es»
1121
E3
denen auf ein bevorstehendes
aus
Die Versammlun-
U:
Das neue Landwirtschastskmnmer«
Gesandtschaft in
senden Monats verhindert ist, an den Derhand-
lungen leilzunchmen, können diese erst am 1. 10.
5
eu
6997 ius.
attar • 8531
Miel, 1.5181
Boljchewistenmiinzeu mit Zareabüd.
Nach einer Mitteilung aus Petersburg haben bk bolschewistische« Behörde« «»geordnet, daß auf de« neu
Borsitz des Reichskanzlers die laufenden Angelegenheiten erledigen soll. Das geplante engere Kabinett, dessen Mitglieder der Reichskanzler auswählen soll.
zu transporticrcn als Milchkühe, und der Transport ist fast ohne Risiko und zu jeder Jahreszeit möglich. Nachdem dir Bitte dec deutschen Regierung an die Entente, für den Seetransport einige nach dem FriedeuSvertrage abzuliefernde deutsche Schisssnrubauten zur Verfügung zu stellen, abgelehnt worden ist, werden voraussichtlich die Koste» des Transportes einer Kuh auf ungefähr bir Hälfte ihres Verbrauchswertes in Deutschland zu stehen kommen. Die Kühe werden nach Eintrefsen in Deutschland voraussichtlich in die Abmelkestäkle der großen Städte
Warschau, 13. Sept. In Warschau soll eine japanische Eefandtschaftschast errichtet werden. Zum japanischen Gesandten ist Kuri Hari, der Sekretstr der japanischen Gesandtschaft in Paris, vorgesehen.
treides neuer Ernte die Ablieferung möglichst schon vor dem Termin vorzunehmen.
Berlin, 11. Sept. Laut „Vorwärts" lehnt» der Volkswirtschastsausschutz des Reichstages den Antrag auf Erhöhung der Eetreidepretse und auf Weitergewährung einer Frühdruschprämie ab. An«
Der Entwurf eine» LandwirtschastSkammer-GeseheS ist der preußischen Landesversammlung ,«gegangen. Der Entwurf ichafft eine neue Interessenvertretung aller in der Landwirtschaft usw. beschäftigten Kreise, soweit sie in der Landwirtschaft als Hauptberuf tätig sind. Ferner wird das Wahlrecht reformiert und ein unmittelbares Wahlrecht und ein gleiches Stimmrecht der Berussange- HSrigen mit der Maßgabe vorgeschlagen, daß die Wähler nach der Art ihrer Beteiligung in der Landwirtschaft in drei Gruppe« eingekeilt werden. Errichtet werden eine tzauptlandwirtschaftskammer in Berlin (104 ! Mitglieder), für jede Provinz eine Landwirtschastskammcr (die Reste der Provinzen Posen und Westvreußen werden auf die Nachbarprovinze« verteilt), ferner für jede Landwirtschaftskammer 3Fachkammern für Fischerei, Forst und Gärtnerei. Dir Wahlen erfolgen auf Grund des Berhältniswahlstzstems auf sechs Jahre. Berlln tritt der neuen LanbwirtschaftSkammer Brandenburg hinzu. Die Zahl der LandwirtschastSkammern wich 13 bei tragen, je eine für Ostpreußen, Brandenburg, Pommern,' Nicherschlesien, Oberschlesien (Oppeln), Sachsen (Dalle), Schleswig-Holstein (Kiel), Hannover, Westfalen, Rhein«' Provinz (Bonn). Hohenzollern, Regierungsbezirl Kasschi Regierungsbezirk Wiesbaden. '' j
Die Lebensmittel-Versorgung.
Die Regierung um Erhöhung der Mehlratio« A ersucht. — Die Fleischpreise.
Kameuem und Krassin bei Lloyd George.
tob. London. 11. Sept. Llotzd George empfing, dem „Daily Telegraph" zufolge, am Freitag Kamenew und Krassin. ES totrb vermutet, daß die Besprechungen sich um die Fragen der bolschewistischen Propaganda und der Wiederaufnahme be^ Handelsbeziehungen drehten «ick nicht um dir russisch-polnischen Probleme. Kame- netv reist heute mit genau formulierten Wünschen der englischen Regierung nach Moskau. Krassin und seine Mitarbeiter bleiben vorläufig iroch in London.
Das französisch-belgische MilitLrabkommen.
wb. Brüssel, 11. Sept. Havas berichtet: »Etoile Belge" berichtet, daß auf Grund des § 18 des BMerbundsvertwgs das französisch-belgische Miliiärabkommcn dem Völkerbund zur Genehmigung unterbreitet werden müsse, doch sei der Charakter des Abkommens derartig, daß es wohl gelingen werde zu beweisen, daß das Abkommen picht unter die im § 18 angeführten Abkommen |U rechnen fei,
■ Ei» Verschieben der Genfer Konferenz würde iPolen geschaffene Erregung beunruhigte deutschge- smmer noch besser sein als eine Konferenz, auf der, i sinnte Einwohner aus Eichenau, Rosdzin und nach „Anhören" der deutschen Vertreter, die sSchoppinitz fliehen aus ihren Wohnstätten. Die -Wiedergutmachungs"-Forderungen diktiert würde», so notwendig es auch ist, die Höhe der Leistungen Deutschlands baldigst zu können.
Meldungen über polnische Gewalttaten dauern fort. Die Stadt Pleß wurde heute von der französische« Besatzung verlassen. Hingegen wurden in Rybnik die Italiener von Franzosen abgelöst. Zm Kreise Rybnik wurde schon am letzten Sonntag in einer polnischen Versammlung angekürrdigt, Ober, schlefie« gehöre bereite heute zu Pole«.
Die Ablehnung einer neutrale« UntersnchiMgs, konuniffion.
wb. Berlin, 11. Sept. Auf die Rote der deutschen Regierung vom 4. September, in der unter Hinweis auf die von polnischer Seite be- gang«ren ©ewafttaten die Einsetzung einer neu-
Ueber die Einfuhr amerikanischer Milchkühe wirb tu einer halbamtlichen Darstellung des Wolff-Büro- erklärt, bafi es sich nicht entfernt um 100 ODO Stück, fon-i dern nur um 25uü handelt. Die ersten 500 bis 1000
Hindenburg über die Lage.
^O5egeuu6cr einem Vertreter einer amerikanischen Nachrichtenagentur hat Generalseldmarschall von Hindenburg i» einer Unterredung erklärt: „Es hat keinen Zweck, dou der Möglichkeit für Deutschland, einen n ci! en Krieg zu unternehme«, zu sprechen. Wir haben
5 tob. Berlin, 11. Sept. Wie verlautet, habe« die deutschen amtlichen Stellen über die Frage der Echtheit de§ in der „Breslauer Morgenzeitung" veröffentlichten, - - , . .
angeblichen Geheimbefehls des Generals Le r o n d Er-1 tourde unter allen Umstände« den Minister des fiuittgungen cinziehen lassen. Dabei habe« sich bisher I Neustem und den des Innern umfassen. Austerdem keinerlei Anzeichen dafür ergebe«, daß es sich um ein echtes I soll jede Partei, die in der Negierung vertreten ist, Dokument handelt. * . ..... I ebenfalls ein Mitglied in dieses Kabinett senden. Das
1920 nur 184 000 Mann. Die Zahlen sind inzwischen toeiter gesunken. Am 1. Oktober 1920 wird die Herabminderung der Heeres auf 150000 Mann durchgeführt sein.
"" ---♦
Rm Esche ßeseMMe.
tralen Untersnchungskommission vargeschlagen wurde, ist dem Präsidenten der deutschen Friedens- dclegation in Paris nachstehende (bereits kurz er- wähnte) Antwort der Botschafterkonferenz zuge- gangen:
Sie haben der Konferetrz am 4. Ssptbr. 1920 eine Note der deutschen Regierung übermittelt, in der die Einsetzung einer Kommission zur Untersuchung der Ereignisse in Oberschlesien vorgeschlagen wird. Die Kommission soll sich aus Angehörigen von Mächten zusammensetzen die nicht Signa- tarmachfo des Vertrages von Versailles sind. Ich beehre mich, Sie davon in Kenntnis zu setzen, daß [feie verbündeten Mächte einstimmig der Ansicht sind, daß die Bildung einer derartige,! Kommission sich n ich t rechtfertigen'läßt, und daß der Vorschlag ihrer Regierung infolgedessen nicht angenommen werden kann.
Die Sühne von Breslau. ' '
Paris, 11. Sept. Der französische Botschafter in Berlin hat, wie Havas meldet, einen Scheck über 100 000 Fr. als Entschadgrmg für die Breslauer Zwischenfälle erhalten.
Unwahre französische Behauptungen.
tob. Berlin, 11. Sept. Der „Petit Parisien" behauptet, daß die in Ostpreußen internierten bolschewistischen Truppen nicht genügend bewacht würben, sodaß sie Gelegenheit hätten, auf litauisches oder russisches Gebiet
Rotterdam, 11. Sept. Wie die „Morning Post" von der polnischen Front meldet, hat die neue russische Offensive begonnen. Bei Brest-Li- towfk sind die Polen in den letzten zwei Tagen um = 15 Werst zurückgegange«.
, Der polnische Heeresbericht vom 10. September besagt darüber: Zwischen Kamionka, Strumilowa ! nnb Vusk gelang es dem Feinde nach heftigen Kämpfe», den Bug zu forcieren und Busk vom Westen anzugreifen, indem er .gleichzeitig gegen r den Brnckerkovf von Osten aus vorging. Dank der r heldenmütigen Verteidigung des 19. Jnfanterie- f regiments, das den Angriffen bis zur Ankunft von -ilfsirpppen standhielt, wurde der Feind zum eiligen Rückzug gezwungen. • riw,,
MapHurg Montag, 13. Septbr. (Scheib i«z.)
vorbereitete!!. Deutschland ist in bezug auf fei« Luft-1 gebracht, da diese Unterbringung eine größere Gewähr fo.hrtwesen, seine totaerc Artillerie und seine Rüstungen dafür gibt, daß die Einschleppung de« Texasfieber» nicht durch einen Ozean von seinen Feinden getrennt: I verhütet wird. Die Einfuhr in diesem besonderen Fall 'm Gegenteil sind diese bereits geschlossen auf deutschen; I bedeutet kein Aufgeben deS Grundsatzes, daß amerikani- Veoen ausmarschiert, und es tvurden Monate nötig IschcS Lebendvieh zur Einfuhr nicht zugelassen toirb. Die feiu, einen neuen Krieg vorznbereiten. Glauben Sie, I iveitere Aktion der American Dairh Caltle Co. wird sich da>i die Franzosen während dieser Zett mit den Händen I aus die Beschaffung von Kraft futter richten.
in feer Tasche zufeheu würden? Trotz alledem braucht! ------------
Unruhen in Petersburg.
wb. Paris, 11. Sept. „Information" veröffentlicht eine Depesche aus Kopenhagen, daß nach Meldungen finnländischer Blätter schwere Unruhen in Petersburg ausgebrochen sind. Die Kommissare wären ermordet, 6 von ihnen ertränkt worden.
MMm ter EM Mm.
Weshalb Frankreich gegen die Konferenz ist.
»8. London, 12. Sept. Reuter erfährt aus gut «nterrichteten Kreisen, daß die Verschiebung >68 Genfer Schadensersatzkonferenz bis nächsten Stonat als fast unvermeidlich angesehen wird, da Jte Mit der Brüsseler Konferenz zusammenfällt, voran mehrere der Delegierten ebenfalls teil- nehm s« .
Rotterdam, 11. Sept. Der „N. R. E." meldot aus Brüssel, daß die Konferenz in Genf, di« Ende September zur Verhandlung über feie- Tntfchadigungsfrage zusammentreten sollte, wahr- lcheislich nicht stattfinden wird. Jedenfalls wird ßrmrkreich nicht daran teilnehmen. Möglich ist ts, daß auch die Brüsseler Finanzkonferenz aufge- hob«r werden muß. Frankreich ist der Ansicht, die Seit sei noch nicht gekommen, in feer die Verbünfee- ^ten mit Deutschland verhandeln könnten. I
itae
u kauf, iahte*
6047
nicht einmal g e u u 8 Truppe«, um die Drbmtita in» Laube aufrcchtzuerhaltcu.KEs schont tatsächlich so, als ob die Verbündeten n t ch Mo ünschen, daß wir bie Ordnung aufrechtccbalten können. Denke« Sie da- rau, welche Arbeit es Amerika gekostet hat, eint Armee von einer Million Mann auf die Beine zu stellen. Sie batten überdies Schutz durch den Ozean, 'während Sie Ihre Artillerie, Ihre Munition und Ihr Luftfahrmaterfol
vf - " WS*.
wb. Paris, 11. Sept. Havas berichtet, daß Me russische Handelsdelegation in London ein Telegramm des Inhalts erhalten habe, daß die russisch-ukrainische Friedensdelegation am Freitzag «sch Riga abgefahren ist.
Warschau, 13. Sept. In der am 11. d. M. siattgefundenen Sitzung des Lanfeesverteidigungs- dus^chnffes wurden die polnisch«» Friedeusbe- otngungen einer letzten Prüfung unterzogen und endgültig formuliert. Die polnische Delegation derlW Warschau am 14. b. M. zusammen mit dem Außenminister Sapieha, der aber zunächst nur ßinkgp Tage in Riga bleiben wird.
Rene Erfolge General Wrangels.
zurückzukehren. Deutscherseits werde auch zugelassen, daß sie ihre Wasscn an die deutsche Bevölkerung verkaufen., . Q, , nr ,,
Die deutsche Darstellung, daß die in Ostpreußen ver. I genommen wurde ein Antrag, feie Ausmahlung fügbaren Truppen zur Ueberwachung der internirrten 1 “cs Brotgetreides auf 85 Prozent herabzu» Russen nicht aiisreichten, treffe nicht zu, fea die Deutschen matzen und höchstens 10 Prozent Streckmittel zu in Ostpreußen nicht IS 000Mann hätten, wie sie behaup- verwe/lden. Ferner wurde eine Entschließung an«* teten, sondern tatsächlich mehr als 40000. Auch mit genommen, worin feie Legierung ersucht wird, ab der Bermindenrng der Reichswehr gehe eS nicht so, wie 15. September feie tägliche ÄRehlratton es solle: denn während nach dem Abkommen von Spaa auf 260 Gramm zu erhöhen. Außerfe"m wurde die Reichswehr zum 1. Oktober auf 150 000 Mann herab- beschlossen deReaiervna zuersuchenda. Aus. aesetzt sein solle, betrage sie im Augenblick noch 200000 I •
Mann. Es sei ,u bezweifeln, daß eine Herabsetzung auf L° S» verbilligen, daß feie bisherigen
150 000 Mann big zum Monatsende noch durchgesübrt P?eRre?Je berbehalten werden tonnen. Der Aus« werden könne. schuß beschloß ferner, feen amerikanischen Spenfectrt’
Demgegenüber ist festzustellen, daß deutscherseits alle bas Angebot feer amerikanischen Milchkühe' Maßnahmen getroffen wurden, die für die Ueberwachung baneoa re Anerkennung auszusprechen. Heber die und den schleimigen Abtransport der über getretenen Rus-! Aushebung der Fleischwirtschaft teilte feer deutsch- sen erforderlich sind. Ueber d-e den Russe« abgenommenen r nationale Abgeordnete Schiele mit, daß ein' Waffen werden sorgfältige Nachiveifungen geführt. Im i Übereinkommen zwischen den drei größten Verbän-i übrigen hat die interalliierte Kontrollkommission die Mög- feen feer Landwirte und Fleischer abgeschlossen war«! l-ch.nt, sich l-derzeit von dem Verbleib der Waffen Kennt- den sei, wonach feer Preis für Rindfleisch mit 10.50* ni» zu verschaffen. Unwahr fnib die Kebaupiungeu Warf ciir er*. „,;4. 19
des französischen Malles über die deutsche Truppen- S 6U
stärke. Nach den vorliegende« dienstlichen Meldungen bc-1 ^suudauch nftfi) ^.'ishebung feer Zwangswlrtzchaft trug der Gesamtbestaud der Reichslvehr am 1. August I stkirantiert weroe« soll.
wd. London, 11. Sept. Die „Times" nrelvet aus wonstmuirropel, daß laut Berichten aus SeSaftopol, die Truw« des Generals Wränget, die aus Kuban zurück- »»vgen worden sind, 200 000 Mann stark nach der Küste MrückgeLchrt sind . Die roten Truppen, die den Tnjestr «nschritten, sind vollkommen geschlagen und habeni•*<»*-» y nach den Brückenwpf von Kamschanh besetzt, der j in Paris beginnen.
aen Truppen des Generals Wränget umzingelt ist.
, , 1 Slück sollen nebst dem ezsorderüchen Kraftfutter für
Die Zahl der üüergetretencn Russen beläuft sich auF I bicr Monate Anfang Oktober von Port Galveston ver- 53 000, die der Polen auf 10000. Die Russen werden schisst tpechen. Weiler heißt es: Wer sich klar macht,' !» rrb« Lagern Jnnerdeui,chlaudS untergebracht, wäh- «welche Schwien'akeiten^es zu überwinden gift, große reno sich die Polen' bereits vollMÜS im Lager Minden Me-men Milchkühe aus den verschiedenste« Teilen der befinden. . > j Vereiuigkcn Lianten zusammenzubringell und sie über
den Ozcan nach Bremen ober Hamburg zu verschiffen, muß mit sämtlichen maßgebenden deutschen Stellen und der American Dairh Catlle Co. selbst darin einig sein, daß trotz unseres gelichteten Viehbestandes und der harten AbllkferungSfordernng des FnedcuSvertrageS zur Hebung der deutschen Milchwirtschaft in erster Linie Kraft«' futter in Frage kommt. Es ist leichter «nd billiger
Der «»zetgenpiet, beträgt ffir bie Sges». Zeile 75 Bfg. unb !••/„ «ufiebUg, amtliche!
und cuiroärtifle 1.— Mk., Xekl-mezeile 1.00 Mk. Jeder Rabatt gilt al» Varrabatt. I 55 AIITU Sei Bushmft durch die Gesch«ft»stelle uud Sermltflung der I»geböte K> Psg. See» I * dergebkhr. — Sei Beträgen »ater 20 Mk. miifien eit dar Sirte für bi* Rechnet» I 181Ä
berechnen. — Postlcheckkenta: Jlt. 5015 Ämt Frankfurt a. Mai». | 1
Die .Oderhessssche Zeitung" erscheint sechsmal wöchentlich. — Bezugspreis monatlich »<)<Q 4 Mk., durch bie Pikt 4.20 Mk. — Für eiufaUenbe Nummern infolge Streiks oder • 413 elementarer Ereignisse kein Ersatz. — Berta- von Dr. E. Hitzeroth. — Druck der Univ.-Auchdruckerei een Seh. Aug. Koch Markt 21/23. — Fernsprecher 56.
Amtliches DerkÜndigungsblatt des Kreises Marburg.
Tageszeitung für (das früher kurhessische) Oberhessen x
ivürdr sich der Bolschewisnms sicher auch auf Frankreich ausdchuen." Hindenburg lehnte cs ab, Erklärungen über Dentfchlands innere Polilik abzugeben.
• ------*------ • - '
Ern „engeres Kabinett."
Berlin, 12. Sept. Laut „Voss, ßtfl.” besteht ast maßgebender Stelle die Absicht, innerhalb feer Reichsregierung ein eiigercs, aus drei bis vier Mni- ster« bestehendes, Kabinett zu bilden, das unter dem
Deutschland ein Heer. Bald totrb Rußland! Ludwiasbafen 11 K->«t
vor unseren Toren im Osten sei«. Es komn-t mir ! A1’ “jf*
nicht ;u. über die Absichten Moskaus B-rmntuugc« zu ? ? -T VezirkSbauernkammer in Ludwig-« feeeu. ich glaube aber, daß dies ebenso Angeleaeubcit /«schloß den.Erzeugern'h/es Backes zu ernpsrh- Fronkrcichs ivic Deutschlands ist, für alle Möglichkeiten !c!t: 11 Freiwillige und unentgeltliche Abgabe von Kar- gerüstet z-r s.-in. Es ist möglich, daß di- Soloictregierung Toffeln au die Sladtvcnvaltung zwecks Verteilung an ansiicktsg in ihren Ncillralitätsvcrsicherungeit ist, aber die ärmere Bevölkerung. 2. Zur raschen Erfassung kvcnn sie es erreicht, in Deutschland dieselbe RegierungS- | des für di« Bolksernähntng dringend benötigten Ge« form durchzusehen, die gegenwärtig in Rußland besteht, " " "
• * I Gesamtkabinett soll nach wie vor Hauptrichtung «nd
| Die denrsch-polnschen Verhandlungen. I Ziel der inneren und äußeren Politik sestlegen. Jnner- wb. B e r l i n, 11. Sept. Nach einer Mittei, 15alb. dieser Grenzen soll dann der engste Rat die ' kung fees Eeneralsekrerariats feer Friedenskonfe-1 ^ltscheiduug über Tagesfragen treffen, renz ist Polen bereit, feie Verhanfelnngen über feen | Korridor am 16. 9. zu beginnen. Da aber feer Errrchtuug einer japanische« französische Vorsitzende feer Kommission durch an» I Warschau,
feere dienftl'.che Derpstichungen während des lau^
ri Nach anderen Berichten hat Frankreich seit feem .. ....
Umschwung auf dem polnisch-russischen Kriegs- «tssegebenen Goldmünzen (die nur 10 Prozent reinen schlNkplatze feen Beschluß gefaßt, feine^eigenen °«te.') da- Biltmis de- Zaren Nikolaus U.
Wege in der äußeren Politik zu gehen, wenn sich Maßtmhme be^etf bett
bte Verbündeten nicht dem franMschen S and- ..^^ ^lbc einzuflößen.
ou-lkr anschlreßen wollen. Frankreich siehe auf feem I ____.____
Kaudpunkt, daß diese neue Zusammenkuiift mit I *
beit Soutschsn in der Form einer Konferenz ver- cklsg Qa** tu «st
mieden werden müsse, weil man die Argumente I «lk II! Ltl>ktsW«kst^ii« der Deutschen mitunter schwer widerlegen könne, I Anzeichen eines neue« Aufstandes.
«rife man von der geplanten Konferenz wisse, daß roh. Breslau, 11. Sept. Hier liegen Nach- ,di« Deutschen sorgfältig ausgearbeitetes Beweis-1 rtifften vor, aus denen auf ein bevorstehendes «tahiiöf über die wirtschaftliche Lage Deutsch- iWiederausflackern fees Polenaufstanfees geschlossen kairfe- vorlegen werden, demgegenüber sich Frank- Schoppinitz wird als Mittelpunkt einer er- , reim nicht auf eine Auseinandersetzung einlassen I ,teufett Bewegung angesehen. '
|a«n in diesem Orte ließen keinen Zweifel über die
' *' ■ i polnischen Absichten. Zahlreiche durch die von de«
K
s
’/