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«nd Marienwerder.

(Havas.) Die Bot- fich gestern mit der

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noch größerem Umfange in gelangen.

Di« Frage von Allrnstern

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wr, dah die Berbiindete« deutscher Truppen in da» nicht genehmigt habe«.

Danzig und die polnisch«» transporte.

Presse begegnen konnte, wonach Rußland diesen An­laß banittzen könnte, um die ganze territoriale Gliede­rung der Ostgrcnzc überhaupt zur Debatte zu stellen, dürfte» jedoch abwegig sein. Ten Russen kommt cs is erster Linie auf sie wirtschaftliche Gesundung ihres

8a«des ah, und hier wiederum muß ihnen die Sorge fit H« Hebung der Produktivität der russischen Wirt­schaft am nächsten liegen. Diesem Mele kann Ruß- l land »her nur mit unmittelbarer deutscher Hilfe

UN geil ist, nun endlich den Ausgleich zu r nur nach Deutschland hin möglich ist.

Neue Transporte tschechischer Truppe«.

L e i p z i g, 27. Juli. Wie denLetpz. Reuest. Rachr." aus Cöthen (Anhalts gemeldet wird, pas­sierte« seit heufa früh mehrere Transportzüge an­geblich mit tschecho-slowakischen Truppen in der Richlung HalleLeipzigDresden den Bahnhof Cöthen. Die Bahnarbeiter, die vermuten, daß es sich um Cntcntetruppen für Polen handelt, da die Soldaten in Kaki gekleidet sind, beschlossen, den weiteren Transport solcher Truppen zu verhin. der«.

Die Lebeusmittekvorschüsse an Deutschland.

wb. Paris, 27. Juli. (Havas.f Infolge der in Spas getroffenen Vereinbarungen, die eine Un«

ds. Mts. «»gesetzt und als Ort des Zusammen- treff-ns H-ranoroitschi bestimmt.

Zweifel a« de« Friede«sabfichte« der BoUchewiste».

tj. B c r Li n, 28. Juli. General Rollet ist gestern von Warschau nach Berlin zurückaekehrt. Dem Verli>»«r Vertreter desMatin" versicherte der General, er glaube an keine ernstl'chen Frie- denrabsichte« der Bolschewisten und bezeichnete die militärische tage nach wie vor als reif für mili­tärisch« Hilfsmaßnahme« de, Verbündete« tn kürzester Frist.

Bestärkung der oftpoeuhische» Reichswehrtruppe«.

kg. Berlin, 28. Juli. Die deutsche» Reichs- wehrgarnisons« in Ostpreußen sind infolge der Fortdauer des Eefahrptftandes um 7009 Mann «rstärk» worden.

Deutsche Trappe« im Abstimmuagogebiot nicht erlaubt.

Die Austreibung der Deutschen aus den früheren Kolonien.

wb. B e r l i n. 27. Juli. Heber die Zulassung von Deutschen und di« Behandlung deutschen Eigentum» in den unter englischer Verwaltung stehenden Teilen der ehemaligen Schutzgebiete Deutsch-Ostafrika», Kameruns und Togo liegt eine Auskunft der englischen Regierung vor. In Ost­afrika sollen alle im Lande verbliebenen Deutschen heimgeschafft, und wenigstens für sine g» wisse Zeit keine deutschen Ansiedlun« gen im Land« geduldet werden. Die Be­willigung von Ausnahmen, wofür der englisch« s Administrator in Daressalam zuständig ist, tu folgt in ganz besonderen Fällen. Alle deutsche« - Besitztümer in Deutsch-Ostafrika werden liquidiert, Ein Ankauf durch Deutsche ist n i ch t gestattet. I» den britischen Teilen Kameruns und Togos, woriO sich keine Deutschen mehr befinden, wird, abge­sehen von Ausnahmefällen, den Deutschen ebene falls die Erlaubnis zur Niederlassung nich< er­teilt werden. Das deutsche Eigentum soll «nt< eignet und verkauft werben. Zugunsten einzel­ner Personen, die au» besonderen Gründen eine besondere Behandlung verdienen, können Ausnah­men mit Genehmigung des Staatssekretärs der Kolonien gemacht werden. Für Ausnahmebe­willigungen ist hinsichtlich Kameruns der Gouver­neur Nigerias, hinsichtlich Togos der Gouverneur der Goldküst« zuständig.

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Mittwoch, 28. Juli

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Der ®*l«tgenpreU 5« trägt fit »le 8«»I» Zeile 7» M«. «»> 10*« *!*

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»Darm- gesucht.

Eint im Sinlntsr In Subt».

Vorbereitung einer internationale« Konferenz?

wb. Paris, 27. Juli. Ministerpräsident Millerand hat sich heute morgen nach Bou« logne-sur-Mer begeben, wo er mit Lloyd George auf dessen Verlangen eine Besprechung haben wird. Er ist begleitet von M a r s a l und Marschall Fach. Es heißt, daß der Vorschlag der Sowjetregierung, mit den hauptsächlichste« ver­bündeten Mächten an einer internationalen Kon. ferenz teilzunehmen, der Grund ist. Millerand möchte die Verhandl»ngen einerseits von der An­erkennung der von den früheren russischen Regie­rungen übernommenen Verpflichtungen abhängig tnachen und andererseits von der Bestätigung der Macht der Sowjetregierung durch eine Volksab­stimmung. Es erscheint außerdent iricht wahrschein­lich, daß Millerand plötzlich General W r a n g e l imSticheläßt und ihn den Bolschewisten über­liefert, die seine vorhergehende Unterwerfung ge­fordert haben. Außerdem erscheint es Frankreich wünschcztswert, daß di« Vereinigten S t a a - t e u aus dieser Konferenz vertreten sind. Rach der Rückkehr Millerands wird ei» Ministerrat. statt­finden, in dem Millerand s ine Kollegen unterrich­ten und ihnen in aller Offenheit mitteilen wird, daß Lloyd George die Zusammenkunft in Boulogne veranlaßt habe.

wb. L o n d o n, 27. Juli. Gleichzeitig mit der Boulogner Besprechung w-rd ein Meinungsaus­tausch mit der italienischen Regierung erfolgen, um ihre Stellungnahme kennen zu lernen und eine übereinstimmende Politik zu ermöglichen.

Berlin, 28. Juli. DerBerl. Lok.-«nz." meldet, daß Tower bei einer Kesprechvng des Oberksmmistars General Haking bezüglich der letz­ten polnischen Munitionsdampfer in Danzig nach-

6 G205s sst.

Amtliches Derkündigungsblatt des Kreises Marburg.

Tageszeitung für (das früher kurhessische) Oberhessen

kg. Berlin, 28. Juli. Aus einer inoffiziellen Meldung «ns der französische« Botschaft geht her- einen Einmarsch

Frage von Allenstein und ......

nahm Kennknis*von dem Bericht der Sachoerstän-

Magbeburg, 27. Juli. DieMagbeburMie Zeitung" meldet: In bet Nacht vom 22. zum 28. Juli brachte ein Kurier ein Eremiftar einer Uebereinkunst, die in Memel am 17. 7. zwischen dem Al'gesandten t-er Siwietreaiernng, Joffe, dem Borsikenb-n der U. S. P. H ilferdinz und Dr. Levy abgeschlossen war, w'ch Magdeburg. In dem Bericht becht es u. a.:

Nach Ueberschreitung der Grmze durch d'c Sowiet- truppen wird sofott-die bolschewistische Re­publik ausgerufen, vorerst in fkönwsberg, Tit°. iit, Danzig, BreS'an, Stettin, F-an""tt^er, Rat-, bor, Kleiwitz, Köslin, Strafinnb. Diese Städte und das dazwischen liegende Geb'et dienen als Opera- tionsüasis und Aufmarschgelände der sich sam- melnden deutschen roten Armee, die unter russisches Kommando Mellt w'rd. Cb fort« mandierender ist General I e n t s ch e w. In diesem Gebiet treten > sofort folzende^Maßnahme» in Wirk­samkeit:

l. Verwaltung und Polizei: Es werden alte Neaiernngsvra'identen, Obe^rr s'denwn. Polizei. Präsidenten und Landräte, die nicht Mehrheits­sozialisten sind, ihrer "9(emt~r entsetzt. -Mehr- he iösozialistische Beamte xvr^ehe-d atllge'ü^r er 9a!r» qorie erhalten einen Kommunisten und einen Unab­hängigen als Beirat. Für die ahge'ehten B amten werden vorläuiiae Stellvertreter ernannt, die von d.-m Großen Rat, der tm Stiindehaus zusammentritt, be­stätigt werde» müssen.

2. Mittlere u nd höhere Beamte, sofern sie Akademiker oder Referveofsizie« sind, sind zu e at­lassen. Air Revol«ti,nstribun«te treten als Volk 5- gcrichte sofort in Wirksamkeit. «lbg-urteilt werden zuerst politisihe Verbrechen. Die Richte» sind sofort auf die Sawjetregierunr zu vereidigen.

P. K o m m n n a l b r h ö r d e n : Die Magistrate werden sofort durch Kommission«» der in den Orten

bestehenden kommunistischen und unabhängigen Grup­pen überwacht werden. *

4. Wirtschaftliche» : Sämtlich« Industrie­betriebe gehen sofort ohne Gewalt in den Besitz des Staate» über. Große wirtschaftlich wichtige be­triebe unterstehe» den militärischen Tcutzpenkomman- do», die sich paritätisch auS Russen und Deutschen zusammensetzen. Tie Zwangswirtschaft toirb ausge­hoben. Bäckereien, Wäschereien und Konsumvereine werden Staatsbetriebe. Lebensmittel jeder Art ae'ttn für beschlagnahmt. Alle Zivil- und Militär- lebensmittelausschüjse werden sich bet polnischen Ernte annehmen, die zu/s nach Deutschland ge­schafft wird.

5. Oefsentliche Sicherheit: Den Sicher- heitsdieust übernehmen mit der Polizei kommunistische Ordnungstruppen, die aus Leuteil der deutschen Ba- tMiUone der roten Armee bestehen, die bereits in Rußland bei der roten Armee gekämpft haben. Ter bestehende Nachrichtendienst wird aolfgehoben. Er ist neu zu organisieren und untersteht Regierungskom- missaren, die für ihre Tätigleit dem Großerr Rat persönlich verantwortlich sind. Die russische Annee schützt das Proletariat vor Ausbeutung durch das Unternkhmertum und sammelt um sich alle freiheitlich gesinnten Arbeiter, die zw ang Sw«is« zu Arbeiter, bataillonen zusammengest-llt werden. Tiefe sorgen für Ruhe und Ordnung und schützen das Eigentum de» Proletariats. Sie schützen die Beschluß- kommission de» Staates und der Gemeinden. Mit Waffengewalt rotten sie alle» a«S, da» sich dem Proletariat entgegenstellt.

DieMagdeburgische Zeitung" fügt Hinz«: Tiefe Nachrichten sind uns von unbedingt zuver­lässiger Seite zugegangen, »nd wir erklären von vornherein, daß keine Ableugnung der beteiligten Stellen die Richtigkeit dieser Mitteilungen erschüttert.

digenkomwllsion ur.b hat eine Kommission von Irchtsgelchrten damit beauftragt, einen Entwurf der Maßnahmen, die infolge der"Abstimmung not­wendig werden, vorzülege». Die Verschiebung von Vi?satzimg---tr!'.ppcn in dieser Gegend ist eingestellt.

Um die Zwangswirtschaft.

Geschlossen« Einheitsfront Süddeutschlands.

-München, 27. Juli. In Würzburg fand letzten Sonntag eine Konferenz der Ernährung»« und Landwirtschastsminister von Bayern, Badea, Württemberg und Hesien statt, die nach Mitteilung derMünchen-Augsburger Abendzeitung" zu de» einstimmigen Beschluß führte, daß sämtliche süd». deutschen Regierungen die sofortige Auf« Hebung der Zwangsbewirtschaftung für Eier, Oelfrüchte, Fett, Kleinvieh, Tabak, Flachs und Hanf verlangen. Die Aufhebung der Zwangs­bewirtschaftung soll bet den Kartoffeln erst am 15. September beginnen. Die Zwangsbewirt» schaftung soll aufrechterhalten bleiben bei Brotgetreide, Milch, Butter, Käse,'Kohlen, Brenn«\ Holz, Zucker, Kleie und Melasse, ferner bei Bau­stoffen und ähnlichen technischen Artikeln de» tag», lichen Bedarfs. Die süddeutschen Regierungen werden diesen Beschluß in den nächsten Tagen in Berlin beim Reichservährungsminister vertreten mit der bestimmten Erklärung, daß Süddeutschland in dieser Frage eine geschlossene Einheits­front bilde und, falls das Reich diesen Vorstel­lungen nicht da, notwendige Verständnis ent«, gegenbringen sollte, Süddeutschland sich ein selb­ständiges Vorgehen in der Frage der Zwangs, bewirtschaftung vorbehalte. Die süddeutschen Er» nährungsminister einigten sich in Würzburg auch dahin, von nun an alle vier Wochen zu gemejm filmen Beratungen zufammrnzutreten.

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driicklich darauf hinw-.es, daß die Polen kant Fr:e- deusv''rtrag berechtigt seien, den Danziger Hafen zu benutzen. Bei den nächsten Verhand­lungen in Pari, sei es nicht ausaischlassen. daß der Danziger Hafen polnisch würde. Falls die Bolschewist^ >r die Grenze überschreiten, würden groß« Material- und Lchensiniltelttansporte in den Danziger Hafen

r* 8 e r 1 i n, 27. Juli. Die Friedensbedingungen AnßlavdS gegenüber Polen werden, wie ans unter­richteter russisther Ein eile verlautet, nicht die Forde- ng stellen, raß Pole» eine unmittelbare territoriale A«nzl-eriihru»g Rußlands und Deutschlands zi'läßt. Towjet-Rusiland stehl auf dem Standpunkt, daß die ittti^xiole Eigenart Polens gemäß seinen nationalen >md »Stkische» Notwendigkeiten bestimmt werden müsse. Was aber Rußland mit als eine der Hauptbedingungen ftrbera wird, ist der unmittelbare freie Wirt­schaftsverkehr zwischen Rußlmtd und Deutsch- fanb. Die Russen seien, wie ans dieser Duette weiter verlautet, entschlossen, den polnischen Wall, der mit llbsichr von beit West machten zwischen Rußland und Detttschland gelegt worden sei, in wirtschaftlicher Hin- sicht nicht anzuerkennen. Tic Verhältnisse der Völker müßt«» nach ihren LebenSnoiwendigkeiten und ihren Mkiichen Bedürfnissen gestaltet werden. Dazu sei aber . erforderlich, das; Rußland und Deutschland nicht künst­lich von einander getrennt würden, Denn die LebenS- interesfcn der beiden Völker ständen auf einer gemein- sam-n wielschastlichen Basis. Sowset-Nußland will in dieser Beziehung auch die Frage von Danzig ausctMeideir. Im übrigen deutet alles daraus hin, daß Mt Russen den Polen recht gemäßigte Bedingungen «kittE'gen werden. Das liegt ja auch im Interesse

;, und in engstem Zusammenhänge mit dem deutschen I WrttftSastsleben näherkomwen. Selbstverständlich f kSmrle eine solche Regelung dec Tinge politisch, und r 6« flgem auch welt politisch nicht ohne erheblichen I Smftuß aus die Laae im Osten {ein. Das Polen vor. | Sttstrikl-ö wird bann aushSren zu existieren. .Das t Rene Polen ivird unter eine gewisse politische | «MK cht S^wjct-R»ßla«ds kommen, unb bamit | btteften manche hochfahrende Pläne, die in Versailles | »atzßetzeno waren, in ein Nichts zusammenstnrzen. P Kfi sm der Gegenseite die Dinge betrachtet werden, ; Zcht schon aus dieser Tage bekannt geworbenen Ur- teilen französischer Politiker hervor, die bereits die - Forderung stellen, daß Frankreich gegen Dcutschlsud kich mt/imehr neu« Garantien fchafjen};«, da bet polnische Wall im Osten nicht mehr haltbar sei.

Andauernde Kämpfe.

wb. Warschau, 27. Juli. Der polnische Heeresbericht meldet u. a.: Feindliche Abteilun- gen, bi, längs der Chausiee GrodnoBialystsck augegriffen habe«, haben Sokolka genommen. Un- frrs Abteilung?« wehrten in schweren KMpsea Angriise ans der Linie S«kolka ab. An der Ja- ' stol»«'h«t die 14. Posener Jnfmtteriedivision alle ene^Men feindlichei Angriffe abgewehrt. Im Säbse hoben unsere Abteilungen unter dem Druck bes §,indes Brody aufgegeben. Nördlich davvrt kämpft unsere Kavallerie und Infanterie mit feindlicher Kavallerie. Oestlich von Tarn^ol leiste» unsere Abteilungen gegen die nach Westen eotbrittgtuben starken feindlichen Infanterie- und Jttt»»#erieabteilunge« erbitterten Widerstand. Am Dnjesir haben di« Bolschewisten im Abschnitt der tlkratnifchen Truppen den Uebergang über den Zbruez erzwungen. Die Bolschewisten habe« fiibiat*. Tscharna und Kartschma genommen; die 'Kämpfe dauern noch an.

r»S. Kopenhagen, 27. Juli. Wie aus Darfchat! telegraphiert wird, meldet der polnische HeEsbericht: Westlich des Zolwaflusies ziehen sich d« Polen unter dem Druck des Feindes z u - rück, In der Gegend von Berestetschko müssen die Pofen gleichfalls weichen. Die Lage ist dort sehr schwierig. Im Abschnitt Krzemienc«Wol- kezyfk ist die polnische Front vor den feindlichen Angriffen zurückgegangen.

kg. B « s e l, 28. Juli. DieNctt.-Ztg.^ meldet aus D«rschau: Brest-Litowsk, das am 22. Juli von de« Pole« geräumt wurde, ist nm Montag Mieder von ihnen besetzt worden.

Beginn bet Waffenstills^ndsverhanblungen am 31. Juli.

, Gens, 27. Juli. Nach einem in Paris aus- -D*fang«n«n Radiotesimmmm aus Moskau hat die ^ussische Sowjetregierung den Beginn der Wajsen-' Klllstandsvcrhandluugen mit Polen auf den 31.

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wb. Paris, 27. Juli, tchafterkonferenz beschäftigte

terstützung der Lebensmittelversorgung für bU beutschen Bergleute zur Erzielung einer höbere« Ausbeute an Kohlen bezwecke», haben sich bte Re­gierungen von Frankreich. Englanb, Belgten und Italien veranlaßt gesehen, gemeinsam Lebensmtt« telvorschüsie an Deutschland zu gewähren. Um Frankreich z« gestatten, seinen Verpsltchtunge» nachzukommen, da e» selbst in erster Linie mit Kohlen beliefert wird, hat die Regierung eine« Gesetzentwurf eingebrächt, der den Finanzminist«r ermächtit, an dieser Operation teilzunehmen.

Die Genfer Konferenz.

wb. Amsterdam. 28. Juli. Rach einer amt» lichen Londoner Meldung wird die englische Regie- rund auf der Konferenz in Genf, wo mit den deut­schen Delegierten bi« Frage der Wiedergutmachung erörtert werden soll, durch Chamberlain, Northing» ton und Evans vertreten sein.

Die Donaukonscrenz.

wb. B e r l i«, 27. Juli. Am 2. August wird in Paris bi« internationale Donaukonferenz zu­sammentreten, welche die Aufgabe hat, gemäß Art titel 349 des Friedensvertrage» die Donauord- nung zu schaffe«. Deutschland ist ausgesordert worden, sich vertreten zu lasten. Z»m deutsche» Bevollmächtigten ist der außerordentliche Gesandt« und bevollmächtigte Minister Dr. Seeliger er- naniit worden. Außerdem werden Vertreter de» Reichsverkehrsministeriums,' der bayerischen Regie­rung, der württembergischen Regierung unb der Schisfahrtsinterestenken als beigeordnete Dele­gierte und Sachverständig« an de» Verhandlung«» teilnehmen.

Marienwerder. Sie

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