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Derby dauern noch an. Man glaubt noch nicht an einen baldigen Abschluß.

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London, 17. Aug. Lloyd George wird auf seiner morgen beginnende» Erholungsreise nach Luzern von seinem Sohn, seiner Tochter und Lord Riddel begleitet seiir. Die Dauer seiner Abwesenheit von London ist Wege» der Unsicherheit der Lage ungewiß. Der König und die Königin sind heute in Baimoral einge- tröffe». . > -

^>ci derselben zu je einem Monat Gefängnis und 806 Franken Geldstrafe, den dritten zu zwei Monaten <$e» iängnis und 300 Franken Geldstrafe. Den Verurteilte» wurde zur Last gelegt, eine berittene Patrouille an bei Verlesung der Proklamation über den Belagermigszustavhj verhindert zu haben.

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Erzbischof Mannir plötzlich verschwunden.

London. 17. Aug. Den Blättern zufolge ist bet nach England gebrachte irenfreundliche Erzbischof Man- nix g-arnmen mit seinem Sekretär plötzlich verschwur den. Ihr Aufenthaltsort ist unbekannt.

3. kommunistisches tschechisches Regiment.

Dien, 17. Aug. DasNeue Wiener Journal' meldet aus Prag, daß da» Legionär-Regiment gestern durch Brünn marschierte unter Vorantragung einer Fahne, dir folgende Aufschrift hatte:8. kommunistische, tschechisches Regiment." Die Soldaten forderten, datz die Militärkapelle statt der Nationalhymne die Arbel- ter-Marseillaise spiele. (In Böhmen treibt bekanntlich, jedes Regiment eigne Politik.)

Untersuchung in Bulgarien.

Paris, 17. Aug. Nach einer ..Tempo"-Meldung aus Sofia ist von Seiten des Ministeriums eine Unter­suchung darüber eingeleitet worden, welche Gründe da» Kabinett Malinow seiner Zeit verhindert haben, einen Sonderfrieden abzuschlietzen.

Deutschland und der Krieg im Osten

wb. Berlin, 17. Aug. Wie derLokalanzeiger" meidet, trat vormittags im Auswärtigen Amt unter dem Vorsitz deS ZcuttumSabgeorditeteu Dr. Fleischer der -Ostausschuß des Reichstags mit Regierungsverlrc» ttcu zur Be'p'.echung über di- Lage in Pclen zusammen. Pan der 'Regierung nahmen an der Besprechung u. a. Staatssekretär von Hantel und von Maltzahn teil. Tic militärisch- und politische Lage im Osten wurde sehr eingehend erörtert. Sämtliche Fraktionen »er- traten die Ansicht, daß unter allen Umstä'chen deutscher­seits an der bisherigen Neutralitätspolitik nachdrllck» I lich sestgchalteu iverdeu müsse.

wb. Berlin, 17. Aug. Fu einem Aufruf des polnischen Verteidigungsrates:An die Völker brr Welt", Funkspruch aus Warschau vom 10. August, verdächtigt die polnische Regierung Deutschland des Bruches de- Neutralität. In dein Ausruf heißt cd: 9'ötn das Gewissen der Welt angesichts DeS Ver­brechens schweigen, das au den Weichselufern die r-he- I maligen Generale Nikolaus II. unter Leitung der Itterale WilhelmsIL barte teilen?"

I Dazu wird von zuständiger Stelle erklärt: Es I ist unwahr, daß deutsche höhere Offiziere in der rusii» I scheu Armee dienen oder daß deutsch« Generale an Idee Leitung der russischen Operationen gegen Palen | irgendwie beteiligt find. Auch die russische Regierung ! erklärt in einem Funkspruch vom 13. Juli:In allen I linieren Armeen gibt eL nicht einen einzigen deutschen I Offizier!" Ter polnischen Regierung ist dies zwersclle-s I bekannt. Es ist klar, daß sie mit bewußt unwahrer I Behauptung nut gegen Deutschland und die Deutschen Hetzen will.

wb. K o n st a n t i n o p e l, 17. Aug. Auf der Krim nehmen die schweren Kämpfe ihren Fortgang. Die Bolschewisten erhalten Verstärkungen von der polnischen Front und greifen energisch an, wobei sie massenhaft von eingesetzten Bombenfluareugen unterstützt werden. Gciueral Wrangels Streitkräfte» die ebenfalls Ver- iärkungen erhalten, haben den Don überschritten, Kon- lantinowSkaia besetzt und di« Eisenbahnlinie Zanzyn- Jekaterinsdar überschritten. Tie Donkosaken sind in» olaedessen in Gefahr, abgeschnitten zu werden.

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Aus dem besetzten Gebiet.

wb. S aa r b r ü ck e n, 17. Aug. In der vergangenen Na'cht wurde der als Schreiber beim Landgericht beschäf­tiget 50 Jahre alle Julius Veikert aus der Straße er­schossen. lieber die Täter ist noch nichts bekannt.

wb. Saarbrücken, 17. Aug. Dar französische Militärgericht verurteilte gestern n. a. auch die anläßlich des Streiks festgenonimrn.'u Polizeiwachtmeister und zwar

wb. London, IT Aug. Aus Teheran wird von

Ar Kntente eni RchM.

Rotterdam, 17. Aug. Kamenew hat

Kleine Nachrichten.

Brüssel, 18. Aug. Die internationale Finanz« konferenz in Brüssel ist offiziell auf den 24. 8. festgesetzt worden.

Amsterdam, 17. Aüg. hier wurde heute der Internationale Landarbeiterkongretz eröffnet, der dl« Gründung eines internationalen Landarbeiterbunde» bezweckt.

Paris, 17. Aug. Wie derJnlranfigeant" meldet, soll Prästdent Deschanel im Laufe einer Unterredung, die er kürzlich hatte, erklärt haben, et kehre End« August nach dem Elisee zurück und werde am 1. Sept, seine Funktionen als Präsident In vollem Umfange wie« der aufnehmen.

Paris, 17. Aug. Nach einerTemps"-Meldung aus Smyrna sind die öffentlichen Dienste nunmehr den griechischen Behörden nach Unterzeichnung eines Proto« kolls ohne Zwischenfälle übergeben worden. Die musel­manischen religiösen Richter seien im-ihren Aemtern be­lasten worden. Um Rücksicht auf die Empfindlichkeit der otiomanWen Staatesangehörigen zu nehmen, wurdez alle Manifestationen untersagt.

Paris, 17. Aug. Havas berichtet aus Rom, datz der Unabhängigkeitserklürung von Fiume eine Volksab«. stimmung vorausgehen solle.

Kristiania, 17. Aug. Am 18. und 19. August findet hier eine parlamentarische Versammlung der not» dischen Länder statt, an der die Ministerpräsidenten und Autzenminister Norwegens und Schwedens und hervor«, ragende Staatsmänner Dänemark» teilnehmen. Di« Konferenz wird sich mit folgenden Fragen beschäftigen: Aenderungrn und Zusätze zum Völkerbundsvertrag; Ab­rüstung, besonders hinsichtlich der künftigen Militärve^ hällnisse der nordischen Länder; Maßnahmen zur Set kömpsung der Arbeiislosigkeit. .

So« Völkerbund.

Genf, 17. Aug. Der Staatsrat wurde offiziell bt» nachrichtigt, datz der Völkerbund gemäß dem Wunsch« des Präsidenten Wilson beschloßen hat, die erste Bolb Versammlung des Völkerbundes am 15. November in Genf zu eröffnen. Diese Konferenz wird mehrere Woche»

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M«b«rg Mittwoch, 18. August (emthig.)

Die Arbeiter-Nebenregierung in England.

Die Einsetzung einesBkiionsrals" durch die Ge­werkschaften und di« verschiedenen Flügel der Arbeiter- vartei, hat in der englischen Politik eine Revolution bervorgerufen. Der Akt'onsrat sei seiner Bestimmung gemäß revolutionär. Fremdländische Draht» lieber stünden hinter dieser Bewegung. Tie grund- käkliche Wichtigkeit der Frage wird auch in den poli- ttsch so hoch entwickelten Säubern sofort erkannt. Lloyd GSorqe hat sich sofort dazu geäußert, wie ans folgender Meldung hervorgeht.

wb. London, 17. Aug. Einer ausführlichen ReuterWeldung zufolge sagte Lloyd George in seiner Rede tm Unlcrhause über die von der Acbeiterkonferenz vom Freitag unternommene Aktion, es sei ein gefähr- iiches Unternehmen, zu erklären, daß ein Sowjet auf bi.* britische Verfassung aufgepfropft werden müsse und daß die Versüssung einen Aktionsausschuß einschließen solle, der doch nur einen Teil der Volksgemeinschaft i verträte. Das sei eine der fnrchibarsten Heraus- fordermigen, die jemals an die Demokratie gerichtet worden seien. Jede Regierung müsse ohne Zögern I 'u tzandfchnh aufnehmen. Niemals sei eine außer­halb der Verfassung stehende Maßuahnie weniger be­rechtigt gewesen. Die Arbeiterpartei habe die Politik der Regierung genau gekannt. Lloyd George erklärte uutt Schluß, ein in der Verfassung nichtz vorgesehenes Vergehen sei unter affctt Umständen verkehrt utib gescchrlich; iwitit es sich aber noch nicht einmal um I eine Frage handle, bei der das Land in Gefahr schwebe, I fei f» ein gar nicht zu rechtfertigendes Vorgehen; es »verfolg« lediglich den Zweck, int Laude den Eindruck I Mt ettvecken, daß es ohne diese Drohung Krieg gegeben I haben würbe. Lloyd George berührte* die englisch- I französisch« Frage nicht, sondern befaßte sich nur mit I der durch die Arbeilerkonfeernz geschasencn Lage.

I Rotterdam, 17. Aug. Ramsay Macdonald I sagte in einer Rede itt Glasgow, der Aktionsausschuß I habe beschlossen, sich auch mit dec irischen Frage zu I befassen. Eine besondere Kommission soll sich direkt I mit dem irischen Volke in Verbindung setzen und I als Ergebnis des Gedankenauslausches einen Vergleichs- j Vorschlag machen.

| Lo n b o n, 17. Aug. (Reuter.) In Ramsgate tour« ! dein, um Mitternacht dic zum Schutze der deutschen I SMffe ausgcbotenen Polizisten vo» der Menge mit I Stein en und Flaschen beworfen. Mehrere Polizisten I wurden verwundet. Die Polizei zerstreute die Meng«.

George einen Brief geschrieben, in dem er ihn -um I Informationen betreffend Englands Haltung gegenüber I Wrangel ersucht. Infolge der von Frankreich ausge-1 fprochenen Anerkennung Wrangels, sagt Kamenew u. I tt, daß die Frage Wrangels in enger Verbindung mit I her des allgemeinen Friedens stehe. Er ersucht daher I England, das früher Schritte zu Gunsten Wrangels i'.rtan habe, um. Mitteilung, ob es bereit sei, neue 1 Schritte zu unternehmen, die die Wiederansuahme ireundschastiichcr Beziehungen mit Rußland erleichtern 1 könnten.

London, 17. Aug.Daily Expreß" erfährt, dich in London wichtige nicht offizielle Besprechungen zwischen hochgestellten englischen und amerikanischen Amtspersonen über verschiedene schwebende Fragen stattgefunden haben. Die Amerikaner hätten versichert, daß Amerika nicht bei Seite zu stehen wünsche und die Erwartung anszefprocheu, daß die Alliierten die Vorbehalte des Senats bezüglich des Versailler Ver­trags an nehmen würden.

Moskau, 17. Aug. Durch Funkspruch. Der Volkskommissar für auswärtige Angelegenheiten Tschit»J scher!n erhielt eineu Fnnkspruch, in dem die rumänisches Regierung milteilt, daß die englische Regierung den Vorschlag mache, die Bedingungen des Friedens zwi­schen Rußland und den Randstaaten in London zu beraten und die rumänische Regierung eingeladeu, sich an diesen Verhandlungen zu beteiligen. Die rumänische Regierung habe sich damit einverstanden erklärt. Sie habe aber bis jetzt noch keine bestimmte Mitteilung darüber erhalten, oll solche Unterhandlungen begonnen haben.

wb. Paris, (Havas.) Die Sommersitzung der Gcneralräie wurde gestern eröffnet- Die Haltung Mil- lerands in der polnisch-russischen Auoe'egeuh i: wurde in der Debatte gebilligt. Poincarü forderte die voll­ständige Ausführung des Vertrages von Versailles und betonte, daß hei den demnächstigen internationalen ZufamineilMuften die Vertreter Frankreichs nichts mehr von den Rechten Frankreichs Nachlassen könnten, ohne das Vertraue!? des Volkes zu verlieren.

Haag, 17. Aug. Nach einer Meldung aus Chicago hat die American Föderation, of Labour rate Resolution zu Gunsten eines Generalstreiks angenom­men, der proklamiert werden soll, falls die Bereinig­ten Staaten den Pose» militärische Hilfe leisten sollten.

LüMchasUW BalttWtoO«. |

mb. Paris, 17. Aug. Die Movgenbliitter > veröffentlichen folgende amtliche Mitteilung: Ter englische Botschafter Lord Derby besuchte gester» abend den Eeneralsekretär d«s Ministeriums für auswärtige Angeleg«theitenPal6ologue. Die Un­terredung galt den Angelegenheiten Polens und der Lage, worin sich General Wrangel befindet. Lord Derby und Pal<»ologue prüften verschieden« Kombinationen, die den beiden Regierungen eine gemeinsame Akiionsbasis für ihr« Politik im Oste« Europa geben könnten.

wb. Paris, 17. Aug. Nach demPetit Pa- tificu" besteht die Formel, die bei der gestrigen Unterhaltung zwischen Pal^ogue and Lord Derby erörtert wurde, darin, die französische Re­gierung sei der Ansicht, die Frage Wrangel sei mit der polnischen Frage verknüpft. Ihr Standpunkt sei, vag die militärisch« Hilfe, die man Wrangel bringe, der polnischen Front Erleichterung schassen könne. Die französische Regierung vertrete also den Standpunkt, datz die beiden Fragen nicht ge­trennt b^indelt werden könnten und datz nur auf dieser Basis die Verhandlungen im Hinblick auf eine gemeinsame Aktion fortgesetzt werden könnten.

wb. Palis, 17. Aug. Havas meldet: Die 'Besprechungen zwischen PalSolsgue und Lord

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Eine Nebe Dr. Kochs.

Zum Studium der schwieligen Berhältnffke in der Pfalz war vorgestern Minister Dr. Koch In Ludwigs­hafen. Bei dieser Gelegenheit hielt der Minister eine Rede. In der er ausführte: Hauptsächlich sei dafür kN sorgen, daß wieder so gut und so viel produziert werd« wie vor dem Kriege. Wenn eine andere Wirtschafts­form mehr leist« al- die jetzige, werbe man dazu über­gehen. Zur Zelt gehe es allen schlechter alS vor dem Kriege. Unser ganzes Wirtschaftsleben leide unter den Folgen des Krieges und den Bestimmungen deS Frtedcns- vtrirngeS von Versailles. Darum bedürfe eS der Zusam­menarbeit aller, um Tentschland wieder aus die Höge in bringen. Unter den vorgebrachten Wünschen stehe btt Ernährunasfrage obenan. Den Bauern tonnten wir nicht vorschceiben, war sie anbauen sollen, daS muß ihnen ihr Boden vorschrcibeu. Die Zwangswirtschaft wird nicht mehr aufrecht erhalten werden. Für Getreide und Milch müssen wir sie aber noch beibehallrn. Zur Einfuhr , von Lebensmitteln wird der freie Hand» iu Zukunft mehr herangezogen werden, a!S eS bisher der Fall gewesen ist. Die Heranziehung und Mitwirkung bet Arbeiter in bet Ernährungsfrage ist schon während des ganzen Krieges erfolgt. Sehr wichtig fd bk St tu e t- fragt, und cs ginge nicht an, daß bit Arb ei­ter keine Steuer bezahlten. Die Vermögen werden bis 60 und 70 Prozent herange-ogen und Kritzs- vermögdn sogar bis zu 95 Prozent. In einem Deuych« land, bas so vielt Lasten zu tragen habe, gebe eS nur eine Möglichkeit, nämlich so viel Steuern zu zahlen all. nur möglich, um einen Staatsbanterott »n verhindern. Ein Staatsbankerott würbe die BersicherungSkasse«, bw Sparkafscn und dje ganze Wirrfchaft zeritümmcrn. Dtt Ansfuhrorganii'ationen seien überflüssig geworden wt» ob bk Ausfuhrabgaben noch erhoben werben soll«, büb«

jutf dem polnischen Korridor vor. Die Stadt Gtaudcuz fist bedroht. In den früher deutschen, jetzt durch den Friedtnsverrrag Polen zugesprochenen Gebieten hallen die Lolfäfciviftei! mit Belästigungen die Bevölkerung puück und verzichten ans ihre sonstige Propaganda.

, Kopenhagen, 17. Aug. Einern WarschauerTelc- ßrcmm zufolge meldet der polnijchc Heresbtricht: Im Bugfal Isaben die Polen «bedeutende Fortschritte^ ge- kacTit und dem Feinde ernste Verluste zugefügt. Ebenso letvn sie wichtige Stellungen erobert. Tie Bolschewisten, iie ben Bag zwischen Hnibieszow und Wlodawa über» Hülle:! liatten, wurden ans das rechte Flnßuf-r znrück- .tzeworwu. Ter polnische linke Flügel hat einen erfolg- »icke» Angriff in Richtung auf Mlawri utticniammeH.

des Unterlaufes des Bug Wurde» feindliche An» «riffe mit fchtveren Verlusten sirr den Feind abgeschlagen. f- wb. Frankfurt i.Pr., 17. Aug. Lagebericht. Die Weichsel wurde nördlich von Wlockawek von d:c kifcheivisirfchen StataHcrie crreiihk. Ein siarlcr poi- htzcher Gegenstoß aus der Linie Plonik-Modlru gc- 1 Wnut iu Richtung ans Diechanow erheblich an Boden, jllm Ticchanow wirs lebhaft gebämpst, wodurch die lktrieidigung von Warschau im nördlichen Aoschniti stark enuafiti wiro. Oestlich von Warschau^ werde:: hefirge Kampfe aus der Linie Rodzynizc-Okumicrr jert tzrsetzt. Tie bolschewistischen Versuche, die Weichsel Nördlich von Iwangorod zu forciere», wurde» ver- hindert. Südöstlich von Warschau in der Gegend

Pen ztvischen Menodjil Und KaSwin mit den Roten Xritppew Fühlung bekommen haben. Bei Esinillabad, bo sich die Roten Truppen in einer Höhe von 1900 ^etcr it-K dem Meere sehr stark verschanzt hatten, bittben sie in einem sechsstündigem Kampfe geschlagen «nd muWsn die Stellung räumen. Der Kamps dauert M an,

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des Wiep.rz beganiicn heute die Gegeuopecai'.onen dcr Polen.

Paris, 18. Ang. (Havas.) Ein Moskauer Funk- ipriich vom 15. 8. abends teilt mit: Unsere Truppen haben den Feind mit dem Bajonett zurückgeworseu »nd Mehrere neue Punkte besetzt. Dabei wurden Kanonen^ Und Maschinengewehre erbeutet und Gefangene gemacht. In Ostgalizicn hal>en unsere Truppen nach heftigen däinpsrn am 14. 8. Scbrask besetzt.

Wb. Berlin, 17. Aug Nach vorliegendeii Nach- Ächt»: nehmen dic Grcnzüberschrittc der flüchtenden Pvluischcu Bevölkerung immer größeren Umfang an. ?ach Posen und Thorn sind von polnischen Flächt- Rügen überflutet.

WS. A a f h rügt o u, 17. Aug. Tcr Pauzcrlreuzer PiriSbnrg^ und dir Zerstörer, die sich gegenwärtig in (jtzerSoiirg aushallcn, erhielten een Befehl, sich scsort nach den baltischen Gewässern zu begeben, um dort die ameritanifthrn Interessen zn schützen. Eine feiitne Meldung besagt, daß die beiden Schiffe sich hadi Danzig begeben, wo sich zahlreiche aus allen Poieus geslüchlelc Amerikaner befinden.

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Jtie JHeldnng vom Fall Warschaus tuurbe bereits gestern Mt uns mit einem Fragezeichen verleben. Henle lügen Utt auch Meldungen vor, aus denen hervorgehl, daß i, Ges e n t ei l b i e P o!en V o r 1 eile errn n g e n »sbem Man sieht wieder einmal, mit welcher Bor» Lt man heule die einander widersprechenden Nach» Mten anftiehmen muß. Suchte man früher nur init «Überredung und Anssiihrungen auf die Menschen zu toir- so macht man, oder versucht es, das durch ge- Hrbfe ober gar - gefälschte Meldungen. An dem end- Mrgen Schicksal Warschaus dürften freilich auch vor» «ülge Weldungeu nichts andern. Es dürste nur eine Frage fr Zeik sein, wenn bk auch im Rücken bedrohte Stadt fr Bolfchcwiftcn in die Hände fällt.

Warschau nicht gefallen!

; London, 17. Aug. Amtliche Kreise in London Ü&g: eine Bestätigung der Meldung vom Fall W-arschaus Mt erhalten. Im Gegenteil besagen die letzten Tcle- iramme der inierolliierten Mission in Posen vom 16. d.MlS., baß die erste polnische Widerstandslinie wicder- frgestellt ist, und daß eine polnische Gegenoffensive int -EjKsstcrr begonnen hat. Die Boffchcrvisten an der ©üb» lUfrsnt sollen sich tu aller Eile lurückziehen.

wb. Bern, 17. Aug. Nach Erkundigungen der kchweizer. Deprschsn-Agentur stimmen die bei der politischen Eesandtschaft in Born eingetrossenen Nachrichten nicht mit derTimes" überein, datz dic Koten Truppen am 15. August Warschau besitzt hatten. Die polnische Gesandtschast in Bern er­hielt cm 16. abends von dem Ministerium des Aetchern ein am gleichen Ta.ge nachmittags 3 Uhr tn Warschau aufgegebenes Telegramm über die Lage. In biefeut Telegramm wird gemeldet, datz ein Teil bet Regierungsbsamtcn nach Posen ge­schickt worden sei, datz sich aber das Kesamttnini- iftcttiua noch in Warschau aufhalte.

k wb. W a rschau, 17. Aug. (Havas.) Der Kamps Ihn Warschau geht auf dar ganzen Front hartnäckig Veiirc. Die Roten Truppen rücken in Eilmärschen

Amlliches Derkündigungsblaü des Kreises Marburg.

Tageszeitung für (bas früher kurhessifche) Oberhessen

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