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pisst hier und Niederwald im Fußballspiel gemessen, bei dem erstere gesiegt hat.

:: R.-Holzbausen, 1.April. Mit dem heutigen Tage tritt nach 47jähriger Dienstzeit der verdiente Lehrer der hiesigen israelitischen Gemeinde, Herr Jakob Rothschild, in den Ruhestand.

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1 BttkagSvuchhandküns ttt Stuttgart. Das Wür!t.Fekv«j «rt.-Regt. 166 war' eines der zuerst (Anfang 1915)! aufgestellten neuen Ueld-Art.-Regtmenter. Das Buch! enthSlt keinerlei taktische oder strategische Betrach-, tungen. SS soll nur den Regtmentsangehörigen und, den Angehörigen und Freunden von Gefallenen ein Andenken und eine Erinnerung sein an die von deut Regiment durchlebten schweren und schönen Stunden und ihnen gleichzeitig im Bild die auf der jahrelange« Kriegsfabrt durchwanderten Gegenden vor Augen Mdren. Der Verfasser dieser Geschichte, ein begeisterter Frontsoldat, war bet F.-A.-R. 116 von dessen Auf­stellung an btS zur Demobilmachung, anfangs alt Zugführer und tn den kehlen Jahren des FeldzugS al» Batterteführrr. Er hat die geschilderten Kämpf« all« selbst miterkebt. was ihm ermöglicht, daS lebe# einzelnen Mann Interessierende tn knapper, einfacher Form, genau so tote ei sich damals ereignete, sestzu» halten. ;

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Hessen-Nassau und Nachbargebiete.

mc. F ra n k f u r t a. M., 31. MSrz. Sowohl aus dem Taunus wie aus dem Vogelsberg wird aus den höheren Lagen gemeldet, daß in den letzten Rächten leichter Schneefall eingetreten ist. An der Bergstraße und in den sonnigen Talsenkungen am Main blühen die ersten Frühobst- und Kirschbämne. Die Mandeln haben schon abgeblüht. Nach dem Knofpenansah zu urteilen, haben wir dieses Jahr ein gutes Obstergebnis zu erwarten.

Darmstadt, 31. März. Ein schweres Explo­sionsunglück ereignete sich gestern auf dem Roß­dorfer Werk der Odenwälder Hartstein-Jndustrie durch vorzeitiges Losgehen eines Sprrugschusses. Vier beim Steinsprengen beschäsligte Arbeiter aus Gundernhausen wurden durch abgesprengte Gesteinsmassen verschüttet und getötet. Die Leichen wurden gegen abend geborgen. Gestern wurden von der Staatsanwaltschast fünf Vorstandsmitglieder der Ortsgruppe Darmstadt der kommunistischen Partei, die aufreizende Flugblätter hatten verteilen lassen, verhaftet und das Ver­fahren gegen sie cirrri-iteL

Siegen, 31. März. Tas Kartell der freien Gewerkschaften der Sozialderuokraiie und der Unab­hängigen im Siegerlande fordert mit Rücksicht aus den kommunistischen Selbstvernichtungsplau in einem Auf ruf die frei organisierten und sozialistisch denkenden Arbeiter, Angestellten und Beamten des Siegerlandes

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X Bon bai Bibliotheken. Der Abtellungsbtreltor an bet Preussischen Staatsbibliothek in Berkin Dr. phtl. Richard Fick tft pnn Direktor ber Unlversitöts- bibltotbek in Göttingen als Nachfolger des Geh. Rats Prof. Ptetfchmann berufen worben. Verseht tonrbat die HilfSbibkiotbekare Dr. pbil.

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DutSbntg, 31. März. Das »ruppwetk tn Rbewbausen wat heute nwtgen bet Schauplatz eines blutigen Kampfes zwischen arbeitswilligen Arbeitern und ben seit gestern das Werk besetzt haltenden Kom­munisten, die gewaltsam lebe Arbeit verhinderten. Morgens um 6 Uhr wurde das Eingangstor des Wer­kes von einer nach Tausenden zählenden Menge von Arbeitern gestürmt und die Kommunisten angegriffen, von denen 56 verwundet wurden. In den Kamps griffen auch belgische Besatzungstruppen ein, die etwa 20 Kommunisten verhafteten und sofort abtranspor- tietten. Die Arbeit auf dem Werk ist wieder ausge­nommen worden.

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* Ausstellungen. Im Schaufenster der Firma , Ldols Ebel sind zur Zeit einige .Holzschnitte und Oel- pnstelle von Fräulein Gabrielle Zinkeisen, Berlin, llnsaestellt, gleichzeisig auch einige Arbeiten aus den tzermanischen Werkstätten L. v.Gontard, lleberlingen em Bodensee.

* Bom April. Mit prächsigem Frühlings- Sonnenschein, Vogelsang und Leniesduft führte sich h^ute püh der Monat April ein. Aber wie heißt es doch im Sprichwort:Herrengunst, Aprilwetter, Frauenlirb und Ikosenblätter, Würfel- und auch Kartenspiel, wenden kich ost, wer's glauben will." Wir wollen dem April- srühling nicht trauen, btt hundertjährige Kalender sagt ja auch zu Monatsbeginn kühle und nasse Witterung Schneegestöber und später Wind und Regen an. Der letztere kann allerdings nicht schaden, denn die Vege- tation kann sich infolge der Trockenheit schlecht ent- Pickeln. Ende des MonatS soll eS erst wieder warm werden.

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* Bismarckgedenkseiern. Alle dnilschdenken- den Männer und Frauen von Marburg und Umgebung werden zu einer Feier am Lismorckturm heute nachm. 6 Uhr ringetaben. Um 4 Uhr Versammlung aus dem Kämpfrasen zum gemeinsamen Zug. Morgen Abend

Wie Liebig ehr Trinkgeld verdiente. Justus von Liebig, der berühmte Chemiker, erzählte gern fol­gendes ergötzliche Erlebnis:Als ich noch Professor zu Gießen war, kam einst ein Bauer in die Stadt, der einen Korb mit Eiern trug. Das Unglück rooQte, daß ihm einige wahrscheinlich faule Eier zerbrachen und sich die Eiersubstanz über seinen im Korbe liegenden Geldbeutel ergoß, in dem Geld zur Zahlung von Steuern war. Als nun der Eier­mann den Beutel öffnete, waren all* Silbermünzen durch Berührung mit dem in faulen Eiern sich ent­wickelnden Ech'iefelwafferstoffgas schwarz -"färbt, so daß der Steuereinnehmer sie zurückwies. Auf der Straße Nagte der Bauer seine Rot einem Stu­denten. Dieser Schalk sagte ihm. er möge in jenes §0115 dort geben, in dem ein gewisier Liebig wohne, der schwarzes Geld wieder weiß machen könne. Sc tritt denn der Bauer in mein Laboratorium und fragt:Seid Ihr der Mann, der schwarzes Geld wieder weiß 'machen kann?" Durch Aufgießen "iniger Säuren war alsbald Abhilfe geschehen. Der Bauer schmunzelt und fragt:Was bin ich schul- ..«"icht . trriet Freund?"Ra, na, nur nicht geniert, raus damit!"Es kostet nichts." -Ra", rief er, indem-er in die Tasche griff,so will ich Euch hier einen Sechser hinlegen, dafür önnt Ihr Eurem Gesellen dort einen Schnaps kau­fen." Der Geselle war aber niemand anders als nie? w Assistent, der später so hervorragende Ehs- miker Dr. Otto."

Hasenfuss. Ein hinget Fant tritt auf dem Da« einer Dame während des Tanzens befktg auf ben Fuss. Sic baben aber muss fo rin kleines Rehfüsscbeu, bass mau es ga^nicht seben famr, sagte er befcbönigenb. «£), bas macht nichts-, antwortete Vie hinge Dame ^'aasertig,ber Tritt einer Hasenfusses schmerzt nicht

«,NaSogenßaRA für israelitische »«mrinva. 1

Sonnabend, den 2.April: Vorabend 6,30 Uhr»

Barm 8,30 llhr, Predigt: Nachm. 3,30 Uhr; AuSganß 7,45 Uhr. -1

Unpolitische Tagesnachrichten.

Ermordet? Berlin, 31. März. Seit über sieben Monaten ist ber 40jährige Landwirt Franz Schröter aus Treptow spurlos verschwunden. Aller Wabr- schrinlichkeit nach wurde er ermordet. Schröter verliess am 7. August unter Mitnahme von 5000 M die Woh­nung, um auf eine Anzeige in einet auswärtigen Zeitung eine Wirtschaft zu taufen.

Erdstösse im Vogtland. Planen, 31. März. In Falkenstein und Umgegend und im Göltzschtal wurden gestern nachmittag mehrere kräftige Erdstösse wahrge- nommen. von denen der letztere länget dauerte.

vombenerploflon. London. 30. März. »Daily Mail' meldet: Am Dienstag vormittag ist in Chicago eine Bombe explodiert, die 10 Personen tötete und eine grosse Zahl schwer verwundete.

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' * FronhofS-Konzerte. Auf die angekündigten

Konzerte sei besoiwers hingewiesen.

* U. T. Pilgrimstein: Heute zum letzten Male Arthur 3mbof", Hauptrolle Lotte Neumann. Morgen Nirvana, 2. Teil; Der Ueberfall auf die Telegrapheu-

. Kation".

' j * Das Zentral-The ater bringt, wie es schreibt, ab Smnskag den großen Union-FilmSnmu- tun". Bei den bereits erfolgten Anssührungen an allen gwßen Theatern des In- und Auslandes war der Er­folg dieses prächtigen Filmes außerordentlich. 63 gibt leinen zweiten Film, der eine derartige Besetzung ausweist tote dieser. Paul Wegener, Pola Negri, Harry Liedtke, Lgede Nissen usw., nicht zuletzt Ernst Lubitsch zählen pi ben Hauptdarstellern. Trotz der außerordentlichen Unkosten findet eine Erhöhung der Eintrittspreise nicht statt. Da der Andrang erfahrungsgemäß stark sein wird, wird um frühzeisige Einnahme der Plätze gebeten. Logen­bestellungen können telephonisch erfolgen und werden jederzeit angenommen.

i G> Wenkbach, 31. Mär». Auch unser Dors hat es sich nicht nehmen lassen, unseren im Weltkrieg gefallenen Helden ein Denkmil zu setzen. Durch den Opfersinn ber Serrine und Gernrinde kam rin stattlicher Betrag zusammen, der es ermöglichte, rin schönes Werk zu schaf­fen. Das Denkmal hat seinen Stand aus dem neuen Friedhof erhalten. Dort wird es am 10. April, nach- »ittags 2 Uhr ringeweiht werden.

-e- Schröck, 31. März. Am 2. Ostertag wurde hier in würdiger Weise rin Denkmal für dir Kriegsopfer unseres Orts eingewriht. 6s besindet sich am Südeingang bei Kirch« und ist von Herrn Bildhauer Joses Wllhelm von Ütr angefertigt. Die Zahl der Gefallenen fliia ttttftrcm _4)rte beträgt 33.

-e» Großseelheim, 81. Mär». Ein Sattler- febuing in einem Nachbarorte fand in einem allen Sofa Aten Brief mit 14000 Märst Er vSkKen gesetzkichen Finderlohn geltend machen.

):( Kirch Hain, 29. März. Am zweiten Ostertag Pelt der hiesige Turnverein im Saale des Bahnhotz- sriels ein Schauturnen ab. Gewandthritsübungen, Lar- Hrnübungen, sonn« Schwung» und Sprungübungen der Lameuabteilung und die Uebungeu der Turner fanden rauschenden Beifall. Abends schloß sich ein Rotter Tanz et. Mit etwa 130 Mitgliedern rückte unter Ringen­dem Spiel am st. Feiertag die Turngemeinde Marburg, Von Amöneburg kommend, hier ein, nm von hier bie Rückreise, nach Marburg anzutreten.

4. s. AmLuebu rg, 30 Mürz. Mit Ostern hat das Haff« Prediger die diesjährige Saison eröffnet. Trotz 1 der ringetretenen kühlen Witterung war der TourRirnver- Khr recht erheblich, besonders am zweiten Feiertag. <3 läßt sich nicht leugnen, daß feit Bestehen beS Kaffees der Fremdenverkehr Amöneburgs st chwestnttich gehoben hat, ein Vorteil, der auch den hiesigen Wirtschaften zugute kommt- Am Ostermontag hat sich die Jugend

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Berlin, 31. März. Wie der ,^Lokal-Anz." aus Essen mdbet, drangen in Hamburg int linkSrhrinischen beschien Gebiet Kommunisten in bk Wohnung des sozi aldemokratischen Arbeftersührers S^trat Zimmer ein und mißhandelten ihn in der schlimmsten Weise. Zimmer trug lebensgefährliche Verletzungen davon.

Kurz vor Ostern hat eine Sachverständigenkonfe­renz, über die Frage des Wiederaufbaus Nord­frankreichs beraten. Wie bieDeutsche Allg. geitg. hört, findet am Sonnabend eine Besprechung der beteiligten Ministerien über dieselbe Frage statt. Es ist beccksichtigt, einen neuen Plan für ben Wieder­aufbau Nordfrankreichs auszu arbeiten.

Gotha, 31. März. Die Reichsregierung hat auf

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