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des Landratsamtes Marburg.

Die Staatlichen Landbeschäler sind derrits BMf den Gesttttsdeckstellen eingetroffen und tön« Men von den Stutenbesitzern benutzt werden.

Das Deckgeld beträgt 205 X und ist vor dem 11. Sprunge zu zahsen. Das Füllengeld beträgt für 1921 je 300 M. Will der Stutenbesttzer »kchsljährig vom Nachweis der Trächtigkeit der Stute und dem zu zahlenden Füllengelde befreit sein, so sind vor dem 1. Sprunge 355 .U (Deck- tind Füllengeld im voraus) zu entrichten. Stu- tenbcsttzer, welche Landwirte oder Selbsterzeuger sind, haben in Anrechnung auf das zu zahlende Dcckgeld für lebe den Landbeschälern zugeführte Stute vor dem 1. Sprunge % Zentner Hafer in natura zum Höchstpreise von 72% X le Zentner an den Gestütwärter abzuliesern. Tie durch die Haferlieferung abgegoltenen Sprunggcldteilc .Werden auf das sälligcTeck- und Füllengeld an- stzerechnet, fodcrtz nur soviel Deck- usw. Geld zu Wahlen ist als dieses mehr beirägt wie die Hafer- I Vergütung.

! Tie Hafer Ablieferung an,, die Gestütwärter ' kann sogleich erfolgen.

! Die Deckstunden sind wie folgt festgesetzt: für Februar von 810, 11-12 Uhr vorm., 46

Uhr nachm.

für Mürz und April von 69, 1112 Uhr vorm. 46 Uhr nachm.

für MaiJuli von 6-9, 11-12 Uhr vorm., 79 Uhr nachm.

Marburg, den 28. Februar 1921. (269

Der Landrat. I. V.: Loock.

Nachweisung

über im Monat Februar ausgestellte

Ljd. Gültig Nr. vom 598 1.2.21 699 5.2.21 600 13.2.21 601 1.2.21 602 >26.2.21

Jagdscheine.

Math. Peter, Landw., Unterrosphe Erich Ax, Tierarzt, Niederwalgern Gg. Kirsch, Reg.«Landm., Marburg Jobs. Schütz, Landw., Betziesdorf Heinrich Corsten, cand. med. dent. Marburg.

Wird veröffentlicht.

Marburg, den 1. März 1921. (271

Der Landrat: v. Lvewenstein.

Einfuhr von Vieh aus dem Freistaat Danztg.

Auf Grund einer Vereinbarung mit Ver­tretern des Freistaates Danzig «nd der West- preußischen Herdbuchgesellschast in Danztg habe ich mich bereit erklärt, die Einfuhr von Herd­buchtieren (Rindern und Schweinen) aus dem Freistaat Danzig nach Deutschland unter folgen­den Bedingungen zuzulassen:

1. Für lebe« Tier mutz eine Bescheinigung der Herdbuchgesellschaft in Danzig vcigebracht Werden, datz es sich um ein eingetragenes Herd- buchtier hanbclt. Die Identität ist durch Or-

marke und AbstammungSnachweiS für jedes Tier sicherzustellen.

2. ES mutz eine amtstierärztlkche Be­scheinigung darüber beigebracht sein, datz die Ursprungsbestände auf anzeigepflichtige Tier­seuchen untersucht und seuchenfret befunden worden sind.

3. Es mutz ferner eine polizeiliche "ober amts- tierärztltche Bescheinigung barüber betgebracht werden, datz die Ursprungsgemeinde nach dem Stande der Seuchennachweisung frei von Maul- und Klauenseuche, Lnngensenche und Rinder­pest ist.

4. Die den polnischen Korridor berührenden Transporte müssen durch den Korridor in plom­bierten Wagen durchgesübrt werden.

Die Vorschriften über die amtsticrräztliche Grenzuntersuchung bei der Einstihr bleiben un­berührt.

Für das auf Herdbuchauktionen gekaufte Vieh ist mit der Behörde in Danzig noch ver­einbart, datz alle der Auktion zugeführten Herd­buchtiere am Tage der Auktion amtstierärztlich untersucht werden müssen.

Die eingeführten Tiere sind am Bestim- ntungsort 14 Tage lang in besonderen Ställen aufzustellen und unterliegen der polizeilichen Beobachtung. Sie sind während dieser Zett ge­trennt $it warten und zu Pflegen und nach Ab­lauf der Frist nochmals amtstierärztlich zu untersuchen.

Die Grenzstellen haben die Ortspolizeibe­hörde des Bestimmungsortes der Tiere recht­zeitig, nötigensalls telegraphisch, von dem Ein­treffen der Tiere zu benachrichtigen.

Die Einfuhrgenehmigung wird hiernach von Fall zu Fall von mir erteilt werden. Bon jeder Einfuhrgenehmigung, die den dortigen Bezirk berührt, wird rechtzeitig, nötigenfalls telegra­phisch Mitteilung gemacht werden.

Berlin W. 9, den 12. Februar 1921.

Ministerium für Landwirtschaft, Domänen und Forsten.

I. A.: gez. Helltch.

Wird veröffentlicht.

Marburg, den 2. März 1921. (273

Der Landrat. v. Loewenstein.

Die Sperrmatzregeln wegen Maul« und Klauenseuche werden in nachfolgenden Gehöften aufgehoben:

in Erfurlshausen bei Joh. Franz Riehl, Gre­gor Dätscher und Lorenz Diehl, in Niederkletn bet C. Schultheis, in Momberg bei Jos. Schlitt, in Stausebach bet E. Daube.

Kirchhain, den 25. Februar 1921.

Der Landrat: v. Gilsa.

WWe Betonnimfliiungen

des Landratsamtes Kirchhain

In dem Handelsregister Abt. Ä. 9lt. 71 ist zu der offenen Handelsgesellschaft Prediger & Co. in Kirchhain heute eingettagen worden:

Die Gesellschaft ist aufgelöst. 1752

Kirchhain, Bez. Cassel, den 4. März 1921.

Da» AmntSgericht.

Bekanntmachung.

Bet dem Argenstetn-Ronhäuser Spar- und Darlehnskassenveretn, e. G. m. u. H. tn Argen- stetn, ist heute in da» Genossenschaftsregister unter Nr. 7 eingettagen worden:

»Der Landwirt Georg Fegmeier aus Argenstet« ist anS dem Vorstande ausgeschie­den und an feinet Stelle der Steinhauer Jo­hannes Steinmüller tn Argenstein gewählt worden, durch Beschluß der Generalversamm­lung vom 18. Dezember 1920 ist der Geschäfts­anteil von 10 X auf Einhundert Mark er­höht; § 41 der Satzungen lautet jetzt: Fedes Mitglied ist verpflichtet, einen Geschäftsanteil von Einhundert Mark tn die Kasse einzulegen usw.-

Fronhanse«, den 1. Februar 1921. 1753

Da» Amtsgericht.

Mtzch-Mkits.

Freitag, de« 11. März, von 10 Uhr ab, tn der Greif'schen Gastwirtschaft zu Wehrda.

83 Eichen-Stämme, 3 bt» 13 m lang und 26 bis

67 cm Durchmesser,

72 Lörchen-Stämme von > bis 16 m lang und 18 bis 37 cm Durchmesser,

21 Ftchten-Stämme von 8 bis 18 m lang und

15 bis 27 cm Durchmesser,

10 Kiefern-Stämme von 6 bis 13 m lang und

23 bi» 37 cm Durchmesser,

7 rm Eichen-Rutzroklm, 2% m lang,

5 Stück Fichtenstange« 1. Klasse.

Kaufbedingungen werden im Termin be­kannt gemacht.

Wehrda, de« 5. Mär» 1921. 1749

Der Waldvorstand.

Hahn.

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Donnerstag, den 10. März d. I»., mittags 1 Uhr ab, werden tn »er Scheuschen Wirtschaft am Bahnhof Buchenau «tS de«

MtnMvl Mmm r» W* Dtstrttt Silbers, Heuchelberg, Altefeld und Roß­berg versteigert:

Eichen: 11 Stück Stämme 5,88 km -

Eichen: 20 rm Brennknüppel

Buchen: 194 rm Schett und Knüppel -^-"1

Buchen: 600 rm Reiser 2. und 3. Kl.

Aspen: 2 rm Knüppel. 1703

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Marburg, den 7. März 1921.

1774

Für die grosze Lreoe und Teilnahme, I die uns bei der langen Krankheit und bei der Beerdigung meiner lieben Frau, unserer treuen Mutter erwiesen wurde, sowie sür di« reiche Blumenspende sagen wir unseren herzlichsten Dank. Besonders danken wir allen, welche uns«r«r lieben Entschlafenen bas letzte Geleit gegeben haben.

Durch die Kaufleute Quentel und Raestrup ivird heute Butter verteilt.

Marburg, den 7. März 1911.

1754_____________________Stadt. A .rtsckaktsste'l«.__

Johanne» Banin

Karl Der« und Frau, Elisabeth geb. Banm

Georg Wick und Frau, Anna geb.

Banm

WUh. Atzhauer u. Frau, Johanna

geb. Bau«, Bielefeld. 1774

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Mieder ftisch eingetroffen. 1773

Kovnhaus Marburg.

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