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der.heut'gon BonniltogSfitzung der Pariser Konferenz ziifamtuenfaßte, in 9 einzeln ausgeführten Punkten Feststellungen über von der deutschen Regienmg angeb- l'.st noch nicht erfüllte Forderungen gemacht.
tärischcn Ausschusses von Versailles erstattete und in
Keine Annahme der deutschen Bedingungen für de« Verzicht auf Festsetzung des Gesamtbetrages?
Havas meldet zu der Eröffnung der interalliierten Konferenz, die Anwesenheit' Louis Dubois auf der Konferenz lasse darauf schließen, daß die Vorrechte .des Wiidergu'machungsauLschuses vollständig aufrecht erhalten würden und diesem die Ausgabe belassen bleibe, den gesamten Betrag f e st z u f e tz e n, der von Deutsch-- land am 1. Mai 1921 geschuldet werde. Es scheine, daß man sowohl an (französischer wie auf englischer Seite für ZaLreSzMmrgcn in bar und in Ware» für eine vorläufige Zeitspanne von fünf Jahren sei, ohne jedoch die in Berlin aufgestellten Beding u n g e n a n z u n e h m e n, wie Wegfall der Abstimmung in Oberschlcsicn, Zurückgabe eines Teiles der Handelsflotte, Verringerung der Bcsatzungskosten und Gewährung der Handelsfreiheit. ..
Eine Begegnung mit Vertretern Deutschlands?
wb. Paris, 24. Jan. „Temps^ sagt, entgegen anderslautenden Berichten habe die englische Delegation keinen Vorschlag gemacht oder Vorbereitungen getroffen, b.c darauf abzielen, im Laufe der Beratungen der jetzt tagenden Pariser Konferenz Mitglieder oder Vertreter der deutschen Regienmg zuzulassen. Es sei aber möglich-, daß cs in der Zukunft für notwendig »Halten werde, eine Beg-gnung zwischen Mitgliedern dec Verbündeten und der deutschen Regierung herbei- zuführen, nm Deutschland die Lösungen zur Kenntnis zu l ri ngen, über die sich die Verbündeten inbezug ans die EnlfchSdigungsfraze geeinigt hätten.
Marburg
Dienstag, 25. Januar
(Hartung)
jeder diplomatische Verkehr ausgeschlossen.
Ein schweres Hindernis für die Wiederaufnahme der Beziehungen liegt auch in dem ungesühnten Mord an dem Grafen Mirbach. Der Sozialismus hat immer eine Verminderung der Erzeugung im Gefolge. (Gelächter links.) Ter einzige Ausfuhrartikel Rußlands ist der Bolschewismus. Wir betrachten die wirtschaftlichen Beziehungen mit Rußland als Vorbereitung der diplomatischen Beziehungen zum bürgerlichen Rußland der Zukunft.
Abg^ Goth ein (Dem.): Unerträglich ist es, daß die russische Regierung mit Funksprüchen gegen uns -arbeitet, also gegen ein Land, in dem einer ihrer Ge- iandten beglaubigt ist. Diesem sollte man den Stuhl vor die Türe setzen. Rußlands Wicderaufrichtnng hängt von der Wiederherstellung seiner Eisenbahnen und der Zulassung des Privathandels ab. Ter einzige Weg, auf dem die Wiederaufnahme der Beziehungen mit Ruß- lai'd möglich ist, ist die Hingabe russischen Goldes als Sicherung für die Waren, die Deutschland liefern würde. Dazu ist Rußland imstande, da sein Goldschatz durch die Konfiszierung von Kirchen- und Privatgnt erheblich der- mehrt wurde. Durch Errichtung einer deutschen Treu- handgesellschast könnten die dringendsten Bedürfnisse der Handelöbeziehungr» mit Rußland gedeckt werden.
Abg Fran Zetkin (Komm.): Wir haben von jeher für ein Schutz- und TrutzbLudnis mit Rußland gearbeitet..
Mont. daß wir auf die Festsetzung der Eesamtschüld- MAine, die Deutschland nach dem FricdenSverirag bis A. 5 192i erwarten dürfe, nur verzichten können, kn« wir u ns vorher mit unseren Gegnern über Erleichterungen der uns aufsrlegten Last oer- Dändigl haben, über die wir in Brüssel zu verband ln -kg-mnen haben. Kommt cs nicht zu einer Vor Mäudiguug über die bekannten Voraussetzungen unserer Akistmtgsfähigkei: und über die Methooc^der Leistung, eS bei der Festsetzung der Gesamtschule zum 1. 5. V e w eit den haben, da die deutsche Regienmg
Kn unbilliges Dtktat einer unerfüllbare,t Verpflichtung vorzieben würde. Auf der anderen Seite Wrfe die Regierung nichts versäumen, was dec Zu- M-. nenärbeit mit den bisherigen Gegnern zur gemein fjrmen Wied.'rberstlllvug der europäischen Finanz- und Mn fch -.s:?.kraf dienlich sein könnte.
n Becke!
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I to Aihrminiflll 06?r lein ÄMine M md de „MedergnlnlnAnzs"-ZrNe.
y wb. Berlin, 24. Jan. Im Hauplausschnß d s M : Leichstags erklärte bei der Beratung des Hausha'tZ- Q Plans des Auswärtigen Amts Reichsminister Dr
Amtliches DerWndigungs-latt des Kreises Marburg.
Tageszeitung für (das früher kurhessische) Oberhessen
England.
„Ucbcrfllliung des Kontinents mit deutscher Kohles
wb. London, 24. Jan. „Daily Chroniele" meldet, daß die Abnahme der Nachfrage nach SLdwales- Kohlen infolge der Uebcrfüllung des Kontinents mit deutscher und amerikanischer Kohle zu einet ernsten Depression in Cardiff geführt hat, bte die Schiffahrt unmittelbar in Mitleidenschaft zieht. Zl Cardiff sind bereits 50 Schiffe aufgelegt worden. „j
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Für die gegenwärtige Politik gilt das Wort: Es wird weiter gewurstelt.. Die Unabhängigen haben durch die Verbreitung von Schauermärchen über Rußland ebenfalls Schuld daran, daß'engere Beziehungen nicht entstanden 'ind. (Zuruf des Abg. Ledcbour: Haben Sie nichts besseres zu tun, als gegen uns zu polemisieren?) Darüber entscheidet meist Gewissen und nicht Ihre kleinen Frak- tion'Interessen. Die Furcht vor der Entente wegen per Anbahnung des Verkehrs mit Rußland ist doch unbegründet,^ nachdem die Entente sich aus einen Waffen still- s^nd mit Rußland eingelassen hat. Darum sollten auch wir keine poziftstifchen Ohnmachtsanfälle bekommen. Bon der Haltung des Außenministers kann man sagen, er ist wie ein politisches Mädchen aus der Fremde unter uns getreten. (Heiterkeit.)
Abg. Dr. Breitscheid (U.S.): Ich stelle mit Genugtuung fest, daß die bürgerlichen Parteien die Wieder- aujuahmr .der Handels- und politischen Beziehungen zu Rußland befürworten und nur noch Bedenken hinsichtlich scr möglichen tatsächlichen Durchführbarkeit des Ge- dankcns haben. Nur die Teutschnationaten verhalten sich ablehnend. Sie brauchen den Bolschewismus als Relief für ihren BramarbasiSmus. Die in Rußland herrschende Misere .bezweifelt kein Mensch. Dittman» hat nicht sachlich recht, sondern das meiste non dem, was er über die russischen Zustände gesagt hat, haben Lenin und Trotzki selbst m Broschüren viel schärfer gesagt. D:e Zustände in Rußland sind doch im wesentlichen die Folge der Blockade. Wig' : Kopp hat in einer Brrsamm- jung von Großindustri.'üen erllärt, Rußland könne in den nächsten Jahren nicht Gctrcisc liefern, sondern nur Gold und Platin. Jedenfalls kann durch unseren Erport in Rußland eine neues Wirtschaftsleben entstehen. Der polnische Handelsmimster behauptet, die Deutsche Bank habe bis Samstag die polnifürc Mark niedrig gehalten und zwar durch Verkauf von 40 Millionen.
In einer persönlichen Bemerkung stellt Abg. Dr. Helffcrich (Deutschnall.) fest, daß die Behauptung I ^r. Brcitschcids bezüglich der Deutschen Bank den Tat-1 'achen nicht entspreche.
Damit ist die Interpellation über Rußland erledigt. I Es folgt die 2. Lesung des I
OoushaltS des Justizministeriums.
Abg. B u r l a g e (Z.) berichtet über die Ausschußverhandlungen verbunden mit der Beratung über die kom- munistische Interpellation betreffend die Handhabung der Amnestie.
Abg. Remmele (Komm.) begründet die Interpellation. Die Gerichte kümmern sich nicht um die Vorschriften und fällen weiterhin scharfe Urteile. Der Redner erhält einen Ordnungsruf, well er die deutsche Justiz schamlos nennt und einen zweiten, weil er diesen Ausspruch wieder- I 6o’t. Ebenso der Abg. Adolf Hoffmann (Komm.),! der das Wort aufnimmt I
. DaS Haus vertagt sich auf Dienstag 1 Uhr: Fort- | lefeung, Anfragen, Bericht des Gcschästsordnungsausschus- | J“ über das beantragte Verfahren gegen den Abg. Crzberger wegen Verletzung der Eidespflicht — Schluß ?•/« Uhr.
Die Wiener Kotumuniste» haben bei den Wahlen der ArbriterrSt« aberrnal» eine schwere Niederlage er-1 litte», . ■ ■' - 1
Uüb Rußland keine Gegensätze bestellen. Unser sunba- mentalcr Fehler liegt in der Durchkreuzung her russischen ; I Politik durch hie neue deutsche Linie Berlin—.Konstantinopel—Bagdad. Mir diese Epigonenpolitik lind aber nicht die rechten Parteien verantwortlich. In Wahrheit trägt die Schuld die Sozialdemokratie, die früher jede engere Fühlung mit Rußland wegen des Zarismus «bgelehnt hat. Der Gegensatz zu stfnßlanh, der deutsche Einfluß in Konstantinopel, ist nunmehr behoben. Darüber- hinaus ist zwischen Rußland und uns sogar eine weitgehende Interessengemeinschaft geschaffen worden, durch die Existenz des polnischen Staates, her sich uns gegenüber zahlreiche Uebcrgriffe zu schulden kommen läßt und auch nach Osten übergreift Andererseits ist ein neues Hindernis durch den Bolfche- wismus entpaiiden. Solange das bolschewistische Rußland nicht darauf verzichtet, seine Vertreter — ich erinnere an £>errn Jo sfc — als Träger der Weltreoolution zu benutzen, sind nicht nur innere Beziehungen, sondern überhaupt.
Der Anzeigenpreis beträgt für die 8aesp. Zeile 75 Pfa. und 10°/, Aufschlag, amtliche 1 und auswärtige 1— Mk., Reklamezeile 3.00 Mk. Jeder Rabatt gilt al» Barrabatt. I Bei Auskunft durch die Geschäftsstelle und Lerniittlung der Angebote 75 Pka. Eon-I dergebühr. — Bei Beträgen unter 20 Mk. müßen wir da, Port» «t die »Kchnung I berechnen. — Postscheckkonto: 3h. 5015 Amt Frankfurt ».Main. |
r lob. B c r-l i n, 24. Jan. Im Steuerausschuß des wichsiagS ha: bei der Weiterberatung oes Nolopfer- Djctzes Rcick)sfi!iaiizminisicr Dr. Wirth hinsichtlich Annahme der sclbjtgezeichnetcn Kriegsanleihen eine ^lzegenlommcnde Erklärung abgegeben. Ans dcn- «kloldnniigswcgc soll bestimmt werden, daß bis zu Allein Monat nach Zustellung des vorläufigen Sttuer- Mchndes die nachweislich selbst gezeichnclen Stücke mriigZanleihe zum Nennwert in Zahlung genommeu -^«ben. Für die an Abkömmlinge geschenkte Kriegs- Ms-Hc soll die Vergünstigung bei Zahlung des Reichs- »Klopfers nicht eintrelen.
f- Heinrich Sklarz wurde von der 3. Strafkammer des U^udgerickw Berlin I wegen Bestechung des Unter- W^lmeisters Briesemeister vom ehemaligen republi- W^iichen „Regiment Reichstag" (April 1919) zu 3 Mo- Wklen Gefängnis verurteilt j
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I Deutsch-Südwestafrika ist dir einzige deutsche fonie, aus der die deutsche Bevölkerung, die infokgS des zuträglichere» Klimas auch' zahlenmäßig größe»
1 war als in den übrigen Kolonien, nicht ausgewiefe» worden ist) Die Mandatarmacht, der die LerwaltuM Deutsch-Süowests übertragen wurde, ist allerdings auq - nicht Frankreich oder England als solches, sonder» die Südafrikanische Union mit ihrem starken üurisch-
I niederdeutschen Einschlag. Die deutsche Bevölkerung bat in Südwest einige Ellbogenfrciheit, die sie auch mit dem den Neberseedentschen eigenen Selbstbewußt« sei» gebraucht. Die Deutsche» in Südwest nenne», wie aus ihrer Press« zu ersehen ist, auch unter k» neuen Verhältnissen schwarz schwarz und weiß.weiß' und halten mit ihrem Urteil nicht zurück Einige Proben davon aus der uns vorliegenden „Lüderitzbuchtvl Zeitung^ vom 6. und 7. TczenHer v. g.; A
Südwest — und besonders wieder der Süden — ist ein trockenes Land. Die Wassererschließung durch | Bohrungen liegt noch immer im Argen. Küöer-tzbucht und die umliegenden Diamantfelder müssen durch Kondensierung von Seewasser mit dem nötigen Wassel versorgt werden. Ter Kondensator aber ist in Reparatur: das Wassc/ muß daher kubikmeterweise mit | der Bahn weit aus dem Innern herbeigeschafft werde», sodaß eine große Wasscrnot eingetreten ist. In dort Kritik der „Lüderitzb. Ztg." cm diesen Zuständen heißt es nun: j
„Nie zuvor hat sich Lüderitzbucht ein« bet artigen Wassernot gegen übergescheit tote jetzt. Unter der bett' schen Verwaltung war ein derartig« Zustand auch voll' kommen undenkbar. Dabei kam t*t Kubikmeter Wasser damals der Verwaltung auch nicht entfernt jo teuer zu stehen wie heute der Eisenbahnverwaltung, der er mehr als das Doppelte des Betrages kostet, de» ihi
I die Stadt für das Wasser zahlt."
Wie vorbildlich deutsch bewußt di« Lüderitz' buchter Deutschen sich geben, zeigt eine Mitteilung, »ach der dne ans Dreisen der ans Südasrika stammenden Einwohner einberufene öffentliche Versammlung zu: Beratung tincr gemeinsamen Weihnacht s f e i e r für die Kinder n u r von zwei Deutschen besucht war, dem Wortführer des SchuloernnS und dem Pressevertreter, todl „die berufene Vertretung d« Deutschen tn allen die Schule angehenden Fragen ein für allemal der Vorstand des Schulvereins Eine gemeinsame Feier wurde abgelehnt, da (»eben andere» Gründen) „für eine engere Fühlung zwischen deutsche» und nichtdcutschen Kindern die Zeit wohl noch nicht gegeben sei." W« an der deutschen Schulsache Jnte-
| resse h.ibe, könne dcm deutschen Fest beiwohnen.
lieber die politische Gesinnung der Süd- | Wester unterrichten folgende Urteile der „Lüderitzbucht« Kg.": Zu bcr Anfrage des Liberalen Lambert im Unterhaus, ob die Verbündeten Vorfichtsmaßvrg«!» getroffen hätten, um zu verhüten, daß die dem Kais« angeblich aus Deutschland geschickten 50 Millionen Mark dazu verwandt würden die Hohenzollern nach' Berlin zurückzubringen, schreibt das Matt:
„Diese Lambert-Nuß hätte Bonar Sato nicht erst versuchen sollen zu knacken. Wenn das deutsche Volk sich die Hohenzollern wiederholen will, kann cs ntemanb daran hindern. Einer vom Kais« selbst ausgehenden Propaganda für die Wiederkehr d« Dynastie bedarf es nicht, da die Mehrheit der Nation nnd mit die geistig« Oberschicht des Volkes monarchistisch und gut hohenzolle- risch gesinnt ist und über kurz oder lang ihren Willen wohl durchsetzen wird — zumal angesichts der elende» Früchte der bisherigen demokratischen Jammer- regicru ngen."
Die Erklärung Lloyd Georges int Unterhaus, daß die Entwaffnung Deutschlands das Ergebnis habe» ir erbe,, baßes in eine ohnmächtigere Lag; zurück- gedrängt fri, als manche der kleinsten neuen Mächte Europas'^, wird mit folgend« Bemerkung quittiert: „Glaubt der redcfrohe alte Herr wirklich, daß der deutsche Michel sich diese Rolle auf die Dauer gefallen läßt? Wenn den blöden Nachbetern der VSlkerversöh- nungspbrafe in Deutschland erst einmal der Star gestochen ist und sie sehen, wie das übrige Europa feine Rüstungen verstärkt, statt sie einzuschränken, wird sich bas Blättchen sehr rasch wenden. Bon geschichtlichen Notwendigkeiten hat Herr Lloyd George fteilich ebenso wenig eine Ahnung, wie der Geschichtsproffssor Herr Wilson.""
Men sieht, die Südwester haben sich' rin gesundes deutsches Urteil bewahrt und verdienen die volle Untkrib'-hnng der Heimat
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■ Die ^Oberhessftche Zeitung" erscheint sechsmal wöchentlich. — Bezugspreis monatlich
S AA 1.25 Mk., durch die Post 4.65 Mk. Ausgabe B mit „Oberh. Sport-Ztg." 1 Mk. mehr.
W Wir ZU »ur ausfallende Nummern infolge Streiks oder elementarer Ereignisse kein Ersatz — u '*** Verlag oon Dr. C. Hitzetoth. — Druck der Unio.-Buchdruckerei von Job. Aua. Koch
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kB. Paris, 21. Jan. Die interalliierte 5tonfc- renz ist heute vormittag im Uhrensaal des Ministeriums des Acußern eröffnet worden. Em zahlreiches Pub- Kimons tt. a.: Die hohe Zahl der Beamten 1^'^' ba8 tor dem Gebäude cingefuuden hat^, im Auswärtigen Amte ist nicht in elfter l'inie ans w»r°e von oer Ordnungspolizei in Schranken gehalten.
I rine Renoraanisation des Auswartigeii Amtes, sondern “'/■ bestaun die Sitzung unter dem Vorsitz vielmehr darauf zurückzuführen, daß die Arbeit desI'öv,anaj' ounachst touroe dte Frage der Entwaff- iluswättigen Amtes durch den Friedensvertrag und putscht and Z erörtert. Marschall Fach kn Verkehr mit den auswärtigen Kommissionen u. a. des Berichts des interalliierten
erheblich größer geworden ist. Die Zusamntenleoung Ausschusses von Versailles vom 30. De-
kS diplomatischen und konsularischen Dienstes hängt R-T o Er setzte dann die augenbück-
eicht damit zusammen, daß an den Auslandspost^, Lage Deutschlands hinsichtlich der Truppen, und en denen sich gleichzeitig Konsulat und Gesandtschaft «^..nander, Ueber e:»3cine Punkte
ksindet, zunächst eine rein Vereinigung f"nera^ Nullet Auskunft. Die weitere Aus-
Mer beiden Behörden durchgeführt worden ist Es I tourbc au' »"chmtllags 4 Uhr vertagt
W dies vielfach schon aus finanziellen Gründen qe-1, , ^c.r °nt Abend ausgcgcbene offizielle Bericht hat Mchen. Bri der Versvendung konsularischer Beamten O Woismut: ^n einer Sitzung, die von 4 bis in dem diplomatischen Dienst müssen Ucbertreibunq-n w V "^^tags dauerte, hat die Konferenz die vermieden werden, schon mit Rücksicht darauf Piß ßcrafiuiß der Entwasfnung Deutschlands fortgesetzt, die Tätigkeit in bcidcn Dienstkre-scn verschieden har entswiidcii, daß die Sachverständigen ■> Aber bcr Vorteil eines gemrinsawen Beginnes U'.r He«, Manne und Luftlchtffahrt sich morgen vorder beiden Laufbahnen muß erhalten bleiben. D« I,un^r Dorsch von Marschall Fach zu- tzragc der mittleren Beamten und ihrer Ueben Gvrmenfmden sollen, um die Maßnahmen sestzulegea, «ahme in den höheren Dienst wird besondere Aufmerk- ?urch Den.schland getros e.i werden sol en, um di; ------„ .fapifcit zugewaudt, da gerade die mitf'cren Beamten , “*0e. ^'.'ttuhrung der FitedensrertragSklauscln be- das Skelett d«s auswärtigen Dienstes find. Die Zu - PretA. e ^"tioafsnung durchzusühren. Die Sach- llhr na? M»tenlcgu»g der Botschaft in Paris und bet Frie- verständigen sollen Konferenz dann berichten. I; «aph«»Wdeusdclcgation ist in Aussicht genommen worden. D« bfe ”’”9/Tn dsormittag stattfindcnden Schung wild Bbbau der Friedensdelegatiou erfolgt in den nällisteuI ^unäcW A6cc bic S^e «n Oesterreich gesprochen.
lv mt.n. Was das amtliche Nachrichtenwesen -rl-r - 1,1 Cine Prüfung der griechischen und bcr. kvbt. so scheint es wünschenswerte, daß die Ei». m t . .
Mungen des Amtes zur Weitergab» aeschöstlicher I. -k.« r' s, 24. Jäll: Nach einer Sondcrmelöung
Fttlteilui.g:n mit anderen bcstchende» Organi'a'tonc.' H-varngemur hat Marscyall Foch in dem Bericht, Msimmeugelegt werden. Der Vertrag zsvischen dem ee on' 301 121 1,00121,8 des mierallrierten mi'.i- M'iiibüio und der Havasagentur wird besonders be-I '111.....*
Was d-.c Reform des Auswärtigen Amtes D-vWft»
hfi allgemeinen angeht, so hängt bas Regionalfystem I . *ICtt 3Ui!$.
Ml der Auflösung einer früheren Abteilung und herI ' 6 5. Sitzung vom 24. Januar.
Gründung der Außenhandelsstelle zusammen. Bei Ve- . Die Aussprache über die Jnterpellaiion der-Unabbän- Dwerden über die Besetzung einzelner Posten, ift' ber j Blflett betreffend die Wiederaufnahme der diplomatischen Dkrssaiinng durchaus zuzustimmen, daß jeher Beamte, I wirtschaftlichen Beziehungen zu Rußland wird fort- I« es nicht über sich brinqt, her heutiaen Berfasfuua I fl «i «. « ,
|n dicn-n V«lbiSied itenmn milk «4/ «rL. I _ Abg. b. Kemnitz (D.Vpt.): Die Grundtendenz dieser p ncqmen ntiiB^ ^1. Interpellation ist der überwiegenden Mehrheit des beut-
T/mW wird mft beiEter schen Volkes sympathisch, freilich nicht dar unmitteLare
M v.rsolai. ^ötr jnu||cn unS damit begnügen, I Ziel, das sie erreichen will und auch nicht die Art ihrer Mrch bewudirs gute Leistungen ans sachlichem, wissen- Begründung. Alles Unglück, unter dem wir zu leiden K'q[i?ta trt und .technischem Gebiet und durch Fch-1 yabtn, irärr nicht über uns gekommen, wenn wir nicht, Briten an der deutschen Art das Ansehen des Deutschen wie BiSmarck sagt, die Fäden zu Rußland hätten a b - Reiche^ int AuSlande wieder herzustellen. Besonders | /affen. Er hat immer betont, dpß zwischen unS wache ich «iif- die erfolgreiche Tätigkeit dcnts-hcr kerzte int Auslände, z. B. in China, aufmerksam.
8»Ni Schluß ber Aussührungm gibt Dr. Skn-onS tinen Ueberbiick über bic bisherigen „Wiedergnt- Mechu:-gZ'"-Vcihandlnngcn und die Gründe, die für Zn Eingehen auf den Vorschlag der Festsetzung rou »chresraten für fünf Jahre maßgebend wärest. Er