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Bezugspreis monatlich

Marburg

1921

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Erstes Blatt

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der Drgfiniialien Escherich in Schle-

jragea. Um »ns zu Reifen, gewitz nicht, «atz «q

hörige grundsätzlich auf Antrag zum Mitbieten bei der Versteigerung ihres Eigentums zugelafsen werden sollen. Das Abkommen, das mit seiner RatifikÄion in Kraft tritt, wird den gesetzgebenden Körverschasten zur Ge­nehmigung vorgeliWt werden.

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Die Unrnögichkeit der Erfüllung aller Friedens-

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Hitzeroth. -------- ------------

Markt 21'23. — Fernsprecher 55.

Wb. London, 7.Jan. (Reuter.) LloNd George und Lord Curzon werden England auf der Konferenz der nerbündcten Premierminister am 19. Januar in Paris Vertretern

erlassen, weil seine Tätigkeit gegen das Vereinsgr- ketz verstoße. Aus die von der Bezirksleitung der

.Entscheidung Berufung beim Oberverwaliungsge- 'Acht einlegen. Bis zu dessen Entscheidung ist nun

machen Pferdckraft nahezu unnötig. Auf diese Welse wird wenigstens 15 % Ackerboden für die Ernährung der Menschen frei, de»» bisher für den FutteranLan bleiben mußte. Der landwirtschaftliche Betritt nach Fordscher Methode arbeitet mithin billig « r-mnd' volkswirtschaftlich produktiver. Es kommt,hinzu,' daß der Motor weniger Arbeitskräfte erfordert (wo­durch das Problem der landwirtschaftlichen Arbeiter­beschaffung gelost oder wenigstens gemildert wird), di« Bestellung der Wirtschaft ganz bedeutend beschleunigt und dadurch den Landwirt von den Witterungsein- flüsfen unabhängiger macht. Der Fordsche Motor und die dazugehörigen Maschinen stnd denkbar einfach kon­struiert und werden von völlig ungeschulten Leuten (in Amerika teilweise von Regern) bedient. Ob dir Ver­sprechungen Fords der Wirklichkeit tatsäckchkch . ent­sprechen, soll auf einem deutschen Gut von 5000 Morger mit 8 „Fordion Traktoren" — so nennen sich die Mo- torpflüge — ausprobiert werden. Der Kampf geht augenblicklich um die Einfuhrerlaubnis dieser Fabri­kate. Regierungsvertreter, landwirtschaftliche Sachver­ständige und Maschinenfachleute solteii die Arbeit auf dem Gut beobachten und die Rentabilität nachprüsen,

Ministers ci^en .Mehrbedarf von mindestens 7 Mill-ar» den sstkark ergeben. Ein weitere: Ausbau der direkten

r zu uef Organisation erhobene Klage hat der Breslauer . fj Bezirksausschuß gestern nach formaler Feststellung -S,--/"1 °§ne sachliche Verhandlung das Verbot aufge- ' Laoten, Der Polizeipräsident wird g^gen dis

Die Wiederaufnahme der Brüsseler Beratungen.

'wb. Berlin, 7. Jan. Nach Her letzten Mit­teilung findet die Wiederaufnahme der Brüsseler Konferenz am 15. Januar statt.

Reichsminister Dr. Simons begibt sich heute nach Essen, um Besprechungen mit Vertretern der Industrie über die Beratungsgcgenstände der Brüs­seler Konferenz zu haben.

Wie die „Deutsche Allg. Ztg." mitteilt, begibt sich der Staatssekretär des Reichsfinanzministe­riums Schröder anfangs der nächsten Woche in Begleitung non zwei Sachverständigen nach Brüsiel, um möglichst noch vor dem Wicderzusammentritt der Brüsseler Konferenz Sonderverhandlungen mit der belgischen Regierung über die Einlösung der in Belgien angesammelten etwa 6 Milliarden Mark deutschen Papiergeldes wieder aufzunehmen.

S.eucrme.hsde linnen die endgültigen Bedürfnisse k-3 Reiches, ncmrnlltch nach Festsetzung der Entschädigung an die Feinde, 'tu ch t gedeckt werdest. Dazu müssen neue Wege eingeschlagen werden. Insbesondere wird sich zeigen, daß jede Finanzpolitik letzten Endes Wiri­sch a f t"spo l i l ik ist. Dann wird die groß? Stunde des ReichswirlschcstLrats gekommen sein. An die Ans- führungcn schloß sich eine lebhafte Aussprache.

Amtliche» Derkündigungsblatt des Kreises Marburg,

Tageszeitung für (das früher kurheMche) Oberhesien

Ausstände.

Duisburg, 8. Jan. Da infolge dos Terrors der Ausständigen, gestern von den vorgestern erschio- neneu 2OGO Arbeitswilligen nur ganz wenige sich zur Arbeit meldeten, hat die Verwaltung der Auzust 2hyssen-vütte den ganzen Betrieb stillgelegt. NotstandsarLeitea werden nicht nrchr ausgcfuhrt.

Wb. Essen, 7. Jan. Zum Ausstand in Hamborn wird m>igetetlt, daß die Gewerkschaften aller Ntch- tnngen den AuSstand mrßbillrgeu und im Laufe des heutigen Tage- eruen Aufruf an die Arbeiter erlassen werden, sich auf keinen Fall an von unveraatcoo et­licher Serie angezettelten Aroertsniederlcgnugen zu beteiligen. , -

Anläßlich der wegen der Märzunrahen erfolgten Verhaftung deS BetrieosratsmttglredeS Schlüter vor der Firma Krupp demonstrierten etwa 2i 000 Arbeiter und Angestellte der Firma. In einer Entschließung

Die Wirkung der Eisenbahner- Fordermrgen.

Die Mehrbelastung durch die Eisenbahnerforde­rungen. — Die Frage der Deckung. — Nene Wege nötig.

lob. B e r l i n, 7. Jan. In der heutigen dtzuM >e3 finanz-politischen Ausschusses des Reichsirirtichafts- ralS legte Reichssinanzmiriifler W i r t h die Finanzlage und die DeckungIaofichlen des F-inanzmtnrstermms für das torhandcnc Defizit dar. Ter .Haushalt lvird neuerdings wieder dadurch eine sehr erhebltcbe Be­lastung erfahren, daß das Kabinett in Abwesen­heit dos Finanzministcrs beschlossen hat, den Forde­rungen der Etsenbah.ter ent gegen zu kommen. , Falls diese Forderungen bewilligt werden solliru. toüätt sich eine Mehroelastung von etwa o Milliar­den Mari ergeben. Dazu kämen aber eventuell noch Ersatzansprüche, die die Gemeinden und Länder aus den .auwmm-sch sich .ergebenden Zusatzfordernngen ihrer Beamten erheben würden. Dor Fiuanzw.inister er­klärt' daß er seine 'Stellung davon abhängig machen werde, daß für die eventuellen Bewilligungen auch gleich Deckungen sichergcstellt würden. Ter Minister faßte tm wesentlichen die Tariferhöhungen der Eisenbahn und die Erhöhungen der P o st - geb ü hren neben den verschiedenen Steuern als TcckungeMöglichkeiten ins Ange. Der Haushalt des Jahres 1021 wird stach der Auffassung des Finanz-

Pcrdacht, daß Frankreich das Ruhrgebiet zu besetzen ititb die Rheinprovinz zu behalte n beabsichtige. Es sverde erklärt, daß Amerika ein solches Borgehen mit Aufrichtiger Besorgnis ansaeqme« werde. Die Ve- baupkung von Tvrdteux, die Nichtratisizierung des eng- lisch-''.anzöskschTU amerikanischen Schuevertrage? würde Frankreich das Rocht zur Besetzung weiteren deutschen MebieteZ geben, habe Wilson Überrascht. Amerika sei nach der Erlläruno des. Staatsdepartements für -die Erzwingung der Durchführung des Vertrages, voraus,v- M, das.die Äussührung der Bestimmungen möglich sei. Dagegen sei Amerika gegen Strafmaßnahmen,-, wenn j#3 sich zeige, daß irgendeine Bestimmung des Friedens - Vertrages unausführbar ist. Amerikanische Sach'oerstän- aus deren Urteilsfähigkeit das Staatsdepartement tfich verlasse, hätten Washington benachrichtigt, daß tzDeuischlaud außerstande sei, eine Anzahl Bestimmungen des Friedensvertra ges zu erfüllen, mit bereit Nicht'ourchsührung Frankreich viel-

Die Verständigungsverhandlungen

Forderungen des Beamtenbundes.

Berlin, 7. Jan. Die Verhandlungen mit den Beamten werden, wie die Blätter melden, fortgefnhct. Im Reichsfinanzmintsterium begann die Besprechung mit dem Deutschen Beamtenbund und feinen Unter» organisatiouen. Er sträubt sich dagegen, daß die Er­höhung nach Ortsklassen abgcstust werde uub findet die prozentuale Erhöhung dieses Zuschlages, wie sie im Neichsverkebrsnnuifterium mit den Esenbahueen vereinbart wurde, zu niedrig. Anderersefts hält das Reichssinanzmin,jtenum an der Staffelung nach Octs- klasse» fest, um Ungerechtigkeiten zu" vermeiden. Auch will r3 über die mit den tztfeubahner» vereinb-arcen Satze nicht hinauszeheu. Im. Reichsverkchrsministe- riunt wnrvcn die Besprechungen mit den Eisenbahnern weitergeführt.

Wb. Berlin, 7. Jan. Im Verlauft des Freitag haben im Reichssinanzmimsterinm Besprechungen über die Erhöhung der Tcnerungszusch-äge munden Ber- trerern des Deutschen BeamtenöundeZ und der Eijen- bahnergroßorgLnisotioueu stattgesunden, an denen u. a. außer dem Reichssinanzininistermm das Neich-5vor-, kelrsministerium und das ?)ielchspostminlstertunt be­teiligt waren. Diese Besprechungen führten nach lan­gen Verhandlungen zu einer Verständigung auf der. Grundlage der im Reichsverkehrsministcrium mit den Eisciibahticwrganisativncn getrofscuen Verein­barungen bis aus einen Punkt, in dem dec Deutsche Beamten boul) glaubte, seine Bedenken nicht zurück- ftc'Tty zu lonnem M. sind nunmehr die Grundlagen geschaffen für die Entscheidung dos Rcrchssinnnz- ministerS nnv des Rcichslaöiiietts, nachdem zuvor Ver­handlungen' mit den Landesregierungen stattgefnnden hal>en 'vcrden.

Namens einer größeren Anzahl seiner Kollegen sende: ein/Etsenoahnbeamter der „Vossischen Zeitung" den Verschlag einer freiwilligen neunten T i e n. st st n n d e zur Hebung der Produktivität, der VerkchrSanstalten.

Die bolschewistische Gefahr in Bayern.

Nürnberg, 7. Jan. Wie die „Bayerische Nationalzeitung" von unterrichteter Seite erfährt, ist der Plan zu einer neuen Räterepublik in Bayern in allen Einzelheiten festgelegt, darunter auch die Besetzung der obersten Regierungsstellen. Es werde dadurch die Gefahr, die durch eine Ent- ivaffuung der Einwohnerwehren in Bayern her- aufbeschworen würde, deutlich beleuchtet.

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Es ist bekannt geworden, daß Henry Ford, de> reichste Mann und geniale Industriekapitän der Der. einigten Staaten, sich mit dem Gedanken trägt, feine Motorpflüge in Deutschland herzustellen, was in spä­terer Folge wahrscheinlich auch die Herstellung gerolster landwirtschaftlicher Maschinen anderer amerikanischer Formen bei uns zeitigen würde. Das hat natürlich großes Aufsehen erregt. Heftiger Widerspruch ist aus den Kreisen der deutschen Kraftpflugindustrie laut ge­worden, dem sich voraussichtlich die ganze landwirt­schaftliche Maschinenindustrie anfchließe« wird. Auch( in nationalen Kreisen hat der Plan große Bedenken vorursacht. Man befürchtet eine amerikanische Invasion größten Stiles und eine Erdrosselung der' deutschen Volkswirtschaft. _ '

Der Plan Houry Fords ist in bet Tat von so ein-' schneidender Bedeutung für Deutschland, daß c» sich1 verlohnt, ihn nach allen Richtungen hi« z« prüfen. Wer zudem am Wiederauflau Deutschlands tätig rnft- wirkt, kann an dem Prosekk nicht stillschweigend vor­übergehen. Ford hat während des -Krieges nach Wo ;- ' jährigen Versuchen einen Motor für die Landwirtschaft, herausgebracht, der gegenüber allen bisherigen Typen' einen großen Fortschritt darstellt. Er wiegt nur 22 . Zentner, sodaß er aus allen Böden zu arbeiten vermag:' er sährt schnell und ist beweglich; er kann zu saft allcu landwirtschaftlichen Arbeite» verwendet worden (zum' Pflügen, Eggen, Walzen, Säen, Trofchen, Mahlcu, Kartoffel- und Rillenheransnehmen, Getreidcausladc-!, Schobererrichteu uff.) und hat noch den Vorteil grcs t Billigkeit. Der Motor wird sich für den Landwirt au; etwa 20 000 stellen. Besitzer von 100 Morgen lin­nen ihn bereits mit Vorteil brauchen. Infolge f’eirci Billigkeit ist seine Aufchasfung durch gleichzeitigen Vor­kauf voll Pferden, die überflüssig werden, erleichtert. Eme »ach amerikanischem Muster betriebene Wirlschaft

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Die Leiden in der Fremdenlegion.

wb. Kopenhagen, 6.Jan. „Sozialdemokraten" veröffentlicht Klagebriefe von uDänen, die in der fran- zö ischen Fremdenlegion in Marokko dienen, an ihre Eltern. Diese legten die Klagen ihrer Söhne dem däni­schen Außenministerium vor. Ein Briesschreiber berichtet, Daß eie Eingeborenen alle» Weißen, die in ihre Hände fällen, den Hals abschneiden. Em anderer teilt mit, er habe bisher nicht schreiben fonnen/Äeil sie sich

Sklaven verkauft hätten. Sie müßten jeden Tag hart arbeiten und hätten nicht einmal den Sonn­tag frei. Ein dritter schreibt: Wir werden mit Füßen getreten, geschlagen und für Vie geringste Kleinigkeit be­straft, bloß weil wir nicht Französisch verstehen. Die meisten find Deutsche, und die Nnterossiziere sirid Deutsche. Ein vierter erzählt: Wenn entdeckt wird, baß wir an unsere Angehörige» schreiben, wie es uns hier geht, werden wir 60 Tage in den Arrest gesteckt Wird ein Durchbrenner erwischt, so kriegt er fünf Jahre Strafarbeit zu den anderen fünf Jahre». Wie „Sozial­demokraten" inftteilt, wandten sich zahlreiche Eltern auch an die-französische Gesandtschaft in Kopenhagen. ; ;

Weiterhin veröffentlichte „Sozialdemokraten" eine Hamburger Meldung, worin c» heißtMn ch a m bur g uns Altona fänden gegenwärtig umfangreiche Werbun­gen für die französische Fremdenlegion statt; es wird bot diese» Agenten gewarnt.

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Das deutsche Eigentum in England

wb. Berlin, 7.San. Am 31. 12. 1920 ist in London ein Abkommen zur Regelung der Fragen, die sich aus den Bestimmungen des FriedensvertrageS über dir. Liguidation von Privateigentum ergeben, unterzeichnet worden. Für die deutsche Oesfcntlichkeit sind vor allem die Bestimmungen von Interesse, die sich mit der Frei­gabe des deutschen Eigentum? in England befassen. Da­nach werden auf den Antrag des für die Regelung bet privaten Güterrechte und Interessen in London einzn- richtenden heutigen Büros von der britischen Regie­rung. Hausrat, persönliche Gebrauchsgegenstände, Fami- licnaudenken und Handwerkszeug deullcher Staatsange­höriger bis zum Betrage von öOO Pfuyd sreigegebe«. Freigabeantrage müssen innerhalb von 6 Monaten nach der Natisikation des Abkommen? gestellt werden. Eine weite« j&üinwena besagt« daß lange-

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Abstimmungskomödie in Oberschlesien.

4- wb. Pari s,»7. Ja». Havas meldet aus Lou- .don: Reuter wundert sich über die Kommentare der ;französischen Presse hinsichtlich einer bebeutsazpen ' Meinuugsvcrsch'.Ldcnheit zwischen Frankreich nnb i England. Die amtlichen Kreise sind überzeugt, daß seine unbedingte Verständigung in allen we- isentlichen Punkte» erreicht werden wird, sobald sich -die Ministerpräsidenten persönlich ge-enübersteh«» s können. Selbst in unbedeutenden Einzelsrage» er- ; wartet man keine wichtigen Meinungsverschisden- 'heften. Falls, wie es wahrschsinich ist, die Sachver- k stöndigenkonferenz in Brüssel ihre Arbeiten niht schon am 10. Januar wieder aufnimmt, wird die Stage der Wiedergutmachung noch nicht weit genug gefördert fein, um auf der Zusammenkunft in Paris schon zu einer endgültigen Entscheidung zu kommen. Bei Obcrfchlesicn wird der Besitz eines Bezirks nicht notwendigerweise derjenigen Sestte zngesprochen werden, die die Eesamimehrheit bei der Eesamtab- stimmung erlangt; diese ganze Frage ist noch nicht .spruchreif. Nach englischer Auffassung wird also die Frage der Wiedergutmachung auf der Pariser'Zu­sammenkunft noch nicht zu einer Endgültigen.Ent­scheidung kommen können. v_,

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tun selbst zu sehen, ob die Verheißungen dc- Amcpj. taners stimmen. Wenn sie btt Wahrheit eiisiprechchi, würde das eine w i r tschaf tli ch o M evo lui io.n^, in ber deutschen Landwirtschaft bebenden, wie mit sie feit den Zeiten Liebigs und Thaers'ui-t erlebt haben. Lw weit märe alles ganz schön und gutAw höchst be- grüßungsrnert. Run kommen aber die Pt deinen.

Es, ist klar, daß bk deutsche MolptDfluninvufirir de» Wettbewerb mit Ford n l ch t..äushtzlien kann, votausgesetzt, daß der „Fordson" .wirklich das leiste!, was ibm nachgefagt wirb; und woran nicht.^^zmeifel» Ist, weil et sich auf leichten PrSrieböbei^ un Nilboben bereits bewährt hat. Wenn reck

wb. Paris, 7. Ja». Nack/ einer Meldung deS ficiibnner Korrespondenten des „Petit Parisien" ist Men in englischen polnischen Kreisen dee Ansicht, daß dft Frage der Ab stimm nn g der außechalb kberschlesieus wohnenden Oberschles'er iwch nicht ge­löst, und daß es infolgedessen schwierig fei, daS Problem itt Wiedergutmachung endgültig zu regeln.

wb. W a r s ch a », 7. Jan. Die polnische Tclegrapheu- »eentur verbreitet eine Meldung aus Lemberg, berzufolgc bei einer Sitzung anläßlich der dort veranstalteten ober- schlesischen Woche der Geographieprofessor Romer eine Entschließung einbrachie, wonach Pole« im Falle uuoor- schriftsmäßiger, gefäl>chtcn Volksabstimmung sich fei» Recht gegebenenfalls mit Gewal t holen werde. Die Ent­schließung wurde auch angenommen.

t'/ Die Organisation Escherich i« Oberschlefien.

Breslau, 8. Jan. Der Breslauer Polizei­präsident hatte am 22. Oktober vorigen Jahres ge- Btit den Heimatsschntzverband verfassungstreuer Dberschlesier (Organisation Efcherich) ein Verbot

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Standpunkt her amerikanischen 'Regierung in ber Frage CO« einer eventuellen Besetzung l-es Ruhrgebiets bestätigt.

Die Meldung besagt, im Staatsdepartement hege man den

bedingungen.

asei, wb P r is, 7, Jan. Die „Chicago Tribüne" rer- Dsft'.uucht cip Kabeltelegramm ans Washington, Has den Inhalt des Telegramms ber Radioagentur über den

imerfteKi etifanr: Recht bebält, bann sind bte Lagerbestänbe cWbeutschcu Motorpflügen und sie find sehr erheblich^etrager einen Wert von mehreren Milliarden — BümetM Die Lagerbestänbe bereetjen deutlicher als Worte, voß die deutfch« Motorpfluginbusttie keine prakti- j ch e n Fabrikate erzeugt hat, ba- sie ihre Produkte mebet tm In- noch im Auslände abzusetzen vermag. Ford dagegen verkauft schon jetzt In Amerika und brr übrigen Welt Hunberttauienbe feinet Traktoren. T«e deutsche lanbrnirtschaftlicke Maschinenindustrie, in- 'onberheit Motorpsluginbostrie, wirb trotzbem butch Die Fotbsche „Invasion" keineswegs dem Ruin ent- oegengefühtt, sondern es eröffnen sich ihr neue be« wütende Entwicklungsmöglichkefttn, ba Forb l^eavst^'- ligt, sämtliche Teile feinet Fabrikate in dcut>chen Fabriken Herstellen zu lasten. Was allo zunächst tr:e ein schweres Verhängnis für bie dcuticke Motorpflug- inbuftrle aussieht, wirb sich schließlich im Gegenteil als ihre Rettung erweisen, immer vorausgesetzt, baß die Fordschsn Verheißungen 3utreffen, was ja auf ben Mustergut bewiesen werden soll.

Henry Ford verpflichtet sich auch, bi« Rohvrodukic unb Arbeitskräfte in Deutschland zu beziehen Berücksichtigt man bie zunehmende Arbeitslosigkeit in Deutschland, wird es febet begrüßen, wenn neue und große Arbeitsgelegenheiwn geschossen, werben. Henn» Forb will eine deutsch« Fordkn-GHellschaft mit mehreren hundert Millionen errichten und selbst nut d'e Montage in eigenen Gebäuden vornehmen.

W-nn l.t Fordsche Plan für Deutschland wirklich ft günstig ist, warum tut Ford es denn?, werde« »lest

Der Anzeigenpreis beträgt für bie 8gejp. Zeile 75 Pjg. und 10°/, Austchla^ amtliche unb auswärtig« 1.— Mk., Reklamezeue 3.00 Mk. Jeder Rabatt gilt al» Barrabatt. Bei Auskunft durch die Geschäftsstelle unb Vermittlung bet Angebote 75 Pfg. Son« dergediihr. — Bei Veträgen unter 20 Mk. niüflen wir das Porto für die Rechnung der«ch«»»^Poftscheckkonta: Rr. 5015 Amt Frankfurt a. Main.

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Hof.

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" Verlag vonDr. T.Hitzeroth. — Drmkver llniv.»Buchdro<kereivon 2»h. Aug. Koch, ÖVlIilUOenV, O. -xJlinUflt