M relegraphseren über d«r Süllen Ozean BtfiR Zwischenstattonen ermöglichen. Weitere Funken- ftationen sollen in Peking, Chachin und Kanton errichtet werden.
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Politische Tagesnachrichten.
Der preußische Laiü>tag wird am 7. April seine Sitzungen ausnehmen.
Der Urlaub der RetchSbeamten. Das Retchskabi- Itelt hat beschlossen, allen Retchsbeamten, ohne daß es eines besonderen Antrages bedars, nach folgenden Richtlinien Erholungsurlaub für das Rechnungsjahr 1921 zu erteilen: Die Urlaubsdauer beträgt in Alters- abteilungen bis zu 30 Jahren A. (Besold.-Gr. 1—4) 21 Tage, 30 bis 40 Jahren 24 Tage, über 40 Jahren 28 Tage, bis zu 30 Jahren B. (Besold.-Gr. 5—8) 24 Tage, 30 bis 40 Jahren 28 Tage, über 40 Jahren 31 Tage, bis zu 30 Jahren C. (Besold^Gr. 9—12) 28 Tage, 30 bis 40 Jahren 31 Tage, über 40 Jahren 35 Tage, bis zu 30 Jahren D. (Bes.-Gr. 13 und darüber) 35 Tage, 30 bis 40 Jahren 38 Tage, über 40 Jahren 42 Tage. Diese Urlaubszeiten werden für autzerplan- mätzige Beamte unter 30 Lchensjahreu gekürzt. Beamte, die auf behördliche Veranlassung zwischen 1. November und 30. April Urlaub nehmen, echalten bis zu J Tagen Zusatzurlaub.
Ministerialdirektor Dr. ing. Bredow ist zum Staatssekretär im Reichspostministerium für den Bereich des Telegraphen- und Fernsprechwesens ernannt worden.
Tie Kündigungsbeschränkungeu zu Gunsten Schwer- »esthädigter, wie ste die Gesetze vom 6. Avril 1920 und 22. Oktober 1920 für die UebergangSzeit für notwendig erachteten, sind durch Verordnung des Reichsarbeitsministeriums zunächst bis zum 30. Avril 1921 verlängert worden.
O Straßburg .... Nach einer Meldung des ,Jn- transigeant" aus Straßburg wurde im Gemeinderat in Straßburg auf Veranlassung des Bürgermeisters Pei- rotes zum erstenmale die Verhandlung in französischer Sprache geführt.
Aus der Burschenschaft ausgeschloffen. Der Völker- cechtier Dr. Wehberg, der kn den Kreisen der alten Herren der deutschen Burschenschaft in führender Stellung den Kampf gegen die .Eisenacher Beschlüsse" geleitet hat, ist von seiner Bonner Burschenschaft .Marchia" unter Aberkennung deS DandeS ansge- schloffen worden.
Montenegriner und Berben. Dem „Tempo" wird ms Durazzo gemeldet: Montenegriner griffen eine südslawische Truppenabteilnng in der Gegend von Eetlinsc an und schlugen sie in die Flucht. Die Montenegriner erbeuteten einen Koffer mit zwei Millwnen Dinars und wichtigen Schriftstücke«.
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Marburg und Umgegend.
Marburg, 31. März (Lenz'ng).
* ZudenRealsteuerw Nom Magistrat wird uns geschrieben: In dem Artikel „Gewerbe und Handes" in der Oberhessischen Jätung vom Ostersonnabend wird geschrieben, es wäre in Marburg üblich, wenn Steuern nötig sind, wie von selbst aus Gewerbe- und Grundsteuer zu verfallen und die Besteuerung deS gewerblichen Mittelstandes würde in Marburg mit einer „gewissen Lust" ausgeübt. Die Verteilung des Steuer- bedarfS auf die verschiedenen Steuerarten ist nicht in das Belieben der Gemeind« gestellt, sondern hat nach den Vorschriften des Kommunal abgabengesetzes und der Ausführungsanweisung dazu zu erfolgen. Danach find die vom Staate veranlagten Realsteuern in der Regel mindestens zu dem gleichen und höchstens zu einem Km die Hälfte höheren Prozentsätze zur Kvmmunal- steuer heranzuziehen, als Zuschläge zur Staatseinkommensteuer erhoben werden. Tie Staatseinkommensteuer ist in der Regel mit mindestens ’/s des Prozentsatzes und höchsten» mit dem fjtevfftn Prozentsätze durch Zuschläge zu belasten, mit welchen die Realsteuern herangezogen werden. Bei der Verteilung deS Steuerbedarfs in Marburg ist in den letzten 10 Fahren immer zu Gunsten der Reakstenern verfahren worden, indem diese nicht mit den zulässigen Höchstsätzen zu den Zuschlägen herangezogen worden find. Seit 1916 sind im Gegenteil die Realsteuern nicht höher, sondern mit den gleichen Zuschlägen wie die Einkommensteuer herangezogen worden. Daß die Besteuerung des gewerblichen Mittelstandes hier mit einer „gewissen Suft" ausgeübt wird, wie der Artikelschreiber sagt, davon kann gar leine Rede fein. Rachem das Reich den Gemeinden bas Recht, Zuschläge zur Einkommensteuer zu erheben, genommen hat, finb diese nur noch Kostgänger des Reiches und müssen sehen, wie sie mit dem ihnen zugewiesenen Anteil an der Reichseinkommensteuer und den allein verbliebenen Realsteuern usw. ihren ständig wachsenden Finanzbedarf befriedigen. Daß die Rach- «chebung eines Zuschlags zur Grund- und Gebäudesteuer für manchen Haus- und Grundbesitzer, der in der Hauptsache auf die Einnahmen aus feinem Grundstück angewiesen ist, hart ist, ist nicht zu verkennen. Allein es bleibt keine Möglichkeit, die Mittel ander- ®e?.:g auszubringen. Das Reich macht die Ueber- weisung von wetteren Zuschüssen aus der Reichsein-
kornmenffeu« davon abhängig, day die Reaksteuern von den Gemeinden stärker herangczogen werden. In vielen anderen StDten sind deshalb die Realsteuern bis 800 o/o und mehr erhöht worden. In Marburg werden sich die Zuschläge zu den staatlich veranlagten Realsteuern infolge der Nacherhebung im ganzen auf 55004, erhöhen. Da aber die Get^erbe-, Grund- und Gebäudesteuer hier nicht in Zuschlägen zu den staatlich veranlagten Steuersätzen erhoben wird, sondern eine besondere Veranlagung zu den Realsteuern stattfindet, berechnet sich die Nacherhchung in Wirklichkeit auf 138 v. H. Zuschläge zu dem Gemeinde-Gewerbesteuersatz und 2,56 Mk. von jedem Tausend des gemeinen Wertes der Grundstücke.
* Schwurgericht. Zu der nächsten Schwinge- richisperiode sind folgende Herren zu Gesch'.voreuen ernannt:
Schatz, Paul, Säcfcrmetfi« in Marburg. Rotschikd, Jakob, Bankdirektor in Marburg. Manu, Heinrich, Land- und Gastwirt in Neustadt. Reinemund, Georg, Lohgerbermeister in Marburgs Naumann, Peter, Landwirt in Ronhausen, Kreis Marburg.
Rade, Martin, Univcrsitätsprosessor in Marburg.
Sude, Jakob, Gemeinderechner in Rachelshausen bei Gladenbach.
Seibel, Heinrich, Fabrikbesitzer in Ziegenhain. Prediger, Georg, Eiieubahnarbeiter in Marburg. 'Inan®, Wilhelm, Effenbahnschlofser in Marburg. Weber, Karl, Kreisausschußsekretär a. D. in Kirchhain. Schmidt, Heinrich, Landwirt in Rollshausen bä
Gladenbach.
Reidt, Ludwig, Wirt in Marburg. ■’ V
Scharf, Wilhelm, jun., Gärtner in Marburg. Riehl, Konstantin, Gastwirt in Kirchhain. Schold, Josef, Bahnarbeiter in Anzefahr.
Lecher, Anton, Landwirt in Himmelsberg, Kreis Kirchhain.
L e i s g e, Johann Heinrich, Landwirt nnd Bürgermeister m Schwarzenborn, Kreis Marburg.
Hecker, Heinrich, Land- und Gastwirt in Geismar, Kreis Frankenberg.
Bamberger II, Ludwig, Bürgermeister in Günterod bei Gladenbach.
Thielemann, Ludwig, Landwirt in Kirchhain.
Sch wie der, Richard, Landwirt in Ernflhausen, Kreis Frankenberg.
Damm, Johann Heinrich, Landwirt und Schmied in Kl. Ropperhanseu bä Reukirchen.
Lölkes, Konrad, Land- und Gastwirt in Todenhausen bei Wetter.
Lepper, Heinrich, Landwirt in Ellingshausen bei Homberg, Bez. Cassel.
Reifing, Hugo, Bauunternehmer kn Marburg.
Gombert, Ludw».g, Landwirt in Schwarzenborn, Kreis Marburg.
Kohl. Adam, Kaufmann in Treysa, Bez. Cassel. Schneider, Karl, Kaufmann in Marburg. Jmmel, Heinrich, Landwiä in Erksdorf.
* Tin Rentnerheim in Wiesbaden. Die Marburger Rentner, die nach Wiesbaden kommen, dürfte folgende Blättermeldung interessieren: Rentnerheim K a r l s h o f. Aul dem Wege zur Selbsthilfe aus der ungeheuerlichen Not. in der die meWen unserer Veteranen der Arbät durch die Geldentwertung geraten sind, hat der .Verein zum Schutze der kleinen Rentner und Rentnerinnen" seine erste Etappe erreicht: Gestern ist das „Rentnerheim Karlshvsttz Rheinstraße 72, unter reger Anteilnahme der bereits zahlreich vorhandenen Abonnenten eröffnet Wochen. In dem großen, gemütlich eingerichteten Raum soll in erster Linie den Keinen Rentnern zu mäßigen Preisen ein guter Mittags- und Abendtisch verabfolgt werden. Außerdem will das Rentnerheim den Gästen eine Aufenthaitsstätte bieten, in der Freunde, die ja heute LeLenSgefährten finö, sich — besonders in den Nachmittags- und Abendstunden — zu aemütlicher Unterhaltung treffen.
* Bessere- nnd billigeres AuSlaubS- m c h I. Nachdem Me Wochenmenge amerikanischen Weizenmehls im Februar aus 200 Gramm erhöht worden ist, wird mm mit Wirkung vom 16. März ab die Ausmahlung dieses Mehls aus 70 v. S. herabgesetzt. Die Reichsgetreidestelle ist infolge günstigerer Ginraufe in der Lage, den Preis des amerikanischen Weizenmehls den Kommunalverbänden auf 6,25 M das Kilogramm herabzusetzen. Die Kommunalverbände sind angewiesen, die Zuschläge zur Deckung ihrer Unkosten und für den Kleinhändler auf das Notwendigste zu beschränken, damit der Verbraucher für ein Pfund möglichst nicht mehr alS 3.50 M zu zahlen hat.
Theater. Kanzerte, veriamml nagen ufw.
* Wie das Zentral-Theater mttteitt, läuft der mit außerordentlichem Erfolge anfgenommene Film Die Kwannon von Okadera" morgen abend unwiderruflich zum letzten Male. Ab Samstag erfolgt die Erstaufführung des großen Union-Films „Sumnrun". Trotz der ungeheuren Kosten, die Miew beträgt allein einige 1000 Mark für vier Tage, werden die Eintritts- vreise nicht erhöht werden, damit jeder Geleaen^it hat, diesen Füm mit seiner märchenhaften orientalischen Pracht zu sehen. Bestellungen aus Logenplätze werden bereits angenommen, und es wird gebeten, Bestellungen nach Möglichkett schon jetzt vorzunehmen.
Hessen-Nassau und Nachbargebiete.
me. Frankfurt a. M., 80. März. Trotz der abermaligen Etreikaufforderung der Kommunisten ist die Stadt vollständig nchig. In den Fabriken wird gearbeitet, und das Straßenbild weicht von dem anderer Tage nur insofern ab, als die Polizei sehr verstärkt ist nnd anstelle der Doppelposten solche in vierfacher und sechsfacher Stärke patrouMeren. Der Sicherheitsdienst in der Nacht wurde bedeutend verstärkt, so durchzichen durchschnittlich alle zehn Minuten Postenketten die Hauptstraßen, während an bestimmten Stellen Autos mit Maschinengewehren und Stacheldrahtverbauen konzentriert sind, um sofort eingreisen zu können, wenn es notwendig ist. — Das Lebensamt hat bei vorjährigen Reis- und Hülsenfruchteinkäufen 39- Millionen Defizit gemacht. Nm den Schuldigen herauszufinden, hat man einen Untersuchungsausschuß gebildet, der nun schon feit einigen Monaten tagt, in den nächsten Wochen aber feine Arbeit einstellen wird, da man trotz aller Beratungen ebenfalls nicht den Sünder gesunden hat. Wollte man wirflich etwas Ernstes herausbringen, hätte man vor drei Jahren mit der Uritersuchung beginnen müssen, jetzt ist es zu spät. — In den letzten Tagen macht sich ein beträchtliches Auschwellen der Postsendungen bemerkbar. Die Geschäftsleute wollen ihre Post noch, wenn irgendinöglich, vor der neuen Portoerhöhung am 1. April hinausbringen. Dies gilt insbesondere für Masseustüdungen.
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Hochschulnachrichten.
X Berufungen und Ernennungen. Der a. o. Pro- feffor der Zahnhetlkunde und Vorstand der zahnärztlichen Poliklinik an der Universität Erlangen Dr. Hermann Euler hat einen Ruf nach Göttingen erhalten und angenommen. — Der bisherige o. Pro- feffor an der Bergakademie zu Clausthal Dr. Wilhelm Blitz ist zum ordenllichen Professor an der Technischen Hochschule in Hannover ernannt worben. — Der a. o. Professor für Physiologie an der Heidelberger Universität Dr. meb. Ang. Ewald ist rum ordentlichett Honorarprofessor ernannt worden.
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Schulkinder aufs Land.
Deutschlands Zukunft sind seine Kinder. Sie gesund und kräftig zu machen nnd zu erhalten, ist deshalb Pflicht eines jeden Staatsbürgers, die leider von wetten Kreisen »och immer nicht erkmtnt worden ist. Namentlich auf dem Lande fehlt vielfach das Verständnis für diese für die ganze Natton so außerordentlich wichtige Frage. Ter Landmann und die Landfta« sehen sich umgeben von gesunden, blühend aussehenden Kindern. Nur selten kommen sie in die Stadt und wenn schon, dann nur zu flüchtigem Besuch. So entgeht ihnen der Anblick der tausenden von elenden und siechen, hohlwangigen unb rachitischen Großstadtkindern, so sehen sie nicht daS entsetzliche Wohnungselend in den sonnenlosen Gassen der Stadt. So kvmmt ihm auch nicht der Gedanke, daß sie selbst hier helfend eingreifen, daß sie «ne» Lichtblick in daS freudlose Dasein so vieler elend« Geschöpfe bringe« könnten. Wie das geschehen könnte? Ei« mehrwöchiger Aufenthalt auf dem Laude kann Wunder wirken und garvieleS Elend mildern.
Laitdfranr«, aus schmalen, blassen Kindergesichteru lest Ihr die sehnsüchtige Bille: „Nehmt «ns auf in Euer sonniges Heim. Laßt uns für einige Wochen teil« haben an Eurem Leben in Gattes frei« Natur, das den Menschen froh und gesund macht a« Leib und Seele.7* Ihr Mütter aus dem Lande, ach wenn Ihr wüßtet von dem Jamm« der Mein, wen« sie, ohne helfen zu könne«, auf ihren imm« blass« weichende« Liebling blicke«, Ihr meldet Such warmen Herzens zur Aufnahme eines Stadtkindes.
Landfrauen, ist es nicht eine hohe Aufgabe, die ihren beglückeichen Loh» in sich birgt, ein kostbares Menschenleben vor einem traurigen Schicksal bewahren zu helfen? Und das könnt Ihr, Mr Laichfrauen! Das können nicht die wenigen ausländischen Nahrungsmittel, die in den Großstädten mch Jndustriebezirken zu fast unerschwinglichen Preisen zum Verkauf kommen, und deren Einkauf sich manche kinderreiche Mutter blutenden Herzens versaget: muß. Tenn glaubt nicht, daß in den Großstädten dir Einkünfte all« Familien mit der Teuerung Schritt halten. Darum laßt den Segen Euren Fleißes auch wieder einem armen, kleinen Stadtkinde für einige frohe Sommerwochen zugute kommen und freut Euch an feinem Erblühen und seiner findlichen Dankbarkit.
Das deutsche Volk hofft auf Euch, Ihr Landfrauen! Ihr müßt ihm beweisen, daß unt« den Besten unseres Volkes der alte Opfersinn noch lebt, der sich in Barmherzigkeit der darbenden Stadtsinder annimmt.
Daß Ihr kein krankes, sondern nur ein tzesundhetH sich gefährdetes und erholungsbedürftiges, nicht mitz Ungeziefer behaftetes Kind bekommt, dafür sorgt detz Arzt der Stabt, der jedes Kind untersucht, das di» St-üitverwaltung oder die gemeinnützige« Vereine autz das Land entsenden. Es wird auch für etut gewissenhafte Auswahl von nur wirklich wohlerzogenen. Eurer Wohltat würdigen Kindern Sorge getragen werden, damit Ihr keinen Anlaß zur Klage habt.
Die Kinder werden gegen Unfall, Ihr selbst werdet gegen Hastplicht versichert. Ein lleiner Pflegekostcn- beitrag wird Tuch gern gewchrt wecken.
Handels- und Marktnachrrchten.
me. Frankfurt a. M.. 30; März . Auf de« aesirigen Großviehmarkt tourben über ein halbes Hundert württembergiscke« Rindviehes auf Anordnung des Kreistierarztes nicht zum Hauptmarkt zugelassech, sondern mußten nach dem eigentlichen Marsi in der Beobachtungsstelle verkauft werden. Die Händler üe- bauvteten, das Vieh fei ganz gesund gewesen, und es bandele sich nur um Sdbitanen der Auffichtsbeamten. Als Protest wurde beschlossen, dem Frankfurter Biehnarkte keine Tiere mchr zuzuführen.
Frankfurt a.M., 30. März. fGetreidemarkt.) Bon einer regeren Kauflust kann keine Rede sei», da die Käufer imm« mch große Zurückhaltung bewahren. Bet ermäßigten Pressen finden Hülseusrüchte Ausnahme. ^Bevorzugt waren auch Erbsen zu Futterzwecken. Viktoria- Erbsen lassen bet einiger Nachfrage festere Haltung erkennen. Lupinen und Serradella still, Peluschken finden etwas Beachtung. Ackerbohnen und Wicken gingen $ä unveränderten Pressen um. Raps sst angeboten, auch Leinsaat willig. Kkeesaoten sind gesucht« . Reis erhielte je «ach Dualität bessere Preise. Das Maisgeschäst httt sich noch nicht gebessert. Heu und Stroh wenig verändert.
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** Photographischer Preisausschreiben. Blume und Serie» im LichtbiÜ» sst daS Thema einer PveisousschreKenS, das bie Monatsschrift „Garten- schönheit" (Salas der Gartenschöuheü, Berlin- Westeud Mr alle, bie di« photographische Kunst «msüveu, eröffnet. Die Bedingungen und eine auMHMHe Erläuterung wecken im MSrzhest der Zeitschrift bekannt gegeben. Es stttd 8 Presse mit zusammen 5250 Mark ausgesetzt. Das Preisrichteramt haben neben den drei Herausgeber« der „Gartenschonheit" die Herren Stadtgarreu- direktor Erwin Barth, Dr. Adolf Behne, Prof. Peter BehrenS unb Fra« Oberstleutnant Schreiber übernommen.
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I« der Gemeinde Dillheim, Kreis Wetzlar, ist die Maul- und Klauenseuche amtlich feftge- ftellt worden.
Marburg, den 26. März 1921. (318
Der Sanbrat I. Loock.
Klein« brauner Hund zugelaufen. Eigentümer wollen ihre Rechte binnen 3 Tagen aus dem Fundbüro, Kilian Zimmer Rr. 9, geltend machen, andernfalls anderweit üb« den Hund verfügt werden wird.
' Marburg, de« 30. März ISA. 2383
Die Pollzeiverwaltrnrg.
SilWche BekmmtMchMW.
Die Verhandlung üb« die Ermittelung des Ersatzmannes für den ausgeschiedenen Stadtverordneten Professor Dr. Dredt hatte daS Ergebnis, daß an Stelle der Frau SanitStsrat Dr. Helene V. Lengerke, die die Annahme der Wahl abgelehnt Hal, die- Frau Lohgerber» meist« Ellp Der«, Weidenh äuserftraße Rr. 62. «ritt.
Marburg, tat 26. Mürr 1921. 2387
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