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Die Schlacht um Warschau

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Ungarn und Polen.

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Verhandlungen in Minsk.

Paris. 16. Aug. Trotzki ist in Minsk ein- getroffen, wo er die Verhandlungen mit den Polen leiten wird. Die Verhandlungen nehmen heute ihren Anfang. DerManchester Guardian" erfährt, daß die Aussichten auf ein Gelingen der Verhandlungen in Minsk nicht günstig seien; denn die Polen haben noch nicht die Ueberzeugung, daß sie geschlagen seien und hoffen durch eine Fort­setzung des Kampfes ihre Stellung verbessern zu können. Die polnische Friedensabordnung habe den Auftrag erhalten, die Forderung, daß Polen sich ganz oder teilweise entwaffnen soll, nicht anzunehmen.

London, 15. Aug. WieWookl Despatsch" aus Warschau meldet, hat die polnische Wasfenstillstands- unb Friedensdelegation gestern früh Warschau ver­lassen.

Di« Verhandlungen nach dem Rezept von Versailles.

Marburg

Montag, 16. August (erntixg.)

>rtee ölen )irs- nber von «en. mit risst trtcr pZ'g rzug kom- mit röln Uhr JHn.

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ütt nur wenig. Die polnischen Truppen bei klodan und Krämersdorf.

Sold an, 15. Aug. Der polnische Bürgec-

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juwelen stammen.

wb. Paris, 15. Aug. Nach einer H'avaSMel- dung auS Nemyork vom 14. 8. glaubt man in dor­tigen Rcgierungskreifen, daß c5 sich bei den Edel­steinen, die man in Newtzork in die Hände bekommen hat, imb deren Wert auf 50 000 Dollar geschätzt wird, um eine Unterstützung der bolschewistischen Propaganda handelt. '

England.

Wb. Rotterdam, 15. Aug. Englischen Blättern zufolge wurde gestern in Dublin durch eine Gruppe bewaffneter Männer die Post von einem Cüterzuge geraubt und auf einem Auto fortgeführt. Bei der geraubten Post befand sich auch die Privatkorrespondenz von Lord French.

wb. Rotterdam, 14. Aug. DerNieuw? Rotterd. Cour." meldet aus London: Gestern ver­hinderte in Ramsgate eine aufgeregte Menschen­menge, daß die deutscheIrene" mit Koks für Dänemark beladen wurde. Eine Anzahl ehe­maliger Soldaten hielt Ansprachen und verlangte, daß deutsch« Schiffe den Hafen sofort zu verlassen hätten. Di« örtlichen Behörden versprachen, sich mit der Regierung verständigen« .>>

wb. Paris, 14. Aug. Der Korrespondent des Teinps" in London glaubt zu wissen, daß die der polnischen Friedensdelegation zu übermittelnden Waffenstillstands- uni) Friedensvorschläge von denen, die Kanenew am 12. August Lloyd George mitteilte, stark abweichen. Seiner Kenntnis nach wird die Sowjetregierung Punkt für Punkt den hauptsächlich st en Klauseln des Versailler Vertrages folgen, um gegen­über Polen dasselbe Verhalten zutage treten zu lassen, wie es die Verbündeten Deutschland gegen­über eingeschlagen haben. Im Osten würden die Grenzen gegen Sowjetrußland bedeutend günstiger als die Lloyd George-Linie. Sie seien aber nicht gewillt, irgendwelche Garantien für die Aufrecht­erhaltung des polnischen Korridors zu geben. Der Korrespondent desManchester Guardian" meldet, daß die Sowjetregierung von Polen be- deutende Lieferungen an Lokomotiven und rollen­dem Eisenbahnmaterial verlangen werde.

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wb. Kopenhagen, 14. Aug. In einer von der ZeitungJsvestij" vecösfentlichien Verfügung der Sow- jeiregierung befiehlt diese die Veranstaltung emeS rück­sichtslosen Massenterrors gegen die G oßgrundbe iher und gegen alle Polen, die an den Kämpfen gegen Rußland teilgrnommen haben, ferner die Beschlag­nahme aller landwirtschaftlichen Produkt« und aller Wasim der polnischen Bevölkerung sowie die Ein­quartierung roter Truppen t# allen Dörfern und

wb. Allen st ein, 14. Aug. Soldau ist gestern von den Russen genommen worden. Die

tu. Basel, 14. Aug.Daily Heralü" zufolge besagt ein Moskauer Funkspruch, die bolschewistische Heeresleitung schätze die polnischen Verluste auf üöer 30000 Mann an Toten, Verwundeten und Gefangenen. Die rote Armee hat 400 Geschütze, 700 Maschinen­gewehre und sehr viel sonstiges KriegZmalcrial in den bisherigen Kämpfen erbeutet.

wb. Berlin, 15. Aug. Der deutsche Gesandte in Warschau, Graf Oberndorfs, ist gestern mit den Chefs der anderen fremden Missionen aus Warschau in Begleitung eines Vertreters des polnischen Mini- "teriums des Aeußern in Posen eingetroffen. Auch -er englisch« Gesandte, Lord d'Rbenwn, hat Warschau verlassen.

wb. Wien, 16. Aug. DasNeue Wiener Tage­blatt" meldet, daß es sich den gegenwärtigen Zusamme-nkünfien der Minister d-s Aeußern der Tschechoslowakei, Südslawiens, Rumäniens und Oeß-r- reichs darum handele, eine Union zwischen den vier Staaten zu bilden, die nach außen hin als eine ge­schlossene Phalanx austretcn solle, wenn die Rote Armee versuchen sollte, «ach Mitteleuropa vorzudringeu. und um Ungarn niederzuhalten, falls dieses versuchen sollte, bewaffnet Hilfe für Polen zu leisten oder die in dem Frikdmsvertrag dorgesehenen Grenzen zu feinen Gun- sten abzuändern. Oesterreich wäre in solchem Falle von der Waffenhilfe befreit, müßte aber Munitions­bestände liefern, sonst jedoch strenge Neutralität ix

ti- Paris, 16. Aug. DerMatin" berichtet aus s «arfchau: Die große Schlacht um Warschau hat i begonnen. Ter erste Tag ist wegen dem Versagen eines polnischen Regimentes nicht gut ausgefallen. giHe wichtige Position bei Radzimin hat auf- gegeben werden müssen. Im Laufe des Tages hat das Gleichgewicht wieder hsrgestellt werden kön­nen. Die Stadt ist mit großen Verlusten für die rote Armee wieder genommen worden, und die polnischen Truppen haben einen für die Gesamt- orrteidigung wichtigen Erfolg erzielt. Das Schick­sal der Schlacht wird in 4 Tagen entschieden sein.

wb. Berlin, 14. Aug. Der Chef der 4. bol­schewistischen Armee erklärte gestern einem an der russisch-polnischen Front befindlichen Bericht­erstatter derP. Z", daß Warschau von vier Helten erngeschlossen sei und die Einnahme der Stadt kurz' bevorstehe. Auf die Frage, ob man mit Polen Frieden schließen werde, erklärte der Armeeführer: Gewiß, doch hat sich am 30. Juli in V i a l y st o k eine polnische Sowjet- t r e g i e r u n g gebildet, und diese wird nach der Einnahme Warschaus dorthin übersiedeln. Wir werden mit ihr Frieden schließen auf Grund des Selbstbestinnnungsrechts der Völker. Später teilte ein Sowjetksmmissar dem Berichterstatter mit. daß in der Vorstadt Warschaus, Praga, be­reits gekämpft werde.

Warschau, IG. Aug. " Bei Soldau landete gestern ein polnisches Flugzeug mit zwei Offi­zieren. Sie wurden von den Russen gefangen ge­nommen und waren sehr überrascht, den Korridor pon den Russen schon besetzt zu finden. Sie kamen jtus Warschau und gaben an, daß die Stadt voll- | ständig umzingelt sei. Eine große Panik sei aus- I gebrochen. Die französischen Offiziere H haben dir Stadt fluchtartig verlassen. Auch f'bie Bevölkerung flieht und versperrt mit ihren -lKabseligkeitey die polnische Riickzugsstraße. Alle 18jährige, sogar 16jährige sind zur Bürgerwehr eingezogen. Mit dem Fall von Warschau / ist j c d e S t u n d e z >c r e ch n e n.

Wie«, 15. Aug. DieNeue Freie Presse" ver- öffentlich! eine Unterredung mit dem ungarischen Mini- sterpräfideuten Telekh. der erklärte, Ungarn bringe Polen traditionelle Sympathien entgegen. Von einer tatsäch­lichen Hilfeleistung an Polen sei iebod) niemals die Rtehe gewesen, denn Ungarn benötige den Frieden zu seiner eigenen Konsolidierung.

Warschau, 15. Aug. Eine Delegation des un­garischen Parlaments stattete dem Vizepräsidenten des Kabinetts einen Besuch ab und erneuerte das Anerbieten, Polen eine Armee von 50 000 Mann zur Verfügung zu stellen. . :

Tie OberheMschr Zeitung" erscheint sechsmal «Schentlich. Bezugspreis monatlich 4 Jti, durch die Post 4.20 Ml. - Für -urfaU-ndt Rumm-rn tnfowt Streiks »der elementarer Ereignisse kein Ersatz. verlas 6

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sofort wieder in Gang zu bringen. Die Franzosen haben bei ihrem Versuch, von sich aus die Züge uiw. in Verkehr zu bringen, vielfach da? Material zerstört und unbrauchbar gemachst

Französische Truppentransporte. *

Mannheim, 14. Aug. TasNeue Mannheim« Bolksblatt" meidet: Reisende ans St. Wendel^berichte» von größeren Truppentransporten, die die Franzose« zusammenziehcir. Tie Paßkontrolle ist verschärfst Be­rittene Patrouillen verlangen von kn Reisenden auf der Straße St. WendelTürkismühle mehrfach thrr Ausweise. Der Bürgermeister von Sst Wende! ist flüchtest Sein Haus ist von de» Franzi«» befejch Be

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Allenstein, 16. Aug. Der Vormarsch der eufson dauert unentwegt an. Sie haben Lauter- irg, Strasburg und Löbau besetzt und rücken zur Reit gegen Thorn oder Graudenz vor, wo sie star- tzu Widerstand erwarten. Weiter nördlich stehen die Russen vor .NowoMinsk, an der Nordfron- ioi> Modlin. Die Ruffen sind auf der Straße, die »ad) NowoMinsk führt, weiter vorgegangen.

Amtliches Verkündigungsblatt des Kreises Marburg.

Tageszeitung für (das früher kurhessische) Oberhessen

Meist!'! war vor dem Einmarsch der Russen geflohen Und halte dem deutschen Stadt rat Stachel das Bürger­meisteramt übergeben. Eine Abordnung der Einwohner begab sich zu dem russischen Divisionskommandeur Riva, der noch außerhalb der Stadt war, begrüßte ihn im Namen der Bürgerschaft und beglückwünscht­en zu dem schnellen Vorgehen der Nusfen. Der Kommandeur dankte der Bürgerschaft und fügte hinzu: W Ich schwöre, daß dieses Gebiet nie wieder zu Polen M stimmt. Wir erkennen nur die Grenze von 1914 an.

Dec Berichterstatter desBerliner Lokalanzeigers" gerichtet: Tie ganze Stadt war mit deutschen Fahnen geschmückt. Aus dein schönen Marktplatz, der wieder Bleu entstanden ist, bewegten sich russische Mann­schaften und Offiziere. Bagagen fahren, Kavallerie j t teilet durch die Straßen, um weiter vorzurücken. Die russische Militärmusik kommt von der Front zurück. Die Russen hatten mit Regimentsmusik angegriffen.

; Ich habe nun die russische Sowjetarmee gestern im Gefecht und heute den ganzen Tag über Stabe und Sonaten beim Vormarsch und in Ruhe gesehen. Die Armee macht den Eindruck einer gut desziplinierten Truppe, die sest in der Hand der Osfizicre isst Sie dersügt über alles Material, das eine Armee zum Vormarsch nötig hat und ist sicher ihres Sieges.

wb. Königsberg, 14. Aug. DieNeuen- sturgar Zeiung" berichtet, daß der in dem Soldauer Abschnitt kommandierende französische Major Testard bei Scharnau über die deutsche Grenze zu 4omme» versuchte. Er wurde aber nicht durch- i gelassen und sollte interniert werden. Er ver- ; «schwand darauf und soll später in der Gegend von iAsdau wieder gesehen worden sein. Inzwischen Hrging von der internationalen Kommission der 1 » befehl, ihn festzunehmen. DieNcidenburger 'Stitung* meldet weiter, daß russisch; Patrouillen dk der Richtung auf Lautenburg Vordringen.

StDten Polens zur Wiederherstellung der Ordnung.! Q1tv Qrtin

Die Uebernahme Polens durch das russische Proletariat -Out Ul

oll, wie eS in der Bekanntmachung heißst in jeher I Als die Russen an der Grenze erschienen «ahM 5 Seife gefördert werden. Ein besonderes Komitee soll «der Verkehr der deutschen Radikalen mit den kölsche« die schnelle und tatsächliche Kolonisation Polens vor-1 wiflischen Elementen zu. Und wenn nunmehr aal bereiten. . . I Königsberg Nachrichten einlaufen, daß znrzetl OH« t

Trohk Herr der Welt. I preußen von bolschewistischen Propagandisten überflut^ ;

tu. Kopenhagen, 14. Aug. Bei einem Meeting wird, die mit den deutschen Radikalen gemeinsaM kn Wilna erklärte Trotzki, daß die Sowjetregierung I Sache machen wollen, so ist dies nur zu glaubwürd^ von den Westmächten anerkannt sei nach dem feierlichen I Fn Ostpreußen wirbt man von radikaler «eite JM Empfang Krassins und Kauenews in London. In I eine rote Armee und führend« Kommunisten 1 ängstens einem Jahr werde sich der Bolschewismus I sich immer offener über ihre Pläne auS, iber ganz Europa verbreiten. Ter groß« Sieg sei I In Neidenburg hat der Kommunist Schäf« auf«! errungen, und die Bolschewisten seien die Herren der I gefordert, zusammen mit den siegreichen russische« ? Weist Brüdern den Kapitalismus zu stürzen nnd mit Ml

Stockholm, 16. Aug. Eine weiße russische I deutschen roten Armee die RAe-Regierung bard^w^ Sowjetregierung wurde laut einer Ruska-Mel-1 setzen. Es ist nun nicht ausgeschlossen, daß tatsSchs düng in Minsk ausgerufen. lüch in dem Augenblick, wo die Russen den Korridml

' ~ besetzen und Ostpreußen sozusagen vom Dentfcho, ! Reiche vollständig, d.h. noch «ehr wie bisher d>*

Der ftanzSsisch-ruMche Konflikt. M

Paris, 15. Aug. Der Meinungsaustausch I mait Iart0e befürchtet«, nämlich, daß durch diesen - zwischen dem Foreign Office und der französischen toeun au^ uuc mittelbaren Anschluß an daS bab- V Botschaft dauert fort, und wenn auch noch keine I Rußland die Entente hierin eine Mu-1

Entscheidung getroffen ist, so haben doch verschie- tralitäts-Berletznng «Micken wich, und^daß besonder» - dene Vorschläge des französischen Diplomaten Frankreich diesen Augenblick einer wenn auch fünft- j einen sehr guten Eindruck gemacht. Jedenfalls konstruierten NeutralitätsbmcheS, eines Nentrali-' i wird eine neuerliche Zusammenkunft zwischen I ^tsbruches, wofür der größte TeU des deutschen Volkes Millerand und Lloyd George nicht notwendig sein, I verantwortlich ist, den die deutsche Regierung und Lloyd George hat sich zum Wochenende nach I gatI blllig-n kann und wird, benutze»

dem Lande brgcben. Er wird am kommenden I to|r^ utJ( fgürerskitS gegen urü> durch Deutschland Montag im Parlamente jedoch eine Erklärung ab-1 borge$en $u fönnen. Die Gefahr vergrößert sich abei geben, worauf sich das Parlament rn die Ferien I au(^ no^ dadurch, daß tote wir anfangs erwähnten, begibt. auch deutschnational gesinnt« Kreise tat Osten, di«

wb. Paris, 15. Aug. Die Presse betont denImit dem eigentlichen Bolschewismus nichts zu tu« freundschaftlichen Charakter der eiiglisch-ftanzösischen I h^ben wollen, da» Borrücken der Ruffen mit Freude Besprechungen. Man glaubst daß die Differenzen in begrüßen. Durch die Schikanen der Polen war die zwei bis drei Tagen beigelegt fein dürsten. Immer-1 Ostmark so gut wie abgeschnitten, und «S wurde auj hin ist zu bemerken, daß dem einige Hindernisse ent-Dauer ein für daS Weüerbestehen dieser Dfhuad _ gcgeustehen, beispielsweise die Tätigkeit deS AktionS-1 unhaltbarer Zustand geschaffen. Man kann die Stint* ; ansschusses der englischen Arbeiterpartei, welcher nicht I munfl fn Ostpreußen nur zu gut verstehen, ab« im nut beschlossen habe, Delegierte nach Paris zwecks I c^,teress« der eigenen Sache, wie auch im Jnteresf« Besprechungen mit Vertteter» bet C- G. T. zu ent« I der gesamten deutschen Sach«, kann man alle dortige» senden, sinrdern sogar mit der Einstellung der Kohlen-1 kreise nur wieder aufs eindringlichst« warnen, auf lieferungen an Frankreich drohe. I eigen« Faust Politik zu machen. Di« Entente hat >

Paris, 15. Aug. DemEcho de Paris" wird I feinen Zweifel darüber gelassen, auch in der Red« aus Washington gemeldet, angesichts der antibolschewistv-1 g^yd Georges nicht, daß bie zurzeit bestehenden Gren* schen Politik Frankreichs nnd der amerikanischen Note sei! jm Westen für Polen erhalten'bleiben solleist in diplomatischen Kreisen in Washington die Nachricht I ^ne aewaltsame Aenderung diese» Versalller Der« verbreitet, baß das Ende des Völkerbm-des und nne Um- herbeiführen zu wollen, würde für Deutsch-

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zwischen England und Frankreich nicht überleben. Die Unglück herausbeschworen. !

Absicht Englands, die Sowietregrernng anzuerlennrn, I wb. KSnigSberg stPr^ w. «ug. »er r^ve« > bevor ein dauerhafter Friede in Osteuropa hergestellt fei, 1 Präsident erläßt einen Aufruf an dl« Bevölkerunß, könnte Amerika und Frankreich auf die eine Seite unb Ostpreußens, in dem er zum Schutze btt Heimat und: . ; England auf die andere Seite führen. I zur Wahrung der Neutralität die Bildung von Grenz-

Amerika unb Wrangel. unb Ortswehren genehmigst AN« Schichten btt Be*

; * W-M-gt-n, 15. !->"» * *** **<* **"**.*t

dcpar'.ement hat eine Antwort auf die französische Note treten jein, ... t 1 v7;i WM

' vorbereitet, t3 erklärt sich darin mit den allgemeinen! .. .

1 Prinzipien der französischen Note einverstanden, glaubt I Q/vaa tttt GdtttOCbtct.

jedoch nichj. daß diese für den Augenblick die Pflicht ,

in sich schließen, die Negierung Wrangcls anzuerkennen. I wb. Berlin, 14 .Ang. Wir wir hörnr, hm M«.

tu Wafhinatou, 14. Aug. Tie amerikanischen I deutsche Regierung die Geschäftsträger in London, M ^nfißeMrbe i haben ein aus Rußland kommendes und Rom und den Botschaft« beim Ballkan beauftragst

^oübtijorben Haven «in oh» ^»bi« w Aufmerksamkeit der dortigen Regierungen auf die Bov-

Paket beichlagnahmi, das die Ausschriftan de G jm Saargebiet »u lenken nnd sie ans den Ernst der sandten Marten" trug. Marten ist der sogenannte L bit srguzöfischen U-bergrifft hervorgerufenen Lag« Botschafter der Sowjets in den Bereinigten Staaten. I ufii) bif unabsehbaren Folgen der von ber Saarregierun« Das Paket enthielt mchr als 100 Diamanten. Man! im gaQrg(.[lla getroffenen Maßnahmen hinzuweifen, glaubt, baß diese aus den ehemaligen russischen Stton*| ^b. Saarbrücken, 14. Aug. Der Belagerungs­

zustand ist mit dem heutigen Tage aufgehoben worden. Die Brrhaiidlungen zwischen den Organisativnen und der Mittelskommisfion dauern noch an.

wb. Saarbrücken, 14 .Aug. Da die Regie- rmigskouimission erklärt hat, sie mürbe mit den Beamten und Arbeitern, solange sie im Streik stehen, nicht well« verhandeln, iviirde heute bit Arbeit wieder ausgenommen. Es finden im Lauft des Tage» Berhandlungen statt zwischen der Mittelskommifsion und der interalliiert« Nheinlandkommission in Koblenz unter Hinzuziehung bei ausgeschiedenen saarländischen RegierungSmitglredt» v. Boch. Wenn die Verhandlungen nicht zu einem ft« die Arbeiternehm« und Beamten günstigen Ergebnis I führen, so wird am Montag morgen der Generalstreik in Kraft treten. Die Beamten der Post und Eisenbahn, die zur Arbeit erschienen sind, geben zum größten Teil wieder nach Haust, da el unmöglich ist, den Berrieb

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