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Gegeiwfjcttjiöe der Armenier.

©b. Paris, 25. Okt. Nach einer «Times"-

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. bldunst aus Konstantinopel begannen die Arme!

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Trotzdem der Vertrag eine Polonisiorung Dan- iigs darstellt, geht er den Polen noch nicht weit genug.

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niet auf der ganzen Front eine Gegenoffensive ge­gen die türkischen Nationalisten. Die Armenier seien an Zahl ebenso stark wie die türkischen Ra­tionalisten.

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iättc der Straßenbahn. Die Laffeehausmusiker und die Arbeiter der Friedhofsiuspektion sind ebenfalls m den Ausstarid getreten. Auch die Müllabfuhr streikt.

Hamburg, 26. Okt. Von dem Nieterstreik sind Luitliche Hamburger Wersten betroffen. Die Leitung der Deutschen Werft hat beschlossen, ihren Betrieb gänzlich zu Müßen. Auch die übrigen Werften wer­den eS tun müssen, wem» der Ausland nicht schneü- tzenS beendet wird, ;

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Vermehrte Kohlenablieferung.

Die deutschen Kohlentiesernngen und der englische vergarbeiteroerband.

tob. Berlin. 25 CIt (Amtlich.) Die Vermeh-

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Marburg

Dienstag, 26. Oktober

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in den kommenden Wintermonaten ,wo uns die Abgabe !>er vvrgeschriebcnen Menge besonders schwer fällt. Für die Uebcrtragung deutscher Kohlenlieserungeti an England fehlt jeder Anhaltspunkt.

Der Waffenstillstand und Borsriede mkt Polen.!

wb. Warschau, 25. Okt. (Funkspruch.) Am »er antioolschewistischen Front sind die Opera­tionen nach Untcrschreibung des Waffenstillstandes eingestellt worden.

wb. Posen, 23. Okt.. (Junkspruch.) In der heutigen Sitzung wurde der Wasfenstivstands- »nd Borfriedensvertrag mit Sowjetrußland ein- limmig angenommen und das Oberhaupt zur Nntorzeichnung namens der polnischen Republik ermächtigt. -

wb. Moskau, 25. Okt. (Funkfpruch.) An der Westfront werden unsere Truppen umgruppiert dm die in den Waffenstillstandsbedingungen vor­gesehene Linie zu besetzen. Die Kampftätigkeit vurde eingestellt. -» :j

Siu Kreuzer von Meuterer« vernichtet? !

wb. Paris, 25. Okt. Nach den hier erschei- ^ndenRussischen Neuesten Nachrichten" soll in Kronstadt die Besatzung des KreuzersTrogmobi" gemeutert und die Kommiffare und Offiziere «tötet haben. Der Kreuzer soll dann vernich­tet worden sein.

8i» polnisch-ungarisch-finnisch-rumanische»

8 MilitSrab^mmeo.

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Ausstände.

tob. Bremen, 25. Okt. Das technische Personal »er städtischen Bühnen hat sich dem AtSstrnd ange- chlosscn, außerdem 250 Arbeiter dec Betriebswerk-

Die Not der Molga-Deutschen.

"tob. Berlin. 25. Okt. Der Brr-in der Wolga- beutschen e. B., Berlin. Mohstraße 22, erhielt, ror t mifteikt, in den lebten Ta^'en re'chhaftiges und zut verläsfioes Material u^er die katastrophale Sagt der deutschen Siedelungen (s/4 Milliourr Seelenj im Wolaagebiet Sowjetrrß^audS. Zu den? wirlschastlichen Ruin und den Seuchen aller Art besonders Flecktyphus, kommt der ö u n g e r. In diesem Gebi'te, das sonst viele Millionen ZeMnei feinften Wieizenmehles aussiihrte," ist 1920 eine so nölliste Mißernte, daß vielfach nicht einmal die Saat geerntet wurde. Trotzdem verlangt die Moskauer slentralverwaltung, daß der Baüer auch die letzten Vorrät. für das auch bereit? hungernde Zentral' rußland b'rnibf. Mas nicht gutwillig abgegeben wird, wird gewaltsam genommen. Die Bevölkerung geht zerlumpt, ohne Brennmaterial. Licht und Lrben«- mistelvorräte einem langen kalten.Rinter entgegen^ Schon jetzt richten esst^elne Siedelnngen gemeinsawe Su'iseküchen für die gesamte Bevölkerung ein Ab-r auch dadurch wird die Katastrophe nnr um zwei bis drei Monate hinausgeschoben, dann beginnt da? große Sterben, wenn es dem internationalen Roten Kreuz nicht gelingt, auf irgend einem Weg? Hilfe zu schaffen.

Der polnisch-Danziger Vertrag.

Sie Weigerung der Polen.

wb. Danzig, 25. Okt- Nach einem Tel-gramm Lord Derbys an die hiesige Berwaltung der Ber- Zündeten verlangte die polnisch« Delegation am Sams­tag eine Frist von zwei Tagen, um mit der Tanzigei Delegation gesonderte Verhandlungen zu pflegen. Di? Danziger Delegation lehnte dies ob unb begründete ihren Standpunkt in einer Note an die Botschafter» konferenz. Daraufhin setzte die Botschafterkonserei.f einen interalliierten Sonderausschuß ein. der auS vier Franzosen, zwei Engländern, einem Italiener und einem'Japaner besteht, mit der Atrsgabe, eine Einigung zustandezubrinaen.

~ AuS Paris ist folgendes Telegramm eingegangen: Die Unter'eichnung der Konvention hat am Samstar nicht stattgefunden cha Polen Einwendungen erhoben hat. Die Danziger Delegation ist zu neuen Derhaud- lnngen hierüber aufgefordert worden. Die Delegation steht einstimmig auf dem Standpunkte, daß diese Ver- handlungen abzulehnen sind, nachdem die Bot- chasterkonferenz den übermittelten Vertragsentwurf als unabänderlich bezeichnet hat. Tie Delegation."

Frankreich.

tob. Dari'S, 25. Okt' 'Nach eicker ^eldinch aus Mo» fciHe konnte ein Dampfer den-Hasen nicht-verlassen, wep er nach einem Hafen in der Krim Kriegsmaterial tir Beueral Wränget geladen hatte. Die Besatzung peq langte, daß die Munition ausgeladen werde.

tob Paris, 2H. Olt. DasAournal".schreibt: M>' ans Toulouse gemeldet, wird, ist bei Bohrversucken da- Vorhandensein von Petroleum aus einer Fläche vo» etwa 80 Hektar in den Gemeinden Banys und Montau restgestellt worden,'?. -i

Sie n«t $olüei.

Nach längeren Verhandlung: n init dem intet» alliierten lleberwachungsausschutz ist betreff !l tf» lösung' der Sicherheitspokizei und Neubili g der Polizei in Preußen, vostös Einpernchmeu erztelt werden. Hierauf hat der Minister des Inner« einen Erlaß nebst Ausführungsbestzimmungen her» ausgegeben. Danach beträgt die StiiLke ber'preu&U schen Polizei 85 000 Man«', dazu konimen noch 9100 Landjäger (früher Landgendarmerie). Auf die einzelnen Provinzen entfallen von diesen 85 JOO Mann 70 750, und zwar auf Oftpreutz n 8950, Pom» mern 3000, Niederschlesien 3630, Oberschlesien 2370, den Reg.-Bezirk Schneidemühl der frühere» Pro­vinz Posen 1800, Brandenburg 19 300 .(davon IJci« lin allein tunk 17 000), Schleswig-Holstein 2400, Hannover 2500, Hessen-Nassau 4000, West» taten 5110, den Reg.-Bz. Düsseldorf 8890, Provinz Sachsen 8800 Mann. Die an 85 000 fehlende« 14 250 Mann entfallen auf die uniformierten Po- lizeibeamten der Gemeinden. Für ganz Deutsch­land war uns in Spaa eine Polizei von 150 000 Mann zu gebilligt. Da PreNßen hiervon 85 000 Mann + 9100 Laüdgendarmen 94 100 Mrna erhält, verbleiben.55 900 Alaun für die übrige« Staaten. f

Die von den Westmäch^en zugestandene B e waffnung ist im Verhältnis zu den heute un­gleich schwierigeren Ausgaben der Polizei als oor dem Kriege nicht ausreichend. Zugestande« find für jeden Beamten die blanke Waffe, Pistole und Handgranate, für je br-i Beamte ein Eew.hr ober Karabiner, für je 20 Beamte eine Maschinen­pistole^ für je 1090 Beymte ein Panzerwagen ^it zwei schweren Maschinengewehren. Schwere Ma­schinengewehre mit Ausnahme der auf den Pan» zerwagen montierten Mmenwerfer und Ge­schütze wird die mite Polizei in Zukunft nicht führen dürfen. Wenn man an die schweren c'impf« aufgaben r beispielsweise an bte* vorjährige« Märzkämpfe in Berlin, wo dest Anführer: alle mo» bernen Erotzkampfwaffen zur Verfügung stand:«, zurückd'nkt, die die Polizei zu lösen hat'e und möglicherweise, da wir , nicht genügend Reichswehr hierfür haben, auch wieder wird diu^führen müs- .se«, mutz das gänzliche Fehle» der Ero^'-mpf- waffen besonders bedenklich erscheinen. Man kann Nur hoffen, datz die Entwaffnung^ak ion ein jo durchgreifendes Erg^nis hat, bafr Eroßkampjwaf- fen in Zukunft in Händen von Aufrlhrern nicht mehk' verwendet' werden kennen.'' "

Erfreulich ist bef. der Neuorganisation die Vereinheitlichung und allmähliche Verstaat­lichung durch Aufhebung der bisher bestehend « Zersplitterung der Polizei (wir hatten 15 verschie­dene Arten von Polizeiformationen, die nebencii» ander, häufig sogar gegeneinander arbeiteten) und Beseitigung einer Unzahl von Polizeiveroed- nungen. Dadurch roirti einheitliche Führung und Verwendung der neuen Polizei, wesentlich ver­bessert unb erleichtert.

Während früher ihre Aufgabe in der V rhin» derung ipollzeiwidriger 5a:.dlungen von Einz-l« person n lag, mutz die neue Polizei gcgenv ärtiz immer noch mit Massenangriffen gegen Staatsord­nung, Person und Eigentum rechnen. Deshalb mutz die Möglichkeit ihrer Zusammenfassung zum wirksamen Eingreifen auch derartigen Masten- angriffen gegenüberbesonders dankbar begrüßt werden.

Datz man hierbei an die einzelnen Beamten, be­züglich ihrer körperlichen Tüchtigkeit und Ausbil­dung im Waffengcbrauch erhöhte Anforderung.« stellen mutz, ist selbstverständlich. Zu dieser erfoe« derlichen Schlagfertigkeit gehört auch die Kaser­nierung. die.durch die im Erlaß des Ministerr bestimm*- Unterbringung in besondere Dienstwoh­nungen T'ncer Berüäfichtigung der örtlichen Ber- hältniste, soweit ein polizeiliches Bedürfnis vor­liegt", gesichert zu sein scheint.

Die neue Polizei ie BezeichnungEich.'r- heitspolizei" gibt «s nicht mehr wird die grüne Uniform beibehalten: sie wird sich je nach ihrer Stärke in Züge, Hundertschaften und Abteilungen gliedern. Der Führer eines Zuge» (3040 Beamte) ist ein Polizeileutnant, der einet Hundertschaft (100 Mann) ein Polizeihauptmann, während größere Abteilungen (bis zu 1000 Man«) von einem Polizeimajor geführt werden. In Hit« feinen Croßstädten werden über diese Abteilung:« )inau9Gruppen" gebildet. Die gesamten Poliz^r- röste Berlins werden von einem dem Polizeipräsi­denten unterstellten Kommandrur geleitet. Dis einzelnen Verbände könnenm Notfall auf beso r» dere Anordnung der Landespolizeibehörde (Reg'« rungsprasidenten) autzerhalb ihres Dienstorte« verwendet werden, wenn die örtlichen Poli-eikräst« «W ausreichen, _____Ko.

rang der Kohlenlieferung an die Entente hat mit dem englischen Bergarbeiterstreik nichts zu tun. Die Ver­mehrung wurde von der zuständige« Stelle bereits Ansang Oktober, also lange vor dem englischen Streik- .. ausbruch, ang:orbnet, um gewisse Rückst Lade aus den vorh.'rgebcnden Monate» aufzuholen, sowie angesichts 1 er in dieser Iahreszeil erfahrungsgemäß eintretenden Lransportschwi-rigkeiten am 1. 9loüembcr das Liefe- rangssoll von sechs Millionen Tonnen sicherzustetlen. Ein etwaigpr Ueberschuß dient zu unserer Entlastung

Polizeistunde 10 Uhr abends. <

Berlin, 25. Okt. Den Abendblättern zufolge wies bet preußische Minister des. Innern durch Err laß vom 20. Oktober die Regierungspräsidenten und den Pollzcipiäsidenfen von Berlin, an, die Polizei­stunde allgeinein auf 10 Uhr abends festzusetzen. Nur wo besondere örtliche Verhältnisse dies zwingend er­fordern, kann die Srhlnßstunde auf 11 Uhr uno Sams­tags .auf .11'/, Uhr verlängert werden. Die erneutr Verschärfung unserer Kohlenversorgung macht, wie der Erlaß sagt, die strengste Durchführung de- Bers- ordming zur Pflicht. i

Ungarn.

Bevorstehender Staatsstreich?

Paris, 25. Okt.Echo de Parts" meldet aus Zürich: Die in Men wohnhaften ungarischen Kreise erklären, datz ein Staatsstreich in Ungarn unmittelbar bevorsteht, besten Urheber die demo­kratischen und fortschrittlichen Parteien seien.

? 7. ' Das Ruhrgebiet. ,

Besuch einer internationalen Eewerk-chastskommi'ston

Wb. Amsterdam, 25. Okt. Aus einer Konseren, der Leitung des internationalen Getoerkschastsverbandet kam es zu einer eingehenden Erörterung der Lage Mittcst >-uropas und der Folgen, die eine eventuelle Besetzunp des Ruhrgebietes durch Trnvpen der Verbündeten ?ür die weitere Entwickelung der Lage Mitteleurvpof haben könnte. Aus Ersuchen der VerbandSleitung nahmefi tn der Besprechung der Vorsitzende Legten und der zweito Vorsitzende Grastmann vom deutschen Eewerlsckastsbunp teil. Es wurde beschlossen, daß noch im Lanke dieser Woche eine Abordnung des Vorstandes des allgemeinev Hewerkschastsverbandes sich nach dem Ruhrgebiet begebet 'oll, um sich dort über den Stand der Dinge zu unterrich­ten. Die Abordnung wird bestehen auS Jouhaux (Frank­reich), Mertens (Belgien), dem Sekretär des internatio­nalen Eewerkschastsver5andes Finnen und einem durch die englische» Gewerkschaften zu^entsenderLsn Vertreter

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Der erstrebte Völkerbund.

Rur eine Erweiterung >--« Obersten Rates. 1 wb. Paris, W. Okt. Dirs>Journal" glaubt u misten, datz der engl iche Ministerpräsident W ri darauf lege, datz die Ministerpräsidenten wenig­stens den ersten Siftnngen des Völkerbundes bet wohnen. Nack, ber Angabe des -Journals^ liegt ihm dieser E danke sehr am Herzen, der darauf hinstrebt, die gesamte Tätigkeit des neuen zwischen­staatlichen Bundes der Leitung durch die verbün­deten Regierungen unterzuordnen. Nach dieser Auffastung würde also der Völkerbund nur, «chnss Erweiterung des Oberste« Rates darstellen.

kläre man, König Konstantin werde sich nur werfen, wenn eine Volksabstimmung chn ausfpreche.

ftie Hungersnot. Rur Revolution im Westen feit! den Stur; der Bolschewisten aufholte«.

tob. Paris, 25. Okt. Der Berichterstatter de! Journal2 hatte eine Unterredung mit einem Freunde Sinowjews. Dieser hat ihm nicht verhehlt, daß He Lage in Räterußland sehr bedenklich getoorbe? sei. daß der Winter, der jetzt schon begonnen hat, eine schreckliche Hungersnot im Gefolge haben kerbe und daß das Volk von Tag zu Tag unzufriedener werde nach all den Entbehrungen, die es durchgemacht hat. Di: Arbeiter regen sich, und die Bauern habm lwr so viel Land bestellt, um das zu erzeugen, was sie selbst an Lebensmitteln notwendig haben. E' fehle daher in den Städten auch vollkommen an Brot. Alle Bemühungen, mit den ausländischen Mächten die freundschafllichen Beziehungen wieder herzustellen, beben nur ein sehr mageres Ergebnis gehabt. Eng­land unb Deutschland würden erst in einem Jahre Lokomotiven liefern können. Sowjetrußland fürchtete ineben diesem Zustande Polen, die Ukraine und vor «lltm General Wrangek. Sinowjew habe wörtlich erllärt, daß, falls nicht im Lause dieses Winters im Wisten revolutionäre Bewegungen zum AuSbruch kämen, mnßren die Volkskommissare zu­rück t r e t e n. Zurzeit richten sich alle Austreirgmigev Moskaus nach Italien und der Tschecho-Slowakei.' Die Bolschewisten feien der Ansicht, nur von diesen Ländern und vielleicht noch von England kömrten ihnej Hilfe kommen. Ein wenig rechnen sie auch auf Deutsch bmd, und in Berlin wisse man wohl, daß ganze Echarev Agitatoren die Häsen, Westfalen, das Suhrgebiet und Thüringen überschwemmen. Zum Schlüsse habe Sinotojew noch die Erklärung Kopps ökstätigt, daß Rußland nicht daran denke, seine Schul­den in Frankreich anzuerkennen und daß eS leinen Pfennig davon bezahlen werde.

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Die lebhafte Agitation in Deutschland durch hol- fchewistische Agenten erscheint jcht in einem so Helle» Licht, daß sich auch der deutsche Bürger auskennen totrbi.

Amerika.

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Basel, 2& Okt. Die Getreideernte in be« Ves- einigten Staaten wird auf 3216 192 000 scheffel ge­schätzt, das sind etwa 90 Millionen mehr als indch: besten Jahren der letzten Zeit,

tob. Paris, 25. Okt. Nach einer Reutermeldung <"b Washington erllärte der demokratische Präsidentschaft.^ Sanbitat, Cop, in eiret Reoe, er zweisle nicht einer Augenblick daran, daß Irland seine Freiheit wiebn erlangen könne. Er werde nötigenfalls, wenn er gcrcirbi* werde, die Sache Irlands persönlich verteidigen nns ;u diesem Zweck an die guten Absichten der ganzen Welt apvrlliere«. ' =,

Tet Anzeigenprei, betrögt fflt bte Sgeip. Zeil« 7b Psg. und 10"/< Luffchlag, amtlich«! -- .

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berechnen. Paftjcheckkania: Sr. 5615 Amt Frxnkmrt a. Main. | *»"

Warschau, 26. Okt. Polen, Ungarn, Finn- and und Rumänien habe« ein Militärabkommen £2 die Dauer von drei Jahren vereinbart. Jeder ^.vertragschließenden Teile ist im Falle eines Tvstchewistischen Angriffes verpflichtet, den Ver­endeten militärische Hilfe zu leisten.

DieWiedergutmachungs"-Frage.

Der Oberste Rat soll entscheide«.

tob. Amsterdam, 25. Okt. DieTimes" erfährt daß die französische Regierung in Erwiderung ans die. englische Antwortnote betr^fseich die Entschädigungs- rage einen Plan aufgestellt, hat, wonach die deutschen Delegierten einer Versammlung von Sachverständigen beiwohnen sollen, die durch die Wiederautmachungs- ommissjon ernannt werden sollen und daß die Ent- cheidung über die Mußsegeln, die die Erfüllung der »rutschen Berpstichtungen sichern sollen, durch den Obersten Rat nach Empfang des Berichtes dch Wiedergutmachungskommission getroffen werde« fall. - - ES wird also diktiert. .

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wb. Athe«, 28. Okt. (Havas.) Der König so« Griechenland ist gestorben.

Die Stellung König Konstantins.

wb. Paris, 25. Okt. Nach einerTemps"- Reldung aus London hat König Konstantin einem Vertreter derDaily Mail" erklärt, es fei ihm unmöglich zu sagen, ob er seinem Sohn ge­statten werde, den Thron von Griechenland zu be­steigen oder ob er die Bedingung annehme, die die s-iechischc Regierung vielleicht stellen werde. Er halte sein Anrecht auf den Thron von Griech nland aufrecht. In der Umgebung des Königs er-

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iAmtliches Verksindigungsblaü des Kreises Marburg.

Tageszeitung für (das früher kurhessische) Oberhessen