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' we. London, 28. Juli. Lloyd George sagte

Alle qualifizierten Vertreter Rußlands und der

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Ein Deutschland ohne Oberschlesien

trag erfüllen.

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kann den Friedensvertrag nicht erfüllen.

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Kerrdstaaten sollen an 1>er Konferenz teilnehmen. Lloyd George hat sich der französischen Ansicht an- a^chlossen und alle Verhandlungen mit den S5oV Mrsiften suspendiert. Polen kann daher hoffen, nicht in direkten Verhandlungen mit Ruß fcab erdrückt zu werden.

Daily Chronicle" schreibt: Der Standpunkt Frankreichs ist folgender: Für den Fall, daß der Friede zwischen Polen und Rußland erfolgt ist, ist Frankreich bereit, mit Rußland die Frage der An­

in dem folgenden Handgemenge mehrere Verletzte. Drei Verhaftungen wurden vorzenommen. ' Gegen mittag Ivar die Ruhe wieder hergestellt.

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*j< Haltung der Westmächte gegenüber Räte» rnßland.

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mb. Warschau, 28. Juli. Der Presseaus- chuß des Ministeriums des Aeußern teilt mit: Am 26. Juli kam b?i der obersten polnischen Heeresleitung eine Depesche aus Moskau an, nach der wegen der sehr feindlichen 6immung der weißrussischen Bevölkerung gegen die Vertreter der polnischen Regierung, die durch die Ver­fehlungen der polnischen Truppen während der Okkupation und wahrend des Rückzuges veranlaßt worden ist, es unmöglich sei, ein früheres Datum wie den 30. Juli für die Ueberschreitung der Front estzusetzen. Die polnischen Parlamentäre werden durch die Fronttruppen nach Baranowitschi ge­bracht werden, wo sie mit den Vertretern der roten Armee zusammentreffen werden.

|el seiner Rückkehr nach London, die Besprechung hl Boulogne sei nützlich und erfolgreich gewesen. G§ sei eine vollkommene Uebereinstimmung zwi- tteg Frankreich und England erzielt worden.

Havas meldet: Was die von der Sowjetregie- NMg »erlangte internationale Konferenz anlangt, tz wird die britische Regierung im Einverständnis grit der französischen Tschitscherin antworten, daß He Konferenz nur dann zusammentreten könne, Menn die Bolschewisten im Gegensatz zu ihrer bis­cherige« Haltung sich damit einverstanden erklären, haß Polens Schicksal dabei nicht gefährdet wird. Wen« die Moskauer Regierung diesen Vorschlag Dunehnren wird, wird Millerand über die weitere ^Behandlung der Angelegenheit befragt werden gnb die Bedingung stellen, die er für notwendig

MW $ef»is M Sitsbibti.

mb. Leipzig, 28. Juli. Die Oberreichsan­waltschaft hat mitgeteilt, daß von dem Un'ersuch- ungsrichter der Rücktransport Dr. Dör­te n s nach Wiesbaden ungeordnet ist.

Wiesbaden, 28. Juli. Dr. Dorten ist lautWiesbadener Zeitung" beute vormittag un­ter sicherem Geleite nach Wiesbaden zurückge- kehrt. Der Vertreter des beurlaubten- Wiesba­dener Polizeipräsidenten. Polizeirat Dr. S t rei­be r lein, wurde seines Amtes enthoben. Wie dieBolksstimme" meldet, soll auch der Re­gierungspräsident in Wiesbaden, Dr. Mann, seines Amtes enthoben worden sein.

tob. Mainz. 28. Juli. Zu der Havas-Mel- dung aus Mainz, wonach die Vertreter der Ver­bündeten die Auslieferung derjenigen Personen verlangt hätten, die die Entführung Dortens aus Wiesbaden bewerkstelligten, stellt die hiesige Ha- vasagentur fest, daß es in dem Originaltelegramm hieß, daß Maßnahmen (nicht Auslieferung) ge­gen die Personen verlangt worden sind, die die Entführung Dortens bewerkstelligt haben.

Marburg

Donnerstag, 29. Juli t»e«ert.)

fchen Schulden verbunden wird. Frankreich ist in- tzeßen einverstanden, diese oder andere Bedingun- gto nicht zur Sprache zu bringen, bis die russisch- polnische Streitfrage geklärt ist.'

tob. Paris, 28. Juli. Nach einer Meldung

über Polen.

wb. Danzig, 28. Juli. Gestern Nachmittag "besann ein Kommando englischer Soldaten mit der fAusladung des für Polen bestimmten Munitions- : StopfersTriton". Bei der Besprechung des Ec- »rals mit den Vertretern der Transportarbeiter- «rdände wies der General darauf hin, daß in Zu- . U«ji es nicht möglich sein werde, daß Vesatzungs-

regierung noch nicht erhalten. Es scheint indesiea klar zu sein, daß, wenn nicht besondere Gründe noch in letzter Minnte eine Anwesenheit eines ameri­kanischen Vertreters notwendig machen, die Ver­einigten Staaten keinen Wert darauf legen, bei dieser Konferenz vertreten zu sein.

Wann Deutschland zum Eintritt in den Döller- bund eingeladen werde« soll.

wb. Haag, 28. Juli. DerRieuwe Rot^er- damsche Courant" meldet aus London: Im Unter­hause erklärte Lloyd Georg« in Erwiderung auf eine Anfrage über den Zeitpunkt des Eintritts Deutschlands in den Völkerbund: In den nächsten Wochen werde es sich zeigen, ob es Deutschland mit der Erfüllung der Bestimmungen des Friedensver­trages ernst meint. Wenn Deutschland tatsächlich zeige, daß es sein Bestes tun wolle, besonders um (^ie Bestimmungen über die Entwaffnung und der Kahlenlieferungen auszuführen, so zweifele er nicht daran, daß die Einladung an Deutschland zum Eintritt in den Völkerbund in kürzester Zeit erfolge« werde.

Die Aufteilung der deutschen Kriegsschiffe.

wb. C h e r b o u r g, 28. Juli. (Havas.) Die mit jiet Verteilung der deutsche« Schiffe beauf­tragte französisch-italienische Kommission wies den KreuzerRegensburg" und den ZerstörerG. 113 Frankreich und den KreuzerGraubenz" sowie den Zerstörer.V. 116" Italien zu.

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tob. Paris, 28. Juli. Aus Warschau wird gemeldet:. Hier liegen Nachrichten vor, wonach die Rote Armee ihren Vormarsch in verstärktem Maße fortsetzt. Die roten Truppen haben in den letzten Tagen in Ostgalizien bedeutende Fort­schritte gemacht.

Im polnischen Heeresbericht vom 27. Juli heißt es: Die 4. feindliche Armee greift weiter heftig beiderseits der Eisenbahnlinie nach Vialystok an. Nach der Einnahme von Sokolka wurden unsere Abteilungen gezwungen, die Linie an dem So- kolka-Flusie aufzugeben. Westlich von Prushany ist der Feind im Rücken unserer Abteilungen durchgebrochen und hat unsere Reserven an­gegriffen. Die Truppe", des Obersten Anders drängten bei Prushanr, näch einem heftigen Kampfe den Feind aus Dolga. Im Zusammen­hang mit dieser Lage im Norden gaben Abteilun­gen unserer polesischen Truppen Pinsk auf, das in vollkommener Ordnung geräumt worden ist. Südlich des Pripet fanden bedeutende Kampf­handlungen statt. In der Gegend von Brody sucht eine berittene bolschewistische Armee, welche durch Infanterie-Di».fionen verstärkt ist, ihr Tätigkeits­feld nach Norden und Süden auszudehnen. Am oberen Seret und am Unterlaufe des Zbrutsch wird erbittert gekämpft.

kg. Paris, 29. Juli. Nach einer Meldung derNational-Ztg." aus Warschau sind die Rusten wieder in Augnstowo einmarschiert.

liege das Verbleiben Oberschlesien, bei Deutschland im Intereste der Entente. Andererseits fürchte er, daß unser Transportwesen den Anforderungen nicht ge­wachsen sein werde und die Erfüllung des Vertrages in Frage gestellt werde. Die Lebensmittel für dis Bergarbeiter müßten auch den Transportarbeitern und besonders den Bergarbeitern und Eisenbahnern zugute kommen. Wenn sich unsere Delegierten bezüglich Ober- chlesiens auf das Wort unserer Gegner verlosten hät­ten, so dürfe man ihnen nicht den Borwurf nationaler Würdelosigkeit machen. Der Herr Außenminister hätte bei seinen Reden nicht lediglich an die Psy­chologie des Auslande, denken sollen. Er be­dauert, daß gestern nicht einfach erklärt worden sei. daß der Krieg durch die Mitschuld aller Völker hcrvor- gerusen worden sei. Einzelnen die Schuld zuzuschieben, ei doch nicht angängig. Der preußische Militarismus ?abe keine größere Schuld al» derjenige der anderen Nationen. Jetzt, da er verschwunden, tauche der Mili­tarismus bei den westlichen Demokratien weiter auf. Angesichts der Fahnenfrage dränge sich einem doch der Vergleich mit den

zahllosen un gesühnten Zwischenfällen im besetzten Gebiet auf. Von einem Chauvinismus bei uns könne doch gar keine Rede fein. Durch Verständi­gung zwischen uns und Frankreich müsse die einseitige Begünstigung Polens zum Nachteil Deutschlands aus­hören. Auch der französische Gesandte in München ge­höre hierher. Aber hinter allem siche die Angst vor P r e u ß e n, das doch jetzt genau so demokratisch sei als die übrigen deutschen Staaten. Auch einzelne Vertreter Süddeutschlands hätten sich in antideutschem Sinne ausgesprochen. Was die rote Brücke angehe, die die Bolschewisten über Polen schlagen wollten, so sei er der Ansicht, daß der Bolschewismus nichts weiter sei al,

e in verkappter Imperialismus.

Wenn Herr Breitscheid so energisch für Rußland ein- trete, hab« er damit das Recht verwirkt, sich über nationale Begeisterung Andersdenkender zu ertrüften. (Zustimmung. Protestrufe, großer Lärm.) Hebet die Leistungen des Bolschewismus sei ihm nichts bekannt geworden. Aus bolschewistischen Zeitungen gehe her­vor. daß nur bittere Armut und Hunger herrsche. Wir werden den russischen Staat aus Zwang anerkennen, werden uns aber gegen seine Propaganda auflehnen. Wenn er auch in einzelnen Punkten nicht mit dem Herrn Minister des Aeußeren übereinstimme, so hege er doch im allgemeinen Vertrauen zu ihm, und seine Partei werde ihn unterstützen.

Abg. Hausmann (Dem.): Die erzwungene Herab­setzung der Reichswehrist einem einmütigen Protest be- gegnet. Nach derFranks. Ztg. sei Frankreichs Be- dürsnis an Kohlen schon jetzt bis zu 65 Prozent ge- deckt, während dasjenige Deutschlands nur bis zu 48 Prozent gedeckt sei. Alles in allem verstehe er die Stel­lungnahme der Delegation in Spaa. Ein Vorwurf

Freie und Hansastadt Danzig.

B e 11 i n , 28. Juli. Di-Deutsche Allg. Ztg." meldet aus Danzig: Gestern begann in der ver­fassungsgebenden Versammlung die zweite Lesung de? Verjastungsenttourfes. Die Vertreter der bür­gerlichen Parteien drückten ihre Zustimmung zu dem vorliegenden Entwürfe aus, die Mehrheits- Sozialisten, Unabhängige und Polen lehnten den Entwurf ab. Bei bei dann begonnenen Beratung wurde der BezeichnungFreie und Hansastadt Danzig" mit allen bürgerlichen gegen die Stim-

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' truppen zu Arbeiten im Hafen herangezogen rver- kn würden, ihtb daß man schließlich englische 81 b c i ( e r nach Danzig holen müsse.

wb. Paris, 28. Juli. Lloyd George und IRtßeranb haben, ivie Havas berichtet, dem Ober- kouriuissar von Danzig, Tower, Instruktionen ge­geben, er möchte sich bemühen, zu verhindern, daß der Versuch, Polen Hilfe zu leisten, durch politische litte, wie einen Streik der Hafenarbeiter, die'sich geweigert hatten, Munitionsschiffe zu entladen, durchkreuzt werde/

* Der Sonderberichterstatter desMatin" in Boulogne hat gestern mit Fo ch über die Lage Po­lens gesprochen. Foch sagte ihm, er hoffe, Polen -habe Mittel, die Armee an einer bestimmten Stell« i \ festzuhalten. Er habe Polen den Rat gegeben, Nicht aggressiv zu sein, aber es müsse würdig Weiten und dürfe sich nicht den Willen des Siegers ufoaringen lassen. Es habe nur zu wollen, Nnd es würde nicht besiegt fein.

Tarnopol ist am Dienstag von den Russen be­setzt worden.

General Wrangel lehnt Verhandlungen ab.

Genf, 29. Juli. General Wrangel h<tt durch einen Funkspruch mitgeteilt, daß er eine Teil­nahme an den Waffenstillstandsverhandlungen zwischen Russen und Polen a b l e h n t.

Unruhe« in der Provinz Posen.

Berlin, 29. Juli. Wie mehrere Blätter gus Meseritz melden, ist es in der Provinz Posen zu Unruhen gekommen. In mehreren kleinen Ort- schaf'en bei Neutomischel gelang es Provokateuren und Polizeispitzeln, die deutsche Bevölkerung aui« zuhetze«. Polnische Eendannerieposten wurden entwaffnet und gefangen gesetzt und die Ge­meindegebäude und Postämter besetzt. Das herbei­gerufene polnische Militär verhaftete 100 bis 120 Deutsche, die nach größter Mißhandlung nach der Posener Festung gebracht wurden, wo sie ihrer Ab urteilung wegen Landesverrats entgegensehen.

Nach einer Blättermelhung aus Pofen ent­ziehen sich auch zahlreiche Polen der Aushebung zum Heeresdienst, indem sie erklären, Deutsche zu sein. Täglich desertieren Hunderte von Sol­daten, die teilweise mit ihren Waffen übet die Grenze gehen.

Das bolschewistische System.

tob. Kopenhagen, 29. Juli. WieBer- lingske Tidende" aus Kowno meldet, sind die li- tauischkm Besatzungstruppen aus Wilna hinter die festgesetzte Frontlinie zurückgezrgen worden. In Wilna verbleibt nut die litauische Kommandan­tur, um die litauischen Forhetungen auf die Zivil- verwaltung gellend zu maen. Bisher haben die Bolschewiki jedoch kein Entgegenkommen in diesem Punkte gezeigt. Sie befestigen und bauen im Ge­genteil das Rätesystem nicht allein in Wilna, son­dern in allen von ihnen besetzten litauischen Gebie­ten aus. Es wurde Befehl zur Verhaftung aller Gutsbesitzer gegeben. Beschlagnahme von Eigen­tum und Verfolgung aller bürger­lichen Kreise sind in vollem Gange. Die bol- schstoistische Agitation findet jedoch bei der Bevöl­kerung nur wenig Anklang. Der bolschewistischen Besetzung colgten sofort Lebensmittel­mangel aud ime-schwingliche Preise für alle Waren auf dem Fuße. Der Marsch von 4 russischen Heeren durch Wilna dauerte vom 21. bis 25. Juli.

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ttkemnrug der Sowjetregierung zu besprechen, wenn damit die Frage der Anerkennung der tussi-

Amtliches Verkündigungsblatt des Kreises Marburg.

Tageszeitung für (das früher kurhessische) Oberhessen

Aus dem besetzten Gebiet.

wb. Mainz, 28. Juli. Heute vormiliag^ ver­sammelten sich ettva 1000 Arbeitslose vor dem Stabt» Hause, da sie sich mit den Beschlüssen der -stabt- Verwaltung bezüglich der Amsnrfirge nicht zu­frieden geb:» wollten. Da die Menge in bc3 Stabt» hau? eindringen wollte, mußte die in größerem Auf­gebot herbkinrrnfeire Polizei von der Waffe Gebrauch inachen. Sie gab mehrere Schreckschüsse ab. Aus Seiten bet Polizei Ivie bet T-nironAranten gab -P

Das ist ein für alle Völker geltender Grunb- dtz. Hätte Deutschland ihn befolgte so wäre es Vstr in einer ganz anderen Lage. Aber man IBolJte nicht und wurde deshalb besiegt.

Die fremden Truppen bleiben noch in Vst- und

. Westpreußen.

»b. Boulogne, 28. Juli. (Havas.) Mille- und Lloyd George haben auf Grund des Eut- dchke« des Marschalls Foch die gestern von der «tfchafterkonferenz getroffene Entscheidung, die 8vrtckziehung der britischen und italienischen ^«ppeu auf den Gebieten von Allenstein und tatkRtoerbet, einzu st eilen, genehmigt.

Ig. Zürich, 29. 'Juli. Nach Meldungen aus Daris wird die Rückgabe der Kreise Allenstein Marienwerder an Deutschland am 14. August folgen.

Di« Haltung der Vereinigten Staaten.

wb. Washington, 28. Juli. (Router. «« Staatsdepartement hat bisher eine amtliche Mitteilung von einer Konferenz in London ,-wi- vkn den Verbündeten und der russischen Sowjet-

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-ksJournal" aus London, wird erklärt, daß sich TSj'än die französische Regierung vollkommen freie Hand soll, Malten habe, an der Konferenz mit der Sswjet- j-0 z Nietung in London teilzunehmen oder nicht.

In Hilsstransporte für Pole«. Fochs Meinung

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dergebühr Bel Beträgen unter '*) Mk. müssen mir bas Porto für bl« Rechnung 1N/H

beredinon. - Postscheckkonto: Ät. 5015 Amt Frankfurt «. Main.

men bet Polen und Sozialdemokraten zugestimmt, mit dein gleichen Stimmenverhältnis wurde auch die Krone im Danziger Wappen belassen.

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Silbe bet 6$M-telira6e.

Annahme der Erklärung der B^^parteien.« Die Vergewaltigung des Weichselufer«.

Sitzung vom 28. Juli.

Beginn der Sitzung 1 Uhr nachmittag«.

Das Interesse für die Fortsetzung bot Besprechung über die Konferenz von Spaa scheint nachzulassen. Hau« und Tribünen weisen große Lücken auf.

Abg. Stresemann (Deutsche Volksp.): Er oee< stehe nicht recht, daß eine Zeitung seiner Zeit die Hebe» schrift:Der Erfolg von Spaa" habe gebrauchen können. Linen Erfolg kann man btt schweren Lasten, di« bet Vertrag uns auferlegt, doch kaum nennen. Er ver­gleicht die uns auferlegien Friedenslasten mit den» snigen von Karthago und bedauert, daß die Friedens-

Innungen immer noch nicht allgemein bekannt sind. z Er verlangt die Veröffentlichung unserer Gegenliste als Antwort auf das Verlangen Jtnferei Gegner, daß dieKriegsschuldigen" besttaft werden sollen. Wen« wir in Spaa

nicht genügend vorbereitet eingetroffen sind, so trifft die Schuld daran weniger bi« jetzige -Regierung, die erst 4 Wochen im Amte ist, son­dern die vergangene Regierung. Für die Verhand- iungen in Genf müßten die Vorbereitungen jedenfalls o gründlich getroffen werden, damit wir selbst mit Vorschlägen kommen könnten. Der Friede von Vrt- illes fei, das stehe bei allen Parteien fest, unet« ü l l b a t. Wenn Lloyd Georg« Besorgnis wegen des 8estehens unserer Regierung habe, so würde et nicht dazu beitragen, dieser ba- Instrument aus bet Hand z« f.v,f -1>>«! ' '«« °»ertkr«ng stütze. Der Redner nimmt dann Hugo Stinn«« in Stbutz, den man nicht zu entschuldigen, sondern zu baut«-# habe. Stinnes sah die Atmosphäre für eine mirtschast- e liche Verständigung mit Frankreich für noch nicht ge­kommen. Diese Ansicht wird von alle» Freunden einet n-ahren deutsch-französischen Annäherung gebilligt. Im übrigen hat die Großindustrie im Westen selbst entschie­den, sich gemeinsam mit den Arbeitern gegen jede Locke­rung innerhalb des Reiches auszusprechen. Die Kohlen­frage hängt allein von O b e r s ch l e s i e n ab. Be­kommen wir von dort Kohlen, fo können wir den Ver»

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