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DieDberhcliijdje Zeitun ' erscheint sechsmal wöchentlich. Bezugspreis monatlich

4.65 Mk., durch die Post 5.05 Mk. Ausgabe B mitOberh. Sport-Ztg." 1 Mk. mehr.

FL: ausfallende Nummern infolge Streiks oder elementarer Ereigniii« kein Ersatz. Jlt. IW Verlag von Dr. C.Hitzeroth.Druck der llniv.-Buchdruckerei von Joh.Aug. Koch,

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i; Am 5. Juni nachmittags bat General Höfer der inttr

«Miiertea Kommission foloende Antwort übersandt:

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England, Llöer wozu sollen englische.Truppen hierher- zich enr polnischer P auzerzug L» den^Kampshand»

Ob noloaau 5 Juni 1921. Auf di- mir übermittelte " i; r^f:c tA hie Ehre, folgendes zu er»

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1. Die Konferenz gewährt der deutschen Regie» rung eine Verlängerung der für den zu in» dustriellen Zwecken erfolgenden Umbau der noch nicht umgebauten U-Boot-Diefelmaschinen gesetzte« Frist b i s z u m 3 0. 9. 1921.

2. Aus dem am 30. 3. von der deutschen Marinr« Friedenskommisston an die interalliierte Marine« Ueberwachungskommission gerichteten Schreiben geht hervor, daß eine solche Frist reichlich genügt, um den Umbau vorzunehmen. Jedenfalls ist dem Vorsitzenden der interalliierten Marine-Ueberwach- ungskommission über den Stand des Fortgangs der ! Arbeiten zum 30. 9. zu berichten.

3. Bei der Gewährung dieses Zugeständnisses bedingt sich die Kommissi«t aus, daß die deutsche Regierung keine Mühe scheuen darf, die U.'.bau- arbeiten in dem festgesetztem Zeitraum zu beenden.

4. Die um gebauten Maschinen sind unter den von der I interalliierten Ueberwachungskoinmission als befriedigend I erachteten Bedingungen einzubauen. Diese Bedingungen I finden naturgemäß auch für die schon eingebauten Maschi­nen Anwendung, tue unter Bedingungen eingebaut sind, die die Interalliierte Marinekommission für unzureichend cracktet hat.

5. Alle diejenigen Teile der Maschinen, welche, zu be­seitigen sind, um den Umbau zu ermöglichen, sind als Kriegsmaterial anzusehen: als solche müssen sie unter her Kontrolle der Interalliierten Kommission zerstört I?vetbftL

I 6. Die Konferenz hat andererseits scstgestellt, daß I 86 Maschinen im Widerspruch mit den Bestimmungen des I Vertrages exportiert worden sind. Sie behält sich vor, I dielerhalb der deutschen Delegation eine weitere Mittei­lung zugehen zu lassen. .

Die Konferenz gibt der Hoffnung Ausdruck, daß die I deutsche Regierung alW in ihren Kräften Stehende tun wird, um die Ausführungen und Entscheidungen zu er* I leichtern, deren liberaler Charakter nicht verkannt wer­den sollte. -

mengen verfügen, so ist fed-ch infolge Rohstoffmangels in den nächsten Tagen die Stillegung größerer Hütten­werke zu erwarten.

KöniasbÜtte, 5.Juni. (Verspäteteingetrosfen.) Seit dem Einmarsch der neuen Befahungstruppen der Tnsiiraenten sind auch einige Straßen der bisher freien Südstadt von den Insurgenten besetzt worden. Tie Kontrolle und Durchsuchung beim Betreten und Ver­lassen der Stadt wirb jetzt schärfer gehandhabt.

Plünderung einer Brauerei.

Hinde nbur g,5. Juni. (Ver^chemuo-tronen.) Am 4. 6. erschienen etwa 200 bewaffnete Aufständische in der Händler'lchen Brauerei, li-feen zunächst b'e Fern- sprechappar-tte b-setzen, durchsuchten b-e ganze Brauerei und die Wirtschastsräume und erilärten die Vorräte abfabren lassen zu müssen. Sie seien für das polnische Rote Kreuz bestimmt. Widerspruch gegen die Gttvalt- maßnahmen war zwecklos. Es wurden nicht nur die Biervörröte mitgenommen, sondern nahezu alles was tonst an-, Trink- und Rauchwaren vorzusinden war. Soweit die Ausständigen die Sachen nicht in ihren Taschen und Rucksäcken verstauen konnten, wurden sie auf Wagen fortgefahren. Unter den Aufständischen befanden sich auch polnische Stadtverordnete ans Hindenburg.

Wirtschaftliches Gedeihen geht Hand in Koud n|it dem Volens, und die wirtschaftlichen Berhämmse find stärker

Die Ent-«ffnung in Bayern.

München, 6. Juni. Der Landeskemmissa« füc die Entwaffnung der Zivilbevölkerung erlätzf eine Bekanntmachung betreffend die Wasfenablieset rur.g der Einwohnerwehren. Danach mutz bis zunf 10. Juni auf Grund des Ultimatums der Entent^

lkiuria.Ä irburg cT f 3 Zimm« »fort in asiachk Safch t a «.

Aus dem von dem Vorfitzenden der inter- alliiert en Marine-Ueberwachungs- kommiffion erstatteten Bericht ergibt sich, datz zu dem angegebenen Zeitpunkt, dem 31. 3., von den 335 Maschinen, bei denen die Sachlage geprüft wer­den mutzte, 50 in der Industrie Verwendung gefun­den haben. Von dieser Anzahl waren vier unter Bedingungen verwendet, die die Kommission nicht befriedigen konnten, andererseits waren 197 Ma­schinen im Umbau oder Einbau begriffen und endlich erfuhren insgesamt 88 Maschinen noch kei­nerlei Umbau. Die Konferenz gewann die Ansicht, datz die ihr erteilten Auskünfte den Willen der deutschen Regierung bekundeten, die Verpflichtun­gen zu erfüllen, die sie den Mächten gegenüber un­ter diesen Bedingungen und in dem in ihrem Schreiben vom 10. 11. ausgedrückten Bestrebungen übernommen hat, die wirtschaftliche Leistungsfähig­keit Deutschlands nicht zu beeinträchtigen.

Die Konferenz hat folgende Entscheidungen gi- treffen, die ich in ihrem Namen Ihnen mitzuteilen mich beehre: 1- »*

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!ich f. SW nenf.rrel» krwücifcht St, K. a» !. blOlti

Ar i«lerÄiierle K«iM md 6toetol $ö|er.

Der deutsche Selbstschutz soll zurückgehen. Ab- lehvende Antwort Höfers.

Am 4. Juni, 10 Uhr abends, hat die interalliierte Kom- ^ission dem General Höfer folgende Note übergeben:

Di: iuteralliierte Regicrungskommission von Obrr- 'schlcsien hat Kenntnis erhalten von dem deutschen Bor- stiarsch in der Gegeno von Ujest. Sie befiehlt dem Gene­ral Höfer, seine Truppen auf di: Linie Station Leschnitz- Stadt-Toltna zurückzuziehen. Letztere Orte bleiben zur Beifügung der Truppen des Generals Höser. Falls die ersten Bewegungen zur Ausführung dieser Bestimmungen ,icht innerhalb zwölf Stunden nach Ueberreichung dieser ,Mvte begonnen haben. Wird die Kommission die Maßnah- 'Inten in Anwendung bringen, die Gegenstand der am gl. Mai au Herrn V.Moltke gerichteten Rote waren, stnd die die Zurückziehung der alliierten Truppen aus den Städten des Jndnstriebezirks vorsahen.

h Seck fünf <va..~ Cie deutsche Bevöllerung

[imit l.idenschastkicher Ungeduld auf die Befreiung des 'von d.n poluischen Insurgenten besetzten Gebietes. Nur die bestimmte Hoffnung ans das endliche tatkräftige Ein-

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chtiges he« ilt bei : Der päter ichfran ees . u. F. W. stelle.

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Marburg MM »ti 7.5111

Brachmoud

Pleß, 5. Juni. (Verspätet eingetrofscn.) Die biLtzerige französische Besatzung der S adt Pleß ist am 5. d M. abgerückt. Man befiirchtet eine neue Besatzung der Stadt durch Insurgenten.

Amüiches DeMndtgungsdlatt des Kreises Marburg.

Anzeiger für (bas früher kurhessische) Oberhefsen

hnunq eine soM - u tans^ :es in

Besetzung des Bahnhofs Kattowitz.

Kattowitz, 4. Juni. lVerspätet eingetroffen.) Heute früh kurz nach 6 Uhr kam von Jdaweiche ein Zua mit 200 Insurgenten. Er fuhr direkt in den Bahnhof Kattowitz und besetzte if)n._ Gleich darauf kam ein weiterer Zug von Bogotschütz mit 100 In­surgenten an, die zur Wache auf dem Bahnhof ver­teilt wurden. Das E'senbahndirektionsgebäude ist nicht besetzt. Die Eisenbabndircktion hat sich sofort an d e interalliierte Kommission gewandt. Di: Be'e'ung des Bahnhofes stehe im Widerspruch zu den Zusagen von, gestern Abend und heute Nacht. Sowohl der sran zösische Vertreter als der Eisenbahnkontrollenr und dec Platzkommandant von Kattowitz Oberst Ardision sind noch gestern verständigt worden, daß die Gefahr der Besetzung des Bahnhofs akut geworden sei. Beide Offi­ziere gaben die bestimmte, Zusicherung, daß ent­sprechende Maßnahmen getroffen seien, um diese zu verhindern.

Kattowitz, 5. Juni. (Verspätet eingetrokfen.) Bei einem anderen früheren Versuch der Jnsu-gent-n den hiesigen Bahnhof zu besetzm, wandte sich d e Eisenbahndirektion an Herrn Chequet, der den Eisen­bahnern gegenüber die Erklärung abgab, die Jnsnr-- genten dürfen den Bahnhof nicht befetten, solcknge et in der Direktion sitze. Weiter erklärte er, die deutschen Eisenbahner trügen an der Stillegung des Eisenbahn­verkehrs die Schuld. Sie seien nicht fähig und nicht willig. Es wurde entgegnet, die Eisenbahner seien von Anfang an bereit gewesen, den Verkehr im ganzen von den Insurgenten besetzten Gebiet aufzunehmen, sobald Gewähr für die Sicherheit der Zuge, der Be­amten und der Reisenden besteht. Die alliierten Be­hörden hätten diese Bürgschaft bisher stets abgelehnt uttb deshalb habe der Verkehr nicht ausgenommen werden können.

Reue Kampfhandlungen. I x

Oppeln, 6. Juni. Der heutige Tag brächte neueAngriffsaktionen der Aufständischen. In den nördlichen Kreisen mußten mehrfach polnische Vor­stöße zurückgewiesen werben. Die Dörfer Nendorf und Pruskan, T:-alienhof wurden von polnischer Artille '' V : j en. Zahlreiche Häuser wurden durch zerstört. Bei Zempowitz beteiligte

itzck appelliere au das soldatische Empfinden der Vertreter , der alliierten Mächte.

Tie Forderung steht aber auch in völligem Gegeu- ' srtz zu dem, Wa§ als Recht der deutschen Bevölkernur vor dem englischen Parlament seierlichs! ijanerka.iut ist. Tie Drohung mit der Zurückziehung der ^sranzäsi-chen Truppen aus dem städtischen Industriegebiet fKr.bei mir vollends die Hände. Ihre Durchführung würde »die Preisgabe auch dieses besonders wichtige» Teiles von (Dberschlenen au die Insurgenten und damit eine direkte Förderung des vnlnischen Aufstandes bedeuten. Die Verivirklichung bieict unmenschlichen, gegen Recht und Vcriiag verstoße!: m würde eine ungeheure Em­

pörung hi allen deutschges"'- -t Teilen der Bevölkerung, skuSbesondere auch in den St:, -i des Selbstschutzes aus- ! lösen und vor aller Welt die völlig: '" Nutzlosigkeit unserer Landsleute dartun. Mich aber wiirve sie außerstande setzen, bann noch auf den Selbstschutz den Einfluß zur Selbstbeherrschung und Ordnung auszuüben,- dem ich bisher Gkltnng verschafft habe.

i gez. Höfer, Generalleutnant und Führer des vber- !»: - schlesischen Selbstschutzes.

z Andererseits teilt die Kommission mit, daß sie den !w l n i s che » Insurgenten untersagen wird, die- euigen Orte wieder zu besetzen, die sie seit dem 31. abends »erninnt haben.

Oppeln, 4. Juni 1921,15 Uhr. Der Vertreter Frank­reich:- gez. Le 8kond. der Vertreter Italiens de Marinis, der Vertreter Grohbr-tanniens Harold Stuart.

- [bindi da? gemeinsame Bestreben, ihren schiver bedrängte» ' iJBrücerii zu Hilfe zu eilen, zusammengehalten werden.

6 Sch haLe nicht die Macht und vermag eS auch im rJinblick wls die deutschgesinnte Bevölkerung nicht, die Selbst- fchutzverbände aus den Ortschaften, deren Schuh sie über» nahmen, zurückzurufen, zumal ich nach den bisherigen Er- tzahrnngen nicht die geringste Getvähr dafür bieten kann, : vast in den geräumten Gebieten deutsches Leben und Eigen- itum geschützt bleibt Die Zurückziehung des Selbstschutzes 6U6 den dorr ibm befreiten Ortschaften ist unausführbar.

ischreiten der allrierten Truppen machte es möglich, den Selbstschutz vop größeren Unternehmungen zurückzuhallen ' T Und ihn zu veranlagen, sich mit der Abtvehr polnischer fc iUngrisfe und der Festigung der eigenen Stellung zu be- » znuge». Auch bei den Ereignissen vom 3. und 4. Juni Hande!!.' es sich um solche durch die zahlreichen, immer | [stärker werdenden polnischen Angriffe verursachten Ab- MKbi.nin6ur.bmen der bedrohten Verbände.

b Ter Seibstschutz besteht aus Formationen, die allein

die Ablieferung der Geschütze und Maschineni gewehre der Sclbstschutzorganisationen, bis zuq 30. Juni ferner die Ablieferung sämtlicher, übrigeif Waffen, die unter das Abrüstungsgesetz fallen, s<x

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kommen? Die Berbandskommission ist hier, um Ordnung zu halten, und Wir selbst haben in unserm Gebiet die Ordnung gesichert, so daß die Berbandskommission nichts mehr zu tun hat als auch auf deutscher Seite Ordnung zu schaffen."Meinen Sie denn," lautet die nächste Frage,daß die Verbandskommisfion den Selbstschutz aus­lösen und die polniscken Aufrührer in Ruhe lassen werde?" Aber natürlich. Das oberschlesische Volk hat einfach sein Land wieder in Besitz genom­men, aber der Selbstschutz ist nicht einmal eine Cfegen» bewegung. Er ist einfach ein deutscher Einbruch (a ger- man invasion), denn er besteht zum größten Teil au? Deutschen, die. nie zuvor Oberschlesien gesehen haben." Wenn nun der Oberste Rat beschließen sollte, da? In­dustriegebiet den Deutschen zu überlasten, würden Sie sich dieser Entschließung beugen?"DaS bat mit mir gar nichts zu tun. Das oberschlefische Volk würde sich dem sicherlich nicht beugen und würde mich aus dem Laiche e.qen, wenn ich versuchen wollte, es dazu zu bewegen. Die Arbeiter würben eher die Bergwerke zerstören als wieder deutsch werden. Wenn der Verband eine Entschließung dieser Art ;raffen sollte, müßte er an« die Folgen trage n."Sie sind allo mit der geoenwartigen Laae i'.frieben?"Ganz aewiß."Und wa? denken Sie von der Haltung Llovd Georges?"Je m'en siche de Llovd George." (Köln. Zeitung.)

Enslönder und Italiener. Franzosen und Polen.

P aris , 6. Jimi. DieChirago Tribüne^ meldet aus Oppeln, di» Feindschaft zwischen den Eng­ländern und Italienern auf der einen und der Franzosen a">er anderen Seite habe während der vergangenen Woche ständig zuamommen. Die Ank-inft des enalstrhen G-nerals Henniker mache es nötig, daß die britW Politik in Oberschlesien das Ueberg-wickit erkan-e. denn.der englische G-n-ral siehe stöber ftn Range als Le Rand, der französische Ober- i'efchlckbaber. In englischen, italienischen und neu­tralen Kreisen gta"be man, daß. wegn die Enalonder und Italiener nicht die Pol-fik der Absrimmungskom- miffion maßgebend beeiuf'ußten, b-e Franmsen die Gegencfensive gegen die p lnischen Aufständischen un­wirksam machen würden, indem sie ihre eigenen Tmp- nen zwischen die brftschen und volnilchen Abtellungen schieben und so tatsächllch Korfanttz beschützen wür­den. Der Bericht schließt: Obwohl die Aussichten auf Erfolg sich beträchtllch vermindert haben, da Kor- fantv nicht mehr in der Lage sei, s'ine Tri'pven zu bezahlen, erhalte er dennoch täglich Verstärkunaen an» Polen. Korfantv sei sehr guter Laune gnvestn und hcche offen über die guten Nach sichten gesvrochen. di» er ständig aus Paris erhalte. Er fei der Wirksamkeit der Hilfe sicher, die er von Franksch erwarte. Er erllärte ferner, er mache sich keine Sorge banun was Noyd George etwa tun würde.

i Korsanty pfeift auf die ganze Welt.Wir haben ! erreicht, was wir wolltenl"

' London, 4. Juni. Ein Berichterstatter desMan- (ichester Guardian" hat Korfanty in seinem Hauptquartier i in Schoppinitz ausgesucht und ihn in recht gnterStim- j «n u n g gefunden, da er gerade ,wie er sagte, guteNach - , richten von Paris erhalten habe. Auf die Frage, was er von der Haltung des Verbandes gegenüber seiner Unteruchmung denke, habe er mit den Schultern gezuckt ; und geantwortet: Je m'en siche du rnonde entier. Dann habe er weiter erzählt:Ich bin jetzt dabei, einen neuen Staat anfzurichten. Die Kämpfe sind gut wie beendet, und wir wenden uns jetzt der Einrichtung, der Verwaltung und dem witt- schaftiichen Wiederaufbau zu. Unsere Industrien arbeiten wieder, und wir finden neue Märkte in Polen. Die meisten deutschen Beamten und Techniker sind an ihren Plätzen tzeblieben. Mr haben an der früheren deutschen Ver- (Wallung wenig geändert,. wenn Wir auch die deutschen Bürgermeister durch polnische ersetzt und die Kreistage s aufgelöst haben. Polen hilft uns nicht, benimmt sich l vielmehr in wacher Hinsicht feindlich gegen uns."

VWenn nun englische Truppen in die Industriestädte fcmmen?" fragte der Berichterstatter.Wir werden sie lwicht stören, und es wird keinen Unterschied machen. tlBir haben erreicht, was wir ton Ilten. Unser

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Vorschlag zur Errichtung eines neutralen Schieds» gerichts.

wie der zugehörigen Munition der interalliierten Militärkontrollkommijfion in Berlin amtlich an« gezeigt fein. Die bayerische Einwohnerwehr be» schloß, die Entwaffnung freiwillig durchzusührrtt und die Ablieferung an die Reichstreuhandgesell« schäft rechtzeitig erfolgen zu lasten, datz die von de« interalliierten Milltärkontrollkommission vorges schriebene Frist gewahrt werden könne. An dii Mitglieder der bayerischen Einwohnerwehren ert geht die Aufforderung, die in ihrer Hand befind lichen, auf Grund des Entwaffnungsgesetzes obzw liefernden Militärwaffen nebst Munition nach Maßgabe der von der Leitung der Einwohners wehren bekanntgegebcnen näheren Weisungen ach ihre Organisatton unverzüglich einzuliefern. Nichts befolgung der Anordnung wird gemäß § 13 b'1 Entwaffnung-gesetzes bestraft.

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Daslügnerische Dogma" der deutschen Kriegs, schuld.

Rom, 29. Mai. Unter dem TitelWie man eitat Krieg nicht vermeidet", behandelt der Abg. Liters

langen. In den Gebieten bei Landsberg und Skroskau erhielten die Aufständischen Verstärkungeir. Starke polnische Angriffe wurden aus der Gegend Krappitz gemeldet. Besonders bildet der Bahnhof von Kandrzm da? Ziel polnischer Vorstöße, doch blieb der Personen- unb Güterbahnhof in der Hand der deutschen Ver­teidiger. Angriffsversuche der Insurgenten auf Sla-1 wentzitz mißlangen. Bei Wiraioa im Kreise Cosel starke Feuertätigkeit. Die heftioen Angriffe der Aill- ständischen in der Gegend von Alt-Cosel wurden durch drei Ponzerziige unterstützt. D'e Angrsife mißlangen Im Kreise Ratibor wurde die Oderbrücke bei Lapatsch durch Polnische Sprengungen ernnit schwer beschädigt. Auf dem Bahnhof Tarnowitz sind ähnlich wie in Kattowitz und B-mtben von den Ausrührern 1 3 Loko­motiven gestohlen worden. Im Kreis? Hlnde>!- hrg sind, soweit bisher bekannt ist, 23 deutschoe- sinnte Oberschlesier zum Opfer gefallen. Noch Nach- richlten aus dem Zentrairevier ist die Lage der Industrie trostlos. Die überfüllten Halden mnchen eine Förderung arößerm Umfangs unn-ögsich. Wenn auch einzelne Hütten über genügende Kohlen-

rob. Paris, 6. Juni. DasPetit Journal" meldet, daß die R e p a r a t i o n s k o rn m i s f i o den alliierten Regierungen soeben die Anregung unterbreitet hat, datz bei hervortretenden Schwie­rigkeiten über die Auslegung irgend einer Klausel des Artikels 8 des Versailler Vertrages, der sich auf die Reparation bezieht, die Kommission ermächtigt werden soll, diese Schwierigkeiten einem neutra­len Schiedsgericht zu unterbreiten. Falls eine Verständigung über bis Wahl des Schied .sich-, ters nicht zustande kommen.sollte, schlägt d.e Repa­rationskommission den früheren schweizerisch ut Bundespräsidenten Ador dazu vor. Infolgedessen Ä. Ä. , , i würde sich die Reparationskommisston jedesmal,

wenn eine Verständigung nicht zustande kommt 'N

Verlönaeruna der Frist bis zum 30. SeptenrSe-. einer Frage, die sie selbst angeht, der Veranlwort- «criangcrung oer 1 udneit entledigen und sie einer neutralen Persom

. wb. Berlin, 6; Sunt. Zur ^Mel-Motoren- Überirügen> Sie Z»;tung weist darauf hin frage übersandte dte B o t s ch a l t e r k o n f e r e n z Friedensvertrag wohl einen Schiedsspruch

einzunehmen, daß biejenigett U-Boot-Diesel- Maschinen, welche am 31. 3. 1921 in d r In­dustrie untergebracht wären, keinen anderen Be- Hränkungen unterworfen sein sollten, als d.ejeni- gen, welche der Artikel 189 des Vertrages von Ver- ] failles vorfieht. Dabei behielt sich die Botschafter- j konferenz andererseits das Recht vor, dahin zu ent-, scheiden, datz die Maschinen, die zudem angegeben :n Zeitpunkt nicht unter den oben bezeichneten Be­dingungen Verwendung gefunden haben sollten, unter Artikel 192 des Vertrages fallen sollten.

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