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to* hier ist Nrchn'fchen Sägewerk yi Lollar so -nglücklich von eine« afcitntngeubtw Holzstück gegen den Leib ge» troffen, daß er ärztliche Hilfe t* Amvrrch nehmen mußte. In der Nacht daraus trat eine schwere Blutung ein. die bee Arzt veranlaßte, ihn zur Klinik bringen zu lassen, wo er heute verstorben ist.

ei. 6622

Mrtwtrei -ah«, Schwanallee

für <8esck>äft. Angrb. »nt. E. E. an »i« K-schfk.»7924

Verantwortlich für den völkischen Teil: Knrt Hainke; j 'ür den örtlichen nrch pro^in» T«ff' Wild Vistnev- j

tat die Erinnerung an längst vergangene Zeiten. Lader nur zur Ansicht für viele, damit sie sich nicht den Mac-en verderben.

* Gartenbailverein. Die Mitgtieder wachen auf die heutige Be'anntmachlmg betr. Bezug von Saat­kartoffeln besonders hingewicseu.

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Reichsanleih« 3Deutsch« Reickisanleihe . 4"'g Bayrrnanl. . 4°/0 Prrft. Stadt' anletbe . . . .

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6X9, F.77»exciitamat, zu ver­lausen. 67851

Näher, li der Seschäjtsstelle.

* Schöffengericht. Bon den weiteren Fällen fiud noch folgende von Int,reffe: Ein sn»ses MLchrn, das in.ciner Familie Unterkunft gesunden hatte, gab seinem Dank dadurch Ausdruck, daß es die Familie bestahl. Auch bei tätet Herrschaft führte es sich in ähnlicher Weise auf. Urteil: 4 Wochen Gefängnis. Zwei Holz­macher stauben unter der BeschuldigsUtz, am Hevversverg bei 6516t durch Fahrlässigkeit einen Waldbrand verursacht zu haben. Da ihnen keine Schuld nachgewiesen werden konnte, mußte Freisprechung erfolgen. Ein Mnger Mann mit Hochschulbildung hakte sich hier unter Bor- ipiegelnng falscher Tatsachen Geld erschwindelt, nämlich 20 Mark bei einem Professor und 120 Mark beim tzilssbuud für kriegsbeschädigte Akademiker. Er wurde zu 6 Wochen Gefängnis verurteilt, die jedoch durch die Untersuchungshaft verbüßt sirrb. Weil der junge Mann von verschiedenen Staatsanwaltschaften gesucht wird, wurde ihm ausgegeben, sich bei dtrjenigen ferner Heimat frei­willig zu melden.

* Ei« Fritdeuriikd. In den FleilcherlL>en bot fich heute ein lang vermißter Anblick. Große und

Mitteilungen aus dem Leseickreise. Unter dieser Rubrik veröffentlicht die SHristleitung Stimmen auS dem Leserkreis. Für die hierin ausge- 'vrochcnen Ansichten und Tendenzen übernimmt die SHriftlerttru« (aufcer der vreßgeseblichen) keine Verantwortung^ diese bleibt vielmehr dem Ein­sender überlassen.

,Soi Karteffelteurrnn».

' Von einer Kartoffel not kann nicht die Rede fein, denn im ganzen genommen ist die Ernte gut: das Leb! beute fest. Schade, daß die christliche Bavernoottshoch- schule so spät kommt. Vielleicht (?) hätte sie vor etwa 6 Jahren gegründet solch unschiim Zeitblüten nicht auskommen lassen. So ost hat man hier lesen müssen, man solle es mit Milde und Güte versuchen, nicht mit Gewalt. Diehohen Löhne und tzlehälter" (l) müssen vielfach herbolten. Tatsache ist, daß alles, was der Mensch unbedingt braucht, durchschnittlich das Ibfacke gegen früher kostet; die Löhne mtb Gehälter aber betragen mit ganz seltenen Ausnahmen das 3- bis höchstens 8fache. An diesen zwei nackten Ziffern ist nicht zu rütteln. Biele Menschen haben überhauvt kein höheres Einkommen wie in früheren Zeiten nick viele finb nur zeitweise be­schäftigt oder haben gar keine Arbeit. Dabei weiß doch

<r>r»e«t)«im . . Bob. Snttht . . höchster ftatto. «n<r. Slefft.ffiei. Siem-», wiA

M»e . . . . 8e*anttt Gnhst. Suiwrus . . . tRefienf. »ergw. Vhmrtl . Avkerwerke kl «leger f te«w< . . tPaimler .

1n Kirchhain, 7. Okt. Die Stadt Kirchhain versteigerte am Mittwoch einen zur Zucht nicht mehr geeigneten Bnkken, der das stattüche Gewicht von etwa 15 Ztr. erreicht hatte. "Zu dem Berkwlf hatten fich eine Menge Interessenten eingesunden. Höchstbietender blieb ein Kirchhainer Metzger Mit über 600 Mark fnr den Zentner. Bei der hiesigen Waffeniammekstelle wmden bis heute schon eine große Menge Skffen, aller Art abgeliefert, u.«. etwa 70 Gewehre und Larabinrr, ferner noch viele «obere Waffen- und Maschinengewehrteile, sowie eine große Menge von Munition. Zum Besten der deutschen Kinderhüse findet hier am 15. d. Mts. im großen Soule des Bahnhofhotels em WshltätigkeitS- konzert statt, wozu neben bewährten auswärtigen Kräften auch die beiden hiesigen N-nnergef-ngverrine Mitwirken.

:: $rei8 «AS., 6.Okt. Gestern nachmittag wurde

Kirchlich« Nachricht«». -4

Selbst, tvang.-luth ßjenictnbe, Nikolaistr. 1< \

Sonntag, 10. Okt., vorne. */z10 Uhr: Gottesdienst.

Advrntksten-Gtm rinde. Um Grün 26, öfnta« >

haus, park. Gottesdienst Sonnabend Nach«. 2 Uhr: j

Kursbericht j

Bankhaute« Baruch Strauß.

Hessen-Nassau und Nachbargebiete.

Frankfurt «. M., 7. Ott Im Nene, Thea­ter ist das gesamte Solopersonal heute abend bei voll- besetztem Hause plötzlich in den Ausstand getreten. Die Ursache ist die Enllessung des Obmannes des De- triebsrateS, die aus rein persönlichen Gründen er­folgt fein soll. In einer Bersammlmrz des Personals, der auch der Direktor beiwohnte, wurde ohne bas AnhSrrn des Direktor der Ausstand beschlossen.

hk. Krankftnrt a. $L, 7. Okt. Zn «insn ,Mordsgaudi^ entwickelte sich am Mittwoch die von Tausenden besnchte Versammlung des Naturapsstets Karl Waßmann im Zoologischen Garten, 2er Wer Spiritismus »nd den Wunderdoktor von Homburg sprach. Schon als Waßmann einen Lehrking vor- führte, beit der Wundermann seinen Buckel wegge­bracht habe ,g«b es entrüstete Zwischen rufe nxd Radau, der sich später zum Tumult steigerte, als der Direktor der Blindenanstalt bekundete, feine sämtliche Zöglinge wären in Homburg gewesen, und nur zwei hätten ganz unbestimmte Airssagen über eine zeitweise kleine Besserung ihres Leidens gemacht. Gesehen hätten sic aber keinen Augenblick. Waßmmm versuchte den Redner am Weitersprechen zu hindern, verwickelte sich auch in einige handgreifliche Auseinander) etzrm gen mit Gegnern seiner Lehre und mußte fich schließlich vor der Wut der Zuhörer, die sich teilweise um ihr Ein- trittsgeld geprellt sahen (Waßmann ließ sich seine Weisheit mit feier bis sechs Mar? bezahlen), in fest verschlossene Nebern: Lunre zuräckzieheu. Die Derfamm- lirng verfiel dann der Auflösung. In einer hiesiger, großen F-chrif, die chemische Erzeugnisse herstrllt, wur­den mehrere Angestellte verhaftet, die Patente in Jerbindnng mit Ar^-st-Stm. von Pstemanwälren ge­stohlen hatten, um sie su die französische Befatznugs- behörde zu terf«far. Es handelt sich um chemische Rezepte. / .

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|k. M-rednrK, 8. Oktober (Kildhardt).

ff * Wasseitablieser « ng. Die Pokirer weist erneut darauf hin, daß für abgelieserke Waffen nur bis zum 10. d. Mts. volle EutschädigungSsStze gewährt teeibru. Von Montag ab werden, nur noch halbe Sätze gezahlt. Wer also noch Waffen hat, liefere sic stock ab mtb zwar heute nachmittag von 67 vhr Wtb morgen von 111 Uhr mittag?. Am Sormtag werden keine Wassert abgenommen.

I * BellachiRi-Abrvde. Auch ^strrn »i-ffn, sich die Stadtsäke wieder überfüllt. Son Beginn bis »um Schluß kamen die Zuichauer an? der Spa nun ng nnb her beifollsirendisstrn Stimmung nicht heraus. Wir emp- fchlen die weiteren Vorstevungen. nmsornehr als uuser heimischer Künstler immer mit neuen Nummern ans- warien f»n».

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Wr SentffnfRge Menscfss daß M »hohen t?5ne" die lctzk5 Endwirkung alle? dessen waren, ton?, vorher gegangen ist. Gestern noch sagte mir ent Landwirt im Geipräch: 20 Mark sein wahrhaftig genung, aber ....." Er

prach'S nicht tm$:Man nimmt doch, was man kriegen ännl" Auch eine Moral. Ich möchte hier nur warnen, mit dem Hinweis darauf, daß der grüßte Test de? Volker die geforderten Preise einfach nicht bezahlen kann.

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Se t $6 5 W« 816$ * % dtt aL MS Gießen ! wird gemeldet: An der am Sonnabend im HotelGroß- 1 Herzogs abgchaltenen anßerorderttlichen Hauptversamni- ( lung des Lahn-Kanalvereins hatten sich etwa 50 Herren : u.0. Vertreter der Ministerien, der Regierungen von ( Hcffen, der Rheinprovinz und Tassel, der ©täte, der Bergbaubehörden, der Industrie und der Kaufmann­schaft eingefunben. Der Vorsih-nde, B-rgrat Grübler, schilderte die Bestrebungen zur Schchsung einer großen : Shisfahrtsstraße zwischen Koblenz und Cassel und ; bemerkte, daß dieser alte Wasserstraßenplan bereits im Jahre 1710 auf Veranlassung des Landgrafen Karl von Hessen anfgestellt worden sei. An der Hand, einer Katte nnrtbe gezeigt, tote die Lahn v»» ihrer 1 Mündung bei Niederlahnstein benutzt werden soll, um dann der Ohm zu folgen und über den Hnrcnw.iK) stier sog. Wafferscheide) nach der Wera und Schwalm bi» zur Wer enb Fnlda zu gchc-r. Bei Koblevz betrügt die Höhenlage 66 Meter, sie steigt bit zur Wasserscheide aus 270 Meier und fällt bei Tass-l bis auf 166 Meter. Tie Wetterführung der Waffcrstray- b»n Cassel ani» rn östlicher Richtung gehöre nicht mehr zu den Ausgaben des Lahn-Fulda-Kanalvereins, wie dieser jcht bezeichnet werden solle. Es sei auch so gut wie sicher, daß dir Lahn ix die Liste der Reichswasstrstimßen aufgenommen würde. Der Redner wies ferner auf die große Zukunft der Eisrnerzgcbiete an der Lahm «ud Sieg, bei Hannover und am Harz hin, die zur Seltuxg kommen müßte«, »eil Deutsch­land durch den Sßtrtnft der Reichslande */ seiner Eisenerze einaebükt hätte. Nachdem man über di« Rentabilität, die Kostenaufbringung, den vermullichen Verkehr nfm. eingehend die Meinungen ausgeranscht hatte, wurde der anwesende Vertret« des Bezirks ver­bände? Cassel, Landesbaurat Becker, beauftragt, bei einer in Eisenach demnächst stattfindcnden Besprechung der Städte über das Werra-Main-Projekt die Jntc- ressen des Lahn-Fulda-Kanalverein? zu tsetttrtrn. Be­merkt sei, daß der Sßp des Vereins jetzt in Wetzl« sein soll. Es wurde ei» engerer Ausichuß von 9 Mitgliedern gebildet, hinzukommen noch 3 Vorstands­mitglieder. Zu deut engere« Aussthsß zähle« Ver­treter der Städte Ober- und Niederllchnstei», Lim­burg, Wetzlar, Gießen, Marburg, Cassel und die Provinzialverbände Wiesbaden, Cassel und Gießen. Ms Vertreter der Stadt Marburg wohnte bcENilich Herr Siadtbaumeister Köster den Verhandlungen bei.

*Gefkügekzncht-Derein Marburg. Man schreibt mrs: In der am 3. d. M. abgehattene» Niv- Natsversammlung standen mehrere Punkte zur Ver­handlung. Ausgenommen wnrSeu wieder 6 neue Mit­glieder. 8s wurde zur Wahi der einzelnen Ausstel- lnnKskommissioue» geschritten. Der Verein rechnet mit einer sehr starken Beschickung seiner AuZstellung. TaS Progrmnm ist jetzt dntck- und versandtferliZ. Diejenigen, die Geflügel ausstellen wollen, tim flirt, umgehend die erforderlichen Ausstellungspapiere (Pro­gramm, Bumeldrbogeu usts.) «»znsordern, die bei Herrn Kaustnann Martin Schneider, hier, Franksurterstraße, zu haben sind.

* Polizeiliche». Bor einigen Lagen hat «n Schwindler einem harmlosen Mitreisenden hier feine Tafcke mit Lleidmtgsstückcn mw 125 Mark. Bargeld nn Gasthaus sich geben kaffen und ist damit verschwunden. Die beide» hatte» eine läutere Seife zusammen gemacht und fich angefrenndet. Als sie hier zusammen nach Arbeit ausschauten, entfernte sich der Schwindler für einen Augenblick, ließ sich im Gafthans Ke Lasche des anderen geben »nd verschwand damit. Ei» junger Marrn, wel­cher von der Sicherhefispolizei entkaffe» war. hat sich in Zraukenberg der Zechprellerei schuLig gemacht »nd wvrde hier festgenommen. Seiner Begleiterin, einer jungen Dome, hatte er die Bezahlung der Zeche überlaffen.

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ga ffef, 7. Okt. Betreffend die in beiben Einzel- kaudtagen von Kurheffew und Naffau wiederholt er- Vorlage über Neuregelung dec Besoldungs- «toumg für die Beamten der Pcovinzialverwaltung wach eingehender Aussprache nach den Be- MLsseu de? LroviuzialanLschusseS einstimmig folgen- M beschlossen: .

et 1. Die gedruckte Borllqe für bat Provutzral- hubtafl wegen Neuregelung der Tienstbejüge der Bc- * tttt, Ruhestmtdrbeamten und Beamtenhinterbliebe- mit btt Maßgabe zu genehmigen, daH auf Seite V unter Einzelgehälter, erster Vorsitzender der La»- ^Versicherungsanstalt Hesfen-Nafsan anstelle der Zis- ta 25 000 bie Ziffer 26 500 Mk. und unter Stabes- Lmpimann bet Provinz an Stelle bet Ziffer 34600 Mark die Ziffer 36000 Mst tritt; 2. an bent am gg Juni 1920 befchlosfenen Entwurf einer Besoldungs» pchuung i« übrigen sestzuhalten und bei dem Pro- tzinziallandiage zu beantragen, diesen Entwarf mtt heu z» Ziffer 1 bezeichneten Nenderungen zstr Grund- lag- bet Verhandlungen und der Beschlußfassnng übet hie VesoldlingsregeluAg zu machen.

b) Antrag des Vorstandes der LandeLfeersicheraugS- anstalt, ein be» Entwurf des ProvinzialauSschusses rom 25. Juni entsprechende Besoldungsocknung zu heschiiesten. .

k) Eingltbe der Leamtenausschüsse bet Profeinzral- ^rirmktitng und Landeskersicherungsanstakt Heffetr- Kasssu zur Besoldungsresttr».

b) Antrag aus Erstattung von >/? dir Bezüge be3 8<nid?shausttmauns mit jÄstlich 8400 Mk. vom 1. April 1920 ab an die Landeshauptkasse

?. Ein abweichender Antrag auf anderweitige Neu- tfgeüng der DesoldungZordn»Ug wurde mit 47 gegen 40 Stimmen bei mehreren Stimmenthaltungen ab- helehut. Dann wurde das Gesuch des Landesrats Glaß (Cassel) ob Versetzung in bei: Ruhestand sowie fit Verbin'inmg damit der Ernennung des Landrstais Schrader (Cassel) znm Witgliede deS Vorstandes her LandrSversichernngsanstalt Heffen-Naffan. ein- stnnmig augenonWikn. Cs folgt die Prüfttng und Whöruug dec Rachwersnngen über die Einnahme und vusgabe der Berualtung de? Provinzialverbandes für He Jahre 1318 und 1913 sowie die Erstattung des Lerwaltnugsberichts der Hesseu'Nassaitischen kandwirt- sthaftlichen Bernfsgeuossenschast für die Jahre 1917, 1918 und 1*919. Ebenso wurden die «msangrekchen Fahresberichlc der Haftpslichtversicheruugsanstalt der Hessen-Rapanischeu landwirtschaftlichen Vernssg« Wvsjenschast erstattet und ferner ein Antrag der demo- krcttischcu Fttlktion aus Erlaß eines Notgesehes wegen Erweiterung der Unsall-Zioangsversicherung der hab- wirischaftlichen Betriebsnnternehmer angetwmmen. Nachdem nach den Ratschlägen des Ausschusses auch eine S<?ntKfldtttti* der Tagegelder und SeifeTopen für bie Beamten der Provinzwlvetwaltuug beschlossen war, erfolgte ftenfallS nach kurzer Aussprache bie An­nahme eines Antrags einer Anzahl Abgemdiutn en» Nassau übet Entschädigung bet durch bie Mwll- und Klauenseuche geschKigten Biehiesitzer, denen eine Ent­schädigung nach dem Diehseuchengesetz nicht zewchtt »erben konnte. Zum Schluß! wurde der Antrag des gcntrakverbandes der Invaliben nwb Witwen Deutsch­lands ,Gan Hessen-Raffau, zu Fr-r»kfnrt e. M., aus Schaffung einer Zentralstekle für Arbeits- und Zivil- Jnvaltbensürsorge für be« Bereich der Provinz HHen- Nassan mit dem Sitz in her Stabt Frankfurt ». M., lmgenammen und dann her Provinziallanbiag durch bett Obörpräsideuten mit tSeiten des Tankes geschlossen.

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Die Stadt bietet den Bürget» Kartoffeln zu 38 .« ben Zentner an. Sind die Herren vo« Magistrat viel­leicht »icht unterrichtet, daß bie minderbemittelte Be­völkerung fast nur von Brot und Kartoffeln jetzt lebe» muß. Und ferner weiß der Magfftrat vielleicht auch nicht, in welch erbarmungswürdiger pekuniärer Der- assimg diese Minderbemittelten jetzt find, daß sie ich Kartoffeln zu 38 nicht kaufen können, also i^ met sicherer dem Hungertode preis gegeben «erden. Ist am Magiftratstisch keine Menschenseele, die für Abhilfe dieser Not eintritt? Frau S.

Der Vorstand des Bürgervereins licht ein (finge» anbt wegen des Kortoffelpretses einsetzen. Mm »er. teht nicht, daß die Dertragskartsffeln nicht für 25 X \ beliefert werden können, da es doch für viel« Personen chwet hält, das Geld aufzuschwrngen. Man schreibt immer von Minderbemittelten, daß sie die Kattoffel» billiger bekommen sollen. Wer sind dies«? Im Herbst wurden dem Mittagsttsck für Studierend« die Kar- toffeln für ca. 15 <K beliefert, die Einwohner mussten 45 Jt bezahlen und so gehts auch jetzt. Tie Minderbe­mittelten müssen den Namen dazu hergebdtn Ich glaube, daß auch die VertragÄartoffeln für Wdl« be- liefert werde« können.____________________

Havvel». mtt Uttrktuochrlchtt».

mc. Frankfurt a. M., 7. Ott. »uf dem gestrigen Lieh markt hat bie Stadt Offenbach 45 Stück Rind- otch anflekaust, fnr bie auch rwn Frankfurter Metzgern großes Interesse bestand. In einer ProtesterklärunD legen die Franksirrter Metzger gegen das Offenbacher Porfleben Berroahrmeg ein, Mmal Offenbach bie Regie- schlachiung noch immer nicht abgeschafft hab«. In Zu- knnft wird auswärtigen Aufkäufern der Markt ver­boten.

Berlin, 7. Ott. Am Pradurtenmarkte erfolgten bei «chigem Geschäft nur geriugfügige Preis- Snderungen. Von Ma« machte sich sofort greifbare Ware knapst. Diltoriaerbsen begegneten größere« Interesse, Mt Preisangebote lauteten etwas höher. Futterbüksenfrüchte waren leicht verkLuttick. Stroh war angeboteu und teilweise billiger. Kleesaaten gaben teilweise etwas »ach.j

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