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Dir geraubten deutschen Kolonien
eiift n» jetzt.
über ble einheitliche Lehrerbildung Hellmann lSoz.s), wird nacl der zwischen dem Reich und den Verhandlungen über die Kosten>
rat zugehen wird.
Ei« Gesetzentwurf i :m Reiche (Anfrage befriedigender Lösung Ländern schwebenden •"rage »orgelrwf werden.
C;e deutscher kürgermcister in Agfa«.
Prag. 6. Tcz. Wie au, Igla« gemeldet wirb, murve bei der Pür^eemeistcrwahl der deulich bürgerlick r Kandidat Lherst Renner »um Bürgermeister g^ wählt. Tie erste Wahl, bet der ein Tscheche gewätzit wurde, war cox den Deuiichen angesochr m werben.
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AmtNches Derkündigungsblatt des Kreises Marburg.
Tageszeitung für (bas früher kurheffifchej Oberhessen
Eine Pnfrage be» Abg. 5 t Philkpv» (Dentschnatl' über dir Art und Weise, wie eine Eingabe eine» Wie« ;iabener Bürger« der sranzöfi'cken Besatzunglbeliörde br '«nnt geworden sei. erklärt die Regierung für eine vreu rische Angelegenheit, da die Eingabe au» dem Getoahrsan' ur-usiischer Behörden den Franzosen zur Kenntnis ge 'omnreu sei.
Aui eine Anfrage de« Abg Schimme lpfennie Dentschnatl) über die GeHciftSzablung an den Schrift Mler Katzenstein durch da» RrickswirtsckastSministeriitm «Iwofcl tt gar keine Arbeit geleistet habe, wird erwidert ->ü6 Kotz-nstein durch seine parlamentarische Tätigkeit ir her Naiionalrersammlung bei seiner Arbeit im Reich» -nirtsckast«mi"!sterium allerding» beeinträchtigt worden tri Hon brr Verschleuderung von Reicksmitteln könne jedocl keine Rede sein.
Zur Aufrechterhaltung de» ZevfralnachweiSatnte« ist- Irieqsverluste und Krieg»gräi>er (Anfrage Thiel fT • Bpt.s) wird eine Million Mark angeforbert werden
Die schwierige Laar einiger Londesversicker'ingsansial ten (Anfrage Lambach sDentschnatl.1) ist her Reich« regirrung bekannt. Richt bekannt ist ihr, bah den Ver icheningscwstalten wegen der rückständig« Forderunge, >rr Post dir Zwangsvoftstreckiing droht.
Dee Entwurf eine» Rauonsteuerae setze« wirt Arm Steuer<iir»icf>uf? überwiesen. Der ütesehentwurf beb weiterer vorläufiger Regelung de« Reicksbausbalt» fü 192t) wird dem Hoi'->hatt»an«sck.-uß überwiesen. Da« (bau« fetz» die zweite Beratung bei Gesi»«ntwurs, betr Sen Reichlhaulhalt fort bei dem Reichlministrrium für
ErnäHrn n g und LandwirtfchasL
Al>„ vlum (Ztr): Die gestrigen dramatischen ver Handlungen haben unserer Ernährung und unserer Volk« wirtschaft nicht gedient. Tie Autorität bet Staate« if '"chwergeschädigt worden. Wir vermissen Ruhe unf Würde. War im alten Kaiserreiche der Vahlsvruck meine’ •Bartei „Fürchte Sott und ehre den König", so wünschen wir auch die Anerkennung der Republik. Solche Mini ■trrbrbotten dürfen nicht mehr Vorkommen. Wir stim men dem Reichrkanzler rückhaltlo» zu. wenn er gegen bi stampfeiweise be« preußischen Lundw:nschaft«minister- oargeht. Wir sprechen ihm unser Vertrauen au». Ein JBürttemberger Landwirt Hak nicht mit Unrecht behauptet !>ak bi» mi 6° Perzent be» Getreide« durch Hamstere' regen Hohr Preise vnb hnrth Ahoabe an Vettern unt Hasen bi« in den SO, Grad etnichliesilick »orweg ab lingai Di» Einschätzung der Ernte sollte den Bauerr "elDjl Lterlcijen bleiben. Der Anreiz zur Aklieserune mutz geboten cre-vth Die bkStährrge sehr gute WelternU kann brnentlich unsere mangelhafte Ernte au-gleichen Sehr dankbar sind wir dem Minister für die Auiläsun» >or 35 Srieg-gesellschaften. Der Fleisch bedarf muß ii seinen notwendigsten Grenzen unter Verbilligung der derzeitigen Preise sichergestellt werden, vielleicht durch eine freiwillig Aktion der Landwirte. Die Rot unserer Kinder übersteigt alle- Maß Dir Abgabe von Milchkühen cinziFchränken, muff der Regiencng gelingen. Tie Rüben- wirtschaft muh freigegeben werden. Unsere gut entwickelte reliitbuRrie mi« geschützt werden, weil dadurch der Fut- terxrbraiiä herabgesetzt und mehr Milch frei wird. Im Frieden ba(«m wir 200 000 Tonnen Stickstoff gebraucht geg-n 300 000 Tonnen jetzt Wa» wir darüber hinan« produzieren, lännte ««»geführt werden, ober eben nur, wenn der Inlandsbedarf gedeckt ist.
Abg. Krüger» Hoppenrade (Deutschn.): Tie deutsch. Landwirtschaft darf nicht über einen Kamm geschoren werden. Oestliche und westliche, Groh« und Kleinbetriebe haben verschiedene Ezistenzbedinaungen. Tast die Zwangswirtschaft cbgebont werden muh. darüber sind sich wob' alle fier. Die Freigabe wird eine Verbesserung und eine Berl-illigung der Lieferung zur Folge haben, aber erst, wenn die neuen Verhältnisse sich ou»geroirft haben. Dir Ernährung-schwierigkeiten werden sich zunächst noch ftei- gern, wa» auch mit der Düngemittelknavvheit und bet Trr ckenheii zusamm-nhängt. B i der Erfassung be« Brot- getreib»! emp'ieblt'sich bas Umlageverfahren. Die Etafer» preise sind gestiegen, aber der Landwirt hat nicht» davon Der Milchmacnel beruht zum größten Teil aus dem Mangel an Srofthittet. Tie Milch preise sind noch viel zu nidrig, wenn man den Nährwert der Milch mit dem bee Vier«» vergleicht. Der Antrag der Sozialdemokraten und die Rede Braun» zeigen, hast die Sozialdemokratie an! ««rarpolitischem Gebiet Fortschritte gemacht hat E« ist .ichtig. das: die erhöhte Anwendung der künstlichen Tünge- uiftte! die Grtreg«fätig!rit steigert, doch sie allein tut es nicht. (Sehr richtig recht».) Andere Dinge spielen mit. Auch meine Freunde beantragen eine
Verbilligung der Düngemittel, aber nicht aus dem Wege der Verstaatlichung. Tie Verwendung der Erwerbslosen für Saisonarbeiten ist sehr sebwier-g. Sie »erstehen die Arbeit nicht.
Sie SührtnUtiim.
Die deutschen Kabel in der Südsee.
- es. Amsterdam. 7. Dez. Dem „Telegraas" Ivkolge schlug Japan vor. die Frage der deutschen Habel in der Eüdse« dem Völkerbund zu unter Greifen.
Aus der Suche nach Hilfe fit Armenien.
Die Aufforderung be» Völkerbundes, in Armenien Iiuhc zu stiften, haben die drei skandinavischen Reiche lebe« für sich, ablehnend beantwortet. Dle-belgilcht Regierung will jeden diplomatischen Akt unter- fkstyen, der Armenien den Frieden sichern würde. Auch Spanien erklärt sich zu moralischer und diplomatischer Mitwirkung bereit. Die südslawische Re- |hnii;g erklärte klar und deutlich, sie könne nicht Mitwirken. — Im Rheinland gibt e» englisch französische Krappen genug, die dort völlig Lberrllüfsig sind And tn Armenien Ordnung schaffen könnten.
Seiillttt ReiSst«.
"4 3. Sitzung vom 7. Dezember.
Präsident Löhe eröffnet die Sitzung um 12'/, Uhr Aus der Tage-orbn»«« fieben »nnöchst kleine Anfragen.
Apf eine Anfraae der Deutschen Volksvartei betr Entschädigung der vertriebenen Elsost-Lolhringer wegen Verlust ihre« £><iu#rat« wird ngiernngsfeitifl geantwortet nah her betr. Gesetzentwurf nächster Lage dem Reich»
Starfettrg
Mittwock. 8. Tezbr (3«lwee>.)
fitln Glrtilrtijl t« Straft! -
wb Be rl in, 7.Xe|. (Amtlich.) Gegenüber der te den letzten Tagen eingetretenen passiven Resistenz eint« ter Grupven von Beamten nimmt die Reichsregierung Veranlassung zu betonen, basi sie in der Frage be« Be« imtenstreik» nach wie vor auf dem Boden der von der nreusiischen StaaiSregierung im Einverständni« mit bet damaligen Reich»regierang am 20.2.1920 abgegebenes Erkfäruno steht. Tie Erklärung besagte u a.t j,.
Der Streik ist knur eine« der Mittet, die Erlangung besserer wirtschaftlicher Bedingungen durchzusetzen nah nickt da» einzige »u diesem Zwecke. Dafür, ob diele« Mittel angewenbet werden bars, sind die au» dem Tienfb«| wrbältni» sich Wechsels-itig ergebenden Rechte und Vilich« ten entscheidend. Ist damit eine allgemeine Arbeit»«^ nieb.'rlegnng nicht vereinbar, so ist da« foaenan ite Streik' recht nicht verliehen. In ihrer Anwendung aus da« Be« rmtrnverhältni» führen diese Gncndsätze dazu, dach bet 'kamte nicht streiken darf. Da« BeamtenverbättnU ist ein Treuverhältni». Da der Staat ohne Be« rmten ein geordnete« Leben nicht führen und überhaupt seinen Willen nicht Lüstern kann, muh er mit den Be« •tmtgi ein Perhältni» ei ergehe n. da« diese zur völligen Hingabe an den Staat verpflichtet. liefe« treu« 'crbältni# tritt auch dadurch in die Erscheinung, dah bet ’kümte den Diensteid leistet. Mit Rücksicht aus die ihm der Allgemeinheit gegenüber obliegende <kstickt 'st den Seamtcn da» Recht versagt, sein Amt willkürlich ,u verlassen. Demgemäh ist auch die Mehrmhl der Be« rmten auf Lebe,.«zeit angestellt und kann nut ftn Wege be» gesetzlich geregelten Diszivlinarverfahren» ent« lassen werden. Ferner sind die Rechte-der Beamten aus .•in bestimmte» Gehalt, ans Ruhegehalt und tunterbliebe« nenfürforge gesetzlich geregelt und durch die Recchsvertai« jung besonder» gewäh-leistet. Bei diesem beionhet» gt« rrteten Verhäitni» von Rechten und Pflichten bricht etn Beamter, der streift, feinen Eid und verletzt die «mt«» vstscht die er übernommen Hat. Dos Strafen stellt fick :1» ein unentschu^sge» Fernbleiben vom Amte dar und _ '«t zur Folge, hast der Beamte für die Zeit de» Streik? .eine« Diensteinkommen« verlustig geht. Auch DM •t die Einleitung eine» förmlichen $i8$i»Hn aroer« obren» mit bem Ziele der Dienstentlassung »« ■emäitigen. Dadurch werden keine berechtigten Inter« ssen der Beamten verletzt .denn ihnen stehen inderr Mittel zur Verfügung, um ihre Wünsche nackdrttckl'ch zur Wtung zu bringen. Ta über die Berwaltungen be« Staate« bie Volksvertretungen und über bie der Ge> neindeverbände deren Bertieiungen ein durchgreuender fkontrollrecht aitsüben. so hat der Beamte em besonder« wirksame« Mittel, um mit Hilft dieser Vertretungen [rtctf Aagen abstellen ,u lassen. Tie Auslassung her Preust' scheu StaatSregierung in dieser Frage deckt sich mit der »er Reichsregierung. Tie Slaatsregftrung betrecktet e« ati bre selbstverständliche Ausgabe, pflichttreue Beamw vor »em Terror Streikender zu schützen, und wird aNe hierzu notwendigen Mahnahmen ergreifen. Tte ReickB tcaierunp kann keinen Unterschied anerkennen -vi« eben dem Fernbleiben von der Arbeitsstätte und einer Verringerung der Arbeit auf der «rbeitrstLtte. zwt-ckra hem Streik und sogenannter passiver Resisten,. In allen biesen Fällen verletzt der Beamte bie «bm obliegende Dienstpflicht- Infolgedessen hat er auch m allen bleie« Fällen bie Einleitung eine« Tisiipl'narverfahren« mrt bem Ziele der Dienstentlassung und dem Verlust 0<t Diensteinkommen» zu gewärtigen. . _
Te;:erur.|»5ulagen auch »um 8ruudgehalt?
K-b Berlin. 7. Tez. Tie mchrheitssozla- . (tftijaie Fraktion de» Reichstags bcfch'oh betr. die S.bri;unfl der Teuerungszulage für die Beamte» einen Sbänderungsantrag zu stellen, der auch eine Erhöhung der Zuschäge zum Erundgehalt uni Qrtszuschlag bis ,ur Grenze von 8700 „K Grundgehalt vorsieht. Svie der „Vorwärts- Hört, wollten nie Regierungsparteien ihrerseits eine mäßige et Höhung de» Zuschlags zum Grundgehalt und Ort, zuschlag beantragen. Dabei sollten allerdings, wu das Blatt sagt, 6ie unverheirateten Beamten k«t ruegrhen. • •**•■*«
Sie F«rde»u«,e» d«r eisenbahner. -
wb. Berlin. 7. De». Die Versuche be» beut« fefien Eisenbahnerverbande», direkte Perhand langen über die Erhöhung der Teuerung zulageu herbeizusührcn, erreichten, daß morgen nachmlirax im Reichstag zwischen den einzelnen Verbänden und Vertretern der beteiligten Recchsministerte^ übet d e Forderungen der Eisenbahner verhandel wird. Ter Vorstand de» Deutschen Eisenbahnet verbände» tritt morgen vormittag zu e uer S.tzu-m zusammen, in bet bie Minimalsorderungea |€p gelegt welden sollen.
$?ie da» „B. T." meldet, haben die Postbeamten t« Heidelberg erklärt, daß sie Degen Nichterfüllung Ute« Forderungen nur bao altetnolwendigstr Maß von flt beit leisten würden.
9it VkMn eitiitjtirtintilenitrtti.
} Deutschland ist eingeladcn worden an bet Konfe Muz, die am 13. Dezember in Brüssel znsammeuirilt h»kch die Entsendung von Sachverständigen teil,« I Pchmen. Au« bem Text bet Note in gute» Deutsch ßheefetzt. hanbelt e» sich dabei um eine Rfännig der Drege. bi» zu welchem Grade wir uuS selbst für sähie halten, von den anderen geschröpft z» toerben. Der Dsieß. bet mit bieser Konferenz beschritten wird, weich! »Weifellos von der Vereinbarung ah. die seinerzeit in tzpao getroffen worden ist. Schon bnmaf« sollte dft UntfchÄiiciungSsrage verhanbelt werden. Da aber die Reit nicht mehr langte, vertagte man da» wichtig« shemo bi« auf eine spätere Zeit. E» galt aber damals seN-stvetständlich, daß die neue Berhandlunz voll ksmmen auf derselben Grundlage geführt werden sollte, jtie bie Verhandlungen in Spaa. Mit anderen Mor lex: Tie Verlrel-r Deutschland» sollten mit den V«r tretern der Verbündeten an demselben Berhandlnng« Dfch sitzen, und es sotttr auf diese Weise dec Versuch Urmacht wechen, mit Deutschland zu einem Sinrer »LndniS 'barfiber zn kommen, tote fick bie EnlschL wgrtnqSfrage zum Besten aller Beteiligien erledigen fcffe." Tie sranzösis-he Intrige hat ti fertig gebracht, «inen anderen Weg ausfindig zn machen, der nach tzerkchi-denen Zwischenstufen dahin führt, dasi schließ ßch-hn- unser Zutun aus dem Weg: de» Diktat» bestimmt wird, wa- wir zu zahlen haben. Deutschland wird nut im ersten Stadium gefragt, beim letzten Dberharrpt nicht mehr. E« ist desbalt nicht zu be- ßrertrn, daß die Brüsseler Konferenz der 1. Sckri" |k einer Verletzung der Abmachnnzen von Spaa ist LemfÄlanb Hal keine Beraulasfung. sich selbst irgend stftr sie Hände zu binden, damit die Feinde ihm nachher Km f? bequemet da« Fell übet die Ohren ziehen können Dir Antwort ber Reichstcgierung müßte bemeiU- spvrchend lauten. V
1 eine neue französisch-englische Besprechung.
r W-. London. 7. Dez. Tie ..Times" meldet Ich f2r die nächste Woche eine neue Zufammenkunft Mischen Lloyd George und Leygues und zwar dies Mal in Frankreich beabsichtigt ist. Es soll die Frage ler Wiedergutmachung besprochen werden. E, ner fcutet, daß als Ort Nizza in Frage steht. Es wird fcrflSrt, daß die Zusammenkunft der beiden Mini ßerxrafidentcn in keinen Zusammenhang mit der jKonserenz von Brüssel siehe und sich auch in keiner Weise in das schon diktierte Programm für die Er Irtsrung der Wiedergutmachungen Deutschland» lrinwifch«.
test. Dresden. 7. Dez. Der früher« Touver- Brur von Tratfch-Osiafrika Tr. Sch nee brachte in Nnern Vortrag schlagende Beweise dafür voc, daß AS den Eingebvtenen in den bi»heriq»n deutschen Ao- tenien »uier der Verwaltung der Entente-Regierungen te-t tatsächlich schlechter geht, al» el ihnen jemals Gegangen ist. Tr irieS aus das Verkommen der Pstan- stnngen. die Mängel in bet Rechtsprechung sowie auf
Ueberhaudnehmen der Seuchen und bie wachsende ßlnzufriedenheit der Eiugebcrenen Westasrika», Ost- Afrika» »nd der Südfee-Brsitzungen hin. Der Völker. htiA habe nach Artikel 22 der Välkerbundjfatzung Ile Verpflichtung, für da» Wohlergehen der Singe» »vreneno-lker in jenen der Mcmdatsverwaitnng zu Berstellenden Gebieten zu sorgen. Es könne kcim-n- nfel »nterliegen, daß die Uebertragung der M' : Aber feine bisherigen Kolonien aus Deuts?!
I«wb den Interessen und Wünfcken der sie bewoh- te»Ae» Eingeborenen am besten entsprechen würde.
L toK Paris, 7. Dez. Das dänische Königspaar Wt heute in Pari» ein, w« ee bi» Sonnabend zu »er» *Üew geben ft
Tee lutleewmei* »«tt»,» »t »»« », l» 3««» 71 Bl, •■» >»-. Pf «TA..
„» «eteirtiee 1.- «U A,N.«ere!le IN «t. ^«»et X«»«H t«t eie betuHt! ^{(1 »et leefeeh bet» »ie •ei*ilieN«ae em» Bermhtlee« Ht Ne,»»et, 7» W», Bee «eee
»eiaehlht. — Bet Bette,ee eeirr 80 Ttt. M«ll»e »tr »ee Tetu t»t »le Xe»eee, ist/D
bete*«««. — W»fti*«<te«te: Ar. 60lb let ftteet et« e. Mele.
Abg Dufcke (T. Vvt): Wir mfliien unsere land- wirtfckaftlicke Traduktion steigern, um vn« vom Au«- fanbe abhängig zu machen, innerhalb bH Düngerjabres ollte man den Tret« nickt ändern, aber man sollte daran i-nken. ihn nach dem 1.5. zu senken. Thosphorsäuee tnttf -ir.gesührt werden. Erfreulich ist ti, basi bie Renierun« 'üerbei ihre Unterstützung zugesagt hat Tie So.iali- iterang bet Düngemittel nack Herrn Braun würde ein- Verminderung und Verteuerung berbeifübren und bis Sahin würden wir alle verhungern. (Zwisckenrnft bei ben Soz. Glocke be« Präsidenten.) Jeder Landwirt, bei nickt leine Schuldigkeit im Interrfse der Ernährung des. Volke« tut. musi an den Pranger gestellt werden Freilich ist die Ernte an Brotgetreide schleckt, aber de- letzte Zentner an überflüssigem Roggen musi a b g e 1 i e • fett werden. Wir sind bereit, in Erwägungen über da« UmlageversaHren einzutreten. Ter Zucker muß unte- ZwongSbewirtschaftung bleiben, weil man bie Zucker- mdusirft noch n-ckt den Schwankungen de» Weltmärkte« autietzen darf. Der Neickitag musi über bk -
MillionengewinneberKrieg-sesell« ftfaaften
verfügen ,um Nutzen brr Allgemeinheit. Ein Reick» Landwirtfchastskammerqefttz musi geicherfftn werden, ebenir 'ordern wft eine Novelle zum Reichsviebseuckengesetz. Dei Landwirt musi entickädint werden iü» deM^Sckaden, den •in» die durch den Krieg einaesckleppten Seuchen gr brockt haben mit rückwirkender Kraft.
«bg. Dr. Hertz (U.r.) rechtfertigt da« Auftreten be-1 LandwirtickastSminister« Braun. Dir Landwirte kämet ihrer Ablieferungspflicht nicht nach.
R.-ichSernäbrune fminister Dr. Herme» weist bi Vorwürfe der Sozialdemokraten gegen feine Amtsiübrun. zurück. Die frei- Fleifchwirtickaft ist zuerst von der fkonsumgenossenfckaften verlanat worden. Tie Wucher iritfre wurden vom ReickSernäbrnng-mlnislerinm gefor- Sert. Wenn die Brauereien weiter so schwach beliefer' morden wären, so hätte der SchnapSverbrauch auch nod nekr zuaenommen. Mit dem Bürokralismu» stellen toi- •in« vernünftige Wirtick*lt»sührung nickt sicher. IBi- nOffen die produktiven Kräfte be« Volke» sammeln Beifall)
Da« Hau» vertagt sich. Donner»tag 2 Ude: Fortsetzung und Kinderzulagen für Beamte.
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191. Sitzung der preußischen LaudeSver- fammlun g vom 7. Dezember.
Ta« Hau« ist sehr schwach besitzt. Präsident Seine r t eröffnet bie Sitzung um 1,15 Uhr. Da« Hau« idebiat zunacksi eine Reihe kleiner Anfragen.
Aus eine Anfrage de» Abg. B r on i s ch (Deutfcknat? rotgen polizeilick«r lsibergrisfe bei einer auf falsche-. Denunziation l-erntzeriden Wasftnsuche aut Gut Trossen wobei da« Erbbearäbni« der Familie aufgebro eben* wurde, ton* regierunglseitig erwidert, basi bet Bfirgermecfter von Trossen sich für berechtigt gehalten habe, die Wassiujtch« auch auf da» Erbbegröbiu» au»»u- dehnen. Eine strafbare Handlung liege nicht vor.
Nach Erledigung uxiterei Anfragen wirb'die Beratun« be« Haushalir bei der Domänenvertoaltung fort gesetzt.
Abg Peter« (So,.): Wir stimmen dem demokra titoett Antrag« zu. won»ck der Pack-tzin» für die Domänei »ureb eine vertrag-mäßig zn bestimmende Menge vor Sodenftüchten feha*«t werben soll Für die «»»gaben m; Sne!ui>,«vali!-k und der Moorkultur müssen Mittel »ereil gehalten werden
Abg Säulen (Zentr.): Ein Pächter wirb au« einer Domäne immer m«bt Ler.irswiri'S^dw. «!» ein Beamter
Abg. »esierm ann (Dem.): Wir stimmen dem flk- sitzentwurs über die Selbstverwaltung der Domänen zu B-öüveiltcke«eüe sinb bie Domänenarbeiter znm Teil noch situchter untergebracht, al« die anderen lanbroirt« ichastliche.i Arbeiter Das muß ander» werden.
Abg. Held (D Vvt.): Die C*Iänbereien in Ostsrie»- land und anderen Teilen der Provinz Hannover müssen stärker urbar gemacht werden. Die Movrknltnr ist plan- voll zu fördern. Wir ballen el nicht für richtig, wen» ein Lande»minister al» Abgeordneter im Reichstage einer Reicharninister anareift. (Unrubelint» ) Ta» schädigt bai »arlamcntarische System. Wa» ber Landwirt,'chaftSmini- !ter sachlich auSgesührt hat, findet bie weitgehende Zustimmung meiner Freunde. Wir werden hier den Sanb- wirnckaftsminister nachdrücklich unterstützen.
Abg. Weißermei (Teutichnatl): I» bewundere ben Mut be# LandwirtichastSminister», un» jetzt einen Gesetz- entrourf über die Seibsibewirlschastung der Domänen vor- iulegen. E» liegt keine Beranlajiune vor, hier 186 Millionen anszuwersen.
Der Haustzatt ver Tvinänenverwaltun» wirb angenommen, ebenso der Antrag der Unabhängigen aus Abänderung der Pacht>ck»tzver»rdnung und der demokratiscke Antrag auf Entrichtung be» Pachtzinse« durch Naturalien Ter Entwurf übet die Selbst bewirtschaft»«, Ver Tomänev geht an den landwirtschaftlicken Ausickuß.
Der Haushalt der Ansiedlung »kommifstov wird angenommen. Das Hans beschließt, ben Geietzent- toutf über die Selbstverwaliung der Tomönen nickt dem Landwirtschastsausichuß, jonvern bem HauptanSichuß zu überweisen. .
Donnerstag. 9. Dezember. 1 Uhr: Kleine Vorlagen. Haushalt btt Sergvtnvalkung.
Nack einet Meldung au» Kalkutta IftClemenceeu erkrankt und wirb feine Reife durch Indien ab- breche-r.