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Der polnische Vorstoß gegen Wilna

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nicht mit Sicherheit festgestrllt, es schemt sich um Mmiral Scheer selbst zu handeln, oer einen holen wollte. Die Beerdigung der Opfer der

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Misten will, plant die französische Regierung eine Einschränkung des Fleischverbrauchs durch das Verbot, in öffentlichen Lokalen am Abend Fleisch­speisen zu verabfolgen.

wb. P a r i» , 11. Ott. Nach einer Meldung des Petit Parisien" aus Londe« ist das Auswärtig'' Amt davon unterrichtet worden, dost der König von Hedfchas seinen Sohn Emir Fessal, der von den Franzosen aus Syrien ausgewiesen wurde, zu seinem Derreter tn Europa -ernannt hat. Der Emir wird in den nächste« t»gt» iw London er­wartet.

das eigene Kraftwerk in sehr beschränktem Umfange ausrechterhalten. Tie Wasserversorgung, die heute vor- mittag teilweise unterbrochen wardst wieder im Gange Die Notstaudsardeiten werden von de» Streike uden verrichtet. Verhandlungen sind eing-lmtet-

In Chemnitz, wo die städtischen Arbeiter bereits seit Samstag streiken, haben Verhandlungen zu keinem Ergebnis geführt. Tie Stadt ist ebenfalls weiter ohne Licht und Strom, die Straßenbahn verkehrt nicht.

wb. Treiben, 11. Oki Die Arbeiter der städti­schen Elektrizitätswerke sind ausständig. Sie städtische Straßenbahn hat ihren Betrieb eingestellt.

Der Berliner Zeitnagskonflitt.

Berlin, 12. Okt. Das Nichterscheinen der Blät'er gibt verantwortungslosen Elementen V r- anlastung, Putschgerüchte oller Art in die Welt zu setzen und die Bevölkerung damit zu beunrhi- gen. Polizeipräsident Richter erklärte, daß kein Grund zu irgendwelcher B unruhigung vorliegt. Dir Abordnung der Vertreter der in den Zei­tungsbetrieben Ausständigen und Ausgesperrten hat am Montag dem Polizeipräsidenten gegenüber die Garantie übernommen, daß bei ihrer Bewe­gung keinerlei Ausschreitungen Vorkommen.

England uni Räteruhland.

wb. London. 11. Oki Zn seiner Antwort auf die Note Tschitscherins erklärte Lord Curzon, daß Groß­britannien sich infolge der Unaufrichtigkeit der Sowset- regierung in ihren diplomatischen und militärischen Operationen genötigt sehe, die gegenüber seinen Ver­bündeten eingegangenen Verpsiichtungen einzuhalten. England sei seinen Verpflichtungen Rußland gegen­über nachgekommen, aber sein« gut gemeinten Anord­nungen seien schlecht belohnt worden. Trotzdem sei England bereit, die Handelsbeziehungen zu Rußland wieder aufzunehmen, wenn die englischen Kriegsge­fangenen heimbefördert und di« anderen schwebenden Bedingungen erfüllt werden.

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Die Mordtat im Hause Scheer.

tob. Weimar, 11. Okt. Zu der Mordtat in der Billa Scheer wird noch berichtet: Die Tochter der Admirals hofft man trotz ihrer schtveren Ver­letzungen am Leben erhalten zu können. Rach dem weiteren Ergebnis der Untersuchung scheint nunmehr sestzustehen, daß der Mörder Büchner ursprünglich nur einen Raub geplant hatte. Büchner, der durch eine Verschüttung im Kriege sich ein schweres Ncrrcn- leiben zugezogen hatte, war vollkommen mittellos und ist wahrscheinlich dadurch zu dem Tiebstahlzversuch veranlaßt worden. Er hatte sich in den Kellerraum eingeschlichen und war dort auf bas Dienstmädchen gestoßebaS er niederschoß. Als Frau Scheer, der das lange Ausbleiben des Dienstmädchens aussiel, sich ebenfalls in de» Keller begab, wurde sie von dem Einbrecher gleichfalls niedergeschossen, und ebenso erging es der Tochter des Admirals, a!S diese nach ihrer Mutter sehen wollte. Im Besitze des Mörders, der als ein leicht erregbarer und exaltierter Mensch geschildett wird, befanden sich nur wenige Pfennige. Bor kurzem hatte Büchner sich de» Syndikalisten an- geschlossen, wodurch vielfach die Vermutung ausge­taucht ist, es könne sich doch um ein politisches Verbrechen handeln. Diese Aussastung wird jedoch von der Polizei nicht geteilt. Die zweite Person, dir kurz nach der Mordtat das HauS verlasse» hat, ist

Frankreich.

wb. Paris, 11. Okt. Wie

Veamtenbesoldüng und Finanzlage

wb. F r c i b u r g i. Br., 11. Okt. Reichsftnanzmiuister fct. Wirth hat sich in einem Schreiben an dieFrei­burger Tagespost" über die gegenwärtige finanzpolitische Lage u*b über dir Stellung der Reichsregiernng zur Be- soldvngSordnnng und deren Verabschiedung geäußert, wobei er n. a. erklärte:

Es handelt sich bei meiner Stellungnahme zu weiter- gehenden Beamtenwünschen nicht darum, dieser ober jener V-appe etwa ans Gerechtizkeitsgründen eine Höherstufung «och tziiznbillige» oder zu versagen, sondern ich habe sowohl den einzelnen Minisiener: gegenüber rote auch in der ent« scheid-wdrn Sitzung d-- fSfiAsreoieruttg zum Ausdruck gebracht, daß es nach meiner Auffasiung g än z l i ch u n- stiöglick ist. im Hinblick auf den ErnstderFinanz- kage des Reiches, solche weitgehenden Umformungen der Kesokdungsordnung noch vorzunehmen, daß außer den schcm jetzt erwachsenden Mehraufwendungen von 40 Mil- Konen, die zu den Frühjahrsaufwendungen hinzukommen, Nochmals weitere Milliarden hinzutreten würden. Man wöge den Finanzminister suche», der e9 wagte, a» bett Reichstag zu treten, »m jetzt, nachdem die letzten Fisiern des Fehlbetrages in bet ungeheuerlichen Höhe i»n 67 Milliarden bekannt geworden sind, die Besol­dung Sordnung des Reiches noch einmal umzubauen. Ich habe nie verkannt, daß selbstverständlich nicht alle Här­le» der Besolduttgsordnung au-gemerzt sind. Im Be- foldungsauSschuß des Reichstages steht jetzt diese Ange- Kgenheit zur Beratung, und dort ist Gelegenheit zur Be­ratung und den Finanzmintstrr zur Rechenschaft zu ziehen. Hetzt liegt eS bei den politischen Parteien, unter Er­wägung der besorgniserregenden Finanzlage und Betet Berülllichtigung der Gerechtigkeit das Werk zum Abschluß $u bringen. Der Minister erinnert an seine Mit- hüengtn, die er in einer der letzten Sitzungen des ge- tzomten Ausschusses gemacht hat, daß die Regierung sär ,1t» Besoldungsorduung, die einen gänzlichen Neuaufbau tebeirte, eine Verantwortung nicht übernehmen könne. T» tonne sich nut darum handeln, soweit als möglich in den Gesetzentwurf Berbesierungen hineinzubringen. Alle Avtbetungen. auch die Hebung der Beamtenllassen nnter en Gesichtspunkt der Gerechtigkeit zu prüfen, sei Sache Jltt Ausschusses.

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Die Einnahme von Wilna durch polnische Trup­pen hat sich, wenn die vorliegenden Meldungen zu­treffend sind, als eine Eigenmächtigkeit des Ge­nerals Zeligopski und seiner Unterführer heraus­gestellt, die entgegen den polnisch-litauischen Ab­machungen das Litauen zugesprochene Gebiet mit der Hauptstadt Wilna besetzt haben:

wb. W a r s ch a u , 11. Ang. Nach dem General­tabsbericht vom 9. Oktober hat die gegen Wilna vordringende Gruppe Zeligowski die folgenden bei­den vertraulichen Depeschen att das Armeekom­mando gesandt:

Mit Rücksicht darauf, daß die in den Verhandlungen mit der Kownoer Regierung festgestellte Waffenstill­standslinie zu Ungunften der Bewohnet der Gebiete von Wilna, Grobno und Libau verläuft und unser Land mit dem polnischen Wilna Litauen ausliefert, habe ich beschlosien, das Selbstbestimmungsrecht der Be­wohner meines Vaterlandes mit den Waffen zu ver­teidigen. Ich habe den Oberbefehl über die aus diesen Gebieten stammenden Soldaten übernommen. Da ich nicht gegen mein Gewissen und mein Pflichtgefühl als Sohn meines Vaterlandes handeln kann, bitte ich um Enthebung vom Dienste und von dem Kommando meiner Gruppe. Meine Kommandanten und Truppen, die gut diszipliniert und den Gedanken der Befreiung des Vaterlandes ergeben sind, folgen meinem Befehl. An die zurückaebliebenen Abteilungen bitte ich un­mittelbare Befehle zu geben.

8. 10. Zeligowski, General und Truppen« kommandant.

Zeligowski hat aus eben genannten Gründen sein Kommando niedergelegt. Da ich aus dem Grodnaer Lande stamme, halte ich es für meine M«mistensuflicht mich dem Befehl Zeligowfkis zu unterstellen. Deshalb erbitte ich mit Bedauern meine Enthebung vom Dienste. Der Stab meiner Gruppe führt meine wei­teren Befehle ens.

Robicki, Oberst und Stabschef.

Der trotz dieser Erklärungen eingeforderte Bericht des Obersten Robicki besagt: . Die Truppe Zell gowskis befand sich um 3 Uhr nachmittags zwischen Raka und Miln«. Um 5 Ubr nachmittags besetzte sie Wilna. In Wilna wurde Zelignmrfi non v--, fran­zösischen Gouverneur em"f«ngen, der ihm vor'chlug, aus Wilna eine fr e i e Stadt zu machen. Zeligowski hat den Vorschlag nicht angenommen.

Der Arweekomrna"dant General Sikorski bittet angesichts der Meuterei Zel'gowskis und feiner Truppe um Instruktionen. Snne infolge der Unzufriedenheit der litauisch-weisirnssischen Di­vision mit dem litauifch-polnUch-n Waffenstillstand vom 8. Oktober versuchte persönliche Einflußnahme auf die Division sei ohne Erfolg geblieben.

Ütt Seitstog

wird, wie nunmehr bestimmt ist, am 19. Oktober nach­mittags 8 Uhr zum ersten Male »ach der Sommer­pause wieder zusammentreten. Auf der TageSocktnnng stehen 25 kleine Anfragen und die erste Beratung des Gesetzes gegen bk Kapitalflucht sowie einige HouS- haltsrechnunge». Sofort nach dem Zusammentritt wird sich der ReichSrag über seine weiteren Arbeits­pläne schlüssig werden. ES wird zunächst die Ab­änderung des Besoldungsgesetze« zu vollziehen fein. Außerdem wird der Entwurf etnes Gehalt- Sperrgesetzes eingebracht, durch de» eS ausgrjchlosfen werden soll, daß die Ernzelstaaten durch höhere Besol­dungen als sie im Reiche maßgebend sind, eine schwie­rige Lage für das Reich schaffen. Wetter soll rin G-setz übe' die Abänderungen de» Reichsnotn opfers alsbald eingebracht und verabschtedet to.-rbett. Dabei wird es sich darum handeln, die für das Reichs- notopfer säliigen Beträge so rasch al? möglich zu gewinnen. An eine Aufgabe deS Reichsnatopserl selber ist aber entgegen anderen Gerüchten nicht zu denken. Tie weiter« Arbeit des Reichstages wikti sich vornehmlich mit der Ordnung unserer ka tast ro- pH al en Wirtschaft-- und Finanzlage befassen müssen Dabei wird neben tiefgehenden Maßnahmen zur Be« schassung von sofort flüssigen Mitteln für da» Reich auch die Frage der Sozialisierung eine entscheidend« - Rolle spielen. DeS weiteren sollen »och die Gesetze über den Slaotsgerichtshos und über die Volksabstim­mungen erledigt werden. Eine Fülle anderer klei- nerer, aber nicht minder wichttger Gesetze ist »och zu erwarten.

Die neue Tagung deS Reichstage» wird aber auch aus politischen Gründen außerordentlich bAfltt« sam sein. Der Reichstag wird auf der linken Seit« des HauseS eine ganz neue Lage vorfinden, die batuM aber noch nicht geklärt ist. Rach allem, wa» bisher über die Gärung auf der linken Seite zu beobachten ist, ist eS als ausgeschlossen zu betrachten, daß nm» der von den Unabhängige» sich absplitternde kom­munistisch« Flügel ohne weiteres von den alte» Äonv» mitniftcn ausgenommen wird. Diese verlangen viel­mehr bedingungslose Unterwerfung. Anderer­seits ist auch kein« Aussicht dafür vorhanden, daß der rechte Flügel der Unabhängigen nun reuig hl den Schoß der MehcheitSsozialdemokratte zurückkehrt. Wir werden es also fürs erste mit 0 i e r sozialistischen Gruppen zu tun haben: Den Mchrheitssozialistr», dem rechten Flügel der Unabhängigen, die sich wohl unter diesem Namen wieder touflituiecen werden, dem kommunistischen Flügel der Unabhängigen, die sich eine neue Parteibezeichnung schasse» müsse» und den alten Kommunisten.

Ausstände.

tob. Leipzig, 11. Oki. Die statischen Arbeiter, die schon seit einiger Zeit in einer Lohnbewegung stehen, sind heute früh in den Ausstand getreten. Die Arbeit in allen städtischen GaS- und Elektrizitäts- betrieben ruht, sodaß die Stadt ohne GaS ml elektri­sche» Strom iK, Der SrraßenLatznverkchr Wi* durch

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Wir haben bereits berichtet, daß der unabhängige Abgeordnete Ledebour, ein Gegner bet Dios kauet Besingungen, einen Drohbrief wegen zu starkerBrem­sung" erhalten hat. Wie dieFreiheit" schreibt, be­steht innerhalb der U. S. P. eine besondere Orga­nisation zur Beseittgung mißliebiger Genossen: Ma» scheut nicht vor Plänen zur Ermordung unbequeme» Parteigenossen zurück. AIS Genosse Ledebour bi» Morddrohung veröffentlicht hatte, die ihm von einem in der Partei organisierten Terroristen zugegangen war, hatte dieser und seine Mitverfchworene» durch eine sonderbareErklärung" den Sinn des Briefe» umzudeuten versucht. Wir unS von durchaus zu­verlässigen Parteigenossen mitgeteilt wird, hat bet terroristische Priefschreiber, als et wegen seines Auf­tretens zur Rede gestellt wurde, sinngemäß folgender etfiärt:

Znn-rhalb unserer Parteiorganisation ist eine be­sondere Unte rorganisatlon zur Beseitigung ge­wisser. der Revolution im Wege stehender Person«, gebildet worden. Diese Geheimorganisation ist i» mehrere Zellen eingekeilt. Ich selbst gehöre der erste» Zelle an und habe den Auftrag, insbesondere Ledebour für immer unschädlich zu machen. Meine PaNei- oenossen haben mir diese» Austrag mit bet Begrün­dung erteilt, daß man mich gerichtlich doch nicht tut twfffn Verantwortung ziehen könne, ba ich auf Grund einer früheren Krankheit geistig nicht ganz intakt sei. Diesen Auftrag habe ich angenommen. AlS mir hinterher noch einige Bedenken aufstiegen, stellte ich dessen Ausführung zunächst zurück und be­gab mich außerhalb Berlins. In meiner neuen Wvh- iiung wurde ich wi-derholt von meinen Auftraggeber» ausgesucht und gedrängt, nun endlich an die Aus­führung des beschlossenen Planes zu schreite«. Un( mich diesem Drängen zu eutziehen, bleibt mir nicht» anderes übrig, als Berlin ganz zu verlassen."

Daß vicsr Beschuldigungen, die ein Parteiorgan gegen ihre eigenen Parteigenossen erheben muß, mir auf taktische Beweggründe zurückzusühren seien, uns eine« letzten Trumps für Halle auszuspielen, iaaui mast nicht annehme«, ®a «BorwärjJ" jraA: «Wird »ich!

wb. Äorono, 11. Ott. Die Litauische Tel.- Agentur teilt mit: Als polnische Truppen, von ihrer maßlosen Kampfgier getragen, in die li­tauische Hauptstadt eindrangen, bemächtigte sich nicht nur der Litauer, sondern auch der dort wei­lenden Ausländer eine Empörung über solche Nichteinhaltung des Freiebensvertrags. Die En­tentevertreter haben der sogenannten Zentral- leiung Litauens schriftlich ihren schärfsten Protest ausgedrückt und ausdrücklich erklärt, daß die Enten^evertreter keine andere Regierung anerken­ne» würden als die in Kowno weilende versas- lungsmäßige litauische Negierung. Heute ist ein Sonderzug nach Wilna abgesandt worden, um die in Wilna zurückgebliebenen ausländische» Missio­nen nach Kowno abzuhokkn.

Der jüdische Nationalrat hat einen Aufruf an die jüdische Bevölkerung Litauens erlasien, in dem er sämtliche Juden auffordert, Litauen in dem Kampfe gegen Polen beizustchen.

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tob. Riga, 11. Okt. (Havas.) Die Bollsitznng der Friedenskonferenz, die am Samstag zur Unter­zeichnung des Waffenstillstandes und des Borsriedens zwischen Rußland und Polen abgehalten werden sollte, wurde auf unbestimmte Zeit verschoben. DaS Sekretariat der beiden Friedensdelegationen gab eine Mitteilung heraus, in der erklärt wird, daß die Unter- zeichnung deS Vertrages infolge verschiedener Schwic- cigfeittn noch nicht siattsinden konnte. Man rechnet bamit, daß die Verträge am 11. Oktober unterzeichnet werden.

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R«r!ntl»ttnttg statt Admiralität. Die oberste Korn Aando. und Verwaltungsbehörde bet Reichsmarine, Mt bisher Admiralität hieß, erhält die Bezeichnung »Mo-inrleltunz". entsprechend der Bezeichnung e&ttrtaleltuncr. Der bisherige Eh-Z der Ad iralitöt ,Tyef bei Äarlntltitung.

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«d. Klagenfurt, 11. Ott. Das offizielle iErgebnis der Dolksabstimmung ist noch unbekannt. Der Kärntper Heimatdienst hat auch Grund des Berichtes der Vertrauensmänner, in der Ab'tim- Nu»ssz»ne eine vorläufige Berechnung vorgenom- itten, di« einen sicheren Sieg zugunsten Oesterreichs ergibt.

wb. Klagenfurt, 11. Okt. Der für Deutsch- Oesterreich günstige Verlauf des Mstimmungstagcs erregt in Klagenfurt großen Jubel. Eine freudig ge­stimmte Menge sammelte sich um Mitternacht vor dem jgkbänbe des Heimatdienstes, um genaue Ziffern zu höre». Angesichts der erwartungsvollen Versamm- [ung hielt der Präsident des Heimatdienstes, Landes- fttt Sckwmtz, eine si" Ansprache in der er u. a. Jagte:Wenn nicht ..... Zeichen trügen, so kann

HH3 der Sieg nicht mehr entrissen werden. Wir hatten eine» außerordentlich schweren Kampf zu führen. Die Bestimmungen des Friedensvertrages waren vielfach Ungünstig. Nut der vollen Hingabe der Klagen- sßirter und der Leute aus der Umgebung ist cs zu danke», daß es zu Wahlbehindemngen großen Stils sticht gekommen ist." Der Redner schloß mit den Kerlen:Kärnten bleibt ungeteilt 1"

Wen» es trotz des ungeheueren Zuzuges aus Krain bei der Wahlhandlung in der ersten Zone zu feinem Gewaltakt kam, so ist dies in erster Linie auf die Anwesenheit der Deutsch-Kärntner Schutzabteilungen zurückzusühren, die, gegen 2000 Mann stark, über die ganze Südzone verteilt waren, dann ober auch darauf, daß die aus Krain eintreffenden Sokolisten eine ganz andere Lage vorfanden, als sie erwarteten. Eie waren im Glauben, eine rhnen Überwiegeiw freuub« siche Stimmung anzutreffen, mußten aber das Gegen­teil erfahren. Sie paßten sich der Sage an und ver­hielten sich nthig. An manchen Orten traten sie fast fremidschaftlich auf. Die Aufgabe, die die deutsch' litntner Schutzabreilnngen übernommen hatten, war l^hr heikel, wurde aber glänzend gelöst, sodaß es pf feinen Zusammenstößen farn. Sie wurden zwar i«ilto?ise von Sokolisten gefangen gesetzt, entwaffneten aber andererseits oft feindliche Trupps. Die Mit­glieder der Abstimn'uiigsfommission weilten den ganzen bonntag in der Aostimmunzszone. Sie sind alle stußer den Franzose» der Meinung, daß Kärnten Gteger ist.

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