V
t
Dollars geschätzt. Bei der Explosion wurde, W
Ser Wtt -ck'ischt Ailsrch in Nerschlefieo
.Rtuentng.
'S-
---*
E3
%
M
Ab- s-l-
Verhandlungen zur Beilegung deS AuSftandeS im Gange, ein Uebergreifen bei Streiks auf andere Gruben nicht zu erwarte« ist.
wb. Leipzig, 18. Sept. .Tie heute vor der KrnS- hauptmannschaft geführten Verhandlungen mit den stinkenden Straßenbahnern haben zu- einem Vergleich geführt, nach dem der Betrieb spätestens am Sonnabend wieder ausgenommen werden soll. Damit ist der Strafe»* bahnerstreik nach 14 Tage« Dauer beendet, .
ung
r. 32'/,.
C176 i >ihe^.
ZMRmMsU ttM i65 5üBS MW.
wb. Pari», 18. Sept. Gestern ist in dem Zaus Morgan» in Rewyork eine Bombe geworfen »otbeit. 2ta» Haus wurde beschädigt. Alle Hau. ser der Umgebung wurden erschüttert. E» entstand eine furchtbare Panik. Die Leute stürzte« auf die Straß«, 80 Personen wurden getötet, 170 verletzt, darunter der Sohu Pierpont Morgans durch Glas,
it.
ltrrchter. lv«g 38.
M« riiit 42.
ral über den Termin der Abstimmung in Ober- chlesien sagte, daß die letzte Entscheidung darüber bei dem Botschasterrat in Pari« liege, an den die interalliierte Kommission von Oberschlefien ihre Vorschläge zu machen habe. Der General betonte, datz keine Abstimmung stattfind«, bevor nicht Ruhe und Ordnung im Lande herrsche.
Gegen einen oberschlesischen Freistaat.
licht Der» r untere« K:.t zun, »totrabe» te untei Mi-stell»
W
AM« Anins ilt Wlmhkü
Selbstzucht und Geduld der Schutzlosen.
tvb. Beuthen, 16. Sept. DaS deutsche stlmmungs-Kommissariat, gez. Urbaneck, erläßt gettben Aufruf.
Blutige vier Wochen liegen hinter unS. Am 19. August brach der Aufstand unter den Augen der Franzosen, Engländer und Italiener loS. Unter dem KriegSgeschrei: „Wir sind die Herren de» Landes!" stürzte sich' Kain aus seinen Bruder. Wir waren un- bewehrt, denn die hohe interalliierte Kommission befahl .die Waffen abzulicscru. Mit dem Vertrauen deS lohalen Bürgers hielten wir «ns an dem Grundsätze der zivilisierteu Völker, baß die Obrigkeit und deren Truppen berufen seien, den Frieden zu schützen und die gestörte Ordnung wiederherzustellen. Die hohe interalliierte Kommission war gewarnt worden, und e8 wurde darauf hingewiesen, daß offensichtlich nur der ruhige und anständige T^l der Bevölkerung die Waffen abgab. Ferner war darauf hingewiesen worden, daß ein gewaltiger Waffenschmuggel Mordwerkzeuge auS Polen in unser Land brachte. Die hohe interalliierte Kommission weiß heute auS eigener Erfahrung, daß von den Waffen deS Aufruhrs nicht der zwanzigste Teil, ihrer Anordnung entsprechend, abgegeben worden ist. Auf der hohen interalliierten Kommission lastet die Berank- wvrtung für bas ungeheuere Versäumnis. Die in dem Plebiszitkommissariat für Deutschland vereinig« trtn deutschen Parteien blieben immerdar auf dem Boden der Gesetzmäßigkeit und verlangten immer wieder den Schutz der hohen interalliierten Kommission und haben sich, als diese Schritte praktisch ohne Erfolg blieben, niemals verleiten lassen, verzweifelten Anregungen zu folgen. Ich verweise auf mein offenes Telegramm und die offenen Telegramme der deutsche' Parteien an General Le Rond vom 31. August un 5. September. Und seitdem? Am 9. September wurde Polizeiwachtmeister Wittrin in Schoppinitz erschlagen und die Leiche spurlos beseitigt. Am ’ September wurde der Arbeiter Gälisch aus Nieder-Schwirk- lau im Kreise Rybnik ermordet, und am 13. September fielen 8 Menschenleben, ein Lands äger, ein Abstimmungspolizeibeamter und ein Schreiber Ban- bilr.5 zum Opfer. Tausende deutscher Flüchtlinge irren in der Fremde umher unb können eS nicht wagen heimzukebren. Mehrere, die eS gewagt haben, bezahlten eS mit dem Tode. Warum diese Darlegungen? Um gegenüber dem heuchlerischen Aufru KorfauntyS vom 5. September laut und vor aller Welt die wunderbare Selbstzucht und die übermenschliche Geduld der deutschen BolkSteile'in Oberschlesien festzustellen. Ohne die deutsche Selbstzucht ginge Oberschlesien int Bruder« kämpfe unter. Brüder! Unser Schild ist rein, und wir weigern unS, den Besatzungsmächten die Pflicht zur Sicherung von Leib und Leben abzunehmen. Es ist wahr, daß alle äußeren Erwartungen getrogen habe«. Unsere Zuversicht ist unsere innere Kraft und die Gerechtigkeit unserer Sache. Wage es daher niemand auS unseren Reihen durch Unbesonnenheit die Schärfe unserer Waffen abzustoßen.
Marburg Freitag, 17. Septbr. ( Scheid «g.Z
AmÜlches DeMndigungsblatt des Kreises Marburg.
Tageszeitung für (das früher kurhessische) Oberhesseu
wird öffentlich in Versammlungen gefordert.
Die Feststellungen über eine polnische Kampf- organtsation in Oberschlesien werden durch weiteres inzwischen bekanntgewordenes Material über neue Aufstandsabsichten der Polen erhärtet. In einem polnischen Bericht vom 9. 9. heißt es, daß vielfach polnische Dokumente in deutschen Besitz gelangten. Anscheinend unterhalte einer der Kuriere Beziehungen zu deutschen Stellen. Es wird in diesem Befehl die Errichtung besonderer geheimer Er- kundungsposten angeordnet, die dauernd „bie deutschen Kommissariate und deutschen Svionagebüros" beobachten sollen. Die geheime Beobachtung scheint sich auf die eigenen Kuriere zu erstrecken, da vorgeschrieben ist, Berichte über die Personen aus dem eigenen Lager sofort dem Oberkommando zu übersenden. Die Vermutung, daß der Aufmarschplan kür die auf polnischem Boden bereitgestellten Streitkräfte auch zeitlich lm engsten ^Zusammen- bange mit dem auf oberschlesischem Boden beabsichtigten Vorgehen steht, wird aufs nette durch eine Mittsilunq des Kommandanten des 27. Beuthener Reserve-Schützenregiments Iankowitz datiert aus Krakau vom 2. 9., gerichtet an das polnische Abstimmungskommisiariat Beuthen. Der Kommandant meldet, das erste, zweite und b itte Bataillon des Reaiments ständen an der Grenze in Bereitschaft, am 10. 9. werde der Rest der Soldaten lammen: der Einmarsch erloloe auf Wunsch des Kommisiariats. Diese Nachrncht deckt sich mit den Erkundungen von anderer Seite. Danach stand in diesen Tagen zahlreiches polnisches Militär bei Sosnowice: die Mannschaften hätten erklärt, sie seien für Oberschlesien bestimmt. Des weiteren sind am 2. 8. Weisungen zur schleunigen Beschaffung von Waffen an alle Kreiskommandauten ergangen. Am 14. 8. wird nochmals unter dem H>n- tveis, daß di« Aktion jeden Augenblick be ginnen kann, um sofortigen Rapvort, u. a. auch über die Zahl der Waffen und Organisationen. Kompagnien und Kampfabteilungen ersucht. Außerdem sollen in der Zeit vom 14. bis 16. September vertrauliche Zusammenkünfte aller Kom- uagnieführer veranstaltet werden, um Signale und Sammelvunkte für den Fall der Alarmierung zu verabreden und die Komvagniefiihrer über ihre Tätigkeit während der Aktion zu unterweisen. Für den 15. 9. ordnet der Oberkommandant eine Sitzung in wichtigen Angelegenheiten in Beuthen NN und teilt mit, daß am Iß. und 17. als Instrukteur des Oberkommandeurs Herr Stockt die einzelnen Bezirke bereisen wird. Gleichzeitig wird vor der Benutzung des Telephons gewarnt, da die Befürchtung bestehe, daß di« Gespräche belauscht würden.
....... * •• • w ' •71WW
General Lerond nach Paris berufen.
wb. P a r i s, 17. Sept. (Havas.) Die Bot- fchafterkov.ferenz trat am Donnerstag int Ministerium des Aeußern zusammen. General °eronb wurde nach Paris berufen, um von der Botschaster- konferenz über die Zusammensetzung und das Funktionieren der Kommission für Oberschlesien angehört zu werden.
Abstimmung erst nach Beruhigung des Lande».
Berlin, 16. Sept. Die „Vossische Ztg." meldet über eine Unterredung ihres Berichterstatters mit General Lerond, in deren Verlaufe der Gene-
u v. München, 16. Sept. Gegen den zweistündigen Proteststreik wegen der Verhaftung des kommunistischen Abgeordneten Eisenberger, den die Versammlung der Betriebsräte mit geringer Mehrheit beschlossen bat, wendet sich die sozialdemokratische „Münchener Post". Auch das Ortskartell der Christlichen Gewerkschaften hat die Beteiligung abgelebnt. Tas Arbcstgeberrartell macht die Arbeiter auf die Folgen des TarifbrncheS auf» Srerksam.
Saarbrücken, 16. Sept. Infolge von Lohn- bifferenzen und des Verhaltens einiger Beamten sind die Belegschaften der Gruben Menwald und Jägers-
S u 2 fi .1 u S t§2 önb 6u>r»:tä
ll» die llroirrmmmElttmi. .
Die Ausführungen Dr. Strrsemauns in den „Deut- chen Stimmen" über die etwaige Wiederbetetliqimg btt MehrheitSsozialdemokratie an bet Regierung werden von» „Vorwärts" als „Liebeswerben" bezeichnet. Er erinnert, daran, daß „sofort nach den Reichstagswahlen Dr. Helios, und Dr. Strefemann die Sozialdemokratie fast kniefäluß um den Eintritt in die {Regierung ersucht" hätten nutz daß „Dr. Heinze seinen Auftrag zur Kabinettsbildung dem Reichspräsidenten zurückgab, weil er ihn nach btt Weigerung der Sozialdemokratie, in das Kabinett ein«, zutreten, für aussichtslos hielt." Der „Pressedienst btt Deutschen DolkSpartet" tritt bem „Vorwärts" entgegen. Tatsache fei, daß Dr. Strefemann vor der Wahl vo» der Möglichkeit eine« Zusammenregieren» mit der Sozialdemokratie gesprochen habe und daß Dr. Heinze nach bet Wahl in einer kurzen unb burchau» formellen Unter«, rtbung gemäß einem Auftrag bes Reichspräsidenten bei Vertretern bet sozialdemokratischen Fraktion die Frag«, vorgelegt habe, »6 sie an bet Regierungsbildung teil' nehmen wollten. Mit bem Rein der Sozialdemokrat«, sei diese Formalität «rlckigt gewesen. Wenn der „Lov- wärtS" von Liebeswerben «ich kniefälligem Bitten spreche, so leide er entweber an einer krankhaften Einbildung ober versuche sich — was wahrscheinlicher sei — durch Phrasen über seine Verlegenheit hinwegzuhelstn. Der „Dom wärt?" sei nämlich mit den Unabhängigen noch nicht galt« im Reinen, und es fei ihm deshalb augenblicklich peinlich, Farbe zu bekennen. Wenn et meine, daß die Ausführungen Dr. EtresemannS ihn kost ließen, fo dürfe er davon überzeugt fein, daß die Deutsch« BolkSpartei eS erst ttafi abwarten könne, was bei bem augenblicklichen Wirrwarr
Dis unerfüllbaren Verträge.
«b. Amsterdam, 16. Sept. ..Westminster Gazette" schreibt: Die Konferenz zwischen Millerand und Eiolitti hat keinerlei Ergebnisse gezeitigt. Die abgeschlossenen Verträge sollen erfüllt werden'und doch sind ihre Bestimmungen unerfüllbar. In der. russischen Politik können die beiden Staatsmänner nicht zusammenwirken. Auf bie-e Weise werden die Dinge weiter gehen von Konferenz zu Konferenz. Die ausstehenden Probleme bleiben u n g e l ö st, bis man vor sol- genben Ta-fachen steht: Der Oberste Rat hat die Kontrolle über die Angelegenheiten der Welt iverlcren, und der Völkerbund ist verhindert, ! irgend ctway zu tun, um eine bessere Kontrolle iausgubauen. Der Frieden in Europa ist unmög- 'kich. solange das russische Problem ungelöst ist und die Verbündeten in dieser Beziehung eine schwankende Politik verfolgen. Die En^schädigungs- klauscl des Friedensvertrages von Versailles be- 'arf auf jeden Fall einer Prüfung und Er-
Berlin, 16. Sept. Im „Vorwärts" wird gegen das sogenannt« oberschlesische Freistaatsprojekt Stellung genommen, weil es zweifellos den Verlust Oberschlesiens für Deutschland bedeuten und für die Arbeiterschaft Herabdrückung auf das Niveau des politisch, wirtschaftlich, sozial und ulturell gegenüber Deutschland weit zurückgebliebenen Polenstaates sein würde.
jr
andlung jeiräieterj UNd
INN bei gutem ig gesucht, ibileut,
ÄÄ
m M
Die Konferenz von Genf erfährt von den Ser« bündeten eine Behandlung, die man nicht anders ßlz eine großzügig angelegte Sabotage bezeichnen kann. ; Roch sieht man nicht ganz fiat, ob das bereits fest-- toenbe belgisch-französische Einvernehme,i auch die Mlligung Italiens und Englands finden wird. Die RachÄchten, die ait§ Aix-les-Bains über die dortigen vesprechuugen GiolittiS mit Millcrand gekommen sind, lassen die Befürchtung zu, daß Italien sich um den Preis von zicnllich weitgeheichen Zugcstäudtnssen Frankreichs in der Fiume-Frage dem französisch-bel- tstschen Standpunkt anschließen ivird.
Frankreich betreibt mit aller Entschiedenheit die völlige Preisgabe der Genfer Konferenz.. Man verlangt, daß Deutschland seine fachmännische'., Vertreter por die Wikdergutmachungs-Kommission nach Paris sende, um dort Vorschläge in bet EnischävigungS- und Wicderaufb au-Frage zu machen. Diese Kommission M dann nach „Anhöreu" der Deutschen an den Obersten Rat belichten, und dieser soll ohne Hinzu- zichung der Deutschen seine endgültige Entscheidung treffen. ' 1 1 ‘ .
Ein solches Verfahren läuft wiederum aus ein Diktat im Geiste von Versailles und Spaa hinaus. Ehe Deutschland aber zu Beratungen nach Paris oder Pinders wohin Vertreter sendet, muß es, so ift zu fordern, die Gewißheit haben, daß es sich in der Tat dort um eine gegenseitige vorbereitende Aussprache handelt, daß aber die letzten Entscheidungen tzur unter Hinzuziehung der Vertreter Deutschlands »ls gleichberechtigte Verhandlungspartner ßc- trofsen werden. Jedes andere Verfahren ist abzu- Ichncn. Um ein Diktat eutgegenzunehmen, bedarf H Tiicf’t solcher umständlicher „Konferenzen."
Ablieferung von
Beutekrlegsmatenal.
tob. Berlin, 16. Sept. Von zuständiger Stelle wird mitgeteilt: Der Abtransport der nach dem Frie« dsnsvertrage von Versailles an die alliierten und assoziierten Regierustgen abzuliesernden Lustfahrgeräte wurde im wesentlichen fristgemäß beendet. , Es folgt imumehr die Abgabe von Waffen, Munition und "detem f. It. erbeuteten Kriegsmaterial an Frank-
: <■, und Belgien. Im ganzen wird es sich um Gtoa 200 Waggons handeln. Explosivstoffe, geladene Llrtillerie-Munition, sowie unbrauchbares Material werden nicht abbesördert, sondern in Deutschland zerstört und verkauft. Die einzelnen Wagen bezw. Waaengruvpen werden die Bezeichnung tragen: Beutekriegsmaterialtransport (westwärts) zur Erfüllung de? Friedensvertrages an Frankreich (Bischofsheim) — Belgien (Viersen). Es wird darauf hingewiesen, daß diese Transporte nicht ausgehalten werden dürfen und daß ihre reibungslose Durchführung im Interesse des Denil.ben Reiches liegt.
--*--
innerhalb her Sozialdemokratie herauSkomme.
Man darf feststellen, daß der Sozialdemokratie bi« Ausführungen Dr. Gtresemann« ein erwünschter Vorwand sind, um geltend tu machen, baß bie bürgerlichen Kreis« es seien, bie sich um bie Gunst der Sozialdemokratie bewerben. Damit ist der „Vorwärts" in der angenehmen Lage, bett Eindruck zu verwischen, den die Erörterung«» innerhalb bet Sozialdemokratie in der Richtung «Wechten, daß diese selbst sich wieder in bk fRegientnq«fefM scheu möchte. Der „Vorwärts"" ist auch gleich babei, bie taktische Situation auf Grunb der Stresemannsch«» Aeußerungen entsprechend auSzunuhen unb der Deutsche» Volkspartei, wie flberbauyt bet jetzigen Regierungs-Koa- lition mit dem Zaunpfahl »u winken tmb sogleich bil sozialdemokratischen Förden,ngen anzumMen. DaS ge» schicht in folgenden Worten beS „Vorwärts": „Wen» im übrigen sachlich noch befonbere Gründe twiwendi« waren, um die Sozialdemokratie von jedem Eintritt i» das jetzige Kabinett fernzuballen, so geuflgten die katastrophalen Wirkungen, welche die Aushebung ber Zwangswirtschaft auf dem Gebiete de« EntähningSwesenS t» zeitigen beginnt. Gegen den Widerspruch der Sozial« demokratie hat die jetzige bürgerliche ReichSregstruug bk letzten Dämme gegen eine völlige lle-berfiutung tmferd ErnäbrungSwesenS durch Wucher- und Schiebertum zew stochen. Jetzt, toe sich bie Folgen zu »eigen beginnen, bie sich im Winter vielleicht »n einer Katastrophe au «wachsen werden, lädt men uns freundlich ein. die Verantwortung für ba» mit »u übernehmen, was gegen unsere« Widerspruch geschehen ist."
Mit diesen Worten ist es dem „Vorwärts" sicher nicht ganz ernst. Taktische unb parteipolitische Rücksichten aber nötigen ihn dazu, in bet Frage bet Zwangswirtschaft angeblich entrüstet vom Lebet »u ziehen. Obwohl eS ein offene? Geheimnis ist, daß innerhalb bet Sozialdemokratie selbst btt Forderung der Aufhebung btt Zwangswirtschaft einen sehr breiten Boden hat.
* , , • ; “ )
Reise des Reichskanzlers zum Reichspräsidenten.
wb. »ettin, 16. Sept. Der Reichskanzler begibt sich Ijeute Abend zum Besuch des Neichsprä- ftbenten nach Freudenstadt. In den nächsten Tagen gedenkt der Reichspräsident nach Berlin zurück« zukehren, während bei Reichskanzler noch einige Tage von Berlin abwesend sein wird, da er sich Zunächst in seiner Eigenschaft als Präsident dos Freiburger Münsterbauvereins zu der Feier anläßlich der Fertigstellung der Restaurationsarbeircn im Miursterturm nach Freiburg begibt. Der Besuch des Reichskanzlers in Freudenstadt wird der Be- sprrchung aller schwebenden politischen Fragen dienen. Dis Vermutungen, die in Verbindung mit der Reise über eine angebliche Verschärfung der inneren Lage angestellt wurden, entbehren jeder Grundlage. Insbesondere hat die Frage dos Eintritts bet Sozialbemakr.rtie in die Regierung bisher Beschlüsse des Kabinetts nicht erforderlich ge- macht. Eine Anregung in dieser Beziehung ist von der sozialdemokratischen Partei bei bem Kabinett ni ch t erfolgt.
Di« Neuordnung b«e PoNzriwesen«. Die für gestern anberaumten Sitzungen bes preußischen Siaatsminist« tlums und des Hauptausschusses der Lanbesvetfamr» lung, in denen Wer bie Neuorbnung des Pollzriwcscm» in Preußen beraten werden sollte, mürben auf dich 18. 9. vertagt. Sämtlich« beteiligten Stellen heb«« den von Ministertalrst Abrgg ausgearbetteten Plan eine geeignet« Grundlage für de« Rteaufba« deß BoliMheeien« unerkannt. -.l,';.
essor Künd, alt rer.. \ t, bet im, verietzte, lunbentf fternliä " ch isoua. netbieiti -ei gut«» Y. OtiO a» __HTA»
me
Jen l urch. zu brau un Haus.
Cfiepcat ld. Hr'rr.
G. an fci«
61«
iges
_ ... r&rtÄ'Äs"g-ÄÄ—
•* Univ.-Auchbiu<erel von Joh. Tug. Koch Marn 21/23. (Jemlpttajet o».
Mm; AMkmleckl.
wb. B « r l t n, 18. Sept. Rach den letzten Meldungen aus Oberschlesien mehren sich dort die Anzeichen für die in der deutschen Rote an General Üerond erwähnte, unmittelbar bevorstehende polnische Aktion. Die Polen erNaren ganz offen, datz sie innerhalb zwei Woche« ganz Oberschlesien fest n der Hand haben werden. Die polnischen Ern, stenarbeitet drängen zu einem neue« Streik, der chon in den nächsten Tage« ausbrechen soll und wahrscheinlich mit den angekündiaten polnischen Putscha^ichten zufamrnenhLngt. Die Entfernung des den Polen unbequemen italienifchen Militärs
ttnev
ll-r Pc ii.
zu MI* t in der
67481 67425 mrer Angebote eschiiftsst. mer tu Der ix. t 15 Ik. Marburg ohnender für das [arburg L
rng is gesucht. tr. 4, p.
anrr
67458 tztr-p^r 3 lanbtunb» 6195
O!t. ge|. her Lohn.
5937: enteret, '. 7».
Uiches cn errZ t, für bald )t von e’o. Roser
nnb auswärtige 1.155.3i|t|.!
«ei «ustunft durch di« «eschäftsstelle ■«> BetixlHtxxa btt «xaebot» 25 «fg. Gen* ...j
betaeMbr. — Sei Beträgen unter 20 $tt. müssen wir/da» B«ri» für bt« Nechnxx« Ivl
berechnen. — PosticheiNont«: Nr. 5015 Amt tzrxnkfurt «. Kein.
in suche» :cber
mer
Nähe bes . Angeb. Jeschäftr- 6748»
nung bzuqeben. st. '67453 w Wc>h«g. ie, schöne i SitHen, eine S—4 Marburg ung biet u. U. A. 7
67443
6197 en Uten gef, : RelS« L_____
67488 »chen Haushalt itsftt.52.
tt loche brel
erfir. 3. i verkauf.
! ierfonen getötet. --♦--