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1921

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OTMH 2123 ^ernlpiecher 55, PostfLeckkonto; Nr. 5015 Ami Frankfurt a. Main.

Erstes Blatt.

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3, «vechNcyen ginget zr ettsti-ftt Wehen gebracht ist.

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könnten.

Uetzer die andauernden polnischen Umtrieb« liegen folgende Meldungen vor:

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Mlationsfragen trat gestern unter dem Vorsitz de-; Nerchsministers Dr. R a t h e n a u zusammen. Der Beirat ist aus Mitgliedern des Reichsrates und des Reichstages und ans Arbeitgebern und Arbeitneh­mern ans der Industrie, dem Handel, dem Gewerbe,

werde. |

Wie demTemps" mitgeteilt wird, hat Lord Curzon den englischen Standpunkt aufrechterhalten, der darin besteht, erst die oberschlestsche Frage zu regeln und erst dann, wenn es notwendig er­scheinen sollte, Truppen zu entsenden.

Paris, 22. Juli. DerPetit Parisien^ weist daraus hin,'daß die Depesche der interalliierten Re- gierungskommissare in Oppeln nicht in gleicher Weise j 1 ausgelegt Wirb. Nach dec französischen Lesart haben die Kommissare sowohl di« Entsendung von neuen Verstärkungen, als auch eine sofortig- Regelung der oberschlesischen Frage verlangt. Nach der englischen Lesart baden die Kommissare verlangt, entweder dir sofortige Regelung der oberschlesischen Frage oder die Entsendung von Verstärkungen. DerPetit Pa­risi,n" vertritt den Standpunkt, es gebe nur ein Mittel, diesen Streit zu beenden, daß die Botschaster- konserenz den Text dec Depesche veröffentliche. Das Blatt glaubt, daß man dann der französischen Aus-

I legung recht geben werde.

I Paris, 22. Juli. DieChicago Tribüne" meldet aus London, in London ziche man jetzt die Möglich­keit in Betracht, daß Truppen nach Oberschlesien ge- I sandt werden müssen, weil ei, wenn die Franzosen | mit dem unumschränkten Einfluß allein in Ober­schlesien weilten, zu Herausforderungen komme» und dadurch eine Lage geschaffen werden könne, die zu I einem weit ernsterem Eingreifen späterhin nötigen würde. Man gebe sich keine Mühe mehr, zu ver- I bergen, daß Frankreich und England vor ernsten I Meinungsverschiedenheiten über die Politik gegen I Deutschland ständen. Nach englischer Ansicht würden

Berlin, 22. Juli. Der beim Reichsministe­num für Wiederaufbau bestehende Beirat für Re-

dem Handwerk und der Landwirtschaft gebildet. Der Hweck der Sitzung war eine Aussprache über die Or­ganisation und Vergebung der Reparationsliefe­rungen durch den Reichskommissar zur Ausführung Wer Aufbauarbeiten in den zerstörten Gebieten. Die

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DieWiedergutmachung

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28. Iuü uaeb. u. fts'telk. 52# er»

Aus dem besetzten Gebiet.

Kob len,. 22. Juli. In der gestrigen Besprechung zwischen dem preußischen Minister des Innern Tominicus und dem Koblenzer Oberbürgermeister trug letzterer bi? Wünsche und Beschwerden der Stadt vor und ersuchte um Zuschüsse für die der Stadt entstehenden ungeheuren neuen Koste» und um Erhöhung der Besatzmigsbeihilfen. Der

Marburg SoMoSeni, hte 2$. M Heuert

um so weitere Gebietsbesetzungen ihrerseits zu recht- i fertigen. England sei, wie man erkläre, entschlossen, sich in ein derartiges Vorgehen nicht hinemzrehen

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Politis^e Tagesna^rickten.

Für die deutsche Ausfuhr liegen die Abschluhzifser« für das Lahr 1920 vor. Danach betrug die Ausfuhr in dem reinen Warenverkehr ohne Gold und Silber 60,3 Milliarden Mark. Die Werte der Einfuhr für 192ff sind noch nicht festgestelll.

Keine weiteren Tariferhöhungen. ES wird amtlich fcstaestellt, dal; im Rcichsverkehrsministerium eine Er­höhung der Tarife tm Personen- oder Güterverkehr zur Zeit nicht erwogen wird.

Rücktritt dcS thüringischen Ministers des Innern. Wie die Blätter aus Weimar melden, erklärte tm thüringischen Landtag der Minister de» Innern v. Brandenstein, daß er in Konsequenz der Ereignisse tm Falle Müller-Brandenburg von seinem Amte zurna» treten werde. Dem Gendarmeriemafor M ''er- Brandenburg wird vorgeworsen, in Verbindung ft den Kommunisten zu stehen.

Ein Strafverfahren gegen den früheren bayerischen Minister v. Frauendorfer. Wie dem .Berl. Tagebl. aus München berichtet wird, ist gegen den ehemaligen Verkehrsminister v. Frauendorfer das strafrecht, liche Verfahren wegen verschiedener Fälschungen an Altertümern eingeleitet worden.

Einstellung de» SiegrssäulenproresteS. DaS Ver- fcchren gegen den Berliner SiegeSfäulenattenMer Wilhelm Hering, genannt Ferrh, vor dem HalNfwen Sondergericht wurde eingestellt, da der Angeklagte de. reits zu acht Jabren Zuchthaus verurteilt ist und in seinen Berliner und Salleschen «erbrechen eine fort« gesetzte Hand'ung erblickt werden tnüffc.

Deutsche Hilfe wr Rußland. Zur Linderung der durch die große Mißernte stark verschärsten wirtschaft, lichen Notlage des rusflschen Volkes sind wir in deren Ländern auch in Deutschland Bestre^ngen i« Gange um eine schnelle und großzügige Hilfsaktion,u veranstalten. Auch die ReickSregierung wird der Aktion jede mögliche Unterstützung und Förderung ge-

" Tie deittsch österreichischen Lehrer. Wie die BNitter aus Innsbruck melden, wurde die Vereinigung des deutsch-öüerreichtschen Lehrerbundes mit dem Deut« schen Lehrerverein in Anwesenheit aus dem Deutschen Reiche und den österreichischen

Amerika.

9 Millionen Kredit fit Deutschland.

Rewyork,22. Juli. (Reuter.) Ein Banken- syndikat bewilligte einen Kredit von neun Milli­onen Dollar« für Eetreideverschisfungen nach Deutschland. Dem Vernehmen nach läuft der Kre­dit drei Monate.

»Ostfriesland" versenkt.

London, 22. Juli. Reuter meldet an« New- york: Das vormalige deutsche PanzerschiffOft«

zu lassen.

Völlige Unterwerfung Deutschlands das französisch« Ziel.

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Minister empfahl direkte Berhandlungeu mit den Berlin« maßgebenden Stellen.

Das Koblenzer Militärgericht verurteilte am Mitt« woch vier Vorstarcksmitgli-der einiger Koblenzer Vereine zu Geldstrafen von 800 bi» 1500 Mark, well das Ge­richt sie dafür verantwortlich machen zu müssen glaubte, daß auf dem zu Pfingsten abgehaltenen Stutnngsfeft des Koblenzer Arbeitergesangvereins gegen das Verbot der Bcfatzungsbehörden im Festzuge Farben und Fahnen d-S alten Reiches geführt wurden. ES handelte sich aber, wie die Angeklagten ansührten, lediglich um die Farben des betreffenden Vereins und um eine dem Verrm ge­legentlich eines GefangSwettstreit» als Preis verliehe,LS Fahnenband. Weiter verurteilte da» Gericht den Arzt Dr Rauch wegen Anrempelung eines französischen r ziers, an den er auf der Straße beim Ausweichen i u angestoßen war. Das Urteil lautete auf 2000 Mar. Geldstrafe.

Tagung wurde burd) längere vertrauliche Ansfüh- TMngcu des Reichsministers eingeleitet. Er schil­derte den Gang und derzeitigen Stand der Verhand-

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Uten.

Amtliches DeÄndigungsblatt des Kreises Marburg.

Anzeiger für (bas früher kurhessische) Oberhessen

Die,F)berheststche Zeitun erscheint sechsmal wöchentlich. Bezugspreis monatlich 4.75 SRI, durch die Poft 5.10 Mk. Ausgabe B mitOberh. Soort-Ztg." 1 Mk. mehr.

W lattel,

scheues Schreiben, in dem sie von ben polnischen Kom­mandanten von Fricdenshütte aufgefordert wurden, sich am 21. Juli, abends 61/, Uhr vor einem außerordent­lichen polnischen Gericht in Frickenshütte «nzufinden und sich dort zu rechtfertigen. . ,.

In Schwientochlowitz kam eS in der letzten Rächt wieder zu größeren Schießereien.

K ö n i g s h Ü t t r, 22. Juli. In der Umgegend von Königshütte wird ueuerdinqS beobachtet, » die Polen jetzt systematisch auch diejenigen terrorisieren, die sie wah­rend des Aufstandes verschonten.

Hindenburg, 21. Juli. In Biskup'tz sand vor- gestem abend wieder eine größere Schießer-, statt, wobei es einen Toten gab. Später hielten btt Aufstaiwischen die Kleinbahnen an und nhamen allen Inhabern grüner Legitimationskartrn, d. h- in Oberschlesien anfälligen, aber nicht dort geborenen Personen, die Karten ab und zer-

Paris, 22. Juli. Der Londoner Korrespondent mittag uoeniuuvuc uc*. .rHärt. es werde bekannt,

Lord Curzon bte Antwort bei französischen egie- Frankreich und England erliste Meinnngs-

, I Verschiedenheiten über den Umstand hinaus bestehen, - daß man sich über das Konferen^atum nicht einigen könne. Obwohl Sir Harald Stuart seinen Namen unter den gemeinsamen Appell an den Botschasterrat setzte, in bem die Truppenverstärkungen gesordert wurden, erhielt das Auswärtige Amt gestern von ihm eine Depesche, die die rasche Regelung als dringende Notwendigkeit hinstellt, ob Truppen geschickt werden oder nicht. In der Depesche werde gesagt, daß das normale Leben in Oberschlesien rasch wieder ausge­nommen werde, und der Zeitpunkt sei geradezu ideal für eine Regelung, da die Leute mit der Ernte beschäftigt seien. Nach Nachrichten aus diplomatischen Kreisen stimmte der italienische Kommissar dieser englischen Ansicht bei. Man besürchtet, daß der französische I Premierminister unter dem Einfluß jenes Telles der französischen ösfentlichen Meinung stehe, insbesondere der Meinung der Militärs, der auf eine völlige Unterwerfung Deutschlands aus sei. Es bestehe in London keine Neigung, sich mit den Fran­zosen darüber zu streiten, ob es rötlich sei, Truppen nach Obirsckleften zu schicken. Die Engländer g'ben offen zu, daß sie nicht wollten, daß die Deutschen zu einem Vorgehen hingerissen würden, mit dem gewisse Franzosen ihr Drängen nach Rache rechtfertigen

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Hanvtstädten vollzogen.

Gegen die Brotprriöerhöhuns. Der Mannheim« Stadtrat bat durch Telegramme an die zuständige») Reichsministerien Protest eingelegt gegen die bead- slchttgte Brotpreiserböhung, weil sie araemelner Preisstelgentng und zu weiterer Geldentwertung führen und heftige Lotmtämvseberdvrritter-würden.

Die Erpresser. Die Verbünden« haben dem Wiener Answärttgen Amt erNärt. der Vontcht au daS Generalpfandrecht setze voraus, daß die österreichttche Reaierung sich vervfltchte, die Aburteilung der Ss?erretchtfchen KrtegSbeschuldtgten nach Weitungen der Verbündeten burchrufübren.

Ungetreue Gewerkschaftsbeamie. Rack dem Lok.- Anz." wurden in Stettin die Kassierer des Metall- arbeiterverbandes Borchert und T°rnow MitcNtedtt der kommunistischen Partei, wegen Unterschlagung von rUt®enirtdne Sptttschteber. Wie

richtet beendete dos Memeler Wncheraeri»« einen zebntägigen Prozeß wegen Spritschiebuno-n Dte An- oeNaaten wurden zusammen zu über 2 Millionen Matt Geldstrafe verurteilt.

Die Mißhandlung der deutschen Eefangennen.

M ü n ch e n, 23. Juli. Eine von der Deutsche« Arbeitsgemeinschaft für Wahrheit, Ehre und Recht und der Reichsvereinigung ehemaliger deutscher Kriegsgefangener in München einberufene Der» sammlung hat gestern folgende Entschließung an­genommen: Die von mehreren Tausenden von Männern und Frauen in München besuchte Protest­versammlung gegen bte einseitige Behandlung bet Kriegsverbrecher erhebt flammenden Protest gegen die schamlosen Verbrechen bet Entente an unseres»

^^ Jn^Hindenburg verlangten die Polen, es sollt eine rein polnische Gemcinbewache gebildet werben, ob­gleich die Stadt Hindenburg mit 21 250 deutschen und 14 853 polnischen Stimmen sich in der Meürzahl zum Deuischttlm bekannte. Zur Zeit h-t HiAnburg über­haupt keine Polizei. Die nicht auS Oberschlesien gebürti­gen blauen Polizisten sind von der Interalliierten Kom- mifsion auszcwiesen worden. Tie zurückgebliebenen st oa- zeimaunschaften dürfen auf Veranlaswng der Bolen .einen Dienst tun. Der ftanzöfische Kretskontrolleur tat nicht», um diese unhaltbaren Zustände zu beseitigen.

B re »lau, 22. Juli. DerOberschlesische Wände- ter" meldet auS Hindenburg, daß dort eine Ruhrevt- bemie ausgebrochen ist. Bom 1. bis 21- polizellich 191 Fällt gtmtldti, von betten 33 tödlich ver-

n j;tönt inrrng, bnicitd Älog «

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Bcnthen, 22. Juli. Wie wenig die Polen darnu denken, die Macht aus den Händen zu geben, zeigt folgen­der Vorfall, der sich gestern in Friedcnshütte abgespielt hat. Ein Gastwirt und ein Arbeiter erhielten ent mit , . .,x._ an.# ..-V. Stemvel ver-

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D^Aureigenprti-'v-trägt für bte 9 gesp. CoUneheHe ÄeHen'U

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f fangen über die Finanzierung bet Repaiations- Aefcrungen burch den Reichskommisiai zur Ausfüh- lpmg bet Aufbauarbeiten in ben zerstörten Eebie-1 Mn. Die Tagung würbe durch längere vertrauliche I Musführungen des Reichsministets eingeleitet. Erl Wilderte den Gang und derzeitigen Stand der Ber-

- fanblungen über die Finanzierung der Repara­tionslieferungen und ihre Bewertung und erläu- -jtrrte die Ziele, die durch die Verhandlungen betref-

. (fenb bie Anforberung von Warenlieferungen für (ben Wiederaufbau verfolgt werden. Soweit bie -Bestellung zu Reparationszwecken nicht auf bem Wege-der freien Vereinbarung zwischen Bestellern sünd Lieferanten unmittelbar erfolgt, werden Lei- ^tungsverbände in Tätigkeit treten. Ihre iRufgabe wird sein, die Lieferungen, deren Umfang »ßch übrigens erst nach Abschluß der schwebenden rVerhanblungen überblicken lassen wird, unter gleich- Mätziger Berücksichtigung der Länder und Landes- iteile sowie der Berufsgruppen aufzubringen. Der Zusammenschluß bet Leistungsverbänbe soll auf bem Wege bet Selbstverwaltung die Entgegennahme, Aufteilung und Durchführung bet Aufträge sichern.

,Fn ber Aussprache ergab sich allgemeines Einver- ständnis mit den Auffassungen und Absichten des Ministeriums. Dabei wurden von verschiedenen Leiratsmitgliedern wertvolle Anregungen gegeben, denen der Minister Prüfung und Berücksichtigung in Aussicht stellte. Insbesondere trat et mit Ent­schiedenheit dem gleichzeitig geäußerten Wunsche bei, zu verhindern, daß unberechtigte Reparationsge- winne gemacht würden.

iUbrüstung-.

London, 22. Jull. In Erwibtrung auf eint Anfrage, ob bie englische Regierung Bestellungen auf neue Großkampffchtffe machen werbt, btvor bie JEigtbniffe der Verhandlungen wegen btt Abrüstung zur See bekannt feien, erttnberte Lloyd George, bie Regierung habe bte Verpflichtung, vereinzelte Schifft zu trfetzen. Et hoffe, daß cs ourch bie Verhandlungen zwischen bett Haupt­mächten möglich sein werbt, btn Rüstungswettbewerb jetzt und zukünftig zu vermeiden. Sie Admiralität habe aber die Pflicht, dafür zu sorgen, daß die Marine über er st- klassigts Material üerfügi. Der Ersatz von ver- tinzetitu Schiffen werde den Erfolg ober ben Mißerfolg der SBkfSümisestt Konferenz nicht berühren,

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Patzig nicht verhaftet.

Kopenhagen, 22. Juli. Zu den Gerüchten über eine Schäftung be8 Kapitänleutnant» Patziß in Dänemark stellt, wie Ritzaus Büro mitteilt, sowohl die betresfende örcüchr Polizei wie bie bänische Staat»- polizei fest, baß bie^GSrüchte jeber Grunblage entbehren.

Berlin, 22. Juli. Das Auswärtige Amt tote» sofort bie beutsche Gesandtschaft in Kopenhagen an, sestzustcllen, ob die Nachricht von ber Verhaftung Patzigs zutrifst unb bcjahenbenfalls ben Ausliest- rungsantrag anzukündigen, bet unverzüglich ge- stellt würbe.

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laufen sind.

Die Abreise des Generals Lerond.

DasBetl. Tagebl." erfährt von unterrichteter Seite aus Oppeln, daß General Lerond in der Nacht zum Freitag Oberschlesien verlassen und sich über Prag nach Paris begeben habe.

friesland" ist bei Abwurfversuchen mit Flug- zeugbomben durch drei Bomben von je 1000 Pfund versenkt worden.

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Angora, 23. Juli. (J

«rkische Heeresbericht vom 22. Juli besagt, daß im, --- - i

Wrufsa-Abfchnitt die Griechen die Linie Diledjik /iOUS.

I Die Frage der Truppenentjendung nach Ober-

Mrken haben ihre Sicherungstruppen von Afium-1 schlefien. I

Ft-rahissa zurückgezogen, wo Kämpfe stattgefunden London, 22. Juli. ImDaily Chronicle« l86®*1- A «schreibt ein diplomatischer Mitarbeiter: Gestern nach-

' Angora, 23. Juli. lSavasJ^ Die Nachrichten I übermittelte der französische Botschafter!

MM der Front beweisen, daß sich die Durken unter s.:e Antwort der französischen Regie-

Mitnahme des Kriegsmaterials zurückziehen. Der I Dmnack ift Briand nicht aeneiat einer Zu-1

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3,L »Mudtc kommt. tritt bleibt die Lage gefährlich. Die Ankunft

lilhtjiafa Kemal bietet Albanien ein Bündnis an. weite-er französischer Truppen ist kaum geeignet, h Velgrad, 23. Juli. Die ZeitungBelgradfki die Luft zu klären, sondern dazu, die Polen zu w e V- fftoinnfl" meldet aus Saloniki, daß am 10. Juli te r en A n g r i f f e n auf die Deutschen anzureizen. Mustafa Ke-nal Pascha der albanischen Regierung Wenn dies geschehen sollte, würde naturgemäß die f>on Tirana vorgeschlagen habe, sich mit ihm zu ver-1 Bevölkerung Widerstand leisten. Das ganze Land Binden. Er versprach ihr, mit Waffen und Geld! würde unter den Waffen stehen, und ein neuer

i tja helfen. Grund zur Beschwerde gegen Deutschland

würde von den Franzosen gefunden sein. Wahr­scheinlich würde die Forderung erhoben, daß zur Strafe das Ruhrgebiet besetzt werden solle. Großbritannien wünsche keine weiteren Soldaten nach Oberschlesien zu senden, da es keine zur Ver­fügung habe. Der von Briand vorgeschlagene Sach­verständigenausschuß kann die Frage nicht regeln. Er kann nur dem Obersten Rat berichten. Es wird daher immer notwendiger, daß der Oberste Rat zu­sammentrete. Der französische Ministerpräsident schlägt, wie verlautet, ein Datum im August vor. Aber dies ist eine verhältnismäßig lange Frist. Die britische Antwort an Paris wird, wie wir erfahren, Ultu --------------

diese Auffassung hervorheben, ohne endgültig die I polnischen Wler unb dem polnischen Stempel ver Entsendung von Truppen zu verweigern, und noch' - ....... n -

einmal ersuchen, daß die Zusammenkunft des Ober­sten Rates so bald »ie möglich absehakten

FL, ausfallende Nummern infolge Streiks ooer elementarer Ereigniste kein Erfaß. * W Verlag vonDr. C. Hißeroth. Druck der Univ.-Buchdruckerei von Job. Lug. Koch,