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wb. Paris, 21. Juni. Das vorläunge Programm
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1 kchtranwalt Fehrcnbach, zum Reichskanzler Mimt. Abgeordneter Fehrcnbach hat diese Be-
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tendenziösen Gerüchten über angeblich feindliche Absichten Rüglands gegenüber Deutschland entgegentritt. Etwas derartiges sei nicht geplant. Der Krieg gegen Polen sei ein reiner Verteidigungskrieg. Die Politik Sowjetrußlands fei friedlich.
Kein« feindliche« Absichten gegen Deutschland. , „„ ________,—.
mK Haag, 21. Juni. Ein Moskauer Funkfpruch über Freudenkunsgcbungen der Deutsch»« t» Ne'rsbnrtz berichtet: Tschisscherin hat ein Telegramm an die deut- anläßlich der Mederholung der Fahnen der Verbündete^ sch« Regierung gesandt, worin er den böswilligen und lurch des Aufziehens der deutjchr« Fahne« zu bringen
Berlin, 21. Juni. Der Chef der Reichskanzlei, Staatssekretär Albert, hat infolge des Kabinettwechsels dem Reichskanzler Fehrenbach sein Amt zur Verfügung gestellt. Der Reichskanzler hat jedoch den StaMsfeketär »beten, sein Amt forizufiMm.
Die brennend« türkische Frage.
wb. Parts, 21. Juni. Der Vertreter der Havas- agentur in Boulogne erfährt: Infolge der Ankunft von Truppen Mustapha Kemal Paschas an den Dardanellen muß die türkische Frage eiligst geprüft werden, und es ist notwendig, so rasch al» möglich Entschließungen zu fassen, wie sie übrigens zum Teil In Hytpe sestgelegt wurden.
Die griechischen Helfer.
wb. Pari», 2L Juni. „Echo de Paris" zufolge ist bei den Besprechungen in Hythe zur Durchführung des türkischen Vertrags mit Venizelos vereinbart worden, daß. eine griechische Armee mit Hilfe britischer Truppen de» Kampf mit den türkischen Nationalisten aufnehmen soll.
wb. London, 21. Juni. Reuter erfährt: Der Beschluß, den Griechen freie Hand, gegenüber den türkischen Nationalisten zu gewähren, wurde von den militärischen Ratgebern kritisiert. Franzosen und Engländer werden sich nur durch Verteidigung Kon- stantinopels und der Dardanellen beteiligen.
Rußland. I
Reu« Offensiv« gegen Pole«?
wb. London, 2L Juni. Der Warschauer Korrespondent der „Morninq Post" meldet seinem Blatte, es sei nunmehr sicher, daß die Bolschewisten diesen Sommer ein« neue Offensive gegen Polen auslösen würden. Sie sammelten beträchtliche Streitkräfte zwischen Beresina und Düna.
wb. Kopenhagen, 21. Juni. Aus Warschau wird offiziell mitgeteili: Die drahtlose bolschewistische Meldung, wonach polnische Truppen die Kathedrale in Kiew sowie da» städtisch« Wasier» und Elektrizitätswerk zerstört haben sollen, ist unzweifelhaft unwahr. Kiew wurde von unseren Truppen in unbeschädigtem Zustand« verlassen. Drei bolschewistische Treffer schlugen in die Kathedrale ein. Die Brücken über den Dnjepr wurden au» militärischen Gründen in die Luft gesprengt.
i Regierungsparteieil ist dern „Vorwärts" zu- Die
wb. Main», 21. Juni. Gestern erging ein Verbot der französischen Militärbehörde, Meldung«?
immen» itrg.
V
Schwere Unruhen in Osnabrück.
Osnabrück, 22. Juni. Hier ist es in der heutigen Nacht zu schweren Kämpfen gekommen. Die Ursache ist in den durch die Lebensmittel- teuerung hervorgerufenen Unruhen zu suchen, di« dann späterhin offenbar politischen Charakter an- nahmen. Es wurde versucht, das Eefängni» zu st ü r m e n, doch ohne Erfolgt. Die ganze Nacht dauerte das Schießen an. Der Sicherheitspolizei gelang es bisher nicht, Ger Unruhen Herr -» ; werden. Das Militär ist vorläufig nicht ein- i geschritten. Die Unruhen dauern noch an.
Marburg
Dienstag, 22. Sunt
(Brachmond.)
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tag cirttreten, um den Fraktionen Gelegenheit zur Beratung zu geben. Erst am Dienstag wird sich das neue Kabinett vorsteüen und zwar mit einer Erklärung des Reichskanzlers Fehrenbach. Am Mittwoch dürfte dann die große politische Aussprache beginnen.
Zu der Dlättermeldung, daß die Sozialdemokraten es ablehnen, den Präsidenten des Reichstags zu stellen, erfährt die „Germania", daß auch beim Zentrum, das schon in hervorragender Weise an der Regierungsbildung beteiligt war, wenig Neigung besteht, den Präsidentenposten zu besetzen. Das Zentrum wird sich mit einer Vizepräsidentenstelle begnügen und den anderen Parteien den Posten des Präsidenten überlasien.
l>5 511 Stimme» 9 Mandate, sonstige 7080.Stim- Mgx volle Verstäildlgung erzielt worden. Die men Den beiden soziatdemokrarischen Fraktionen Mue Regierung wird erklären, daß sie -auf dem ^t 126 Mandaten siehe» die gesamten bürgerlichen Moden der Verfassung in Weimar steht und den Parteien mit 99 Mandaten gegenüber. Die Unab- fcU'be rauf bau des zusammengebrochenen Vater- hängigen haben bedeutend an Einfluß gewonnen. Kudes auf dem Boden der republikanischen Staats- g»r ^;e Bezirkswahlen scheint in den meisten «rfaiiimg als ihre Aufgabe bezeichnen. Sie wird Bezirken sich eine bürgerliche Mehrheit zu ergeben, in die Parteien die Bitte richten, sie angesichts der Rot des Landes unter Zurückstellung Partei-
Dm MM FMMtz.
mb. Berlin, 21. Juni. Der Reichspräsident den Präsidenten der Nationalversammlung,
Amtliches Verkündigungsblatt des Kreises Marburg.
Tageszeitung für (das früher kurhessische) Oberhessen
wb. Berlin, 21. Juni. Im preußischen Versal« f svugsausfcbuß wurden bei der Beratung der Bestimmun- gee skr das Wahlrecht bk Paragraphen betreffen» Volksbegehren und Volksentscheid nach den Vorschläge» bei kterieransschufses angenommen und «1« tat §3b hi»» zngesügt. daß das Wahlrecht der aktiven Soldaten ruht. VolkSbeqehren können gerichtet werden: l auf Aenderun, der Verfassung. 2. auf Erlaß, Aenderung und AiisHebung. von Gesetzen. 3. an? Auslösung des Landtages. Volksbegehren sind an das Staatsuiinisterium zu richten und vo» diesem unter Darlegung seiner Stellungnahme unverzüglich dem Landtag zu unterbreiten. Dem Volköbegeh«» muß in den Fällen »ulund2 ein ausgearbeitcter ®e- setzentwurs zugrunde liegen. Die Volksbegehren sind nur. rechtswirksam im Falle 2, wenn sie von einem Zwanzig-, Ifkt und in den Fällen 1 und 3, wenn sie von einem Fünftel der Stimmberechtigten gestellt werden. Arve« Finanrabgaben .Abaabegesetze nist» Besoldungsordnmige«^ ist ein Volksbegehren nicht zulässig . Bolksentschcche stn-i den aus Volksbegehren und in sonst in der Verfassung vorgesehenen Fällen statt. Si« sind nur rrchtswirksam, wenn die Mehrheit der Stimmberechtigten daran teilgr- nommen hatte. -Ein Volksemscheid erübrigt sich, tmu« der Landtag dem Volksbegehren stattgegeben hat. Ei« Verfassungsänderung oder Anträge auf Auflösung des Landtages bedürfen der Zustimmung der Mehrheit der- I Stimmberechtigten. Sonst entscheidet die einfache Mehr» I heit der abgegebenen gilffgen Stimmen. Die Abstimmung. I kann nur bejahend oder verneinend sein. Neu cingefügt I wurde aus sozialdemokratischen Antrag eine Bestimmung, wonach Beamte, Angestellte und Arbeiter des Staats und der Körperschaften des öffentlichen Rechts zur Ausübung ihrer Tätiakeit als Abgeordnete keines Urlaubs bedürf« und als LSahlbewerber Urlaub zu erhalten haben. Dies« I Bestimmung geht, soweit sie auch Angestellte und Arbeiter I umsaßt, über die Reichsvcrsassung hinaus. In em« I früheren Sitzung war beantragt worden, den außer» preußischen Deutschen das Stimmrecht in Preußen erst nach einer gewissen Ansäsfigkestssrist zu geben. Es ward« aber Uebereinsnmmung darüber erzielt, daß eine derartig» Bestimmung dem Art. 17 der Reichsverfassnng wider» spräche und deshalb ungültig wär«. Gleichwohl nnden ssch I entsprechende Bestimmungen gegenüber den v re urschen Staatsangehörigen in der bayerischen unb Württembergs scheu Verfassung. Der Ausschuß beschloß einstimmig, bh Reichsregierung zu ersuchen, diese BeriassungvwidrrgkrU schleunigst abzustellen..
England.
International« Teemannskonferenz iinb U-Bootkrieg.
wb. Genua, 21. Juni. In einem von Albert Thomas beantragten Beschluß der internationalen See- mannskouferenz wird ausdrücklich davon Ab stand ge-1 nommen, ein Urteil über die Berechtigung des U-Boot-1 krieges zu fällen, den, wie es heißt, Deutschland in I seiner Not zur Verteidigung gegen die Blockade begonnen hat.
wb. Amsterdam, 21. Juni. Einer Reutermeldung I aus Genua zufolge verlangte ans der iuteruationalen See» mannslonferenz ber be la nute Führer des englischen See- leuteverbandes Havelock Wilson im Namen der englischen Seeleute, dem deutschen Delegierten solle die Teilnahme nur gestattet werden, wenn er sein Be -1 d a n e r n ü ö e r d e n U - B o o t - K r i e g ausspreche und sich die amtliche Zusicherung der deutschen Regierung be-1 forar, daß den Opfer« der. U-Boolc eine EMchädigiiM I gezahlt werde. I
Reu« Zusammenstöße in Irland.
mb. Londonderry, 21. Juni. (Havas.) Inder Nacht zum Sonntag kam es zu schweren Zusammen' i stößen zwischen Sinnfeinern und Unionisten. 5 Personen wurden getötet und viele schwer verletzt. Wahrend es der Polizei gelang in einem Stadtteil Ruhe zu schassen. I entbrannte in einem anderen ein neuer Kampf, modei I 2 Magazine in Brand gesteckt wurden. Die Sinnfeiner I versagten die Feuerwehrleute und schleppten die Dampf-1 spritzen in ihr Hauptquartier. Bei diesem Zusammen-1 stoß sollen über 100 Personen verwundet worden sein.
Die englischen Truppen in Persien.
aB%. London, 2. Juni. „Daily Erpreß* meldet, da« das Kabinett beschlossen habe, die britischen Streit- I fräste, die sich noch in Persien befinden, nicht zurückzuziehen. Dies geschehe, um die Regierung de, Schah» I gegen die revolutionären Elemente im eigenen Lande | zu schützen, und richte sich nicht gegen die Bolschewisten, die Enseli geräumt hätten.
Di« Engländer räumen Batum.
wb. Paris, 2L Juni. Nach der „Times" werden I die Engländer in den nächsten acht Tagen Bakum I räumen.
wb. H u l l, 21. Juni. (Havas.) In der Nacht aus I Sonntag kam es hier zu Zusammenstößen zwischen Matro- I stn und Negern. Dabei wurden fünf große Geschäfte ansgeplündert, mehrere Verletzte mußten unter polizeilicher I Bedeckung ins Spital eingeliesert werden. Ztvei Neger wurden verhaftet. Die Gründe dieses Konsliktes sind in der Tatsache au suchen, daß sich in letzter Seit immer mehr weiße Frauen in Gesellschaft von Negern sehen
I ließen. ,
wb. London, 2l. Juni. Reuter meldet aus Lahore: 116 000 Eisenbahner sind aus Unzusriedenheit mit dem l E'gebnis des erst kürzlich beendeten Eisenbahnerausstandes Nür wieder in bei Ausstand getreten. Der Ausstand dchnt sich auch «WidersPlätze des nordwestlichen Vahn- I shstems a.:S.
Der Snzeigenprel, beträgt für dl« 8gesp. Zeile 75 Pfg. urtb 10 l.UusscblaL «ntlich« !
und auswärtige 1— Mk., Reklamezeile 8.00 Mk. Zeder Rabatt gilt als «arrabatt.f tW. ÖUNlB«
Bei «uskunst durch die Geschäftsstelle und Bennittlung der Angebote 25 Pfg. Son- dergebühr. — Postscheckkonto: Rr. 5015 Amt Frankfurt a. Main.
SszisidkiüsstsiW? Mkhril iä Erotz- Bttsl».
Berlin, 22. Juni. Insgesamt wurden bei den Wahlen zur neuen Einheitsgemeinde Groß- Berlin 1 589 452 Stimmen abgegeben. Diese verteilen sich auf die einzelnen Parteien wie folgt: U. S. P. 611614 Stimme« — 88 Mandate, Soz. 272 158 Stimme» — 38 Mandate, Deutsche Volksp. 282128 Stimmen — 40 Mandate, Demokraten 113143 Stimmen -- 16 Mandate, Dentschn. Volksp. 178 012 Stimmen ~ 25 Mandate, Zentr. 59 823 Stimmen = 8 Mandate, Wirtschaft!. Vereinigung
Vrelgniffe, bk „sich an lei« parlamentarffche» ««hl» ergebni» halt«« rott bett“.
Berlin, 22. Juni. Laut „L.-A." führte Dr. Breit» i scheid in Magdeburg u. a. aus, die Revolution sei noch keineswegs beendet. Die nächsten Wochen und Monat» würden Ereignisse bringen, die sich an k«i» parlamentarisches Wahlergebnis halten würden. Ilm welche Art von Ereignissen es sich handeln würde, sagte der Redner nicht.
Marktaiisschteituuge« i« Frankfurt. \ nie. Frankfurt a. M., 21. Juni. Die dauernd hohe, Obstpreise bildeten di« Veranlassung zu Ausschreitun» gen, die sich heute ftüh auf dem Börneplatz abspieltrn. Scho» am Sonnabend war in der Rühe t -r Haupt- Markthalle eine Ntenschenansammlung entstanden, unb es hatte den Anschein, als sollten die Obstbestände, dl» angefahren wurden, geplündert werden. Jndesfe« fuhren die beladenen Wagen rasch davon. Als hem« die Menge hörte, daß der .Prschenpreis wiederum 206, 25®. unk 300 .« für den Zentner betragen sollte, maffe». die Käufer plötzlich die Körbe um und zerstreuten be« aus Heidelbeeren, Kirschen und Erdbeeren bestehenden Inhalt. Angesichts des Verhaltens der Menge — « kam zu einer förmlichen Schlacht, wobei auch die Messe« eine Rolle spielte — sanken die Preise für Cronberger Erdbeeren sehr rasch und fanden, soweit Ware noch vorhanden und nichts zerstört war, schnell Absatz.
IDie „Oberhessische Zeitung" erscheint sechsmal wöchentlich. — Bezugspreis monatlich 4 Mk„ durch die Post 4.20 Mk. - Für ausfallende Nummern infolge Streiks oder elementarer Ereignisse kein Ersatz. - Verlag °°n Dr E Hitzeroih.- Druck der Univ.-Buchdruckerei von Ioh. Aug. Koch, Markt 2L23. — Fernsprecher 5».
plikffcher Zwistigkeiten in ihrer Arbeit zu unter: Men. Das Blatt fügt hinzu, daß die Sozialdemo- > ftodt sich ihre endgiltige Entscheidung hinsichtlich P a r i s, 21. Juni. Wie die „Chicago Tribüne" ter fogeuaniiten wohlwollenden Neutralität » o r = a89 meldet, hat ein als 2krbeiter verklei-
ttha lre, bis die Fraktion das letzte Wort ge- heter LenZcher gegen de» früheren Kaiser Wilhelm ßtroche« habe. Die Entscheidung der Fraktion sei MsMag verübt. Unter dem Vorwand, im «6er abhängig von dem Programm der bürger- Echlvß eine Reparatur vorzunehmen, verschasft« er Mr« Parteien. sich Eingang und suchte den Kaiser «df einem In,
Das Kabinett wird sich, wk die „Deutfche AM- struinent zu täten, verletzte ihn «teer n«t am Htg." schreibt, in das parlamentarffche Leben ein? liefet. Der Täter wurde verhaftet. Er ver- ^fthren als ein Kabinett des Wiederaufbaus. Da-1 meigert jede Aussage. — Die Meldung ist mit Vor- eit sei das Programm gegeben, das es sich selbst aufzunehmen.
Helle. Es wolle kein Kabinett parteipolitischer ----*----
i aus- zeichnet worden ist, wird durch den Geheimrat 3ppel| Limo n s besetzt, der sich durch seine Teilnahme 'n er» ,n ^'n Versailler Verhandlungen einen Namen ' - gemacht hat.
chtere kommt ein Vertreter der christlichen Gewerk- Hüften in Frage. Das Wiederaufbauministerium Htb aller Voraussicht nach mit einem anderen Mi- ? Wrrium verbunden werden. Das Auswärtige Uw!, dessen Besetzung von allen Parteien durch
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Hlundsätze und parteipolitischer Betätigung fein, .
fein Ziel gehe darüber hinaus auf Maßnahmen zur VkkMyWW IH IQlllt Dllu ”0918011?.
Nederherbeifiihrung geordneter Zustände, Schal- , Milliarden Golbmark. - Di«
. von Ruhe und Sicherheit und ^st'gung des I ^^^affnung Deutschlands. - „Gemildert« Blockade"
Staat« nach außen. al» Zwangsmittel.
Die Haltung bet Deutsche« Bslkspattei. , I »>h .Paris, 21. Juni. (Havas.) Man einigte sich
|rt, fann die Kabinettsbildung als vollkommen sichert angesehen werden. Das neue Kabinett ,rd sich wie folgt zufammenietzen: Reichskanzler «h r e n d a ch (Ztr.), Minister des Innern Dr. och (Dem.), Finanzminister Dr. Wirth (Ztr.), tichspostminister Eiesberts (Ztr.), Reichs-1 mährungsmiiiisterium Dr. Hermes (3tr.), I eichswehrministerium Dr. Eeßler (Dem.), kichsjustizniinister Dr. Heinze (D. Volksp.). gi das neue Reichsfchatzininisterium ist Herr. K a r d o r f f (D. Volksp.) vorgesehen. Dis Be- ... tzMg des Reichsverkehrsmirrlsteriums istmoch nicht llluian entschieden, ebenso die Besetzung des Wirt-
htffis- und des Arbeitsministeriums. Für das
btt Konferenz in Boulvune, an der Delegierte der briti» rr\ÖY qJotrFia+rtrt 'chen, italienischen, japanischen, belgischen und französischen
«Utl JlClUJVluy. I Regierung teilnehmen, imitoc wie folgt festgesetzt: 1. Finan-
Berlin Juni Ueber die erste Tagung zielte Fragen: deutsche EutschädigungSsuinme: 2. mili- ■teS Reich-ftaas erfährt das „Berl. Tagebl." aus tärss'cbe Fragen: Sntwaffuuug Deutschlands: 3. Orient' ' r ’ ’ @r6:rpn- frage: 4. russische Frage. In der heutigen ersten Sitzung
kteilerrichteten parlamentari,chen Kreisen. n^age. 9.^
z Der neue Reichstag wird, wie angekundlgt, am Entschädigungssumme sind die Finanzsachverständigen t«vnnerstag nachmittag 3 Uhr zusammentreten. $a tKynjtragt worden, die früheren Entwün'e zu prüfen und Mr bisherige Präsident zum Reichskanzler ernannt I kstz beute abend vsrzulegen. Marschall Fach und Mav- •te3rbcn ist, wirb die erste Sitzung durch einen der »schall Wilson als militärische Sachverständige sollen den ^shüiiaen'Vizepräsidenten der Nationalversamm- Entwurf einer Note an Deutschland brtrrfferck die Ent- 'krma prXHnet merhen erste Sitzung hat nur waffnung vorbereiten. Nach emer „Times' -Meldung aus
- ildung zu geben. Er w»rdflch bann 3 9 I p>ahrsch-?!nlich, daß die Geschäftsträger noch vor der §VN-
- Mitogen. In der zweiten Sitzung wird di« Wal)l f£r£nj ül)n durch Botschafter ersetzt würden. Nach >5 Präsidenten ftattfinbcn außerdem dürften noch I Meldung der „Times" besteht die Absicht, die Kv«» •tntße rein geschäftliä>e Angelegenheiten erle^gr ffrenz von Span über den 5 IM hinaus zu verschieben, Herren. Dann wird eine Pause bis zum Tonn?i2- lffdoch nicht über den 12. Juli.
• Berlin, 21. Juni. Wie aus dem Reichstag mit- j» Hythe dahin, daß Deutschland seine Wiedergiiimach- I 1 stzeliilt wird, haben sämtliche im Reichstag anwesenden Iuuosschuld in Form von jährlichen Beiträgen Nitglleder der Fraktion der Deutschen Volkspartei die zahlen solle, die sich nach der Leistungsfähigkeit Truisch- Rviif der „Montagspost" über eine neue Formu-1 laiids richten, aber eine Mindestsummc von drei Berung der Stellung der Deutschen Volkspartei zur Re- Milliarden Goldmart betragen solle. Diese Jahresbei« teerungsbildung für unwahr erklärt. Die Fraktion»-1träge seien auf eine Dauer von 35 Jahren zu ent- Mglieder haben es ausdrücklich abgelehnt, eine Er- richteic. Wie das „Journal" mitteili, ist man bei der klSrung zu billigen, die an der grundfätzlichen Stel- Durchführung des Friedensvertrages von den Zwangs- tev.gnahme der Partei etwas ändert. Dagegen stimm- Maßnahmen dec militärischen Besetzung abgekommen. Mai. int He einer Erklärung zu, die besagt, daß angesichts beschloß, daß ,wei:n Deutschland die Klausel des Friedens- ter Zulammeufassung aller Kräfte für den Wiederauf- Vertrages nicht erfülle, man zu einem B r u ch d e r w i r t - ieu verfassungsrechtliche Kämpfe zurücktteten müßien schastlichcn Beziehungen greifen wolle, was Rd insolgedes?<n der Wiederaufbau sich auf dem Boden einer geincloerten Blockade glcichkäme.
r durch das Gefetz festgelegten Verfassung vollziehen Die auf der ersten Hythekonferenz getroffene Ab- ifcn. Tiefe Erklärung entspricht der von der Partei machung, die Abzahlung der französsischen Schuld mit ^Mii-rzeit abgegebenen ErNärung, worin diese äußerte, den deutschen Enischädigungszahlnngen in Ueberein- «»* unter Zurückstellung verfassungsrechtlicher Gegen- ftimmung zu briirge^ wurde für undurchführbar i ,ur Mitarbeit bereit zu sein. erachtet.
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