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Flensburger Herbstmesse.
Die nördlichste Stadt Deutschlands, die alte Handelsstadt Flensburg rüstet sich zur Herbstmeste. Es ist dies die zweite Messe, welche in Flensburg stattfindet. Die 1. Messe hat mit recht guten Ersolgen im Frühjahr dieses Jahres stattgefunden. Die günstige Lage bet Stadt Flensburg zu den nördlichsten Ländern in Verbindung mit der Tatsache, daß Flensburg nunmehtz Grenzstadt geworden ist, lassen die Aussichten der Flensburger Messe in sehr günstigem Licht erscheinen. Die Messe wird stattsinden in der Zeil vom 31. Just bis 5. August 1921. Es stehen an Ausstellungsfläche rund 10000 Quadratmeter zur Verfügung und ist die Messe für alle Branchen geöffnet.
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Nach G. Die Dienstauszeichnung 2. Klasse wird! nach ILjähriger und 3. Klasse nach 9jähriger Dienstzeiij verliehen. Zur Erlangung der Landwehr-Dienstauszeich- nung müssen Sie im Frieden mindestens 56 Tage besondere Hebungen geleistet haben. Die Anträge mußte«« wozu ja auch vor längerer Zeit aufgefordert wurde« ; an die 3. Kad.-Div. in Lasse! gerichtet werden . Jetzt'1 dürste es zu spät fein.
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Deutsche, kaust deutsche Erzeugniffel In der erste« Nachkriegszeit mutzte Deutschland Reisen für Fahrräder und Kraftwagen z. T. aus Kunstgummi her- stellen, da ihm die Zufuhr natürlichen Gummis auS Uebersee noch gesperrt war. Für die damals von de« heimischen Ersatzdellen vorteilhaft abstechenden Auslandsreisen hat sich merkwürdigerweise mancherorts bis heute eine gewisse Vorliebe erhalten. Das ist — zum Schaden der Volkswirtschaft — eine Folge der dem Deutschen immer noch eigentümlichen Hangs zum Ausländischen, denn seit mehr als Jahresfrist sind die deutschen Reifen den ausländischen mindestens gleich- werttg und besonders die bekannten Marken, wie „Continental", bieten Gewähr für gleichbleibend« Güte. Wer trotzdem ausländische Reisen kauft, setzt sich der Gefahr aus, daß er für schlechte Ware niemanden verantwortlich machen kann.
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Wenn schau eine dürftige, an» zwei Wohn- ijynen und Küche bestehende Arbeiterwohnung kaum enter 300 Mark Jahresmiete zu haben ist, bann soll _ßl! sich nicht wundern, wenn Heute für eine bescheidene Aeamtenwohnuug auf dem Lande 600 Mark gefordert bezahlt wird, auskömmlichere Wohnungen ab« auf 1000 Mark Jahresmiete hinaufsteigen.
Der durch das Notgesetz geschaffene Zustand iR «n- jgjtbar, weil er die Landbeamten, besond«S die jungen Zimten, in ihrer Existenz bedroht. Ja, die Konsequenzen jfcfea Notgesetzes reichen noch viel weiter, sie sind auch (ine Existenzfrage für die RuhegehaltScmpfäng« und für hie Uermsten der Armen, für die Witwen und Waisen, xer Landbeamte muß sich umsomehr zurückgesetzt fühlen, aö bie Hilfsarbeiter nach Ortsklasse D, die festange- ßellleu Beamten aber am selben Ort nach Ortsklasse E entlohnt werden. In dem Landbeamten muß das bittere HtfSbl aufsteigen, daß die Minderbezahlung eine Minder- hevertung seiner Arbeit — obwohl oft unter schwierigen Verhältnissen — sei. Es handelt sich also in diesem Not- ^setz nicht allein um die „örtlichen Verhältnisse", nicht eßein um das „billige Laiwleben", nicht um den Geld- hentel des Landbeamten, es handelt sich auch um seine l khre!
Aus Gercchttgkcitsgründen müssen dah« mindestens hst btfierengierten Teuerungszuschläge und Kinderbeihilfen Urschwinden, koste es, was es wolle.
Auf dieses Notgesetz paßt das Wort des Großen Friedrich: „Der Rat, den Beamten ihr Gehalt zu kürzen, ge- : Mt mir nicht, da die Beamten so schon kümmerlich genug
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Studentisches.
k Die Pfingsttagung des V. C. Vom 21.—25. Mai lielt der Verband der Tnrnerschaften auf deutschen Hochschulen zu Marburg auf dem Hause der Vorsitzenden ' lurnerschaft Philippina seine diesjährige ordentliche xsingsilagnng ab. Tie Verhandlungen standen unter dem Eindruck liefen Verstehens der völkischen Not unseres günechteten Vaterlandes und dem klaren Wollen, alle Kräfte einzusetzen für die Wiede rgeburt unseres Kolkes aus der Zeit her Erniedrigung und völkischen Zerfalls. Diese Stimmung wurde äußerlich zum Ausdruck gebracht burdii die einstimmige Annahme einer ärsprechenden Entschließung. Mit Freuden wurde der Antrag begrüßt, daß der B. C. der Aufnahme von Turner- schäften Grenz- und Auskandsdeutscher Hochschulen sympathisch gegenüberstehe und die Mittel zur Gründung röter Turnerschaft „Straßburg" in Tübingen mit den Farben schwarz-weiß-rot bereitgestellt. Ferner wurde iefchwssen .sämtliche Ware n des Feindbundes zu Wcttieren. Um in den Verhandlungen eine Bause ein« tuten zu lassen und um den Herren Vertretern eine Marburg eigentümliche studentische Sitte zu zeigen, wurde Dienstag Nachmittag eine Faßpartie veranstaltet. Durch
Kirchliche Nachrichten.
Sönnkag, de« 5. Juni. <
P fa rrkir'chg, 8 Uhr: Pfarrer Botten. 9 Uhr: Beichte. Ö1/* Uhr: Pfarrer Heermann. Abendmahl. UV« Uhr: Kindergottesdienst. Kollekte für die Pfründner der bechen Archen und des Jakobshospitals.
Elifabathkirche. 8Uhr: Pfarrer Metz. 91/, Uhr: Pfarrer Waltemath. Beichte und Abendmahl. H1/« Jugenbgvttesdienst. ..Kollekte für Gemeindqwecke. Im ElssabethhauS «ud Julienstist von 4—7 Uhr:
Jungsrauenverein.
Ä«f. Stadt- n. Univ.»Kirch«. N/, Uhr: Pfarrer Jungk. 10 Uhr pünktlichst Pfarrer Tifenberg, Vorbereitung und hl. Abendmahl. 11'/, Uhr: KindergotteS- dienst. Pfarrer Eisenberg. — Sn jedem Montag abends 8V< Uhr: Bibelbesprechstmche tot PhlliPpshauS, Pfarrer Eisenberg.
PhilippshauS. Sonntag, 8Uhr: Gottesdienst für Taubstumme.
Diakonissen-MutterhauS Hebron Wehrda. Sonntag, porm. 9 Uhr: Gottesdienst, Pastor Kinzel.
Katholische Kirche. V-? Uhr: Hl. Messe. V.8 Uhr: Hl. Messe mit Frühlehre und Kommunion des Männerapostolat^. V-10 Uhr: Hochamt und Predigt. 11 Uhr: Akad. Gottesdienst, Hl Messe und Predigt. 2 Uhr: Ehristenlehre und Andacht. 4 Uhr: Jungfrauenverein.
Selbst, ev. luth. Gemeinde.Molaistr. 1. Sonntag, 5. Juni, vorm. V»10 Uhr: Gottesdienst.
Lande skirchl. Gemeinschaft Marburg-Süd, Schwanallee 51. Sonntag, vorm. 8 Uhr: Morgenandacht. Bonn. 11 Uhr: Sonntagsschule. Nachm. 4 Uhr: Jungsrauenstunde (Wilhelmstraße 8). Abends 8V2 Uhr: Evangelisation. Montag, nachm. 5 Uhr: Frauenstunde. Abends 81/3 Uhr: Gesangstunde. Dienstag, abimds 81/2 Uhr: Mitgliederstunde. Donnerstag, abends 81/, Uhr: Jugendbundstunde (Wilhelmstraße 8). Freitag, abends 81/, Uhr: Mbelstunde.
Stadtmission, Rotergraben 5. Sonntag, vorm. 81/, Uhr: Frühstutröe. 11 Uhr: Sonntagsschule. 4Uhp: Jungsrauenstunde. Abends 81/, Uhr: Versammlung. Montag, abends 81/, Uhr: Chorstunde. Mittwoch, abends 8 Uhr: Jugendbund, Jungfraumstunde. Freitag, abends 8'/2 Uhr: Bibelstunde.
Baptistengemeinde, Hirschberg 11IL Mittwoch, 8V- Uhr: Gebetsstunde.
Christi. Verein junger Mädchen, Julienstift. Dienstag, 6—91/, Uhr: Jugendgruppe. Donnerstag, 8Vt—91/, Uhr: Gesangsrunde.
Christlicher Verein junger Männer (Universitätstr. 32, Philippshaus). Sonntag, 8 Uhr: Weiß- Kreuz-ßtebetstunde.
Sonntag, S1/^ Uhr: Einführung des Sekretärs (innerhalb des Vereins). Menslag, 8—9 Uhr: Posaunen-
Klasse <: Mhe tragend, oder in WM KälüqD Ackffe 5: Äin&r. ;
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1. Beginn beS Auftriebes 8 Ws vor«., Schluß des Austriebes 81/, Uhr.
2. Nur Mitgliever der Herdbuchgesellschast' können ihre Tiere aus stellen, Heven Abstammung durch das Nallbuch und Ohrmarke zweifelsfrei nachgewiesen sein muß.
3. Die Anmeldung der Tie« muß späteskenS bis zum 1. Juli d I. erfolgt sein, si« ist auf befonderen Anmeldekarten, die vom Landratsamt Kirchhain zu beziehen sind, an die GeschäftsMle der Herdbu'ch- gesellschäst zu Händen d«S Herrn Dr. Steinh'ausen in Kirchbinn zu richten.
4. Der Kreistierarzt übernimmt Ke Aufficht; im Falle feiner Verhinderung ein von ihm als Vertreter bestimmter approbierter Tierarzt.
5. Beschädigungen und Erkrankungen an Tieren, sowie Sachschäden und Unfälle, welche bie Tiere verursachen, fallen dem Besitzer zur Last.
6. Die aufgetriebenen Tie« dürfen vor Schluß der Schau nur mit besonderer Genehmigung der Schäu- kommission entfernt werden. Bei Zuwiderhandlungen werden für jedes vorzeitig entfernte Tier 50 Mk. eingezogen.
7, Nach den Bestimmungen deS deutschen Eisen- bahntiertarifes Teill gültig vom 1. 12. 1920 wird frachtfreie RüÄesörderung der ausgestellten Tiere nach der ursprünglichen Versandstation gewährt. Entsprechende Bescheinigungm werden von der Geschäftsstelle ausgestellt.
8. Die Prämiierung erfolgt nach folgendem Plane, der nach Maßgicke der vorhandenen Tiere geändert werden kann:
Klasse 1: Bullen vor dem 15. 7. 1919 geboren.
Klasse 2: Bullen in der Zeit vom 15.7. 1919 bis 15. 7. 1920 geboren.
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