MM
'Ulf 1
iert
3Kct?t 21,23 — Rernipted,« 55, — Poktjcheckkonto: Nr. 5015 Amt Frankrsrt o. Main.
Des 6t«treroiramm.
I
«6*N
aus
feidr ber Meinungen herauskowmen wird. . „
punkt vertreten.
ßÄheuen mitgeiwrnmcu.
i.te«
na.
ISS.
ö D tt
pk !
sä.
«uh» 50?»
an.
Hit 8» Ml
e
Ile ridiriff ftloh«. J. li. .
w
5VÄ -
----*---- - f-‘
Ausbruch internierter Polen
OöS « irtett 803
Di« .Oderhejsijch« Zeitun ' erscheint jechsmal wöchentlich. — Bezugspreis monatlich 4.75 Mk., durch die Post 5.10 Lik. Ausgabe B mit „Oderh. Soort-Ztg." 1 ML. mehr.
Paris, 8. Ang. Kurz nach drn Uhr hat die Tagung des Obersten Rates unter dem Vorsitze ves Ministerpräsidenten Briand begonnen. Die belgisch« Delegation ist nicht vertreten, da die obcrschlesische Frage aus der Tagesordnung stebt. Rechts von Briand hat Lloyd George Platz genommen, links von ihm sitzt der italienische Ministerpräsident Bonomi.
Die Havas-Agentur berichtet offiziell über die erste Sitzung des Obersten Rates. Die Sitzung ist um 6 Uhr 5 Minuten zu Ende gegangen. Sie war vollständig durch die Besprechung der obersch'.esifche» Frage ausgcsüllt. Ministerpräjident Briand eröffnete die Sitzung und begrüßte die verbündeten Vertreter. Ta- raus wurd^je^e Delegation aufg.foEert, einen all vcryuiocrn uno am ein« invun I gemeinen Bericht der oberschlcsischen Frage zu liefern. M ^schlesischen Grenzsrage zu bestehen.
sich an die Trümmer des Wracks klaunnerien. Der Kapitän der .Alaska" wurde zum letzten Male auf der Brücke gesehen, als das Schiff in den Wogen verschwand.
Der amtliche Bericht auS Melilla meldet keinerlei Aendcruug der Lage. Ein Telegramm des Generals Ravarro besagt er fahre fori, fich zu veneidigen.
Berlin, 8. Aug. Laut „Voss. Ztg." hat bei Oberkommando der französische» Rheinarm« Obev stein an der Nahe als Garnison kür ein sranzöfischnG Regiment bestimmt. Die Summ« für di« Kasern« vllA
„Vonvärts", üben ungemein scharfe Kritik. Mit __"sßerL Tageblatt" kann mau ausnahmsweise ein-
b
und Buchstaben durch Frankreich und alle anderen i Uirrrrzeichner zu bestehen. Ei» Mitglied der Regierung kiklärte dem Blatte zufolge, augenblicklich erschienen di: Standpunkte der britischen und französischen Regierung unvereinbar miteinander. Wenn Briand nicht die Korrekcheit des britischen Standpunktes auec-
hinlle.
Der englisch-französische Gegensatz.
London, 8. Auz. Der diplomatische Mitarbeiter des , Tatlv Telegraph" schreibt, die Meinungsoerschie- denbeiten zwischen der britlschen und der französischen Negierung in Bezug auf deren Politik gegenüber Deutschland seien, weitreichend. Die englische Regierung sei überzeugt, dost, wenn eine Entscheidung in der ganzen Frage jetzt nickt getroffen tviufce, diese Entscheidung von den in Lberlchlesieu an Ort und Stelle befindlichen Truppen erzwi.ngen werben könne, und daß die Verzögerung eine: solcher Entscheidung selbst nur um einige Wochen eine ernste Gefahr nach sich ziehen könne. Außerdem fordere das witlfckwftl'cho und politische Interesse Europas, daß das oberschst sUche Problem sofort gelöst iverde.
Kleinasien.
Athen, 8. Aug. Das Griechische Pressebüro meldet: Ministerpräjident Gunaris und der Kriegs- minister trafen heute an Bord eines Zerstörers im Piräus ein. Der Ministerpräsident erklärte, er sei durch die .Er^bniffe der militärifchm Operationen voll-
Marbrrrg
Dienstag, ben 9. ilugult
Erntiug.
ter
rn. I
Mädchen heraus, die in Begleitung männlicher Personen sind. Falls diese versuchen, ihre Begleiterinnen zu schützen, so greisen die Soldaten vielfach zum Revolver oder zum Seitengewehr. Verschiedentlich ist es "auch vorgekommen, daß Männer jeglichen Standes und Aller? ohne jede Veranlassung von französischen Soldaten mißhandelt worden sind. So wurde ei« Polizeibeamter, der sich im Dienst ..uw, von französischen Soldaten ohne jeden Grund derart mißhandelt, daß er erhebliche Verletzungen davontrug. Ferner wurde ein junger Deutscher aus der Straße ganz grundlos von mehreren französischen Soldate« verprügelt und mit dem Seitengewehr so schwer mißhandelt, daß es nach Berkans einer Woche noch zweifelhaft war, ob er mit dem Leben davonkommen würde.
Der Ueberinnt der französischen Soldaten treibt üb- I riaen? noch andere sonderbare Blüten. So werden in rücksichtsloser Weise Schaufenster von Läden zer- hilmmert: ein Laden wurde bei einer solchen Gelegenheit geplündert. Wiederholt werden auch von französischen Soldaten in der französischen Militär-Kantine Schulkinder derartig betrunken gemacht, daß sie aus dem Baden liegen blieben. Die französischen Soldate» machen sick dann ein Vergnügen daraus, die Kinder mit den Füßen fortzustoßen. Eine Dame, die Fran eines höheren Gerichtsbeamten, die mit dem Rad an bet Kantine vorbeifuhr, bekam ohne jede sichtliche Ver- I anlassung von einem Soldaten ein Glas Rotwein über« Gefickt geschüttet. Auf der glichen Stufe bewege» sich „Spielereien" der französischen Soldaten, die darin bestehen, daß z. B. einem sechsjährigen Kinde, das vo» einem Soldaten, der in der einen Hand ein Porte- I monnaie hält, herangelockt wird, mit der Bedeutung, er wette ihm Geld schenken, dann, wenn es sich harmlo» nähert, ins Gesicht gespuckt wird.
I Leider versagen sehr oft die französischen Osfiziere, I wenn sie von den deutschen Zivilpersonen um Schutz gegen derartig rüde Burschen angegangen werden. So erging es einem Hecrn, der von zwei französischen Soldaten ohne jede Veranlassung mit den Fäusten
I ins Gesicht geschlagen worden war und französisch« I Offiziere bat, ihm bei der Feststellung der Namen der I anscheinend betrunkenen Burschen behilflich zu sein. I Von drei nacheinander angejprochenen Osfizieren wurde er mit den Worten, sie hätten keine Zeit, sich bann«
I zu kümmern, abgewiesen.
I Jedenfalls ist es höchst bemerkenswert, daß ivf einem Ort wie Moers, wo zur Zeit der belgischen Bv- sntzung ein erträgliches, ja ein beinahe gutes Einvernehmen zwischen Soldaten und Bürgerschaft bestand, seit Anwesenheit französischer Truppen solche Klagen laut werden. Sollte das vielleicht auch in der Absicht der französischen Kulturpropaganda liegen?
55. m
M *
Erfolglose polnische Ausstands- Parole.
Katlowiy, 8. Aug. In dem oberschlestschen Jndustriebezirk versuchten die Polen gestern, für Yente den Ausstand zu proklamieren. Dieser Ausruf ist so gut wie wirkungslos verhallt. Im großen und ganzen sind die Belegschaften voll angefahren.
Set mIW md Der ftaiMt ölMmkt.
Die Franzosen für Zuteilung des Industriegebiets an Polen.
Amtliches DerkünLigungsdtatt des Kreises Marburg.
Anzeiger für (das früher kurhessische) Oberhesse»
-------- ------——
E 8 o 116 u S, 8. Aug. Gestern abend gegen halb ' 18 Uhr versuchten polnische Insassen des Jnternierten- it 3 tggj-.g chi-n gewaltsamen Ausbruch aus dem Ba- » S «clcnhauk. Tic Posten gaben sofort Feuer, und der • g.fiifte Teil der Ausbrecher wurde wieder in die Ba- " 4 «üeu -ursiilgesagt. Etwa dreißig Mann gelang es, l ht den angrenzende» Wald zu entfliehen. Die Vcr- ftlgunq wurde sofort ausgenommen, blieb aber cr- folgfc.i. Die Schutzpolizei und die Gendarmerie werde» zur weiteren Verfolgung anfgevotcu werden. Von dcu ÄuZt-rechern blieben drei, durch Schüsse der Lost n, grSülcnteils Beinschüsse, schwer verletzt liegen. Wettete vier oder fünf Verletzte wurden vo» den Ent-
evicht.
en
Seit.
V fiel khür).
T ie Vorbereitung des 4. Ausstandes.
Berlin, 8. Aug. Tas ..B. T." meldet aus Katto- witz Sönuiag fanden im Kreise Groß-Strehlitz und im Kreise Hindenburg zahtteicke V-rsammlungl-n pob uiicher Aufstäubischcr mit ihren Führern statt, in Denen ber Beginn des vierten Ausstandes und Di: Verhaltüngsmaßreaeln besprochen würben. In Himmelwitz wird eine lebhafte Schießerei gemeldet. Nach einer weiteren Meldung aus Veutheu wurden in Myslowitz, Schoppt nitz und im Kreise Beuthen Ge> beimöanben ehemaliger Aufständtfcher gemeldet. Li: Banden stellen sich zur Aufgabe, die nationalen Bestrebungen durchzuführen.
In ben brutschen Kreisen in Oberschlesien ist man fest überzeugt, baß der ais Mörder bes französischen Majors Montalögr: verhaftete Joschke in der letzten Zeit in polnischen Diensten stand und ein von den Franzosen vorgeschobenes Subsekt sei, das ourch seine angeblichen Geständnisse die Schuld an der Erschießung Montalegres den Deutschen in die Schuhe schieben soll, um während der entscheidenden Berhand- lnngstage des Obersten Rates der deutschen Sache Abbruch zu tun.
zoftn bestehe eine werte Kluft. Lloyd Gwrge erwarte rfj ten sowohl beim Bürgermeisteramt 9N»er
nicht eine sofortige Söjtwg der oberschlesischeu I Quf[) Bdm Landratsamt Klagen ein, daß Fra... Schwierigkeit. Er sei entjchiofttn, auf der Erfüllung un$) TOäbcf,cn nicht nur auf unbelebten Promenaden- des Frtedensvertrages von Versailles nach dem Geist ^^n, sondern auch auf belebten Straßen von fran« m ' ' ' " - »» ^gsischen Soldaten in schamloser Weise belästigt werde».
Tie französischen Soldaten nehmen sich diese empörenden Unverschämtheiten auch gea-n Frauen und'
kennen wolle, so müsse die bedauernswerte Möglichkeit in Betracht gezogen werden, daß Frankreich die Wie die „Deutsche Allg. Z-itg" meldet wtirbeu c01, sh.« ff,r notwendig gehaltene Aktion ohne Unter- General Morrui und Sir Harald Stuart vom Obersten stützr.ng der Verbündeten unternehme. Wie ange Rat beauftragt, diesem in seiner morggen Sitzung nommen wird, hat Llohb George bereits auf die sehr einen Bericht über ihren Standpunkt in der Frage g^oße Vrrantwottung hingewiesen, die die französische der Trupveuverstärkungen vorzukgen. I Regierung durch eine solche Aktion übernehmen würde.
Der Anzeigenpreis Beträgt für die 9 geb. ColxmeUetle oder deren Raum 90 Pfg. u. 10°ln Auuctziag, amtliche und auswartia« 1.20 Mk. Andere Spaltenbreiten nach entiprechender Berechnung. Spät einlaufenbe »der den Raum über tz, Seit« etn- nebmenbe Anzeigen find wir berechtigt, nach der Textipaltendreite zu setze» und zu berechnen. Sogen. Reklame» berechnen wir die Zeile mit 3.00 Ml. Zeder Rabatt ailt ab Bairabatt. Bei Auskunft durch di« »etchaftsitelb und Vermittlung der Angebot« 75 Pfg. Sondergebühr.
[tr. li
~5<Ä
L t noi
-Inzer! es nv ins tag. ndet tilgen nennt b -1851 U, xt auJ-Mt, rauen* 3 i Piet Zug«»,
> 48g Iwp jXietl. .iuijruiuu tun» luu« .....
*' M insofern Lbercinstimmen, als der Vorwurf gerecht-
• . (nn-urttinte Steuervroaramm
itr. nssr.
und
kommen befriedigt. Di« Haltung des Heere» fei voll» 1 ww. < i I kommen vorzüglich gewesen, und es sei bereit, j*.
O Dre erste öitzmg des Lberstes Mes g. s a»-? ä: ।
* I völligen Niederwerfung des letzte» Widerstandes stoch« i
Der parkameniorifchc Berichterstatter des „Daily Ex- gesetzt Weeden.
preß" schreibt Fraukreick und Großbritannien befänden -----* '
s.ck in der oberichlesischrn Frage in offenem Konflikt.!
D:e Franzosen hätten die exttavaganten Forderungen! A)LNN VtC (jian^OlCrt lOMMeN! ber Bolen, die ron Der Jndustrieort Moers (Rheinland) war bis WM
so laut verkündet wurden, gefördert. Vrovvrrrannren i v ' x v , ..
würde bei seinem Widerstand gegen jene Forderungen I kurzem vo» belgrschm Gruppe» b^etzt. Wemi ««ich di« die Untcrstützuna Italiens erhalten. Die Engländer seien belgische Besatzung mancherlei Beschwernis bracht . der Ansickt, daß die Anwesenheit französischer Truppen I so haben sich doch die belgischen Trilppen nnd Behörde« in Oberichlenen nur eine Herausforderung be-Imit ganz verschwindenden Ausnahmen korrekt ver- drutcu könne und zu ernsten und unvermeidbaren Schwie-1 haften. Aeußerlich wenigstens gestaltet« sich da« Zn« rigfetten mit den Deutschen führen werde. Frankreich I sammenleben der deutschen Bevölkening mit de« i habe vor einigen Tagen versucht, die Entsetzung durch-1 fremden Truppen Halbwegs erträglich. Seit Anfang zudrücken und sie nur infolge der selten Haltung Groß- nun bie ^lgische Besatzung an» MoerS ab-
L' Ä
Verdacht, daß die Pole» mit Frankreich zusammen in- Die Bevolkerung gemeßt bas sehr fraglich»
trigint hätten und daß gnmdlose Pläne im voraus ent- Vergnügen, den Unterschied zwischen französischer und morsen warben seien. Lloyd George habe die Vollmacht belgischer Besatzung am eigenen Leibe kennen zu lerne«, des englischen Kabinetts, sich allen solchen Plänen zu $et Unterschied ist ganz gewaltig. In den vier
I wider setz en und sei nach Paris gegangen, entschlossen, I Wochen, seitdem weiß« und farbige französische Be- I die Annahme einer unmöglichen militärischen Aktion I sgkungstruppen in Moers liegen, baben sich Vorfälle > zu verhindern und aus einer s o sor tigen Regelung I ereignet, die unter der früheren Besatzung kaum möglich gewesen waren. Diese Zustande haben begreiflicherweise dazu geführt, daß sich ber Bevölkerung eine ungeheuere Erbitterung bemächtigt hat. Leider versagt die Rheinlandkommifsion in Koblenz, deren Pflicht tf wäre, gegen diese unwürdigen Zustände Abhilfe Jtt
f an !
Ein deutsches Bekenntnis.
Aus Krc-len ehemaliger U-Boots-Offizicre iil an du .Qb.rl-uitua-.ils z. S. Drthmar und Boldt solgendc? 'Lflenrauun gesandt worden: , I
Kiele hundert frühere U-Boct§-Ofn»iere haben mick Äs (einmeit ältesten U-Boots-Kommandanten beauftragt. .— v- s ich glaube damit allen U-Voot--Offizleren auv I d-ü- Herzen zu sprechen, — euch zu sagen:
-Kein Spruch des Reichs,aerichts kann daran etwas Luderu, daß Ihr dem Vaterlande in seinem Daseu'.?-- kinpf: gegen eine Welt von Feinden, der Kriegsflngc,-' Und d-en ' Kameraden die Treue gehalten habt. Ihr bleibt unsere treuen Kameraden wie bisher, und v", Muieten Augen steht Ihr weiter in der Uniform, bi? Ihr I init ehren getrageü habt. Ihr wißt, daß der Gedanke, draußen vor dem Feind dem Kommandanten den Gehör $am 2g verweigern, keinem U-Boots-Offizier jemals ge- I kämmen ist und auch künftig nie kommen wird. Treue um Treue gilt auch heute noch bei unserer alten geliebten Waffe.
' ge;. Kophamel, Fregattenkap-tan a- D. und ehemalk Kommandant auf S. M. U. 35, U. 151 und U. 140.
r —I ' Der Untergang der „Alaska".
, San Franzisko, 8. Aug. Der Dampfer ^AlaskaL, der bei Enreka (Kalifornien) gesunken ist, war von'Portland (Oregon) nach San Franzisko unterwegs und mit Fahrgästen besetzt, deren Zahl ber« Muttick seine Ladefähigkeit von 200 Personen überstieg. Er ist gegen eine Klippe 40 Meilen südlich von : eurefa gestoßen und sank innerhalb einer Viertelstunde J.n dieser Gegend ist die Küste sehr klippenreich und bietet keine Gelegenheit für die Landung kleiner Bootc. Mehrere Dampfer mit Aerzten und stranrenpflegern sind sofort an den Ort des Unglücks abgesabrcn. , ,
Eurera, 8. Aug. Bei dem Schiffbruch des Dmnpfers „Alaska" sanden 86 Reisende »nd 12 Mann der Besatzung den Tod. 166 Ueberlcbende wurden vier an Land gebracht, davon 30 met-r oder weniger schwer verletzt. Bisher wurden 12 Leichen geborgen. Das Unglück wurde durch plötzlich eintretenden Nebel verursacht. Beim Ausfahren auf das Riss, erlitt das Schiss sehr schwere Beschädigungen und sank innerhalb 30 Minuten. Vier Rettungsboote der ^Alaska" konnten zu Wasser gelassen werden, aber eines davon stürzte um, sodaß seine Insassen ins Meer fielen. Mehrere Reisende, die aitit Nettungsgürteln versehen waren, wurden mehrere Stunden später ausgesischt. «i. ach nur mit Mütze über Wasser,, indem sie
' Fm» <01 ^ür ausfallende Nummern insslgs Streits ober elementarer Ereignisse kein Erjag. — Jl»» ^04 x„lag oon Dr. C. Hitzeroty. — Druck der llniv.-Buchdruckerei non Jod. Bug. Koch,
erscheint, baß dieses sogenannte Steuerprogramm > »eihaupt kein Programm ist, sondern nur eine Zu- tM'.mcnstettung und Erhöhung fast ins Unbegrenzte | Manntrr und vorhandener Einzelsteuern. In der kpfammenstellung von erhöhten Steuern, direkten wie h Direkten, vermißt man das, was besonders not tut: tziseu großen wirtschaftlichen Gedanken unb ben großen der allein aus Schwierigkeiten heraushelfen kann.
m".ß dem gewöhnlichsten Sterblichen klar geworden fljtin, daß wir völlig neue Wege beschreiten müssen, um ’iL, gewaliigeu Anforderungen zu entsprechen, die von >1 ktn Stilen an uW gestellt werde». Man mag z. B. t f vcr bie Frage der Steuergemeinschasten verschiedener
Ansicht sein, aber hier läge doch eine Möglichkeit, neue Ptge zu bc-fchreiteu unb etwas Großes aus einem ____ ; zu leiste»'. Von alledem ist in der Sammlung «. r i r Steuer-Ladenhüter nichts zu entdecken. Ter
^-twärts" ist.besonders ungelMen darüber, daß . Sachverständigen-ÄuSschusses, Fw-\w
ÄSV w-ageot, legte den französischen Standpunkt dar unb SondeiaktwN Frankreichs?
ftüe'’ ber Erfassung des Besitzes beschäftigt. Tiefe! ^tne, und ß m -L ,: „ l, n rlrHmmt werben I meldet aus Paris, daß bie Lage heikel sei. Zwischen WKßcruug läßt freilich daran,^schließen, kmß über die ^^^E^gabStt Cecil Hnrd ei^Darlegnng des V« Ansicht der Engländer und derjenigen der Frau- -tzujicht des Reichskanzlers und b<J R-ichckvE» - der auf die Unteilbar-
kMnistcrS beremen, anderer TetedesKabintts Industriegebietes und seine Zu-
■i«»f dec anderen Sette m dieser Hinsicht bisher 'wch an Deutschland hinauslaust. Ter sran-
CartMldl. R-,n»ngS»Mch,-d-»h,u°n °°-h-»d-» g,b d-, AnIIch, A»z.
Ito. M-» ,-i,d bn d>-!°° d gct.ilt «rb,„
Fc-,:i liornitSfiiTnmrn wird. | uiuu, vup '"-i“ v> ' „„ . _.
könne unb zum großen Teile einschließlich Mnlgsyütte an Polen fallen müsse, wobei bei Grenzverlaus sich nördlich der Sforzalinie zu nähern habe. Ter | italienische Delegierte hat einen vermittelnden Stand C1’m
Der Bericht der Sachverständigen. 8™—
VariS 8 Aug Ter Verickft des Sackversiändrgen- heute vormiiw.g zuerst Loucheur empfangen, daun Aussckuffes zur Regelung der oberfckl.-s scheu Grenzfragc Marschall Fach, der von Genera, Weygond begleitet fest daß über drei grundsätz- Ivar, daraus General Rollet, den V»ruhenden der >ui- S Ä« mXn ft Erstens, terallUerte» SontroMommission in Berlin und schNetz-
liche Frage» em: Enngung ",J'1' o7?7, „ : Xx<tl General Le Rond, den Vorsitzenden der Jnter-
daß der Friedensvertrag von Bersaillcs die ^ellnng L,fUcr(c,; Kommission in Oppeln. Außerdem empfing des Volksabstiwwungsgeluetes uvischen Deiitscklanü im briand den italienischen Außenminister della Toretia. Polen zulasse, daß man fick allo nicht aus die in dem ‘ gesamten Abstimmungsgebiet von einer Partei erzielten Mehrheit berufen könne, um ihr Oberschlesien msae- lamt zuzute-len, 2. daß der Friedensvertrag vorsckreihe, daß bei der Festsetzung der deutsch volnischen 6)renze Rücksicht genommen werden müßte auf die Wünsche der Ve- öiftrnng, die ourch bk ’ Abstimmung zum Ausdruck gekommen sind und auch auf bie geographische und wirtschaftliche Lage der Orte, 3. endlich, daß man bei der Grenzziehung sich von der gemeinbeweisen Ab- rtimmung leiten lassen muffe. Tie Sachv-rstäudigen haben nach dem „Temps" verschiedeire Vorschläge für die Grenz- sühnrng geprüft unb sind schließlich auf zwei Lösungen, eine französische und eine englisch-italienische als Verhand- lungsbasis gekommen. Die von Gras Sforza nnempwb lene Lösung sei von dem Sachverständigen-Ausschuß nich!
I tn^ier aufgenommen worden. Die in Frage kommenden I bllden Lösungen hätten keine Einstimmigkeit gesunden. I Beide Pläne verlangten die Unteilbarkeit des Jndustrie- I lrezirkcs. Die französische Lösung wolle das Gebiet I Polen zufprechen, während die englisch-italienischeLös- I ung das Gebiet zum größten Teil Deutschland zusprechen
|ti$ | »reuube hat sich die Regierung mit der Veröffent- 7 7 tenua bet 15 Gesetzentwürfe nirgends gemacht. Selbst ad,'» fce eisrigfteil Anhänger, wie „Berliner Tageblatt"