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Amtliches DerküMgimgMaU. des Kremes Marburg.

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tf» 177 Für auofall-nd- Nummern inso'.gr Stcetts o°er -i-mentarer Lr-.gnm- kein CT«£ M« te l von Dr T 5>itz er oth. Druck der Univ..BuckLruck«r«i von Ioh.Aug.Ko».

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Markt 21 23

Die eGW-staMA BekMiWg.

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Handlung für unerlaubt hielten. Die Torpedierung war einmal geschehen und zwar unerlaubt geschehen. Um nun die Gefahr der Entdeckung dieser unerlaubten Handlung zu beseitigen, mußte man wieder zu einer unerlaubten Handlung greifen. Oder soll man vielleicht annehmen, dir Admiralität habe damals die Torpedierung von Laza- .rcttschissen und hilflos schwimmender Rettungsboote be­sohlen oder auch nur gut geheißen? Daß die Ange­klagten die Handlung für unerlaubt hielten, geht weiter hervor aus der Fälschung der Schifsskarten und der

Paris, 31. Zu«. Hava» meldet: ...

lische Botschafter ließ gestern abend den Minister- erstehenden Sitzung des Obersten Rates die enge Präsidenten dringend verständigen, daß die britisch« Zusammenarbeit zwischen den verbündeten Trup- Regierung sehr gern dem Vorschlag Briands zu-1 n gesichert werde mit dem Ziel, jeden Versuch stimme und dementsprechend ihren Botschafter in - " -v t*i " *'*'**

Berlin beauftragen werde, sich feinem französischen und - seinem italienischen Kollegen anznschlietzen, nm einen gemeinsamen Schritt bei der deutschen

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Boche Hugo StinneS*. Hugo SttnneS lLtzt der Vosi.Zig." zufolge aus der Vullanwerft eine» Damp» fer bauen, der den Namen .Boche Hugo ®ttxn«4' «» gcu soll.

ein«» eventuellen Aufstandes, sei es von polnischer oder von deutscher Seite, zu verhindern.

Rbreise der verbündeten Oberkommissare.

Daris 3t Juli. Nach einer Havasmeldungjzum

Keine neue deutsche Note.

Berlin, 30. Juli. DerTemps" veröffent­licht den Inhalt einer angeblichen neuen deutschen Note in der.oberschlesischen Frage. Wie von zu­ständiger Stelle mitgeteilt wird, handelt es sich hierbei nicht um eine neue Note der deutschen Re­gierung, sondern lediglich um einen Brief, wo­rin noch einmal die deutsche Regieungr erklärt, daß nach dem Friedensvertrag Deutschland nur ver­pflichtet ist, einem Ersuchen um Förderung von Truppentransporten nach Oberschlesien stattzu- geben, wenn diese Forderung von dem Obersten Rate gestellt wird.

gerufen habe.

Der Oberste Rat wird am 8. August in Paris zusammentreten. Die Konferenz werde in erster Linie die Frage der nach Oberschlesien zu entsen­denden Verstärkungen sowie die Teilung des Ab­stimmungsgebiets zu regeln haben. Die Kriegs­beschuldigtenfrage werde sehr wahrscheinlich auch geprüft werden. Die Frage der Reparationen werde in ihrer Gesamtheit wahrscheinlich nicht ins Auge gefaßt werden, da die verbündeten Finanz­minister gleich ckach der Konferenz gewisse technische Fragen zu regeln hätten, wie die Verteilung der bereits von Deutschland gezahlten Entschädigungs­summe, der Sanktionen, der Besetzung von Ruhr­ort, Duisburg und Düsieldorf, die Zollschranke am Rhein und die Ausfuhrabgabe werde bestimmt an-

London, 31. Juli. Nach derWestminster Gazette" erfolgte auf die britische Note an Frank­reich eine Verständigung zwischen den beiden Re-

entziehen wollte. Daher keine Eintragung, daher die Fälschung den eigenen Vorgesetzten gegenüber.

Und wenn diese Annahme wirllich falsch ist, so steht doch fest, daß die Angcklagte-n die Pflichtwidrigkeit ihrer Handlung kannten oder doch hätten erkennen müssen, denn sie wußten uno mußten als gebildete Menschen und Offiziere wissen, daß eS kein Gesetzbuch in der Welt, kein Recht, keine Regierung und keinen Vorgesetzten gab, die eine Beschießung wehrloser Schiffbrüchiger nur zum Zweck der Verheimlichung einer gerade so unerlaubten Handlung entschuldigen konnten. Hielten sie dennoch ihre Tat durch höhere Rücksicht geboten, also sür eine moralische Psticht, so mußten sie auch die Folgen dafür auf sich nehmen und wissen, daß diese Annahme ihre Schuld nicht ausschüeßt.

DieOberhefsifche Zeltun' etitieint sechsmal - Be»uzsprei- monatlich

4.75 Mk., durch die Post 5.10 Mk. Ausgabe B mitOberh. SEt-Ztg.

geschnitten werden, doch gehe die allgemein«^Mer- nuug dahin, datz Entschließungen darüber der Earantiekommisston überlassen werden sollen die ! hie Ausführung der deutschen Verpflichtungen zu

Papier und Tinte? Run Repressalien konnten im'r Datieren, dazu hatten wir Gefangene und Mittel genug. Das Ausland glaubte von uns längst nichts Gutes mehr. Es hätte sich nicht beruhigt, auch taenn bk Tors edi-rnng zu rechtfertigen gewesen wäre! Wir Deutsche aber hätten ein Dementi gern geglaubt, auch ohne daß es der Tötung Schiffbrüchiger noch bedurft hätte!

Aber die Angeklagten hatten auch persönlich sich zu verantworten ihren Vorgesetzten gegenüber. Sie hätten Rechenschaft ablegen müssen an einer Stelle, wo man- jektiv genug war, um solche Tat ohne schwärmerische Begeisterung für das gesährliche Handwerk oeS Täters durchaus zu verurteilen. Ta kommt man doch leicht auf den Gedanken, daß die gesamte Besatzung sich derü

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gn angesehenes Hamburger Neberseebaus hat an de» B'rttidiger des verurt-ilten UbootossizierS Dit hmar ein Schreiben gerichtet, worin dem letzteren nach seiner Strafverbüßung eine Anstellung mit einem Jahresgehalt von 25 000 Mark angecoten worden ist.

Der Bezirksveretn Aachen der DeutfchnatlonaleA Volkspartei bat an den Reichspräsidenten ein Tele­gramm gerichtet, worin bett, der Urteile gegen die Oberleutnants z. S. Boldt und D i t b m a r bet Reichspräsident gebeten wird, vom Begnadigungsrecht Gebrauch zu machen und die Gefängnisstrafe i» Festungshaft umzuwandeln.

MM WM MMMN.

Ein gemeinsamer Schritt in der Truppentransport- frage.

Im Widerspruch »wischen Rechtspflicht moraKcher Pflicht geht erstere unbedingt vor, tote unS das Beumer des Märtyrers am besten zeigt.

Das snü> die Gründe, warum das Reichsgericht dm Frage nach der Widerrechtlichkrtt unbedingt befahen

Aber ferner führen die Angeklagten zu ihrer Bertis gütig an: Wir haben unter Zwang gehandelt. Wrr such gewohnt. Befehle unserer Vorgesetzten auszutuhren, zu- mal der Kommandant in unserem Falle seimr Anod nung mit der Pistole in der Hand den nötigen Nachdruck

meLirng einer sehr prekären Lage auch für den Komma n- bC1 Nach^dem^bisber Gesagten mußte das Reichsgericht zu der Ueberzeugung kommen, daß alle Tatbestandsimrk. male eines vorsätzlichen Verbrechens wckerrechtlcker: Tot- unf! vorliegen: dieses würde sich allerdings als Mach qualifizieren, wenn eben nicht das Reichsgericht ack hkkniien Schutzbehauptungen bet Angeklagten, tue ihre Schuldlosigkeit ergeben sollten, wenigstens als mivernde Umstände gelten ließ und so zu der Annahme kam daß nicht überlegter Mord, sondern eine in der Erreg,MO begangene Tötung vorliege ,

Soll man nun diese« Urteil weltfremd und einen T-Hlipruch nennen? Wohl etwa nur, weil es kein Freispruch ist? G-wiß ist eS tief bedauerlich, daß wrr van allen Völkern gezwungen sind, unsere Soldaten zur Rechenschaft zu ziehen. Aber ist das du «chuÄ des Reichsgerichts? Ich weiß von Bekannten, wie ,chwer einem jeden Reicksgerichtsrat der tägliche, Gang zum Tribunal wird. Wohl jeder von ihnen wäre glückrch, 1 brauchte er diese traurige Pflicht nicht zu er'ullen, hatten I tirir noch ein Reich, stark genug, am sich vor alle unsere Krieger zu stellen. Warum zwingt man I unsere Richter, hier Recht zu sprechen? Nu", weil wir leben keinen Staat besitzen, der uns daS Ausland mit seinem harten, gehässigen Druck vom Halse halten konnte W't müssen noch froh fein, daß wenigstens eigene R'ch t« das Urteil fällen dürfen. Zwingt man aber ben 3itd)tet I äb-rhanvt zu richten, dapn soll man ihn auch nach stiner Ueberzeugung das wirklich objettioe Recht suchen lassen. Wohl gebe ich zu, daß schwerlich cm ftanzö- fischet Richter sich bis zu dem Grade der Oblektwitat emporgeschwungen Hölle, um auch tn solchem Falle den I roc.f r en Spruch zu fällen. Doch soll uns das ein Vorbild

Unterlassung einer Eintragung ins Schiffstagebuch.

Dn entgegnen nun die Angeklagten weiter, Be­schießung und falsche Eintragung seien, wenn unerlaubt, doch nur im Interesse des Reiches geschehen. Sie hätten Regierung und Vaterland nicht in Schwierigkeiten bringen dürfen. Darauf muß ihnen erwidert werden, daß doch die durch die Torpedierung entstandenen Schwie­rigkeiten eigentlich genügt hätten. Warum mußte man diefe.durch die Beschießung wehrloser Schiffbrüchiger noch vergrößern? Und wenn der Kommandant als Soldat davon wirllich überzeugt war, daß auch in diesem Falle seine Vorgesetzten und der Staat ihn als verantwortliches Organ, als Werkzeug einer Volksge- mieiuschast, für deren Bestes er eintrat, unbedingt in Schutz nehmen und seine Tat gegenüber dem Ausland decken würden, warum bedurfte es da einer zweiten Pflichtwidrig leit? Wollte er dem Reich wirklich diplo- tnvattfdte Schwierigkeiten ersparen, so mußte er sich sagen, daß et dann auch ganz bestimmt nicht einen einzigen £e.iiben übrig lassen durste. Wer garantierte ihm aber dafür, daß alle g-ust.'t wurden? Daß von der eigenen Besatzung kein Men-'ch je ein Sterbenswörtchen verlauten ließ? Und oi-.se diplomatischen Schwierigkeiten, worin hätten sie oenn eigentlich bestanden? In Repres­salien, in langen iwslö'ch'ischeu Zeitungsartikeln, in viel

Eine Rede Lloyd Georges. ««naj-imeig v«»1 »m«kv------ .

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büüuna eines Kriegerdenkmals in Thame tzwrap

Von Kammergerichtsrefetendar Walter' Roth.

Es klingt eigentlich komisch, wenn mau härt, daß »;« iunner Mann, dein eben erst die Begrstse von dem, Reckt ist, ausgegangen sind, sich unterfängt, em teeit unseres höchsten Gerichtshofs zu^ tadeln oder zu wrieibigen. Aber wenn es beten gibt, die öffentlich uno MfichiZlos eine solche Entscheidung abfällig krrlmeren, die sogar einfach das Urteil im Prozeß Boldt-Tithinat röten Fehlsptuch nennen und den Richtern ve-halb da» richtige Verstäicknis für Volksrecht absprechen, wird es auch mir erlaubt fein, einmal die kritische Lupe m die 5uind zu nehmen, selbst wenn dabei das Reich-- sericht etwas günstiger abschneiden sollte.

Je nachdem, von welchem Standpunkt aus meist «iw dies leider ein politischer sein man das Urteil Beldt-Dithmar betrachtet, je nachdem werden die Aus- sallunaen über die Richtigkeit des Urteils auselMinder «ben7 Habe ich doch mit Leuten gesprochen, die gegen das Urteil waren, nur weil sie es gegebenenfalls gerade

Paris, 31. Juli. Die Pariser Morgenpresie spricht sich mit Befriedigung über bas Kompromiß aus, da? o o i ztvifchen England und Frankreich abgeschlossen würbe,

lll -Inli »inet Mftteiluna der! nimmt es aber mit Zurückhaltung auf. Der «Matm" 31. Juli. -'lach etner JJtitte 0 . ei | i(f,r;6t: Sprichwort sage: Ende gut, alles gut. Für

ben gegenwärtigen Fall sei dieses Wort nicht zutreffend Bon dem Bittern der Auseinanderfetzungen werde immer eüvas übrig bleiben, was die Erörterung beeinflusse. ImEcho de Paris" schreibt Pertinar, man könne nur sagen, daß man die Fassade gerettet habe, denn die Frage bleibe bestehen, welch- Kontingente nach Ober­schlesien geschickt und wann sie dorthin abgehen werden. Rach seiner Ansicht wird der Oberste Rat nicht nur das oberschlesische Problem in seiner Gesamtheit er­örtern, sondern viel allgemeiner die Haltung sestlegen. die Deutschland gegenüber einzunehmen fei. .

esse, datz der so teuer erkaufte Friede ein wirkl cher und sofortiger Friede werde. Wenn es so schien, als ob es in den europäischen Fragen immer hemmte, immer zur Geduld rief, immer auf Mätzi-

: aut Den inneren -v-weggruno zu , Lord Curzon schlägt den 8. stngust für den Zu- gung drängte so das weil^ dieser^ furchtbare i ihrer Handlung legen. Sie führen zu ihrer Verteidigung sammentritt des Obersten Rates vor, da sich der Krieg uns den Wert des Friedens geleh Y - - vn, nicht aus persönlichen Gründen, Gewinnsucht, Rache, italienische Ministerpräsident nicht früher nach Seien wir darauf bedacht, unfern Kmvern m i sondern im höheren Interesse, im Interesse des Staates Pgxjz begeben könne: Lloyd George werde den das Vermächtnis eines konzentrierten ha,,es zu i unb Volkes sei die Tat geschehen. Damit too«en fie 6i^unQen Obersten Rates, die, falls der hinterlassen, der eines Togos ausbrcchen konnte! I i sagen: Was uns zur Last gelegt ist, wird zwar pigestanden, $3^(6 der französischen Negierung dahin gehe, in Ans diesem Grunde wird die ganze Macht des britl- T kbtr unsere baudlnng war nicht '^'rrechflich Wir stattfinden würden, beiwohnen. schen Reiches, die im August 1914 in den Krieg ge-

ÄtÄ&M Ä SSÄ D-- r-. «E-. lei. le*'* rniKW. In dl- W-glchn,- d-- s-.--

wir haben uns nicht strasbat gemacht. Es gilt also deni h e r z l i ch, der britische Botschafter haoe feine: leb dens geworfen.

Richtet die llebekzeugung beizubringen, daß die Tat hafte Genugtuung darüber ausgedrnckt, datz sich die Die Pariser Presi«.

nicht wtbetrechtlich war, oder daß dann wenigstens die An- Mitzvetständnifse der letzten Tage aufgeklärt geklagten sich dieser Recktsividtigkeit nicht bewußt waren hätten. I

4 eber etwa fogar unter Zwang gehandelt haben Die Taaesordnuna >ee Obersten Rate«.

Bei Beurteilung dieser Frage können wir die schwierige ®»e Tagesorvnung »es Döetften «-»-«. I

Untefsuchung, ob eine Ktiegshandlung noch in Betracht Paris,!

kam oder nicht, ganz bei Seite lassen. Genügt es doch Havas-Agentur wird die Tagung des Obersten festzuftellen, daß die Angellagten sich der Pflichtwüirigkeit Nates jedenfalls 8 bis 10 Tage dauern. Die ihrer Handlung bewußt waren, diese für unerlaubt hielten I Tagesordnung fei überlastet. Man könne an- tzilld nicht unter Zwang handelten, denn in diesemehmen, datz die Staatsmänner sich auch mit der - Falle waren fie, ob Ktiegshandlung oder nicht, allerdings ru^i|yjeu Hungersnot beschäftigen würden. Endlich

Nun scheint mir aus dem ganzen Ergebnis der Beweis- wäre sehr überraschend wenn di- Orientfrage nicht vuknabm- h-rvorzugehen, daß die Angeklagten, beide ihre angeschnitten wurde, obgleich Griechenland dw Ver- Laiidlung für unerlaubt hielten. Die Torpedierung war mittlung der Großmächte noch immer Nicht an-

°C Auch mit dieser Frage hat sich das Utteil besc^stigt und erklärt:Es wäre ein leichtes gewesen, den Besthl nickt zu befolgen, denn es hätte nur des geringsten Wider spruchs ja nur der Androhung bedurft, demnächst den Befehl der vorgesetzten Behörde zu melden." Damit wate Patzig vollkommen entwaffnet geroefen, denn m diesem Augenblick wurde fein Befehl illusorisch gemacht. Man wende mir nicht ein, daß deutsche Offiziere wemals sich einem Befehl widersetzen durften. Erinnere ich mich doch selbst aus meiner Junker zeit, daß man Mich dahin belehrte: Weiß der Untergebene., daß ein B-fehl offen­bar Verbotenes verlangt, daß durch d'.e An?«uhrung V- - | gesetzter und Untergebener sich strafbar machen würde!.

so hat ^ Untergebene die Ausführung zu v«r Daris 3L Fuli Rach einer Vavasmoivnii» > zum mindesten, wenn Zwang vorliegt, te ra

General Lerond in Paris angekommen. Der bri-1 ^ ^mägniefühtet gewisse Befehle an ihre Är - tische Oberkommissar, Sir Harold Stuart, und der I .6 ^.1^g0(tben< wi{ sie deren Ausführung für snafl». italienische Oberkommissar, Oberst Visconto haben _.*ten Unb bie8 taten fit, obwohl sie wußtm, daß - gleichfalls Oppeln verlassen, und zwar wird sich der ^cgrbenenf(1I(3 nicht bestraft worden war em J>nG«se>. d elftere nach London, der letztere nach Rom begeben. Vorgesetzten hätten ihnen den Rücken gedeckt » 1 decken müssen, denn sie allem trugen btt Berantworwng.

Auch Patzig hättt wissen können, daß wenn 'hm btt ent

überwachen hat.

Anweisungen an General Lerond.

Verständigung zwischen den vetven me-1 PaI»».Enalsicken u^d°französischen Regierung di- «»tn» «,. f«. i-td. T-tl- d.t

Interalliierten Kommission in Oppeln, Anwei- .eng- sangen erteilt, damit in Erwartung der nahe be-

Marburg MM, dm 1. M Crttting.

Diese Zeilen sind nicht g-schrsiben, um Propaganda z» macb-n für die Lllvz'ger Pro;-!se oder gar um ihre Rot- roenbigTeit barzutun Sie sollen vielmehr »eigen, daß -in Richter srin Beste? gibt, wenn er das wahre Recht -rforkcht: fie sollen zeig-n, daß dieser Satz bei_ ledem Kriegapro^ß oberstes Sritmou» ist und fern mutz. Uns röenn er das ist, so sollte man den Leipziger Richrern ihr ohnehin nicht leichtes Amt nicht durch eine Kritik er- schworen, ->ie vorn Strudpuukc des Gefühls wohl z» verstehen, hier ater lrnang:bracht ist, solange nicht ein wirklicher Fehler nachgewiesen wird. Eine andere An- Pckt über di- Würdigung von B-wrisen -rgibl noch n.cht, baß tiefe falsch ist. Da sollte man sich d-» mbst auf die lsnefährig« Erfahrung etter Prakn.er vtr'lasftu. Würde wirklich auch iu Leipzig nach Gtiutzl gerichtet, es könnte dies die weittragendsten Folgen far das Reich nach sich ziehen!

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der er sagte, er glaube, datz Frankreich und Trotz-1 (s-ndruckS nicht erwehren, daß es hier um Vev- .hritannien auf dem beste Wege zur Verständigung > L - - "

seien Die Schwierigkeiten feien beigelegt.Wir erkannten" fo fuhr Lloyd George fortvöllig I hie größeren Opfer an, die Frankreich einen An­spruch darauf geben, daß seine dtrekteren Inter­essen in einigen dieser Fragen Derücksichttgung fin-

56.35(1

s» «emacht hätten. t

Macht ^r*'^enÖ0nbif I Regierung °zu unternehmen und dieser mitzuteilen, I

versuchen, auf ben Grund der Sache zu gelangen, so kann datz sie sich bereit halten solle, auf je»« möglich« tiau dies nur vom Standpunkt des absolut obrektw Weise den Transport von verbündeten Truppen, urteilenden Richters. Dieser hat bei seiner Untersuchung den die Lage in Oberschlefien jeden Augenblick er« auszug-h-n von den Tatsachen, di- di- Anklage be- I foltern könne, $u erleichtern.

Huptet und die direkt Mer indireft bewiesen Mrden ^-e §a0a5 meldet, hat im Lauf« des gestrigen

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stchien will, so muß man nachweisen, daß die Beweise rung bestätigt, die einen gemeinjamen Schritt in vorn Strasrichtrr salsch gewürdigt oder garnicht geführt I Berlin zur Regelung der Frage der Verstärkungen toorben find. durch den Obersten Rat betrifft.

W In unserem Falle geht das Reichsgericht zunächst , , ... ... , .

bou der Tatfack-e aus, daß die Angeklagten an ben Maß-1 Paris, 31. ^uil. Wie Havas «itteilt, hat nahmen ihres Kommandanten teilgenommen, zum mm-1 Briaud gestern abend dem franzöfifchen Bstfchafter

1 besten aber die Ausführung einer Tat mit feinem Ein-1 jn Berlin Laurent Weisung ert i't, sich feinem eng- ! Verständnis gestützt haben. Weiter hält das Gericht für I und italienischen Kollegen anzuschlietzen zu teuiefen, daß die in Frage kommenden drei Rettungsboote einem Kollektivschritt bei »er deutschen Regierung, ; Ä umbi-s-

SS pSi«Ä«Ä fte M Kommanb^n- verbündeter'Truppen durch Deutschland zu erleich- D«7 britische Reich hatte nur das eine Inter ten Patzig an die Besatzung und zweitens durch di- Aus- ter«, den die Lage in Oberfchlesien jeden Augen-1 - -------

fagm cn-woickfreier Zeugen. blick crf«rderlich machen kann. Wahrscheinlich kann

.Heute kann man hinzusetzen, daß die Angeklagt-n dieser Kollcktivschrilt nicht vor Montag unter«

- und mit ihnen alle, die das Urteil angreifen, eigentlich j kommen werden, i dies- Tatsachen nicht mehr bestreiten, sondern nur

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