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schluß des zahlreich« Abbildungen enthaltenden Bundes

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Diese Arbeiten werden die Marine voraussichtlich noch

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Deutsch« Bank. . Diskont Gesellsch.

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Mikroskop", seine wissenschaftlichen Grundlagen nnd seine Anwendung (Bd. 678) so leicht ermöglicht wird.

Von den Grundlagen der geometrischen und physika­lischen Optik wird die Wirkungsweise des einfachen nnd zusammengesetztes Mikroskopes abgeleitet und daraus seine Einrichtung und seine Handhabung beschrieben, wobei auch auf die wichtigsten Abarten, wie Ultramikroskop u. a. eingegangen wird. Außer der Beschreibung der Meß- und Bräparationsmethoden findet der praktische Mikroskoviker viele für di« Beobachtung nützlich« Hinweise. Den Ab-

* Denkmalseinweihung. In der Pfarrkirche der lutherischen Gemeinde fiicket Sonntag vormittag um 10 Uhr die Einweihung eines Denkmals für die Ge­fallenen statt. Für die Hinterbliebenen wird die neu aufgrschlagene Tribüne vor der Orgel und soweit nötig, die linke Emporbühne bereit gehalten.

* Postpersonalien. Ernannt: Die Post-Betriebs- assistenten Riehl, Heck, Sell, R. Henkel, Schaub, Berg, Fritz und Dersch beim hiesigen Postamt wurden zn Post- Assistenten befördert.

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Wegen Raummangel mußten einige Einsendung«, für die nächste Nummer Zurückbleiben. r

. . _ , Gardisten, der Deutschnationalen Volkspartei und des

vergleich zum Vormonat um 16 Punkte auf 896.1Männrrturnvereins.

werden Mitte Jul! Zwei Halbflottillen in das nördliche EiSmecr entsandt, um die dort während des Krieges gelegten deutschen Minensperren zu beseitige«, wozu wir nach dem Friedensvertrage verpflichtet sind. Die Verbände werden von dem kleinen Kreuzer ,Ham- rnrg" begleitet sein. Aks Stützpunkte sind die Häfen des nördlichen Norwegen vorgesehen. Die Dauer der Unternehmungen wird aus etwa 8 Woche» geschätzt. Mit Rücksicht aus die großen Fortschritte, die die

auf den wichtigsten Gebieten, wie seiner Geschichte.

**Die Evangelisch-soziale Schule e.V., ihr« Arbeit und ihre Siele", tu beziehen von der Schristenvertriebsabteilung der Evangelisch-sozialen Schule e. B-, Bielefeld, Gütersloh? rstraßc 45,1 zum Preise von 1 Mk. Getragen von starker nationaler Ueber- zeugung, bestimmt von dem Geiste tätigen Christentums, erfüllt von ehrlichem sozialcnl Willen mit bem Ziel der Hrraufführung der deutschen Volksgemeinschaft stellt das Schristchen in knapper, packender Weise zur Schau, was Not tut. Soziale Verständigung auf der machtvollen Grundlage des Evangeliums allein als Weg zur Volks­gemeinschaft kann unser deutsches Volk aus den dunkle»

Schantg. Bahn .

. . _ . , . _______________ ______________________ Hambg. Amerika

bildet eine Darstellung der Anwendung des Instrumentes I Aordd. Lloyd ..

y Die Reichsinderziffer.

wb. Berlin, 8. Juli. Die Reichsindexziffer für Lebenshaltungskosten, die vom statisti­schen Reichsamt auf Grund der Erhebungen über die Ausgaben für Ernährung, Heizung, Beleuchtung und : Wohnungsmiete berechnet wird, stieg im Juni im

ö'/r Kricqsanl, . . 4',V-, Deutsch«

Sch a Han w. . . . 4m Deutsche

Reichsanlelh« 3).% Deutsch« Reilbsanlcih« . . 4/Bag:r::anl. . . 4'1» Frtt. Stadt- an'.cwr.....

4'1» V«r'. Stadl-

Mnigung. Graste Hoffnung wird bezüglich bffl offi­ziellen Erörterungen zwischen den Mächten des Stillen Ozeans gehegt, deren Borschläge nach Washington berichtet wurden. Die Auffassung der ReichSkonferrnz war, daß di« besondere Freundschaft mit Japan mit der freien Entwicklung Chinas und mit der engen Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten in Ein­klang gebracht werden müsse. Bezüglich des e n g l i s ch- fapanischen Vertrag es verlautet, daß er ent­sprechend den Bötkerbundsjatzungen abgeändert wird, lieber die Frage der Reichsverteilung wurden sehr I ichtige Besprechungen abgehalten. Ferner erklärt« sich die Reichskonftrenz mit der allgemeinen Politik der Regierung im nahen Osten bezüglich Mesopo­tamiens urib Palästinas einverstanden. Die Premierminister wüttrigtcn vollauf die Schwierigkeiten der Regierung über die Politik in Europa und billigten den Geist, in dem die Schwierigkeiten bchandelt werden. Bei der Erörterung der auswärtigen Politik wurden von der englischen Regierung ausführliche Erklärungen stber Oberschlesien, über die Frage der deut­schen Garantien, der besetzten Gebiete und über den griechisch-türkischen Konflikt ab­gegeben. Wegen der Einwanderungssrage und der Ausschlußgesetze in den Dominions sind Schwierigkeiten sticht entstanden, da sowohl Indien als auch Japan das Recht der Dominions anerkannten, über den Charakter ihrer eigenen Bevölkerung zu entscheiden. Endlich kam die Frage der Reichsverbindungsweze Pir Sprache, die einem besonderen Ausschuß unter dem Vorsitz von Sir Winston Churchill überwiesen wurde. Man et« wartet, daß die Konferenz noch etwa zwei Wochen tagt.

Der «tret» der städtischen Güterarbeiter.

' wb. Berlin, 8. Juli. Der Magistrat beschloß »en ansständtschen Güterarbeitern 7% Prozent Lohnzulage zu gewähren, aber mit der ausdrücklichen Maßgabe, daß diese Mehrausgabe ein- sgebracht wird durch höhere Einnahmen oder Erfpar- '»iffe auf den städtischen Gütern selber. Bezüglich der 'Milbesttmmungsrechts erklärte sich der Ma­gistrat damit einverstanden, daß dte Pachtverträge den Betriebsräten zur Einsicht vorgelegt werden. Ihrer Mitwirkung bei Entlaffungen stimmte der Magistrat mit gewissen Vorbehalten zu. Vorausgesetzt, daß die Organisationen den Beschluß des Magistrats gut­heißen, wird sofort der Stadtverordnetenversammlung eine Vorlage zugehen. Die Streiktage werden Nicht bezahlt. Maßregelungen dürfen.nicht vorge- stommen werden.

* Vom Wochenmarkt. Butter 22 Mk., Eier 1501,60 Ml., Salat 4060 Pfg. der Kopf, Wirsing 2 Mk. das Pfund, Kohlrabi 8090 Pfg. das Stück, Blumenkohl 610 Mk. der Kopf, Möhren 0,801 Mk. bas Päckchen, Blattgemüse 6080 Pfg. das Pfund, Zwiebeln 2,50 Mk. daS Pfund, grüne Bohnen 4 Mk., dicke Bohnen 2 Mk. das Pfund. Erbsen 2 Mk. Endivien 1 Mk. das Pfund. Gurken 46 Mk .das Stück, Kirschen 44,50 Mk., Stachelbeeren 4 Mk., Johannisbeeren 2,503 Mk. und 4 Mk., Himbeeren 34 Mk., das Pfund, «äse 1,20 Mk. das Stück, Käsematt« 3,50 Mk.

Theater, Konnte, SerfaaBianfieu msto.

* Versammlungen. Heute Sonnabend, Ver­sammlungen des Vereins ehemaliger Artilleristen, des Jäger- nnd Schützenvereins, des Vereins ehemaliger

bis zum Spätsommer 1922 beschäftigen. Außerdem

* U.T. Pikgrkmsteiu. Ab heul«Geschwister Barrlli", Zirkusdrama in 5 Akten. Der Film behandelt das ewig fesselnde Thema von der Liebe eines Zirkus­kindes zu einem eleganten Gesellschastsmenschen. Vorher ist ein so beliebtes WildwestfilmDaS Heldenmädchen der ükärie" auf dem Spjelpla» Der Film ffi Origimrk amerikanischer Herkunft, friut Rachahrwo^, mit echten Cowboys, tollkühner Reiterei, Berfolgsuse» ufc Ern- fationen! Künstterkou-wte.

Minenräumarbetten in diesem Jahre bisher zeisigten, wird im Herbst eine Verringerung der Minensuchvrbände eintreten. Das hierdurch gewonnene Personal wird zur Indienststellung des 2iuienschifses .Braunschweig" und des kleinen Kreu­zers Rhetts" verwandt.

Leiterbericht, flte S>7mtag, den 10. Jnltt ÖKtMstazh heftig, ftäg« recht mim.

Griesheim . . äaS. Anilin .. Höchster Farbw. «Hi. ^lektr.Ges. Siemen» und

Halrk« .... So Meinet Gutzst. Sunern» . . .

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«ranrsurr «. w, s. yuu. Ltniaßncy ver Frankfurter Tagung der internatio­nalen Arbeitsgemeinschaft sozialtstt- scher Parteien sand heute nachmittag hier ein internationales Meeting statt, zu dem dte Parteileitung der U.S.P. geladen hatte. Nach den Begrüßungs- Worten Dtßmanns-Stuttgart sprach der Abg. Ledebour der eine Einigung des sozialistischen revolutionären Proletariats als gemeinsamen Kamps gegen kapi­talistische Ausbentung und gegen die kapitalistischen Regierungen verlangte. Longuet-Frankreich aedachte in warmen Worten der Anerkennung der fftr die revo­lutionäre Ueberzeugung in Deutschland gefallenen Opfer und führte ans, es gelte zum revolutionären Marxismus zurückzukehren. Wenn Deutschland seine Pangermanisten habe, so habe Frankreich feine Na­tionalisten, die nicht weniger abscheulich seien. Er wies die Schuld an dem Kriege nicht bem deutschen oder französischen Volte, sondern den imperialistischen Regieruugeu beider Länder ju. Er wandle sich gegen die unsinnigen Forderungen der französischen Chauvi­nisten und geißelte bi« hohen Ausgaben für die Be­satzung bes Rveinufers. Die Bestrafung ber Schul­digen sei für beide Seiten zu fordern. Das Wort von Karl Marx ^Proletarier aller Länder vereinigt euch" müßte in die Tat umgesetzt werden. Grimm-Schweiz forderte eine geschlossene internationale Kampffront gegen di« bestehende Gesellschaft. Friedrich Adler- Oesterreich trat für die Einigung des geiamleu Prole tariats ein.

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3ilt!geLMe,f-hLL erhalten vorher Aufklärung ii. Rat. Snolan.tei Ham­burg 36. Schließfach 112 B. L. 49U7

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V Aufhebung der Zwangswirtschaft für Lucker < am 1. Oktober.

Y Stuttgart, 8. Juli. Die Konferenz ber jErnährungS-undLanbwirtschaftSmlni- per der Länder unter dem Vorsitze des Reichsministers Dr. Hermes, trat heute in Stuttgart zusammen und beschäftigt sich 'neben Fragen der Aufhebung der Zuckerbewirtschaftung und der Bestimmungen Über den Erlaubniszwang mit Lebens- und Futter- Mitteln in der Hauptsache mit der Frage der Produk­tionsförderung, speziell mit der Kunsüiüngerversorgung. ®et württernbergische Staatspräsident, Dr. Hieb er, begrüßte die Minister der Länder. Reichsminister Dr. Hermes dankte und wies auf die glückliche Zusammen­arbeit von Industrie und Landwirtschaft in Württem­berg hin. Die Stuttgarter Konferenzen werden in den Fragen des Abbaus der Zwangsbewirtschaftung und der Förderung der Produktion eine wertvolle Etappe sein. Die Lösung dieser Aufgabe sei eine der wichtigsten |um Wiederaufstieg unseres Vaterlandes. In einer Pressekonferenz teilte Dr. Hermes mit, daß die Kon- ferenz mit überwiegender Mehrheit beschlossen hab«, im Hinblick darauf, daß mit einer Befriedigung des in­ländischen Bedarfs an Zucker in der neuen Ernte gerechnet werden könnte, die Zwangswirtschaft zum 1. Oktober d.J. aufzuhebe«, Die ein­zelnen Beschlüsse folgen später.

«um »erbrechen a« Oberbürgermeister «uff«.

Zwei Hockey-Wettspiel« finden am kom­menden Sonntag auf dem Kämpfrasen statt. Nach­mittags 2-/, Uhr spickt die 1. Dameüelf des T. u. Sp. D. 1860 gegen diejenige des S. C. 1900-Gießen. Es ist dies das erste Wettspick ber Marburger Damen, wahrend Gießen deren schon mehre« teils mit, teils ohne Erfolg ausgeführt hat. Anschließend nm 4 Uhr tritt eine kombinierte Herrenels des T. n. Sp. B. 1860 gegen eine gleiche Gießens an. Beide Mannschaften setzen sich aus Spielern der 2. Mann­schaft verstärkt durch einige der 1. zusammen, da 1900 verhindert ist, mit seiner vollständigen 2. Elf anzu- treten. Der Besuch der Spiele dürste zu empfehlen sein, da beide Vereine zu den spielstärksten des Lahn­gaues gehören. ' * <

Heute Sonnabend spielt- VJ Uhr der T. u. Sp. B. 1860 auf seinem Sswetplatz ein Schlag- und' Faustball- sviel gegen den akademischen Turnverein.

Am morgigen Sonntag den 10. Juli, nachmit­tags 2/., Uhr findet auf dem Kämpfrasen ein Gesell­schaftsspiel zwischen der 1. Mannschaft der Sport­vereins 1920 Marburg und der 1. Mannschaft des Fußballvereins Betziesdorf statt. (Meister der A-Klasse des Obcrhess. Spielverbandes.) Rach den bisher ge- ziegten Leistungen beider Mannschaften dürfte mit einem interessanten Treffen zir rechnen sein. Beide Mannschaften spielen in stärkster Aufstellung.

Morgen finden in Butzbach die Spiele um die Gaumeisterschaft in Hand-, Schlag- und Fanst- ball statt. Die Handballspiele finden am Vormittag statt. Tic Turngemciude tritt wegen Erkrankung ei­niger Spieler mit Ersah au, doch dürfte die stehende Mannschaft kein leicht zu nennendes Hindernis sein.

Im Faust- und Schlagball tritt der Turn- und Sportverein an; auch hier haben es die Gegner mit einer spielstarken Mannschaft zu tun.

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Paris, 8. Juli. Die RcparattonSko)n> Mission hat heute vormittag das letzte Proto koll zur MestitutionSangelegenh «it, bat! sich auf bi« Zurückerstattung der Flugfahrzeuoe zieht, fertiggestellt. Es liegen jetzt die Protokolle z^ Restitution in nachstehender Reihenfolge vor: 1. All­gemeine Protokolle über die Grundlagen der Nestits.1 Hon, 2. Restitution von Tieren, 3. Restitution box Industrie- und Eisenbahnmaterial, 4. Restitution vo, Möbeln und Gegenständen, Geld und Wertpapiere,!, 5. Restittitton von Flußfahrzeugen. ''

London, 8. Juli. Nach einer Reutermelbnnz ist der gestern nestorbene Lord Balfour nicht der frühe« Minister des Auswärtigen Lord Arthur Jamq Balfour, sondern der ehemalige Staatssekretär fg, Schottland, Lord Balfour of Bnrleigh. ,

Hughes' Friebensplan. ; 1

Pa ris, 7. Juli.Ncw Nork Herald" meldet ny Washington ,daß Staatssekretär Hughes dem eeny einen Friedensvertrag mit Deutkchlsnd vorzulcgeu 3e> denke, welcher derartig starke Abänderungen der Per. sailler Bestimmungen aufweise, daß er auf seine AnnahiU im Senat hoffe. Der erste auf den Völkerbund bezügliche Teil der Versailler Bestimmnngen sowie der zweite und dritte Teil, in denen von den Grenon Deutschlands unb dem polnischen Statut uEropas gesprochen werde, feie, in dem Hughesschen Entwurf aüsgcmerzt. Bezüglich des vierten Teils, der beibehalten werde, mache Hughes Vorbehalte hinsichtlich der Souveränität Frankreichs über Marokko nnd derjenigen Englands über Aegypten. beseitige auch alle Friedensvertragsklauscln über Shan- tung Der fünfte Teil und rin Teil des sechsten Ab­schnittes seien in dem neuen Dokument nahezu unver­ändert geblieben. Auch die Bestimmungen über den Prozeß gegen Kaiser Wilhelm und die anderen Krieg;, beschuldigten und sämtliche Bestimmungen über die Re­parationen bleiben bestehen. EZ wird bestimmt, daß cim amerikanische Vertretung bei der Republik Deutscher Reich unterhalten werde und daß Amerika an dem Verkauf chemischer Produkte. Schiffe und anderen deutschen Ma­terials teilnimmt. Der 11. und 12. Teil mit einigen Ab- äuberungen. wckche die Bereinigten Staaten jedem euro­päischen Konflitt feruhalten, werden beibeh-ftten. Ter 13. Teil, der ovn der Arbeitsorganisation spricht, ist beseitigt. Der 14. und 15. Teil werden mit kleinen Ab­änderungen bcibehalten: einer von ihnen betrifft das Ge. biet an der Schweizer Grenze und die B'ziehungen Frank­reichs zu Monaco.

wb. Heidelberg, 8. Juli. Im Zufammenhang

«tt der gemelbeten Verhaftung beS Eifen-,, - - - - -------------

»ahnfchmiebes Siefen wurden in der ver-1fanbfer und bevollmächtigter Minister Finnlands a.D.

«angenen Nacht wettere Verhaftungen tn I ®et Verblichene hielt bekanntlich am Freitag d«n 17. Liegelhaufen vorgenommen. Es wurden bet ihnen $,n< <m Landgrafenhaus hier einen Vortrag über goldene Uhren und Ketten, die den vermißten Bürger Deutfchlands Ante« an Finnlands Befreiung.

meistern gehörten, gefunden. Sieferl hatte bet einem Heidewerger Goldarbeiter einen Brillanten verkauft, der aus einem Ring der vermißten Bürgermeisters Werner herauSgebrochen war. An feinen Kleidern find auch Bluftlecken festgestellt worden. Die Streife «ach den Leichen wird fortgefetzt.

Für dir Schristleitung verantw.: i. B. F. rrt«sz. Für den örtlichen ».provinziellen Teil: Wilh. Aibn«^

des

Baruch Straufi,

!"c«5itrq rnb Frontfurk, >tn 8. Juli ISA.

Marburg und Ilmgegend.

Marburg, 9. Zuli (Heuert).

I Iraner«:«?. Aus Wunsch des Entschlafenen in aller Shue würbe gestern Geheimrat Prof. Dr. Ernst Sckmibt zur »letzten Ruhe gebracht. Zu ber Trauerfrier, welche in der I tNiebhofskapell- stattfanb, hat ten fitii außer den Angehörigen und vielen songizen Leibtraze nben bi« Vertreter des akabe- mischen Lehrkörpers und ferner bl« B«rireter sämtlicher stu- I bentlschen Korporationen mit ihren Fahnen eingesunden. 3i>ie./äni0.$t $ielt Marier Happich-Treysa sein Marburger). Weiter widmeten bem Dervlichenen warme Nachrufe, dessen Amtsnachfolger , Professor Eabamer, ber btt.ieitinc Rektor, I ver Deiau bet philosophijchrn Fakultät und eine Anzahl ausi ?^Eige Eelehrtc, sowie i n Vertreter de: Ptiarmazcutenschast. All« würdigte» die Verdienst« bes Datziiigeschiebrnet um die so» ihm vertretene Wissenschaft. An ber Gruft wurden zahl­reiche Kranzspenden niebergelegr. ---

* Beisetzung des verstorbenen Gene­rals v. Peutz in Wittgenstein. Am Vor­mittag des 7. Juni hatte sich der Fürst von Wittgen­stein nebst Gefolge, sowie eine stattliche Zahl von Bür­gern des Städtchens Laasphe vor dem fürstlichen Ver­waltungsgebäude verfammett um unseren allseitig hochverehrten General v. Pentz das Geleit zur letzten Ruhestätte zu neben. Die von Marburg ctfcyieneiien Vertreter des Kreiskriegerverbandes, des Krieger- unb Lanbwehrvereius sowie bes Garbe Vereins würben von bem Vorfitzenden bes Krieger-Vereins Laasphe aus bas herzlichste in echt kamerabschastlicher Weise be­grüßt unb ihnen im Zuge ber Ehreugaug direkt hinter ben Fahnen zugewiesen. Unter bumpsem Trommel- llang setzte sich ber Leichcnkonbutt nach bem Schlotz- stiedhos in Bewegung. Hier angelangt würbe ber Sarg In einer Gruft neben ber Mutter bes Verstorbe­nen beigesetzt. Der Psarrer bes Städtchens hielk eine herzergreifende Trauerrede, in ber er bas Leben und Wirken bes Entschlafenen schilberte. Nach Beeubi- gung ber Aubacht senkten sich bie Fahnen über bte Gruft und dte abgegebenen Ehrensalven dröhnten mit vielsachem Echo au8 den Bergen wieder. Dem Kric- gerverei« Laasphe sei an dieser Stelle für fein Herz gewinnendes Entgegenkommen fotoie für die bewiefene echt« deulfche Kameradfchast der Dank der entsandten Vertreter ausgesprochen.

Todesfall. Wie aus Bad Mergentheim ge-

Louth. West Ast..

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Dfaoi Genußsch. ' Berlin. Handels-

Fernruf 29, 135 7371. 737?, 7373. 8581, 8582, 8583, Haus«,

Bücherschau

** Das Mikroskop, feine wissenschaft­lichen Grundlagen und seine Anwendung. Von Dr. phil. A. EhringhauS, Göttingen. Mit 75 Ab­bildungen im Text. (121 S.) (Aus Natur und Geistes­welt, Sammlung wissenschaftlich gemeinverständlicher Dar­stellungen, Band 678.) Kart. 6,80 Mk., geb. 8,80 Mk. Verlag von V. G- Teubner, Leipzig und Berlin 1921. Der Fortschritt der Menschheit beruht auf derEr­weiterung" feiner Sinne und seiner Gliedmaßen. Wie die Werkzeuge und Maschinen diese zu erhöhten Leistungen befühigleu, so konnten jene mit Hilfe vou wissenschaft-- licheu Apparaten in eine ihnen bis dahin vollständig verschlossene Welt «indringcn. Das Instrument, das dabei wohl die wichtigsten Dienste geleistet und eine völlige Umwälzung in den Anschauungen der Menschheit hervor- geruftn hat, ist bas Mikroskop, das heute für die wissen­schaftliche und praktische Tätigkeit auf den verschiedensten Gebiete» vollkommen unentbehrlich gttvorden ist. Weite Kreise müssen sich deshalb mit seiner Wirkungsweise, Einrichtung und Handhabung vertraitt inachen und wer­den «8 begrüßen, wenn ihnen di«S durch eine soeben in der bekannten SammlungAus Natur und Geistes­welt" erschiencnc Darstellung au? berufenster FederDas

meldet wirb, starb bott im Alter von 66 Jahren ber Staatsrat Dr. Ebvard Immanuel Hjekt, Kanzler ber Universität HelsingorS und außerordentlicher Ge

Die seit Januar beobachtete Auswärtsbewegnng der *

Ausgabe» für die lebensnotwendigsten Bedürfnisse I 5^* m,e r . ~*£

wurde also im Juni wieder »nterbrochen. Die Index-1 worgeu ^nntag im Kurhaus Marbach ihr weslähriges ziffer übertrifft um zwei Punkte auch dte für de» «ommerfest, bestehend m Konzert, PrciSschicßen und Monat April ermittelte Zahl, bleibt aber noch betrü b- Kinderbclustigung.

lich hinter dem im Januar erreichten Höhepunkt von * Wand er Verein^ Auf das morgige Stiftunas- 94 Punkten. Zur Verteuerung der Lebenshaltung WandervereinS £WulinfXn

ttugen im Berichtsmonat haupftächlich die Preissteige-1Ouentinschen «aale 4tt. rangen für Eier, Milch, Zucker, Gemüfe, »artoffeln, I wngewiesen.

ohne Berücksichtigung der neuen Kartossein, bei, sowie * Lichtspiel«, Bahnhofstraße. Kit einem größten für Heiz- und Leuchtmittek. Dagegen wurden für Rind- erfolgreichen Filmwerk beginnt heute das neue Prv- sleisch, Speck, Fett, besonders für Butter Preissenkun- gramm der nächsten Spieltage. Wohl jeder F«N"d gen gemeldet. Im allgemeinen ist die Preisbewegung des Theaters erinnert sich der ft» vorigen Iah« gezeigten innerhalb des Reichs sehr wenig ausgeglichen. I größten «benteuerftlmeDie «vftmen"und ,D^s j- * * * Idrill antenschiff" die auch hier einen so großen Beifall

! m.rritt « rn Iflffunfc«1. Ein äenfo prächtiges und erfolgreiches

a t ?e t t?n in der N os e e sind daM der un5^üb- Nlmwerk d-r gleichen Herstelwngssirma dem Titel Nchen Tätigkeit ber Minensuchflottillen beenbet. nach dem Tode wnck nun auch h«r ttne glün-

Die ganze Nordsee ist minenfrei. Nunmehr werden öende Aufnahme finden. Heute Abend 8 Uhr «st- bic Mineuräumarbeiten in ber nördlichen Ostfee, bie I malige Vorführung.

bisher südlich von 56. Grab freigesucht ist, nachbrücklich * Das 8entret»$8etfter Brrmtf bereits »b den sechsten Teil des FilmsÄ^Ma^o^e ««»ländische Hase» und die ^sirandsiaaten stützen. |gjömen « Dieser Teil mit dem UntertitelDer Sprang über den Schatten" bringt das gewaltig« Filmwerk zum Abschluß. Niemand versäume, sich diesen schönsten aller Teile anzusehen.

®esa,l. schwarz-grün-roten ti-rktzips«l. Gegen aut« B«- lotin. abiua. 71

Etzrlich«r Finder wird aebrten, gesiern abend auf dem Schloß liegengebliebene

Gesienk. Berg«. . 407, Ptiönix .

Adlerwerk«

aes«ll sckaft . . .

Darmstttt. «an! 164.75

Tälern in lichtere Höhen führen. Als praktische Wege! CdltnftM- flliin - ffitÄb »ur Erreichung dieses Zieles, das von gleich großer I öl«'

Bedeutung ist für das wittschastliche wie für das soziale I politische Leben unseres Volkes, werden mit besonderer I ÖCrlorCtt» Betonung gezeigt: Veranstaltung von evangelisch-sozialen Kursuwochen für alle Volkskreise zur Erreichung einer stärkeren Annäherimg und Vertiefung des gegenseitige» Verstehens: Heranbildung von Führerkräften aus dem Volke durch wissenschaftliche Schulung und rrligiös-ftttliche

Festigung: Errichtung von Arbeiter- und Volkssekretaria- I (X

ten in den besonders gefährdeten rGbieten, die Bresche I v/UnOIulUlv

schlagen sollen für die christlich-nationale Arbeiterbe- I mit und «re. «olv-

tofgung, bie in erster Linie berufen ist, in der Arbeiterschaft I betrag g«g«n Belohnung

selbst den Kampf gegen den Materialismus ber Sozial- I Frank,urter Str. 66 Erbg.

demokratie unb des Marxismus zu füh«n. Wer es ernst meint mit seinem Bekenntnis zum christlich-natioualens nnd sozialen Gedanken, der muß diese Schrift lesen, um so b» Bewegung, die hinter ihr steht, kenne» nnd lieben zu lernen. Die Bedeutung der Sache lohnt's!

** Spezialkarten der Rhön. Maßstab 1:50 000 van Prof. Dr. 6. Hoßfeld (Druck nnd Verlag der Hofbuchdruckerti Eisenach). Preis für das Blatt > Start Zn den filteren Kartenwerken der Rhön tritt i«6t auch die Hoßfeldsche Sp^ialkarte in dem übersicht­lichen Maßstab 1:50 000, von ber bisher bie brei Blätter Hohe Rhön (Milseburg-Hilders-Frankcnhcim a. b. R.-Wiü>flecken), Kreuzberg (Brücknau-Bifchossheim-Kis- htgen) unb Lichtenburg (Fladnugcn-Reustadt) erschienen ind. Das Blatt Wasserkuppe (Fnlda-Wafferknpve-Gers- eld) erscheint noch in biesem Jahr. Im nächsten bie beiden letzten Geda (Salznngen-Meiningen-Geba-KaltkN- nordheim) und Borderrbön (Vacha-Geisa-Tann-Terrnbach). Die Höhenschichwn sind von 25 zu 25 Meier mit ent» sprechender brauner Tönung nnd die Haupttouristenwege mit roten Linien eingetragen. Die Wasserläufe sind in bla», die Wälder durch Bonmzeichmurg angelegt. Tie älteren Rhö »karten wett«» durch diese in guter Graphik anSgcführtm Blätter für de» Wanderer vorteilhaft er-

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