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Amtliches Verkündigimgsblaü des Kreise» Matburg.

Tageszeitung für (das früher kurhessische) Oberhessett

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- en Gewerkschaften geirofsrn wurden, zu befolgen. Mehrzahl ter Gtvilenden sind Krauen.

sigeant" meldet, wird vom 15. Februar ab der Han­del mit Kohlen in Frankreich vollkommen frei ge­geben.

Die Vertrauensabstimmung in der Kammer.

wo. Paris, 10. Febr. Bei der Abstimmung in der Kammer, die die Vertrauenstagesordnung mit 387 gegen 125 Stimmen annahm, haben sich 102 Deputierte an der Abstimmung nicht beteiligt.

Die Gegenvorschläge noch nicht ausgearbeitet.

wd. De rkin, 10. Febr. Wie das Reichsfinaiiz- jminntcrium amtlich mitteilt, ist die in einigen Abendblättern verbreitete Nachricht über den In halt eines Gegenvorschlages, den das Reichsfinanz Ministerium gegenüber den Pariser Vorschlägen vnzgcarbcitet haben soll, vollkommen aus der Lust gegriffen. Cs ist bedauerlich, daß solche den Stem­pel freier Erfindung offen an sich tragende Gerüchte von einigen Blättern übernommen werden konnten.

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Marburg

Freitag, 11. Februar

(Soenuag)

Erklärungen des bayerischen Handelsministers.

wb. München, 10. Febr. Im Landtag kam Handelsminister H a m m auf das Pariser Diktat zu sprechen und führte aus: Wir wissen, dah wir zah­lst müssen: nicht aus einem gerechten Richterspruch heraus, sondörii aus dein Titel der verlorenen Krieges. Die Pariser Forderungen gehen noch über den Versailler Friedensoertag hinaus. Wir sind entschlossen, sie abzulehnen und nein zu sagen: Wir werden aber auch neue Sachverständigenvoc- schläge als Deutschlands letztes Wort ausarbeiten. Was von uns verlangt wird, ist nicht nur völlige Unmöglichkeit, sondern ausgesprochener Wahn­sinn. Er soll uns auferlegt werden nicht von Wirt­schaftsmenschen, sondern von Menschen, die getrie­ben werden vor» Haß, Vernichtungswillen oder von Polltikern, die sich fragen: Wie komme ich über die nächsten vier Wochen, wie komme ich über die Wah­len hinweg? Eine Losung kann nicht gefunden wer­den im Geiste des Versailler Vertrages, sondern nur im europäischen Geiste,^nur nach dem Ausspruch der wirtschaftlichen Sachverständigen in Brüssel: Ge­meinschaftliche Zusammenarbeit u nd guter Wille aller Nationen. Der Geist von Paris ist davon himmelweit entfernt. Wir wissen nicht, ob in Lon­don der Geist von Versailles oder der Eeist der wirtschaftlichen Sachverständigen vorherrschen wird. Wir müssen jedenfalls in energischer Arbeit alle wirtschaftlichen Unterlagen für die Londoner Kon­ferenz vorbereiten. Ich freue mich, daß Bayern bei diesen Arbeiten wieder durch die gleichen ausge­zeichneten Sachwalter vertreten ist wie in Spaa, Versailles und Brüssel. Für uns bleibt nur übrig: zur vollkommenen Einigung aller Volksgenossen zu kommen, die wie Genossen eines Schicksals sind. Die Frage ist, ob wir Rechistitel schaffen, die noch unse­ren Kindern und Kindeskindern vorgehalten wer­den könnten. Wir wissen nicht, ob der Abschluß des Abkommens gelingt oder nicht. Wenn es nicht ge­lingt und map uns Ketten anlegen will, so möge man wissen, daß uns diese Ketten innerlich nicht binden. Minister Hamm gehört der demokrati­schen Partei an.

Riicktritisabsichten Lloyd Georges.

Amsterdam, 10. F br. Ll^ys G«e-g« hielt am Dienstag eine Red«, in der auf die Notwendigkeit natio­naler Einigung nnd auf Bkrmeidung von Pacteistreitig- leiten hinwics, da die internationale Lage dies er- 'ordere. Er sagte, dass er ferne Eutla fsung nehmen würde vb die Krise beseitigt sei.

England und Amerika.

Aus einem Weg zum Kriege"?

wb. Lv nbo u, 10. Febr. Das Hauptthema

Kem, Erhöhung der Ernrcrbs!osen»nterflütz»«g. Don amtlicher Geile nirb mitgeteilt: Es wird zur Zeit Richt beabsichllgt, die Erwrrbsloienuntcrstützung, die Erst am L November 1920 den Bedürfnissen des Win­ters angepaßt wurden, weiter heraufzujehen.

Eine deutscke Kohlennote.

Die unerfüllbaren Forderungen.

wb. Berlin, 10. Febr. Die deutsche Kr'egs lostrnkommtssion hat der Reparatwns-oium'siw'i über die Frage der deutschen Kohlenlieferungen eine Note übergeben, in der unter Hinweis auf die am 29. 1 übergebene Denkschrift betont wird, dass nach den bc> den bisherigen Liefereungen gemachten Esiahrunge.i und der erheblichen Verschärfung des Februarpro- arammS nicht damit zu rechnen ist, daß feine Durch fühinng möglich sein wird. Der augenblickliche Zustanr ist der, daß von Deutschland ständig Lieferungs­mengen verlangt worden sind, die über das für Deuchch- land mögliche Maß hinausgingen, weshalb Deutschland auch nicht für die Ausfälle verantwoctl'nb gemacht werden kann. Die Abrechnung über die 65e samtlieserungen ist dadurch überdies völlig ins Un­gewisse geraten. Auch hinsichtlich der Qualitäten 'tu*' den an Deutschland in dauernd steigendem M-si höher. Anforderungen gestellt, wälirend die Verbündete sich andererseits wiederholt über die Beschaffenheit^der Ware beschwert haben, ohne daß bisher ein Leg gc fanden werden konnte, zu einem Einvernehmen zu gelangen. Auch tu der Preisfrage und Transportsrage besteht keine Einigkeit. Es sind nicht einmal die Lieferungen abgerechnet, die Deutschland auf Grund des Waffenstillstandes im Austausch gegen W'neralren an Frankreich gemacht hat. Die Note weist schließlich darauf hin, daß bei den Verhandlungen über die künftigen Kohlenlieserungen in Paris beiderseits davon ausgegangen wurde, daß neue Besprechungen über ciit endgültiges Lieferungsprogramm erforderlich sein wurd-tl

Pnstr ist der von amerikanischen Blättern aus London g*- brachte Bericht übet eine Unterredung eines hohen briti­schen Beamten mit ciuctn amerikanischen Journalisten ir London, in der der englische Beamte davor gewarnt hab-n fef!, Saß sich das englische und amerikanische Volk von eit;?.,;?er entfremde, und erklärt haben soll:Wir geben aut einem Weg, der zu m Kriege sührl!" Dieser Biricht wird von der Hearst-Presse und der United-Preb in den Bereinigten Staaten verbreitet, was dort begreif- küherweise beträchtliches Aussehen hervorgerusen hat. Er bciuht, wie in dem amtlichen Dementi und in den eng­lischen Blättern mitgeteilt wird, aus einer falschen Dar­stellung der Tatsachen Der von dem amerikanischen Berichterstatter erwähnte hohe Beamte toat^ber britnckx Botschafter in den Vereinigten Staaten, 'Sir Auckland BeddeZ, der in einer vertraulichen Unterredung mit Amerikanischen Journalisten in London die Frage der englisch-amerikanischen Beziehungen erörterte. Der Haupt »weck der Unterredung war die Notwendigkeit, ein enges Einvenuckmen zwischen Großbritannien und den Ver­einigten Staaten zu betonen.

Daily Expreß" meldet aus Newvork, daß das Staats- departemenck die amerikanische Botschaft in Landon beauf- kagt hat, Erkundigungen in dieser Angelegenheit ein« »uziehen. Sollte es sich bestätigen, daß Sir Auckland Geddes dem amerikanischen Berichterstatter gegenüber von der Möglichkeit eines Krieges zwischen Amerika Und London gesprochen hat, so unterliegt es keinem Zwei­fel, daß dies auf seine Stellung bei der augenblicklichen »merikaiiischen Regierung nicht ohne Einfluß sein wird Daily khronicle" zufolge hat GeddeS jedoch das Wort Krieg" bei der Unterredung nicht in den Mund gc- nommen.

Hütet Hinweis auf die zwischen beiden Ländern schwe­benden Fragen betr. die Kabel, die englische Schuld an Amerika, die Rüstungen zur See, Die englisch-japanischen Beziehungen sowie die Petroleum frage schreibt dieTimes" es sei erfreulich, daß in amtlichen Kreisen Washingtons Knd im Kongreß allgemein die Ansicht Verbreitet sei, daß eii: Bruch »wischen Amerika und England wegen dieser Frag.u undenkbar sei. Es sei jedoch im Interesse beider Nationen wünschenswert, daß die Behandlung dieser Fragen nicht länger einer zufälligen Diplomatie Obertasse-, werde.

Grflönii btt hoyttWn toietmo.

Die Reichsreglerung hat di« letzte Entscheidung und die Verantwortung.

wb. München, ti. Febr. (Ämtlich.) Sie mehrtägigen Beratungen bet bayerischen Staats­regierung und der Koalitionsparteien haben mit der Zustimmung aller beteiligten Faktoren zu bet an die Reichsregierung zu richtenden Erklärung der bayerischen Staatsregierung gestern abend ihren Abschluß gefunden. Staatsregierung und Koali­tionsparteien haben der Bedeutung und Schwere des Augenblicks in jeder Weise Rechnung getragen. Wenn trotzdem das Ergebnis der mchrtäg aen Be­ratungen. die in erforderlicher Einmütigkeit geführt und auch von der Mehrheit der Presse in dankens­werter Geschlossenheit unterstützt wurden, an dem bisherigen Standpunkt der bayerischen Staatsrcgie rung f e st h ä l t, so beweist das erneut aller Welt, daß das bayerische Volk und seine Regierung in der Erhaltung des unentbehrlichen Selbst­schutzes auch heute noch eine Lebensfrage erblicken. Die bayerische Etaatsregicrung hat dem­zufolge von Anfang den Standpunkt vertreten, daß die Reichsregierung ebenso wie sie die ungeheuer­lichen Reparationsforderungen ablehnte, auch dem unmöglichen Entwaffnungsdiktat nicht zustimmen dürfe, die beide ein zusammenhängendes Ganzes bilden. Sie verkennt jedoch nicht, daß der Reichs- regierung die letzte Entscheidung und die Ver­antwortung für ihre allenfallsigen Maßnah men zusällt. Die bayerische Staatsregierung und die Koalitionsparteien haben sich in ihren Beratun­gen und Entschließungen ausschließlich von vater­ländischen Interessen leiten lassen. Es war das Be­streben der bayerischen Staatsregierung, die Posi­tion der Reichsregierung gegenüber dem geschlosse­nen Willen der alliierten Mächte zu stärken. In diesem Eeist und in dieser Absicht sind von ihr alle Verhandlungen gepflogen worden. Wenn nich- überall unter Zurückstellung alles Trennenden mii der gleichen Sachlichkeit und Zurückhaltung die strittige Frage behandelt worden ist. so ist das be bäuerlich, da es viel zur Verschärfung beigetragen hat.

Str Anzeigenpreis beträgt für die Sgejp. Zeile 75 unb auswärtige 1. Mk., Reklamezeile 3.00 SRI.

Sei Auskunft durch die Geschäftsstelle und Bermii dergebühr. Bei Beträgen unter 20 Mk. müssen

wb. Paris, 10. Febr. Reuter meldeft aus New Bork: 35000 Arbeiter der Konfektionsbranch« legten die Arbeit nieder, um die Untern-Hmer zu zwingen, das Abkommen über die Arbeitsbedingungen, die

Aus dem besetzten Gebiet.

wb. Landau, 10. Febr. Von der französischen Behörde wurde daS Erscheinen derKuselcr ßeituug" auf drei Tage verboten. DreGegenwart" in Eden­koben wurde wegen Veröffentlichung eine» Denkschrift

Oberschlesien.

Drohungen mit Besetzung OberschlcsicnS. Ber* schieSung der Abstimmung?

Wie derDeutschen Zeitung" gemeldet wird, rechnet man in Oberschlefien mit einer neuen Ver­schiebung der Abstimmung und zwar bis zur endgültigen Entspannung der augenblicklichen Lag« in Europa. Die französischen Behörden in Ober schlesien haben in den letzten Tagen diesbezüglich! Anordnungen vorläufiger Art erhalten. Von pob nischer Seite wird verbreitet, daß im Falle einet deutschen Weigerung in London eine Abstimmung überhaupt nicht stattfinden wird und btt Polen auf Frankreichs Eebeitz Oberfchlesien be. setzen werden, um die Forderungen der Vrrbün. beten auch im Osten ficherzustellen. Die Besetzung deutschen Gebietes würde sich in diesem Falle aus den Westen beschränken. Zwischen Paris und War­schau bestehe ein lebhafter Meinungsaustausch übet diese Frage. Mindestens rechne man aber damit, das Frankreich, falls London feine Hoffnungen ent­täuscht, den polnischen Terror während der Ab. stimmungstage nicht bekämpfen wird, und Polen, gestützt auf die französischen Basonette, grosse Teile des Industriegebietes an sich reißen wird.

«Ine Denkschrift über Oberfchlesien.

Wie dexVorwärts" von gut unterrichteter Seite erfährt, arbeiten die führenden Persönlich- leiten des oberschlesischen Wirtschaftslebens eine Denkschrift aus, ,die den Anteil Oberschlesiens am Weltmarkt, mit statistischen Zahlen belegt, Nach­weisen soll. In der Denkschrift wird bewiesen wer. den, daß die große Bedeutung Oberschlesiens für den Wettmarktverkehr von einem Verbleiben beim Deutschen Reich abhängig ist. Die Denkschrift soll den führenden Staatsmännern aller mit der ober» schlesischen Industrie in Beziehung stehenden Lände? übergeben werden. ,

Jlt nigliW 6W1M i«6 Bit Mtt Wort.

wb. Berlin, 10. Febr. Von bet hiesigen bri- ftschen Botschaft ist dem Auswärtigen Amt am 8. Februar folgende Note zugegongen:

Herrn Dr. Simons, Minister beS Auswärtigen. *crr Minister! Ich habe die Ehre, Eure Exzellenz zu be- iftächrichtigen, daß ich von Sr. Majestät Regierung Wei- !fuug erhalten habe, den Le i t e r der deutschen Regie- ^ping und seine sachverständigen Berater elnzuladen, in London am 1. Mär; mit Vertretern van Frankreich, Groß- Dritannien, Italien, Japan und Belgien an der Kon- fften; teilzunehmen, dir in der Note von Herrn Briand jgn den Präsidenten der deulschen Delegation in Varis tarn 29. Januar angedeutet war. Ich soll ferner Eine kj-,zellen; ersuchen, die Güte zu hoben, so schnell als Dnvglich die Vianten der Delegierten und der Berater mi zuiellen.

Ich benutze die Gelegenheit ... (gez. d'A berno n." Darauf ist heute vormittag durch einen Vertre­ter be5 Auswärtigen Amts ber großbritannischen Botschaft folgende vom 9. d. M datierte Ant­wortnote an den britischen Botschafter Lord d'Aln-rnon ziigestellt worden:

Herr Botschafter! In Erwiderung Ihrer Note vom 8. d. Mis. Sir. 59 beebre ich mich, den Empfang der Ein- fcbttiig zu der Konferenz in London am I.März d. IS. zu bestätige». Unter der Voraussetzung, daß die Bi-rtzandlniigen der^ Kon seren; sich auch auf die noch

... riberheif.iäit Reituna" erschein! sechsmal wöchentlich. Bezugspreis monatlich i rs ÄN durch die Post 4*65 Mk. Ausgabe B mitOberh. Sp°rt-Z.g."1 Mk. mehr. ,vjjr ous'tallende Nummern Infolge Streiks oder elementarer Ereignisse kein Erjatz.- non t>r ff Sifcerot6. Druck der Unio.-Buchdruckerel von 2oh. Aug. Koch, Mark» 21'23. Fernsprecher 55.

der deutschen Regierung über die Kohlrnlitfrrinz ffc drei Tage verboten.

toi. Landau, 10. Febr. Nach dem Landau« Anz." gaben die Freie Bauernschaft und der Pfälzisch! Bauernbund folgende Erllärung ab.Da man in allgemeinen der Ansicht ist, baß die Landwirtschrst das Verhalten des Sekretärs Haas billigt, der 30C Liter Milch in den Straßengraben leerte, ober gelt glaubt, man verlange seine Hastentlasstmg, so erklär« wir diese Auffassung für nicht richtig. Im Gegen­teil verlangen wir, daß Haas für das beginge« Bubenstück die verdient« Strafe ericibd. Werter if Haas nicht mehr als Mitglied der Organisatin anzusehenP

Ludwigshafen, 10. Fcvr. Wie diePfälzisch Post" mit teilt, fand gestern tu Neustadt aus Des anlassung der Sp ycrer Regierung ein- Besprechung zwischen Erzeugern und Verbrauchern über die Milch Preisfrage statt. Die Münchener Vertreter turnen auf einen Milchpreis von 2 Black, die Kreisbauernkamme: auf einen solchen von 3,22 Mark. Z« einer endgül­tigen Einigung kam cs in der Sitzung nicht, doch ivurde ein Litcrprsis von 2,30 Mark in Aussicht ge­nommen, falls die in die bäuerlichen Organisationen und au die Städte gerichtete Rundfrage 'EmoersiäudniS der Beteiligten ergibt.

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Der neue italienische Botschafter.

Empfang beim Reichspräsidenten.

wb. Berlin, 10. Febr. Der Reichspräsident ha heute den imtcrnannten italienischen Botschafter Fräs sati zur Entgegennahme seines B-'glanbigungS- schreibens empfangen. Ter Reichsminister des Mut­lu artigen Dr. Simons war bei dem Empfang zugegen. Der Boischafter hielt eine Ansprache, in der er betonte, daß in di: sei schicksalsvollen Stunde die europäische» Völker vor allem verlangen, sich dem friedlichen Wert des Mftdrransbanes widmen zu können. Das deutsch« und das italienisch« Volk müssen in bietet Sehnsuch nach Frieden unv mensch'-icher S-> ^a-»d h

Hand gehn. Ec werde sein Möglichstes tun, bamr öiefc Gemeinsamkeit der Gefühle tn einet furchtbarer und harmonischen Entwicklung unserer 'pe'-r-"-vr ihren Ausdruck finde. In seiner Antwort hob der Reichspräsident hervor, daß angesichts d:r beispiel' los schwierigen Lage, mit alle Länder der Welt heute zu rechnen haben, die Stunde es gebieterisch erfordere, daß die Nationen in friedlicher und vertrauens voller Zusammenarbeit an das Werk des wirtschafti-ch-n Wiederaufbaues herantreten und dabei nicht nur dir eigenen Interessen im Ange haben, sondern auch die> jenigen der anderen Völker verständnisvoll berücksich­tigen. Die deutsch« Regierung und das deutsche Voll sind sich einig in dieser Erkenntnis und in dem Be­streben, sie zu betätigen und müssen deshalb ein g:sichel Verhallen auch von den anderen Völker!! und "..tret Negierungen erwarten dürfen.

Amerika.

>cb. Washington, 10. Febr. De« heute ein« .gebrachte Besicht des FlottenauSschusfes des Senats fordert, daß die amerikanische Flotte der Flotte irgend­einer anderen Macht gleichgestellt ist.

London, 10. Febr. Nachsichten au» Newyosi besagen, baß die Amerikaner eine Scheinsee- schlackt organisieren, wobei bas frühere deutsche SchlachtschiffO st f r i e s l a n d" als Zielscheibe für Bombenwürfe dienen wird. Masincminister Daniels ist so sehr davon überzeugt, daß ein Schlachtschiff Bombenwürfen aus der Luft ausweichen kann, daß -« während des Angriffes das Kommando über dieOst- ssiesland" selbst übernehmen wird.

I« übermittelnden Vorschläge der deutschen R e - h gier u u fl erstrecken werden, erklärt sich die deutsche Re- gi ruug bereit, bevollmächtigte Delegierte und sachver- | siättdlge Berater, deren Namen sobald als möglich äuge- I geben lurrben sollen, zu der Konferenz zu entsenden.

Ich l-enutzc auch diesen Anlaß...

.! v (gez9 Dr. Simon s."

Gegen die Vtttrauenstagesorbnung stimmten ge­schlossen die Sozialisten unb bie Kommimisten, wei­ter die Mitglieder ber Pantei Arrago, sieben Rabi- ^alsozialisteu, neun Linksrepublikaner, sichs rechts 'tehende Republikaner, sechs Abgeordnete, bie keiner Partei cmgshören, unb zwei Mitglieber b r republi­kanisch-sozialistischen Fraktion.

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Frankreich.

Kein Mangel an Kohle.

Paris, 10. Febr. Wie berZntrcm-

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