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Marburg

Sonnabend, 16. Oktober &

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sechs Jahren zu liefern. Diese wären also nur eine Abschlagszahlung zu betrachten.

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Die neuen Kämpfe

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britische Regierung bestehe auf der in S-paa festgelegten Politik, die bezweckt, eine vorläufige Konferenz von Sachverständigen in Genf odei in einem anderen Orte einzuberufen und hierauf die Konferenz von Spaa wieder mifzunehmen, wo die deutschen Vertreter mit den Westinächtrn an einem Tisch verhandeln ollen.

ratore" an, steckten di« Bürorämne in Brand und yt* tödcn sie. ' Die Druckerei wurde ebenfalls schwer «schädigt.

wb. Kowno, 15. Okt. Die Gerüchte, als ob die Ltauisch« Regierung für den Kampf gegen Polen deutsche Truppen anwerbe und die Gerüchte über Kooperationen zwischen deutschen und litauischen Tniv- entbehren jeder Grundlage.. >

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' Der Anschlag «uf Hindenburg. Gestern wurde der Einbrecher Galli, der seinerzeit in die Villa Hinden- ~r9 den Einbruch verübte und dabei auf den Eeneral- ttldn'.arichall mehrere Schüsse abgab, von der Strafkam- Hannover zu 214 Jahren Gefängnis verurteilt.

DieMedergutmachungs"-Frage. Di« nFestsetzuuz" der von Deutschland zu zahlenden Summe.

wb. Rotterdam, 16. Okt. Der Brüsseler Korre­spondent desR. Rott. (Sour.71 hatte eine Unter­redung mit dem belgischen Ministerpräsidenten Dela­croix, der sich hochbefriedigt über die Ergebnisse seiner Londoner Reise äußerte. Der Grundsatz, auf den sich Frankreich und England geeinigt hätten und dem wahrscheinlich auch Italien zustimmen würde, wäre, daß in Brüssel der Betrag der EntfchÄigung auf ein­mal f e st g e s e tz t werde. Nachdem man sich in Brüssel über die Summe geeinigt hätte, solle sie dann in Genf endgültig festgesetzt werden. Man werde also in kurzer Jett wissen, wieviel Geld die Ver­bündeten erhalten, in welcher Form und in welcher Zeit die Zahlung erfolgen und welche Sicherheiten durch den gemeinsamen Schuldner gegeben werden würden.

wb. London, 13. Okt. Der Londoner Bericht­erstatter desManchester Guardian" erfährt von maß­gebender Seite, daß di« Besprechungen mit Delacroix bisher zu keinerlei Beschlüssen geführt haben» Die

Der polnische Eisenbahnerausstauv

wb. Kopenhagen, 15. Okt. Der Korrespondent derBerlingske Tidende" meldet aus Marschau: Der Streik der Eisenbahnbediensteicn hält in Warschau an. Der Zugverkehr ruht vollständig. Di« Lage wird als ehr ernst angesehen, da die Hauptstadt von allen Lebensmittel-ufuhren abgeschnitten ist.

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Oberschlesien.

Die Beweiskraft des polnischen Weißbuches.

wb. Berlin, 15. Okt. Von polnischer Seite ist ein Weißbuch zusammengrstellt worden, das den Beweis zu erbringen versucht, Deutschland habe sich in Oberschlesien der Verletzung des Frieden'>- vertrags schuldig gemacht. Die deutsche Regierung, der amtlich das Weißbuch nicht zugestellt wttbt, hat die polnischen Beweisstücke geprüft. Das Er­gebnis der Prüfung liegt nunmehr in einer Denk schriftDer wahre Wert des polnischen Weißbuchs" vor. Danach sind von den aufgeführten 47 Doku­menten 27 gefälscht. Von den übrigen 20 sind 6 polnische Agentenberichte und Zeitungsmeldungen ohne jede Beweiskraft, 6 unkontrollierbare Privat­zeugen oder Schreiben ohne irgendwelche Bedeu­tung und lediglich 8 echt, diese aber zum Teil noch entstellt. Dies« 8 Dokumente beweisen aber n i ch das angebliche Vorhandensein geheimer deutscher Kampforganisationen in Oberschlesien und der ihnen von den Polen zugeschriebmen Absicht, sich mit Gewalt und sogar mit Unterstützung der deut­schen Behörden in den Besitz des Abstimmungs­gebietes zu setzen. Deutscherseits wird demnächst auf Grund besserer Beweismittel der Nach­weis geführt werden, daß die Absicht gewaltsamer Aktion in Oberschlesien.nicht bei der deu'schen Re­gierung, wohl aber auf polnischer Seite be­standen hat und besteht.

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-- Nb « arschau, 15. Okt. Eeneralstabsbericht J der pokrychen Armee vom 14. Oktober: Unsere Ab­teilungen verfolgen den bei Molodeczno geschlagr- 1 nen Fsi»d und besetzten Wilejka. In den Kämpf rn am 13. Ottober machte unsere Reiterei nördlich von Nadoskswic 500 Gefangene und erbeutete sechs ^Maschinengewehre. In Polesje besetzten wir die Orte Lenin» und Turow. An der Südfront ist die Lage allgemein unverändert.

si wb. Morkau, 15. Okt. (Durch Funkspruch.) stm Operationsbericht der russischen Sowjetrepublik vom 13. W. heißt es: Im Abschnitt Molodetschno und Kosdanow sind hartnäckige Kämpfe mit wech­selndem Erfolge im Gange. Im Abschnitt der Stadt Sluzk kämpfen unsere Truppen um den Besitz dieser Stad». W-stlich davon haben wir einige Ortschaf­ten bcsttzt und Gefangene gemacht. Im Abschnitt Shitoirnr wird der Vormarsch unserer Truppen fortgesetzt. Im Abschnitt Staro-Konstantinow wird bei Nowo-Konstantinow am linken Ufer des

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' Kall«, 18. Oktober.

Man ist also soweit: das Ketzergericht innerhalb - >cr U S. P. ist eröffnet: Die Stellungnahme rum A n* chluß an Moskau und zu den Unterwerfungsbebin» qungen der bolschewistischen russischen Gewaltmensch«» letzt zur Tagesordnung. Der Antrag zur Mittwochs» itzung ist ungeheuer. Saal und Tribüne« sind über« üllt. Zunächst freilich muß man sich noch in Geduld üben. Frau Zieh hat noch das Schlußwort »u bot Debatte« des Vortrages. Nur einen einzigen recht bezeichnenden Satz aus ihrer stundenlangen Rede:Ueber Ton und Moral zu reden, das schickt sich nicht Ür einen Parteitag der U. S. P." Ein interessanter Be­kenntnis aus interessantem Munde. Im übrigen Wirtz ohnehin alles getan, um nach diesem Rezept zu handeln.

Nachdem wieder einmal der Kommunistensührer Levi zum Saal« hinausgegangen ist er kommt allerdings osort wieder durch eine andere Türe hinein und nimmt umgeben von einer kommunistischen Schutzwache direkt vor dem Präsidium Platz kommt endlich dieSenfe« trau": Moskau! Gerade recht dazu sind die Russe» erschienen, die nunmehr begrüßt werden. Zwar, so tt» klärt der Vorsitzende Dittmann, wollte man diesmal feint Ausländer einladen, well man bet Meinung war, daß tzit > diesmaligen Verhandlungen d«S Parteitages kein bebendes Bild bieten würden. ES waren allo da, mti» zwar aus eigener revolutionärer Machtvollkommenheit, j der Vorsitzende der sozialdcm. Arbeiterpartei Rußlands. Martow: er gehört den Menschewiki an. die, so tagt Dittmann, sm wesentlichen daS Aktionsprogramm bet i tl. S. P. zur Grundlage hätten. Daneben ist anweseick, L o s o w s k y, der als Führer der russischen Gewerkschaft»«' dclegation schon seit einigen Wochen in Deutschland sicht aufhält. DerClou" ist aber Sinowjew. AlS febr Nam« genannt wird, gibt eS brausenden Beifall auf de» Bänken der Linken, und daS Händeklatschen will kaum aufhören. Auf der anderen Seite des HauseS macht sich demgegenüber ein starkes Murren und eine große llnnchl | bemerkbar. Sinowjew ist der Vorsitzende deS Exekutiv« Komitees der kommunistischen Internationale. 3M', dieser Eigenschaft verfügt er über eine Machtfüllßz' die ihn zu dem einflußreichsten Mann deS heutige» i Rußland neben Lenin und Trotzki macht. In feinet ' amtlichen Eigenschaft gehört er einer Körperschaft an, bit i den blu tigsten Terror und die rücksichtsloseste Ditz« katur zum Erzwinge» ihrer Maßnahmen übt. SinowjeW! ist eine ungeschlachte Nerofigur. Der Stiernacken trägt i ein kugelrundes, glattes Schauspielergesicht mit geschwolfe«' nen roten Backen, dick unterlaufenen Augen und mit; ausgetoorfenen Lippen. Darüber ein rabenschwarzer bi*' molliger Schopf. An fremden Gästen stick noch weites j erschienen: für die ftanzösische sozialdemokratische Partei Longuet.ein Enkel von Karl Marx, Gabadjew.ei»' Redakteur der bulgarsschen kommunistischen Presse, u*! Schablin, ein Vertreter der bulgarischen kommums* scheu Partei. §

Crispie«, der Führer der Anschlußgegner, ist bet erste Referent. Er fragt bie Link, warum sie sich beim nicht ohne weiteres getrennt habe? Als Antwort schollt ihm ein brausendes Gelächter entgegen. Denselben Efe i fett erzielt Crispieir mit der Feststellung, daß die komm»«; nistjsche Seite vor keinem Mittel der Verhetzung und bet Herunterreißung zurückschrecke. Zur Sache selbst bemerkt' Crispien, daß das, was für asiatische Länder taugt, noch, lang« nicht für Deurschland brauchbar sei. Und nu» geht Crispien alle die Kernftagen durch, nm bei jeder' durch Fixieren der Stellungnahme der U. S. P. den Trennungsstrich gegen die Kommunisten zu ziehen. Für, Deutschland proklamiert er eine revolutionäre litik. Auch für dies« Bemerkung wird er von links attik gelacht. Di« Moskauer Bedingungen nennt er ein Sam­melsurium von Widersprüchen. ES kommt vielfach zu überaus stürmischen Unterbrechungen, und Crispien rät der Linke», sie möchte einmal eine halb« Stunde heraus- gehen, und das Aktionsprogramm der U. S. P. erst einmal lesen. Von besonderer Bedeutung waren die Aeußernn- gen Crispiens über die Anwendung von Terror nnb Gewalt. Sie lauten: !

Wir, die Unabhängigen, unterscheiden ,wachen Ter­ror und Gewalt. Wir wissen alle, daß Gewalt auch in der proletarischen Revolution Äne Rolle kvielt. Wir' rechnen auch damit, daß unser Endkamvf um die Poli­tische Macht nicht ohne gewaltsame Mittel wird zu. Ende geführt werden können. (Sehr wahr! auf orten Seiten.) Alles liegt daran, joell die bürgerlichen Klassen, nicht daran denken werden, gutwillig abzutoeten. Wenn der Endkampf kommt: hie Proletariat, hie Kapitalismus, dann werden auch gewaltsame Mittel eine Rolle spielen. ES ist aber noch nicht vorauszusehen, welche gewalt­samen Mittel und in welchem Umfange sie angewandt werden müssen. Unter Terror verstehen wir Mittel bet Vergewaltigung gegen Personen und Sachen, verstehen wir die verwerstichsten Mfttel von Despoten, die nicht befreien, sondern knechten wollen. Und wenn Terror sogar so wett gehen soll, wie Stoecker ihn haben will, der sagt« Und wenn wir gegen die eigenen Arbeiter mit Terror vorgehen müssen, so muß daS geschehen!" (Dtüv«. mische Unterbrechungen. Großer Lärm. , Zurufe:Dach sind Arbeiterjühverl^, Ktoecker lacht zynisch da»».),

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Belgien 150 000 Milchkühe im Alter von zwei bis . .. - 2IS

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wb. Kopenhagen, 15. Okt. DerBerlingske Tidende" wird aus Kowno gemeldet, daß General ZeligowsN den B o r m a r s ch f o r t s« tz t und jetzt auf halbem Wege zwischen Wilna und Kowno steht. Diese neue polnische Offensiv« sei am Mittwoch ein« geleitet worden. Den ganzen Tag hätten heftige Kämpfe stattgefunden, bei denen die litauische Front durchbrochen worden sei. Die litauischen Truppen hätten neue Stellungen eingenommen.

wb. Warschau, 15. Okt. Der französische und der englische Gesandte find gestern in einer Sonderaudienz. von Pilsudski empfangen word'n, mit dem fie eine Besprechung von einer vollen Stunde Dauer hatten. In politischen Kreisen ver- ichert man, daß diese Unterredung das Vorgehen des General Zeligowski in Wilna zum Gegenstand satte.

Warnunsen des BSlkerbundsrates.

wb. Paris, 15. Okt. Der Volkerbundsrat hat gestern dem Vertreter Polens, Paderewski, durch den Vorsitzenden des Völkerbundsrates, Se­natspräsident Leon Bourgeois, eine Rote überrei­chen lassen, die sich mit den Ereignissen in Wilna beschäftigt. Paderewski wurde ersucht, seiner Regie­rung den großen E r n st der Lage auseinander­zusetzen. Die polnischen Truppen hätten die von Polen dem Völkerbund gegenüber übernommene Verpflichtung gröblich verletzt. Wenn Wilna nicht in allerkürzester Frist geräumt werde, müsse der Völkerbund eiligst zusammentrcten, um die Lage zu prüfen, die man nicht als ernst genug ansehen könne.

Lugs mit wechselndem Erfolg gekämpft. In der Richtung auf Proskurow setzten hartnäckige Kämpfe «in. Südfront: In den Abschnitten Nikopol, Alexandrowsk und Tschaplina sind hartnäckige Kämpfe mit wech':lndem Erfolg im Gauge.

Wrangels Erfolge.

wb. Konstantinopel, 15. Okt. Nach einem Funkentelegramm aus <? ba^-pol vom 11. Ok'ober meldet General Wrangel, daß in der Gegend von Slawgorod die roten Truppen nordwärts znriickge- schlagen worden seien. Auf dem rechten Dnjepr- pfer würden die Operationen der Truppen Wran­gels mit Erfolg fortgesetzt. Die Kavallerieregi­menter 15 bis 21 und ein Teil der dritten Schütz division der Sowjettruppen seien geschlagen wor­den. Die Truppen Wrangels sollen große Beute gemacht haben.

Sie antibolschetoistische Bewegung.

wb. Kopenhagen, 16. Okt.Berlingske Tidende" meldet aus Helsingfors: Das russische BlattBojovaja Prawda" meldet, daß die von d n Dolschewisten eingesetzte außerordentliche Unter­suchungskommission in Sibirien eine weitver­zweigte antibolschewistische Organisation entdeckt hat. In Verbindung mit dieser Entdeckung seien über 1088 Personen verhaftet worden. Die Ver- hasicre» seien hauptsächlich frühere Offiziere der Heere Kok^schaks und Semenows.

Budjennys Abfall von den Bolschewisten.

Der Re»terfiihrer Budjenny ist zu den Gegnern der Bolschewifien üöergegangen, da ihm die Moskauer Be­hörden wegen seines Mißerfolges bei dem Angriss auf die polnische Flanke zur Verantwortung ziehen wollten. Er soll in der Gegend von Podolien eine Armee sammeln-.

Das bolschewistische Mutregiment.

wb. Stockholm, 15. Okt. Der Korrespondent des hiesigenTidende Journal" meldet aus Helsingfors, daß die russische ZeitungNova Rossija" berichtet, daß rm bolschewistischer Kommissar in Archangelsk ein Echreckensregiment ausübe. 12 000 Mitglieder des Nachrichtendienstes (?) seien durch Maschinengewehre "schossen worden. Tagtäglich fänden Verhaftungen Hinrichtungen in großer Menge statt. Auch zahl- keiche Frauen würden ins Eefängnisgesteckt, und in tiner emzsgcn Nacht sollen 700 hingerichtet worben sein.

Neue Zusammenstöße in Italien.

tob. Rom, 15. Okt. Gestern nachmittag wurde in Befolgung des Beschlusses der sozialistischen Part.ss- 'eituug und des allgemeinen Gewerkschaftsbundes von drei bis fünf Uhr die Arbeit eingestellt, um die Solidarität mit Rußland zu bekunden unb um gegen die politischen Verfolgungen zu protestieren. In Rom Dar die Arbeitseinstellung nur teilweise. Die Straßen­bahnen hatten ihren Verkehr eingestellt. In Bologna griff während des Umzuges eine Gruppe Extremisten die Polizeiwache an. Es wurden Schüsse gewechselt, wodurch eine Person getötet und mehrere verletzt wurden.

wb. Mailand, 15. Okt. Gestern abend kam es zwischen Anarchisten und Leuten, die patriotische Sieber fangen, zu einem Zusammenstoß, wobei Schüsse gewechselt, eine Person getötet und mehrere verwundet worden sind. Die Palizei stellte die Ordnung wieder her.

Nach Meldungen ans San Giovanni di Rotondo, unweit Foggio, beabsichtigte die dortige sozialistische Verwaltung bei ihrem Einzug in das Stadthaus die rote Fahne zu hissen. Es kam zu einem Zusammen­stoß mit den Anhängern der katholischen Volkspartri, die die tzissung zu hindern suchten. Die auf dem Platze versammelten Manifestanten schossen aus Kara­biniers. Diese, von Soldaten unterstützt, erwiderten das Feuer. ES gab 14 Tote und nahezu 80 Ver­wundete. Der allgemeine Ausstand wurde erklärt.

wb. Triest, 15. Okt. Bei Kundgebungen der patriotischen Vereinigung tarn es zu. einem Zusammen­stoß zwischen Sozialisten und Patrioten. Als die Aiitglieder der patriotischen Vereinigung sahen, daß der Korrespondent J)e3Popolo d'Jtalia" und sechs weitere ihrer Mitglieder verwundet wurden, grisfen sie das Gebäude des sozialistischen Blattes.31 Labs»

®ttben neuerdings Gerüchte verbreitet, wonach Zutsche Trsppcnverbände die reichsdeutsche Grenze überschritten hätten, um in das bolschewistische &er einzutreten. Wie wir von zuständiger Stelle jpten, finp die Meldungen von Anfang bis Ende Pei erfunden.

wb. Helsingfors, 15. Okt. Der Friedens- drrtrag zwischen Rußland und Finnland wurde : Dorpat unterzeichnet.

Unfinnige Gerüchte.

Berlin, 15. Okt. Zn der letzten Zeit

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Amtliches DeMMgungsblatt des Kreises Marburg.

Tageszeitung für (bas früher kurhessische) Oberhessen'

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Frankreichs Ueberflutz, Deutschlands Mangel an Kohlen.

Berlin, 16. Ott. DaS Reichswirtschaftsministe- rittm erhielt an» Bochum folgendes von den Herren Kirdorf, Stinnes und Vögfer unterzeichnetes Telegramm:

Tie Kohlenfrage zwingt uns, nachdem bereits früher 4 Hochöfen außer Betrieb gesetzt sind, heute zwei weitere Hochöfen stillzulegen. Hierdurch sind neue Arbeiter­entlassungen unvermeidlich. Dabei ist bekannt, daß n Frankreich großer Neberflutz an Kohlen und Ikoks herrscht und daß teilweise die Bahnhöfe wegen Ueberfüllung verstopft sind. Die Gasanstalt Paris hat 900000 Tonnen Vorrat, d.h. mehr als je znvor. Wir bitten dringend, Schritte zu tun, daß angesichts des Ueberslusses in Frankreich soviel Kohlen und Koks in Deutschland znrückbehalten werden können, daß unsere Wirtschaft nicht vollkommen zusammen-

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Für und wider de» «Richtutz an Moskau. Crispie» Ute Terror nnb Gewalt, Säumig über Bürgerkrieg, Bon unserem Sonderberichterstatter.

Um die Dieselmotoren.

Berlin, 15. Okt. Von sachverständiger Seite wird zur drohenden Zerstörung der Dieselmotoren gesagt, daß abgesehen davon, daß die direkten Schä­den auf VA Milliarden, die der Regierung -r- wachsende Schadenersatzpflicht auf 4Va Milliarden zu schätzenssseien, in Berracht gezogen werden müsse, daß eine ganze Reihe von Betrieben durch die Herausnahme von Dieselmotoren für lange Zeit stillte gen würden, wodurch weitgehende Ar­beitslosigkeit im ganzen Reich entstehen müßte.

Beim Auswärtigen Amt sind weitere Protest­telegramme eingelaufen, die den beabsichtigten Bruch des Friedensvertrages brandmarken.

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Noch weitere 810000 Milchkühe?

Auf dem sozialdemokratischen Parteitag wurde, wie gemeldet, einstimmig Einspruch erhoben gegen das Verlangen der Gegner auf Ablieferung von SW 000 Milchkühen. Wenn dieses bisher von keiner anderen Seite bestätigte Verlangen zutrifft, bandelt es sich um ein ähnliches unerhörtes An­sinnen wie die Forderung, die schnellaufenden Dieselmotoren zu vernichten. Nach dem Vertrag non Versailles hatten wir an Frankreich unv

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