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Marburg
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(3«Imon>.)
Vertagung der Brüsseler Konferenz
NNe-
wb.
aus Konstantinopel sind 500 griechische
mel-
werden.
Amerika,
Aus dem besetzten Gebiet.
(Hrvas) Drr M-
Berlin
ro6. werden
Radiomeldung Offiziere ein« die griechische
Eine Konferenz in Cannes.
Paris, 22. Dez. Wie der „Matin" meldet, sich die Ministerpräsidenten von Frankreich.
Der Fall Dietrich — von Grafe.
Die gestern erwähnten Differenzen zwischen dem Bize- Präsidenten des Reichstage- Dietrich (Teutschnatl.) und Abg. v. G r S s e sind auf eine Erklärung des Ersteren in der letzten ReichstagZsitzung zurückzusühren. Reichs- ffnonzministcr Dr. Wirth hatte in seiner Rede Staats- sekrrtär MoeSl« als den anerkannt besten Kc«^ «er des Steuerrecht- bezeichnet. Dr. Helf ferich 66* merkte dazu „im Finanzministerium". Daraus rief Herr v.Gräfe: „Da- braucht nicht die l zu 6e' deuten." Vizepräsident Dietrich gab später, dal sich die Beamten de- Reichsfinanzministeriums durch den Zwischenruf Herrn v. Gräfe- beleidigt fühlten und die Absicht Herrn v. Gräfes, auf die Angelegenheit selbst noch emzugehen, ihm durch besondere Umstände nicht bekannt geworden war, seiner Uebcrzeugung Ausdruck, daß Herr v. Grase die Absicht der Kränkung der Beamter, nicht gehabt habe, daß aber die entgegengesetzte Ans- sassung der Beamten vermieden worden wäre, wenn dieser Zwischenruf ganz unterblieben wäre.
Herr v Gräfe soll diese Erklärung feine- Partei^ steunde? al- ungerechtfertigte Korrektur empfunden haben. Eine Klärung und vermutlich Beilegung des Zwischenfalle- wird erst mSglich sein, nachdem die deutschnationale Fraktion bei Wiederaufnahme der Berhandlungen dazu Stellung genommen haben wird.
6 i®eite, was unter den jetzigen Verhältnissen für -die k-Sowjetrepublik unerfüllbar ist. Die Erfüllung derartiger Forderungen würde den Untergang Sowjet- !ruglands bedeuten.
Bor neue« bolschewistifche« Angriffen?
|j Aus Königsberg meldet das „Achtuhr-ALendblatt". daß aus Riga beunruhigende Nachrichten über bevorstehende große bolfbewistilche Kriegsunternehmunger Eintreffen. Die Bolschewisten haben danach an der ^estnischen Grenze eine Armee zusammenge.zogen und zwei andere Armeen weiter südlich. Die lettische Regierung, an die sich die estnische gewandt hat. will ge- , gebenenfalls das ganze Land mit Einschluß der Städte t Riga und Mitau bis zur Windaulinie räumen. In Riga herrscht Panikstimmung. Der Angriff der Bolsche- wisten wird von manchen Seiten schon im Februar 'erwartet. Tast die Sowjetregierung den Frühling nicht : 'mehr abwarten kann, liege daran, weil wegen der Misternte die Zustände unhaltbar seien und die Herrschaft der Moskauer Regierung nur durch eine s Froste kriegerische Unternehmung mit Aussicht auf i Beute zu retten sei.
politischen Mord handeln. Für bteft Annahme spricht der Umstand, dass Salzburg nicht beraubt wurde.
Die Denkmalsspremmug in Kattowitz.
Breslau, 22. Dez. Bei der Untersuchung «egen der Denkmalssurengung in Kattowitz stellte sich heraus, daß ein der Tat verdächtiger Mann Handgranaten, selbstgefertigte Bomben, Zündschnuren und Waffe» in seinem Hause hatte; er wurde verhaktet. Im ganzen sind Lishrr vier Personen festgenomme».
England.
Der englisch-irisch« Krieg. .
Wb. London, 22. Dez. Die Regienlngstruppev haben das Dorf Balinalec vernichtet al- Re- »reffalie für den Angriff auf eine Kaserne am 13. b. MtS.« wobei ein Polizist getStct wurde. Die meisten <EiW »obner sind geflohen.
wb. Paris, 22 Dez. Au- London wird berichtrk: In der gestrigen, Sitzung des Unterhause» erklärte daß Staat-sekretär für Irland, Greenwood, daß bei der klärung des Belagerungszustandes 20 Personen getötr» worden seien, davon 10 durch englische Soldaten.
Sie grase her Mml-». SeW.onsee.
Wb. Brüj sei, 22. Dez. Die Brüsseler Sach- vcrstäudigenkonferenz wurde heute nach gut einstüudia-'r Sitzung auf Montag, de» 10. Januar, vormittags IC Uhr vertagt. Dre heutig« Sitzung w:r ausgefüM duvch einen Bericht von Delaeroizk übe» den bischerigen Stand der Arbeiten de» Konferenz, die, wie Delacroix besonders betonte, trotz der kommenden Fdirr- tage auch in der Zwischenzeit durch die mit der Prüfung und der Erörterung der finanziellen Fragen beauftragten verbündeten «nd deutsche« Delegierten kräftig gefördert werden sollen. Es handelt sich dabei besonders unfeine weitere Erärtemng derdeutschen Schuld, wobei auch die Frage» der Schulden- und Sreuerlasten vergleichend behandelt werden solle», ferner um Sach- und Goldlerstungen, die Meistbegüu- stiguug, den deutschen Schiffsraum, de« Artikel 18, die Besatz ungs kosten und die Sean ch.ration. Da» zweite Mitglied der französische« Delegation, C h e y s s o n, hat die Prüfung und Erörterung etwaige» weiterer Fragen übernommen. Die Arbeiten der Konferenz werden also unbeschadet de» Pause i« vollem Gange bleiben.
Eine Anzahl der deutschen Delegierten, darunter Bergmann, werden sich nach Paris begeben, Waben Gedankenaustausch erleichtern dürfte, besonder- über das Problem der Reparation in natura, das in den Händen Se y d o tt x' für Frankv'ich lieg^ Aber- non, der die Reparation in Geld verbandelt, wird sich nacheinander nach Paris, London »nd Berlin begeben. Neber die Reparation in natura ist das Projekt bereits weit vorgeschritten. 65 rauft nur noch in den Einzelheiten festoclegt werden, weshalb S^>»ar
rat. Main j, 22. Dez. Dieser Tage sanden am Bahnhof wicderum größere Paßrevisionen statt, wo viele Perfontn festgenommen wurden,'die nicht den vorge schriebenen Ausweis bei sich trugen.
mehrmals mit Bergmann Besprechungen haben wird Es handrlr fick um ein neues System, das die Verbündeten teilnehmen lassen soll an der Reparation sowohl in natur«, wie in Geld oder in beidem zusammen, je nach Bedarf, und das eine Begünstigung der deutschen Ausfuhr ermöglichen würde derart, daß fein Geldkurs und seine wirtschaftliche Lage gehoben wird. Aber man ist noch zu keiner bestimmten Fassung gekommen.
Staatssekretär Bergmann erklärte, die deutsche Delkgation wisse die nicht vorbehaltlose Annahme zu icürbigcn, die ihren Bemerkungen durch die verbündeten Delegierten zuteil geworden sei, und erklärte sich mit dom für die Wiederaufnahme der Arbeiten vor- rrcfr'jUeenen Zeitpunkt einverstanden. Die deutschen Sachverständigen würben die Arbeit dec Berichterstatter nach Möglichkeit fördern.
Die deutsche Delegation verläßt Brüssel heute nachmittag. . -1. i.. -
i «b. Kopenhagen, 22. Dez. Bet den Wahlen 3|um allrussischen Rätekongreß sieate in Moskan 'l|mb K mnliegenden Gebiet die äußerste Linke.
Die Schreckensherrschaft i« der «tim.
R wb. Kopenhagen, 22. Dez. „Berlingske Ti- ‘Kenbe" meldet aus Helsingfors: Das Revolutionsge- ^richt in Sebastopol gibt in dem offiziellen Oraan der Stadt die Namen von 1634 Personen bekannt, die durch .Erschießen h i n g e r i ch t e t worden sind. Unter den Hingerichteten waren 278 Bauern. " Am nächsten Tage veröffentlichte die Zeitung eine neue Liste mit 1202 Hingerichteten, darunter 88 Bauern.
Die tujsifch-polnischen Berhandlungen.
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Nach einer „Matin"-Meldung aus London habe« di> englischen Cisenbahner beschlossen, ihren Wüterstand gegen oie Beförderung von Soldaten, Waffen und Munition nach Irland auf^ugeben, jedoch unter der Voraus- etzung, daß die Eisenbahner, die sich bisher der Beförderung widersetzt habe«, nicht bestraft werden.
Der Anzeigenpreis beträgt für die 8gt|p. Zeile 75 Pfg. und 10% Aufschlag. amtliche und auswärtige 1.— Mk , Reklamez«le 3.00 JJRL Jeder Rabatt gilt ab B-rrabatt.
Eupen unb Malm^dy.
Die „Wieber«n*,lied«rm»r" m Selfir*.
wb. Brüssel, 22. Dez. Die belgische Blätter veröffentlichen folgende Rotze über Cun»« ui* Mal- medy, die 'hn-»n. vom Ministerium de» Aeußeru zu- genangen ist:
Die deutsche Regiernntz hatte dem Gener-r^'ekrftär de» Völkerbundes unter dem 30. 11 ein Schreibest zugche« loffen, dem als «nhanz ei« Memorandum .mit den Bemerkungen der deutschen Reg-erung über die Entsch-kdung der Vö^erhundsraÄ vom 29. September über btt Wiederangiiederun, von Euv»n und Malmed» m Belgien beige'sügt war. DaS «enera^ekretariat der Vö'kerbundes bat dicieS Dokument den Mitgliedern des Bölkerbnnöet mit der bereits aut Genf bekannten Rote vorgelegt. DaS belgische Ministeri-im erklärt daru: Aus dieser Rote ergibt sich, daß die Iuwnsun, dieser beiden Kreis- an Belg en von dein Bölkerbundtrat ausgesprochen «orten ist, «nd daß der Völkerbund-rn der Ansicht ist. »aß die deutschen Bchauptunge« durch btn aussührlichen Bericht der belgischen Regierung rom 17. November widerlegt worden find Diese Ro e macht den Erörterungen zwischen Teutscpland und dem Völkerbund über Eupen und Malmedy definitiv ein Ende.
wb. Washingtons. Dez. ,.
aecrbnetc Crocks hat im Repräsentantenhaus den Antrag gestellt, den Präsidenten Wilson zu ersuchen, all« Nationen zur Beschickung einer internationalen Konferenz in Washington eiuzuladen, um die Wege für di« allgemeine Abrüstung zu prüfen.______'
zunehmen.
Enzlifche Kriegsschiffe nach Griechenland?
wb. Paais, 22. Dez. Die „Chicago Tribüne" meldet aus Malta, daß die englischen Schlachtschiffe „Aja-" und „Eonqueror" Befehl erhalten haben, sich zur sofortigen Abfahrt bereitzuhalten. Man nimmt an, daß si« sich nach den griechischen EewLsfern begeben sollen.
getroffen, Anhänger von Benizelos» die
Armee in Smyrna velaffen haben. — Mit Vorsicht auf
Frankreich.
wb. Vari-, 22. De». In der Kammer wurde die Fntertzellaffoa de- Ab«. Soulier beraten, die daraus die Regierung »um Kampfe gegen die bolschewistische Propaganda zu betoeoen. An zweiter Stelle intertzellierte der sozialistische Abgeordnete Bar- t tz » n, wa- die Regierung zu tun gedenke, der rona - l i 87 s ch e n Propaganda gegen die revublikanffchen Uinrichtnnoe» entgegenzutreten. Cit stürmitch unterbrochen non dem RovalistrnsiiLrer.Läon Daudet und seinen Anhängern, erörterte der Abgeordnete die Prova- tzanda der royalistischen Bartei, besonders die Tätigkeit der „Action Francaise". Minister de. Inneren Steee erklärte, dosi man wohl kaum von Mitschuld oder auck nur Nachsicht der Regierung gegenüber dem bolschewistischen Problem sprechen könne. Die Regierung wolle h-inen amtlichen Truck bei den Wahlen on-üben. Diese Daktik Hobe der Senat gebilligt. Tie Kammer werd- »ohl nicht- andere- tun. Der. Sozialist Sem bot er- *erte, man habe in den Wandelgängen der Kammer schon gestern hören können, was mit der Interveilaffon Soulier bezweckt würde. Gewisse Kreise bätten es eben “tr wtznfchenswert gehalten, daß die Regierung über eine andere Frage als über »k Frage der Sicherheit des Landes, die der eheinalige KrkgSminister Lefevre aufgeworfen bade, zu Fall kom m e. — 2m Laufe der »eiteren Aussprache betonte Ministerpräsident L e y g u e s. dk Ciientfrege, die türkische Frage, die russische Frage Sie gricchifche Frage und endlich die Frage des Wiederaufbaues des Landes mftiie die ganze Ausgabe der Regie- cung bleiben. Sie wünsche die nationale Wiederaufrich taag in Ruhe zu vollbringen und werde, wenn notwendig das Land gegen jede Propaganda sozialer oder wirtschaft icher Ausiötung verteidigen. ES wurden hierauf siebe! TavSordni'naen einx-bracht. Von denen der Minister präfide:.t der Tagessrdnliug Dons sau t zustimmte, bk die Erklärung der Regierung billigt und ihr das Vertrauen Lussoricht. dost sie die Politik republikanifcher, nationaler und sozialer Einigkeit, die das Land am 16. 11.1919 durch die letzten Wahlen gebilligt habe, fortfetzen werde. Der erste Teil der Tagesordnung Dsussaut wurde mü^kSv
■ Dir bekg'sche Stenierna# sucht hier wieder ben Raub der deutschen' Kreis- tzupeu und MalmedH dadurch zu rechtfertigen daß sie »on einer „Wiederangiiede- cung" an Belgien sprüht. Die «Miete habe» nie- mals zu Belgien gehört.
Der B«h«daf Heebestal belaffch.
Rach der „Köln. Ztg." hat die deutsch-belgische Grenzfefisetzungskommiffion in Lüttich die von Deuttch- lond beantragte Rückgabe des Bahnhofes Herberkal abgelehnt. Der deutsche Vertreter hat den Antrag auf Rückgabe grundsätzlich aufrechterhalten. Gegebenenfalls wird ein neuer deutscher Erenzbahnhoi errichtet werden.
wb. Stockholm, 22. Dez. „Rqa Daglight "hauda" meldet üus Reval: Die Erregung in Moskau ^stimmt mit jedem Tag zu 'und hat ihren Höhepunkt er- ireicht, nachdem der Beschluß der Sowjetregierung be- /tresseno die Bewilligung von großen Konzefsionen an ^ausländische Kapitalisten in der Oeffentlichkeib bekannt ^geworden ist. Die Erregung ist so stark, daß der Rat :*bei Volkskommissare beschlossen hat, nach Peters- Uburg Lberzufiedeln. Als Grund dieser Meter« Aedelung gibt der Rat an, daß die erregte Stimmung die ruhige Arbeit der Regierung störe. In dem leie- .gramm heißt es ferner, daß die Volkskommissare sich - i ch t auf ihre Cchutzabteilnngen verlassen können -shalb sie noch vor der beschlossenen Uebersied- ;i|un- uiestsche und lettische Truppen zusammengezogen !haben, unter, deren Schutz die Uebersiedelung statt- pnden soll.
Dez. Aus Wiesbaden wird ge-
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Griechenland.
Köuigfeindliche Offiziere.
Paris, 22. Dez. Rach einer
wb. Kopenhagen, 22. Dez. „Politiken' bet aus Riga: Die russisch-polnischen Friedeusvcrhand- lungen sind auf ernste Schwierigkeiten in der Frage der Verteilung des russischen Goldfonds und der Entschä- s^igung für die seit 1914 in Pole« beschlagnamten Waren und Werte gestoßen. „Irwestija" schreibt: Polen ,verlangt 300 Millionen Rubel vom Eoldfonds und t'über eine Milliarde Eoldrubel für die requirierten
Amtliches DaAndlgungs-latt des Arches MuLmg. -
Tageszeitung für (das früher kurheffifche) Oberhesfeit
gegen 155 - Stimme« angenommen. Die Sitzung dauerte abends 9 Uhr noch an. i
Der sozialistische Parteitag der oberen Marne hak gestern mit 9 gegen ll Sffmme« für den -Anschluß «X die dritte Internationale in Mo-kau gestimmt. . • j
Berwelgerte Einreiseerlaubnis für Fra» Zetki». **
Paris. 23. Dez. Die „tzumanitä" veröffentlicht ein Schreiben von Klara Zettln, in dem sie mttteilt, daß die französische Regierung ihr die Einreiseerlaub. nis mach Frankreich verweigert hab« und daß st» i infolgedesien an der Konferenz in Toul nicht teil-' nehmen kann. -
Einheitsfront der Eisen-ahner. 1
Die Forderungen. — Vor neuen Verhandlungen.
Berlin, 23. Dez. Wie die Blätter lnitteilen« haben die vier großen Eisenbahnerverbände der Reichs« rcgierung, dem Reichstag, dem Neichsfinanzminifte« j rinnt und dem ReichSverkehrsminisieciuM ihre For« ■ berunqen übermittelt Sie verlangen für die Eisen«, bahner eine Erhöhung des Teuerungszuschlages um ein« Mark die Stunde und für die Beamten eine Erhöhung der Teucrungszuschläge bis zu 90 Pwzent. Weite« fordern sie, daß da- Besoldungsgesetz in allen seinen Teilen big Weihnachten in Kraft gesetzt wird un8 daß wegen der vom Reichstag gesordecien Revision des Bcsoldungsgrsktze- sofort mit allen Spitzenorganisationen in Verhandlungen, eingetreten wird. Die Regierung wird ersucht, den Zeitpunkt mitzuteilen, art dem die Verhandlungen beginnen können. Den Forderungen ist der Ausruf beigefügt, der die Streik« drohung enthält. Die Zuschrift schließt mit einen! Hinweis auf den Ernst der Lage. Zum erstenmal« bildeten des gesamte Eisenbahnpersonal eine Einheitsfront zur Bekämvfnng befferec Eristknzoer- hältnisfe.
In einer Besprechung der Forderungen der Eisen- bchner stellt die „Deutsche Allgemeine Ztg." die Tatsache fest, daß die großen Verbände vorerst noch bett Verbaudlungsweg beschritten hoben. Das Blatt hofft, daß es zu einer Verständigung kommen werde und daß die Eisenbahner sich einsichtig zeigen werden, wenn die Regierung bis an die Grenz; des Möglichen gehen werde. >4 ' 4rdAgj-4 MÖl’ÖÄ-l f
meldet, dost im Zusammenhang mit dem aubau irnben Tiefstand des Fremdenverkehrs oie Grabt an die Reichs- und Stanlsbchörden herantreten weroe, um größere ZnsÄ'.jsr zum t:uri-etr-cre zu erhatren.
Oberschlesien.
Ei« «euer Deutschrnmord.
I Berlin, 22. Tez. Wie die „B. 3-'7 aus Ellguch tn Oberfchlesien berichlet, wurde der dort in der deutschen Propaganda tätige und der katholischen Dolkspartei ««gehörende Trrcltor Salzburg vor feiner Dobnuns erschossen. .Es soll sich um einen
I Die „Obertzesstiche Zeltuna" erscheint sechsmal wöchentlich. — Dezugsv«is monatlich
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Verlaa von Dr C Sitzerath. - Druck »er Unw -«u«>ru<rerei oon 2°h. »u,. Kach, «L/Vlliivt-Siuy, dergebuhr. - Bei
a Markt 21/23. — FernwreLei 55.
I Jus HltiiiUm n Mmzio.
Vor der effektive« Blockade.
I: wb. Rom, 22. Dez. Die von General Eaviglia idem Kommandanten von Fimne gestellte Frist läuft «Lute abend ab. Ist die Antwort ungenügend, so wird (general Eaviglia die effekti ve—Blockade über Jfinmc und die Inseln Veglia, Arbe und San Marco Erhängen, die von den Truppen d'Annunzios besetzt sind. Die neue Blockade wird keinen Verkehr zulassen »nd die betreffende Gegend vollständig isolieren.
, Amtlichen Meldungen zufolge hat sich in Fiume und jn Dalmatien nichts Neues ereignet. Wmiral Millo fst in Zara durch einen Zivilkommifsar ersetzt worden und -»eilt gegenwärtig in Rom. Zu der Haltun« der Regierung schreibt „Tempo": Es ist klar, daß Italien den Wertrag von Rapallo einhalten wird. Die Regierung Mird es der Stadt Fiume vollkommen überlassen, für sich selbst zu sorgen und sich nicht in ihre Angelegenheiten. Mischen. Fiume kann nach Belieben den, Vertrag von Rapallo anerkennen oder nicht. Tie italienische Regierung Wird sich daraus beschränken, Sorge zu tragen, daß die grenzen nicht verletzt werden.
wb. R o m, 22. Dez. (Stefani.) Das Torpedoboot 68, dessen Besatzung kürzlich gemente rt hatte, landete In Eastel Venior, nordöstlich von Zara, eine Gruppe Jon Offizieren und 120 Legionären mit zwei Maschinen- itzewehren. Die kleine Besatzung von Castel Veniov-caußte 'sich aus Zara zurückziehen.
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/ kkkkgm» in Muk».
Der Rat der Volkskommisiarr siedelt nach Petersburg über.
England und Italien am 10. Januar 1921 in Cannes treffen und neben der Orientfrage die Berichte der Vertreter der Sachvcrständigenkonferenz in Brüssel bespreche«.
Deuffche Be«z»llieferu»sen.
wb. Poris, 22.^Dez. Zn einer Sitzung im Ministerium fiir öffentliche Arbeiten teilte der Abgeordnete Barthe mit, daß dem Ausschuß für Brennmaterial die Mitteilung ^tgegangen fei, Deutschland habe zuge- stimmt, jährlich 35 000 Tonnen Benzol aus das Wieder? gutmachskont» zu liefern.