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M'Acrand über dieGefährdung« Frankreichs.

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Die bestehenden Cegenfätze.

Berändernng im Kabinett bevorstehend.

wb. P a r i s, 3. Okt. Wie der Londoner Kor­respondent desTemps" mitteilt, berichtetWeekly Dispatch«, das engliche Kabinett werde jedenfalls zu einem späteren Zeitpunkt wesentliche Verände­rungen erfahren. Eine Anzahl Minister würde die Regierung verlassen, darunter Balfour, Lord Milner, Sir Rric Geddes und der Minister des Innern Short..

Die Ablieferung der deutschen Kriegsschiffe beendet.

mächtigen. Vor dem Angriff besetzten sie die umliegen­den Häuser. In der Kaserne befanden sich zwei Wacht­meister und 12 Polizisten. Beiderseits wurde von der

richtet, daß zwischen den Verbrauchern und Erzeuger« unter Führung der Provinzial' und Landesbchörden ein Uebcreinkommcn getroffen sei, nach dem pro Hektar eine bestimmte Anzahl von Zentnern Kartoffeln |1 dem Preise von Mk. 20, und darunter für schlecht« gestellte Familien, namentlich Kriegerwitwen zur Bee* fügung gestellt würden. ES wurde angeregt, diesem Beispiel in größerem Umfange zu folgen. Vor alleul aber wurde die Erwartung ausgesprochen, daß der Preis von 25 Mk. nach der Vereinbarung vom 27. 8. auch wirklich nicht überschritten werd«.

In der Besprechung der Milcherzeugung wurde darauf hingewiesen, daß der zur Zeit vom Reich« zugestaudene Höchstpreis von 1,25 Mark nicht Herms' gesetzt werden könne. Zur Vermeidung von UnMch- heilen in der Preisbildung und Belieferung wurde die Schaffung größerer Wirtschaftsgebiete in Aussicht jgt* nommen. Weiter toitrbe noch die Nährmittelwirtschaft besprochen, während die Aussprache über die Sin- und Ausfuhr wegen der vorgerückten Zeit vertagt wer» Sie Wtrem her KrMkWmiMr. | Minister soll Anfang November in Weimar stattfinden,

Die geplant« Annektierung von Togo und Kamerun.

wb. Berlin, 2. Okt. Die Zeitungsnachrich­ten, daß Frankreich die ehemaligen deutschen Kolo­nien Togo und Kamerun zu annektieren be­absichtige, machten die dcutschnat. Mitglieder des Reichstages Laoerrenz und Berndt zum Gegen­stand einer Anfrage an die Reichsrcgierung. Die Reichsregierung wird selbstverständlich kein Mittel unversucht lasten, auf. die Einhaltung der Bestim­mungen des Artikels 22 des Friedensvertrages hinzuwirken. Die deutsche Regierung kann jedoch nicht annehmen, daß die französische Regierung an- ! gesichts des klaren Wortlautes des Vertrages mit dec Absicht umgehen oder damit durchdringen könnte, die früheren deutschen Kolonien Togo und Kamerun zu annektieren. Eine solche mit dem Versailler Vertrag nicht im Einklang stehende Maßnahme, der die Reichsregierung die Anerken­nung versagen müßte, widersprächen der von der französischen Regierung mit so großem Nachdruck vertretenen Politik der strikten Erfüllung des Friedensvertrages.

Das neueGrundgesetz Europa» uud der Welt".

Berlin, 3. Okt. Laut Meldung derDeut­schen Allg. Ztg." aus London kamen die Kreuzer Lübeck",Stettin",Danzig",Augsburg", München" und eine Anzahl kleinerer Fahrzeuge im Firth O| Forth an. Die Friedensbestimmungen über die Abgabe der deutschen Krigsschiffe sind da­mit endgültig erfüllt.

reich ben guten Willen Deutschlands bei Ausführung des Friedensvertrages erkennen könnte, würde die Regie­rung der Republik gei?:" -.lies tun, um die Lage Deutsch­lands hinsichtlich seiner cpflichtungen zu erleichtern und um die Wiederaufnahme dec normalen Beziehungen zwi­schen beiden Ländern zu fördern. Der Ministerpräsident fügte hinzu, daß unter solchen Umständen die Wiederauf­nahme und Entwickelung der Handelsbeziehungen, die durchaus in der Absicht der französischen Regierung liegen, zum gegenseitigen Vorteil der beiden Länder sehr er­leichtert würden. Der deutsche Gesandte erklärte, daß die Wiederanknüpfung der wirtschaftlichen Beziehungen zwi­schen Frankreich und Deutschland insbesondere der deut­schen Regierung erwünscht wäre. Die Unterhaltung, die beiderseits durchaus offen und aufrichtig geführt wurde, gestattet ein günstiges Urteil über den Charakter weiterer Besprechungen.

Wiederanfnahme der dentsch-sranzöstsche« Wirt, schaftsverhandlusge«.

. wb. Paris, 3.Okt. DasJournal des Debats" "klärt, daß jedenfalls demnächst die deutsch-französischen kirtichastsverhandlungen wieder ausgenommen würden.

Amtliches Verkündigungsblatt.des Kreises Marburg.

Tageszeitung für (das früher kurhestische) OLerhessen

Marburg

Montag, 4. Oktober

lSUbtzardr.)

wb. Be rn, 2. Okt. DieBaseler Nachr." verweisen darauf, daß der Völkerbund laut § 19 des Versailler Vertrages nicht zur Durchführung des Versailler Friedensvertrages verpflichtet ist, daß er vielmehr das Recht hat, auf die Abänderung unabwendbar ge­wordener Vertrage hinzuarbciten. Die Deutschen wur­den. als sie sich über die Unterzeichnung oder Nicht-

England.

Der drohende Bergarbcilerausstand.

Amsterdam, 2. Okt. Der Sonderberichtersiat- Daily Chronicle" auf der Brüsseler Finanzkon- strettz knüpft an die Rede des amerikanischen Delegierten »s der Konferenz, Boyden, des ensant terrible, nach dem die Konferenz und andere mit der Peitsche knallen, Be- Pachtungen, die Beachtung verdienen, da das Blatt Lloyd «orge nahe steht. Der Berichterstatter schreibt: Eng­end könne es sich nicht leisten, sich die wesentlichen Tat- icheu der schwierigen Lage Europas noch länger zu Der- Men. Frankreich habe sich von England ge- rennt, und es bestehe nicht nur eine Spaltung in > ., . , ,-------- -v->.........

ter Entente, nie wichtigere Zwecke bestehe die Entente selbst I "'"erzelchnung des Versailler Vertrages schlüssig zu »um noch. In seinen Ausführungen legt der »e- " batie? tn bcr Mantelnote vom 18. 6. 1919 von

ichlerstatter dar, daß man ursprünglich aus der Kon-! ^lemenceau s e l b ft auf diese RettunKpforte ausdrück- «nz die Fratze erörtern wollte, wie die deutsche Ent-."^wieien. Man hat daher keinen Grund, so hädignng greifbar gemacht werden könne. In Spaa I b"^, Blatt, den ini Jahre 1919 als motivierbar *»e Lloyd (Ä-orge den heldenhaften Versuch gemacht, "llalten ^ersailier Vertrag sich im Jahre 1919 von »«e Grundlage zu finden, auf der die gesamte Ent- v------- " ......

had-gungSsumme in kurzer Zeit festgesetzt werden könnte, »chdem ihm dies nicht gelungen, habe er zu diesem decke ein neues Zusammentreffen mit den Deutschen in enf vorgeschlagen. MilleraNds Weigerung, so »reibt bet Berichterstatter, war an sich schon ein übler WW, der jedoch durch das, was sie einschloß, noch »immer wurde. Als zu Tage trat, daß Frankreich inner Weigerung nach Gens zu gehen, bestehe, entstand e Frage, ob die Finanzkonferenz nicht lieber aufge- «ben werden sollte. Bis jetzt seien keinerlei

Sie «kWelek fauleren.

Gilt ständiger finanzieller Finanzorganismus.

. Paris,». Okt. Wie Havas aus Brüssel meldet, i» es jetzt schon ganz sicher, daß die Finanzkonferenz sich str die Schaffung eines ständigen internationalen Finanz- tzrganismus aussprechen wird, der unter dem Schutz des Nlkcrbundes das Werk der Konferenz von Brüssel fort- sitzen werde. Da die grundsätzliche Frage allgemein gut» scheißen werde, handele es sich darum zu wissen, ob der Organismus vollständig neu geschaffen werde oder ob K etwas ähnliches wie daS internationale Kontroll- und ßmissionsinstitut, das der belgische Finanzminister De- faercit vorgeschlagen hat, jein solle, oder ob man, was fe Engländer vorzuziehen scheinen, den Organismus ein* stch durch den Ausbau und die Ausdehnung der Vollmach- kn der bereits bestehenden Finanzabteilungen des Löl- strbundes bilden wolle. Man glaube, daß der letztere »orschlag schließlich durchdringen werde.

! wb. Paris, 2.Okt. Wie Havas aus Brüssel mel- tll, wurde in den Wandelgängen der Kammer versichert, t-ß die Finanzkommission der Konferenz eine Entschließ- Btifi über die össimtlichen Ausgaben diktiert habe.- Tarin Verde empfohlen: 1. das Gleichgewicht der Budgets, 2. die Leckuug der ordentlichen Ausgaben durch ordentliche Ein­nahmen, 3. die Herabsetzung der Rüstungen und die- Verwendung von Anleihen zur Amortisierung der lchwe-1 iendei! Schuld.

Ivb. London, 2. Okt. (Havas. Amtlich.) Die Bergarbeiter haben beschlossen, die Erklärung des Aus­stands bis zum 16. Oktober hinauszuschieben. Sie werden am 11. und 12. Oktober über die neuen Vorschläge der Grubenbesitzer abstimmeu. worauf am 14. Oktober eine Konferenz der Delegierten der Berg­arbeiter stattfinden wird. .

Ivb. Berlin, 2. Okt. Im.Reichsministerium für En.ährung und Landwirtschaft fand am Freitag eine Besprechung mit den Ernähningsministern der Länder; statt, in der die jetzt int Vordergründe stehenden Mengen der Ernährungsivirischafl einer besonderen Er-1 örterung unterzogen wurden, namentlich die Brotge- treidewirtschast und die Kartoffelversorgung. Die Kon- serenz war sich llar daricher, daß ein großer Bedarf an Auslandsgetreide vorhanden sei, daß eine Steige­rung des Bedarfs außerordentlich nachteilig sei und im Interesse der Reichssinanzen nach Möglichkeit ver­mieden werden müsse. Wenn auch fast von-allen Seiten berichtet wurde, daß die Roggen ernte nicht I gut ausgefallen sei, so wurde doch'immer wieder diel Notwendigkeit betont, daß die Eclreideablieferüng mög-1 Ischst umfangreich fein müsse, um die Einfuhr zu ver ! ringen:. Der Wunsch nach Erhöhung der Brot! ra t io n wurde als durchaus verständlich und beroch-I tigt ancrkannt, zugleich wurde aber auf die Schwierig-1 ke:!eu hiugewiesen, die Erhöhung durchzuführen. .Hin-1 I gegen fand die Anregung lebhafte Zustimmung, die. in 1 Aussicht gestellte Ration gering ausgemahlenen K o ch -1 mehles von 125 Gramm aus 150 Gramm wöchentlich I zu erhöhen. Tie Rcichsregieruug sag!e wohlwollende I Prüfung dieser Anregung zu, nachdem aus der Mitte I her Versammlung hervorgehoben worden war, daß das! ! Kochmehl wegen seines höheren Preises nicht von allen Kommunalverbänden voll übernommen werde und hier­nach der Einfuhrbedars kerne erhebliche Steigerung I erfahren wurde. Auf Wunsch Thüringens wurde äuch I die Frage des Kuch« nb ackv e r b o t e s vesprochen. wobei darauf hingewiesen wurde, daß ein Kuchenback- verbot^ bestehe, daß es aber nicht angängig erscheine, I faa5 Berber auch auf die privaten Haushaltungen zu I erllrecken. Mehrfach wurde Klage darüber geführt, I baß die berufenen Organe gegen Ausschreitungen und I Uebertretungen zu wenig «i n sch reite n. So würden fast überall weiße Brötchen gebacken und I! offen znm Verkauf angeboten, ohne daß die Polizei-1। organc irgendwie eingrissen, während die Möglichkeit -

Herrn Millerand alsdas neue Grundgesetz- Europas und der Welt" aufoktroyieren zu lassen. '

i Dr. Mayer bei Ministerpräsident Leygues.

VL n^ ^eber den Besuch des deutschen Ser5 Dr. Mayer bei dem französischen Minister' menten berichtet Havas: Ter deutsche Botschafter »in °ver stattete gestern dem Ministerpräsidenten und y weK!I Levsaes seinen ersten offiziellen

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Deutschland sei gewillt, den I rnspektor erschossen und «in Polizist schwer verwundet, I bemüht hätten, bk Preise für Vertraaskartokkeln burA

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Die Frage der Unabhängigkeit vom Ausland.

München, 2. Okt. Die Frage, wie Deutschland in seiner Ernährung unabhängig oom Aus­land gemacht werden kann, wurde in einer Sitzung I der bayerischen Landeskammer vor hervorragendes Sackverstäiidigen behandelt und zwar in dem Sinne, daß die Lösung dieser Frage zum mindesten nicht unmöglich sei. Insbesondere erklärte Prof. Acre» b o e--Hohenheim, daß Deutschland 100 Million«, IMenschen ernähren könne, wenn In der Land» I wirtschaft eine verständige Verwendung von Kunst« düng er. vor allem Kunstdünger aus Stickstoff er.

I folge. Prof. Dr. Neubauer-Bonn berichtete über sein« neuartige Anwendung eines schon bekannten Ver-

I fahrens, wodurch unsere Viehwirtschaft genügende« IKraflfutter erhalten könne und der Generaldirek­tor des Stickftoftiyndikats Dr. Bueb stellte fest, daß das neue SUckstoffvsrsahreu rentabel set uud der Stick- slossdiinger nach dem Verfahren Neubauers günstige Erfolge verheiße. Ec stellte der bayerischen Landwirt- schast für Versuche Stickstoff kostenlos zur Verfügung.

Dir Kartofsel-Transportsperre ausgehoben.

Frankfurt a. M.. 2. Okt. Der Attionsausschust der gewerkschaftlichen Organisationen für Hessen und Hessen-Nassau hat nach dem Bericht seines Vertreter« aus der Berliner Konferenz den dort getroffenen Ver- einbaruugen in der Kurtoffrlpreissrage zugestlmmt. Von der augedrohten Transportsperrr wird AbstttN» genommen. Es wird aber erklärt, daß, sollen die Berliner Beschlüsse von Wirkung sein, alle Kreise bet verbrauchenden Bevölkerung den vereinbarten Prrt, von 25 dl unbedingt sesthalten müßten und kein« Ueberbictungen und Angstkäufe vornehmen dürften.

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81t MW Litt.

wb. Paris, 3. Okt. Nach einer Londoner Mel­dung desJournal de Paris" verließen in Schottland Breits mehr als zehntausend Bergarbeiter die Arbeit- Gestern abend wurde auch in London die Nachricht verbreitet, Dnillie, der Vorsitzende der Brrgarbeitcr- k.- m. o I Gewerkschaft, sei zurückgetreteic.

5,«:.... Der ^,,Tenrps" veröffentlich: > . _. £.

I Der Kampf der Sinnserner.r

ÄgÄä&lgLttÄiWÄ » A »ffen nur ergriffen, um sich gegen den deutsch-n Jm-1 Anscheinend wurden diese neuen Unruhen infolge Mlismus z>, verteidigen. Eine militärische Bedrohiinq | - aggressiven Haltung zweier Hilfspolizisten ver- 'Frankreichs Ostgrenze sei stets eine ernstliche öefabr uqad)L '5" bein Augenblick, als das Feuer eröffnet St nur für Frankreich, sondern auch für Großbritannien tourbe' befanden sich viele Leute auf der Straße «eien, das nicht geschützt sei, wenn Frankreich von seinen | Sh>ei oder drei Zivilisten wurden verwundet Die bedroht werde Frankreich unb England hätten Sinnfeiner machen große Anstrengungen, um sich der

SüIHg sichern ellen. Beide Länder müßten in der edensarbeit geeint bleil>en, wie sie es während des Krie- 1 geivcien seien.

D" «»r-iS-upr«!, beträgt ftr »i« »«es,. Zeit« 76 Pf«, «nb 10«/, »«fschl«^ «»tllch« "-w«rt,z- «k, A«kl<u»ez«fle 1.08 «k. J.ker K«6<« gilt «l, 8«rr-»«tt.

®ei b»rch SefchSft»stelle unk Bermittlong btt $x«6ete 75 Pf,. 6«n<,

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ieiechnru. P»ft.fche«->tt«: Rt. 5015 Matt Fi.nkmrt «. Stein. |

eb-n werden sollte. Bis jetzt seien keinerlei »seichcii dafür vorhaicheu, daß Frankreich nachgeben «de. Die Darlegungen Boydens, daß die Sieger den «si'?!eii ent-u'genkommrn und ein dauerhafter Friede b fine wirkliche Einigung zustande kommen müßten, ehe Afrika Hiise leisten könnte, war der Kommentar zu den «ehrnden Tatfachen. Der Berichterstatter schließt- Di.- bfanunlung des Völkerbundes findet Müte November M. Man darf fragen, ob, wenn unsere Freunde in «ts? dann noch immer unversöhnlich seien, die britiscben negierten nicht ähnlich wie Boyden sprechen sollten.

Pa r, s z. E, DerTemps" veröffentlich: _ * Erklärung, d:e Prandent Millerand dem "Pariser ^rnponbenfen brrWöminrt ____« ...

v0b«rhesstIche Zeitung" etfcheint sechsmal Wöchentlich. »e,u,,preir monatlich

AO« i. Äf-- durch bi« Poft 4.20 «k. «urgabe B mitOberh. Sport-Ztg." 1 Mk. mehr.- Uf /Jjl Ret «ÄffeBenbe Nummern infolge Gtteit» »bet elementarer Ereignisse kein Ersah **|e faul »erlag »onDr. P.-itz«r»th. Drn« der Unio.-vuchbrullerei oo« 2otz. »n«.

Markt 21'28. - Fernsprecher 55.

t* Berlin, 2. Okt. In den letzten Tagen haben verschiedene führend« Persönlichkeiten innerhslb der Mehr- bettsfozialdemokratie das Wort zu der polittschen TageS' frage ergiisfen, ob Aussicht dafür ist, daß di« Mehrheit--

I :7V77*: '"'«7""'' U1V . s^iallsten noch unter der jetzigen Regierung sich zur UN-

l- '! beschlagnahm« vorliege. Als Haupt- mittelbaren und mitverantwortlichen Mitarbeit entschließen mt.t.t für die Sicherung der Vrotversorgung wurde können. Diese unter dem SttchwortErweiterung der immer wieder ans die verstärkte Anlieferung Nfgierungsbasiz" auch von bürgerlicher Seite vielfach

I ?es riilheimlschen Landwirts iuid aus schärfere Er-1 besprochenen Dinge scheinen nun folgende Entwickelung I iaffung hiugewiesen. Dabei lourbe betont, daß in dieser I nehmen zu wollen: Di« MehrheftSsozialdemokratie glaubt I Richtung eine Besserung nur durch die Tätigkeit der Iitircm Varteiintercsse durch einen demnächstigen Eintritt Landesregicriingen erzielt werden könne, in deren Hän- in fcir c^eutDärtige Regierung nicht entsprechen zu kön- den der Vollzug der einschlägiaen Vorschriften der ?arf nunmehr für abgetan gelten, daß die

Reichtetreidwerioram.0 T ÖCr Sozialdemokraten für einen Eintritt in die Regierung in

. n Ä r. r k Betracht kommen. Di« RechtSsozialisien «rwarten für

De. ^aitb der Kartoffelversorgung Wurde ihre parteitaktischen Bedürfnisse bessere Erfolge, wenn sie von verschtedenen Vertretern der Länder wesentlich sich gegen einen Wiedereintritt in die jetzt bestehend« günstiger beurteilt, als das heute in der Oeffent- Regierung sträuben und erst auf ®runb einer (allerdings lichkeit geschieht, und zwar führte zu der günstigeren bisher durch nichts bedingten) Renwahl zum Reichs- Auffassung die Tatsache, daß die Kartoffelernte nach Ita8e .if>rc Ansprüche stellen. Daraus ergibt sich auch bit [ben clnkommenden Berichten eine gute M ittel - I^at,e Kampfstellung, die die führenden mehrheitssozm- ernte ist und daß durch Beschluß vom 29. 9. eine in ?dkn Z«it gegen die Regie-

(?inionn<i "anüA#« h»., k., re. lrung gerichtet haben. Der frühere Reichskanzler Bauer

sowie di>n h 9 ^CF. ®5.ek®er bezeichnete die von der jetzigen Regierung betriebe««

owie den Starten und Gaoerffchaften über die Nieder- Wirtschaftspolftik der Aufhebung der Zwangswirtschaft aU Haltung der Preise zustande gekommen ist. Es wurde I unverantwortlich. Noch schärfer sprach sich fioebegegen aber von verschiedenen Seiten die Meinung vertreten, I die Regierung ai'J. Er ging soweit, zu sagen, sie )ktte saß der Oeffentlichkeit sich eine gewisse Nervosität be-! überhauptnichts getan". Insbesondere macht Lee': 'mächtigt habe, obwohl die Ernte jetzt erst recht in Idie Regierung für da» Anwachsen der Erwerbslose, Gang komme, und daß diese Nervosität zu übereil-!verantwortlich, und »war deshalb, well unter ihrer Herr- tenKaufversuchenund damit zu Vreistreiber-ien bi,c Stillegung grtßerer wirtschaftlicher Nnternehmen führe. Die Mehrzabl der Redner fhrnA «iS h«Äin ^un *R rS ja richtig, daß die Zahl der Sr-

zurückgejchlagen. Die . Sin»feiner wiederholten ihn '"cht möglich sei, ohne daß das de» ReichsarbeitSmimsterS Dr. »raun» haben wir

aber, nachdem sie vorher das an die Kakerne anaebaute *7*'®* *n d» Verordnungen des Reiches erschüttert m Deutschland zurzeft etwa »Millionen Erwerbslos«, PostbÜw besetzt hatten. Der Kampf dauerte zwei Im , Ö£rant ,ur blc Wirtschaft im nächsten Jahre eine I In Berlin müssen allein 44 000 Sinder von Erwerbslose, Stunden. Es wurden Soldatetr zur Hilkeleilliina-ni.!Gefahr heraufbeschworen würde. Der Leiter I von der Stadt ernährt werben. ES geht aber doch nichs sandt. 1:. 7 - 8 I der Reichskartoffelstelle legte dar, daß die Verordnung I an, lediglich aus demagogischen Tendenzen heran» bis

. , o . I über die Lieferungsverträge einschließliche Preise auf Regierung für diese» Anwachsen der Erwerbslosen verast«

....... V||l8mKni . roD' ~0nDon-2- Bei einem Angriff auf Idie Initiative der Städt« unb Berufsvertretnnaen wörtlich zu machen. Der tiefere Grund liegt in der «» zu wiederholten Malen Poltzmpa rouille in Sligo wurde ein Polizei- zurückgehe unb nicht auf bie bet Reichsbebörben die kick 0Cmcinfn Wirtschaftslage,^ wie sie auch de« Zustände« t# lland Sri ni-vnittt I inf&eftor ersckollennb sRnTtuft ____It___t...__m .r J . ** ult lUI' Iwachsen ist, bie unter bestimmend«m <5inflef

* bcr Rechtssozialisten nach dem November 18W minhmt 8Tna a geschaffen worden sind. Aber der Kampf gegen da»

rn, uS verschied.nen Lande-tellen tourbe be- iReichsaibeitsministerium hat im tieferen Grunde ein ganz