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firne einer Verls-ung der völkerrechtlichen Abmachungen gleich.
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SrrtfüOtr Abbruch dn Mttrai?
Wb. Spaa, 13. Juli. (Amtlich.) Heute Vormittag Uhr tagte die gemischte Kommission, die gestern
aufheben und behalte sich vor, den Delegation^» einen Beschluß über neue Termine mitzuteilen.
daß eine weitere nicht unerhebliche Steigerung nn-I möglich sein werde, wenn in Ob er sch le sie« f ü r I Ruhe gesorgt würde, sodaß Ueberschichten geleistet! werden könnten. Dazu sei erforderlich, den Ab-! st i m m u n g s t e r m i» so b a l d a l s m ö g l i ch anzu-1 setzen, weil bis dahin die friedliche Arbeit durch! Agitation aller Art gestört werde. Noch besser würde es sein — aber damit gebe er nur eine Anregung, ohne I einen Antrag zu stellen, — wenn man dir Abstimmung ! überhaupt a u s h e b e und über die Kohlenlieseeunr I an Polen und dir andern aus die oberschlesischen Kohlen angewiesenen Länder unter der Zustimmung der Ber-1 buiibeten eine Vereinbarung treffe. Diese Zustimmung sei Notwendig, weil durch den Friedensvertrag für Frankreich, Italien und Belgien eine Art internationale Hypothek auf das deutsche Kohlenvorkommen unter gewissen Bedingungen geschaffen sei. Nach ieiner Ueberzeugung würde auf diese Weise Polen von der I deutschen Bergwerksverwaltung mehr Kohlen erhalten kVunen, als wenn cs die Verteilung selbst in die Hand bekomme. Tie Abstimmung in Oberschlesien sei zwar zweifelhafter alS die in Schleswig und Allen-
I stein, sie werde aber von uns nicht gefürchtet. I Was wir sülchten, ist nicht die Abstimmung, sondern bi* mit ihr verbundene Unruhe und Erregung. Der Minister bat daher, diese Anregung zur Ge-
I Währung einer neuen Vcrhandlnngsgrundlage in Er- Wägung zu ziehen. .
Präsident Delacroix erwiderte, daß bieie antwort die verbündeten Regierungen mit größtem Be- ! dauern erfülle und eine sehr ernste Lage schaffe. I Man habe gehofft in Spaa zu einem wirttichen Frieden zu gelangen. Der deutsche Außenminister habe das Vorrecht der Verbündeten aus die deutsche Kohle jm- erkannt. Tas Recht sei sehr maßvoll geltend gemacht worden, aber die deutsche Delegation lasse eS unberüd- | sichtigt. Unter diesen Umständen müsse er die Sitzung
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„Secolo" meldet aus Riga: Pinsk wurde
10.' ~uli von ber Roten Armee genommen.
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Die englisch-russischen Verhandlungen.
wb. Paris, 13. Juli. Nach einer Londoner Meldung des „Masin" wird ,Mraffin" Ende dieser Woche in London eintreffe«, diesmal in Be-1 gleitung von drei ehemaligen Beamte« des Mini-1 steriums des Auswärtigen.
wb. L o n d e n, 13. Juli. (Unterhaus.) In Erwiderung auf eine Anfrage sagte Bonar Law: „Die Sowjetregierung nahm die von der englischen Regierung vorgeschlagenen Bedingungen an. Demzufolge wurde eine Verständigung über die Grundlage für Besprechungen wegen des Handels-^ Verkehrs erreicht. Die englische Regierung schlug, nach Besprechungen mit den Verbündeten und, wie ich höre, mit bereit Zustimmung, bet Sowjet- regierung vor, einen sofortigen Waffenstillstand unter geeigneten Bedingungen mit Polen abzuschließen, dem eine Friedenskonferenz zwischen Rußland und den Randsraaten folgen mAbe.“ Cook fragte: Reifet das. daß die Sosjetregierung «■ erkannt ist?" Bonar Law erwiderte: ,.R e i n.“ Redworthy sagte: „Es ist doch bei Fall!" Wedg-< wood erklärte, daß die englische Regierung gedroht habe, eine bewaffnete Streitmacht auszusenden für den Fall, daß die russische Regierung sich nicht will- I söhrig erweise. Bonar Law erwiderte darauf: „Ich glaube nicht, daß es richtig wäre, von der Re- Igierung zu verlangen, Einzelheiten unserer Mit- I teilt'ng an Rußland bekanntzugeben. Die Mitteilung an die russische Regierung wird zu einem
f geeigneten Zeitpunkt veröffentlicht werden."
Polens plötzliche Friedensbereitschaft.
wb. Kopenhagen, 13. Juli. Wie „Rational- tibenbe“ aus Warschau meldet, -hat der polnische I Minister des Aeußern auf Beschluß des Rates für die nationale Verteidigung eine Rote an die Konferenz in Spaa gerichtet, in bet er erklärt, daß Polen jeden Augenblick bereit fei, Fneben zu schließen auf bet Grundlage, daß das Selbstbestim- mungsrecht in den zwischen Palen und Rußland liegenden Gebieten durchgeführt werde.
Ein polnischer Siegesbericht. I
i wb. Kopenhagen, 13. Juli. I« einem I Telegramm aus Warschau wird offiziell gemeldet: Die Polen gaben die Linie längs des Wilija-Fluffes auf. Die Bolschewik! haben jetzt die Festungswerke von Minsk erreicht. Zn bet Gegend des Pripet rootte General Salachowitfch die Nachhut ber Bol- schewiki ein und besetzte Owratsch. Die Bolschewiki ! erlitten eine völlige Niederlage; sie ließen 400 Tote und 200 Gefangene sowie große Kriegsbeute zu ück. Die Gruppe Basewski schlug die Streitkräfte Bud- I jennys. Diese sind nach Rswno geflüchtet, ßiine bolschewistische Kavalletiebrigade wurde vollständig vernichtet. Die Polen eroberten acht Geschütze.
Ansechtnng der Abstimmung? ,
B a f e l, 13. Juli. Nach einer Pariser Meldung laßt die polnische Abordnung In Paris erklären, daß sie das Abstimmunosergebnis in Ost- und West- preußen nicht anerkennen könne, da die Polen nicht in der Lage gewesen seien, die nötigen Wahlvorbereitungen zu treffen.
Ein tschechisches Urteil.
wb. P t o g, 13. Juli. „Narodni Lisch" schreib' zur Slbstimmung in Ost- und Westpreußen: „Die gesamte gut organisierte polnische Agitation nutzte nicht im geringsten, um an dem Ergebnis der Abstimmung in dem zwischen Polen und Deutschland strittigen preußischen Gebiet etwas zu ändern. Es war klar, daß die polnischen Absichten doch nur imperialistische waren. Die Beschießung deutscher Demonstranten und die gewaltsame Störung deutscher Volksversammlungen durch bewaffnete polnische Banden sowie der ganze polnische Terror überhaupt trugen herzlich wenig zur Erweckung einer Gewogenheit zur Warschauer Regierung bei. Die fürchterliche Niederlage, welche die Polen bei bet Abstimmung erlitten haben, zeigt, daß das strittige Gebiet überhaupt nicht polni-sch ist."
Amtliches Verkündigungsblatt des Kreises Marburg.
Tageszeitung für (das früher kurhessische) Oberhessen
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MW und Wk m dkU Wimm deicht.
kg. Zürich, 13. Juli. „Corriere della Sera" meldet durch Funkspruch: Odessa wurde am 9. Juli von ben Truppen bet Roten Armee besetzt.
bestimmt« Auskunft über die Höhe des finanziellen Angebots, insbesondere der JahreSzahlungen Reichsministet Wirth stellte eine solche Antwort auf den I späteren Nachmittag in Aussicht. ,
Inzwischen hatten die deutschen Sachverständigem in der Kohlensrage^ mit den Sachverständigen der! Gegenseite über ein neues^Angebot mouailicher Ton-! nenlieferuiig an die Verbündeten verhandelt und das I Angebot in schriftlicher Form gemacht. Eine Einigung war nicht zustandegekommen. In dem aut Nach -1 mittag vöm Reichskanzler abgehalteneu Ministerrat I wurde infolgedessen beschlossen, die gewünschte Ans-! fünft an die gemischte Kommission zunächst zurück-1 izuhalten, bis in der NackMrittaassitzung des engeren I Rates der Konferenz die Kohlenlieferung, die jedem I wirtschaftlichen Angebot zur Basis dienen müßie, I festgestellt worden sei. I
In der Sitzung des engeren Rates forderte der Präsident der Konferenz die deutsche Delegation ausdrücklich zur Abgabe ihrer Erklärung in der Kohlen srage auf. Reichsminister Dr. Simons entwickelte die Gründe, aus denen es der deutschen Regierung unmöglich sei, eine Zusage wegen Kohlenlieferung I I zu machen, die nicht die Zustimmung der Bergwerks- unkernehmer und insbesondere der Bergwerksarbeiter I gefunden habe. Er machte auf den durch die Blockade ■ I geschwächten Gesundheitszustand der Bergarbeiter auf» I merksam, der es ihnen ohnehin erschwere, Neberfchichten I hu leisten, der eine weitere Steigerung bet Produktion I nur gestatte, wenn man die Ernährung vcr- I b e s s c r e und für eine größere Zahl Bergarbeiter I Wohnungen schaffe. Unter dieser Voraussetzung I könne man zusageu, die tägliche Lieferungsmenge vom
1 Oktober 20 ab um 12 000, also auf 56 000 Tonnen I nutz, vom 1. Oktober 1921 ab tun weitere 12 000 auf
68 600 Tonnen zu erhöhen. Der Minister erklärte,
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ftr Eeneralselbmarschall »en einem Einbrecher überfallen.
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Foch zurückgerusen.
Berlin. 14. Juli. Wie verschiedene Blätter aus Spaa melben, sinb bie Marfchälle Foch unb Wilson telegraphisch nach Spaa zurückgerufen worden. Der „Vorwärts" vermutet, daß daourch ein Druck auf Deutschland ausgeübt wurde. Wahr, scheinlich werbe bie Frage eines etwaigen Ein» Marsches in bas Ruhrgebiet mit bent Marschall be. sprachen werben.
Die Borschlage der deutschen Kohlensochoerständigen,
wb. S p a a , 13. Juli. (Havas.) Die brutschen Kohlensachverständigen hielten heute vormittag einc Sitzung ab, der bie verbündeten Vertreter in offiziöser Form beiwohnten. Die deutschen Sach- verständigen machten den Vorschlag, monatlich 1 100 000 Tonnen zu liefern, diese Lieferung ab 1. Oktober auf 1 400 000 Tonnen zu erhöhen und, falls eine Besserung in der wirtschaftlichen Lage iDeutschlands eintrete, fckvießlich auf eine Lieferung I von 1700 000 Tonnen zu kommen. s,
! Das Wiede gi machungsangebot.
tob. Spaa, 13. Juli. Der Havas-Bericht- erstatter meldet, daß nach den auf ein offizielle» deutsches Schreiben eingezogenen Erkundigungen die deutsche Reichsregierung folgende Angaben übet den Plan der Wiedergutmachungen und Zahlungen .machen werde: Eine Entschädigung von 60 Mil» I liarden zahlbar in 50 Jahresraten, davon 20 Mil* I Harben znm Wiederaufbau bet zerstörten Gebiete, I bie in Naturalien zahlbar sein sollen.
I Weshalb Millerand noch nicht abreiste.
wb. Paris, 13. Juli. Nach dem „Echo be Paris" soll der Entschluß Millerands, in Spaa zu I bleiben, auf ben Einfluß Lloyd Georges zurückzu- führen fein, der erklärt habe, baß ein so schneller Abschluß bet Konferenz von ber öffentlichen Mei- nung, unb besonbers bent Parlament, nicht verstanden werden würde. Es müsie bewiesen werden, baß Hein Mittel unversucht gelassen sei, bie Möglich, ketten ber Ausführung ber Bestimmungen bes Der- failler Vertrages zu erlangen. Nach bent „Matin" I sollen die Erwägungen bet Besetzung be» iRuhrgebiets bei ben Verhandlungen eine Rolle spielen. Es bestehe bie Gefahr, baß bei Aus- führung biefet Zwangsmaßnahme alle Berg- l atbeitkt bet Welt sich zu einer gemeinsamen : I Aktion vereinigen würben. Dieser Erwägung habe ; Milleranb Raum gegeben unb beshalb darauf ver- f l zichtet, schon in zwei Tagen nach Paris zurückzu-
kehren.
Aufnahme Deutschlands in den Böllerbund bei * Wohlverhalten in Spaa.
wb. London, 13. Juli. (Reutet.) $el der heutigen Zusammenkunft des VLlketbundiate» teilte Balfour mit, daß bet Rat Delacroix ermdch- tigte, Deutschlanb zur Teilnahme ein« z u l a b e n, sobald et von ben in Spaa gefaßten Beschlüssen betreffend Festsetzung bet Enschädigung [ unb Zahlung-Methoden verständigt worben sei.
I Die Ernährungslage Deutschlands. Eine Denkschrift de» Ernahrungsministers. Spaa, 13. Juli. Der Reichsministet für Er- Hutung und Landwirtschaft hat bet Konferenz in Spaa eine eingehende Abhandlung über die ErnL>- rungslage Deutschlands unterbreitet. Am «chiusse heißt es: Unter Berücksichtigung alter vorgetrageneq Umstände, nämlich der Berminderung der Anbanfläch«, her'Erntemenge und des Ausfalles der diesjährigen Ernte, beziffert sich der Einfuhrbedarf Deutschlands für das nächste Wirtschaftsjahr auf 2 Millionen Ton« neu Brotgetreide, 2 Millionen Tonnen Futtergetreide, 750000 Tonnen Oelsrüchte, 180 000 Fleisch und Spick, 144000 Tonneu Fett, 500000 Tonnen Fische, ferne! 500 000 Tonnen Rohphosphat und die zu feiner Auf« schließung notwendige Menge von 350 000 Schwefelkies int Gesamtwerte von 3 403 600 000 Goldmsrk. Di» befriedigende Rettung der ErnShrungsfrage in Teuiich« land ist und bleibt die erste und wesentlichste Bot« aussetzung für den Erfolg aller anderen Maß« nahmen zur Hebung der Leistungsfähigkeit Teutsch- lands. Tie deutsch« Delegation schlägt daher vor, ■ bie Konferenz in Spaa wolle beschließen, daß ein»
Kommission au» Sachverständigen der einzelnen Län» . ber mit größter Beschleunigung Zusammentritt, uni. [{über bie Maßnahmen zur Verbesserung der Ernätz«
Keine Einigung in der Kohlenstage
Mite grtlätiniti aber feie fiolleilltleimii« aii NerWen.
Nach der Abstimmung wird nunmehr der intec- alliierte Ausschuß bau Oberst.m Rat ben Vorschlag Iber die Linie uiticrbrdteu, die, wie es im Artikel 95 be» BwewUet Vertrags heißt, „unter Berücksichtigung j fowohl des durch die Abstimmung kundgegebcnen Willens be« Einwohner als der geographischen und wirt- ßhafAchen Lage der Ortschaften" als Grenze Ost- tzreuhenS angenommen werden soll, lieber den knnd- jtegebntea Willen der Einwohner kann nach der Ab- ftitrnnnitg kein Zweifel mehr herrschen. Die deutsche ßttgtetmtg wird aber die Aufgabe haben, dafür zu forgen, daß durch die interalliierte Gtenzkommissiou entgegen dem eiichcutigen Willen der Einwohner nicht künstltchzuGunstenPolests geographische unb wirtschaftliche Bindungen geschaffen werden, und daß Ächt ein Fall konstruiert roirb, wie in Schleswig, wo dem Volkswillen ber Bewohner durch die Anwendung der Klaujenschen Linie anstelle der Tiedjeschen Gewalt angetan wurde. Ost- und Westpreußen Haden bewiesen, daß sie bei Deutschland bleiben wollen, tatb eine Korrektur dieses Vorurteils am grünen Tisch
a.Kteenptei« beträgt fit bi« 8ae|p. Zeile /» Wt ««» 10% ««WM, «‘*‘*5 I " unb auewartige 1.- «k., WeflamejeTle 3.00 ÄL Seiet lUUtt «ttt «I» temtatt-l ,___
Set Sustunft durch bte Seschäftestelle unb SetmiHIung bet «Mefcrt* » SH-6»iu betgebübt. - Bei Beträgen unter 20 Mk. müssen wir?da»Port« fit bte Rechnung I ||7| berechnen. — Poftschecktent«: Ät. 5015 Amt Fr-nkfnrt «. «-in.I *
Marbuva I
Mittwoch, 14. Juli (bewert.) I
nachmittag von der Konferenz eingesetzt worden war, "m die Vorschläge der deutschen Regierung in der Wiederautmachiingsfrage erläutern zu lassen. Die deutsche Delegation war durch Finanzminister Dt. Wirth und durch Dr. Karl Melchior als wirtschaftlichen Beirat des Ministeriums des Auswärtigen, Geheimrat W i e d s e l d t, den Beirat dse Wirtschafts- Ministeriums und Staatssekretär Bergmann als Vertreter des Wiederausbauministcriums und einem Sekretär vertreten. Der Präsident der Kommission stellte fest, daß es füty nur um eine Enquete, nicht um eine Beratung handle und richtete an die deutsche Delegation eine Reihe'von Fragen, durchs verschiedene Punkte der deutschen' Vorschläge aufgeklärt wurden. Dann bat er die deutsche Selegaitoiuitm eine
-Bas MIA SR« mi BMtn.
Die Nachrichten aus Ost- und Westpreußen kommen I pr'guüL Beit. Nicht nur für uns sMt, ftrchem auch! jät bie Leute, bie um den grünen TiM in Spaa I dersammelt sind und glauben, mit kalteff Hahlen und! Wechenkunststückcn ein großes Volk erwürgen zu können. I Krf bte vernichtende Niederlage in Polen durch die I bnssischen Heere ist eine ebenso vernichtende utoiaJ lischx Niederlage durch die Deutschen im Abstimmungs-1 bediel gefolgt. Das Ergebnis kann auch auf die Leute I to Span seinen Eindruck nicht verschleu. Es muß I klar. machen, daß das deutsche Volk lebt, pH rczt unb zu neuem Aufstieg sich rüstet.
"i Dec Sieg be-5 Deutschtums in der Ostmark ist umso fettoafiiger, als, soweit sich bis jetzt überseheu läßt, In ganz wenig Gemeinden eine polnische Mehrheit erzielt worden ist. Viele Orte weisen sogar übcrhanpt keine polnischen Stimmen auf. Es haben offenbar auch Polen für Deutschland gestimmt. Sie haben erkannt, welchen Vorteil die deutsche Verwaltung und feit deutsche Kultur geboten haben. Diese eindrucks- feolle Absage polnischer Bewohner an Polep hat sich Rnwientkich im Kreise Stuhm deutlich zu erkennen tegtbtiL Rach der Nationalitätenverteilung war dieser fcrtt6 bewohnt von 58 Prozent Deutschen und von 12 Prozent Polen; die Abstimmung hat ergeben, daß jetzt unzesähe nur 20 Prozent sich für Polen eut- Weden hoben.
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Hannover, 13. Juli. Wie der „Hannoversche -xrier^ meldet, ist gestern abend gegen 7% Uhr -k zwavzigicrilk^Ser junger Mann in die Wohnung »8 Krucralfeldmarschalls v. Hindenburg ein-! UrcaSCR- Als der Fcldmarfchall feinen Diener juftK wSiltc, entspann sich zwischen dem Feldmar-1 UjK f;uh dem Einbrecher ein längeres hart-!
s Ringen. Dabei zog der Eindring-1 lisg xkotzlich einen Browning aus der Tasche und Motz ihn aus den Feldmarschall ab. Die Kugel .fjgg vorbei, und es gelang schließlich dem Ver- j -rcher sich loszureißen und unerkannt zu ent-1 Offenbar handelt es sich um ein Mitglied I Bande, fei'e einen Einbruch in die Villa des I Hrldularschalls plante und für die der Eingedrun-I | ß'r-e die Eeegenheit auskundschaften sollte.
j lieber bei: Kamps Hindenburgs mit bent Einbrecher 1° bjJtber Sohn des Fcldmarschalls, Hauptmann v. Hin-1 folgende TarstAlung: Als am Montag abend pisia Baier, bet außer einem Diener allein in ber Ktffn iveiftc, in ein Zimmer im Erdgeschoß eintrat, kil-lickie er einen fremden Mann. Als er ihn aurkf: I | i«)Sen Sie hier?", ftammefle der Fremde, „Ich | k mich verlaufen. Verzeihen Sie!" Mein Vater, i btr iif bern etwa 20iährigen Manne einen Einbrecher tzkrmntkle, packte ihn und zog ihn in die Nähe der Naru-btiuge!, um mittels dieser den Diener herbci- tzsruseu. In diesem Augenblick zog der Mann einen
l ■ Urvokvetz und gab mit dem Worte „Jeht wollen wir miteinander-rcdcii!" einen Schuß ab, der nicht Xr der Brust seit e des Feldmarschalls vorbeigiug. Es skiitfvauu sich dann ein gefährlicher Kampf um die Waffe, bie mein Batet dem Eindringling entreißen fetvlkle. Dabei zog er den Verbrecher bis au die Kiug;;" heran u.id gab mit der einen Hand Alar»'.- tzkichci:. .Hierbei' rettete sich der Unbekannte durch fest Flucht aus dem Hau?. Mein Vater ist glücklicher- tefiu* unverlchi geblieben. ,
Tii, Otz,lb«MiL« 8ett«»g“ erscheint s«chr«sl wöchentlich. — B«z«ssprei» monatlich 4 durch bte «o« 420 Mk - Für ausfallend- Nummern infolae Streiks oder ft. Al Omenta«?-«tgnMe kein «.(«*•- «»la» °°»Dr ^Hitze^ -Druck der fw* ™ linis.-Buchdruckerei »en ösb. An» Kech, Markt 31/23. Fernsprecher s».