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Amtliches VerNndigungsblatl des Kreises Marburg.

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Tageszeitung für (das früher kurhrffische) OSerhessen

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Nach einet Havosmeldung hat Senatspräsibnu Bourgeois als Vertreter des Bölkerbundsrates an die vom Völkerbund nach Litauen entfandte Militärmission telegraphiert, um über die Lage unterrichtet zu werden. Er habe der Mtlitärmission mitgeteilt, daß nach Nach­richten au? offizieller Quelle die polnische Negierung das Vorgehen des polnischen Generals in Wilna for­men mißbilligt und sich bereit erklärt habe, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um dem be­dauerlichen Zwischenfall ein $nbe zu bereiten.

Land zu seinem Diener im Kampfe gegen Arbeiterklasse."

zu verlassen. Jedoch konnte die Polizei die Ardetleo- massen schließlich an der Durchführung ihres Ser» habens verhindern.

sopotamien schlechte Nachrichten vorliegen. Die Bol­schewisten bedrohten das Land im Norden, während die türkischen Nationalisten «S an seiner» a »bereit Grenzen angriffen.

Keine Einreisenermeixernng für Dr. Rathenau?

wb. Berlin, 12. Oft. Wie von zuverlässiger 'Seite verlautet, ist die Nachricht englischer Blätter, daß Dr. R a t h e n a u die Einreiseerlaubnis nach Eng­land verweigert worden fei, nicht richtig. Rathen m befindet sich im Besitz einer Einreiseerlaubnis, ist abr verhindert, nach London zur Teilnahme an der inter­nationalen Wirtschastskonfereuz zur. Bekämpfung der Hungersnot zu reisen.

Verhandlungen mit General Wranael? wb. London, 12. Oft. Reuter meldet.

Aus dem besetzten Gebiet.

Die Koste« des Befatzungsheeres. wb. Berlin, 12. Oll. Havas dementiert

Sozialdemokratischer Parteitag.

Cassel, 12. Okt Heute vormittag wurde die Aus- spreche über den Bericht des Parieivorüandcs fortgesetzt. Hermann Müller bat den Lorsitz. Eggerstedt - Stiel meint ironisch, daß vielleicht noch Zuzug aus Halle kom­men werde. Die Partei dürfe aus keinen Faqg sich mit einer monarchistischen Partei an der Regierungsbildung beteiligen. Ein Bertreter aus Jena ist der Meinung, das neue Groß-Thüringen werde infolge der Haltung der U. S. P. bald ouseinondersalleu. Der Hamburger Schön- selber tritt für Bei behalten der Kampfgemeinschaft der Kavp-Tage ein. Aus diesem Bollwerk lasse sich die Repu­blik ausbauen. DaS Wort Sozialisierung dürfe nicht ferner ein bloßeS Schlagwort bleiben. Der gegenwärtigen Regierung dürfe keine lange Amtsdauer gelassen werden. Hebet Jugendbildung und Kulturprobleme verbreitet sich

Frankreich als spiritns rector?

wb. London, 13. Okt. Der Sonderbericht­erstatter desManchester Guardian" meldet aus Riga zur Einnahme Wilnas durch die Polen, die Lage Litauens überschatte augenblicklich alle Ereig­nisse Europas. Der Gedanke eines polnischen Kor­ridors durch Weißrußland, der ohne den Besitz Wilnas undurchführbar fei, stamme von Frank­reich. Auch der Angriff auf Wilna fei von Frankreich inspiriert. Frankreich kom­mandiere sowohl an der Ostsee wie in Südrußland. Es habe keinen Sinn, sich diesen Tatsachen zu ver­schließen. Der Berichterstatter fragt, ob die bri­tische Regierung sich mit dem Korridorplan einver­standen erklärt oder dagegen Einspruch erhoben habe.

wb. Warschau, 12. Oft Die provisorische Ber- waltungskommission deS zentralen Litauens schlügt in einem Radiotelegramm an die polnische Regierung vor, Zeit und Ort zu bestimmen, wo die Bevoll­mächtigten beider Länder sich treffen könnten, um im einzelnen die Frage des Selbstbestimmungsrechtes zu besprechen, daS von btt Bevölkerung des zentralen Litauens gefordert vick. '

Itt WM-kMÄ MWM'IM.

Die Verzögerung der Unterzeichnung des Vorfriedens.

wb. Amsterdam, 12. Okt. Rach einem Tele­gramm derTimes" aus Riga ist am 10. Oktober Mischen der polnischen und der bo!schewistisch-n Delegation das Abkommen über den Waffenstill­stand abgeschlossen worden. Man erwartet, daß der vorläufige Friede am 11. Oktober unterzeichnet worden ist. Die Feindsel'gkeit-n sollen 48 Stunden nach der Unterzeichnung eingestellt werden. Die rolnischen Bedingungen sollen in verschiederer Hinsicht abaeändert worden sein: u. a. soll Polen von Rußland nicht 400 Millionen Goldrubel, son­dern nur 100 Millionen Goldrubel erhalten.

wb. Moskau, 12. Okt. (Durch Funklprnch.l DiePrawda" schreibt über die jüngste Verzöge­rung der Unterre''chung des Friedensvertragos, ungeachtet des formellen Versprechens des 2$or= ri*,cnb?n der polnischen Delegation: ..Es ist nicht "btner, sich daran zu über-engen. daß hinter dieser Politik der Verzögerung Frankreich st-ht. In­dem es Polen ausraubt, macht Frankreich dieses

heute früh in den Ausstand. Die Rotstandsardei« ten werden verrichtet. Für den Fall des Eingrei. fens der technischen Nothilfe drohen die Arbeiter mit der Verschärfung des Zustandes. Auch in Rei- chenbach streiken die städtischen Gas- und Elektrizi- ätsarbeiter. Die Verhandlungen» die eingeleitet sind, sind noch nicht abgeschloffen.

wb. Plauen, 12. Okt. Die Arbeiter der städtischen Gaswerke und der städtischen Elektrizi» 'swerke sind heute früh auf Anweisung ihrer Ber« ' bandsleitung in den Ausstand getreten.

wb. Chemnitz, 12. Okt. Wegen des Aus« standes der städtischen Arbeiter traten die A e r 11 ; und die Zahnärzte in den A b ro e f) r ft t e i L '

wb. Dresden, 12. Okt. Durch den Streik ix den Elektrizität- und Gaswerken find die Stras tzenbahnen, zahlreiche Fabriken und sonstige Be« triebe in Mitleidenschaft gezogen worden. Di« Einigungsverhandlungen verliefen ergebnislos, fiN daß mit einer längeren Dauer des Streiks gerecht net werden muß.

Reue Berhandluugeu im Berliner Zeitungskonflikt.

wb. Berlin, 12. Okt. Mit der Leitung der neu in Sicht gekommenen Verhandlungen zur Bei­legung des Kampfes im Zeitungsgewerbe ist vom Reichsarbeitsministerium P rofesior Br ahm be­auftragt worden. Wie derVorwärts" schreibt, darf mit Sicherheit angenommen werden, daß beide Parteien einer entsprechenden Aufforderung de» Ministeriums Folge leisten werden. Es erscheine nicht ausgeschloffen, daß die neuen Einigungsver- Handlungen schon morgen stattfinden werden.

Ausstände.

Der Ausstand in Sachsen.

Nachricht, wonach die Franzosen 600 Hektar frucht­baren Geländes bei Kaiserslautern requirierten, um darauf ein Munitionsdepot zu errichten, ebenso die Nachricht, daß die Kosten eines zu errichtenden Bennn- d-pots bei Kaiserslautern sich auf 10 Millionen Mark belaufen würden. Außerdem wird die Behauptung aufaestellt. daß die von der deutschen Presse gegebenen °,:ffetn für den Unterhalt der Besatzungsarmee irre- sichernd seien. Tatsächlich bestand die Absicht zur Anlage eines großen MunitionsdepotS in Kaisers­lautern, nur ist nach den in den allerletzten Tagen eiugegauqeueu Nachrichten allerdings setzt die Errich t»ng aufgehoben worden. Die Kosten des an-,»legende» Benzindepots würden nach einer auf Ansuchen der französischen Behörde ausgestellten überichlägigeu Be­rechnung in der Tat etwa 40 Millionen Mark betragen Es handelt sich um Tankanlagen für 40 000 Hekto­liter Benzin und Die nötigen Pumpaulagen. Ladegleisen und Verladestellen. Daß die Landwirtschaft unter der Beschlagnahme von Ländereien für Flugplätze sehr tu leiden hat, ist ebenfalls amtlich sestgeflellt. Den Behauptungen, daß die deutschen Zahlungen und die wirkliche» Ausgaben für die Besatznngstruppen nicht tnffmeren, ist entgegenzrchalten, daß in den Parla­menten der Besatzungsmächte von amtlicher Seite wiederholt festqestellt worden ist, daß die bisher ge­leisteten deutschen Zahlungen bei weitem nicht den Betrag der tatsächlichen Aufwendung:» decken, sondern, daß es sich vielmehr nur um Abschlagszahlungen handele.

Leipzig, 12. Okt. Zn Zwickau tra­ten die Arbeiter der Gas» und Elektrizitätswerke

Frankreich.

wb. Paris, 12. Okt. Der Ministerrat beschäf­tigte sich heute unter dem Vorsitze des Präsidenten Millerand mit den Maßnahmen zur Bekämpfung der fortgesetzten Preissteigerungen der notwendigen Lebensmittel. Es toitrbe beschlossen, ein Dekret zu erlassen, durch da? der Verkauf von lebendem Vieh geregelt wird. Das Schlachten von jungen Tieren soll «erboten, bk Einfuhr von Gefrierfleisch gesteigert und die Beschaffung von Fischen verstärkt weroen. Ein Ausfuhrverbot für Milch, Butter, Käse und Kar­toffeln wird erlassen. Weitere Einschränkungen sollen vorerst nicht ungeordnet werden.

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Italien.

wb. Mailand, 13. Okt. DerSortier: della Sera" bringt jetzt Einzelheiten über di- Tötung von zwei Personen während der Besetzung der Betriebe der Metallwerke in Turin. Nach polizeilicher Festst.llung lourden die beiden Personen von einem im Betriebe durch dir Rote Garde gebildete» Gerichtshof zum Tode durch Verbrennen beruttritt Da di- roten Trup­pen dieses grausame Urteil nicht vollziehen wollten, wurden die beiden Opfer nachts hinausgefühct und erdolcht. Den Polizeibehörden ist es nun gelungen, die Namen der Beteiligten zu ermitteln, von den-»» einige verhaftet werden konnten. Wie betCorriece bella Sera" melbet, wurden am Montag in den Breda- werkeu neue Versuche bet Besitzergreifung bet Fabrik­anlagen unternommen. Trotz beS kürzlich unterzeich­neten Abkommens sperrten bie Arbeiter bie Ausgänge und verhindertes bie Angetzellien, bw Fabrikräume

Der Parteitag der Unabhängigen.

Die Mehrheit für Moskau.

wb. H alle a. 12. Okt. Der Parteitag bet Unabhängigen sozialdemokratischen Partei Deutschlands wurde heute in Anwesenheit non m-hr als 500 Teil­nehmern, darunter auch ausländische Porteigenollen, vor dem Darteivorfitzeuden Erispken eröffnet. Dieser erklärte in einer Rede tt a., um eine wirksame Aktiv« zu ermöglichen, fei volle Klarheit fifkr de» Charakter, bie Grundsätze, Absichten und Ziele bet Unabhängigen sozialistischen Partei notwendig. Klar­heit sei nur möglich durch klares Annehmcu oben Mlehuen der Moskauer Aufnahmebedingungen uitb gegebenenfalls die ehrliche Bezeichnung der Partei als kommnniftische Partei Deutschlands, Sektion der dritten kommunistischen Internationale. Zu Vorsitzenden wur­den Dittmann und Braß gewählt.

Rach einer weitere» Meldung entspann sich \o* gleich eine Gesckiäftsordnungsdebatte übet die Reihenfolge der Berichte. Rach den Satzungen dürfen den Verhandlungen nur Mitglieder der Variei beiwohnen. Der Vorsitzende stellte fest, daß der Vorsitzende der K.P D. Levi und die Kom­munisten Rühle und Spencer anwesend feien. Er forderte sie auf, den Saal zu verlaffen.

Halle, 13 Okt. Auf dem Parteitag der Un­abhängigen Sozialdemokratischen Partei erfifirte sich eine Mehrheit von etwa 50 Mandaten für die Annahme der Moskauer Bedingungen.

wb. Saarbrücken, 12 Oft Die BezirkSkonfs- renz der U. S. P des Saatgebietes hat eine Ent­schließung angenommen, nach der bie Parteileitung unverzüglich Schritte unternehmen soll zw» sofortige« ?ltnschluß an die dritte Internationale tu Moskau unter restloser Annahme bet 21 Bedingungen.

Die Notwendigkeit der Revision des Friedens- Vertrags.

wb. ßonboji, 12. Okt. Der Vorsitzende der inter- fcHeitolen Wirtschastskonfereuz in London, Sir George Vaish. rflarte, daß, falls den Ländern, die durch den kieg am meisten gelitten haben, nicht geholfen werde, koßbritannien in kurzer Zeit vor großen Schwierig- Ititen stehen werde. Er trat für eine Revision des Friede nsvcrtrages ein. Herr Simon, bet frühere hol- Ünöifche Finanzministet schlug vor, Deutschland einen hefcit u gewähren zum Ankauf von Rohstoffen. Hol- ItoL wäre zur Gewährung von Krediten bereit, ab:r fea Volk, dem geholfen werden solle, müsse sich dessen dürdig erweisen.

in Warschau das G-rücht umgebe, die Sowjet- ^eoierung hS*e bosck'i-"-'- Wrangel Vor­

schläge zu machen. E;e soll bereits einen Dele- aieri'n zu diesem Zweck in das Hauptquartier der russisch"» --------------

Die antiboffchewMsche Bewegung.

wb. Amsterdam, 12. Okt. DerTefegtaf meldet: E'ner..Times"-MeK>ung ans Warschau yt-- kolge nehmen di- Berichte über Al'fftände g-grn bie bolschewistische Negierung in verschiedenen Teilen Rußlands zu.

Die Lage in bet Ukraine.

wb. Paris, 12. Okt. Havas meldet aus Kon­stantinopel: Die urkrarnische Sowsetregierung hat allen Sowjeteinrich^ungen in Kiew die Weisung erteilt, die Stadt zu räumen und sich nach Norden 'urückzuzieh'n. Auf Befehl Rakowskis wurde die Garnison verstärkt. Man befütrhtet ernsthafte Un­ruhen in der Umgebung von Kiew.

Ausstand der polnischen Eisenbahner.

Köln. 12. Oft. fPror w-ri^auer Meldung derKöln Zig." zufolge sind die polnischen Eisen­bahner aus wir'schaftlichen Gründen in einen Aus­stand getreten. Der gesamte Bahnverkehr War­schaus ruht. Der Eisenbahnminister ist von seinem Posten zurückgotreten.

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Eine Vorkonferenz in Köln oder Brüffel?

«ö. London, 12. Okt. Reuter erfährt, daß jte Frankreichs auf die britischen Vor-

Eliigr betreffend die Wiedergutmachung heute ein- Mstoffen sind. Sie trägt vollkommen versöhnlichen Pawjfe». Die Verhandlungen werden fortgesetzt. Ur britische Mitteilung hatte angeregt, daß vor I« Te^ung der in Aussicht genommenen Genfer Konferenz der Weg erst freigemacht werden sollte »ttch Zusammentreffen der Finanzsachverständigen \ k: Verbündeten, die aus der Wiedergutmachungs- Mmission gewählt werden könnten, um mit den Kutschen Sachverständigen die damit verbundenen technischen Fragen zu erörtern. Es wurde vorge- Mogen, daß die Genfer Konferenz danach stattfin- kn sollte und angeregt, daß das Zusammentreffen kr S«ck)verständigen in Köln stattfinde.

Sleuter glaubt zu wissen, daß durch die von Lord $ahr, übermittelten Vorschläge, mit Rücksicht auf Ke Schwierigkeiten Frankreichs die Politik von 8pc»o. in Genf fortzusetzen, eine Vorkonferenz in Köln vorgesehen ist, wozu auch deutsche Sachver- jgnbige zugezogen und in der die technischen Fra­ßen geprüft werden sollen.

»6. Paris, 12. Okt. Der Sonderberichi- vstottkr desMatin", Sauerwein, berichtet seinem Watte aus London, daß der belgische Mi"isterprä- Dciit Delacroix Lloyd George den Vorschlag machte. Hz B r ü s s e l eine Sachverständigenfonferenz, al7o zewsisermaßen einen Wiedergutmachnngsaus'chuß, ft einer außerordentlichen S'tzung in kürzester Hnst in Gemeinschaft mit den interessierten Fi- lanzministern zur Beratung der Entschädigrmgs- ftage zusammenzuberufen. Die Vorschläge dieser Konferenz sollten alsdann auf einer Konferenz der Regierungschefs beraten wc"den, um zu einem end- Altigen Abschluß geführt zu werden. Zu diesen beiden Beratungen solle Deutschland eingeladen merben. Delacroix ist der Ansicht daß die franzö­sische und die englische Regierung seinen Vorschlag vmchmen werden. Sauerwein bemerkt dazu, daß trotzdem die sachlichen Meinungsverschiedenheiten : -krüber fortbestehen, ob man zur' Festsetzung einer Vaufchalsumme gelangen wolle, oder ob die von Lentschland zu zahlende En schädigungssumme ohne Iückstcht auf finanzielle und politische Möglichkeit ftßgcsetzt werden soll.

»b. London, 12. Okt. DieTimes" schreibt: ks verlautet, daß die englische Regierung^verm'^ lich her Vorbesprech-ng der Sachverständigen zu- Vminen werde, an die sich dann die Vollve^amm- hng nach Art der Konferenz von Span anschließen »eibe. Die Vorbesprechung, aus der sich keine bin- knben Verpslichtungen ergeben sollen, wird von Nbtm Lande einschließlich Deutschlands mit zwei kachversLandigen beschickt werden. Es wird erklärt, ktz die englische Regierung noch immer der Ansicht , daß die Deutschen als vollberechtigte Teilnehmer an der Vollversammlung teilnehmen toew. England steht das Uebeteinlommen von 6i>ae nicht als hinfällig an.

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England.

fcet Kampf gegen den englffchen Imperialismus.

tob. London,. Oll. (Reuter.) 2 Gendarmen ducken heute früh zwischen Roscommon und Ballng- kewn erschossen, einige andere schwer verwundet, fctutt früh tarn eS auch in Dublin zu einer Schieß-rei. I Offiziere und 1 Zivilist wurden getötet.

tob. London, 12. Olt In der Nähe von Glan- ixte in bei Grafschaft Cork tourix ein Militärlast- bogen durch Milchwagen, die über die Straße ge­fahren waren, ausgehalten, bann wurde aus Maschinen- ftwehon, enf btt Soldaten das Feuer eröffnet Ein 6oa><u wurde getötet und mehrere verwundet Die i 6oibate» erwiderten das Feuer. Als diese Nachricht ; h Gslaube« eintraf, wurden bie Läden geschlossen, N* n begann ein allgemeiner Auszug.

| Paris, 12. Oll. Wie Havas auS Kon- Danfinspel »am 3, Oktober berichtet, sollen aus Me­

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Oberschlesien.

wb. Reuthen, 12. Okt Der besondere Gerichts­hof bei der interalliierten Kommission in Oppeln 6er- handelte heute gegen den Geheimen Becgrat 231 g g e rt. Die Anklage lautet auf Beihilfe znm 23 affe »schmuggel. Von einem Leutnant der Siclserheitspolizei war durch Geheimrat 23. die leihweise Ueberlassung eineS Antos, da in diesen Tagen bei Straßenbahn- und Bahn- verkehr ruhte, erbeten worben. Das Auto wurde nicht zurückgebracht, sondern erst 2 Tage später, nachdem es zeitweilig auch in die Hände der Polen gefallen war in der Kaserne der Sicherheitspolizei Gleiwitz gefunden. Da Beiveismaterial gegen den Angeklagte' nicht eingebracht werden konnte, rourbe er sofort aus ber Hast entlassen.

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