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Marburg Wag, dm 8. Mj (Lenzing)
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Amtliches Verkündrgungsblatt des Kreises Marburg.
Anzeiger für (das früher kurhessifche) Oberhessen
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Ablehnung der neuen deutschen Gegenvorschläge.
Sofortiges Inkrafttreten der Zwangsmaßnahmen.
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rvb. London, 7. März. In der Sitzung der sLoudsner Konferenz erklärte Dr. Simons es für Xn >.nLglich, die Pariser Beschlüsse auzunehmen. An- sgesichls deS großen Unterschiedes, der zwischen diesen tDeschlüssen und den deutschen Vorschlägen besteht, Schlage die deutsche Delegation trotz größter Bedenken eine vorläufige Lösung der Frage vor. Deutschland sei bereit, einer Regelung für die ersten fünf Jahre auf folgender Grundlage zuzustimmcn:
Feste Annuitäten in Höhe der Pariser Beschlüsse, »iid für die I2prozentige Aussuhrabgabe, die uns- nicht zweckmäßig erscheint, ein Aequivalent. Vor - Aussetzung für dieses Angebot sei, daß Ober- jchl esieu bei Deutschland verbleibe und Deutsch- -kand volle Handelsfreiheit erhalte. Ob jetzt Don ein Vorschlag gemacht werden solle, liege in der Hand der Verbündeten. Falls sie daraus entgingen, Würde die. deutsche Negierung mit Sachverständigen Einzelheiten ausarbeiten und möglichst bald in Beratungen über den Gesamtplan der Rcparationsschuld «intreren. Sollten die Verbündeten aber ans einem fssortigen definitiven Angebot bestehen, so sei die Dele- tzation auch dazu bereit. Doch müsse er, Simons, ton eine Woche F r i st bitten, um die Sache mit dem LaoineU zu besprechen. _ I
Simons ging dann in längeren Ausführungen aus die Rede Lloyd Georges fern 3. März ein. Die Eimmg endete mit der Erklärung Lloyd Georges, daß, obwohl über die Antwort der Verbündeten kein Mveisel bestehen könne, die Prüfung der sehr gut durchgearbeiieten deutschen Erklärung eine Vorbedina- Wng für die Antwort der Verbündeten sei. Deshalb Mgr er Vertagung auf nachmittags 4l/i Uhr vor.
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i. wb. London,?. März. 6 Uhr 48 nachm. Zn Der lfeutigen Nachmittagsfitzung der Konferenz et« kille Lloyd George die Antwort der Verbündeten. Die BerSündetrn feien leider gezwungen gewesen, da die deutschen Cea.envorschläge ungenügend feie», die Sanktionen in Kraft treten |« lassen. Den Abschluß eines Provisoriums könnten sie nicht annehmen. Lloyd George begründete dann näher, warum der sofortige Eintritt de« Sanktionen notwendig gewesen sei, und erklärte werter, die Welt brauche ein Definitivum. Lor allem zwei Punkte seien es, die sofort geregelt «erden müßten: 1. die Besprechung der Faktoren, «eiche als Aequivalent für die Aussuhrabgabe in vctracht »amen, sowie die Beteiligung der Verbündeten au einer Besserung der deutschen Wirtschaft und 2. dir Art und Weise der Zahlung.
Neichsminister Dr. Simons erklärte, daß die deutsche Delegation über die Antwort beraten «ässe, und zog sich mit der deutschen Delegation in rin anderes Zimmer zurück. Die Konferenz tagte weiter und erwartete die Antwort der deutschen Delegat io», die um 8 Uhr abends noch beriet.
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tob. London, 7. März. In seinen Aussüh- htngen bei der heutigen Sitzung der Konferenz hob Reichsminister Dr. Simons besonders folgende Pun'cke hervor: e
1. Die Schuldfrage kann toeber durch den Frirdensvettrag noch durch Zwangsmaßregeln ent» schieden werden. Nur die Geschichte kann die 83er» in! Wörtlichkeit zum Weltkriege entscheiden. Wir seien ben Ereignissen noch zu nahe. Ob eine einzelne Nation russchliesttich schuldig an diesem Kriege erklärt werden könne und ob diese Nation Deutschland sei, würde kaum durch die Unterzeichnung des FrichensvertrageS entgültig entschieden werden können.
2. Die Zwangsmaßnahmen seien durch die Vorschriften des Friedensvertrages nicht gerecht- fcrtigt. Di. Zwangsmaßnahmen stehen auch im ^kgerisatz z« dem Völkerbundsvertrage. Nach Artikel 17 des Völkerbundsvertrages kommen bei Streitigkeiten fischen Mitgliedern des Völkerbundes und einem Staate, des nicht Mitglich sei, das im Artikel 15 'vrgesrhene Schiedsgerichtsverfahren zur Anwendung Deutschland sei nicht Mitglich des Völkerbundes, habe aber den Vertrag unterzeichnet und ft lege deshalb im Namen der deutschen Regierung Eierlichen Protest gegen die augebro^ten Zwangs- rin.
Lieber Zwangsmaßnahmen statt Erdrosselung.
Wb. London, 7. Mürz. HavaS meldet: Dtr „Sundah Times" veröffentlicht eine lange -Unterredung mit Dr. Simons, die tn großen Zügen die deutsche Antwort auf die Rede Llov» Georges wieder- givt. Simons erklärte, daß Deutschland durch die Unterzeichnung de« Versailler Vertrages ein für alle mal zugab, datz es den Krieg verloren hatte. Er habe tn Stuttgart niemals erklärt, datz Deutschland nicht am Kriege schuld war, sondern lediglich, datz es nicht allein die Schuld trug. Die Verantwortung ist geteilt. Das deutsche Volk wird niemals ptgeben, datz es allein die Schuld mrf sich nehme« soll. Die dc-ltschen Arbeiter sind bereit, am Wiederaufbau der zerstörten Gebiete mitzupelsen, aber wir erheben Einspruch gegen die lange Dauer der 42 Jahre, welche zwei Generationen treffen würde. Wir sind der Ansicht, datz die festen Jahreszahlungen zu hohe Summen festsetzen. Wir betonen, das; wir schon 20 Milliarden bezahlt haben. Das deutsche Volk verweigert die Pariser Zifsern. ES wird lieber Z >v a n g S m a tz n a h m e n aus sich nehmen, alS die wirtschasiliche Erdrosselung, die die Folge der Pariser Beschlüsse wäre. .Wenn Deutschland sich wieder emporgearbeitet, werden unsere Zahlungen natiir- ltch auch in die vöbe gehen. Ich toerbe beantragen, datz die Kommission unsere Erklärung einer Prüsung unterzieht. Schlügt nun sie ab, so ist der einzige Ausweg die Anwendung der ZwangSmatznahmen. Aber Deutschland kann die von der Konferenz festgesetzte Summe nicht bezahle».!."
Abreise der deutschen Vertreter.
wb. London, 7. März. (Havas.) Dr. Simons hat cs abFelehnt, das Abkommen vo« Paris anzunebmen. Er hat gegen die Zwangsmaßnahmen Einspruch erhoben, erhielt jedoch keine Antwort. Die Sitzung wurde um 8Ve Uhr aufgehoben. Die Drlegaiio-r wird London morgen verlaffrn.
wb. London,?. März. (Abrnds 8 Uhr.) Die deutsche Sdegatien beabsichtigt, morgen »ie Heinr- -e'se nach Mrlin anzrttretrn.
Keule MM 6« sHiiini6fi! MMWen
wb. London, 7. Mürz. Der Beginn militärischer Operationen wird auf morgen festgesetzt.
wb. D L s f e l d o r f, 7. Mär^ Wie es» Benrath gemeldet wird, sind dort dr- ersten französischen Truppen eingetroffen, die für die Besetzung Düsseldorfs in Frage kommen.
Elberfeld, 7. Mär». Die „Bergisch-Märkische Zeitung" meldet aus Opladen: Seit heute mittag ziehen durch die Stadt Franzosen in der Richtung auf Düsseldorf. Die Zahl der bis zur 5. Nachmit- tagsstunde durchmarschierten Truppen wird auf etwa 1000 Mairn geschätzt. — Das Bürgermeister- arttt von Solingen ist von der englischen Besatzungs- behörde aufgefordert worden, für die Unterbringung einer Besatzungstruppe von 1000—1500 Mann Borkehrungen zu treffen.
wb. Paris, 7. März. (Haves.) Die Repa- rationskonferenz wird zu keiner Verständigung führen. In der Tat bleiben die Deutsche« bei den Anerbietungen stehen, deren Einzelheiten bereits bekannt sind. Die Verbündeten erachten V. re Bedingungen einstimmig für unannehmbar. Die Strafmaßnahme« werde« unverzüglich in Kraft treten, namentlich die Besetzung von Düsseldorf. Vriand dürste Dienstag aus London nach Paris abreisen.
wb. Paris, 7. März. Wie HavaS meldet, ist der Oberste Krieg Scat heule nachmittag um 2 Uhr im Elysee unter dem Borsitz des Präsidenten der Republik Millerand zusammengetreten. Alle Mitglieder mit Ausnahme des Ministerpräsidenten Briaud und des Marschalls Fcch waren anwesend.
Bereitstellung englischer Streitkräfte.
wb. Paris, 7. März. Das „Echo de Paris" meldet aus London: Infolge der Unterredung zwischen Marschall Wilson und Fach hält sich -ine britische Division bereit, nach dem Rheinland in Marsch gesetzt zu werden. Sie soll bereits auf Kriegsfuß stehen und von General Ranen befehligt werden. Auch die englische Flotte ist zum Eingreifen bereit, falls die Berbündeten beschließen würden, den Druck auf Deutschland durch Maßnahmen zur See zu verstärken.
„Die Boche/ bezahlen aMtS“.
Das spanische Blatt, „Dehnte" bringt einen febt scharfen Aussatz, in dem es bervorhebt, dass ein großer Teil des Geforderten von Deutschland nicht gLfchul- det werde. Der Verfasser sei Augenzeuge gewesen, tote ^pie Franzosen au» ^rategkschcu Rücksichten ihre
eigenen Ortschaften zusammengeschossen hätten. Schon damals habe es freilich ge- hettzen, datz die „Boches alles bezahlen würden." — Ein gut Teil der Zerstörungen fällt weiter der englischen Artillerie zur Last.
Feste Haltung im besetzten Gebiet.
Berlin, 7. März. In den von den Sanktionen bedrohten Gebieten haben zahlreiche Protestversammlungen gegen die Pariser Beschlüsse stattgefunden. Im Wuppertal läuteten gestern mittag alle Kirchenglocken zur Einlettung großer Kundgebungen. In Barmen und Elberfeld, im Regierungsbezirk Trier stellten sich alle Parteien von den Dsutschnationalen bis zu den Sozialdemokreaten geschloffen hinter die Reichsregierung.
Berlin, 7. März. Der Oberbürgermeister der Stadt Duisburg richtete nach einer Meldung des „Bett. Lokalanz.^ ein Telegramm an den Reichskanzler, in dem es heißt, die Stadt Duisburg erwarte von der Reichsregierung die weitere Ablehnung aller für unser Volk unerträglichen und unerfüllbaren Bedingungen. Mit der Bürgerschaft Duisburgs, dem die Schrecknisse der Besetzung drohen, wisse er sich einig in der selbstverständlichen Auffassung, daß bei den Entschließungen über das Schicksal des Reiches die örtliche Not nicht in die Wagschalc fallen dürfe.
. - Die Zollgrenze am Rhein.
wb. London, 8. Mörz. Briand hat dem Ront-rSÄ-o mitoeteilt, daß des neue Zollregime im besetzten Gebiet Donnerstag in Kraft treten werde.
Das „Entgegenkommen" der Verbündeten.
tob. London, 7. März. Ter Sonderberichterstatter von Havas meldet: Auf Veranlassung von Lloyd George ist eine Verständigung unter den Verbündeten über folgenden Plan zustande gekommen:
1. Feste Jahresraten von drei MMatt>en Goldmark für die Tauer von 30 Jahren anstelle der vorgesehenen 42 Jahre, 2. die Erhebung einer ?lbgabe von 30 Prozent attf die deutsche Ausfuhr, die durch die Einfuhttänder vorzunehme« ist mit einem festen Mindestsatz und genügender Sicherheit. Diese Abgabe könnte nach fünf Jahren sechs bis acht Milliarden Goldmark einbringen. Was den verbleibenden Restbetrag betrifft, d. h. den Unterschied zwischen der Gesamtsumme der festen JahreS-ahlungen be5 Pariser Planes zuzüglich der 12prozentigen Aussuhrabgabe einerseits und der Gesamtsumme von 30 Jahresraten des neuen Planes zuzüglich der 30prozentigen Ausfuhrabgabe andererseits, so würde man in Gemäßheit des Artikel? 234 des Vertrages von Versailles es der Rcparationskommission überlassen, den 2S>rt und die möglich werdenden Ausgleichsleistungen fest zustellen, um den Betrag des Pariser Abkommens vollzumacheu, nachdem sie erst den Gesamtbetrag des den Verbündete« geschuldeten Shadenersatzes festg-stelll haben wird.
Diese Lösung ist im wesentlichen dem Pariser Abkommen glei ch°w erti g.
Pressestimmen.
Berlin, 7. März. Einstimmig bezeichnen die Blätter das Jnkrastsetzcn der Sanktionen als einen Bruch des Friedeusvettrages. Sie mahnen aber gleichzeitig das deutsche Volk, das neue Leid mit Geduld, Fassung und Ruhe zu ertragen. Tas „B. T." schreibt: Deutschland hat durch seine letzten Angebote einen bis zum Selbstmord gehenden Berständigunoswille« gezeigt. Daß daS deutsche Volk über dem Schrecken über die Sanktionen das Gleichgewicht verloren habe, wird niemand behaupten können, der es sieht. Auch die „Germania" betont, daß Deutschland seinen guten Willen zur Erfüllung der Reparationsverpflichtungen aus der Londoner Konferenz bis zum Alleräußersten bewiese» habe. Sowohl der „Lokal-Anz." wie auch die „Tägl. Rundschau" stellen fest, daß die Entente von vornherein den Bruch gewollt habe, um durch den neuen Gervallakt die französischen Militaristen zu befriedigen. Wie das letztgenannte Blatt hervorhebt, hat der Vormarsch der Franzosen schon gestern noch zu einem Zeitpunkt begonnen, als man in London noch verhandelte oder sich den Anschein gab., als prüfe man noch ernstlich die deutschen Angebote. Der „Vorwärts" nennt die Zwangsmaßnahmen den Gipfelpunkt wirtschaftlicher Ratlosigkeit der Verbündeten. Die „Freiheit" nennt die Anwendung der Sanktionen die Wiederaufnahme des Krieges mit wirtschaftlichen Mitteln.
AM Des MMiWM.
wb. Berlin, 7. März. Der Reichspräsident hat folgende Proklamation ergehen lassen:
Mitbürger! Unsere Gegner im Weltkriege haben unerhörte und unerfüllbare Forderungen an Geld und Gut an uns gestellt. Wir selbst nicht nur, auch unsere Kinder und Enkel sollen Arbeitssklaven der Gegner werden. Durch unsere Unterschrift sollen wir einen Vertrag besiegeln, den o.uszuführen, auch die Arbeit von Eenerattonen nicht genügt hätte. Das durften, das konnten wir nicht tun. Unsere Ehre, unsere Selbstachtung verbietet es. Unter offenem Bruch des Friedensvertrages von Versailles sind die (Segnet zur Besetzung weiteren deutschen Landes geschritten. Der Gewall können wir Gewalt nicht entgegensetzen. Wir sind wehrlos. Aber hinausrufen können wir es, daß es Alle hören, die noch die Stimme der Gerechtigkeit erkennen. Recht wird hier zertreten durch Gewalt. Mit den Bürgern, die die Fremdherrschaft erdulden müssen, leidet das Volk. Ehern zusammenschmieden soll uns dies Leid zu einigem Gefühl, zu einigem Wollen. Mitbürger, tretet der fremden Gewaltherrschaft mit ernster Würde entgegen, bewahret Euren aufrechten Sinn, aber laßt Euch nicht zu unbesonnene» Taten hinreißen. Harret aus, habt Vertrauen. Die Reichsregierung wird nicht eher ruhen, bis fremde Gewalt vor unferm Rechte weichen muß.
gez. Der Reichspräsident Ebert. Der Reichskanzler Fehlen 5 ach.
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Stinnes.
Eine Anzahl englischer Blätter, bar^nter der „Manchester Guardian" „bestätigen" — wer mag sic wohl darnach gefragt haben? —, daß die anscdrohten militärischen Sanktionen, d. h. die Besetzung von Duisburg, Ruhrort und Düsseldorf, gegen St inne? gerichtet seien. Zur (Erläuterung wird bar.?, hinzugefügt, daß Herr Stinnes die Seele de? deutschen Widerstandes sei, daß er die deutsche Regierung von einem höheren Angebot als dem bentschcn Gegenvorschlag abgchalte« habe. Deshalb müsse man ihn durch die Sanktionen in erster Linie treffen.
Lloyd George hat bereits in einer feiner früheren Reben einmal auf die Haltung des Abg. Stinnes im Spaa angefpiegelt und dazu bemerkt, die deutsche Regierung müsse sich von dem Einfluß der Männer des Jahres 1914 freimachen, wenn sie Entgegenkommen finden wolle. Jetzt soll in einer noch gröberen Form dem deutschen Volke vorgefp-egelt wurden, daß einet ehrlichen Verständigung über die Entschädigungsfrage nur der Abg. Stinnes im Wege stehe und daß dessen Widerstand gebrochen werden müsse. Die Empörung des deutsche« Volkes, die sich in einer erfreulichen Einmütigkeit gegen die Erpresser richtet, sott dadurch abgelenkt werden, und man rechnet wohl damit, daß ■5 auf diese Weise gelingen könnte, ben einfältigen - -sichere Michel wieder einmal am Narrenfeil z«
.'N.
Wenn die Engländer den ihnen verhaßten Hug» Äinnes als die Seel« des Widerstandes ansehen, so iann sich dieser weitblickende Wirtschaftsführer ba5. nur zur Ehre anrcchnen. Die englische Propaganda^ wird ihr Ziel diesmal nicht erreichen, wenn leibet auch ein großer Teil deutscher Zeitungen sich dazu hergibt, die englischen Meldungen in der krit'ksoscsten Form dienstfertig weiterzugeben. Hugo Stinnes hat die deutsche Regierung nicht nur nicht von einem höheren Angebot abgehalten, sondern von ihm stammen jene Vorschläge, von denen es hieß, daß vom induftttetter Seite viel weitgehendere Vorschläge gemacht worden seien als von finanzieller. Man hat schließlich geglaubt, ben StinueSschen Ideen nicht folgen zu können unb dann die Vorschläge ausgestellt, die in London übirreicht worden sind.
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Danzig.
General Haking gegen das Militärmandat Speien* wb. Warschau, 7. März. Der Pariser 6ow derberichterstatter der „Gazetta Warszawska verr öffentlich! den Wortlaut des Gutachtens des Oben kommissars von Danzig Generals Haking. Dieses spricht sich gegen die ttebertragung des Militär Mandats an Polen aus. das Danzig weder bei ®w