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Amtliches Derkündigungsblatt des Kreises Marburg.

Tageszeitung für (bas früher kurhessische) Overheffen

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wb. Berlin, 13. Nov. Korfanty hat einen Aufruf an die oberschlesischrn Jndustricbeaniten er­lassen, worin er sie aufsordert, dein polnischen Ab- stimmungskommisjariat mitäuteilen, ob sie bei der Zu- teilung Oberschlesiens an Polen das Gebiet verlassen rbn im Lande bleiben wollen. Tiefer Aufruf Kor- fantys, der glauben machen will, daß die Abtreununz Oberschlesiens vom Deutschen Reiche außer Frage stehl, ist eine unerhörte Anmaßung. Die oberschlesische Bevölkerung und mit ihr die deutschen Beamten der oberschlesischen Industrie, deren Wohl und Wehe un­löslich mit dem Deutschen Reiche verbunden ist, werden wissen, wie sic sich dieser Zumutung gegenüber zu verhalten haben. Es ist nur bedauerlich, daß ein deutsches oberschlesisches Blatt sich zum Sprachrohr KorfanthS macht.

Beratungssaal und stimmte die Nationalhymne im Kuppelsaale an, worauf der Redner, feine Rede unter«

scheu Räterepublik abgejchurjsenen Handels vertrag ihre Genehmigung.

einer lisung hat."

fein t sie." siegen ikauft,

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beerbend, so-^>-> die As-a-ord-reten im**r bekLigster wegung aufstanden und die Hymne mitsangen.

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Montag, 15. Novbr

(Re>el*«g.)

MklSase rm Sniinn HisüaiL

Berlin, 13. Nov. Tie Direktion oer städtische», Elektrizitätswerke in Groß-Berlin eröffnete gegen bex Hauptstreikführer Sylt das Verfahren, um festzu­stellen, ob er Sabotage verübt oder daran mitgewrrkt hat. Bis zur Feststttlung der Tatsachen ist er eom Dienste suspendiert. Während der Suspension ist ihm untersagt, dre städtische» Werke, Anlagen und Verwaltungsgebäude zu betreten, widrigenfalls An­zeige wegen Hausfriedensbruches erstattet wird.

Zwei Mitglieder der bürgerlichen Bereinigung der neuen Berliner Stadtverordnetcn-Berfammlung unter» breiteten der letzteren einen Antrag über das 8er» tragsverhaltnis bet städtischen Arbeiter, dir in Be­trieben beschäftigt sind, attS denen die Bevölkerung mit Gas, Wasser und Elektrizität verargt wird. ES soll bestimmt werden, daß jeder Arbeiter, der gegen die Verordnung vom 10. 11. verstößt,, sofort zu ent­lassen sei und ohne die Zustimmung der städtischen Körperschaften nicht wieder eingesteltt werden darf.

Im Reichstag haben die Deutsch.lationalen eine Interpellation eingebracht, in der eS heißt.

Was gedenkt die Reichsregierung zu tun, um künftig» bin ähnlichen Streiks wirksam zu begegnen und die Staatsautorität aufrecht zu erhalten. Ist die Reichs­regierung bereit, die Technische Nothilfe, falls dies -r« forderlich sein sollte, zweckentsvrechend zu ergänzen und auszngcstalten und die zu trefsenden Vorkehrungen dahi.t auszudehnen, daß nicht nur die Versorgung der io .v» nannten lebenswichtigen Betriebe, sondern auch der samten B e v ö l k e ru n g mit Elektrizität, Gas aao Wasser sichergestellt wird? Ist die Reichsregicrung ferner bereit, zur dauernden Erreichung dieses Zwecks einen Ge­setzentwurf vorzulegcn, der die am 10. d. Mts. zum Schutze gegen wilde Streiks und wilde Aussperrungen in lebens­wichtigen Betrieben erlassene Anordnung des Reichs­präsidenten ersetzt und ergänzt und diesen Schutz der lebenswichtigen Betriebe auf den öffentlichen Ver­kehr unb die Landwirtschaft ausdehnt?"

DerVorwärts" erblickt in dem Antrag einen Vorstoß der Dentschnationalen zur Beseitigung des Koalitionsrechts überhaupt unb erklärt, die Arbeiter­schaft dürfe sich mit einer parlamentarischen Bekämpfung des deutschnationalen Antrags nicht genügen lassen.

Die Viehforderungen.

Verhandlungen in Paris.

wb. Paris, 14. Nov. Havas meldet: Die Wreder- Dutmachnngslommission veröffentlicht folgende Mittei- bing:

Nach § o Anhang 4 des Versailler Vertrages hat Deutschland als sofortige Vorausleistung und Ab- fchlogSzahia tg gewisse Anzahl Bteh an Frank­reich und B gU lteserii. Diese Lieferungen sind

Berhastung bolschewistischer Agitatoren in Riga.

Stockholm, 14. Nov. Das Baltische In­formationsbüro teilt mit: In Riga wurde eine große geheime Organisation von russischen Bolschewisten ent­deckt, die die Zentrale eines Netzes von Organisationen über ganz Lettland bildet. Die Mitglieder wurden verhaftet.

wb. Paris, 14. Nov. Die Pariser Morgen- preffe bestätigt, daß sich das Heer Wrangels in einer überaus kritischen Lage befindet. Es wird erklärt, die Bolschewisten würden in der Krim Materialin solcher Menge finden, daß sie ihre Macht konsolidieren und ?u neuen Un­ternehmungen schreiten könnten. Frankreich habe Wrangel moralisch und materiell unterstützt. Die Niederlage, die auf ein unerklärliches Zurück­weichen zurückzuführen sei, könne also Frankreich nicht zur Last gelegt werden.

wb. Konstantinopel, 13. Nov. (Havas. Der französische PanzerkreuzerWaldeck-Rousseau" wird bei der Wegführung der Zivilbevölkerung aus der Krim helfen.

Aufforderung zur Waffennieder­legung.

wb. Moskau, 12. Nov. Der Befehlshaber der Südfront hat an den Oberbefehlshaber bet Streitkräfte von Südrußland, Ceneral Wrangel, folgenden Funkspruch gerichtet:

Die Zwecklosigket eines weiteren Wiberstandes Ihrer Truppen liegt klar auf der Hand. Dadurch würden nur neue Ströme von Blut vergoffen wer­den. Ich schlage Ihnen daher vor: Stellen Sie den Kampf sofort ein und legen Sie unb alle Ihnen unterstellten Truppen der Armee unb Flotte, die Waffen nieder. Wenn Sie diesen Vorschlag des Revolutionskriegsrates annehmen, so wirb auf Gründ der ihm von der zentralen Rätegewalt aus­gestellten Vollmachten Ihnen unb allen, die mit Ihnen bis Waffen niederlegen, Amnestie zu­gesichert für alle Verbrechen, bie im Zusammen­hang mit dem Bürgerkrieg verübt wurden. Allen, bie nicht in Räterußland arbeiten wollen, wird eie Möglichkeit gegeben, ungehindert ins Ausland zu reifen, unter der Bedingung, daß sie sich ehrenwörtlich verpflichten, an weiteren Kämpfen gegen Räterußland nicht teilzunehmen. Wir er­warten eine Antwort durch Funkspruch innerhalb 24 Stunden.

Amerika.

wb. Park«, 13. Nov. Wie demNew. Kork .H'ktald" au- Baltimore gemeldet wird, beabsichtigt der Präsident des HeereSauZschusses im Repräsentan­tenhaus, Kahn, sofort nach Einberufung deS Kon­gresses die sofortige Zurückziehung der ameri­kanischen Besatzungstruppen vorn Rhein zu verlangen.

wb. H a a 9,18. Nov. Wie demNieuwe (Sourant" gemeldet wird, der sagte die Negierung der Ver­einigten Staaten dem zwischcnVanderlip und der rufst-

Ile KMeidW litt die Wmitiren.

i Freigabe der Motore für die Industrie unter

i Kontrolle.

? Auf die Noten der deutschen Regierung vom 19. 9 und 30. 10. b. I. über bie Dieselmotoren teilte fee Botschafterkonferenz in einer Note vom 10. d. M. ttre Entscheidung mit. Da die wirtschaftliche ^Leistungsfähigkeit Deutschlands nicht beeinträchtigt Werden solle, ist bie Konferenz bereit, bie Motoren Ws auf weiteres zur Verfügung ber deutschen Re- Gierung zu kaffen, vorausgesetzt, daß sie nur zu Handels- oder gewerblichen Zwecken verwendet Werden. Diese Entscheidung wird an die beiden jelgenbcn Bebingungen geknüpft:

; 1. Die deutsche Regierung trifft alle Maß- Dahmen, die erforderlich sind, um der interalliier­ten Marinekontrollkommission spätestens bis zum Gl. Mürz 1921 einen Bericht übermitteln zu lassen, aus dem sich der Standort aller llnter- »eeboot-Tieselmotoren ergibt, die am Tage des Dkasfenstillstandes Unterseebooten zugeteilt ober fer Unterseeboote bestimmt waren. Der Bericht Muß angeben, welche Motoren in inbustriellen Be- irieben verwendet werden unb welche nicht in ben Dienst gestellt wurden.

$ 2. Die deutsche Regierung erleichtert in der Zwischenzeit der interalliierten Marinekommisston )x jeder Weise die Kontrolle über die indu- prickle Verwendung der Motoren dieses Typs.

Das italienisch-südslawische Abkommen.

wb. Santa Margheri-ta, 13. Nov. Der italienisch-südslawische Vertrag wurde gestern abend in Ravolois unterzeichnet.

Nach einer Stesani-Mcldung besteht das italienisch- üdslawiscbe Abkommen aus neun Artikeln, deren erster die Grenzfrage verhandelt. Die östliche Grenze wurde, von kleinen Abweichungen zu Gunsten Südflawiens abgesehen, im Sinne der Abmachungen des Sonbonet Vertrage» festgesetzt. Zara wird dem kleinen Hinterland Italien zugesprochen, ebenso die Inseln Lussia, Lo 'osta unb Pelagosa sowie bie kleineren Inseln. Italien und Südslawien erkennen die Frei- heit und Unabhängigkeit FiumeS an. Eine Konferenz wird später zujammeittreten, um die wirt- chastlichen unb finanziellen Beziehungen zwischen den beiden Ländern zu regeln. Die Italiener au3 der rüheren Toppilmonarchie haben das Recht, für die italienische Nationalität zu optieren uitb gleichzeitig Wohnort, Gebrauch ihrer Sprache und Religion bei­zubehalten.

Danzig.

wb. Danzig, 13. N»v. TaS Abkommen Aber die vorläufige Tätigkeit deutscher Beamten in dem Gebiet ber künftigen freien Stadt Danzig wurde geflenui »terzeichnet. Danach muß bie Freie Stabt Danzig bis spätesten» 1. April 1925 entschcioen, welche Beamten sie zu übernehmen gedenkt, unb welch«. Beamte nach Deutschland zurückkehren wollen.

8ie$trrfD$-£init itnoann.

London, 13. Nov. DieTimes" meldet aus Konstantinopel, die toten Truppen seien auf bet Halbinsel Krim gelandet, indem sie das hinter den Verteidigungslinien des Generals Wrangel gefrorene Meer östlich der Landenge von Schongar überschritten hätten. Es fänden verzwei­felte Kämpfe statt. Schiffe aus Konstantinopel feien unterwegs, um die Bevölkerung der Krim auszunehmen.

Auf die Nachricht von dem Eindringen bet roten Truppen in bie Krim haben bie britischen S estreitkräfte im Mittelländischen Meere ben Be­fehl erhalten, sich neutral zu verhalten. Außer der Hilfeleistung bei dem Abtransport von Flücht­lingen sollen keine Interventionen vorgenommrn werden. General Wrangel soll gegenwärtig noch über 300 000 Mann verfügen. 30 000 gefangene Russen befinden sich in seinn Händen.

Einer Reutermeldung aus Konstantinopel zu­folge ist die Lage von Wrangels Heer verzwei­felt. Die Perekop-Linie ist von den Bol­schewisten genommen. In Sewastopol und an­deren Orten befinden sich 80 000 Flüchtlinge, die darum ersuchen, abtransportiert zu werden. Ein Schiff mit Flüchtlingen ist bereits in Konstanti­nopel eingetroffen. Wegen Nahrungsmittel- und Wohnungsmangel wurde es ihnen nicht erlaubt, an Land zu gehen. Die einzige Hoffnung der Flücht­linge ist, daß Frankreich ihnen zu Hilfe kommt und sie nach Algier bringt.

Paris, 14. Nov. DerMatin" meldet aus London unterm 13. November Ein Radiotelegramm aus Moskau berichtet, baß bie bolschewistische Ka­vallerie in geschlossener Front in bie Halbinsel Krim eindringt unb baß bet Feinb sich zurückzieht, nachbem er vorher seine Munitionslager geräumt unb seine Vorräte verbrannt hat.

Sebastopol bedroht.

Ueberraschung in Frankreich.

wb. Paris, 14. Nov. Zu den Ereignissen in ber Änm sagt bie Agentur Havas, baß man in Sm militärischen Kreisen überrascht sei aber ben raschen Riichug bet gut ausgerüsteten 25 Divi- ioncn Wrangels, dis vor 14 Tagen noch 100 Kilo­meter vor der nunmehr durchbrochenen Perekop- Linie gekämpft hätten. Sebastopol sei un­mittelbar bedroht.

Arbeitslose gegen Kommunisten.

Uebergang zur Aktion" gesorbert.

wb. Berlin, 14. Nov. Die Betriebsräte bet Alt- unb Neukommunisteu, etwa 1800 an bet Zahl, hielten heute vormittag im Sportpalast ein« Ber» ammlung ab. Nachbem mehrere N ebner gesprochen hatten, erschienen plötzlich in großer 'lahl Arbeits­lose vor dem Gebäude. Ein« Abordnü sich n ben Saal, um für sich ebenfalls 91 et ,.ciheit 'n Anprnch zu nehmen. Nach längerem Parlamen» tieren gab ber Vorstanb angesichts bet drohenden Haltung bet Arbeitslosen nach unb gestattete, baß bie Arbeitslosen ebenfalls zu Wort« kamen. Sie ergingen sich in wüsten Angriffen gegen bie Be- triebsräte, verurteilten bie pap erneu Entschlie­ßungen unb verlangten, baß matt sofort zur A k.

prüfen, welche wetteren Viehlieferutigen von Deutschland verlangt werden könnten. Zu diesem Zweck hatte die Wiedergutmachungslommission ber deatjchen Delegation die Listen des Bichs zugesandt, bas auf- Grund der Bestimmungen des Friebensvertrags von Deutschland verlangt wirb. Da Deutschland in der vorgesehenen Zeit seine Bemerkungen hützu nicht mit- Geteilt hat, hat die Wiedergutmachungskommission Deutschland nunmehr eingeladcn, geeignete Sachver- Rändige nach Paris zu schicken, damit diese wichtige Rr-gelegenheit spätestens bis 20. November geregelt i werde.

; wb. Berlin, 13. Nov. Zu den Verhandlun- |en in Paris über die Abgabe von 810 000 Milch- Äihen wurde als Vertreter des Deutschen milch- virtjchaftlichen Reichsverbandes Landwirt Seidler früher Cassel, Philippinenhof) von der Reichs- Xtgterunß zur Teilnahme bestellt.

Ungarn ratifiziert.

Ratifizierung unter Zwang.

r wo. Budapest, 13. Nov. Dir Nationalversamm- f ilung hat den Friedensvertrag von Triauon rati­fiziert.

In der Nationalversammlung verlas bei ber Rati- stzi-rnngsaussprache Karl Huszar als Berichterstatter des Auswärtigen Ausschuss«, eine Erklärung, worin es M. a. heißt:Indem die Nationalversammlung die : Unterzeichnung des Friedens von Trianon beschließt, appelliert sie angesichts ber göttlichen Gerechtigkeit an bas Gewissen ber Menschheit unb erklärt, daß dieses un­gerechte Jriedensbokument auf unwahren Angaben be­ruh; und gegen die gemeinsamen Interessen der Mensch­heit verstößt. Die Nationalversammlung stimmt nur vr.jcr einem unwiderstehlichen Zwange zu. will je- dach durch diese Handlung jenen Gebieten, die in der Suiicnalötrfammlung nicht vertreten sind, keine Ver­pflichtung auf erlegen unb hegt die Zuversicht, daß da- hwunesichreicnde Unrecht dieses sogenannten Friedens «reinst gutgemacht werde." Der Redner brach in Tränen aus unb schloß mit bem ungarischen National- #e&et:Ich glaube an bie göttliche Gerechtigkeit und ttne Auferstehung Ungarns! Für bie christlichnationale Partei erklärte Stefan Friedrich, Ungarn fei nicht ?Megf, sondern nur irregeführt. E, werde aus diesem cetroge für kommende Jahrtausende lernen. Die um ^tzarische Nation muffe sich wieder bem großen ger­manischen Volke nähern, bas da, gleiche I n trage, und dürfe nicht mit fremden Henkern liebäugeln. Dann protestierte Prinz Ludwig Win- Ji <t} -Gesetz gegen ben Zwangsfrieden. Hierauf ^^ahrten sich bie Vertreter des Slowakentums, West- ,*ngant,, ber Kroaten unb Ruthenen gegen ihre Los- »»ißung r-- Mutterland«. Ein Teil der ^h^orbnefen verließ zum Zeichen de, Proteste« den

tion übergehen solle. Der Vorstand der Be. triebsräteversammlung wurde von den Arbeits­losen, die inzwischen in erheblicher Stärke in den Saal eingedrungen waren, mit -den wüstesten Schimpfworten belegt. Der Tumult steigerte sich derart, daß die weiteren Redner nicht mehr zu ver­stehen waren unb bie Versammlung geschlossen wer­ben mußte. Beim Hinausströmen ber Versa-nm- lungsteilnehmer kam es nach heftigen Worigef'ch, ten zu Tätlichkeiten, wobei mehrere Per­sonen übel zugerichtet wurden und zum Arzt ge­bracht werden mußten.

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Aus den Ausschüssen.

Die Koste« be» Reichsverwaltungsapparatea.

Im Hauptausschuß de, Reichstag, erklärte Mi­nisterialdirektor v. G(biteben (Reichssinanzmintsie- rium), e» werde allgemein anerkannt, daß bet Be. amtevapparat übermäßig angejchwol. len sei und die Mittel be, Reiches zu sehr in An, sprach nehme. Die Aufwendungen be, Reiche» im Haushaltsjahr 1920 für Beamte und Arbeiter, ahn« Heer unb Marine, belaufen sich: für planmäßige Be­amte auf 9,5 Milliarden, für Hilfsleistungen durch Be­amte auf 759,8 Millionen, für Hilfsleistungen durch nichtbeamtete Kräfte einschließlich Arbeiter auf 43 Milliarden. Das Reich gibt also für seine Beamten unb Arbeiter, ohne Heer unb Marine, insgesamt 15,1 Milliarden Mart aus. Diese Koste« er­höhen sich noch durch bie jetzt in ber Beratung befind­liche Novelle zur Besoldungsordnung, weiter durch di« Neuregelung be, Ortsklasienverzeichnisse, unb durch bae in Beratung befindliche Penstonsergänzung^eietz. Im Ganzen wirb man 1920 die Ausgaben für Beamt« unb Angestellte be« Reiches auf 18 Milliarden Mark im Reiche schätzen können, dazu kommen noch bi« fachliches DerwaltusKitosieg, welche auch «och *4

Oberschlesien.

Berlin, 13. Nov. Laut ,Lokalanz." ist in letzter Zeit das rheinisch-westfälische Industriegebiet ber Schauplatz umfangreicher polnischer Werbe­tätigkeit geworden. Zahlreiche polnische Agenten, die mit reichen Geld- unb Propagandamitteln aus- gestattet find, haben sich an den wichtigeren Punften des Zndnstriegeoietrs nicdergelaffen, um bie dort an- affigen Oberschlesier zur Stimmenabgabe für Polen zu bewegen. Die Polen bieten feste Geldsummen für jede zu Polens Gunsten abgegeben« oberschlesffchr Stim-ns

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