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AmtNches DerkündlgungsblaU des Kreises Marburg.
Tageszeitung für (das früher kurheffifche) Oberhefsen
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Die evste Sitzung in SB rüffel
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’fltfeifidiaftlidj orflonüifrt.
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tictietfu, anqcblid) im
c.ch.ing mit bei heut»
lag rormittog cinbcn-fen worden. Auf b<t Tage» ordnung stehl die Lejprcchung der ausvärtigr»
Lage,
einberufong de» Vaefchvffe» für Ansmlrtize«.
Berlin, 16. Tcj. Tei Aus'chutz für Auswär« !g»s ist auf Antrag der Unabhängigen aus Game«
Set He, 13. Dez. Nach der „Schkes. Ztg." hat der ron fran-ösizchen Soldaten kchmerver'ektte Ober Primaner Reh von der franzkffschcn Behörde eine Entschädigung von 200 JUL erhalten.
LRe dir »Löss. Z itq." au» BieSkan meldet, ha: der ?’erq- und Hüttenmännische Verein tfat.oruij fu- die Ermittelung der Lerbircher, dir da) fiatkrSmlme 'n die Lust grspri-ng, Haden, «« Veiohuuua von 30 OCX) Marl cuigcfept . u ,
nrcblfm« von der finanziellen Lage Deutschlanbc abhänge. Er Lbcrre-che der Konferenz eine Reih- von Dokumenten, die sich mit dieser Frage bejassen und werde e» den Vertretern de» Reichsfinanz- ministrrium» ßbrr!asten. nähere Ausführungen dazu zu machen. Darauf ergriff Etaatssckrcta Schröder da» IFott und sprach über die vorgelegten Denkschriften. Die Fragen, die dem deut schen Deirgierten vorgelegt wurden, hatten nur den Zweck, über einige Zahlen genauere Erklärungen sowie ergänzende Denkschriften zu bekomm:». Heute nachmittag sprach Haven st ein über die Frage de» Wechsel- und Notenumlauf». Der Berichterstatter der Agentur Hava» bezeichnet e» als wahrscheinlich, daß nach der heutigen Sitzung bk lterbündeten da» Bedürfnis empfinden, unter sich •int Satzung ab'uhal'en, di« morgen vormittag 'tattfinden dürfte.
handelt. Daher werden gegenwärtig d i r t k r e diplomatische Buseinondersehnnpen mit den Kabinetten der Verbündeten eingeieitei um über die ganze Angelegenheit eine gtündlichr lussprache und Klärung herbeizusühren.
Sayern verzichtet aus die Einwohnerwehren nicht
München, 16. Dez. Zur Antwortnote Nolleis bat die bayerische Ctaatsregierung bereits Etel lung genommen. Wie in einer Beratung samt- 'icher Minister festgestell« wurde, kann Bänern in jolfle seiner besonders gearteten Verdäliniste au' •ne Einwohnerwehren nicht verzichten- De, Reichrregierung wurde davon Mitteilung gemacht
• 3"CI Borührnben de, f.e'chäitesührenden Avsschnsie« der Deutschen Vokkspariel wurde de« tisherige l. fttür. Varji^ende Reiä^tagsohg. Kempk » » gewählt. Ad? Dr. £trefemnnn batte da, Amt mf! Rücksicht auf sein» Arbeit oks Vorsitzender b.r ReicksmgsfrLktto» und el»
Marburg Freitag. 17. Dezbr. (3n(menb.)
Erlnitmz der Wen Mafien.
tob. Brüssel, 16 Dez. Die erste Sitzung der Brüsseler Konferenz war nach dem Conberberichr der Agentur Havas fast vollständig dem Vortrag Staatssekretär Schröders gewidmet, der sich mit der finanziellen Lage Deutschland» besaßte. Außer den beiden Hauptdelegierten Bergmann und Haven st ein wohnten drei deutsche Sachverständige der Zusammenkunft bei: Dr. Melchior, o Etauß und v. Meinet. Bei Eröffnung der Sitzung erinnerte Präsident Delacroiz daran, »aß die Konferenz zum Ziel habe, praktische Ergeb nisse herüglich der Ausführung der Klauseln de» Versailler Vertrags öler die Reparation zu er langen. Darauf ergriff Staatssekretär Berg mann da» Wort und gab eine kurze Antwort, in »er er erklärte, daß die Lösuna des Reparation»
htarzen e fo'g cn Lcrl, f n:y b?3 so itif.fi *n Reoteurß .>es „Lo.k- b a:tes" Stern, H.u e naatin t ag hibeA
..Derbelb lehnen mir bi? »»ialdemokratiichen Anträge ebens» eb wie da» ganze
Ab,. Bevertnonn ($. Lvt.l betont, baß auch fü> feine Partei bar Gesetz erst durch die AnSschnßabände- eun,en annehmbar gemachen sei. Unser Antrag, den Zkeickrfinaiizminüter ba# Einspruchsrecht bann nicht zu tftoibrrn. «nenn bei Kommunalverwaltungen eine befien Jesaldung zwei Gehaltsstufen gegenüber den . Reicks beamten nicht überschreitet, ist leider abgelehnt worden
Abg. g ülz (Dem): Trotz mancher Bedenken stimmen mir zu. Tn» Gewissen der Länder und Bemeinden ist deute rech, weit geworden. Man hat sich etü dem besetz zuviel Zeit gelassen.
Reichzsivanzmiiiister Dr. Wirth: Ich vkrst'be den !lnmu, der Gemeinden und Länderbeamten gegen diese,- Gesetz. Ich selbst würde es bekämpfen, wenn wir nod sie Vorknegzvcrbältnifse hätten. Heute aber «üssen wü alle» aufbieten, um ein
flegenfeitige« Unterbiete»
der öffentlichen Sörverschaften »u vermeiden Da» Gelet dehinden nicht nur dre Länder und Gemeinden. H wna: ebenso da» Reich, auf diese Rücksicht »u nehmen. Tie Beamten haben selbst ein Interesse daran, daß jetzt du einheitlkche Linie gewahrt wird.
Bäuerischer Ox-Hnbtcr Dr. Preger verlieft ein Erklärung, in der dre bayerische Regierung sich gen er t>a» G,-!etz rornbet Auch der bayerische Landtag dar fid 'egen da» Gesetz erklärt, weil e» in die Rechte oei Lände, ring reift
Adg. ßratt Zieh (U.t): Diese vorkage ve-stSH' gegen bw guten Sitten, denn viele Untcrbeamtr haben twch nicht nnmg! da« Existenzminimum.
Ein Reg ier v a s »Vertreter : Rach AnffLt der Regienin, ist die Peda fiunaemäBigteit de« tlZeien.» nick' :n Zweifel iu rieben. Tie Anklage hält sich vollkommen ün Rahmen der Ausstellung allgemeiner Grundiäoe
Adg Dauer dlanr. Art.) und Abg. Fehr (Baer Äaurrndund, lehnen ha» Gesetz ab.
£1 w:rh noch den AuSickußanträge» gegen bl* D-eutschnat.onalen. du Bayerische Volksvartei, die Unah- bängtgea und die Kommunisten angenommen. de?alrirl>er der Rest U4 Gejeve». Tie Abänderungsanträge dr llnabdönatgen und Kommunisten melden abgelehnt. Te. I
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gelehnt. Die dritte Leiung de« Gesetze» soll morgen t» folgen. Die Abstimmun, fall eemeif A5 lern, >
E» folgt die 2. Lein na des Abänderungsgesetze» |0 Lesolbaugtzorduung.
Der Ausschuß ersuch» die Regieruna. fOr Ve künftig» Laufbahn der Beamten aller Retchtvcrwaltungen ölige» mein gültiae Grundsätze ,u erlassen.
Abg. Stein köpf tco«.): Lange genug b-rt t» gewährt. Aber die Besolbungsorbnung ist nicht gut g» worden, die Ungerechtigkerten sind au» dem Gdetz nicht rutzaemerzt worden.
Abg. Hoesle (Z): Dir BesoldunaSfragr seilte man nicht zu einer Parleitrage machen. (8uinmmu»aJ Alle Parteien sind bemüht, da» Beit« für bu Beamte» heraus,ubolen.
Abg. Deglerk lDeutschnatk.): Wir setzen h^ite b« Schlußstein zum Sorgeder Raiionalversammlung Wohl noch nie ist eine Besoldunasrcsorm in so schwerer Zeit luSgefübrl worden wie diese. Der BefoldunasaiiSsckuh *V.t rein fachliche Arbeit geleistet. Bedauerlich sinh *'nber die agitatorischen Sieben der Sozialdemokraten. Ter Redner beakünde» einen Vorschlag wr Reuiim-irup- Dientng einzelner Beamtenklassen. Die Beamten macht er aber daraus aufmerksam, daß ihre Politik
nicht aut her Straße remacht werden könne. Andererseits möchten ile nicht mit Xm Ctreikgedanken spiele», da sie damit dem Staat» Dir Mittel nehmen würden, ihnen zu Wen.
Abg. veuermann (D. Pkt I: Der ständ'ge Au»« 'ckuß wird noch reichlich Arbeit finden, um einen durchweg gerechten Ausgleich zu finben. Der dein« ade» Rot bilft aber das Gesetz ab Man bat nur ,u lang,damit wirartet. Man kann die Leute nicht einfach aus b« Straße setzen, man muß ihnen einen halben Zatzresgehalt mir aus den Weg geben. Außerdem müssen die altn» aertriebenew Beamten aul Ost» und West untergebracht werden. Die Sorge um de» Racknouchs und s.-ine Bem ornung laste» schwer au< dem Mittelstand. Wir ftbfapri ■»eSbrt(b vor. daß der B amte statt 10 Pro,ent Steuer U Prozent zahlen soll, wobei ein Trotent als Er,iehung<- beibitfe durch die Steuerkasse eingezoaen und an bi» lledürftigen auSgezahlt werden <oiL Ein w-terrs Pro- tent soll der Staat zukablen. ES ist dafür zu ioruen, buf ür Kinder von 14 Jahren, die entweder in 6« Lebe« reten oder die höhere Schule besuchen w.'ll-m. 1000 Warf oder sogar 2000 Mark bezahlt werden können. Ter Arb-'iterschaf» wird ein Anschluß frriqestellt.
Abg. Frau Zieh Ql S): ?flt den A-irstieg btt Beamten kann für un» nicht die Borbildung maßgebend' sein. Bilbung^dünkel und Kastengeist wollen wir nicht unterstützen. Ta» Ezistenzminimum b-krigt zur Zeit 16 500 Mark. Die Beamtrnaruppe I fängt mit 1000 Mark an. Auch die Zustänt» im Reich^t.iq selbft schreien zum £'immtL Alte Leute, btt bis m !r> Jahre, al» Diener hier im Dause tätig waren. »Derben einfach auf die Straße gesetzt. Tie knNsstenograr>ben erhalt«, *10 Mark, solange sie c’3 Tiätare beschöstigt werden. DaS ist eine Schande sü: den Reichstag. e
Abg Deliu » (Tem.i: Alle Parteien bab<n unter tztntausetzung aller polttifchen Momente qewiiienh.tst an dem Zustandekommen des Entwurfes gearbeiter El konnten natürlich nicht alle Wünsche erfüllt werben. Aus- reichen wird die augenblickliche £>ilrr nicht. Aber e» Hl eine Grundlage geschaffen, auf der man Weiterbau.-» kann, Adg. Plettner (Komm.): Rude schafft die Borlag» keine. Im I a n n ar wird e» «u n e ner Be n n rnhi- gung und vielleicht sogar »um Streik kommen.
Die Abstimmung ergibt fast durchweg die A n n a h m« der AuSschußanträge und Entschließungen. Tie Anträg« der Unabhängigen und Kommunisten werden abgelebnt« desgleichen sie der Rechten, foroeil sie sich aus die Besserung der LeutnantSgehälter beziehen. Ebensowenig werde» die neuen kozialtstischen Anträge genehmigt. Dagegen wird ein Antrag der Koalittonsparteien aut Alt-bessern ng der Hauptleute und KavitänleutnantS bewilligt Desgleichen wird der Antrag h>ergt angenommen. Eisenbahnern. denen die BetriebSzulage genommen wird, etn»n em» ivrechenden Ausgleich zu gewähren. Der Rest bei Gesetzes wird dann genehmigt, desal.-ichen ein Antrag , Schisser auf Einsetzung eine» ständigeu Beamtenautz- chfiteS.
Zu Beginn der 3. Lesung warnt Reicksünantministet Dr. Wirth vor der Annahme von Verbessen-aas-inträg«, sie nur geeignet feien, et ne gefährliche Situation zu' schaffen.
Rach toeiterer AuSfvrache wird f» berfrlh,» Weik abgesttmmt wie bei der zweiten Lesuna Gea-n dir Kommunisten wird in der Geiamtabstuumung da» Besoldung»» zesetz angenom men
Rächst« Sitzung Freitag vor«. 11 Uhr: Kleine« Vorlagen.
rt« „Ofcertetih*» 3tit»«,‘ »rlcheia» I«bemal wltbentll*. — Sa,,,,Pkt», menatne i Wt, bar» bif Haft *.2A Mt Bueaab» B wll „Obtrb kkSkt-Z»,.- t Mt mtbt.- fOf »«»fatz»»»» skUMM-kW lefelgr €lf,i»e aber elemtntetfr f itigntfi» »ein fftleb - Seile» »an Di C. -itzviotb - Tre« »er llxl».N»a>dru<keiei een 2oh. leg. Koch. Werh tl 'M — RtrnleteAef 66.
SEf £iil!«irMilw«rtwlf.
Berlin, 16. Tez. Zu der Forderung der per Knbel«! Regierungen, bat Verbot btt Herstellung Iptb Einfuhr von Lusimalertal über den im Fr-ebens- iittireg roraef h"nen Zeitraum aus Zehnen, hat die dentfche Regierung eine Role au die Botschaft'rko 'fe trug --enchlet brd Inhalt«, daß die deutsche Regierung Trr ^rchtSauffassung nach wie vor für btt einzige [W:f, die mit Dem Vertrag von PerjaU!«; überein- »fr i m m c. Sie sei deshalb nicht in ber Lage, den 'chSangchörigen dir verlang en neuen BeschrLnk«»- 6<r zaf$netftgtn, die von eiiqa;neitenbec Beb uinng fftv das drRische W-rtichasiölebei^sein würde. Ueber die Sperrsnst sagt die Rote we »er: Der zes^rderten Vec- ttr.yenmg dir Sperr'rist würden bi« ftna ’jtel'en Kräsi« der Luftfahrtindustrie nich. gcwachien sein. Tie mütz.e E»ch dazu etr'sch.testen, aus eine Fortführ taz der Unt r- \ ltchmungen überhaupt zu vrizichlen. Dadurch würbe tin gLnzer Zud.'stiirzweig von hoher kulturellen Le- s dtutung vernichtet und d-e Wirlschastskrnsi [ Deutschlands geschwüchl lv rrrn. Hu# diesen, Grude teere es auch auSg ichloifen, die ersaederliche Geueh- teigung der gefktzgebend«.n 5lö:zeriatas:en zu d«.u Sat- Adlige der Bdifchasiellonscrenz zu erlangen. Zum ■ kchlusi verpsllchtet sich die deuiscye Sieg «ranz zu gesrtz- dchrn Mußnahmcii, um die Erfajjung ai ti adzuliej in- ks Flugmateriaie hcibetzusühren. Falls die 6er« i dündeten Regierungen dem deutschen S aitdpuuk» nicht ieizupflichten genetzt sind, schlügt bie deutsch- R-gie- telng die Weiteigabr der Angelegeich-it au <u »a* ßartsiisches Schiedsgericht vor. .»
Ausstände.
tofi. Hakke, 16. Dez. §>ruer mittig find bi, Arbeiter hiesiger industrieller Wer»e I» be« Ansstcnch
SnhBit gioiiiliiirolf.
P Der Ernst unserer finanziellt» Lage wirb un» iögkick MrÄ? zu ©emilte geführt An» bem Pr-fsefoger ber iketttt kommen «etzt Rachrichten, bie bie schwersten Be» Krchtvngen rechtfertigen. Die französische Preise ent- Wifd4 in Einblick auf bir Brüsseler Konferenz ein Minansvrvgramm. b«» an erster Stelle bie Sinan,* Isw Helle über D»»tschlanb forbert — Danach sichtigt man in fraiiiöUschen Aeaiernnaskre'fen ein
rmkiche» Snstere van Bürgschaften von Deutsch $b 931 verlanatn. denen die Aerpfändnua großer «tschrr ftaotlicher Einnahmeonellen zu Grunde tx«n soll. Man denkt fick diese» Svstem „znnäckst" der Form freiwillig übernommener Berpstichtungen soll Sanb in Hand »eben ein Kerb«» für
entschland. eine internationale Finanz* vktisn ohne Borwilfen und Genebmignno her Berbündeten v«r»nntbmtn Es fall weiter Deutschland . dir ErNärnn, seiner ZabltingSunfähiak-'t derbotrn isen. Aus obste Weife würde Deutschland in emr oisHe Bbbänaiokeit gegenfibe* dem «uten Willen bei Maßnahmen her Verbündeten kommen, die ibw Ausweg mehr bieten würbe und bie da« deutsche rischafts- und Finanzsvsttm nöllig unter da» Macht •snb den Einstuß der Verbündeten brächt«.
! Man muß sich Nar darüber fein, daß ber Finanz- pnb Wärtschastskrieg graen Deutschland jetzt erst 6r- |iunt Wenn der „TemvS" Recht hat. soll auch setzt Noch nicht die Höhe der deutschen ..WicherautmachunaS- tetib" chi« bie ..WiedergutmachnngSkommiision" von sich au» bestimmen fall) festgefetzt werden, weil die paölungssöhiqkeit Deiitichlands sich geaenwärtiz noch wirbt tzbschStzen lasse. Dal Blatt nimmt beSholb ben Vorschlag teiger auf, daß Deutschland zunächst für drei Jahre
1923, bestimmte Zablunaen leisten soll. b.*r/n Höhr N festgesetzt werben könnte und die sowohl in Gold Wir in Rohstoffen. Fertiawaren nnb ArheitSletstungen gn erfolgen hätten. Bor Ablauf dieser bmiabrigro Vrrisde würbe dann die endgültige Zahl und Löte" her Jshresleistnnaen festznfetzen fein. Für Deutschland terrde diese» Verfahren, nach Meinung de» offiziäsev. sranzltsischen Blatte«, eine große Wohltat sein. In Vkahrhrit läuft dieser Plan daraus hinaus, adznwarteti sit weichem Grade sich Deuli.chlandS wirtschaftliche Lag le beti nächsten drei Jahren bessert, um e» dann narb ©«büchr schrövfen und attssaugen zu können. Ob da die Ausstellung eines großiüatarn deutschen „Wiedergutmack- vngtzprogramms", wie ei von vielen Seiten gefordert teird, tzraktifcken Enola in der Ricktung baden wird, das ti fern gegnerischen Diktatwillen Abbruch tut. muß im Hinblick auf ren Willen der Westmäck'e, Deutschland «rlbedlngt nieder zu to't-n. zweifelhaft erfckeincn. Man wird sich an de-'lsche Voitchläge und Programme nicht hkhrrn. Dir „Wtedergukmackunqstommifti,»" wirb än- h»ch iefisktzen. AUeS andere ist Stof sag«. . . ।
Te« »metaenmteta bdrigt ffit »l« »gelp. 3'0' 76 Tie ■■» »0-1, lehitlai, .»MS» '>• «eaeärttgf 1.— Akt, Heflemtirll» 3.86 Wt Jewr Rabatt e<li al« reti.b.t, V»' Aaat.att ber» »♦» «»f»ätt»ti»n» au» «r»r»lttlaa, Veerbei» 7S Tt« 6»e. »«igebühi. - Be» Ikträgea anirr 7» M«. »dfiea vir »•« Tetr, lat »i« 6>t»ai berechn«». — P,Mch»at»uta: «t. 5015 Amt Riantlurt a. »ata.
ItalliH firitslig.
< 3 Sitzung vorn 16 Dezember.
Die Jt.trrnellati-n bei Unabhängigen über den Roten wechsel tzer Reichsreaiernna mit den Verbündete» wir» in der roraesckriebenen Frist beantworte! werden.
Ter von Aba Becker (T Bvt.t eingebrackte Gk ft tzejumurt über bi' Mtblenniate Zablnng ber Umsatz iletet fi* 1921- wirb bem Steueraugschnß »bermteien
G» folgt die £ Lesung de» Gesetzentwurf« zur Siche rnng eiuee
einteiHi£«a Regelung der Leamtev- 11 f»l b n n 8
Stterr-Mtrfcl Danach ist das Reick,«besokbnng«gefetz rn>' einer Aet b-ning nnt Eroänznng für bie Regeluna be- tfjmlenlK-telbunn in ren Ländern. G-meinden und sonst, lit LiiertÜchee Koipetsckaften in dem Sinne binbenb. da ■if Dienstbezüge ihrer Beamten und Lehrer nicht g 6 n iliget geregelt werben dürfen al» die ber gleich b. wertenb-n Reickebeamten Eine günstiaere Regelung if nur bei Borliegen besonderer Verhältnisse und «ul heion vren Gründen zulässig In einer Entschließung »erber iie Länder onfqeforbert. dahin zu wirken, daß die ®e metnben die Besoldungen so regeln, daß sie grundfätziia mit den Länderb.stoldunaSordnunaen überetnsttrnmen.
Abg Steins ovf fSoz.): Alle Parteien sind sich über die Rotwendiak-tt dieses Gesetze» einig.
Abg, Loesle (?,.): Beamte, die glstcke Arbeit leisten müssen auch gleich beyrMt werden. Vor eher Schabst, nisierung muß gewait werde».
Abg Dr BartS (DeutschnatN erklärt sich geger baS Sperrgesetz, weil es einen Eingriff in die Autonomi Xr Länder und be« T'lbstverwaltunaSrechte» ber Gemein bett bilde. Zudem mache ber Entwurf nur halbe Mr bei,; denn e# müßte ebenso wie für eine «ren.v tacb oben auch für eine solche nach unten gesorgt werden 5iicht alle Bernssorgonisationen unserer Beamten feier
.Echo de Paris" mitteiU, hat bie Votschafterkonfe r«nj in ihrer gestrigen Sitzung befchlosien. da jv rnohl Polen wie awch Deutfchlaud den Vo-schlop di« außerhalb Oberfchlesiens wohnenden Stimm berechtigten in Köln abftimmen zu lasten, nicht an genommen haben, daß dies« vunmehr 14 T »g» n a ch der Havptabstimmung in ihrer ^eimotgr mcinbt abftimm«, sollen. Das Blatt etkkärt. bi< lalieni'che Regierung must« diejea Befchluß noch zulheißcn.
Da, Datum der Abstlmmang «och vuztwiß.
Berlin, 16. Dez. Nach einem Genfer Draht bericht der „Deutschen Tagesztg " meldet ber „Pro strbs", daß da» Datum ber Volksabflimmurq ir Oberschlesien abermals ungewiß sei. Tie 6tim mung in Obcrschlesien werde durch den Tiefftarb bei polnischen Mark äußerst ungünstig beeinflußt In Polen selbst machten affe Kreise bie größten Anstrengungen, bie reich'beutsche Mark aufzukan fen. Man erwarte den Sturz der polnische» Marl .aus ein».
Sin polnische. Fühlen '
Wb. Berlin. 16. Dez. Der Kattowitzer Bertckt erstatter bei „Kurier SSarjaw’fi" meldet. Deuticklant habe beschloss*», sich an die Verbündeten zu wenden •tm die oberschlestsche Frage ohne Abstimmung zu lösen Man -beabfiditi.if, Polen eine Teilung der l.indwirt 'chafttichen und der Jndustriebezirke korzttfcklagen. C- wird hiermit festgestellr. baß non ir,tenb einer amtlicher ode, nicktamtlicken deutschen Srtf derartige Pläne *e, B. scklüste »'der gefaßt noä Vorschläge solcher Art gemärt- »nitxn. Die deutsche Regierung blt! nribedingt on der Bestimmnnaen de» FriedenSvertra^S fest, fct» für Ober fdiletien eine freie, geheime und unbeeiuftuntr VolkSabstim ttiung vorieben. E» handelt sick offenbar um einen Wunsch der Polen, die dem Ergebnis ber Abstim mnna gemäß dem Fricdcnsvertrag mit berechtigter Sorg, eultzegeufehe».
Vie EsIviffiittvfMe. ' j i
Direkt« diplomatische Verhandlungen. V. / verlin, 15. Dez. lieber bie Stellungaahme Reichsregierung ’u bei Entwaffnungsnoke des ^rn^ra!» Rollet vcrlautrt an zuständigei Stelle, «8 dies« Rote noch nicht als endgiilt-ge Ankwoit ^"gefehen werben kann. Es schweben gegenwärtig | ‘'•^Sanblnngen mit ber bayerischen Regierung über I s Efe Angelegenheit. Ta bie Konlrollkommisston | Mr Beantwortung nur einen Tag Zeil gclasten ! kann man umso weniger annehmen, baß e» sich
V
Vie IMieiana in VSerfWei.
Adstimmnng ber außerhalb Oderschlesie», Wohnenden 2 Wochen später.
tob. Pari», 16 Dez. IHarasZ Wie