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1921

Kolonialwarenfirmen, die Zuckerwaren hatte«, und M

sich Nrauen, &X entfielt Urmcheq tft eS nicht

Der Reichskanzler über das Regierungsprogramm.

Spaa komme viel zu früh; es werde ein

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Der erweiterte Vollausschuß des Bayerischen Städte--

j 6§ di« für die künftige Ernte vorläufig festgesetzten 1VV i Krise während des Erntejahres unter keinen Umständen

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.«»Dünge. ttsch sHe möglich auf Kosten des Reiches eine mäßige ^uneldorn yi6bnif(6ptämic mit angemessenen Sätze» festzusetzen.

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Die Forderungen der Landwirtschaft.

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tob Käseversorgung warnt der Städtebund, den Weg der «twährenden Preiserhöhungen weiter zu gehen, weil die idwskraft der Konsumenten mit diesen Preisen nicht Vehr Schritt halte. ,Die weitere Einschränkung tr ohnehin unzureichenden Verbrauchsmengen an Mehl, kilch und Feil bedeutete ein Untergraben der Volks- ttundheit und des Nachwuchses. Die Zwangswirtschaft »f diesen Gebieten müsse unbchingt beibchalten

Der »izeigenprele betiigt für die Saesp. Zeile 75 Bf«, «ib 10 "L Otifschlig, «rtlich« I w , «b auswärtige 1.- ML, ReNamezesle S.& TOL Akt «ab«1?,Nt Ls ««rrnbatt. 55 Lei Auskunft durch bk SeMftsfteÜe und vermittln«« der »«gebot« 25 Bf«. 6«n» I* ö"r bergebühr. Bei Beträgen unter 20 ML müssen wir bas Port» für bi« Stech nun» I lAQA

« berechnen. Postscheckkonto: Skr. 5015 Amt Frankfurt «. Kain. | IvwV

tuns genommen wird:

Die vom Deutschen LandwirtschaftSrat eingeladenen verschuftrn aller Laichet erklären zur Frage der ugswirtschaft folgendes:

1. Die öffentliche Bewirtschaftung landwirtschaftlicher cugnissc darf sich für das Erntejahr 1920/21 nur ,'ch aus Brotgetreide und Milch, unter Brr- n:g von Härten für den Erzeuger, erstrecke». All« Erzeugnisse sind ganz frei zu geben. Die .gen dec Landwirtschaft sind aber bereit, die .uiimifl inländischer Lebensmittel, unter Ausschluß nhtldlicher Einwirkung beim Abschluss«, durch IrserungSverträge sicherzustellen.

k. Sollte diesen Grundsätzen nicht schleunigst Rechnung tragen werden, so müssen die landwirtschaftlichen Kor- »rationett jede Mitarbeit für die Lebens- tiitelvcrsorgung des deutschen Volkes ableh- itn.

Marburg

Dienstag, 29. Juni

Berlin» 28. Juni. Reichskanzler Fehrendach gab in der heutigen Sitzung des Reichstages eine Erklärung der Regierung ab, in der es heißt:

Das Programm der neuen Regierung ist entsprechend unserer Verfassung das Ergebnis einer sorgfältigen Be­ratung des ganzen Kabinetts. Höchst erfreulicherwetse ist dabei eine vollkommene Uebereinftimmung sämt­licher Mitglieder des Kabinetts zutage getreten. Die Konferenz von Spaa gibt mir Anlaß, zunächst einige Worte zu sagen über die

auswärtig« Politik.

Alle unsere Beziehungen zum Auslande stehen unter dem. Zeichen des Friedensvertrages von Versailles. Die Lasten, die dem deutschen Volke durch, diesen aufertegt sind, find unermeßlich groß und In ihrer vollen Schwere kaum richtig zu erkenne». Nachdem Deutsch­land den Vertrag angenommen hatte, konnte die Re­gierung, solange sich die bisherigen Feinde nicht zu einer Aenderung des Vertrages herbeiließen, keine an­deren Richtlinien in der auswärtigen Politik aufstellen, als diejenigen, die eingegangenen Verpflichtungen voll­auf zu erfülle», soweit dies in ihrer Macht lag, beson­ders in der Herabsetzung der Heeresstärke, den sonstigen Abrüstungsmaßregeln und der Wiedergutmachung. In dieser Hinsicht hat die parteipolitische Zusammensetzung der neuen Regierung ihre Stellungnahme nicht beein­flußt. Es wird die vornehmste Aufgabe der neuen Re­gierung sein, urkundlich darznlegen, was wir bereits geleistet, abgetreten und hingegeben haben. Wenn trotzdem nicht alle Vertragsbestimmungen nach oem Wortlaut des Vertrages durchgeführt worden find, so liegt das nicht an dem bösen Willen Deutschlands, son­dern in de» Verhältnissen, die stärker sind als sein guter Wille. (Ähr richtig.) In der inneren Politik ist unsere vornehmste Sorge der Wiederauf­bau des zusammengebrochenen Vaterlandes. Diesen auf dem Bode» der bestehenden republikanischen Staats­form tatkräftig weiterzuführen, wird der unumstößliche feste Wille der Regierung sein. Alle Parteien fordern wir auf, verfassungsrechtliche Kämpfe zurücktreten zu lassen. Wir stehen auf dem Boden der politischen Gleichberechtigung aller Deutschen und lehnen daher jeden Versuch der Aufrichtung einer Klassenherrschaft oder die Bewilligung von Vorrechten an eine Klaffe ab. (Unruhe bei den Unabhängigen. «Beifall rechts.) Unser Ziel ist eine Politik der VeyWning (Unruhe und Zurufe bei den Unabhängigen) ttttb des Aus­gleichs auf politischem, sozialem und kulturellen Ge­biet. Deshalb bekämpfen wir jeden Klaffen- «nd Rassenhaß, jede soziale und religiöse Vergewaltigung. Was uns jetzt vor allem nottut, ist

Ruhe und Ordnung in unserem Staatsleben. Die Regierung appelliert deshalb an das gesamte deutsche Volk, gleichgültig wel­cher Parteirichtung. Führen wir den schrecklichen Krieg nicht fort im Innern, nachdem er an den Grenzen des Reiches ausgetobt Hal! (Zurufe bei den Unabhängigen: Das sagen Sie nur der Rechtbn.)' Dem Appell an die Gewalt muß und wird die Regierung unparteiisch nach allen Seiten tatträftig entgegentreten und jeden Versuch einer gewaltsamen Umwälzung, woher er auch kommt, Niederkämpfen. Auf den Grundmauern der Der- fassung von Weimar soll der Aufbau des Inneren Staatswesens weitergeführt werden. Die Regierung wird sich dabet von dem Gesichtspunkte leiten laffen, daß den Ländern im Rahmen des Reichsrechtes Freiheit der Entwicklung gewahrt und geschaffen wer­den soll. (Beifall.) Einer lleberspannung der Zentralisation werden wir uns widersetzen. Die Durch­führung der Neuorganisation der Reichswehr wird da­zu führen, die bedauerlicher Weise entstandene Kluft zwischen Volk und Heer zu überbrücken. (Zustimmung rechts, Zwischenruf links: Fort mit der Retqs- wehri) Handel und Verkehr, Gewerbe und jede Ar­beit find durch die unausgesetzte Entwertung des Pa­piergeldes und den sich daraus natürlich ergebenden LohnkSmpfen auf das ernsteste gefährdet. Dieser Ge­fahr muß begegnet werden. Mit allen zu Gebote stehen­den Mitteln werden wir unser Boll vor dem Zusam- ;nenbruch unserer Volkswirtschaft und der Staatswtrt- schast bewahren. Darum muß die Sanierung der Finanzen des Staates mit allem Nachdruck gefördert werden. Wenn sich die neueröffneten Einnahmequellen entsprechend den Beurteilungen entwickeln, werden an Steuern 24 Milliarden eingehen, darunter avervtngs Z Milliarden einmalige Steuern. Aber trotz dieser Steuer» ist

die Last der Staatsschuld

eine ganz bedeutende. Wir sind also noch nicht zu Ende mit unseren Reformarbeiten auf diesem Gebiete. Die Post rechnet mit einem Defizit von nahezu einer Milliarde, die Eisenbahnen mit mehr al» 15 Milliarden. Hier muh unbedingt Hilfe geschaffen werden. Weiterhin muß unsere Volkswirtschaft durch die Wiederbelebung unserer Cütererzeugung gepirvert werde», Ässerg otzitzige 9Utti®8 lieK der

6|M.

Günnes über Spaa. :"*T*rr'r"

Mb. Paris, 28. Juni. Hugo Sttnnes erklärte « Berichterstatter desMalin", Besiegter und Sieger fiten die Pflicht, zu produzieren und Wette zu jiflen, um die zerstörten zu ersetzen. Alle verfügbaren Me reichten nicht für diese riesenhafte Ausgabe. |gn sagt, in Spaa wolle man dieses Werk ins Auge

' Der deutsche Landwirtschaftsrat verschickt folgende Drang an alle deutschen Länder und Provinzen, in

yit Zwangswirtschaft, für das Erntejahr 192021

Itettam.

Eine Interpellation der Unabhängige» über den Preisabbau.

11111 n , 27. Juni. Die unabhängig-sozialdemo- ksliiche Relchsragsfrakiion hat eine Interpellation ein« «brach:, wa, der Reichskanzler zu tun gedenkt, um eine Miete Steigerung der Lebensmittelpreise zu vettftn- m. Wie und wann gedenkt der Reichskanzler.oen h Hinblick auf hie in Aussicht stehende gute Ernte ^glichen Abbau der Preise der Kartoffeln, ves ktteibee, des Fleisches und der sonstigen landwitt- ^slllchen Erzeugnisse, dir jetzt das Mehrfache der ^ährigeg Ernte beiragen, in die Wege zu letten?

! 8. Erste Voraussetzung für die Besserung der Lebeus- Igtt i mtelbezuge des deutschen Volkes ist die Vermehrung mdwirlschastlicher Produktion. Diese kann nur wieder

och kommen, wenn den Landwirten endlich volle Frei­ei i in ihren Betrieben gegeben wird.

Was gedenkt der Reichskanzler gegen diejenigen Land- witte zu unternehmen, die in offenen Verhandlungen gegen alle Anordnungen sich der Ablieferung der land­wirtschaftlichen Erzeugnisse entziehen und die dadurch die Ernährung der nicht landwirtschaftlichen Bevolle- rung auf das schwerste gefährden. Welche Maßnahmen plant der Reichskanzler gegen den zunehmenven Lebensmittelwucher?

Die Lippifchen Landwirte gegen die z» hohen Rartoffelpreffe.

Hannover, 29. Juni. Die Landwirte von Lippe traten zu einer Protestversammlung zusammen, um gegen den von der Reichsregierung festgesetzten Kar­toffelpreis von 30 Jl für den Zentner zu demonstrieren. Sie beschloffen für Kartoffeln der neuen Ernte nur 12 M für den Zentner zu nehmen.

Weitere Kundgebungen

und Ausschreitungen.

Berlin, 28. Juni. In Berlin zogen mehrere hundert Frauen und Kinder demonstrierend von das Rathaus, um dort gegen bk Lebensmittelteuerung zu protestieren. Auf Dasein las man Inschriften, wie: Nieder mit dem Lebensmittelwucher?" undGebt uns billigeres Brot." Die Demonstration verlief ohne Zwischenfälle.

DasBerk. Tagebl." meldet aus Stuttgart: Heute Tarn es in Ravensburg infolge der Lebensmittel­teuerung wieder zu schweren Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Reichswehrtruppen, die seit den letzten Unruhen die Amtsgebäude besetzt hiel­ten. Es gab einen Toten uude eine Anzahl Verwun­deter. Die Reichswehrsoldaten zogen sich schließlich nach dem Garnisonort Weingarten zurück.

Hamburg, 29. Juni. Nachdem über die Stadt Hamburg der Ausnahmezustand verhängt worden ist, kam es im Läufe des gestrigen Tages in der Neu­stadt. in Uhlenhorst sowie auch in St. Pauli zu großen Ausschreilungcm Butter- und landwirtschäftliche Hand­lungen wurden gezwungen, ihre Ware zu bedeutend herabgesetzten Preisen zu verlaufen. Eine Reihe Ver­haftungen, hauptsächlich von Frauen, die Hetz­reden hielten und zum Pllucheru auffordertcn, wur­den vorgenommen. Bemerkenswert ist, daß der größte Teil der Verhafteten nicht aus Hamburg stammt. Die Sicherheitsbehörden fühlen sich der Lage gewachsen. Der durch die Plünderer angerichtete Schaden wird auf mehrere Millionen Mark geschätzt.

, tob. Cuxhaven, 28. Juni. Hier wurde eine Neunerkommission eingesetzt, die in Verbindung mit dem Magistrat die Herabsetzung der Preise vornimmt. Verschiedene Geschäftsleute wurden ver­pflichtet, eine Wochen laug ihre Ware an die minder­bemittelt« Bevölkerung ohne jeden Nutzen zu ver­kaufen.

wb. Mainz, 28. Juni. Schon in den frühen Morgenstunden hatten sich auf dem Marktplatz Tau­sende von Menschen versammelt, meist Janhagel, da­runter viele der Polizei bekannte Individuen. Zu Störungen der Ruhe und Ordnung ist es bisher noch nicht gekommen. Französische Gendarmeriepatrouillen durchziehen die Stadt, außerdem sind drei Panzer­autos und drei Tanks in der Nähe des Marktplatzes ausgestellt. Unter dem Drucke der Zwangsverkäuse wurden die Preise auf den meisten Verbrauchsarttkel- .märkten wesentlich heruntergesetzt. SamSlag nachmittag wurden in den hiesigen Geschäften Kir­schen zu 1,50 Mk. und Erbsen zu 80 und 90 Psg. das Pfund verkauft. Da das Gerücht verbreitet wurde, die Mainzer Arbeiterschaft zöge auf das Land, söbald der Markt nicht genügend beschickt würde, haben in den hauptsächlichsten Obstmarkrebeschickerorten wie Finthen, Heidesheim, Nieder-Jngelheim die Landwirte den bewaffneten Wid er stand organisiert.

Wie angekündigt, haben gestern vielfach Sitzungen zwischen den Vertretern der Behöttren und Erzeuger- sowie Berbraucherkreisen shtttgefunden, um eine all­gemeine Herabsetzung der Preise herbei­zuführen. Mit den Vertretern der landwirtschaftlichen Kreise wurde bereits eine Vereinbarung dahin erzielt, daß in den Haupterzeugungsgebieten die Erzeugerpreise derart festgesetzt wurden, daß sie wesentlich unter ben bisherigen Preisen stehen.

mc. Franksurt a. M., 28. Juni. Zur Vermei- dang von Obstkrawallen war der Markt heute durch Polizeimannschafien gesichert. Die Obstzufuhr in Kir­schen unb Johannisbeeren wat reichlich. Sie wurden zu den von dem Polizcipräsidenten festgesetzten Höchst- preisen verkauft. Demzufolge kosteten Mrscheu beim Erzeuger für den Großhandel 1,50 Mk., für den Klein­handel 1,80 DN., beim Großhändler 1,80, beim Klein- Händler 2,05 Ml. Heidelbeeren wurden für 22,20 Mk., Himbeeren für 2,202,40 Mk. das Pfund, Jo- haunisbeeren der Zerttner für 8090 Mk. verkauft. Polizeipräsident Ehrler besichtigte heut« den Markt. Nachmittags veranstaltet« daS Gewerkschaftskartell . auf dem Römerberg eine Prolestverfammlung gegen die hohen Lebensmittel- und Obstpreife. Die Polizei hat umfassende Voruhrungen zur Kggnribuög von tt»-

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Bei der Wiederaufnahme der Sitzung nm 5 Uhr nach­mittags weist da» Han» bei wettern nicht mehr bie Fülle de» Vormittag» auf. Auch die Tribünen »eigen große Lücken. Präsident S56e eröffnet die Sitzung um 8*/* und erteilt ba» Wort dem

Abg. Schetdemann (So».), der erklärt, er wolle kur» sprechen und hoffe, baß fein Beispiel auf bie wei­teren Beratungen de» Reichstage» eintoktee werbe. Dir Erklärungen der Regierung ließe« freilich manche» ver­kniffen, wa» feil« Partei gern gesehen hätte, aber ht allgemeinen könne max nsti dem Programm einver­standen sein. Die guten Absichten Fehrenbachi, bk Reinheit seine» Wollen» stände« für ihn außer jedem Zweifel. So habe er auch da» feste Vertraue« »u ihm, daß er mH seiner ganzen Person für de» Schutz ba Verfassung einstehen werde. Da» Kabinett werbe seine Partei auf seiner Seite haben, wenn e» dem heute ge- kennzeichneten Programm der Arbeiterschaft gegenüber treu bleibe. Ebenso werde es sie »nm Gegner haben, wen« e» jemals die Bahn verlasse, auf der allein eine bester« Zukunft de» deutschen Volte» z« erhoffen sei. Wenn j«R »um ersten Male die Sozialdemokraten im Kabinett nicht verirrten seien, fe sei da» allein bet Politik ba> Unabhängige« »« bauten, yortwährettd von Zwi­schenrufen unterbrochen hält der Redner mit den Unab­hängigen Abrechnung, denen er Eigensucht, Kurffichtig- kett und Verblendung vorwirft, die »ur Zeu uttrunz der Arbeiterschaft geführt hätten, fr »atut usr i-'bem Versuch bet Herbeiführung gewaltsamer Umwälzungen. Dann wenbrt et sich an bie Deutsche Volk-Partei, btt er davor warnt, ben Lockungen der äußerste» Realen »n frtßtn. Er wirst ihr skrupellose Führung be» Wahl- kämpfe» vor. Er «ntwickett hierauf bas Programm feinet Partei. Er fordert vor allem die Ausübung bei Wlt> tärgerichtsbarkeit, bie namentlich im Hinblick auf

da» Marburger Urteil

all eine Schmach empfunden werde. Der Rck»er bebauen, bat bie Ausführungen be» Kontier» über die Sozia­lisierung so mimosenhaft geblieben seien xeb vermag: btt Beseitigung de» Großgrundbesitze». Z» der auswärtigen Politik sei es Pflicht der Regierung, dtt Mst vo« wtitBtn irttdllLen Absicht« »u toW «4

chöhi werden. Die bisherige Anreizpolitik, während 8 Jahres Prämiew-zu bieten, wirb abgelehnt. Doch Uh e» der Bayerische Stäbtebunb für notwendig, so

i«t Zwangswirtschaft, insbesondere unter Ein- eziehung von Gerste und Hafer. Die Städte verlangen.

stasko für beide Teile werben. Man hatte 1$ einige Monate vergehen laffen sollen, bann hätten A bie sozialen unb wirtschaftlichen Probleme «nl- Mrln können unb sich eine Lösung von selbst ergeben, leuttolanb hätte seine Arbeiter von der Notwenotg- Kt größerer Arbeitsleistung überzeugen können, äugen« Mich sei dies schwer. Stinnes glaubt, bie wkttschaft- W mb finanzielle internationale Solidarität sei Wsiihrbar. Das werde die Neutralen und Amerika chen, sich am Wiederaufbau Europas zu beteiligen. Manes erhofft ein Wiedergutmachen der Schäden nicht pdf eine Anleihe, sondern durch internationale Steuern. Kohlen, Eisen und Verkehrsmittel sollten ßlastet werden. Ein in Spaa zu treffendes allge- wines Abkommen sieht Stinnes als ben Beginn ter zielen Zusammenarbeit an.

Sie deutschen Teilnehmer.

wb. Berlin, 28. Juni. Wie heute im Altesten- «i des Reichstages mitgeteilt wurde, werden an oen Verhandlungen in Spaa voraussichtlich ber Reichs- fajkr, der Minister des Aeußern und ber Reichs- fwmzm mister teilnehmen. _ , ,.

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tt b 5193 tote bie Ernt« sich günstig gestatten, so ist btt A u l- * < ; ebung der Zwangswirtschaft zu erwägen, sobald sich

iCDC i * Ernteergebnisse mit Bestimmtheit übersehen lassen.

1 chließkich ist auch die öffentliche Bewirtschaftung des WMWM 1leifdies aufrecht »u erhalten. Es ist aber M beuächtliche Abminderung der Preise sür ebilsiEÜ ichlachtvieh wie» für Zucht- und Nutzvieh, insbesondere «ch für Jungvieh anzustreben. Zur Milch-, Butter­

ruhen getroffen. Zahlreiche Geschäfte schlossen schon f ' _______ I____ ... v_______,_________

in ben frühen Nachmittagsstunden, da Plündemngen Schnittwareuaeschästen statt. LauptsächliÄ betclliat« besätet wurden. sich Fzraue^ ßx ^rnsteu Unruhen^ a nicht

Würzburg, 29. Juni. Gestern fanden bea gan- gekommen. { ,

zen Tag große Kunbgebungen vor ben Gebäuden der---- -fr/

Die .LberheMsch« Zeitung" erscheint sechsmal wöchentlich. Bezugspreis monatlich »4 40 4 SIL? durch bie Poft 4.20 Mk. Für ausfallende Nummern infolge Streik« oder . ItÖ elementarer Ereignisse kein Ersatz. verlaa von Dr. E. Hitzeroth. Druck der llnio.-Buchdruckerei von Joch. »ug. Koch, Markt 2V28. Fernsprecher 55.

Steigerung unserer Erzeugung, die mit allen Kräften unterstützt und gefördert werde« muß. Unsere Ernährungslage ist nach wie vor sehr be­sorgniserregend.

Das Rückgrat unserer Ernährung ist die heimisch« Landwirtschaft. Der Wiederaufbau der landwirtschaft­lichen Produktionskräfte ist ehre der ersten Voraus­setzungen für den Wiederaufbau. Die neue Regierung wird alle sozialen und wirtschaftlichen Maßnahme« er­greifen, um die Kohlenförderung ficherzustell«, Das im Interesse der Bolksgeminschaft beantragte Soltalisierungsgesetz, insbesondere die Se» zialisterung der Elektrizitätswirtschast, wird loyal durchgeführL^oerden. Zweck unb Erfolg jeder SozlaÜ- sierung soll eine Steigerung bet Produktion sein. Vie Regierung begrüßte es lebhaft, daß gleichzeitig mir ihr bet Reichswirtschaftstat seine Arbeiten beginnL A« bet Durchführung bet sozialen Reformen hält bie neue Regierung fest. Eine Vetftchetungstefotpl t« Anpassung an bie heutigen Verhältnisse wirb nötig sein. Die Regierung benkt dabei vor allem an eme Reuaufftellung der Lohnklassen und eine Neufesffetzun» bet Beiträge entspreche»!» ben erhöhten Leistungen bei Jnvalibenverficherung. Eine Vorlage über bie Ver­sicherung bei Arbeitslosigkeit liegt bereit» vor. Jrn engsten Zusammenhang mit bieser Frage stehi bie Frage bes länblichen Siebelungswefens unb btt Durchführung bes Heimstättengesetzes. I» Anschluß an die große Reichsverforguug bet Kriegsbe- schädigten soll auch die Entschädigung betet georvnet werden, die durch etne kriegerische Handlung irgend­welchen körperlichen Schaben erlitten haben. Z»M Schutze bes Lebens unb bet Gesundheit bet Arbeiter befinbet sich ebenfalls ein Gesetz in Vorbereitung. Die Reuorbnung bet sozialen Sonbergerichtsbarkelt ist eben­falls in Bearbeitung. Es ist bet ehrliche unb auftich- tige Wille bet Regierung nicht gegen bie Arbeiterschaft, fonbern für sie und mit ihr zu regieren. (Lebhafter Beifall.) Wir wollen eine Regierung ber Versöhnung, bes s

Ausgleichs bet Gegensätze sein unb richten an bas deutsche Volk ben Aufruf, alle verfügbaren Kräfte zum Wiederaufbau unseres Vater­landes anzufpornen. I» einer Zeit ber Rot und folgen­schwersten Entscheidungen treten wir vor den deutschen Reichstag. Gemeinsam wollen wir schaffe« unter Zu- rückstellung aller parteipolitischen Interesse« zu gunfteu des Erohett, Ganzen. (Lebhafter, langanhaltender Beifall.)

Rach bet Stlebigung verschiedener Interpellationen unb bet Verweisung des Notetats an be« Neichshaus- haltsausschuh vertagt sich bas Hans auf Nachmittag, 3 llhr.

Amtliches Verkündigungsblatt des Kreises Marbmg.

Tageszeitung für (das früher kurheffische) Oberhessen

UttCI ' kt bayerische Städtebund gegen die freie Wirtschaft.

4^9 Der erweiterte Vollausschuß des Bayerischen Städte- rweg 20. , Mnde» fordert unbedingte Au frech ter Halling |e .......... "