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Auszug des rechten Flügels.

Wb. Paris, 16. Okt. Ter Wiedergntmachungs- ausschuß hat mit dem deutschen Vertreter, Staats­sekretär Bergmann, ein neues provisorisches Ab- komnien getroffen, um die in dem Protokoll von Spaa vorgesehenen Vorschüsse an Teutschland zu leisten. Tie deutsche Regierung ibrerseits sei äußerst loyal allen ihren Verpflichtungen aus dem Abkommen von Spaa nachgekommen. Die gesamten Kohlen­lieferungen seien bis jetzt vollkommen und gut ge­liefert worden. Tie Monatslieserung für September hatte folgende Zusammensetzung: 1457 820 Tonnen an Frankreich. 175242 Tonnen an Italien, 194108 an Belgien und 96 667 an Luxemburg.

Die deutschen Holzlieferungen an die Verbündeten.

fer und Zugeständnisse an die Unabhängigen bw trieben hat.

Die U.S. P. denkt nicht daran, sich aufzulösrn, und das ist eine herbe Enttäuschung für den ko». munistischen Flügel. Crispien, der Wortführer bet Rechtsrichtung, erklärte mit aller Entschiedenheit, daß die U. S. P. ihre selbständige Parteiorgans« organisation unter allen Umstanden beibehalte, und es gegebenenfalls zum Kampfe mit der an­deren Richtung ankommen lasten werde. Damit ist aber auch die Aktionskraft der neuen lotnmu» nistischen Partei, die wir ja jetzt wohl bald werden erstehen sehen, von vornherein gelähmt. Freilich darf sich deswegen niemand einer Täuschung da­rüber hingeben, daß der Kommunismus nach russi« schem Muster nun auch in Deutschland feste» Boden gewinnt. Wir werden eine festorgani.

Man darf darauf gespannt fein, wie die Kom, munisten ihre politisch-parlamentarische Tätigkeit einrichten werden. Wenn sie wirklich gelehrige I Schüler Moskaus sein wollen, dann müßten sie jede Mitarbeit im Parlament a b l e h n e n. Denn die I Kommunisten stehen auf dem Standpunkte der Er­richtung nicht einer parlamentarischen, sondern ko«. munistischen Sowjetrepublik, die ihre Erfolge wie« derunm nicht mit parlamentarischen, sondern mit außerparlamentarischen Mitteln sucht. 6e will ja durch Gewalt, Terror, Diktatur und Bürgerkrieg überzeugen".

Die ganze Entwicklung auf Grund der Vorgänge und Ergebniste von Halle stellt einen scharfen Alarmruf an das Bürgertum dar. Die Lektüre der Berichte über den Halleschen Parteitag müßte auf« rüttelnd wirken. Was Sinowjew unter Beifall der Mehrheit verkündete, ist das Evangelium io« ! der Zerstörung alles Bestehenden, des rücksichtslose­sten Terrors und der härtesten Diktatur. Daß bet bluttriefende Sowjetdiktator, besten Namen Hun­derttausende in Rußland verfluchen, Gelegenheit hatte, in dieser Weise Deutsche gegeneinander auf­zuhetzen, dafür schuldet er der Reichsregierung be- . sonderen Dank. In weitesten Kreisen wird es nicht verstanden, wie die bürgerliche deutsche Regierung diesem Manne Einreise und Wirken gestatten konnte, der mit seinen Hetzereien sich wegen Auf­reizung verschiedener Vevölkerungsklasten gegen- einander (§ 130 Str. G. B.) schuldig gemacht hat. Run wird gesagt, daß von dem Auftreten Sinns» jews keine Propagandawirkung für den Bolsche- wismus, sondern eher eine abschreckende Wirkung ausgegangen sei und daß es ohne Sinowjews Auf»

Räumung.

wb. Paris, 17. Okt. Die Botschafterkonferenz beschloß, die Belgrader Regierung aufzufordern, die in Kärnten eingedrungenen südslawischen Ba­taillone sofort zurückzuziehen.

Di«Obetheslllche Zeitanz" etscheixt sechsmal »öckextlich. 8ez»z,pr«l, moxatlich

4 «k., bur* bie lieft 4.2» Mk. Busgabe B mitOberh. Sp»rt-Ztg." 1 Mk. «ehr.

man Richtlinien ausstellen, denn die Revolution sei ein Pwzeß, der noch lange nicht abgeschlos- se u sei. Es tSxxten neue Tatsachen austauchen, die die Sozialdemokratie zwängen, zu chrrm Ziel einen Umweg zu machen, aber eS könnten auch andre Ser- j hältnisse kommen, die den Weg zum Ziele abkürzten. !Tie Sozialdemokratie verlange nicht nur die Sozia­lisierung der Jnd«striebeHiebe, sondern auch diejenige !der Landwirtschaft, unb zwar zunächst die Sozialisierung der Waldungen. Mütter gedachte auch der Kärntner Deutschen und befürwortete den Anschluß Deutsch-Oesterreich;. Er bedauerte, daß der Oeffeutlichkeit die Abzeichen der deutschen Repu blik so wenig zu sehen seien, dafür um so mehr Kaiser« bildnisse, die n«h dem Gesetz der Trägheit bangen» geblieben sei«. Er benutzte diese Gelegenheit zu einer wüsten Schimpferei auf den ehe­maligen Kaiser, den er einen feigen Deserteur und entthronten Narren nannte.

Nach der Srblußrche Müllers trennte sich der Parteitag unter Absingen der Internationale.

»rr,«bthr. Sei Beträgen unter 20 SH. «tfiex wirba» Hk derechwex. P.tzscheikwxf: St. 5016 8«t 8raxkt«i a. Sti

Schluß des sozialdem. Parteitages. I Cassel, 16. Okt. Ter sozialdem. Parteitag hiell I heute seine Schlußsitzung ab. Zunächst wurde der bisherige Parteivorstand wiedergewählt mit Aus- Inahme des Ministerpräsidenten Braun, da man I Minister nicht mehr darin haben will, um freie §aitb zu haben. Im Namen der Kontrollkommission erstattete B r 0 l a t Bericht über eine schon ziemlich I weit zurückliegende Beschwerde über den Genossen

Honrath, Aachen. Dieser hatte den Franzosen gegenüber geäitfcrt, daß, wenn die Reaktion in Deutsch-1 land zur Macht komme, das Rheinland lieber zu Frankreich kommen wolle. Er habe an den französischen Kommandanten die Bitte gerichtet, das Hauptquartier der Verbündeten davon zu unter­richten, daß die sozialistische Partei den Nebergang der linken Rheinseite an Frankreich wünsche. Weil diese, Genosse. jahrelang für die Partei gute Arbeit getan habe, sei er vom SchlÄsgericht sehr milde mit diuer Rüge bestraft worden. Dem trat auch der Parteitag bei. Tie Aussprache über die Wohnungs-1 frage wurde schnell durch einen Schlußantrag beendet I uüd lief in die Einsetzung einer Kommission ai:8, bie sich mit diesem Problem beschäftigen soll und I k-er arndf) die Leitsätze überwiesen werden, die der I Referent hierz» aufgestellt hatte. Schließlich erledigte der Parteitag noch eine Anzahl selbstständiger Anträge. I

Hermann Müller würdigte in seinem Schluß-1 »ort den sachlichen Verlauf unb die geschlossene Kraft I der Partei, die er gegenüber der Selbstzerfleischung von Halle mit Genugtuung hervochob. DieFreiheit" habe die Mitteiltmg von einer neuen Zeitung der Moskauer Anbäxger der U. S. P. gebracht und habe darüber geschrieben:Eine neue Giftspritze." Sie habe damit zugegeben, daß sie selbst die alte Giftspritze sei. Müller faßte zusammen, was der Parteitag gearbeitet und beschlossen habe. Einen Eintritt der Genossen in, die Regierung habe er nur dann gestattet, wenn zwingende Gründe Vorlagen. Nicht für alles könne I

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I Die Dieselmotoren.

Ihre Zerstörung vorläufig aufgehoven.

Berlin, 16. Okt. Wie von amtlicher Stelle verlautet, haben bie Verhandlungen der Reichs­regierung mit den Kommissionen der Verbündeten wegen der Zerstörung der Dieselmotoren bisher das Ergebnis gehabt, daß die sofortige Zerstörung der Motoren vorläufig aufgehoben wurde. Die Reichsregierung beabsichtig, an Hrrd einer statistischen Aufstellung über die Verwendung der Motoren den Nachweis zu erstringen, daß für

Sos Srtthis lon Sollt.

I Sinowjews Aufforderung zum Bürgerkrieg

Die Spaltung der U. 6. P. ist nun zur Tatsache I geworden. Eine geschloffene Unabhängige sozial, demokratische Partei gibt e» nicht mehr. Di« beä den Richtungen lieferten sich in Halle eine heth, Schlacht. Der kommunistische Flügel hatte alletz ! daran gefetzt, um di« Oberhand zu behalten. Etz konnte dabet über eine ausgezeichnete Reklame te Gestalt der anwesenden russischen Bolschewisten« vertreter unter Führung Sinowjew», des Bor­sitzenden der Exekutive der dritten Jnternationrltz in Moskau, verfügen. Aber das eigentliche Ziel ward doch nicht erreicht: Die Verdrängung drr rechten Flügels der U. S. P. in die Hoffnungsloft Minderheit und damit die Zertrümmerung bet jetzigen U. S. P. als Parteiorganisation und ihr« Ueberfiihrung in die kommunistische Internatio­nale.

Der neue Anschlag aus Deutschlands Volkskrast.

R«ch Presseberichten hat die Wiedergutmachungs- kommission ihre umfangreiche Aufstellung, bie bie Forderungen auf Lieferung von Gegenständen von der Nadel bis zur fertigen Fabrikeinrichtung ent­halten, der deutschen Regierung erneuert. Darin wirb auch tatsächlich bie sofortige Lieferung gefordert von 100 000 Stieren, 11150 Stück Rindvieh, 5 200 Zug­ochsen und 810 000 Kühen. Das bedeute einen

Ausfall von 6 Millionen Litern Milch, also der ge- wb. Berlin, 16. Okt. In diesen Tagen be­samten Kindermilch. Außerdem erleide unsere an Gc-1 gönnen in Paris Verhandlungen, in denen über spannen arme Landwirtschaft den Verlust von 26 000 Holzlieferungen an die Verbündeten auf Grund Paar Gespannen, ferner würden uns rund 10 Mil-1 des Friedensvertrages beraten wird.

I Konen Zentner Rindfleisch abgenommen, außerdem rund 900000 Häute für die Seb er» unb Schuhfab- rikation. Zuverlässigen Informationen zufolge hat die Reichsregiernng gegen bie Forderung bei der Wie- dergutmachungskommission Protest eingelegt. Das Wieberausbauministerium bereitet eine Denkschrift vor, die bie Erfüllung dieser Forderungen alsunmöglich erweist.

wb. Belgrad, 16. Okt. Die serbische Regie­rung hat der Abstimmungskommission mitgeteilt, sie wolle der südslawischen Verwaltung zu Hilfe kommen in dem Augenblick, wo sie ihren Dienst in der Volksabstimmungszone einstelle. Durch die Ent­sendung der Truppen solle die Sicherheit derjeni­gen Bewohner gewährleistet werden, die aus ihrer, .....

Zuneigung zu Südslawien keine« Hehl gemacht dem russischen Menschewikiführer Martow und ohne haben, " r ....... ......

Öffentlichkeit über bi« grauenhafte Blutherrschast der Bolschewisten dz RuMantz gegeben Hache. Gr-

1 wb. Halle, 16. Ost. Auf dem Parteitag der ; llnhabhimgigen wurde der Antrag Düumig-Stöcker, ! wonach der Parteitag die Vegingungen für den Eintritt in die dritte Internationale aner- iHnnt, mit 237 gegen 156 Stimmen angeno m- men. Zwei Delegierte nahmen an der Abstim­mung nicht teil. Crispien erklärte, daß derjenige Teil des Parteitages, der die 21 von der dritten kommunistischen Internationale vorgeschlagenen Bebingungen angenommen habe, verpflichtet sei, sich Kommunistische Partei, Sektion Deutschland iber dritten Internationale, zu nennen. Das be- beute den Eintritt in eine andere Partei, der nach teilt Beschluß des Zentralvorstandcs nicht zulässig fei. Demgegenüber erklärte Däumig, daß ein sol­cher Beschluß des Zentralvorstandes nicht vorliege und daß der Parteitag der ll. S. P. nach wie vor zu Recht bestehe. Auf die Aufforderung Crispiens «erließ der rechte Flügel den Saal. Däumig erklärte, daß der Parteitag der ll. S.P. nach wie vor zu Recht bestehe und daß seine Beschliiffe bin­dend seien. Er verlas dann eine Erklärung Si­nowjews, worin dieser als Vertreter und Vor- firzender der Exekutive der kommunistischen Jnter- rttionale zum Ausdruck bringt, daß dis Erekutioe k-ineswegs den Uebertritt zur K.P.D. (Sparta­kusbund) fordere. Die Exekutive gebe der Hoff­nung Ausdruck, daß sich jetzt eine einige Partei aus der ll. S^P., der K.P.D. und allen wahrhaft revo- i lutiontften Elementen des deutschen Proletariats I -ldtz Hierauf hieß Sinowjew die Bsrsamml ing I finttns der dritten Internationale willkommen. Er chlüg vor, Vetreter in die dritte Internationale kn entsenden, damit man zur gemeinsamen 2lrSe;/ chreiten könne.

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Amtliches Verkündigungsblatt des Kreises Matburg.

Tageszeitung für (bas früher kurhessische) Oberhessen

Der Vertreter desJournal" in London fügt hinzu, man schreibe Lloyd George bie Absicht zu, eine neue Konferenz der Ministerpräsidenten zu- sammenzubernfen, woran auch die von Deutschland,. -

Oesterreich unb Bulgarien teilnehmen sollten. Nach Rette Gruppe der bolschewistischen International« demEvening Standaw" würden zu dieser Konse-1 haben, die ihre Weisungen von Moskau erhält, tenz die Ministerpräsidenten aller europäischen Staaten Die politischen Rückwirkungen auf das Pa^« einberufen werden. Das gleiche Blatt sagt (nach einer Ha ment werden sich schon in den nächsten Tag« Excelsior-Meldunq aus London), bie englische Note in I zeigen müssen. Links von dem rechten Flügel btt her Wiedergutmachungsfrage Wäre gestern abend in Unabhängigen wird sich der kommunistische Teil Paris überreicht worden. In ihr werde gesagt, die der bisherigen ll. 6. P. einrichten, dem die beide, onglische Regierung könne einigen Vorschlägen der alten Kommunisten Dr. Levi und Klara Zetkin sich französisthen Regierung nicht zustimmen. Ianschließen werden. Ts wird dann noch die Frag»

Doch Einmüti^eit über (Senf? I wie die Rechts-llnabhängigen sich politisch wb. London 16 Okt (Reuter 1 Die fian- nKrb<n' ®n eln< Vereinigung mit b«t

zösische, englische und belgische Regierung sind ein- Mchrheltssozlaldemorratie ist nicht zu denken. De* mutig der Meinung, daß es wünschenswert ist, in ??^'^nch segen bie Rechtssozialisten zog« ®enf eine Konferenz abzuhalten, um mtt den beut« $L3?it mirh 6 "ur wimschenswtr^ scheu Dc legierten über die Entschädiauna äu be- Deutlichkeit. Man wird eher mit «tner AnnSH« raten. DI- diel Regie,uns« stnd g-^nwäiti, S d«

mit «---'ung-n beschäftigt «b-, de» genauen Tb»,'"S

ratter und die Obliegenheiten einer Vorkonferenz r r ng ist um so wahrscheinlicher, al» gerade et, der Sachverständigen festzusetzen, deren Rotwrn-1 einflußreicher rechtssozialistischer Führer wich digkeit anerkannt worden ist. Scheidemann der Exponent derartiger Bestrebu»

w e I gen ist, und als gerade Scheidemann bisher sch«,

* die Einigungstaktik auch um den Preis großer Op-

Die Kohlenlieferungsn voll erfMt. ' v

Schade- n sowitz unseres Viel» ne, sinsi hen, btt «igen. 1

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I Landwirtschaft und Industrie ihre weiter« Ver- I Wendung unerläßlich ist. Die Kommissionen verlangen sichere Garantien dafür, daß eine wei­tere Verwendung ger Motoren im Dienste der Kriegsschiffe unmöglich gemacht wird.

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»eWIedesheiieo.

Eine neue Note. England gegen den Wiedergut- j machungsausschuß.

wb. Paris, 17. Okt. Nach einer Londoner Mel­dung desJournal^ sind die Vorschläge der fran­zösischen Regierung in der Wiedergntmachungsfrage m London nicht günstig aufgenoromen worden. Ein wesentlicher Vorschlag Frankreichs sei gewesen, sich im Augenblick auf bie Verhandlungen der Sachverstän­digen zu beschränken unb das spätere Vorgehen dem Wiedergutmachungsausschuß vorzubehalten. Die gestem abgegangene neue Note Lord Curzons erklär», das Abkommen von Spaa schließe die vollständige Ausschaltung der WiedergltlmachnngZkommission I in sich. Die englische Regierung sei geneigt, alle technischen Beratungen anzunebmen, uni die Rege-1 lang zu beschleunigen, aber sie sei der Ansicht, daß ihre Auslegung des Abkommens von Spaa als auf Tat­sachen beruhend angesehen werden müsse. Die Note sei sehr höflich im Ton, aber sie bringe die Mei- I nungsverschiedenheit klar zum Ausdnick. Die Ver­handlungen würden fortgesetzt.

, _ J".ber Vormittagssitzung sprach der französische oozialist Longuet, der auf dem linken unab- k ^"gigen Flügel der französischen Einheitspactei 1 steht. Seine französisch vorgetragenen Ausfüh- 1 Zungen waren eine glatte Ablehnung der » «loskauer Methoden. Die Rede ist nachher noch l tzinmal deutsch verlesen worden.

. [ Getrennte Sitzungen der beiden Flügel.

1 B Halle, 17. Okt. Nach der Spaltung des Parteitages der U. S. P. haben die beiden Flügel kuie ihre Tagung getrennt fortgesetzt. Die Ta- des linken Flügels wurde nach einer kurzen

1 Atzung geschloffen.

Anhänger der Dritten Internationale Ahlten zu Parteivorsttzenden mit gleichen Rechten Däumig und Adolf Hoffmann.

In der Schlußsitzung der ll.SP. (rechter Flü- wurde eine Kundgebung beschlossen, in der ?re Haltung begründet wird. Sie werde gegen I W Oportunismus von rechts und den Kommunis- ? >86 von links kämpfen. In der Erörterung spra­yen mehrere Redner scharf gegen Sinowjew. Lede- nannte ihn einen Demagogen. Brritscheid ^kinte, über Deutschland werde eine bolsche- j

Welle hinweggehen. Er verlangte die »nknüpsung von Beziehungen zu den ausländischen »Mlisten, die zur 3. Internationale dieselbe ^uung einnehmen wie die ll. .S.P. Zu Vor- Mnden wurden Crispien und Ledebour gewählt.

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Der südslawische Einfall in Kärnten.

Die BotMfterkonferenz fordert sofortig«

Sinowjew in Berkin.

»b. Berlin, 17. Okt. - Die für heute ange« ^Me kommunistsche Versammlung in Berlin, tn Srnowjew reden sollte, hat stattgefunden. ^>wjew war erschienen, ergriff aber nicht das weil er an Heiserkeit leide. Kein Wun-

1 nach den Leistungen in Halle.

^achdem die Menge mehr als eine Stunde gebulbig A°rkt hatte, stimmte sie die Internationale an /7 f$toang durch Zuruf sämtliche Anwesenden, auf«

11 n0 mit entblößtem Haupt das Sieb anzn-1 7^7, Hochrufe auf die kommunistische Internationale ^ttchlen sich mit RufenDas deutsche Vaterland leben". In Vertretung Sinowjews begann Tr. ®rt" Mitglied des Exekutivkomitees Moskau, ein

ucer die Zustände in Moskau. Kaum hatte I . Poniien, erschien au sder Bühne Sinowjew, von« 2en> Beifall begrüßt. Sinowjew sprach kein Wort, I . e mit der Hand an, daß er kein Wort sprechen I ^'-ud verschwand wieder. Die Ausführungen L »capers fanden in der Versammlung wenig Jnte-

?r griff nicht nur die Bourgeoisie, sondern °;ic andern Ar bei terorg anrsa tioneir als die ' . Eilten Feinde dcr dritten Internationale an.

vortjetzuiig der Berichte unseres Sonderberichter-1 nu- Halle veröfftntlickien wir auf der 2. Seite. |

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