tiorsihericht
her grfiritrnt kleinen Fe»
7371, 7372, 7373. fmnl«.
6872
Marburg, den 15. Oktober 1920.
774
Der Landrat. I. L.: Loock.
(775
Marburg, den 15. Oktober 1920.
6914
Der Landrat. I. D.: Loock.
Mehrer« gut erhalten«
Zwei fast neue
58232
’a
6cbr. Weibel Metallwarenfa bitt Marburg e. L.
Die für beute abend ange- „Die Elektrizität als Licht' Mitttvoch, den 27. b. Mts ,
Die Herren Bürgermeister werden hiermit en die Erledigung meiner Verfügung vom 23. 8. 2k> I. I Nr. 7358 betreffend Einreichung der Nachweisung über Geisteskranke an den Herrn Kreisarzt mit einer Frist von 8 Tagen erinnert.
Wb. London, 19. Oft. Der Zustand des Bürger» i meisters von Cork hat sich verschlimmert. Er hat sich eine ErkältnW zugezogen. Die Untersuchung hat ßtzmptome der Skorbut ergeben.
Amtliche Vskanntmuchungen
des Landratsamtes Marburg.
* Volkshochschule, setzte erste Vorlesung über: Und fireftflurlfc" wird auf abends R.SO Adr vertagt. ' * Beklachini. In
Bankhause* Baradh Strauß,
WU***e» w* tat 1». BtUMw 1*M>
wohlscbme&snd, ausgiebig, —Keine Kriegssuppen sind wieder überall Kauflick
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d!r frstster-n' ALormrrckn daran erinnert, sich mSgsichsr bald RbvnuemeutS ru sichern* Dir V.nivorsitätsaula saßt nur eine verhältnismäßig Baue Zahl von Besuchern, auch ist e» nicht ausgeschlossen, daß die Zahl der, für heutige Verhältnisse sehr billigen, Ab-nncmrntSknrien bald eine Einschränkung erfahre» muß, damit auch noch Plätze für den Einzelverkanf übrig bleiben. Weiter kann der Vrrriu die erfreuliche Mitteilung machen^ daß voraussichtlich noch vor Weihnacht-» zw-r groß« Symvbonir- konzerte ststtfinden, bei denen die Abonnenten der übrigen Konzerte vorsusfichtlich eine PreiSermäßignUg *e- nießeu.
der ebenfalls zn der Gesellschaft gehörte, war seinerzeit auf dem Transport in Frankfurt entwichen und ist bis beute nicht auszufinde» gewesen. Das Urteil lautete: Schmidt 6 Jahre 6 Monate Zuchthaus, 10 Jahre Ehr- Zverlust, Lotz 4 Jahre Zuchthaus 5 Jahre Ehrverlust, Götiing 10 Monate Gefängnis, Heinz 1 Jahr 6 Monate Gefängnis.
mt. Frankfurt «.M., 18. OK. Die ftriminal- psÜzei hielt am Samstag Abend in der Allerheiligenstraße und im Kaffer ColdschrnLt eine Rozzi«, da ihr zu Gebör gekommen wrr, daß dort eine Falfchmünzer- baude ihr Nest au-'geschlagen batte. Es gelang ihr auch die Bande samt dem Wirt festzunehmeu. Eine ganze Anzahl falscher Gold scheine und drei gestohlene Schreibmaschinen wurden beschlagnahmt. — An der Kkbettoalb* kolonie ist eine neue KloinhauSstedelung entstanden, die noch ict Laufe dieser Woche bezogen wird. Die Kosten betrugen annähernd 8 Millionen. — DaS 5000 Personen fassende Albert Schumann-Theater wurde an die Decla- Dioskop A.-G. verkauft, die in dem RirsengebLnde Film- »erftttruugen veranstalten wird. Ter Kaufpreis betrug über zehn Millionen Mark. — Auf dem großen Feldberg im Taunus ist am Sonntag der erste Schn« gefallen. Im ganzen Maintal herrschte in der Nacht zum Montag starker Nachtfrost, der auf den TaunuShöhen das Thermo- mncr bis auf 4 Grad unter Null fallen ließ. — Der Frankfurter Allgemeine Studentenausschuß hat fest gestellt, baß über sieben Zehntel der Frankfurter Sürdenten mit ihrem Wechsel nicht auskommen können, also auf Stundrn- geben und Nebenarbeit angewiesen sind, nm wenigstens ihre Studien zu vollende,«.
Darmstadt, 17. Oft. Der Oenewkstaatsanwaft hat anoeordnet, daß U-berschreitnngen des Höchstpreises van 25 Merk für Kartoffeln in jedem einzelnen Fall rück- einzelnen Fall verfolgt werden müssen. Unb zwar gilt das für solche, die Kartaffeln verkaufen, wir für Käufer, die höhere Dreis- bieten.
Duderstadt, 18. Oft. Der am Sonntag hier ab- oeh'ltene Katholikentag nahm einen glänzenden Verlauf. 8000 Besucher waren von auswärts zur Teilnahme ge- komrnen. An dem mittags stattgefundenen Festzug, dem die Fronen frrnbleiben mußten, beteiligten sich ungefähr 3000 Personen. Nachmittags und abends fanden in drei --rosten Soalbauten Versammlungen statt, in denen der Bischof und versSiedkne Führer der Katholiken svrachen
Eisenach, 18. Oft. Wie mitgeteilt wird, behält Tiferrach seine Garnison anch nach der Herabsetzung des Heeresbestandes auf 100000 Mann unb »war in Stärke eines Bataillons.
$ Slerzhause«. 18. Oft. Zum bleibenden 6«= denken an die tm Weltkriege Gefallenen und Vermißten au, unserem Ort wurde gestern hier in feierlicher Weise ein Gedenkstein enthüllt. Dieser, ein Meisterwerk der Firma F. Isenberg au, Goßfelden, hat auf dem Fried- Hofe neben der Kirche einen würdigen Platz gefunden. Er ist mit einem Stahlhelm gekrönt und trögt auf Velden Seiten die Namen der 26 Gefallenen und Vermißten aus Sterzhausen. Zur Einleitung der Feier bewegte sich mittags ein Zug durch unseren Ort, an dem sömtliche hiesigen Vereine, die Schulkinder sowie Vie Kriegervereine von Calder» und Goßfelden teilnahnren. Bei der Einweihungsfeier, bei der der Posaunenchar, die Schulkinder und der Gesangverein mitwirkten, hielten Herr Pfarrer Waa, und ein Marburger Herr An- lprachen. Die ganze Veranstaltung nahm einen würdigen Verlauf.
Höringshausen, 18. Oft. Ein Einbruch tvurtze hier nachts in das Katzensteinsche Geschäft verübt. Es wursten Vorhemden, Schlivfe, Ilnteriacken. Handschuhe, Taschenlampen unb Batterien sowie Zigaretten von br- ft'ächtlichem Werte aestoblen.
:: Ziegenhain, 17. Oft. Dos Fest der qoDenen Hochzeit konnten am 16. d Mts. in förderlicher und geistiger Frische Herr Kaufmann tzr. Dretzdorsf und Frau stiern.
Homberg, 18 Oft. Wea-n unvoklstäichiger An- --abe feines Kartoffelbestandes in der Ernte 1919 verurteilte das hiesiae Awtsoericht einen Landwirt ans dem benachbLarten Derndsbansen zu 3450 Mark Geldstrafe ->der 345 Dogen Gefängnis.
Gudensberg, 18 Oft. Nachts wurde in einem biesigen Monusaftvrwarengeschäft ein großer Einbruch verübt. Den Dieben fielen Stoffe im Werte von 70000 llkark in die Hände.
Rach % 5 ist alles von außerhalb hier ringe- führt« Fleisch zur Nachschau dem Schlachthaus hier zuzuführen. Ist das Fleisch durch einen appretierten Tierarzt bereits abgestemvelt, so erstreckt sich die Untersuchung im Schlachthofe nur aus die Prüfung, et> bas Fleisch eine nachteilige verändernng erlitten hat. Noch § 24 der Polizeiverordnung darf das EinfLhreo ean Fleisch nur tagsüber erfolgen. Nachts eingebrachtes Fleisch unterliegt der B e - schlaguahme. Nach £ 28 muß das von auswärts in die Stabt getriebene, zum Schlachten bestimmte vielst auf d«u kürzesten Weg« zum Schlachthaus gebracht werden. es dort nicht in Stolluno-n in der Stadt einaestell! werden. Weiter wird bewerft, baß nach der Polizei- »erorbuung der Zutritt zum Schlachthaus nur denjenigen Personen gestattet ist, welche dort Beschäftigung habeu. Kinder unter 14 Jahren ist der Zutritt verboten. lJm «Hcfmeinen Interesse liegt es, diese Bestimmungen zu beachten, man dem« nur an die Gefahren, die durch den Genuß tuberkulösen Fleisches entstehen.)
* D er Haussranenverei» schreibt nn?: Es ist dem Hausftouenverein gelungen, ein sehr günstiges Aua- bot zum Lterkouf von Linoleum- und Parkett Bobner- wichse, die von unseren Damen oiiSvrodiert wurde und sich sehr gut bewährt hat, zu erholten, allerdings nur bei schnelle«! Abschluß und bei Abnahme einer größeren Weng«. Da der Verein nicht in der Lage ist, so große Posten aus eigenes Risiko kommen zu lassen, werden die Mitglieder frenndlichst gebeten, ihre Bestellungen bis spätestens Freitag, den 22. Oktober Weißenbnrgstraße 11 T ar-fzugebeu. Auch sonst Reben sehr gut empfohlene und ausvrobierte Waren zum Verkauf.
I MhlIMtü I
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Heffen-Nassau und Nachbargebiete.
E a s s e l, 16 Oft. Der Landesverband Heisen-N-F-,- >'m „Hessischen Nolksbnnd" hielt am 9 und 10. d. Mts in dem mit den deutschen, hessischen und Eas-eler Farbe- geschmückten „Nortzisch-n Host" eine ans allen br? Landes besuchten Daoung ob. Gestützt ans eine sich ständig mehrende Gefolgschaft im Lande wurde nach wie vor als oberstes Ziel deS Bundes die Wieberfereiniautm iller hessischen Londe a»l rnchSverfassunesmäßigem Wea- brz-ichnet. In diesem Sinne wurde als eine w-sentkiche Ausgabe die Vorbereitung für die kommende Abstimmung -rkannt. Der „Hessische Volksbund" tritt überall für die Pfleg« der Heimatkultur und eine Sicherung bet berechtigten Traditionen des hessischen volles ein. In politisch-! Hinsicht gegenüber den Parteien seine Neutralität stets betonend, zählt er zu seinen Mitgliedern Politiker aller Parteien und eine ständig wachsende Anzahl von Frauen und Männern, die eine Gesundung unserer deutschen Verhältnisse überhaupt nicht auf dem Boden einer Vortest volitischeu Organisation glauben erhoffen zu können Allen Portikularismus ablehnend, hält der „Hessisck.e Holksbund" daran sest, daß eine Gesundung unseres Vaterlandes, eine Festinnnq der Reich-einbeit und eine Hebung des Rationalaefghls im besten €inne des Wortes nur au< einer siLerotiven Grundlage des staatsrechtlichen Aufbaues denkbar erscheint unter gleichmäßiger Verteilung von Rechten und Pflichten in allen deutschen Stämmen Gemäß seinen Leitsätzen die Interessen des Reiches al? oberstes Gesetz anerfeunenb und leben ausländischen Ein- stuß ablehnend, verwirft der „Hessische Volksbund" den nndeutschen Zentralismus und lehnt jede wie immer geartete sogenannte Provinzioloutonomie im preußischer Staate mit aller Entlchiedeuk-it ab, da er die Einheit im Reich, nicht aber tm preußischen Staate sucht. — In zweitägiaer Sitzung verhandelte da? Schwurgericht unter dem Vorsitz deS Landgerichtsrats Dr. Becker gegen ein- fflnflSDfigt Berbrecherbande. die seinerzeit die Fran und Schwägerin deS .Kaufmanns Rosendahl in der Mobnnne überfallen, mit Chloroform betäubt und dann an« einem Schrank einen Geldbetrag von etwa 80000 Mark geraubt hatten. Auf der Anklagebank haben Platz genommen: l.ber frühere Kellner und jetzige landwirtschaftliche Schüler Johannes Schmidt, der Schloff'« I. Appel, der frühere BürogeHilfe Willi Lotz, der Klempner Heinrich Heinz, die ledige Arbeiterin Minna Göttin«,, sämtlich <ni5 Eosiel. Der Bruder des Avvel, Willi Avvel.
12—14 Zentner nute
Kartoffeln tIuvustri«) -u kaufen «esacht M219 Biegenstt. 48, IL
fprechuug ist durch eine bei der Korrektur in der Eile Uorqftammene Zeilen^-?rwechslung der Sinn entstellt. Die richtige Zeile muß heißen: «auch noch dem Pserdeschlächter dadurch Krukurrenz «achte, daß er ein lebende- Pferd verschwinden liech".
tNaNr, Kauzert«, Versammlungen uf«.
* Die Musik des hiesigen Jnsanterie-Batls. spielt am Mittwoch Mn 4,90 »iS 6,30 Uhr nachm. aus dem Frikdrichsvlotz.
* Militär-Konzert in »en Stadtsälen. Wie nn Anzeigenteil mitgeteilt, veranstaltet die Garnison- Kapelle des Neichswehr-Schützen-Regiments Nr. 22 am Donnerstag Abend in den Stadtsälen ein Konzert. Da die Kapelle, die unter bet Leitung des Herrn Musikmeisters Peters steht, sich bereits hier bestens eingesührl hat, dürfte es an Besuch nicht fehlen.
*Fürehernaligel 18er. Am nächsten Sonntag halten dir ehemaligen 118er in Mainz einen Generalappell ab. Näheres teilt auf Wunsch Schristlefter Milh- Schneider. „Mainzer Anzeiger" in Mainz mit
* Marburger Kanzertverein. Der Zugang neuer Abonnenten zu den diesjährigen Veranstaltungen des Konzertnereins ist erfteulich rege, umsomehr seien
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Rom. Ist. Oktt Der Äot-,r«4nbetrt des „kor- ncre h^lalia" b~atM aus Athen, hast F-v*u'len non Beni reis« dem Kstnist kstift fleyben H8tf n ^enttelos Balte leine Truppen bereift em das Par- kament zu überrumpeln, das ein« «oti-veni' zeliftifche Mehrheit hak.
wb. Athen, 19 Oftober. Die Romatern sind ein» berufen. Man glaubt, daß da? Ableben des Eänigs betwrstebe. Benezielos verlangt, daß tomitnl kl»nduriat»s -um Regenten proftamiert wird.
Der letzte ärztliche Bericht über den 8«st«nd des ststnig? besagt, baß heute morgen der Zustand stationär, rber sehr ernst war.
Weltreise zweier aMrrikauischee Eehchmadee.
H a a g, 19. Okt. Sus Netvyork wirb gemeldet: Mariuesekretär Daniels erklärte, daß Zwei große amerikan'sche Eeschimber eine Neise um die Erde machen werden. Dies soll die größt« Floticn- demonstralion, die bisher stattgefunden habe, darstellen.
UMiMitei JsUadoc'i Druckerei der Oberhess. Zeitung
Mitteilungen aus dem Leserkreise.! Unter dieser Rubrik veröffentlicht die Schriftleitung i Stimmen ans dem Leserkreis. Für die hierin aitSge»' vrochenen Ansichten unb Tendenzen übernimmt bie. Schriftleitung (außer der preßgesetzlichen) kein«' Verantwortung, diese bleibt vielmehr Hom Sin»' fenbet überlassen.
Rachmal» die »artoffelteueri»«.
Die Erwiderung von M. in N. in voriger Woche baut etto^s banebex und vergißt die Hauptsache. Ein Anzug, der früher 30 Mk kostete ist heute für 300—400 Mk.! zu haben, fordert allo nicht den Erlös von 30 Senft. Kar» t t-sseln ü 25 Mk. gleich 750 Mark. Hinzu kommt, daß, heute der Landwirt außer dem Preis von 25 Mark auch noch einen hoben Betrag für bie Anfuhr erhält. Der ’ teure Anzug aber und die teuren Schuhe sind auch für den Arbeiter und Beamten (abgesehen von den wenigen höchst | Besoldeten^ nicht billiger wie für den Landwirt. Ebenso. muß bet Arbeiter unb Beamte für alles, was et braucht, den winbestens 15fachen Preis bezahlen, wäbrenb bet Landwirt bi? wichtigsten und die „hohen Löhne" fast restlos verschlingenden Lebensmittel wie Milch. Butter, Kartoffeln, Eier. Fleisch, Gemüse, Käse Brat, vrennhol» usw. doch ganz wesentlich billiger extmrbt, und' das ist der Dringende Punit. Schau in den I ersten tagen des Krieges mußte ich füt einen Korb Kav»' toffeln statt 3Mk. «Mk. bezahlen, was mit der Bemerkung begründet wurde, „'S ist Krieg alleweil?" Ma» denke z. B an bie Preise ffir Hol; und Obst, Dinge, bia dem Produzenten dach verhältnismäßig febr wenig Meh»> kosten verursachen. Der Pre'sunterschich bei Kat» toffeln zwischen dem bangen und diesem Indre ist <>ben z u hach und erregt allgemein berechtigte Bitter^ kett. Also, nochmals. Ihr Landwirte, habt ein Einsehen unb bedenkt, daß man nicht den 15sachen Preis bezahle» kann, wenn nwu mir die 3—7sache Einnahme gegen trübet bat. dl. K. .
Öllf bc? tvt
.PT gueriii statlfanb. Die ll-ebung nahm einen in «'inficht he'frichizenden Verlauf. Später fand im Liftett'che» Lola! (Schote) eine außerordentl.che feene- -Mlr-ertammtuna statt, in brr nur Korpsangelegenhetten
* Schwurgericht. Zu der d!es,ahr.gen Herbst- «^m'-r^riÄtrperiode. die am 9. November beginnt, wurde tzo^rkrichtSdireltor Geh. Justizrat Dr. Forstmann als ajorjijsenber gewählt.
» Strafkammer. Ein lunger Mann, der wegen ffntttenbMug von Ziegenfellen vor Gericht stand, behiell r!re th» mm ersten Richter znerkannte Strafe von ^Eodiew Gefängnis. ■
• Heber ba » Schlachten »en Haustieren sie Einführung frischen Fleischer teilt die Polizei «>tt: Ks liegt Veranlassung vor. die Einwohner der Stadt unb namentlich die Gastwirte auf die folgenden «rstimmnngen hinzuweisen: § 7 des Beschluss«, vom 1SVL4. SePtember 1883 schreibt vor. daß innerhalb der Semartimg der Stadt Marburg das Schlachten von Rindvieh einschließlich der Kälber, Schweine, Cchasvieh and Ziasttv, and zwar sowohl das gewerbsmäßige, als tzas nicht gewerbsmäßige nur in dem Schlachtbause der Metzger-Innung vorgenommen werden darf. Wird die Tötung eines außerhalb des Schlachthauses erkrankten ,icht mehr transportfähigen Tiere» der in Abs. 1 beschneien Gattungen innerhalb der Stadtgemarkung notwendig, so Ist der Schlachthofdirektor bezw. helfen jSertreter schleunigst davon zu benachrichtigen. Dieser hat »u entscheiden, ckv da» Tier zum Genüsse verwertbar ist oder nicht. Im ersteren Falle hat er den Transport de« getöteten Tiere» zum Schlachthaus« zwecks Ausschlachtung zu verfügen, im anderen Falle dagegen der Polizeibehörde sofort Anzeige zu machen. Nach 8 3 ist Vie Benutzung anderer als der im Schlachthause der Metzger-Innnug befindlichen Schlachtstätien verboten.
lliwoltttfriie Taqesnackrichten.
«eoftftser. Bautzen. 17. Okt. «raßseuer wütet seit gestern nachmittag in dem benaMerten Kirfchau, wo das Gamlaoer der vereinigten Spinnereien und tzBeftereien von August Pelz und k. 33. Paul brennt. Aucki das Oellaqer der Firma wurde vom Feuer ergriffen. — Hamburg. 18. Okt. Heute nachmittag brach auf der Werft von Blobm ?< Doß in den dort kaqernd-n Holz- und Koblenvorräten Eroßfeuer oux. Bier Züge der Hamburger Feuerwehr wurden zu LZtch- erbeiten alarmiert. Die Ursache des Lrandos ist «och unbekannt.
.■rfcKt ftr Hem-. Bernianon. 17. Oft- Die "adrider Blätter ver^kwttlichen. «in Te!e#”«u*m •an* 'inea. wonach ein Erdbeben dis CtaVt G--rtta fiuci1-
V'*. Webrere hundert Personen joller -,s Leben gekommen lein.
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Frankfurt a.M., 18 Oft. Der »etreid«" >n a r k t unterliegt vieffackt der nz»ffkh''ren Haltung der ^evifenbreise: Dieses macht sich «llechina» mehr in "schäftlicher Beziehung küblbur, da sich bie Eiufer gtk* ’’*« Zurückholtttug auferleoen unb nur dringende Ab- 'chlüsie dewerkstelllgen. MaiS fand zu bebanvteten Preisen x’, vereinrell fanden auch höhere Aorberun-
-en Unterkunft. Größere Nachfrage dellanb für Ersatz- 'utterstekfe. Viftortaerdsen in guter Qnasität läge» ^Sber. Hülsenfrüchke kür Fi'tterzwecke sind stärker «eftttfit ^nvinen rubin, andj in Seradella ist wenig Geschäft. Peluschken behauptet. Oelfaaten sind mehr beachtet. Tür Paps bleiben die Preile unhernnbert fest, ktrotz Nutzet »ute Abnehmer, Heu siegt fest.______________
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Mittwoch, den 20. Oftober .abends 8Ubr: Betstunde. D o n u e r s t a g. den 21. Oktober, 8 Ufjr- Elifabetbhau«, Pfarrer Heermann. — Ock-rsbaufen, Pfarrer Fokkefl.
Wetteranssichten kSr Dienstag, 2». OyabeN Trocken, vorwiegend b-iter bei Westliche« Winke», vielerart» leichte Nachtfröste.
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