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Unsere nördliche Truppe
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Trotzki ist Oberbefehlshaber. Ahm steht Pod
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s ^cr ob sic sich vertagen will. Wenn dec Lärm weiter
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Nachmiltagssitzung trugen die Dele- neuen europäischen Staaten die Ve- die finanziellen und wirtschaftlichen
russischen Heeres.
26. Sept. Der „Nieuwe
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In der gierten der richte über
S« M dos Wei und MMy.
Deutschland erkennt den Rand nicht an.
kg. Berlin, 25. Sept. Gegen die Zuteilung von Eupen und Molmedy an Belgien hat der deutsche Botschafter In Paris Auftrag erhalten, eine «neue Protestnote der Reichsregierung zu überreichen. Die Note ist bereits gestern nach Paris abgegangen und erkennt die Entscheidung des Völkerbundrates nicht an. : .. .• «v.y
Forts von Erod no. überschritt den Njemen.
Umbildung des wb. Rotterdam,
Rotterdamfche Courant" meldet aus Helsingfors: Die russische Räteregierung nimmt eine Umbildung des russischen Heeres vor. Die Divisionen an der Westfront werden das Westheer, die auf der galizischen Front das rote ukrainische Heer, bie auf der taurischen und Donfront das Südheer und die auf der kaukasischen Front das Ostheer bilden. Die sibirischen Truppen werden in zwei Heere gruppiert, in das westsibirische und ostsibirische Heer.
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punkt ihrer Regierungen vor. Mit wenigen Ausnahmen ist die finanzielle und wirtschaftliche Lage int allgemeinen schwierig, selbst in den Ländern, die in dem Rufe des Reichtums stehen und die durch den Krieg verschont zu sein schienen. Aus den Erklärungen wird so z. B. klar, daß die finan- zellen Lasten der Niederlande sich verdreifacht haben und daß die Schweiz, die ein Opfer ihres günstigen Nalutastandes ist. eine besonders schwere Finanzkrisis durchmacht. Dänemark allein erkannte an, daß seine Schuld seit 1914 kleiner ge-
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Die Fittanzlage der neutralen und Ofistaaten.
wb. Brüssel. 25. Sept. Die-Finanzkonferenz beschloß, daß die Dclegiectit nur einmal zu jedem Gegenstand das Wort haben könnten, daß das Französische die amtliche Sprache der Konferenz sein und daß jede Rede ins Englische übersetzt werden solle. Jeder Delegierte hat eine Stimme. Entschließungen werden jur namentlichen Abstimmung gestellt. Um als amtliche Ratschläge zu gelten, müssen Entschließungen einstimmig angenom- mig angetrommen werden. Die Konferenz trat dann in die Tagesordnung ein. Die Vertreter der
Mspdrrvg Montag, 27. Septbr. lScheidittg.)
Jet Mg im Mil.
Eine große Schlacht am Pripjet.
Im Eeneralstabsbericht der polnischen Armee vom 24. September heißt es: Südlch des Pripjet wird die Verfolgung des Feindes fortgesetzt. In den Kämpfen um Saslawe zerstreuten unsere Truppen die 24. Sowjetdioision, machten 8000 Ee- famgene und eroberten 85 Maschinengewehre, eine Batterie sowie einen sich über 2 Kilometer erstreckenden Statu. Nördlich des Pripjet entwickelte sich eine große Schlacht an der ganzen Front. Uitjere Truppen dringen auf Roshany siegreich vor. Großpolnische Truppen besetzten Wolkowyschk und brachen den heftigen Widerstand des Feindes. Im Bereich von Brzostowica-Wielka griff der Feind, trotz der ungeheuren Verluste des gestrigen Tages, sehr heftig an und führte immer neue Regimenter in den Kampf. Keine Angriffe taikben vollständig abgewiesen. Wir besetzten nach angem Kampfe Odelfk. Bei Kuznica verdrängen unsere Abteilungen den Feind und nähern sich den
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kurz vor den auf den 11. November festgesetzten Feierlichkeiten zur 50-Jahrfeier der Republik und des Jahrestages des Mafsenstillstandsabschlusses.
Die französisch-englisch« Freundschaft.
wb. A m st e r d a m, 25. Sept. „Telegraaf" zufolge erklärte der französische Ministerpräsident Leygnes in einer Unterredung mit dem Pariser Berichterstatter der „Times", die französisch- britische Freundsthaft müsse die Grundlage eines gesunden europäischen Friedens bleiben. Frankreich könne ohne die Freundschaft Großbritanniens nicht wiederhergestellt werden. England könne ein Weltproblem nicht ohne herzliches Zusammenwirken mit Frankreich lösen.
MdleMmM«.
Die Ansichten der Parteien in der preußische»! Landesversammlnng über die Neuwahlen in Preu-s zen haben in den letzten Tage bis zu einem ge^ wißen Grade Klärung erfahren. Im allgemeine»! haben sich die bürgerlichen Parteien, mit Aus«, nähme der Demokraten, die hierin Zurückhaltung über, auf den Standpunkt gestellt, daß die Neu« wählen sobald als möglich stattfinden müffc ton, damit in Preußen eine Regierung zustand» kommt, die der des Reiches entspricht. Deutschs nationale und Zentrum haben sich für den 12. De», zember ausgesprochen, die Deutsche Volkspartei hats Neuwahlen zum 28. November gefordert. Nach- Ansicht des sozialdemokratische» preußischen Mi-' nistcrs des Innern Sevsring sollen die preußische», Wechten erst im Frühjahr zusammen mit bau«; vorzunehmenden Neuwahlen zum Reichstag statt«s inden. Der Schleier ist also gelüftet. Die Mehr^ heitssozialisten wollen die der jetzigen Regierung j gewährte Schonfrist noch bi» über den Winter hin«^ aus dauern lassen, dann aber im Frühjahr ihr»! Machtansprüche geldrnd machen. Die Sozialdemokraten wollen den jetzt regierenden Parteien also die Verantwortung für die Regelung der schwebenden schwierigen Fragen — man denke nut a» Brüssel und Genf — über lassen. Sie verlange« von diesen Parteien, daß sie sich mit den zu erwartenden außerordentlichen Notständen des kommenden Winters befassen, um dann für ihre Wahlagitation billiger und bequemes Material zu haben. Auf alle Fälle hoffen die Sozialdemo« kraen durch Nettwahlen ein« politisch-parlamentarische Lage zu schaffen, die es ihnen erntöglichi, unangefochten die Vormacht in der neu zu bilden« den Regierung stellen zu können. Und sie glauben, der zu erwartenden Abrechnung in Preußen entgehen zu können, wenn die preußischen Wahlen auf nächstes Frühjahr verschoben werden. Daß sich die wahltaktische Lage der Sozildemokraiie vielleicht verändert, was aber keinesioegs feststeht, ist sicher kein Grund für Neuwahlen tm Reich. Alles aber spricht für Neuwahlen in Preußen. Denn es ist ein unhaltbarer Zustand, daß in dem größten deutsche« Bundesstaat eine anders zusammengesetzte Mehrheit regiert al» im Reich. Daß diese Verhältnisse jedem Begriff von Demokratie, die doch maßgebend sein soll, wiedersprechen, liegt auf der Hand.
durchsuchen sollen. Diese Absuchung der Wälder ist, noch im Gange. Ihre Beendigung ist für de»! 10. Oktober vorgesehen. Da die Verbündete«! ihrerseits eine Entlassung der für den genannten!! Zweck unentbehrlichen Mannschaften bis zvm- 1. Oktober wünschen, andererseits aber uns dafür' verantwortlich machen, daß auch einzelne der über-! getretenen Rusien an bet Flucht aus Deutschland verhindert werden, wird über den Zeitpunkt der Entlassung noch zu verhandeln fein. . <
Die ostpreußisch« Grenzroehr. -r
wb. Berlin, 25. Sept. Aus der Tatsache, daß iin Hinblick auf die zahlreichen Russenüber- tritte auf deutsches Gebiet in Ostpreußen eine Organisation zur Aufrechterhaltung bet Neutralität gebildet worden ist, glaubt bie „Freiheit" schließen zu können, daß statt einer Abrüstung immer weitere Aufrüstung erfolge. Demgegenüber ist nach« drücktich feftzusteAen, daß es sich bei bei erwähnten Organisation um eine ganz vorübergehende Ein- tichtung handelt. Die aufgebotenen Wehrleute find Mitglieder der sogenannten Erenzwehren, also Zivilisten. Es werbe« ungefähr 2000 Mann aufgeboten, die zunächst dazu bestimmt waren, di« übergetretenen Russe» zu bewach«« und di« nach
Verhältnisse ihres Landes vor. Finnland an erster Stelle bot das Bild eines Staates, der dank feiner wirtschaftlichen Reichtümer in der Lage sein dürfte, die bestehenden finanziellen Schwierigkeiten mit Unterstützung des Auslandes zu Überwinden. Aber schon die nächsten Vertreter der Randstaateit, Litauen und Estland, fetzten die trostlose Lage, in der sie sich befinden, auseinander. Dann sprach der Vertreter der ferbifajen Delegation, nach diesem der polnische Finanzminister. Seine Rede bedeutete den Höhepunkt. Die Lage Polens zeigt die trostlose Verfassung bet polnischen Finanzen. Wenig Aktivum, dagegen hohe Schulden, gewaltige Abgaben für die Industrie und die innere Verwaltung des Landes, wachsende Einfuhrziffern, steigender Notenumlauf bei sinkendem Wechselkurs sind die Merkmale für die polnische Finanzlage. Die nächste Sitzung wurde aus Montag vormittag 10 Uhr festgesetzt. In dieser Sitzung werden die Vertreter Belgiens Frankreichs, Italiens und Griechenlands zu Worte kommen.
Die Haltung der Deutschen.
wb. Pa r i s , 25. Sept. Wie Havas aus Brussel meldet, haben sich die deutsche und bie französische Abordnung über das Programm der Konferenz und über den Geist, in dem die Besprechung des Programms zweckmäßig fein wird, unterhalten. Die deutschen Delegierten betrachten die Konferenz als eine Versammlung von Sachverständigen, die dazu berufen wirb, über ein begrenztes Programm zu beraten, und sie scheinen von dem «tusrichtigen Wunsche beseelt, in loyaler Weise mitzuarbeiten, ohne das sie versuchen wollen, in irgendeiner Weise unerwünschte Fragen aufzuwerfen. Die deutschen Delegierten werben, wenn bie Reihe an sie ge- komnten sein wird, einen Bericht über die Finanzlage ihres Landes verlesen. Sie verbergen nicht, daß dieser sich in nichts von dem unterscheiden wird, de» sie nach Span mitgebracht haben, da in der äußeren und inneren Lage Deutschlands keine Aenderung eingetreten ist. Die in Spaa von der deutschen Regierung eingenommene Stellung beibt, wie sie erklären, unverändert, und sie wird die deutsche Delegation ip Brüssel in ihver Haltung b stimmen. .> '
Inhalte, wäre es besser, sich zu vertage». Es ertönen ßhije: „Vertagen, vertagen!" Von anderer Seite wird gernsen: „ZLeitersprcchen!" Bracke spricht in- Mitten des allgemeinen Lärms weiter, sodaß bei Prä Jibeni cs selber beklagt, daß er nicht hören körnte.
Siltraii—Lmsu.
Die neue Regierung vor brm Parlament.
1 Präsident Milleratid hat sich in Leygnes eilten Politiker als Ministerpräsidenten erkoren, der nicht, wie Wiand oder Poincarc ein eigenes Programm bedeutet, fonbern der das Programm Millerands durch führen soll, lieber dieses gibt die Botschaft Mil- lerands, die in der Kammer verlesen wurde, näheren «usschluß. Etwas Neues enthält sie naturgemäß »id)t. Ten Kernpunkt bildet die Feststellung der fünften Ausführung dos Bersa i l l e r V e r t r a g e S, der „Charta eines neuen Europa und einer neuert gBeft.72 Den Interessen und Rechten der „durch bett Sieg Frankreichs geborenen oder wiedererweckten Ra- tioiten" sollen feine Verletzungen zugesügt werden.
In Bezug auf die innere Politik erinnert die Bot- fchäft an die Herabsetzung der Militärbienstzeit, bie eventuelle Aendcrung der Verfassung, wobei Millc-- ßänd vermutlich an die erstrebte Erweiterung der Rechte des Präsidenten denkt, an de» Wiederaufbau bet KricgSgebiete, spricht von der Dankbarkeit bei Mutter- laiibcs gegenüber btn Kolonien und dem neuen Frank Mch, das sich der Ordnung, der "Arbeit und der Einigung widme.
Der Verlesung der Botschaft Millccanbs folgte die der Regierungserklärung durch Logues, der die Fortsetzung des Programmes MillecandS als das feiniße erklärte. Das Kabinett werde dicselvru Grundsätze befolgen, die dem Parlament bei Antritt des Kabinetts Millerand im Januar dargelegt worden seien, also: Durchführuitg der Friedensveriräge, Aus- rechierhältnng des franzöfischet! Prestiges, nationale
Der Völkerbund hatte dl« sogenannte Vnlksab- ■ stimm ung in Eupen-Malmedy al» rechtsgültig anerkannt und damit die belben urdeutschen Kreis« Belgien zugefprochen. obgleich di, ganz« Abstimmung »ach dem urkundlichen Seroei» der deutschen Denkschrift durch den belgischen Teror zu einer Farr« herabgewür« digt roorocn ist. Di, deutsch« Regierung hatte deshalb eine zweite, dem belgischen Einfluß entzogene und wirklich unparteiische Abstimmung gesordert, um be« zroetseilo, vorhandenen Willen der dortigen treudeui« scheu Bevölkerung zu seinem Rechte zu verhelfen. D« Völkerbund hat indessen beit deutschen Protest zurückge- roieseu und das 58000 deutsch« und 5000 roulloraidi« Einwohner zählende Gebiet Belgien zugesprachen. Wie berechtigt die deutschen Protest» sind, beiveyen Ausführungen des Engländer Sington im Seplemberhefr der „Foreign Affairs" (Auswärtige Angelegenheiten), der auf Grund eigener Anschauung In dein Abstim« mungsgebiet ebenfalls eine zweite Abstimmung unter neutraler Aufsicht fordert, weil er in dein ersten Schein- Votum jeden Ausdruck des wirklichen Ärckksrolllen» vermißt. Er nennt di» unter grober und überlegtet Einschüchterung, Beschimpfung und Terrorisierung vor» qenommen» Abstimmung eine vollständig, Posse", bet der eine frei» Meinungsäußerung unmöglich war. Er bezichtigt bie belgischen Beamten brutaler Gewaltanwendung und der Befolgung be» tat -pUp MM ZWWii.. S». K MWWEb NS
Der V'-äsioent der Kammer teilte darauf mit, daß zwei Im tz.ellationrv. cingercicht ivorden sind, bie eine über die allgemeine innere Politik der Regierung unb besonders über die Politik ben Arbeiterorganisationen (gegenüber und die zweite über die allgemeine auswärtige Politik. Ministerpräsident Leygues erklärte, er stände der Kammer zur Besprechung zur Verfügung. Darauf nahm der unisizierie Sozialist Bracke das Wort zur Begründung der Interpellation. Er vermag sich ftytm verständlich zu machen, da die meisten Abgeordneten durcheinander schreien unb sich unter» ha^cu. Eine große Anzahl von ihnen hatte den iSaal verlassen. Der .Kammerpräsident fragt, ob die Mmuier über die Anfrage zu verhandeln wünscht
H e l s i n g f o r e , 27. Sept. Nach hier aus Rußland eingetroffenen Nachrichten wird in den von den Bolschewisten besetzten Gebieten aus den Polen, die länger im Sowjetheer gekämpft haben, eine besondere „rote polnisch« Armee" gebildet werben.
Verzicht aus die polnisch« Gntwaffnuufl unb Demobilisierung.
wb. P a fi s, 25. Sept. (Havas.) In der 2. Sitzung der Rigaer Konserenz hat Joffe die Beschlüsse des Zentralvollzugsausschusses der Sowjets verlesen, die die prinzipielle Zustimmung zum Selbstbeftimmungsrecht der Völker und zu ben Bedingungen Rußlands enthaltet'., wonach die Sowjets auf bie Entwaffnung unb Demobilisierung ber polnischen Streitkräfte unb auf bie Schließung der poetischen Munitionsfabriken sowie auf bie LLas- fciuiblkfetung Polens verzichten. Ferner verzichtet Rußlanb auf bie Besetzung ber Eisenbahnlinie Wolkowyski—Eraiewo unb schreibt eine Grenze nr.r, die weiter östlich liegt, als die sogen. Eurzonliitie. Ein Volksentscheid soll über das Schicksal Weißrußlands und Litauens bestimmen. Den ^olen wird eine Frist von 10 Tagen eingeräumt für die Ilitterzeichnung des Waffenstillstandes unb bee Friedens auf Grund dieser Bediii- dungen. Die Frist laust am 5. Okt. ab. Sombffi erklärte, daß man dem Frieden ein gutes Stück näher gekommen fei.-
Di« Rätetruppen in Persien zurirckgedrangt.
wb. Rotterdam, 26. Sept. Der „Nieuwe Rotierb. Cour." meldet aus Teheran: Die persischen Truppen haben nach mehrtägigen Kämpfen Rescht wiedergewonnen. Die Bolschewisten wurden in Richtung Enseli zurückgedrängt.
Türkische Kapersckftffe gegen Wraugel. ;T
Mailand, 20. Sept. Türkische Seestreil- kräfte — wahrscheinlich unter Mustafa Kenia! Pascha — kreuzen lebhaft auf dem Schwarzen Meer. Sie kapern sämtliche Säftffe, die Wafsen und Munition für Gciieral Wrangcl mit sich
Ter Au-kig-npiki, ieträgt für »it Sges». 3»\Xt 75 Pf,, unb !••/, Lllfschl-.^ amtliche rr
unb auswärtige 1.— vkk., Aeklsmezeil» 8.0Q Mk. Zeder Rabatt gilt al, Barrabatt. JA. gglfL
Bei SSusfanft durch bie «eschSftisteüe unb Vermittlung ber Snsebote 25 Piz. Sen»
beraebüär. — Bei Beträgen unter 20 Mk. müfien wir bas Pari» für bie Rechnung i H/B
berechnen. — Pastscheckkania: Rt. 5015 S»l Franki«1 «.Stein. s
Der Mmmcrpräfident erklärt, so könne das nicht löcitergchcn. (Zurufe aus der äußersten Linken: „Wir Iverden uns revanchieren!") Die meisten Abgeordneten haben inzwischen den Saal verlassen. Dadurch i tritt von selbst Ruhe ein. Nach Bracke ergreift der \ Sozialist Bert h o n das Wort. Er interpelliert über bie zukünftige Politik der Negierung der Arbeiter- jchast gegenüber. Auch er wird bauerni) durch ironische Zuruse unterbrochen. Daraus ergreift Ministerpräsident Leygues selbst bas Wort und crllärt be-' zäglich Rußlands, daß die Freundschaft des russische» ° Volkes Frankreich intmer kostbar gewesetl sei unb kostbar bleiben werde. Wir wünschen, daß dieses große i Land bie Ruhr, Ordnung unb Wohlfahrt wieder finde, i damit es wieder das notwendige Element des Gleichgewichts Europas und der Welt wird. Ich vergesse nicht die ungeheueren Dienste, die Rußland L .uns bei Beginn des Krieges erwiesen hat. Weder heule, ’koef) gestern, noch morgen hat die ftanzösische Sie- gierr-ng, noch wird sie eine Politik der Intervention oder die Politik irgertd einer anderen Regiernng be« treiben. Auf die Frage bezüglich der Politik den 'Arbeiterorganisationen gegenüber geht der Ministerpräsident nur kurz ein. Sie werfen der vergangenen i i Regierung, so erklärte er, vor, eine Politik der Unter'
! tzrückimg betrieben zu haben. Daraus habe ich nicht M antworten. Aber ich' stelle fest, daß die Kammer falls sie ausgesorbert würde, sich übet die Politik aus- i zusprechen, sie diese mit einer sehr großen Majo- intä: gebilligt hätte. ES ist irotweudig, daß im Jnnerw ^Frankreichs die Einigkeit durchgeführt wird. Der Ministerpräsident wandte sich dann an die äußerste Linke unb sagte: „Ich appelliere an alle, appelliere mich an Sw.y (Lebhafter Beifall auf allen Bänken ; außer ans der äußersten Linken.) Daraus wurde die i 'Tagesordnung, worin der Regierung das Vertrauen «uSgrsprochen wird, mit 507 gegen 80 Stimmen angenommen und das Dekret verlesen, wodurch die «ußerordcntliche Sitzung geschlossen wurde.
| Es ist wahrscheinlich, daß daS Parlautent in den I ersten Tagen des November rinbepifea werden wird,
imfeit uftv. Es gelte das Werk der srauzvsifchen Soldaten im Frieden
Lcygues ist 62 Jahre alt, Südfranzose, von Beruf Adoolat. Er war fünfmal Minister, darunter einmal Unterrichtsminister in dem langlebigen Kabinell Waldeck-Rousseau von 1889, das letztemal Marineminister im Kriegskabinett Elömencean voll 1917,
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Sud«* )t u labet
AmÄches DerkündigungsLlatt des Kreises Marbmg.
Tageszeitung für (bas früher kurheMsche) Oberheffsn
Dl» , OderheMiche Zeitung" erscheint sechsmal wöchentlich. — Sezus4preis monatlich 4 Mk durch bie Post 4.20 Mk. Ausgabe B mit „Oberh. Spori-Ztg. 1 Mk. mehr.— ÄV 99S fkür au-fallende Nummern tnsolge Streiks oder elementarer Lreigmge kein Ersatz. - Ml« ULU «,il»a von Dr. T. Hitzeroth. — Druck der Univ.-Buchdruckerer von 2oh. Aug. Koch, B Markt 21/23. — Fernsprecher 65.
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ju vollende», tiegu Leygnes idie Mitwirkung der aut- mer erbittet.