Hochschulnachrichten
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iifen Dntirneswerte». Du? dem Iabresberickt fei kjervor- siehoben, bcü| der Verbund im Lanke de? lebten Iabres wieder tim ' Verbindungen gewachsen ist, die freie Burschenschaft Mestmark in Aachen und die Verbindung Liobenstdusen in Karlsruhe, eine Tochterverbindung des dortigen Eücrstein.
Von jetzt eb ■ Sprechzeit 8-1—3-6
Dr. Bernstein
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her Verbindung««, ist zur Zeit <m 24 Universitäten «nd technischen Hochschulen vertreten und zählt mehrere tanffiib Altherren. Er fordert eine neuzeitliche Gestaltung des studentischen Lebens in der Pflege sittlicher Selbstzucht, ernsten wisfenschaftlichen Strebens «nd ver- chelier Geselligkeit ohne konfessionelle «nd parteipoli- UTAe B»di-'a>'--aen auf der Grundlage okkaemeinchrist- kichen Weltanschauung in ihrer deutschartkichen Bestimmtheit und verwirft deshalb z. B. Mensur, Duell, Lierkomment und dergl. al» ungeeignete Mahstäb« deut-
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Ein Stiller irn Lande, irr zlelbcwrcht, Immer Lernender in se'ner Marburger Klause sich ein -igenes Reich erarbeitet', schaut und schmiede*, weit über die Grenzen Hessens hinaus anerkannt als vielseitiger, bedeutender Schriftsteller. In Gottfried Kever's „Abendll-d" beitzt es: „2rintt, c Augen, was die Wimper hält, von dem goldnen Nebenfluß der Welt." Und diese Himmelsaabe de- fitfe Boette in höchstem Maste. Unermeßlich ist «nd doch wundervoll anh-lmelnd seine Seb Sucht, sein Sich Einfiih'en und Erleben. Das gilt besonders von dem Buche: „Aus einer vergessenen E ck e“, deutsche, hessische Volkslieder, dem sich „d I e Lieder aus der vergessenen Ecke" würdig anschließen. Hier zwingt ein Banngeist, ein geheimnisvolles Etwas znm Derweilen und G - nietzen. Es Ist kein Epigonentum, das ist eine heilige Stimme aus urdeutscher, eigenster Seele; eine wohltvende, packende Stimme voll ergreifender, Innerlicher Einfachheit: eeee pocta! — Seine Skizzen aus Italien „Rom »pd d r Papst" zeigen Boette als feinfühligen Italien- forsch r; als kritischen Beobachter und klugen Kulturhistoriker. Das anmutig-erzählende, fesselnde Buch ist voll Reichtum und Tiefe gehaltlicher Ausfüllung, voll Ironie und Innigkeit, Es hat nur einen Fehfer: Der Titel läßt nicht im entferntesten ahnen, welche Schätze das Werk birgt, «nd schreckt sicher manchen ab, zu kaufen, was jedem ein Geschenk bedeutete. Doch vor allem ist Boette einer unsrer besten Kantforscher «nd -kenner. Auf Grund von authentischen Schriften unsres gewaltigen Kö nigsberger Philosophen führt er uns in Kants Erziehungslehre ein. Eine pädagog sche Arbeit voll Kraft und Klarheit! In „Kant «nd der Krieg" (R. G. Elwert), das tn seiner gemeinverständlichen Darstellung auch der Laie mit Freud« lesen kann, wird gezeigt, welch-rophttischen Blick Kant für die heutige Lage hatl«, wie sicher er aus allen Wirrnissen einen Ausweg weist. Boette- jüngstes Werk heißt „KantsNeligion" (Langensalza, Herrn. Beyer u. Sohne). Er hat «ns hier ein wahrhaft zeitgemäßes Buch geschenkt, das in der Publikation der Gegenwart eme durchaus eigenartige Stellung behaupten dürfte durch die sachliche Besonnenheit und das strenge Derantwor- tungsgefühl, mit dem eine Stellungnahme zu dem unendlichen Problem aller Zeiten daraelegt wird. Das Buch unterscheidet zwischen den osfl. Ausführungen Kants, die er In feinen Werken über die Religion geg«ben hat und dem, was sich auf Grund derselb'n als die persönliche Ansicht Kattts feststellen läßt. Hauptguelle Ist für Boette die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Dernunft Es gibt zwar Philosophen (wie z. B. Thilo), die diese Schrift Kan*» nicht al» maßg-bend ansehen. Aber zu dieser Richtung gebört der Verfasser nicht. Er zieht gerade ans der ..Religion Innerhalb der Grenzen" die persönliche Stellung, die Kant zum Ehrstentum eingenommen h<tt, heraus. Kants Ansicht auf religiösem Gebiete war viel radikaler als gewöhnlich angenommen wird. Das beweist Boette im Schluß seiner Schrift. („Kants persönliche Stellung zum Christentum"). Kant lehnt für sich die meisten Glaubenssätze de» Christentums ab, aber nicht« von feinen ethischen Grundsätzen. Wir verdanken ihm, daß die christliche Moral durch ihn diejenige Geltung In der Welt verlangt hat, die sie verdient. Obgleich sich nun Kant sehr entschieden gegen den statutarischen Kirchenglanben wendet, bleibt er doch dem Christentum nahe. Indem die
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** „Die ärztliche Wifsiou". Begründet von Dr. med. &. Feldmann. Herausgegeben vom „Teut- 'chen Institut für ärztliche Mission" in Tübingen durch besten Direktor Dr. OIpp, <t. o. Professor für Troven- beüfnnbe und Vorstand des Trepensenesunpsbeims. Organ der Vereine für ärztliche Mission. 11. Jahrgang Nummer 1 Oktober 1920. Jährlich 4 Nummern. Preis des Jahrgangs bei Etnzelbezug 6 Mark und Porto. Ehr. Bel- sersche BerlagSduchhandlnng, Stuttgart. — In neuem Gewände, geschmält mit einem finnigen, von Kunstmaler Nelin in Ctuttaarl entworfenen Titelkopf, grüßt diese gediegen«. auf ihrem Spezialgebiet trefflich orientierende Zeitschrift ben Leser. Schon unter ihrem Begründer »st es ihr gelungen, für die ärztliche Mission in weiten Kreise» Interesse zit erwecken und ihr zahlreiche Freunde zu gewinnen Der ihres neuen Schriftleiters, Pryi Dr. Olvp bürgt für ihre weitere gesunde Enttoickluna Der reiche, manrngfalti,v Inhalt des Blattes wird nicht verstblen, da, Interesse für Die ärztliche Mission nen zu beleben und in vielen das Verständnis für ihre «xtii* v'chende Lfedcntung zu wecken.
**Das Wesen des Christentums. Von Paul Aras v. Hoensbrorch. Geb. M. 6.80. (Ostertoieck-Harz 1920, Verlag von A. M. Zickfekdt.l — Die Schrift entwickelt eine von Kirchemnm und Dogma freie, invinibua- listische, in ihrer Gefamtbeit neuartige Auffassung des Christentums. Christus ist ihr alleiniger Mittelpunkt. Aus seiner Persönlichkeit, aus seinem Leben, aus seiner Lehre entwickelt der Verfasser „das Wesen des Christen- tttms". ES ist nach ibm nicht System, sonder» Tat. AnschanNche, lebendige Anwendung der Iesu-Lebre aui daS Leben der Einzelnen und der Völler durchziehen di- Schrift. Besonders Jesu Stellung zur „sozialen Fra^' findet eingehende Würdigung.
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jährt, hat der a. o. Professor Dr. Schmidt in Jena einen Rnf als Ordinarius auf den Lehrstuhl her Tirrzuchtlehre an der Universität Göttin- ’t gen als Nachfolger Dr. H. Hens^lers erhalten. — i Zum Nachfolger des nach Köln berufenen P'ofef- j jors H. Lewald auf dem etatsm. ordentlichen Lehrstuhl für römisches Recht an der Universität F r a n k f u r t a. M. ist Prof. Dr. Ernst Levy l susers hen. — Der Gerich'sasieffor a. D. Dr. jur. • Trbard Neuwiem, Privatdozent des öffent- sichen Rechts an der Universität Steelaa «nd \ Dozent für Rechts- «nd Perwaltnngskunde cn der Herligen Technischen Hochschule, hat einen Ruf auf das Ordinariat des öffentlichen Rechts an der Uni« t verfi fit Greifswald als Nachfolger de» Professors Dr. Erwin Jacobi (jetzt in Leipzig) erhal- ttn und angenommen.
r X Schs>arzH«r^"nd. Der heMch« Verband alter Lchwarzburgdündler, die für Hesse« zuständige Organisation des ds«sck-en B-rbandes alt«r S. D.er, hielt in Hefen Tagen in Frankfurt a. SL ihr« Jahresversamm- bmg ab. Tn 6. SB., eine Berbindung farbentrageu-
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Kraft der praktischen Gottesfdee von Ihm durchaus anrrkannt wird. ErhälteSfürdaZschlimmste Biebredjen e ine5 8?olle3, wenn her .AtheiSwuS In Ihm die Oberhand gewinnen sollte. Und — wie er der Ansicht ist —, daß auf philoiool'isch-th-orct. Gebiete feine Philosovh'c st-ts zu den höchsten Zwecken der Menschheit zureichen werde, so ist er ans praktischem Gebiete überzeugt, daß in dem Christentum die volllommenfte Stufe aller histonfchcn Religionen sich darflell«. 65 ist da? auS den,selben Sinn und Geist geboren, der Goethe einmal zu dem Ausspruch veranlaßte: „Die Menschheit mag e5 in der Kultur so weit bringen als sie will; übel die Hoheit und Reinheit des Evangeliums wird sie nicht hinanskommen." — BoetteS „KantS Religion" wird seinen Weg machen. Ein notwendiges, für jeden denkenden Menschen wertvolles Buch, so fiit wie nur möglich und daher zur Einführung m dies von Ewigkeit zu Ewigkeit interessante Problem ein Bedürfnis. Ein Werk, das ebenso starken wissen schosiltchen tote ethischen Wert hat; für unser deutsches Volk ein Buch der mahnenden Schulung und der Einsicht! Man wird eS nicht aus der Hand hgen ohne neue Erkenntnis und frisch« Anregung zur Entfaltung «ud Sammlung der geistizen Kräfte.
Dr. Frttz Michel.
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«gflt, und an der reckten Sette so erheblich verlebte.
<r ins Krankenbans gebrockt werden wugts. Die ^jizeilicken Untersuchungen ergaben, dost der eine gäuber in der Zwischenzeit die Wobntmg des Bllbänd- L9 helwgesucht und an der Tür zwei Eterbandgrona- tg jo befestigt hatte, daß sie beim Oesfnen der Tür ex- ^diercn mußten.
"vrohlener. Berlin, 1. Nov. In Spandau brach - hxn Anlagen der Berliner Metallindustrie-Kesell- toost Krostseuer aus, das da» gesamte Werk einäscherte.
Schoden beläuft sich auf 2 Millionen Mark. — Bien, 1. Nov. Tas Sanatorium „Wiener Wald" in v^nitz wurde ein Raub bet Flammen. Infolge eines ^bbaftrn Kamin» war Feuer ausgebrochen, da» auf l -m Zimmer Übergriff und sich auf das ganze Gebäude > breitete. Die Patienten konnten in Sicherheit geeckt werden.
V gtaubmark Dresden, 1. Rav. Am Sonnabend -gtbe auf der Bezirksstraste Scharfenberg—Meisten in ^ent Wiesengraben versteckt und mit Kartoffelkraut Mständig z»gedeckt, die Leiche de» Schnittwarenhänd- jne August Litle au» Meisten gefunden, der durch Auen Bauchschuß getötet und seiner Barschaft von über jOOO .« beraubt worden war. Lon dem Täter fehlt toe Sput.
f Unterschkagung. Hamburg, 1. Rov. Der Direk- s km einer Konzertagentur und Verleger bet Hamburger f Sbeaterjeitunfl Erich Stieflet ist nach Unter» Wägung von annäbernd 800 000 M geflüchtet. Unter fcen Geschädigten befinden sich namhafte Künstlet und Fannie Konzertunternehmungen.
Explosion einet Ammoniaksabtik. Breslau, 1. jja». Die „Breslauer Zeitung" meldet aus Gottes- |ng: Die Ammoniakfabrik des von der Heydt-Schachtes to Nieder-Hermsdorf ist in die Luft geflogen. Ein gtreibeapparat durchschlug das Fabrikdach. Ein herab- ffgende» Stück der auseinandergerisftnen Decke tötete einen Wärter.
Schwere» Eifeubahuunglück. Paris, 1. Nov. Letzte Kackt 12 Uhr fand unweit Chartres ein schweres Eisen- jahnunglück statt. Der von Paris nach Brest gehende Herfonenzug stieß einige Kilometer vor Chartres mit chiem aus entgegengesetzter Richtung heraneilenden büterzug zusammen. Die Lokomotive des Eifterzuges sS>ob sich in die de» Personenzuges. Fast sämtliche Sagen beider Züge fielen nm und wurden größtenteils ff»tk beschädigt. Nut einige Wagen 3. Klasse de» Pet- dnenzuges blieben verhältnismäßig verschont. Der Zugsüdrer des Güterzuges ist tot, außerdem würben 34 Personen verwundet. Hilfe war alsbald zur Stelle.
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Flaschen und kleine Zaster zu taufe« gesucht. bb62S
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Masterlendung wob. Tarnen» 6p»rtjaden, ferrm?raoe«t» f^vner.Ldawk» a Eamefchei» 1 zu verkauieu. Slfe sagt die Ee- 1
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Letzte Nachrichten.
Breslau, 2. No». Gegen 21 beim Sturm auf das französische Konsulat in Brrslau r3eteil;gte ist nunmehr das Hauptverfahren eröffnet worden.
B a s e l, 2. Nov. Bon honte ab w rd der regelmäßige Warenverkehr -wischen Deutschland einet« seft» und Frankreich, Belgien und England andererseits wieder ausgenommen.
tob. Paris, 2.Nov. Nach einer „Matin"'Merduug aus London ist in der Stadt ein Feuer ausgebrochen. Drei Feuerwehrleute wurden getötet «ich 8fchiver verletzt. Der Schaden beläuft sich auf 250000 Pfund Sterling.
Der englische HandeVminisier erklärte gestern, daß di« Einfuhr deutscher Farbenprodukte im Steige« begriffen sei.
Irland.
tob. Serif 2 Nov. Noch einer „Tim»s"-Mkkdune ans Dublin, wurden dort neue Anschläge verübt. Nach
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In Marburg und Umgebung last
in JedemHause gelesen
tot die
einem offiziellen Bericht sind in der Nacht von Sonntaß znm Montag 51 Polizisten angegriffen toorden. In einem Polizcibezirk wurden ein Polizeiinspektor und 6 Pol»» zisten getötet.
Kirchliche Kechrichte«.
Mi t t w o ch, den 3. November, abends 8 Uhr: Julie»«' stift, Pfarrer Waltemath. *
Donnerstag, den 4. November, abends 8 Uhr: Elisa» betdbaus, Pfarrer Heermann; Ockershausen, Pfarrer Fokken. j
Mitteilungen aus dem Leserkreise- Unter dieser Rubrik veröffentlicht die Schriftfeitung Stimmen anS dem Leserkreis. Für die hierin ausge» 'vrockenen Ansichten und Tendenzen übernimmt die Schnftleitung (außer der preßgesetzlichen) kein« Beranttoortung. diese bleibt vielmehr dem Ei»» fenber überlassen.
An fast feder Stadtoerordnetensitzung weiden, nicht mit Unrecht, die hohen Gehälter und Löhne als Mitgrunb der Schuldenlast Marburg- bezeichnet. Dft Beamten ufro. wehren sich mit Recht mit dem Hinweis auf Teuerung. Herr Wolf behauptete mit Nachweis, daß die Preise für die notwendigsten Lebensbedürfnisse um 1000 Nrozent aufgeschlagen, und die Beamten vv. einige 100 Prozent Mehreinkomrnen hätten. — 1500 Mark entsprächen heute früheren 75 Mark. — Bei biefen Besprechungen ist niemals von den Rentnern und Rent- nerpensionären die Rede, die früher mit aller Gewalt nach Marburg gezogen wurden, tvo sie, zusammen mit Universität und Garnison, die wirtschaftliche Grundlage der Stadt bildeten. — Die Rentner haben nicht einige 100 Prozent, sondern keinen Pfennig Mehreinkomrnen erhalten. Ter frühere reiche Rentner mit 15000 Mark Einkommen wurde beute, wie Herr Wolf nackgewiesen bat, 750 Marl zu feiner Verfügung haben, wenn die 15000 Mark nicht durch Reichsnotopfer, Kapitalertraasstener usw. nnaeTieuet geschmälert worden wären. Tiefes alles gibt ein klares Bild von der Lage der mittleren und ff einen Rentner und Rentnerpensionären. Und trotzdem wird weiter gegen \i§ Kapital, die Quelle der Eristenzmittel dieser Leute und gegen ibr Einkommen flewütet. Tie Ziva nasanleihe droht, die Stadt will das vom Reich sreigelaisene Eristenz- minimum besteuern, um ihre Schulden, ßfehäfter. Lohne usw. bezahlen zu können. Wie kommt es, bafj mau die kleinen und mittleren Rentner stillschweigend an die Wand drückt und zertritt? Weil sie — zu in grossen Teil — stillschweigend und energielos dulden, weil sie sich nicht zufammenschlfeßen, und daher machtlos sind und nicht gefürchtet toerben. Dabei gibt eS einen deutschen Rentnerbund, der, rote an vielen Orten, auch in Marburg eine Ortsgruppe gebildet bat. Alle Rentner und Rentneriw» neu, die nicht wioerstandskos untergeben, die durch Zusammenschluß und Stimmzettel mächtig nn» gehört werden wollen, mässen sich der hiesigen Ortsgruppe anschließen. — Glaube niemand, daß es auch ohne ihn gebe, daß er jo die Vorteile mühe- und kostenlos mitgenieße, die von den handelnden Leidensgefährten erkämpft würden. Ein solcher eooistischer lsfedanke vieler Einzelner würde den Rcutnerbund macht-- und erfolglos bleiben lassen, er würde allen kleinen und mittleren Rentner« «nd- Rentnerpensionären Elend und Untergang bringen. Ei» Jeder muß in seinem eigenen Interesse kämpfen und »tifern. Meldungen werden entgegengenommen beim Vorsitzenden Herrn Storck, Borsüßertor 15b unö der Schrift- ’übrerin Frau Wanda Schneider, Barsüßerstr. 331, iVrei» fegs zwischen 3—4 Uhr nachmittag?. Mitglied kann sedermann werden. ____i
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Frankfurt o M., I.Nov. Auf dem heutige«' Virhmarkt hcm'chte ein außergewöhnlich starker An-! trieb, ngmentlich aus Bauern, das allein 800 Stück sehr 'chönes Großvieh geschickt hotte. Bei Beginn des Marktes waren angetrieben 326 Ockfen. 99 Bullen, 768 Kühe, 138 KSlb'k, 378 Schafe, 749 Schweine, 83 Ferkel «nd 14 Ziegen. Im Lause des Marktes wurden noch 10 Wa-en entladen mit etwa 100 bis 150 Stück Großvieh. Tic Metzger, die über sehr schlechten Geschäftsgang klagen, hielten auch heute sehr zurück. Tas wenige Vfeb. das im Anfang umaesetzt wurde, wurde zu b i l li g e- ren Preisen gehandelt. ES wurden gezahlt für Großvieh 8,50 bis 10 Mark, für Schweine 14—16 Mark.
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