen Reich zu belasten. Di« Abstimmung ergab 74 % der Stimmen für Deutschland. Die Existenz aller Kreise der Bevölkerung wurzelt in der Zusammengehörigkeit zum deutschen Wirt­schaftsgebiet. Ihr verdantt die Stadt ihr zuneh­mende» Aufblühen. Sie würde die Abtrennung mit dem Untergang ihre» gesamten Wirtschafts­lebens bezahlen. Wir vertrauen, daß die Un­teilbarkeit Oberschlefiens, die uns im Frie­densvertrag garantiert ist, die Grundlage für die baldige Entscheidung bleiben wird.

Die Haltung Englands.

L o n d o n, 7. Ott. Der diplomatische Vertreter desDaily Telegraph" schreibt zur Haltung Groß­britanniens gegenüber dem oberschlefifchen Pro­blem, nachdem die britischen Staatsmänner die oberschlesische Frage dem Völkerbundsrat unter­breitet und sich bereit erklärt hätten, sich an seine Anempfehlungen zu halten, hätten sie sich peinlich enthalten, irgend welche Anfragen an den Rat zu richten, bevor seine Anempfehlungen erfolgt seien. Der btttischen Regierung lägen keinerlei wesentliche und genaue Informationen bezüglich der Absichten des Völksrbundsrates vor. Es sei nur bekannt, daß der Rat eine Grenzlinie in Erwägung ziehe, die der Sforzalinie sehr verwandt sei und daß er sich mit der Frage der Verhütung der wirtschaftlichen Nach­teile, die mit der inbegttffenen Teilung des In­dustriegebietes verknüpft seien, befaße.

torische Kommission erfolgen könne.

Abg. Metzenthien (D. Bpt.) ist der Ansicht, daß das Untersuchungsergebnis abgewartet toetben mäste, be­vor über die Schuldfrage gesprochen werden könne.

Abg. Hartmann (Dem.) lehnt en kommunistischen Antrag, der eine bestimmte Tendenz verfolge, ab und tritt für für den Antrag der Koalition ein. >

Abg. Gerts (Ztr.) unterstützt den Antrag ter Koalition und beantragt seine Uebecwcisung an de»

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Pazifisten gegen Reichswehr.

Protest der Liga für Völkerbund gegen die Forderung der Abschaffung der Reichswehr.

Essen, 7. Ott. Auf dem hiesigen deutsche» Pa- zisiffen-Ko ngreß erllärte Dr. Hans Si- wto :t 5 als Vertreter der deutschen Liga für den Völker isitb- Ter Beschluß der Generalversammlung der Deutschen Fnedeusgesellschaft, die Reichswehr ab- i«schaffen, nötigt die deutsche Liga für den Völker- bvnd, ihre Meinung folgendermaßen auszudrücken: Kir treten für eine internationale Rechtsordnung im Diuue des Völkerbundes ein; deren Voraussetzung ist die einzelstaatliche Ordnung. Für den einzelnen Staat ist die Selbsterhaltung eine Notwendigkeit und Selbstverständlichkeit. Wer den Staat unter den heutigen Umständin die nötigen Mittel dazu nehme n will ihn zugleich der Möglichkeit berauben, die internationalen Verpflichtungen zu erfüllen, wie sie .für die Mitglieder des Völkerbundes in der Völker- ^undssotzuna festgelegt find. Es handelt sich besonders tei bie Zwangsvollstreckung gegen die Rechts- tnb Friedensbrecher. Die Friedensgesellschaft 6er» 'irst also mit ihrem Beschluß den Boden, auf dem

ßMWe mesierung i» IWitaMH.

Berlin, 7. Ott. Wie derVorwärts" meldet, >-de heute im Thüringer Landtage unter fchar- Protesteu der bürgerlichen Parteien eine rein «zialistifche Regierung gebildet. Iustiz- !Minister und Ministerpräsident wurde Frhr. v. i«iandenstcin (S.P.D.), Mirtschaftsmmistsr tzröhlich (U.S.P.), Finanzminister Hartmann lL.P. D.), Innenminister Hermann (U.S.P.) und Kultusminister soll Erait-Eera werde». Die 6 kom- Nunistifchen Abgeordneten gaben eine Erklärung gh vaß sie die Regierung in loyalster Weife stützen «crdcn. Die Gleichgültigkeit und Zersplitterung her- Bürgertums trägt hieran die Schuld.

Pöhners Nachfolger..

* München, 7. Ott. Tie Korrespondenz Hoffmann tttjöfri Zum Polizeipräsidenten von München wurde te: Ministerialrat im Stantsministerium für Handel, i Industrie nnb Tew erbe Eduard Nortz ernannt. Nortz Märte sich zur Ilebernahme des Amtes bereit.

Nortz ist am 27. November 1868 in der Pfalz ge- irren, war zunächst, längere Zeit in der inneren 83et« j^tung tätig, trat bann später in das Handelsmini- Setiiim über, bekleidete nach dem Kapp-Putsch im März 1920 den Posten eines Staatskommissars für Mallikhe Ordnung und Sicherheit in Nordbayern Mud war später bayrischer Ctaatskommissar tut die Durchführung der Entmafs'iung der Zivilbevölkerung.

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Die Lage der Eisenbahnen.

Die Münchener Konferenz.

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Mtzmg d» Söiiifls »en MMetn.

S tu tton: t, 7. Okt. Aus Ludwigsburg wird Hvnewei: Ohne.jedes Gepränge, wie er es gewünscht ilhtiie, unter außerordentlich zahlreicher Beteiligung ^et Bevölkerung wurde, heute vormittag 11 Uhr die jhrotiche Hü7le' des früheren Königs Wilhelm von Äärttew.berg aus alten Friedhof an der Seite feiner etilen GenkstM«) der Prinzessin Marie der Erde et-.rg.b.n. Pr'AF Dr. Hoffmann sprach am Trabe eil Gebet und spurte die Leiche ein. Unter dem 8ija.-ge des MännerchoresStumm schläft der Edle" senkte sich der Sarg in die Tiefe. / '

Dt« »Oberhrisiichk ZeitunO rricheint sechsmal wöchentlich. Bezugspreis monatlich S Mk. durch die Post 6.15 SJit Für ausfallende Nummern infolge Streiks ooer kein Ersatz. Verlag von Dr. C. Hitzeroth. Druck der von Jod. Aug. K-L. Markt 21/23 Fernsprecher 55, Post­

nationalen über bis f

Lehrkräfte an einklassigen Volksschulen, die Maßnahmen zur Gewinnung tüchtiger Lehrer für di: einklassigen und tvenig gegliederten Schulen fordert. Verbunden damit sind Anträge derselben Pattes über Trennung des Vermögens vereinigter Kirchen- und Schul- stellen und die Befreiung der Lehrer von den niedere» Kultusdiensten. I

Abg. Simon (Soz.) tritt nachdrücklich für eine aus« reichende Lehrerbcsoldung ein. Er »sendet sich schäft gegen die auf dem Lande noch häufig vorkommende ®iang*j falierung und gesellschaftliche Boykottierung sozialdemy-.. kratischer Lehrer. '!

Abg. ElSner (Ztr.): Wir schätzen den erzieherlsche» Wert der ttnvassige« Schule besonders hoch und halt« deshalb die Gewinnung tüchtiger Kräfte für diel: Schck für dringend notwendig. Wenn die Regierung darauf hinweist, daß für die Lehrerstellen auf dem Lande «ich-, liche Bewerber vorhanden find, so find wir der Ansicht« daß solche junge Lehrer, um die es sich hier handelt, nicht an für Erziehung so wichtige läMiche Schule gebären, sondern erfahrene Männer. Da Redner stimmt dem deutsch nationalen Antrag im tvescm- lichen zu.

Abg. Beise (D.Bpt.): Ohne die Mitwirkung der Leh«r wäre die Verwaltungsmaschine gerade im Kräge nicht tm Gange zu erhalten gewesen, da die Gemeinde­vorsteher vielfach der Last von Verordnungen nicht ge- wachsen waren. Dem deutschnationalen Anttag stimmt, der Redner zu. I

Abg. Kimpel (Dem.): In der demokratischen Rep» blik ist die allgemeine Volksbildung und eine gute Aus- bildung der Leh«r von größter Bedeutung. Ter clk Staat hat inSbefonbe« bie Landlehrer MAläiiigt, für bie erst bei soziawemokratische Kultusmini!.r Hänisch etwas getan hat. _

Abg. Kickhö ffel (D.-nat.) bestreitet, daß btt An­träge seiner Partei agüatorischen Charakter haben. 1

Nach ttnem Schlußwort des Abg. Hermann (D.- nat.) werden die Anttäge dem Unterrichtsausschus; über- wiesen und die nächste Sitzung auf Dienstag, den 11. 10. 1 Uhr nachmütags anberaumt.

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Ausstände.

Ausschreitungen Berliner Kellner und Köche.

Berlin, 7. Ott. Ausständige Kellner und Köche demonstrierten heute Abend im Berliner Zei­tungsviertel. Sie versuchten, gewaltsam in die Ge­bäude einzudringen, die aber ihre To« geschlossen hatten. Das Zeitungspersonal wurde von den Aus« ständigen verhöhnt und namentlich die Maschinisten in den Druckereien aufgefordert, aus Sympathie mit den Kellnern die Arbeit einzustellen. Zeitun«^ gen, welche Anzeigen der Arbeitgeber aufgenom». men hatten, wurden in der Kochstraße und in Zimmerstratze von den Köche« und Kellner« «BHi brannt.

Rach weiterer Meldung ist der Ausstand i Bettiner Gastwirtsgewerbe ttn Abflauen dc-, griffen. In einige« Bettieben meldeten fich^ gestern beretts so viel Arbeitswillige, daß die Laij triebe eröffnet wurden. Polizeilicher Schutz eet«j hinderte Störungen durch die noch Ausständig«., Der preußische Minifier des Anuern fetzte stch#.

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Der Anzeigenpreis beträgt für bie 9 gejo. Eolonelzette oder bete» Kaum L-aRt, amtüdie unb auswärtige 1X0 Mk. Stobete Sp<llt«u>ieit« »ach entipr-ch-nder Setettouna. Spät einlaufende oder de» Raum Über »/, Sctit «innehuwnberln- «iaenRx» mit beteiligt, »ach bei Tertfpaltenbrette zu fetze» »*b 5» b««h»e». g*9" ^"men berechne» »fr bi« Zelle mit 4 Mk. Sekt Rabatt «Üt ab Barrabatt- Bei «uskunsi durch bie Eefchäftsstelle nnb Ätmittlnng bet «»ge­böte 75 Pfg. Sondergebuhr.

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- M ü n ch e n, 7. Oft. Heute vormittag treten unter 3 lern Vorsitz des Reichsverkehrsministets Grüner « sämtlichen Präsidenten der deutschen Eiscnbahn- iirckiionen im Sitzungssaal des VerkehrSminifleriums

England.

Da» Arbeitslosenproblem.

London,?. Okt. Zn der gestern Nachmittag abgehaltenen Kabinettssitzung legte Lloyd George die Pläne des Kabinettsausfchuffes zur Bekämp­fung der Arbeitslosigkeit dar. Sie sehen eine Aus­gabe von etwa 15 Millionen Pfund Sterling für unmittelbare Unterstützung vor. LautDaily Mail" trat im Kabinettsrat erneut zu Tage, daß ein Allheilmitt^ gegen die Erwerbslosigkeit nichn entdeckt worden ist und auch aus den augenblick­lichen Berhältniffen heraus nicht gefunden werden kann.

Werkzeuglieferung nach Rußland.

London, 7. Ott. Wie dieMorning Post" niet: et, hat die Eowjetregierung große Verträge auf Lieftrung von Wertzeugen in Sheffield abge­schlossen. Ein Auftrag von 200 000 Sägen ist dort soeben zustande gekommen.

Der Mörder TrzbergetS? In Düffeldorf wurde in einem Koffeehou» der Kaufmann Max Müller aus Stettin von der Polizei verhaftet, weil er einem Wachtmeister ertStrte, der Mörder Srzbergers $» fein. Die Polizei verhaftete ihn, steht aber seinen Angaben skeptisch tzegenüder.

Der neue deutsche Gesandte Freiherr v. Lucius ist im Haag angekommen und hat die Geschäfte über­nommen.