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Amlliches VerLndlgungsblatt des Kreises Marburg.

Tageszeitung für (bas früher kurhessische) Oberhessen

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Die Fehlbeträge der Eisenbahn.

tob. Berlin, 6. Ort. (Alntlich.) Durch die Presse geht die Nachricht, daß das Defizit der Reichseiscn- bahnverwaltung für das Haushaltsjahr 1920 sich aus 23 bis 25 Milliarden Mark belaufe und im Rech­nungsjahr 1921 sogar die H.öhc von 40 Milliarden Mark erreichen soll. Diese Angaben sind völlig un­zutreffend. Für 1920 beziffert sich der Fehlbetrag bei der Reichseisenbahnvenvaltung auf rund 14,4 Mil­liarden. Hierzu tritt noch der Bedarf im außerordent­lichen Haushalt mit etwa 2 Milliarden, sodaß der Zu­schußbedarf der Reichseiscnbahnverwaltung für das Haushaltsjahr 1920 im ganzen etwas über 16 Milliar­den betragen wird. Für die Beurteilung des Finanz- abschlnsfes im Rechnungsjahr 1921 liegen zur Zeit zahlenmäßige Feststellungen nicht vor. Soviel steht aber fest, daß von einem Defizit von 40 MiUiarden keine Rede sein kann. Das Bestreben der Reichs- «isenbahnverwaltnng geht dahin, im Gegenteil schon das Defizit des laufenden Jahres in Höhe von 14,4 Milliarden wesentlich herab-,nmindern.

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Die Umbildung der Polizei.

tob. Berlin, 6. Oki. Der preußische Minister des Innern Scvering hat nunmehr den Erlaß nebst Ausführüngsbestimmnngen wegen der Auflösung der Sicherheitspolizei und der Umbildung der Polizei in Preußen herausgegeben. Danach wird mit dem 6. Oktober die Sicherheitspolizei einschließlich der Stäbe aufgelöst. Die der Aufrechterhaltung der Ruhe, Sicherheit und Ordnung dienende Polizei ist eine rein örtliche. Ihre Zuständigkeit beschränkt sich auf den Ortspolizeibezirk. Sie untersteht mit sämtlichen Bc- anrten in Orten mit staatlicher Polizeiverwaltung dem Polizeipräsidenten beztv. Polizeidirektor, an allen ail- deren Stellen den kommunalen Ortspolizeibehörden. Die Verwendung von Polizeikräften außerhalb ihres Bezirkes kann, nur aus besondere Anordnung der Lan- dcspolizeibehörde stattsinden. Diese hat dann gleich­zeitig dir BefehlsvcrhAtnisse zu regeln. Die Verord­nung über die Dienstkleidung der Polizei erfolgt dem­nächst. Vis dahin wird die bisherige Dienstkleidung weitcrgetragen. An Bewaffnung stehen der Polizei für jeden Beamten blanke Waffe, Pistole und Hand­granate, für je drei Beamte ein Gewehr oder Kara­biner. für je 20 Beamte eine Maschinenpistole, für je 1000 Beamte ein Panzerwagen mit zwei schweren Maschinengewehren zu.

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Polnischer Schwindel.

Um Verwirrung in die Reihen der Oberschlesier hineinzubringen und sie für die polnische Sache zu gewinnen, bedienen sich polnische Agitatoren in Oberschlesien außer der Gewalt der verlogensten Mittel. So gründeten sie Organisationen unter deutschem Namen, die in Wirklichkeit polnische Interessen verfolgen, und einwandfreie Feststellun­gen haben leider ergeben, daß deutschgesinnte Ober- chlesier in Unkenntnis der Dinge diesen Machina­tionen zum Opfer gefallen sind in der Annahme, der deutschen Sache damit einen guten Dienst zu er­weisen. Um Klarheit in das absichtlich verworrene Bild der in Obrrschlrsien vorhandenen Gründun­gen, die der Vorbereitung der Abstimmung dienen sollen, zu gewinnen, wird festgestellt: Polnische Gründungen sind: 1. Bund heimattreuer Oberschle­sier, 2. Verein heimattreuer Oberschlesier, 3. Ver­einigungen heimattreuer Oberschlefier. Deutsche Gründungen sind: Verband heimattreuer Ober­schlefier; 2. Vereinigte Verbände heimattreuer Oberschlefier. Ferner sei noch mitgetcilt, daß für einen Freistaat Oberschlesien der Bund der Ober­schlesier eintritt.

Der Entwurf des preußischen Wahlgesetzes,

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Landesversammlung festgesetzt.

Im Gegensatz zum Reichswahlgesetz folgt der «<ü- touri dem von der Reichsregierung eingebrachlrn Bor­entwurf C, der nicht Gesetz geworden ist. Der Sntoetf C sicht grundsätzlich KweiswahlvorschiSge vor, 8*51 aber andererseits die Einreichung von BerbandLwaK- Vorschlägen an deren Stelle dem Ermessen btt Par­teien anheim. Das Prinzip der kleinen Wahlkreise bietet, wie die Begründung des Entwurf» besagt, den Vorzug der Elastizität, wonach die WählergcupPeA Wahlkreisvorschläge aufstellen oder sich mit bewach- i&» krrij« Mt «emeinjaw« WMvorschLitz«

Das bisherige Ergebnis der Waffenablieferung.

tob. Berlin, 6. Okt. In der heutigen Sitzung des parlamentarischen Beirates gab der Reichskom- missar für die Entwaffnung Dr. Peters Auskunft über das bisherige Ergebnis der freiwilligen Wassen- abliescrung. In den zehn ersten Ablieserungstagen sind abgegeben worden:

122000 Gewehre und Karabiner, 913 Maschinen­gewehre, 239 Maschinenpistolen, 17 Geschütz«, 11 Minenwerfer, 13 Flammenwerfer, 3 660000 Schuß Handgranatenzünder itnb Sprengkapseln sowie eine sehr große Anzahl von Waffenteiren, darunter 8 Gc- schützverschlnsse, 151 Richtvorrichtungen, 3590 Ma­schinengewehrläuse, 4850 Maschinengewehrverschlüsse, 19900 Gewehr- und Karabinerläufe und 19 300 Schlösser.

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Eine Rote wegen Verletzung des Friedens««» träges.

wb. P a r i s, 6. Okt. Der Botschafterrat be­schloß in seiner gestrigen Sitzung unter dem Vorsitz Gambons, das Anhalten eines dänischen Dampfers am Ausgang des Kieler Kanals als Verletzung des Artikels 380 des'Friedensvertrags zu betrachten. Dieser Artikel gewährt allen Mächten im Kriege wie im Frieden die Durchfahrt durch den.Kanal. Der deutschen Regierung soll eine Note in dieser Angelegenheit überreicht werden.

Anmerkung des W. T. B.: Wie schon wiederholt mitgetcilt, steht die deutsche Regierung auf dem Standpunkt, daß das im Paragraph 380 des Frie­densvertrages vorgesehene Recht der freien Durch­fahrt durch den Kieler Kanal nicht ausschließt, daß dem Verkehr von Handelsschiffen durch den Kanal die deutschen Neutralitätsvorschriften ange­wendet werden können.

Sieaillüe LMmerstsmlM.

(Sitzung vom 6. Oktober.)

Zur Beratung steht ein Antrag Kopsch (Dem.) wegen Erhöhung des Ehrensoldes der Kriegs-^ Veteranen erneut bei der Reichsregierung vorstellig zu werden.

Ein Regierungsvertreter erklärt, er hab« den An­trag schon bei seinem Bekanntwerben bem Reichs« Ministerium zur Befürwortung weitergegeben. Jetzt habe er die unverbindliche Nachricht erhalten, es be» tchs gute Aussicht, baß den Wünschen bet Veteran«! J entsprochen werden könne.

Abg. Kopsch (Dem.) betont, es handle sich hier um eine einmütige Forderung aller Parteien.

Abg. K l o d t (U. S.) spricht ebenfalls für aus­reichende Zuwendungen an die Veteranen. Für st« habe man kein Geld, wohl aber für die verbrecherischen Hohenzottern. (Pfuirufe.)

Der Antrag wird einstimmig angenommen. 6« 'olgt die dritte Beratung des Gesetzentwurfes über di« Abänderung der Zusammensetzung der Schuldepu- tationen, Schulvorstände und Schulausschüsse.

Zur Vorbereitung noch ausstehender Anträge wird der Gegenstand zunächst von der Tagesordnung abge­setzt. !

Nach Erledigung kleinerer Vorlagen folgt dir gr- meinsame Beratung von Anträgen des Zentrums, der Demokraten und der Sozialdemokraten auf Eewährung der D e s a tz u n g s z u l a g en an die preußischen Be­amten im besetzten Gebiet gemäß den Grundsätzen de» Reiches. Die Begründer der Anträge heben die stark« Erregung hervor, die sich der Staats- und Gemeinde» beamten infolge ihrer bisherigen Hintansetzung gegen- über den Beamten des Reiches bemächtigt habe und verlangen, daß auf die Kommunalverwaltungen einge- pirkt werden soll, auch bu Gemeinde beamten gleichzu- stellen. Die Anträge werden dem Besoldungsausschuß überwiesen.

Es folgt die Beratung des Antrages Gräf- Frank- üirt a. M. (Soz.), für Arbeiter und Angestellte beson­dere volkswirtschaftliche Mittelschulen einzurichten, die sich auf den Volks- und Fortbildungsschulen ausbauen.

Die Abgg. Faßbender, Leidig und Een. be- antragen Ueberweisung an den Haushaltsausschuß mit dem Ersuchen an die Regierng, dort eine Denkschrift über die bisherige Entwickelung des volkswirtschaft­lichen Bildungswesens oorzulegen.

Abg. Tr. Kähler (deutfchnatl.) befürwortet den lleberweijungsantrag, weil er fürchtet, daß sich sonst parteipolitische Momente geltend machen würden oder daß die Sache mit dem vom Finanzminister erstrebten Abbau der Universitäten verquickt werd«, könnte.

Abg. Dr. Kalle (Dt. Volksp.) schließt fich den Be- denken des Abg. Kähler an. #i

Der Antrag geht an den Hauptausschuß. f

Es folgt die Beratung de» Antrages Adolf Hoff-- mann (U S.) auf Verstaatlichung u. Kommunalisierung , des Lichtspielwesens und eines Zentrumsaw'.f träges auf Einführung der Lichtspielzensur.

Gemäß den Ausschußanträgen werden beide Anträg« mit Rücksicht auf die reichsgesetzliche Regelung der Sache für erledigt erklärt. j

Ein Antrag der Deutschnationalen will die be- schleunigte Vorlegung eines Gesetzentwurfes zu ver- mehrten Steuerniederschlägen für Kriegsteilnehmer und Ausländsdeutsche.

Gemäß dem Ausschußantrag wird der Antrag ab- gelehnt.

Nächste Sitzung Donnerstag mittag 12 Uhr. ÄLahl- gesetz, vorher Gesetz über Groß-Berlin.

SötlKeii und FmlM.

Roch keine Wiederaufnahme der wirtschaftlichen Beziehungen.

wb. Paris, 6. Okt. (Havas.) Die Ankunft des deutschen Delegierten bei der Finanzkonferenz in Brüssel, Bergmann, in Paris, die zeitlich mit der Rückkehr des französischen Botschafters in Ber­lin, Laurent, zusammenfällt, veranlaßt zu den Ge­rüchten über eine plötzliche Wiederaufnahme der wirtschaftlichen - Beziehungen zwischen Frankreich und Deutschland, ja von einem nahe bevorstehen­den Abschluß eines Handelsvertrages zwischen den beiden Ländern. Rach demPetit Parisien" sind diese Gerüchte durch nichts begründet. Seit den im Juni d. Is. in Paris gepflogenen Ver­handlungen zwischen den technischen Delegierten der beiden Länder, die zu nichts geführt haben und daher abgebrochen worden sind, sei man in die­ser Beziehung noch keinen Schritt vor­wärts gekommen.

Berlin, 6. Okt. DieDeutsche Allg. Zig." schreibt: Ein Berliner Blatt brachte eine auch an der Börse viel beachtete Mitteilung, wonach in Berlin und zugleich auch in Paris Verhandlungen zwischen Deutschland und Frankreich stattfinden sollten. Die Meldung, daß in Berlin verhandelt werben würde, trifft nicht zu. In Paris werden zurzeit einige Probleme der Aus- und Einfuhr er­örtert, die aber nur den Charakter von Vorbe­sprechungen haben und rein technischer Natur find. Es kommen vorläufig in der Frage der Festsetzung der von Deutschland auf Grund des Versailler Friedens zu leistenden Beträge überhaupt keine Verhandlungen von Regierung zu Regierung in Betracht, sondern es handelt sich ausschließlich um die Fühlungnahme von Sachverständigen zur Vor­bereitung des Bodens für eine internationale Kon­ferenz. Zu weiteren Kombinationen bieten diese Vorbesprechungen keinen Anlaß.

östlich von Baranowitschi haben unsere Truppen Mch einem harten Kampfe Swojatitschi und Psd-

der der Landesversammlung zur Beschlußfassung ging, sieht wie das Reichswahlgesetz das Verhältnis« ivahlverfahren vor. Als Wahldivifor wird eine Stim­menzahl von 50000 statt 60 000 im Reich« vorgr- schlagen. Bei Nnterstettung einer Wahlbeteiligung von 81,6*70 würde sich eine Abgcordnetenzahl von 360 er­geben. Wie im Reich soll für die Soldaten während der Zugehörigkeit zur Wehrmacht die Ausübung des Wahlrechts ruhen. Im Reich« bestimmt der ReichS- vräsident den Tag der Hauptwahl. Nach dem preußi­schen Entwurf wird der Wahltag vom Waatsministe- rirnr . im Einverständnis mit dem Aeltestenrat der

Polnischer Kriegsbericht.

wb. K o p e n h a g e n , 6. Okt. Nach einem Telegramm aus Warschau besagt der polnische Hee­resbericht: Im Norden brachten wir dem Feinde fei seiner Verfolgung eine große Niederlage bei.

Der Stwigenpreis beträgt fit kie Itejp. Zett» 7» Pfz. ttb 10 »tfschlaa, amtliche

3 txb auswärtige 1. Mk, Reklame,eile 1.60 Mk. Jeder Rabatt gilt al» Barratatt.

7 Ofinfior 8ti Aaakttst durch die SeschSfirßeÜe tnk BermittUe, bet *«geb»te 75 «at- JJOnrieiSlUg, (. XJllUDer betgebiht. Lei Beträtet ttter 20 Stf. ttifjet mit be» Perl« fit bl» A»chtttg

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Die Abstimmungsfrag«.

Berlin, 6. Okt. In einer Unterredung des preußischen Ministers des Innern Severing mit dem Vertreter desPetit Parisien^ erklärte der Minister zur Frage der Volksabstimmung in Oberschlefien, das Datum spiele feine wesentliche Rolle, vorausgeseht- daß die Abstimmung unbeeinflußt und frei von jedem Terror stattfinden könne. Er hoffe, General Le- rond und die übrigen Mitglieder des alliierten Aus­schusses würden alles aufbieten, um die Abstimmung sicherzustellcn. Was das Verhältnis zu Polen an­lange, so sei der Verliest preußischer Gebietsteile an Polen schmerzlich, und überall werde der Wunsch laut nach einer Aenderung dieses Zustandes durch Kor­rektur des Versailler Vertrages. Der Minister sei bemüht, ein erträgliches Verhältnis mit Polen her­zustellen. Er glaube, daß auch die deutsche Außen­politik dieses Ziel im Auge habe. Aber zum Vertragen gehören zwei. Sei aus polnischer Seite das gleiche Bestreben vorhanden, dann sei er überzeugt, daß es zu einem erträglichen Verhältnis kommen werde.

Das Stimmrecht der Heimattreuen Oberschlefisr.

wb. Paris, 6. Okt. Wie derTemps" mit- teilt, ist eine Abordnung des polnischen Verteidi- guiigskomitees aus Oberschlesien in Paris ange-

Di»LberhessUche Zeitung" erscheitt sechsmal »öLeritlich. «-zuzrpie^monarlich 4 WU., burch bie Poft 4.26 Stt Suszabe B mitOberh. Svort-Ztg. t Mk. mehr

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wb. Berlin. 6. Okt. Der Aeltestenausschuß preußischen Landesversammlung beschloß morgen Sitzungen bis zum 19. Oktober zu orrtagen.

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br.a 25 Ataschinengewehre erbeutet. Infolge unse- - -es'schnellen Vorrückens wird die Panik in den i Rctij-.-t des Feindes täglich sichtbarer. Die 104. »wjelbrigade, der es nicht gelungen war, sich ßyicl! genug zurückzuziehen, fiel in unsere Hände, ler;;i;icr der ganze Gencralstab. Südlich des , ßlipjt! hat unsere Kavallerie bei einem tapferen lugri ff die 4. Sowjeldivisron geschlagen und 1200 Stjcngene gemacht. 6 Maschinengewehre und zwei Geschütze wurden erbeutet.

Die Erschöpfung der roten Armee.

1 Stockholm, 6. Okt. Nach Meldungen hie­bet Blatter nimmt in Kreisen der Sowjets die i Dwnruhigung täglich zu. Die roten Truppen, die in der südrussischen Front den Rückzug angetretcn heben, sind durch Hunger und andere Entbehrungen leQip demoralisiert und laufen scharenweise zum &g er über. Die Bemühungen Trotzkis, in den Mirislbcu und östlichen Provinzen neue Truppen lilvzuheben, find gescheitert. Die Dauern erheben und selbst die Arbeiter weigern sich entschieden, Militärischen Dienst zu tun. Die Arbeiterschaft in sRoskau und Petersburg droht mit dem Streik und Mildert die Fabriken, in denen sie zur Arbeit ge- Blmgen wird.

Der finnisch-russische Friedensvertrag.

I- Wb. Kopenhagen, 7. Okt. Aus Helsingfors dich gemeldet: In der Sitzung der Friedcnskon- krtn.i vom Dienstag in Dorpat wurde der Frie- jfensvertrag zwischen Finnland und Rußland an- Mommen. Das Abkommen wird in einer Woche ^terzcichnet werden.

Die englisch-russischen Beziehungen.

: wb. Paris, 6. Okt. DerEclair" erfährt, Sowjetregierung habe auf das Ultimatum der Englischen Negierung bereits Antwort erteilt.

: ^ojfin fei bevollmächtigt worden, über alle fchwe- ^knden Fragen, also auch über diplomatische und ^ndelssragen. zu verhandeln. Das Blatt will ber wissen, daß die Wiederaufnahme der Handels- ^iehungen innerhalb des britischen Kabinetts t Mtilullgsverfchiedenheiten veranlaßt habe.

j L loö. Rokterdam, 6. Okt. Nach einer Londoner 1 W^>2ng hat die englische Regierung binnen einer noch Mzusetzendrn Frist angemessen; Bürgschaften von der ?>tvje:regierung wegen der englischen Gefangenen, der ^schewistifchen Propaganda und anderer Fragen ver- ^5i. Tie englische Regierung weigert fich bestimmt, ; diplomatischen Vertreter desEvening Standard^ die Verhandlungen fortzuseken, wenn die ^Sfchaften nicht zum Stjlinunlcn Termin gegeben- ttbtn. '

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L mb. London, 6. Okt. (Havas.) Ein Mos- D»kr Funkspruch bestätigt die gestern abend in erfolgte Unterzeichnung des russisch-polnischen

Msenstillstandrs.

, Nach einer anderen Meldung soll die Unterzeich- MlNlg erst morgen erfolgen:

I; wb. London, 6. Okt.Daily Chronicle" er- Mrt aus Riga, daß die Präsidenten der polnischen der russischen Abordnung sich bereit erklärt ha- j ife«, am Freitag einen Waffenstillstands- und Prä- Minarfriedeiisvertrag zu unterzeichnen, der die Wung der noch schwebenden Fragen auf später Verschiebt, damit ein Winterseldzug vermieden gelten kann.

; wb. Riga, 6. Okt. Die von der polnischen ;Delegation abgegebenen Erklärungen sind gleichbe- Dcuteild mit der A b w e i s u n g der neuen Frie- tzensbedingungeii der Bolschewisten. Die verschie- fenen Kommissionen, in die die polnische Abord- Ktmg eingeteilt ist, sind sich einig geworden, eine sofortige Antwort nofi Josse über die ostgalizische Krage zu iwrlnngen. Diese Frage scheint indessen geinc Schwierigkeiten mehr zu bereiten. In einem Besprach erklärte der bolschewistische Vertreter Ho- «siski, daß Ostgalizien als ein ukrainisches Elsaß bezeichnet werden könne.

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