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richtete«, WM Ausdruck brachten. Rach dreistündiger^ endete die Bersammlung mit einem Schlußwort

kes Referenten.

* Unfug. Der nächtliche Unfug lW, wie w in zahlreichen Zuschriften mitgeteilt wird, immer noch nicht nach. In bet Nacht zum Sonntag ging es vefon- jers in der Nähe bet Elisabethkirche toll her.

Theater, Konzerte, Versammlungen ns«.

r Deutsche Bolkspartei. Infolge Lethtnde- flmg des Admirals Brüninghaus nach btt heutige Versammlung ausfallen.

Deutscher Abend. Zum Deutschen Abend em Mittwoch haben sich dankenswerter weise wiederum Xe verschiedensten »reise zur Mitwirkung bereit erklärt. Wie Ansprache wich ein £iar halten, der Mi vor kurzem poch in besonderer Stellung in Posen tätig gewesen ist. Damen und Herren aus der Bürgerschaft, Sttchenten »nd Schüler werden durch Gesänge, Borträge, ein ernstes Schauspiel, Turnen »nd Jnftrutnentalmusir den Abend genußreich gestalten.

* Rnhestandgbeamte «nd tzintockliebeue. 'Die Fahresversammlung der hiesigen Ortsgruppe findet am Donnerstag, nachm. 41/, llhr bei Freidhos statt.

* Oberhessischer GebirgS-Berein. Den Reigen der diesjährigen Wanderungen wird am kommen­den Sonntag eine solche nach dem malerische» und iuust- gefchichttich interessanten Rachbarstädtchen Amöneburg er- össue» Gerade in der jetzigen Vorsrühlingsstimmnng jnirb diese Wanderung ihrer Reize nicht entbehren und Herz und Seele stärken. Abmarsch 18'/- Uhr mittags «n der Weidenhäustrbrücke.

* Die Lichtspiele, Bahnhofftratze, schreiben: Rur noch heute und morgen ist Gelegenheit gegeben, den größten und schönsten italienischen FilinCabttia" sich anzusehen; versäume niemand diese letzten Vor­stellungen des grandiosen Werkes zu besuchen. Durch besonderes Entgegenkommen wurde nunmchr diese prächtige Schöpfung auch ffit Jugendliche zugelassen, und es ist ein Besuch allen Schülern sehr zu empfehlen. Beginn 5 und 8 llhr.

Das U. T., Pilgrimstein, schreibt: Heute zum 1. MaleSteuermann Holk", ein wunderbares Schau­spiel in 5 Alten. Wir sind von der Marimfflm-Gesell« schast gewohnt, daß fk nur das Beste und Edelste bisher geboten hat, aber mit diesem Film hat sie ihre Leistungen bei «eitern übertroffen. Die Hauptrollen sind von ersten Künstlern besetzt. Paul Wegener als Steuermann Holk, Rosa Valettt als Kreta und Asta Riessen als Isabella bürgen allein für den Erfolg. Stimmungsvolle Begleitung durch Klavier, Geize und Cello.

Ocketshausen, 30. Jan. I« Robenauschen Saale hatten fich heute nachmittag zahlreiche Ziegen Halter von hier und ans den umliegenden Otten, auch aus Marburg, eingefunben um über Mittel und Wege zu beraten, wie die durch die Zeitoerhältniffe sehr her­untergekommene Ziegenzucht wieder auf ihren alten Stand und noch höher gebracht werden kann. Auch der Borsttzende des Kreisziesenzuchtvereins Marburg, Herr Landrat v. L o e » e n ft e i n, der Direkkor der Land- wirtschastsschule Herr Schlicht und Herr Tierzucht- inspektor Schaub von der Landwirtschaftskammer hatten sich eingefunden. Im Anschluß an Legrühnngs- worte seitens des Borfitzenden des hiesigen Ziegen- züchter-Vereins, Herrn Kleinberg, hielt Herr

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fast vollendeten 18.

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Allmächtige« hat es gefallen, meins ftam, meines Kinde» trsn sorg end« ! liebe Tochter, Schwester, Schwiigettu

von 28 Jahren

Leiden im blühenden in die Ewigkeit abzui

4 llhr von

3« tiefer Trauer: b«tRMs Linket uttd Frau, Elisabeth geb. Pemfth

Landwittschaftsschulditekt« Schlicht zunächst einet kurzen lehrreichen Vortrag über die Aufzucht der Ziegen «sw. und hieran schloß sich eine sehr anregende Aus­sprache über die Deschafstmg guter ZuchtlScke, die sehr zu wünschen übrig lassen. Es wurde vielfach über In­zucht und auch darüber geklagt, datz die Ziegenhalter selbst mangelhaftes Interesse bekundeten. Es wurde auch darauf hingewiesen, datz entweder der Kreis oder der Kreisziegenzuchtoerband die Beschaffung guter Böcke in die Hand nehmen möge. Herr Schlicht wies darauf hin, datz die Aufzucht der Jungböcke hn Kreis selbst so geförbeti werden müsse, daß dieser wieder als Aussuhrgebiet bekannt würde. Die besten Tiere müß­ten selbstredend hier bleiben, dann dürften die aufge­wendeten Mittel sich auch reichlich verzinsen. Auf einige Bemerkungen des Borfitzenden betreff» der Körkom- mffston betonte Landtat v. Loeweusteiu, datz diese der Kreistag ernenne. Er würde Vorschlägen, Herrn Kleinberg in diese Kommission eintmten zu laffen. Als Geschenk seitens eines Freundes der Ziegenzucht seien ihm 100 J< für den rührigen Ockershäuser Verein über- geben worden, die et sich abzuliefern erlaub«. Die Gabe' wurde dankend angenommen. Herr Tierzucht­inspektor Schaub hielt dann einen längeren Vorttag über Bockhaltung und Ziegenzucht im allgemeinen. Er wies darauf hin, daß fetzt mehr angewendet werden müsse rote früher. Böcke, Futter und EprunWeld kosteten bedeutend «ehr wie früher, die Lämmer roür- den aber auch dementsprechend besser bezahlt. In sei- neu weiteren Ausführungen beklagte er fich sehr über die mangelhafte Herdbuchführung und erinnette daran, datz bei den Lämmermättten nur die Tiere einwand- freier Abstammung prämiiert werden können. Der Rückgang der ZiegenMcht fei auf schlechte Böcke, man­gelhaftes Futter und die Seuchen zurückzufübren. Der Zusammenschluß der Ziegenzüchter-Bereine müßte mehr ««fördert und rafferein« hier in Hessen bodenständige Böcke aufgezogen werden. Die Bockbeschaffung sei Sache bet Kreise oder Bereine. Vielleicht empfehle fich die Gründung einer Vermittlungsstelle für Zuchtböcke. Fer­ner wies der Redner auf die Wichtigkeit des Weide- aangs der Ziegen hin. Durch eifrige Kleinarbeit ließe sich viel erreichen. Auch dieser Vortrag zeitigte eine eifrige Aussprache, die sich stundenlang hinzog und in der die vielen angeschnittenen Puntte von einet ganzen Anzahl Redner beleuchtet wurden. Es wurde auch ge­sagt, daß der Spott der Jugend vou größter Wichtigkeit für unser Volksleben sei und in jeder Weise unterstützt werden möge. Die Spottvlätze möge man aber Tabin legen, wo ertragloses. Gelände in Frage komme, wenn es auch etwas entfernter liege. Roch wichtiger Teten aber die Viehweiden, damit es Milch gebe für die Kin­der, die dann später dadurch auch die Kräfte gewönnen, Spott treiben zu können. Im weiteren wurde der Zucht auf Leistung das Wort geredet und Ptobemelken bei der Anschaffung der Zuchttiere empfohlen. Es wurde beschlossen, dahin zu wirken, in möglichst vielen Ge­meinden Ottsgrupven zu gründen und Dotträge über Ziegenzucht zu halten. Als geeignete Ziegenweide wurde eine Parzelle des Exerzierplatzes in Vorschl<m gebracht, ferner empfahl man auch die Waldweide. Es bleibe doch weiter nichts Übrig, als wie zu den früheren Gepflogenheiten zurückzukehren. Rach etwa dreistündi­ger Dguer wurde die anregende Versammlung ge­schloffen.

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Speffeerbseu, Viktor Ia­

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Tendenz: ruhig.

130-140 115120 100-110

95-100 105-110

85-100

220 5-10 225290

50-52 49-5» 20-28

17-19

und daß di« unter feinem Namen uns zugesandte Mittet^ fung nicht von ihm herrühtt. Wir haben ihm dal treffende Schreiben auf feinen Wunsch natürlich überreich^

Vein!aat Mohn Senffant kiirse

Für die Sckristteitung verantwortlich: Shirt Hainke« für den örtlichen und provinziellen Teil: Wilh. W ißner,

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I Bottshaikfen, 29. Jan. Hier wurde einem Einwohner ein Gidfferich gestohlen und abgeschlachtet.

:: Allna, 30. Jan. Heute wurde hier die älteste Einwohnerm unseres Ortes, die Witwe Klingelböser, zu Grab« getragen. Sie erreichte ein Alter von 92 Jahren. Drei Trauungen hatten wir heute hier zu verzeichn«. Ein seltenes Ereignis für einen so Seinen Ott.

() Erksdorf, 80. Jan. Der noch nicht 18 Jahre alte Sohn der Familie Linker, Heinrich Linker, stürzte so mtglMHd) die Treppe hinunter, datz er bald darauf starb. Da die Familie die .FMrhesfische Zeitung* hält, wird der so schwer bettoffenen Familie die Unfall­versicherung dieses Blattes ausbezahlt werden.

V Friedensdorf, 30. Jan. Heute nachmittag machte fich der llftkhrige Sohn des Formers Luvwig Wege an einer Sprengkapsel zu schaffen. Als et diese mit dem Messer aufbrechen wollte, explodierte der In­halt und zerriß dem Jung« die link« Hand. Der Verunglückte mutzte sofott nach Marburg in die Klinik gebracht werden.

mc. Rrawff »fl O.M., 80. Jan. Der heutige Sonntag galt der Jugend. Der Frankfurter Jugend­ring, in den die Jugend vereine ohne Rücksicht 'ans Partei »nd Sßonf'sffon zusammengeschloffen sind, vro- testierte in mmhtvollrn Kundgebungen grg-n bett Schund in Literatur, Theater und Kino und erhob seine warnende Stimme gegen BarS, Dielen' und Nnnnierkneipen. Der Jugeiüuag wurde mit einer künstlerischen Morgenfeier ftn Saalbau ei traget'et, der sich am Nachmittag eine mächtige BerscWmlung in der Paulsktnhe anschloß. Am Abeich durchzog daun ein Fockrlzug von Tauscrchen von Jugendliche die Stabt, nm gegen die 'Entsittlichung des deutschen Volkes zu protestieren. ®8 wurden auch eine Jstzihl von En'.schiitßungen gefaßt, die den zuständigen Stel­len übermittelt werden sollen.

Hochsckmlnachrichten.

X Kohlers Nachfolger. Wie dieHochschulkorst" hött, ist zum Nachfolger des verstorbenen Geh. Justiz- rats Prof. Kohler in der Berliner juristischen Fa­kultät Professor Dr. für. Martin Wolff von bet Aui versität Bonn in Aussicht genommen. Wolff wat fett Ostern 1914 Ordinarius in Marburg als Nachfolger Emst Heymanus, drei Jahre später übernahm er den Lehrstuhl für deutsche Rechtsgeschichte, deutsches Pri­vatrecht und Handelsrecht in Bonn.

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Knrshoricht des Sankhause» Baruch Strauß. Mardnrq «*> 5*wtffert, »«, 29. Januar 1921.

Fernruf 29. 130 7371, 7372, 7373. 8581/8582, 8583, 5>ausa

Der Wert der Mark im Auslande. Für 100 Mark wurden gezahlt: Jnmtfart be« 29» 1.1921.

Mat» Jan. 141

. gebt. 131132

Sehr. März. 129130

Kartoffel«, sortiert Reio frei Kaiwaga. Hb.

1 Kilo

Brasiltcm. Bollreis

«mttelrübe» 7k-8,k

Möhre«, rote

gelbe

Letzte Nacheichte«.

tob. London, 31. Jan. Aus Tokio wird gemekdtt: Der bevorstehenden Neffe des japanischen Kronprinzen nach Europa wird eine große Bedeutung beigemessen. Der Kronprinz wird außer England auch andere europäischen Staaten besuchen, aber nicht Amerika.

-------------W-------------------- Briefkasten der Schriftleitang.

Rach Erfurtshausen Herr Beda Foh. Sinne tritt un« mit, daß er dem kürzlich in unserer Zeitung veröffentlichten Eingesandt, untrrzrichntt B. I. L. fernsteht.

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