ri
Sfg. MX> 10 •/, »usichlaa, ,eocx Rabatt gilt et« Satietetl.
55. m
ob. ipatn
sich, vom
3 Pers.
bmce von nyin'chcm Boden auf Grurü» des Waffen«
jfihlsä - äßüttüvi». .fetettüßiu, bildet!» beabsichtigen, innerhalb U^sluWe» Gebietes Feindseligkeiteir zu unternehmen,
Di« Haltung Italiens.
Bafel, 16. Juli. Aus London verlautet, daß aus
von
man
breit sei.
!0. Aua . 6 59«
!6eo:ntet
HCT Gk»lgc ist am 12. Juli dec FriK>ensvertrag zwischen »nueru* «wjeirußland und Litauen unterzeichnet werden. Die Boivjtlttijieniufl lvilligte dabei in die GebietSforde-
—-T7 #sußeit Litauens. Wie verlautet, hat auch Polen die au;ch EÜnaLLd'- gigkeit Litauens anerkannt, und auch der
»
6
ain&
M
K
)en 9-t eiffer.
rrrrg
tz« 2, T.
it. Bad u. akrabichl. irovisioo. i. _be9fl ittel
mer
Der Friedensoertrag mit Litauen.
tob. Rotterdam, 15. Juli. Der „Times" zu
Angestellten und Beamten nur b a n n anerkannt wer« den, wenn es den Lebensinteressen des deutschen Volke» Spielraum und ihm die Möglichkeit zum Wiederaufstieg gibt. Die Zeit für eine einseitige Bestimmung der Geschicke der Völker durch diktatorisch« Anordnungen ist für immer dahin. Der Deutsch« GewerK» schaftsbund fordert di« gleichgesinnten Arbeiter, Angestellten und Beamten aller Länder auf, sich diese« Proteste anzuschließcn.
Hoffnungen der Kommunisten.
kg. Essen, 15. Juli. Die Gewerkschaften sind j« einer Sondersitzung nach Duisburg einberufen. @1 soll ein Ausschuß gebildet werden, der im Falle de» Einmarsches verbündeter Truppen in das Ruhrcevte« Vollmacht erhält, den Gen eralstreik zu erklären.
Penboii, 15. Juli. Bonar Low verlas im Unter- »j ein längeres Telegramm, das die englische Regie- ntn an die Sowietregierung gesandt hat. In dem
slkabhangigkeit Litauens anerkannt, und auch der Räumung der Gebiete nördlich des Njemen einschließlich Orod n o zugeüiinult. Ter Sitz der litauischen Re-
^graunn heißt es: , ,
„5Hk englische Regierung nimmt davon Kenntnis, daß
leitsfrettb, n bcwa», ihalisang
m. ffiait
>urgs 11 erb. unt 65953
, torrbe die englische Regierung und die Verbündeten sich «pflichtet halicn, die polnische Ration bei der Vcr-
11
<4'1
machungskommission eingesetzt werden, deren Aufgabe darin besteht, sich zu vergewissern, ob die in dem Abkommen vom 16. Juli 1820 vorgesehenen Kohleulieserungen ausgeführt werden.
Die Wiedergutmachungskommisfion, der die deutsche Regierung in regelmäßigen Zwischenräumen von der Ausführung der für die Lieferung gegebenen Anordnungen durch die zuständigen Behörden Rechnung zu legen hat, hat den beteiligten Mächten jeoc Verletzung >er oben angenommenen Grundsätze mitzuteileu.
Wb. Spaa, 15. Juli. Heute abend 7 Uhr findet eine Besprechung zwischen Lloyd George, Millerand und Tr. Simons statt.
wb. Spaa, 15. JIM (HaMrs.) Der Moinmandmit der Rheinarmee, General De.goutte, ist in Spaa eingc- troffen. Der Eindruck, daß eine. E n tspannu n g eilige» treten ist .hält an.
HM MMR gnttteibani.
Spaa, 16. Juli. Die »auffallend spät überreichten Gegenvorschläge der Verbündeten haben eine ernste Ueberraschung verursacht. Tie Bestrafungsklausel diekeinerleiEinschräukung erhält, die ober- chlesische Regelung, sind Tinge, die vorher geprüft
Iren »fort ne.
Marburg Freitag, 16. Juli (feuert.)
andere Ansicht haben."
Di« Maßnahme« zur Entwaffnung.
wb. Berlin, 15. Juli. Die Nachrichtenstelle des Reichsministeriums des Innern teilt mit: Auf verschiedene Anfragen sind wir in der Lage, mitzuteilen, daß die Reichsregierung die zur Ausführung hinsichtlich der Entwaffnung in Spaa übernommenen Beipflichtungen erforderlichen gesetzlichen und Verwaltungsmaßnahmen einleitete. Die zur Ausführung berufenen Stellen erhalten baldigst« nähere Nachrichten.
■r-C4
>r
eidchunz ihres Bestehens zu unterstützen.
Keine Einstellung der Offensive?
Tkt JU}ei«npiei» beträgt fit bk 8ge[p. Zeile 73 $fg. mx> 10 »/. «uffchlaL e*tU*e , *wb «ueeertige 1.- Mk. «ekl-mezeile 3.00 Ml. Jeder Rabatt gilt «1. Sarrebett. Wv< v_ Set »netunft butd) die ®ef*äft»ftelle unb Vermittlung bet engebofe 25 Vf«. 6»«- ....
bergedühr. - Bet Betrügen unter 20 Mk. mögen rott da, Porto für die Rechnung I
berechnen. — Postscheckkonta: «r. 5015 Amt Frankfurt a. Main. | ***-•
spät. 31 mb st ieg che erw. W. I). 33
wb. Spaa,-15 .Juli. Ein Mitarbeiter der „Jude- pendance Beloe" hatte eine Unterredung mit Gras Sforza. Der Berichterstatter fragte den Grafen, was ______ ____ gewissen deutschfreundlichen Tendenzen denken solle, die man bisweilen den Italienern verwerfe. Sforza entgegnete: „Die Eindrücke, die man in dieser Beziehung haben kann, entsprechen der Wirklichkeit und haben politische Bedeutung auSschließ'.i. > in folgendem Sinne: Man glaubt in ganz Italien fest an die Notwendigkeit der wirtschaftlichen Zusammenarbeit aller Staaten Europas einschließlich Deutschlands. Niemand mit gesund«« Verstand kann in Europa d»
1. Die deutsche Regierung verpflichtet
1. August 1920 ab ans vorläufig 6 Monate den verbündeten Regierungen m »na tlich A Millionen
Amtliches Verkündigungsblatt des Kreises Marburg.
Tageszeitung für (bas früher kurhessische) Oberhessen
. Bit dküWtt MWtzk.
Vorläufig monatlich 2 Millionen Tonnen Kohle.
wb. Spaa, 15. Juli. Die deutsche Regierung hat heute an den Obersten Rat ihre endgültige Entscheidung in der Kohlenfrage schriftlich übermittelt. Vorschläge waren von einem Privatschreiben des Reichsminifters Dr. Simons an den englischen Premierminister begleitet Sie haben folgenden Wortlaut:
vtt ZMWS in dkl lkNiiM« HM.
wb. Berlin 15. Juli. (Amtlich.) Der Zwischen- fall, der sich gestern am französischen Nationalfeiertage am Pariser Platz ereignet hat, ist heute in einer Ka- binettsfitzung erörtert worden. Dabei wurde mitgeteilt, daß die "französische Botschaft auf ihre Absicht, den Tag in der auch früher geübten Weise zu feiern und die Flagge auf dem Botschaftsgebäude zu hassen, am Vortage hingewiesen und Sicherheitsmaßnahmen an» geregt hatte. Das Polizeipräsidium Berlin war vom Auswärtigen Amt unter ausdrücklichem Hinweis auf die politische Bedeutung der Angelegenheit ersucht worden, zur Verhütung jeglicher Störungen die erforderlichen Maßnahmen zu treffen. Umso schärfer ist die Unzulänglichkeit zu verurteilen, mit bet dir Maßnahmen de» Polizeipräsidiums getroffen oder durchgeführt worden sind. Das Kabinett war sich in der entfchlenen Verurteilung des Zwischenfalles einig. Zn einer gemeinsamen Sitzung des Reichslabinetks und des preußischen Kabinetts herrschte Einmütigkeit darüber, daß die voyi preußischen Minister des Innern bereits suspendierten schuldigen Beamten sofort zu ent- lassen seien. Die ohne Kenntnis der Neichsregierung und der preußischen Regierung von der Sicherheitspolizei ausgegebene Darstellung, wonach sich französiich« Mannschaften und Offiziere provozierend benommen hätten, hat sich nicht bestätigt.
wb. Spaa, 15. Juli. (Savas.) Tie Mitteilung von dem Zwischenfall bei der französischen Botschaft in Berlin traf gestern abend spät hier ein. Man scheint ihm keine außerordentliche Bedeutung beizumessen. Aus bet ersten Nachricht geht hervor, daß es sich um einen Fall handelt, der von der Reichsregierung nicht gebilligt wird. Unter diesen Umständen wird er keine neue Verwicklungen
irtie. !g bepn.:r
kg. Düsseldorf, 15. Juli. Ein« Mittwoch» sitzung der kommunistischen Vertrauensleute des Ruhrgebiets hat die Teilnahme bet kommunistischen Arbeiterschaft an einen Generalstreik im Ruhrrevier alt Antwort auf eine Besetzung abgelehnt. Die Besetzung werde den Bolschewismus und bl« Befreiung bes Proletariats beschleunigen.
kg. Berlin, 15. Juli. In bet kommunistischen Betriebsräteversammlung Berlin-Norden wurde mit» geteilt, die Verhandlungen in Spaa nähmen den von den Kommunisten erwarteten Verlauf. Der ungünstige Verlauf der Spaaer Konferenz würde zum Sturz der Rcichsregi«kllNg und zu einem Jnteregnum führen, dem mit Notwendigkeit ölT-§ieg der R äteblHotu8 folgen müsse. Bon biefein Zeirjillllkk —
land kaum noch wenige Wochen entfernt* _.
Entgegenkommende deutsche Vorschläge
Die Einmarsch-Drohung ausrechterhalten.
Tonnen Kohlen zur Verfügung zu stellen. (• 2.-Die verbündeten Regierungen leisten beit Gegen- , werider Kohle bis zur Höhe des deutschen Inlands-, ‘ »reifes durch Anrechnung auf das Neparationskonio , mit der Differenz zum Weitmarclpucis in bar, soweit nicht die Art der Zahlung durch das allgemeine Abkommen über die Finanzsrage anders bestimmt wird.
. 3. Während der Darier bet vorgcz-ichneien Kohlenlieferung bleiben die Bestimmungen in der Kohlenrage, bie der deutschen Delegation am 9. Juli mit« geteilt wurden und am 11. Juli abgeändert worden waren, außer Anwendung. Eine Erhöhung der monatlich abzuliefernden Tannenzahl durch den Wiedergut- , machuugsausschuß findet solange nicht statt.
4. Es wird alsbald ei ».Abkommen über die Lage in Oberschlesien getrr ffen, durch dos entweder die. deutsche Regierung bie Verfügung über die ober "chlesische Kohle zurüücrhält, oder in dem doch »er monatliche Bezug von mindestens 1,5 Millionen Tonnen gewährleistet wird.
5. Es wird alsbald eine gemischte Kommission in Essen eingerichtet, deren Zweck es ist, die Mittel zu untersuchen, mit denen man bie Lebenshaltung der Bergarbeiter in Nahrung, Kleidung und Wohnung und damit die Erzeugung der Kohlenminen des Ruhrgebiets verbessern kann.
6. Die Verbündeten erklären sich bereit, Deutschland zur Einführung ausländischer Lebensrnittel für seine Bevölkerung, sowie von Roh stossen für bie beutsche Industrie und bie Landwirtschaft einen angemessenen Vorschuß zu gewähren. Die Beratungen über die Finanzlage wurde» alsbald unter Hinzuziehung der beiderseitigen Sachverständigen, ausgenommen.
Ar Ä'Mlt der Mitiirtfu.
Spaa, 16. Juli. Die Antwort der Verbündeten auf bie deutsche« Vorschläge lautet »it folgt:
Die deutsche Regierung verpflichtet sich vom 1. August 1920 ab auf 6 Monate, den Verbündeten monatlich 2 Millionen Tonnen Kohlen, welche Menge von bet Wiedergutmachnngskommission genehmigt worden ist, zur Verfügung zu stellen. Der Gegenwert der auf dem Land- oder Seeweg« beförderten Kohle wird von den verbündeten Regierungen auf das Wiederguttnachungskonto ungerechnet zum deutschen Inlandspreis gemäß dem Versailler Vertrag. Zuerkannt wird die Befugnis, sich ncch eine bessere und einwandfreie Kohle liefern zu lasten gegen eine Barvergütung von 5 Goldmark, die vor dem Empfang zu zahlen ist und zum Erwerb von Nahrungsmitteln für die deutschen Bergarbeiter verwandt wird. Es wird alsbald zwischen den Verbündeten ein Abkommen über die Verteilung der oberschkefischen Kohle durch eine Kommission getroffen, in der Deutschland vertreten sein wird. Es tritt alsbald in Esten eine Kommission zusammen, in der gleichfalls die Deutschen vertreten sein werden. Aufgabe dieser Kommission wird es sein, Mittel und Wege zu finden, um die Lebens- bedingungen der Bergarbeiter bezüglich Ernährung und Kleidung und im Hinblick auf eine bessere Ausbeutung der Bergwerke festzulegen. Die verbündeten Regierungen erklären sich bereit, Deutschland während des oben erwähnten sechsmonatigen Zeitraums einen Vorschuß zu gewähren in Höhe des Unterschiedes zwischen dem deutschen und dem Auslandspreis der deutschen Kohle. Genannte Beschlüsse erhalten das unbedingte Vorrecht vor allen anderen Forderungen der Verbündeten gegen Deutschland. Falls am 15. November 1920 fest- gestellt werden sollte, daß die gesamte Lieferung für August, September und Oktober 1320Jjie 6 Millionen Tonnen nicht erreichten, würbe« die Verbündeten zur Besetzung eine» neuen Teiles des deutschen Gebietes, des Ruhrgebiet«» oder irgend eines anderen Gebietes, schreite«. Es wird in Bet- lin eine ständig» Delegation der Wiedergut-
"ch Krst bte g "uchbar, uckschrifr- Zeltung, in Rett« TRanb 2 f« iminti rchfchloz» dem
*t «l, 4 Vogl^ «rigkeitq wkatalo. ler 9t. < Werk b» bet Hzg, über btt» m Rund irb brrhy * Vestel,
Verlst legen.
Die Oberhelsische Zeitung- erscheint sechrmal wöchentlich. — «ezugrpre^ monatlich 4Stf durch di« Post 4.20 Mk. — Für auffallende Nummern infolge 6tiet£s_obec - • “ ---- Ersatz. — Verlag von Tt. C. Hitzeroth. — Druck der
Iah. Aug.Koch, Markt 2123. — Fernsprecher SS.
-rt suS."
Die englstche Regierung schlägt einen sofortigen Was- enstillstand zwischen Bolen und Sowjettußland vor. X Bedingmigen des Waffenstillstandes sehen vor, daß polnische Heer sofott auf die von der Fnedenskonferen; ei letzt«! Jahre als provisorische Oftgrenze Polens - - r.a Darauf soll eine Kvn-
^e^en^Kufsest. eine Finanz
kommission und eine Kohlenkommission, bie zu diesem Ztvecke gestern noch gebildet sind, die Entscheidung vorbereiten, die im Lause dss Vormittags oder Nachmittags erfolgen wird.
Bie etgMt Mtz«> its AOzebl'ie;.
tob. Spaa, 15. Juli. Wie bekannt wird, haben die Verbündeten gestern abend ein Abkommen über die militärische Besetzung des Ruhrgebiets unter» zeichnet.
wb. Paris, 15. Juli. Nach einer Meldung der „Chicago Tribüne" in Spaa sind als Bedingungen für bie Besetzung des Ruhrgebiets vereinbart worden: Die Besetzung beginnt zwei Stunden nach Ablauf des Ultimatums. An der Besetzung dürfen keine schwarzen Truppen teilnehmen. Die Besetzung soll so ausgeführt den, daß der Rnhrbezirk mit einem Kordon von Truppen irvrschlossen unb vom übrige« Deutschsten») abgr» schnitten wird. Rur wenn nötig, sollen größere Städte iurch Truppen besetzt werden. Die Zivilrechte der Bevölkerung sollen yktoährleistet werden, jedoch soll die örtliche Polizei unter Kontrolle genommen werden. Für hie Koblen soll ein höherer Preis gezahlt werden, damit die Arbeiter ein Interesse au stärkerer Förderung hätten. Die Ernährung des Ruhrgebiets soll durch bie Ber- bündtten während der Dauer der Besetzung sichergestell! werden.
Wie der „Cn'caoa Tribüne" aus Spaa gemeldet wird, habe die französische der englischen Regierung vorgeschla- fen, falls die deutsche Regierung das Ultimatum in der Kohlensrage ablehnen sollte, während der Zeit, in der das Ruhrgebiet besetzt werde. Hamburg durch englische Seestreitkräfte ebenfalls besetzen zu lassen. Die englische Regierung habe diesen Vorschlag abgelehnt.
UM litt ieutlto MrMMmstn.
wb. Berlin, 15. Juli. Der Deutsche Gewerkschaft sb und, besteheiü) aus dem Gesamtverbanb der christlichen Gewcrkfchasten, dem Gesamtverband der Angestellten Gewerkschaften unb bent Gesamtverbanb ber Beamten- unb Staatsangestellten-Gewerkschaften mit insgesamt 2 Millionen Mitgliedern veröffentlicht folgende Erllärung: 1. Der Deutsche Gewertschaftsbund erhebt schärssten Protest gegen ben Versuch, bie beut» scheu Arbeiter in bauernbe Zwangswirtschaft für ausländische und kapitalistisch« Interessen zu nehmen. 2. Der Deutsche GewerkschastÄhund sieht in den Forderungen de« Entente auf Einrichtung von Kontroll- ko m in i s si onen für die Kohlenvetteilung bie Absicht einer shsteniRtischen Erdrosselung aller Industrien, die im Wettbewerb mit den Ententestaatcn arbeiten und dadurch die Brotlosmachnng großer Massen der deutsche» Arbeiter und Angestellten. 3. Der Deutsche Gcwerkschaftsdund hält eine ausreichende Belieftrung der deutschen Industrien mit Kohle nach Annahme der Cntentesorderungen für unmöglich und befürchtet bie stärkste Arbeitslosigkeit als Folge. 4. Der Deutsche G-werkschastsbund erblickt in den Forderungen der Entente den Versuch, eine gewaltsame Regulierung der Arbeitszeit über bie Köpfe der
1 internationalen Bergarbeiterorganisationen hinweg i durchzuietzen. Er empfindet diese Bestrebungen als i Hohn auf die Anerkennung der Arbeiter und Ange- । stellten aller Länder als vollwertigen Mrtschaftssaktor. ' Mag bie Konferenz in Spaa zu Ende gehen wie sie . will: Ihr Resultat wird von den deutschen Arbeitern,
Hkrttng wird W i 11: a sein.
Teheran von ben Rätetruppen bedroht?
* tob. Sonbon, 15. Juli. Reuter erfährt aus «nlichec persische: Quelle: Die bolschewistische» Streit« <t«fte habeti die Poor-Bcrge zwischen Teheran und ander an erreicht. Falls kein wirksamer Widerstand Weiftet, wird, wird Teheran ihnen bald prcis- Weke» sein.
Die Lag« btt Kriegsgefangenen in Sibirien.
; Stockholm, 16. Juli. Zwei Damen des schive- Aschen Roten Kreuzes, die vor einigen Tagen zurück- Wehrt sind, berichten übereinstimmend, daß die Lage Str Kriegsgefangenen in Sibirien furchtbar sei. Die itfimmtiug- unter den Gefangenen sei trostlos unb bie Sterblichkeit unter ihnen ungeheuer. Den öfter» Vichffchen Hefaugenen wird bie Heimkehr venveigert.
——-»
KArze Auslandsnachrichten.
Tie Taktik der türkischen Nationalisten. Die „Ti- »es" nrekde- aus Konstantinopel: Mustafa Kemal Deschs hat in der Nationalversammlung in Angora am A 7. erifatt, die türkischen Nationalistischen Streitkräfte hätten sich in uncin.nehmbare Stellun- Itti zuriickzezogen.
Die Witten in China. „Daily Mail" meldet aus x<«itftw: In der Nacht zum 12. Juli kam es in der i»öhe von Yangtsau an der Bahnlinie Peking—Tientsin ^>Nt ersten Zusammenstoß zwischen den beiden feind- i fegen Parkien. Die Truppen des Marschas Tuan- -<schi-dni schlugen die Tschilistreitkräfte, die sich zurück- Acn. I« Tientsin ist ein englischer Torpedobootszer- rotci md andere Kriegssahrzeuge eingetroffen, was *>tet der Bevölkerung eine große Beunruhigung her- hat.
Di« Rrvslutton in Volivia. Wie Reuter meldet, «rtzt in Bolivia die Aufständigen bie Regierung. .1 bishsrigt Präsident und die Mitglieder der Re» Serung sticht«« in der amerikanischen Gesandtschaft Zu» «rcht.
^!!<>rcnz fallen Vertreter Rüßlairds, «olcus. LetttaudS. <tait£U.ä m.d Fiiilands beiwohnen, während Vertreter HgrliziruS einzeladen werden sollen, - um ihre Fälle «zutratzsn. Tie Wassenstillstandsvorschläge besagen fcr- gr, daß di: russischen Heere auf einer Linie, bie 50 Km. Eich der vorläufigen polnischen Grenze liegt, stehen iben sollt». Ein Waffenstillstand mit General Wran- tl wird in dem Telegramm gleichfalls vorgeschlagen. >au;e oo« Mijreitb sich die englische Regierung nicht verpflichtet
»tie, beißt es in dem Telegramm weiter,' Polen in seinem nndüchrn Auftreten gegen Rußland zu unterstützen, ist »doch bur chdie Satzungen des Völkerbundes verpflichtet, je InieavitSt Polens innerhalb seiner eigenen Grenzen zu rrtcidigen. Sollte sich Sowjetrußland, trotz seiner toieber» titeu EÄlKruiigen, nicht mit dem Rückzüge der polnischen
eteTuiut «iflßetrorfentn Nachrichten hervorgeht, daß die Bolsche- ;u Houie. ^fcil h<h reeiflern, die Offensive gegen die Polen X' b’Sföi Mzchiclleii. — Diese Meldung widerspricht der obigen, ; '—- Mh der die Räteregierung zu einem Waffenstillstand
atze i'>, L .
fott ei« Kgesetztc Linie zurückgchen foh.
unter den Auspizien der Friedenskonferenz re Lon- »tt zus«nmentrcten, um über den endgültigen Friede» chjchcn A«Mand und seinen Nachbarm zu berate». Der
i < Mk., durch die Post 4.20 Mk. -
. . W lyO elementarer kkreignisse kein Ersatz.
ob. ipat», JW' * U»t»..Puchdruckerei »au 2»h.
haushav
ii WunI» — tgseinri^
W WB «Hielt bie eeMse Mstzlm m
b' i6( j, Sowietregierung die englische Forderung aus Ein- sie.2i. it der beiderseitigen Feindseligkeiten angenom« ‘ |tn hak. Die englische Regierung hat daher beschlossen, It Verhmchkunge» über ein Handelsabkommen ^zufetze«, sobald die russischen Delegierten zurückge-