Die „Breslauer Zeitg.
hört pwerläsfig, daß der
Die Ermordung Datos
willigen Feuerwehr, soweit sie nicht zu den Waffen eilen
mußten, mit ihrem Kommandanten Carl Heuser bei der Verpflegung der durchziehenden Truppen, beim Transport der Kranken und Verwundeten ufto. zur Verfügung und koksen auch, wenn es nötig schien, beim Polizei-, Schutz- imb Hilfsdienst. Die Truppe schmatz jedoch immer mehr
Maura sein würde, sowie von der Bildung eines Kabinetts, teffett Vorsitz Maiira anaeboten wird oder aber Sonchez ^uerra, falls Manra ablelmen sollte. Man spricht auch tevon, daß doS nette Kabinett gebildet werden loütbe, »hne daß der König vorher darüber befragt worden fei
Schenk darum fürder stets Vertrauen, Alt-Marburg, dem erprobten MntI Wohin auch deine Häuser schauen, 'Sie sind bei uns in treuer Hut!
Aus dem besetzten Gebiet.
Wb. Koblenz, 10. März. Anläßlich der Besprechung der Vertreter her rheinischen Bevölkerung v*or der Rheinlani-kommision hatte ein Presseverirtter
Neuregelung der Einkommensteuer.
, Wb. Berlin, 10. März. Ter Steuerausschuß he’ ' Reichstages nahm heute nach längerer Aussprache gegen die Stimmen der Linken die folgenden Anträge an:
Die Einkommensteuer beträgt für die ersten angefangenen ober vollen 24 000 Mark des steuerbaren Einkommens 10 v. Hundert, für weitere 6000 ML 20<y0,
genz in der Regierung gefordert. Die Forderung der Einberufung einer konstituierenden Versammlung.sei bisher nicht erhoben.
langen nichts im Wege stehe, vorausgesetzt, daß dieses Recht nicht durch eine böswillige Entstellung miß-
10. März. Die „Boss. £jeitg.'z melkt: D« Demokraten, die Deutsche Dolkspartei, da- Zentrum, die Sozialdemokraten und die Deutschnationalen beantragten im preußischen Landtag ein Gesetz, wonach Oberschlesien vorläufige Mitglieder in den Staatsrat ent» i^ebet, bis die verfassungsmäßige Wahl durch den Pro- vinziallandtag möglich ist. Ms Wahlkörper fungiert die Gesamtheit der in der Provinz Oberschlesten gewählten Abgeordneten der verfassunggebende« preußischen Landesversammlung, welche gemäß LucheSwahlgese- als Mtt- g lieber des Landtage- gelten.
tob. Madrid, 10. März. An der Beerdigungte |">an hatte eine neue Feuerspritze — die übrigens heute seierlichkeit für den Ministerpräsidenten Dato nahmen | w>ch zu den Gerätm der Freiwilligen Feuerwehr gehört — der König und alle führenden poWschen Persönlichkeiten I und die erste Bedienung stellten Mitglieder des damals und eine große Volksmenge teil. Alle Geschäftshäuser | kaum gegründeten Turnvereins 1860. Man nannte diesen 'varen zum Zeichen der Trauer ^schlossen. I Spritzenzug deshalb auch lange Jahre noch die Turnfeuer-
tob. Paris, 10. März. Ein aristokratischer Klub I ueestr, deren Führer der Gründer und langjährige Borin Madrid hat eine Belohnung von 500000 Peseten für I ätzende des Turnvereins Sattlermeister Carl Heuser in die Entdeckung der Mörder des Ministerpräsidenten Dato | ter Barfüßerstraße, der Vater des jetzigen Kreisbra".d- auSgefetzt. l meiflers, war. Einige Jahre später erwarb die Stadt
fein würde? Bisher hatte sie es nicht verstanden, daS scheue Kind für sich zu gewinnen.
Horst Volkmer ging in JlschenS Zimmer. Eie war ' ein langaufgeschossenes Mädelchen geworden, -jetzt brei-
Adventisten-Gemeinde, Am Grün 26, Hiuterk- Sonnabend Vormittag, 91/»—10'/, Uhr: Bckellehre. ly/r-llV, Uhr: Predigt.
zunsammen und ehemalige Mitglieder, die schon längst Helm und Kittel bei Seite gelegt hatten, fwten sich 'benso wie kaum der Schule entwachsene Jünglinge zur Verfügung. Rach dem Kriege füllten sich wieder die Reihen der Mitglieder und heute zählt die Freiwillig Feuerwehr wieder rund 200 Mitglieder. Im vorigen Jahre trat der verdiente Kommandant Heuser nach 40*
ber Träume, in der Wett der Bücher lebte.
Als der einsame Mann nachher wieder in seinem Arbeitszimmer sah, beschloß er, in kurzer Zett zu handeln.
Mehr al- je hatte er heute Wicker gefühlt, daß er Jlschen eine Aenderung ihres stillen Lebens schuldig sei. Seit die Großmutter tot war, hatte er zuweilen
Dort Wer MM
1 _ 80. Sitzung vom 10. Mär».
5” ter fortgesetzten Aussprache über den Haushaü des MlmsteriumS des Inneren führt als erster Redner
Abg. Dr. Schreiber (Ztr.) ans, daß da, Innen- mmistenum. ein Gradmesser für die geistig« Höhe und für die pottttsche Reife nnseres Volkes sei. Der Staat fühtt heute einen schweren Kampf gegen den MaterialiS- mus. Die Gesetzgebung muß ans die
Ueberwindung des Materialismus eingestellt wecke«, muß von dem moralischen Dfilen des l » ^*L 3" diesem Sinne begrüßen wtt
daS ReichsiugendwohssahrtSgesetz und anch das in Aussicht (jeßente Gesetz gegen die Schundliteratur. Der Film Muß auf ein höheres Niveau gestellt und namentlich der Aehv- «nd Kulturfilm no^ mehr j« den Vstzherzrurch treten. Angesichts der Pariser Forderungen können wir keinen inneren Kampf, kein inneres Zerfleischen bran- chen. D« Kusturpolttik muß auf ein Höchstmaß von Toleranz eingestellt und daS ReichSschulgefetz in diesem Sinne gehandhabt werden. Die Familie mnß aber auch Mitschöpferisch tätig sein und zwar in erster Linie auf tem Gebiete der Schule. Z« bedauern wäre eine Verkümmerung nnseres Privatschulwesens im besetzten Gebiet. D« Volkshochschulen haben nicht den erwünschten Erfolg gehabt. VolkSbiümng kann nur im Anschluß an die altbewährten Bildungsgänge erfolgen. Die technische Not- Hilfe erkennen wir zur Zeit noch alS notwendig an. Wir betrachten sie aber nnr alS ein HilfSmitt-l. Die Not ter deutschen Wissenschaft bedeutet einen nnermeßlichen Schaden für die Kultur der Welt. Das erkennt man im Auslande an. Daher kommen die Unterstützungen iinfe- rer deutschen Wissenschaft durch Amerikaner und Javaner. Die Kultur Europas kann m'cht blühen, wenn deutsche Wissenschaft verkümmert.
zehnjährig, mit schönen klonten Zöpfen und einem Pillen verträumten Gesicht. Er fand sie über einem Buche wie meistens, Prinz, der Treue, der nun schon »echt alt war und nicht mehr so» tollte und bellte wtt !«tnst, lag ihr zu Füßen. , . ।
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£1» PartS organisiert? I eine weitere Sang- Und Druckspritze, die ihre Feuerprobe
tob. London. 10. Mürz. Die .Daily Retos" bei« I bei einem Brande in der Druckerei der „Oberbessischen breitet hie Nachricht aus Madrid, die Verschwörung I Zeitung" bestehen mußte. Die Freiwillige Feuerwehr gegen Tato sei in Paris organisiert worven. Eine j verschaffte sich durch ihr schnelles und wirkungsvolles Pariser Morgen,etrung berichtete, in Bordeaux, wo ein I Eingreifen bei den verschiedenen Bränden hier und aus- ' bestehe, sei eine I wärtS fnt Laufe der Jahre Achtung und Bettrauen, und ~ tersuchung eröffnet worden. Idaß fie manches Unheil abgewendet hat, zeigt die Ehrouik '
Verschmelzung aller Konservative«? I tes Korps, die gekegentkich des 50jährigen Bestehen? '
wb. Madrid, 10. März. Der ehemalige Minister-k!" Einer flehten Festbroschüre mitgeteilt wurde und die Präsident Maura soll bei der Besprechung de? in der l,tt ou* den älteren Bewohnern Marburgs aus eigener ,y»Hnen Nachmittagssitzung vom Kammerpräsidenten I Anschauung im besten Gedächtnis fein dürste. Das er- Sanchez Guerra zu machenden Vorschlags auf Bereinigung I roä6nte Büchlein gibt außer der Geschichte des Marburger iller Gruppen der konservativen Partei erklärt haben, Feuerlöschwesens, wie es früher war, ein Bild des Werbe- | hie Zurückweisung eines solchen Borschlags in dem gegen- I längs und her Entwicklung der Freiwilligen Feuerwehr, wättia 'o traurigen Augenblick würde eine Fahnenflucht au* die Brände, die im Laufe der 50 Jahre zu bekämpfen hgrstelken. Man spricht in politischen und vattamenta- I waren, wecken aufgeführt. Als im Jahre 1914 der -sichen Kressen von der Verschmelzung aller ksn- IWeltkrieg auSbrach, stellte« sich die Mitglieder der Frei- "rvativen Gruppen in eine einzige Partei, deren Führer *"fu ** <™ * ‘ "
CBer^le^en.
Der Transport der Abstimmungsberechtigten.
Hochschulnacbrichten.
X Shreudoktoren. Der Generaldirektor bet preutzt- ;Ten ©tantäbibilotfirr in Berlin. Friedrich Wilkau wurde zum Sbrendottor der rechts- und staatswissen.' schaftlichen Fokultüt der Universität Breslau ernannt | ,um Dank für bte tatkräftige Mitwirkung bei der De gründung des Ofteurova-Jnftttuis, ebenso bon der gleichen Fakultät der Erzbischof von Köln, Kardinal Schulte, für seine erfolgreichen Bemühungen um das Los der Krkeasgesangenrn.
X Bier neue Crbtnerten. Wie verlaute,, find en der Universität Münster die a. o. Professoren Dr. Heinrich Ley (@Bernte), Abtetlungsborsteber am chemischen Jnstiwt Dr. Aloys Römer tAngewandte Chemie), Dr. Willy Kaditz (Phliolophie und Pädagogik), «ud Dr. meb. Otto Krummacher (Physiologie) zu ordenttichen Professoren ernannt worden.
angewiesen sind. In Deutschland ist Karneval und bk 9lot bet Arbeitslosigkeit schreit ,ntn Himmel. Die kapitalistische Gesellschaft ist wert, daß fie zu Grunde geht.
Reichsminister Dr. Koch: Heberfriebener £?unt? terrscht in allen Kreisen der Bevölkerung (Lärm linkst, in denen Mittel dazu zur Verfügung stehen. Die Bekämpfung des Lupus ist im wesentlichen Landerfache. Die Tessnahme des Reichskanzlers und der Minister an dem Pressefest beruhen auf 30jährtaer Tradition. Die Regierung will damit bekunden, baß fie auf die Fühlung mit der Presse Wert leat und die Bedeutung der Presse anerkennt. Aus die Gestattung des Festes hatte die Regierung natürlich keinen Einfluß.
Morgen 12 Uhr: Anfragen, Reedereiabfindungsgefetz, : Fortsetzung der Aussprache.
sstr weite« 5000 Wtt ffr wette« 5000 Mk. 50<yo, für wette« 5000 ML 35<^,, für weite« 5000 ML 40»/», für weite« 70000 Mk. 45°/», für weite« 80000 ML 50% für weite« 200 000 ML 65»/», für weitem Beträge 60 vom Hundert. Die Einkommensteuer ermäßigt sich für den Steuerpflichtigen und jtbt zu seinem Haushalt zählend« Person um je 120 Mark, bei dem ständig beschäftigten Arbeitnehmer hat der Abzug bei Berechnung des Arbeitslohnes nach Tagen für je 4 Mark täglich, bei dessen Berechnung nach Monaten für je 100 Mark monatlich zu unterbleiben.
I befinden sich Männer und Frauen bis in das höchste I ^lter, auch junge Mütter haben es sich nicht nehmen I assen, in die Heimat zu eilen. Alle Resseteilnehmer I ind ziwersichllich unb beS Erfolges gewiß. Die von I *Tt leitenden Stellen g-troffen-n Verpflegung?- und I ronfb'ge Maßnahmen wecken lobend und dankbar an- sirkannt. Die Besitzung ter Züge ist überall gut.
Trausporlschwi-rigkeiten ir°«udwelcher Art find bisher I nicht eingeritten.
Nachrichten au? Duisburg zufolge erschweren die französischen BesatznngSbehörten in dem neu be- sitzten Gebiet. besonters in Du-sfittra die Tätigkeit ter '«reinigten Verbände Mmatfruer Oberstbleller. Die BüroS und Ausknuklsstellen sind von den Franzosen tesetzt wocken. Auch die Fahrt zur Abstimmung wird non den Franzosen gestört. Die ReichSrngiernnq erhob I sowohl bei der interalliierten Kommisfion in Opveln i tlä auch in Paris gegen das Vorgehen der französischen
Besehuugsbehöck« Protest.
' tob. Oppeln, 10. März. Die ersten Sonter- züge mit Reichs-Oberschlesiern sind heute vormittag? in Oberfchlesien eingetroffen. Die spontanen Begrüßungen durch die Bevölkerung auf den Bahnhöfen gestalteten sich zu machtvollen Kundgebungen für Deutschland.
Ansprache des Reichspräsidenten.
tob Berlin, 10. März. Zum Abschied von Ober- 'chlesiern, die heute nachmittag die Steife zur Volksabstimmung in einem Sonderzug antraten, hatten sich I Reicksvräsitent Ebert und der vreußssche Ministerpräsident B r a u n auf dem Körlitzer Babubof ehmefunben ReichSpräsitent Ebert, stürmisch begrüßt, hielt eine Ansprache, in-her er ausführte: Ehe Sie nach Oberichlefien
totsier» I» ikk $ni ikkstiMW«.
wb. London, 10. März. Meuter.) Wie di« „Times" aus Riga dernimmk, ist laut thren WzttKen Bericht Petersburg mit Ausnahme von zwei Eisenbahnstationen von den Aufständischen genommen worden. Die Roten sollen sehr schwere Verluste erlitten haben.
Nach den letzten hier eingetroffenen Meldungen sollen Trotzki und Sinowjew ihr Hauptquartier in ter Peter Paul-Festung aufgeschlage« haben, wohin auch General Brussilow berufen worden sei, der zum Oberbefehlshaber ernannt wurde.
Die Ziele des AnfstandrS. I
wb. Kopenhagen, 10. März. Ein Telegramm aus Helsingfors besagt: Der Korre'pontent der Zeitung „Helsingin Sanomat Teripoki" meldet am 9. 3. abends, baß die Batterien von Kronstadt im Saufe des Tage« die Küste bei Petersburg und Tabawka mtt schweren Geschützen beschossen habe:,. Der Korrespondent meldet weiter, daß die Erhebung bis ans weiteres nicht den Zweck habe, das Rätesystem zu stürzen, aber gegen hie Sowjetr-gierung gerich'et ist und namentlich gegen die an der Regierung befindliche kommunistische Partei, I die beabsichtigt, die Arbeiier zu unterdrücken. Die I erste Forderung der Gegenrevolutionäre ist, daß all« das Recht haben sollen, an den neuen Wahlen zu den Sowjeträten teilzunehmen. Die Revolutionäre sind auch überzeugt, daß die Räteregien,ng allein Rußland nicht vom Ruin retten könne. Es Wick die Mit
ten SUimto hnfi es ten Pptfi.wn.n I i°hr Dienstzeit zurück. Seine Stelle übernahm Töpfec-
ten Wunsch geäußert, daß eS den Ze,hingen ermöglicht I rneifter ear( Eckhardt. Möge die Freiwilliv Feuerwehr wuiie, die Parlament.berich.e ungekürzt zu | weiter wachsen, blühen und gedeihen unb ihrem Namen nerösscntl'chen. auch daun, wenn in den Reden der I mie immer, wenn die Rot an den Mann geht, Ehre Abgeordneten fit-fit an her Ententer-gwrung und ter I machen. Wir schließen unsere Betrachtung mit einer Rheinlandkommifsion g-übt mürbe. Die Rheinland- | Strophe aus dem von her verstorbenen Marburger Dich-
khm Karla Borgweg noch die passendste, die richttgste I Horst seufzte. ES war immer dasselbe mit Jls- »u sein. Sie toar in allem der krasseste Gegensatz zu I chens Erzieherinnen. Sie schloß sich an keine an. Irene, so wie er sie gekannt. Leicht und weltlich «nd I Einmal hatten sie, nachdem Irene fort war, noch ein ein bißchen oberflächlich erschien ihm Karla, toMjnnb I liebes ,luftige? Ding im Hause gehabt, aber sie hatte eri n Irene nur Seele und Gemüt gesunden, bi» dann I sich nach knapp einem Jahr verheiratet. Dann hatten die fnrchtban Enttäuschung kam. I sie das Richtige für Jlschen nicht Wicker gefunden.
Und vielleicht war eS auch gut, ein« ganz ante« I Horst blieb eine Wette, plauderte mtt seinem Mädel- Frau heimzufühttn alS bie toar, die er einst an seine chen. Das Sind toar zu ernst, z« reif für sein Alter. Seite geträumt . I Es hatte nicht die frühe Uckerreife der Bettiner W.-
-- C\^la Mutter für Jlschen Backfische, die Horst so vechaßt waren, Jlschen war
. OQ "r - *■ -* 1 ein versonnenes, ernstes Kind, das vom wirklichen
Leben noch keine Ahnung hatte und nur in ter Welt
Breslau, 10. März. Die »Schief. Volksztq." I . 3* diesen Tagen sind es 60 Jahre, baß in Marburg wecket o«S Warschau: Der KttegSmtntster stlmntte der I bin« Anzahl Männer zvsammentraten unb getreu dem Errichtung bon 17 neuen Garnisonen tn Polen zu. 14 I Wahlspruch: „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr'" dieser Stationen befinden sich tn unmittelbarer Nähe l eine Freiwillige Feuerwehr ins Leben riefen. Mit die er oberschlcstschen Grenze. | Veranlassung hierzu gab die Stiftung einer neuen Feuer-
Eft» Mltzversiiindni». rspritze feiten? der Aachen-Münchener Feuerversicherungs-
wd. Berit«, 10. März. Gestern Nacht twurben i Wenn sich heute derartige Wohltäter im«
infolge eines bedauerlichen MttzberstänbntsseS berschte- I ten würden, erübrigten sich solche lange, in Anbetracht her bene Mitglieder der internationalen Gewerkschastskom-1 finanziellen Lage nuferer Stadt wohl verständlichen ?lns- Mission auf der Rückreise bon Oberschlesien auf dem Irina Übersetzungen über Anschaffung von Feuerlöschgerälcn hiesigen Bahnhöfe durch Beamte des Eisenbahnbe-1 und Feuermeldeeinrichtungen in den Stadtverordneten-
Pollzetpräsi- sitzuugen von selbst. Trotzdem wäre e5 kein Fehler ge- gellärt 6®te &erten teueben** a* * I rtK^n‘ den in dieser Hinsicht vor dem Kriege ergangenen
und mittels zur Verfügung gestellter^ Kraftwaaeir in ^""§^^8«» Folge zu leisten, denn damals ließ sich noch ihre Hotel» befördert 8 I manches anschafse« unb emrichten, was heute 20- und
A)mak, fr nachdem sichs dir Betteffenden bezahlen lassen, kosten würde. Mit der geplanten Anschaffung einer Dampsspritze, der Einrichtlinq der Feuermeldeanlage ttfto. wird eS deshalb so bald nichts wecken. Also wie gesagt,' <
Immission hat dem Rrichskommiffar für die besetzten I terin, Frau Elisabeth Mentzet der Freiwilligen Feuer- -cheiniscki-m Gebiete mfiqeteilt, daß der Veröffentlichung I ™fbr zum 50jährigen Stiftungsfest gewidmeten Gckicht. ter Sitzungsberichte bet parlamentarischen Verhaute I 0,6
Everling (D. Bpt): Die Frage, ob her Ktnifret Koch die zu seinem Haushalt ersockerliche Svar- samkeit übt, läßt sich nicht so leicht beautworten. Dem Minister stimmen wir zn, da schon um der besetzten Gebiete willen, jede Unruhe vermieden werten muß. die durch Absichten in der Richtting der Zerschlagung Bren- MnS hervorgernfkn werden könnte. Eine Eteenpklicht ist es, der Beamten in dem besetzten Gebiet und aus den anneftirrten Gebceten zu gebenfen. Der Religionsunier- rtebt soll ein ordentliches Lehrfach ter Schule fein. Das ReichSschulgefetz wird hoffentlich ter großen Mehrheit te» Volks nicht den Fehdehandfchuh hinwerfen. Wir l « < •> v s. , .. . X.
wollen nicht das Neue, das wecken will, vorurtrilrvoll ver-1 toirfu?t9 ,aII£r Arbeiter und der arbeitenten Intel!:- toerftn, wir wollen aber auch das gefchichtlich Gewordene nicht plötzlich abfchaffen. Je grausamer die Feinte auf vnS einhauen, desto eher wird der Tag kommen, an tem ter Deutsche wieder den Deutschen versteht. /Beifall rechts und HSudellatichen, welches der Präsident rügt.)
Minister des Inneren Koch: Wenn ein Land hör ben Erziehungsberechtigten eine negative Erkläning bezl , des Religionsunterrichtes fordert, so kann ich dag-geu I - verfassungsmäßig nicht einschreiten. Ich persönlich ziehe I tob. Berlin, 10. Mörz. Die Transportbewequno
E-ve Erklärung vor Ein Reicksgrietz müßt- ter Abstimmunqsb'rechl-'g eu nach Otersch/efien nimm diesen Punkt regeln DaS Vorwort zur Verfassung, te? hren geregelten Fortgang. Die ersten Züge mit fast
to<?Lrd£n T 10000 Mstimmungsteeecht-gtkn sind im Eiseubabn-
. äxäääoS ?ä r* "*b;
i ein solches Vorwort beigegeben wird. Von den Röster 1 *" be” Abstlmmungsgeb'et angekommen unb
des Etats meines Ministeriums muß man bte Betrag, du ihren Besttrnmungsort erreicht. Nachrichten über
• für bte Sicherheitspolizei unb die Tumulssckäten abziehen ’ieanflanbttngen oder über Sckwierigkei'en beim Gr N'- ' Abg. Dr. MoseS (Nnabh.): Die Außenpolitik ein?/' I ''berschritt sind nicht bekannt geworden. Aus offen I Volkes ist abhängig von seiner Innenpolitik. Das Nriri' I Stationen Scklcsieus toirb gemefbet, baß bie Stirn- । des Auslandes, auch das der Neutralen über uns, ist vich' I Ttitng ber A st'mmunqsberechtigten vor-üriich ist. Be' .!inb bif Einwohnerwehren in Bavrrr I >er Einfahrt der Souherzüge auf den Haltestellen "ÜJ? bat der Minder daratll herrscht jubelnde Beqristeruug. Unter den Rrilendeu
ntcot geantwortet? Spielplätze würden nicht nur bi 1' * *•' —
Tuberkulose mindern, sondern a-ch daZ juaendliche Ver- b«cbertum. Der Rckner wendet sich dann gegen bi' Sumte unb Moderevuen. Der Presseball mit feiner Mckelchau war ein Skandal und ein noch größerer dü Auwefenheit der gefamten Regierung auf btefem Presse ball, zumal aus ben Logen bie Diplomaten be? Ausland!-.- zufahen. Wenn ber Reichskanzler eurer solchen Schauste/ Ittng beiwohnt, wo der Sekt in Strömen fließt, da mttf da» Ausland stutzig werten, und hie Neutralen müsse'- i Öre Hilfeleistung einstellen, auf bte wir lriter nock
Dep XtTttttttph bcs Lebens. Zischen schaute froh überrascht auf, als sie ben I Botet sah. „Papachen!" Es kam nicht ost vor, bass Roman von Lola St«tt». Horst, der Vielbeschäftigte, Zeit für sein Töchterchen
49. Fortsetzung. I fand.
Horst Volkmer wußte, er konnte an viele Türen I „Allein, Jlschen? Wo ist denn dein Fräulein mal klopfen und überall wücke ihm freudig anfgetan. Sein I Wickers"
Name bestach, seine pekuniäre Existenz-war glänzend,! „Ausgegangen. Sie wollte gern einen Extra abend reine Persönlichkeit gefiel. Aber ihm gefiel so leicht! haben. Und mtt liegt wirklich nicht viel an ihrer keine Frau. Und wenn e» eine sein sollte, fo schien | Gesellschaft"
ÜSZ« E Ihnen ungleich I braucht werde, durchs b« die Sicherheit ober die Würk
Stimmzettel» bekunden, daß Oberichlefien deutsch ist! » ,
und mit dem größeren Baterlande, dem es seine Kultur I18la?ttrn' 10" ^ärz. Meter samt, und blühende Entwicklung verdanft, auf immer verbunden |, Zettunge« der Pfalz tonte heute die Borzen« bleiben ßoll. 6te legen darüber hinaus anch Zeugnis ab, I fttx verhängt daß wtt Deutsche zusammeugrhören, nicht allein! ---♦—
tn guten Tage«, sondern auch in Zeiten schwerster Rot. I fv? < . o- «
Einig trab gemeinsam müssen wir uns aus den Röten! PDlNlfche TageSNaMNtyteN.
Th,I ®le Krnftstattone« Deutschlands. Staatsmlnisier kämpfen. Und dies« Zuversicht bttte ich Sie auch denen IS1 egerwald hat auf dem Reichsverbandstag der zu bringen, bte in Oberschlesten auf btefen Tag feer Ent- Land- und Fotttwirtschastltchen Fach-- und Körper, schewung Watten. Setzen Sie auch dort Ihr Bestes ein. I schaftsbeamten am 6. März tn Berlin tn einem Vor. E» geht um die Heimat f» geht mn Deutschland. Bon I trag über den .Weg zum Wiederaufbau'' geäuf-.rrf Öerje« wünsche ich Ihne« glückliche Reise «nd eine» l-Früher haben wir einen statten Staat gehabt, gestützt schönen Abstttunungssteg! r |auf Monarchie, Heer und Flotte; man mutz
lsich damit abstnden, daß tn absehbarer Zeit dies, sKraftstattonen nicht wieder anfgerichtet werden." i Dtt ErderckEriins heß SrtSLsr;^, I» dem RefchStagsauSschnß, ber die neuen ^Softgebühren Berät s wurde von Abgeordneten der Deutschen Volkspartei der ^Antrag gestellt, das Ortsporto, das bekanntlich bei der letzte« TartferbSbnng abgeschafft worden ist, wieder cinzufübren. Da der ResicnmgZvertteter sich unter gewissen Borausfetzungen mit. dem Vorschla, einverstanden erklärte, kann man damit rechnen, daß tn 3« fünft wieder ein Pr-tSunterschted zwischen Ortsporto uni sonstigem Briefporto gemacht toirb.
Dnttfchfeiudkich« Ausschreitungen In Brüssel. In Brüssel stürmte eine Gruppe von Kriegstellnebmer» bte Wobtmng eines Deutschen nnd verletzte den In- , ... „ - - - - ।teber schwer. Als bte Polizei einschritt und Ver-
stütere polmsche Uuterkommtssar von Obergloga«, Ob- ! Haftungen vornahm, verfuchte das Publikum, das Re- remba, ber wegen fenngntben Verdachts in Oppeln ver- I vier zu stürmen. Die Unruhen nahmen erst ein Ende testet worden war, ans Beranlassung der interallüerten I als dtt Verhafteten «nttaffeu wurden.
Kommission an» der Haft entlasfen worden ist j _____
Gegen Obrem da schweben anch wegen anderer Vergehen I
Untersuchungen bei der Staatsanwaltschaft. [ ZUlN SuMläUtTt bet Freiwilligen
14 neue polnische Ganttsonen an der oberschlestfche« I
tetan «ckacht. fie in einer Pension erziehen zu lassen. Aber er mochte sich von seinem Liebling nicht trennen «S£ÄJSTl»I Unpolitische Tagesnachrichten. eine neue Mutter für Jlschen war doch wohl bie { Die eigene« Eltern rreutrbet Berlin, 11. März, einfachste und natüttichste Lösung aus allen Schlottrig- Meldung des „B. T." aus Halle hat dl«
1 9 8 dortige Polizei sestaestellt, daß der seit Monaten ver-
' ‘ cwL ... „ , _ „ ö Imifrte Kinobesttzer Schatz und dessen Ehefrau im März
Aber wtcker uberfttt ihn der Zweifel, ob Karla 119'30 von den eigenen Sdbnen mit einem Bell erschla-
Borgweg die richtige Mutter für Jlschen sein wücke? !und beraubt worden find. Die Leichen wurden in kF,ess-tzun» feint) | einen Bach geworfen. Nachdem die Mörder das Kino
19 “ 1 J 1 l und die Wohnungseinrichtung der Eltern verkauft hatten. baben fie stch nach Magdeburg begeben, wo sie setzt berbaffet worden sind. — Der tn seiner Wohnung in Schöneberg unter sonderbaren Umständen tot aufgk« !kundene achtttgläbttge Freiherr v. Waugenhcim ist, wie die Ausnahme des Tatbestandes ergab, keinem Verbrechen zum Opfer gefallen. Der Tod tst wahr- scheinttcv vcktzkich etngetreken.
Serflaftimg von Kohleufchieber«. Breslau, 10. März. Die .Neuesten Nackr." melden, dem RelkhS- wafferschutz, Gruppe Breslau, fei es gelungen, eine weitverzweigte Schiebrrgefellschast aufzudccken, die mit gtjäkschten Wiegekarten Dampferkohle verschob. Rach den bisberlgen Ermittlungen dürsten von November 19W bis Februar 1921 etwa 12000 Zentner Kohlen d« Allaemcinbeit entzogen worden sein. Annähernd C00 Zentner wurden beschlagnahmt. Acht Beteiligte wurden verhaftet. Bisher sind dreltzlg Personen in die Anaelegenbett verwickelt.