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Amtliches VerNndigungsblatt des Kreises Marburg.

Tageszeitung für (das früher lurheffifche) Oberhessen

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® BI Die Bildung des ReichSkabinetts ist noch itnme

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Bildung

rdnungen des Reiches Folge zu leisten haben.

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zu behandelrrden Gegenstände viel weiter gehen«, als

ursprünglich geplant war. Dir -$nfinnm«Antft in- -Kampfmittel in de,t Lisnft einer internationalen

politischen Aktion zu stellen.

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* mit Maschinengewehren und Artillerie gesichert. 'Msährend treffen neue Trupperwerstärkungen ein.

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(recht! gl en zur Urne gegangen sein. Aus den bis tzt vorliegenden Teilergebnissen^ergibt sich eine berraschend hohe Stimmenzahl der rechtsstehen- tn Parteien. In 23 Stimmbezirken, die sich haupt- ichlich auf die innere Stadt sowie einige Teile des leidens und Ostens erstrecken, erhielten die Sozial- wiokraten 13 295, U. S. P. 23 518, Dcutschnatio-

gjtt geglückt, %ie Berliner Presse rechnet noch nicht lebgfilttg mit dein Zustandekommen eines Blockes der Mitte. Man müsse noch das weitere Ergebnis der SMskratischeu Beratungen und den Beschluß der So- uäldemokratie am Dienstag abwarten, besonders, ob tziese der neuen Koalition für alle Fälle wohlwollende Keütralität zusagen werde. Nach Feststellung der «imdsätzlichen Bereitwilligkeit der drei beteiligten Par­tiell bleibt dann noch die Verständigung über das Degiernngsprogramm übrig. Sie scheint derGer- M«ia" nur eine Frage der richtigen Formulierung »sei».

i Die demokratische Partei beruft den Parteiausschuß M Dienstag nach Berlin ins Reichstagsgeb Siche zur Mklllliignahme zur politischen Lage. ... .

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Der Landesverband der christlichsozialen Stftw bahner beschloß, im Falle der Durchführung dÄi Voykotkbeschluffes Lebensmittelsendungen «ach Oesterreich und den übrigen Nachbarstaaten aufza* halten.

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Landtagswahlen für Groh Thüringen.

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wenn nicht alle Zeickien täuschen, sehr bald Gelegen­heit zum Eingreifen auch.bei anderer Gelegen­heit gegeben sein.

DasNeue Wiener Tagblatt" gibt auch den in anderen Blättern enthaltenen Eedankengang wie­der, indem es" sagt:Die Boykottierung eines Staates aus Geheiß einer ausländischen Partei­organisation ist eine noch nie dagetvesene Er­scheinung, welche unabsehbare Möglichkeiten in sich schließt. Sie ist die Z e r st ö r u n g d c r G rund- lagen, ans denen das innerstaatliche und inter­nationale Verkehrsleben aufgebaut ist. Der Boy­kott weist deutlich u die Richtung der proletarische» Diktatur."

Die gestrige Obmönnersitzung der Wiener Be­zirksleitungen der christlich-sozialen Partei stellte fest, daß der Boykott gegen Ungarn eine schwere Schädigung der Ernährungslage Wiens sowie des Produktionslebens Oesterreichs bedeute, und drückt ihr Bedauern aus, daß die österreichische Regierung dieser Einmengung in die innerpoliti­schen Verhältnisse anderer Staaten völlig tatenlos gegenüberstehe. Die Versammlung sprach den christlichen Post- und Eisenbahnbeamten, die den Anschluß an den Boykott ablehnten, ihren Dank aus.

Nach christlich-sozialen Blättern beschloß der Ec- werkschaftsbund der nichtsozialdemokratischen Post-, Telegraphen- und Fernsprechangestellten den vom internationalen sozialdemokratischen Eewerkschafts- bund beschlossenen Verkehrsboykott gegen Ungarn nicht anzuerkennen. Die christlichen und natio­nalen Postangestellten seien gewillt, unter allen Umständen den Verkehr mit Ungarn aufrechtzu­erhalten und daher alle Sendungen und Tele­gramme nach Ungarn anzunehmen und weiterzu­befördern.

Wb. Linz, 20. Juni. DemVolksülatt^ zufolge beschlossen die Vertrauensmänner der nichtsozialistischen Postbeamtengewerkschaft mit allen erlaubten Mitteln den Boykott gegen Ungarn zu verhindern.

Ungarn droht mit Repressalien.

wb. B u d a p e st, 20. Juni. Der Standpunkt der ungarischen Regierung zum Boykott gegen Un­garn ist, wie das Ungar. Korr.-Vüro erfährt, der, daß die ungarische Regierung gegen alle Staaten, welche die Blockade tatsächlich durchführen, von ihrem Rechte, Repressalien zu ergreifen, vollen Gebrauch machen und dieselben Maßnahmen durchführen wird, die gegen Ungarn in den be­treffenden Staaten tatsächlich durchgeführt werden.

Der Wiener ungarische Gesandte Dr. Graf er­klärt in derReichspost", der rasche Zusammenbruch de» Boykott» sei geradezu ein europäisches Interesse; beim sonst hätte Europa von nun an in Amsterdam eine Weltregierung, die heute Horthy, morgen vielleicht aber Lloyd George oder Millerand auf diese« Wege ihre eigene Po­litik a»9>rLr.gen könnte,

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tob. Amsterdam, 20. Juni. AuS London wird gemeldet: Tie für Montag angesetzte Zusammenkunft zwischen Lloyd George und Millerand in Boulogne entwickelt sich zu einer wichtigen Konferenz des Obersten Rates. Sie wird bezüglich des Umfangs der

Marburg

Montag, 21. Juni

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- Die Kommunalwahlen in Groß-Berlin.

Geringe Wahlbeteiligung. Hohe Stimmenzahl

: der Rechtsparteien.

Berlin, 21. Juni. Gestern fanden die Wah« in für die neue Stadtgemeinde Eroß-Berlin, die

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Aus dem besetzten Gebiet.

wb. Ludwigshafen, 19. Juni. Der General- uk ist nur zum Teil durchgeführt worben. Alle 'knswichtigen Betriebe muffen auf Anordnung der

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Frankreich und die Petroleumausbeute in Mesopotamien.

wb. Paris, 19. Juni. Die Kammer beschütz» tigte sich gestern auch mit der Frage von Moffuk. Briand wies darauf hin, daß vor dem Krieg 8u* scheu England und Deutschland ein Abkommen Ut standen habe, nach dem 75 Prozent der Petroleum­ausbeute de» Mossuler Bezirk» England zustand. Nach dem kürzlich zwischen London und Pari» p* standegekommenen Abkommen soll Frankreich die früher Deutschland rugestandene Menge von Ä Prozent erhalten. Tardieu warf der Politik de» Kabinett» El^menceau vor, e» hätte lei den Bee« Handlungen größere Vorteile erlangen können, «M arlckeben lei. ---/l!

sahungSarmee sicher zu stellen hätten, seien nach der Pfalz unterwegs.

Köln, 21. Juni. Der Vorsitzende der inter­alliierten Rheinlandkommissiön Tirard ist nach Pari­gefahren, um in der Angelegenheit der schwarzen Truppen im besetzten Gebiet Millerand persönlich Bericht zu erstatten.

wb. Koblenz, 20. Juni. Die Rheinlandkom­mission hat den Delegierten für den Regierungsb<^irk Düsseldorf und den Kreisdelegierten in Mörs das Recht erteilt, unter Androhung der für Zuwiderhandelnde (gegen die Verordnungen vorgesehenen Strafen für einen Monat alle Versammlungen, Zusammen­künfte, Menschenansammlungen zu verbieten, die die Sicherheit der Truppen zu gefährden geeignet sind und den Aufenthalt aus der Straße zu verbieten.

Ein Ausländer als oberster Richter im Saargebiet?

wb. Saarbrücken, 19. Juni. Die politischen Parteien des Saargebiets haben gegen die Berufung de» Schweizer Profeffors N i p p o l d zum Präsidenten de» Oberlandesgericht» für da» Saargebiet gemeinsam beim Obersten Rat des Völkerbundes in London schrift­lich Protest erhoben und davon eine Abschrift au die Regierungskommission des Saargebietes gelangen lüften. Da das Saargebiet nach wie vor unter der Souveränität des Deutschen Reiches steht, dürfen nur Deutsche zu Richtern ernannt werden. Prof. Nip­pold ist zudend der Führer der deutschfeindlichen Kreise in der Schweiz während des Krieges gewesen.

Kabinettsbildung auf den 15. Juli verschoben werde.

Die Entwaffnung Deutschlands.

wb. Parts, 20. Juni. Die Botschafterkonfe­renz hat heute Entscheidungen festgestellt über die Frage der Entwaffnung Deutschlands. Diese Ent­scheidungen entsprechen denen des interalliierten militärischen Komitees und werden den Regie­rungschefs, die in Boulogne versammelt sind, mit­geteilt. Zu dieser offiziellen Mitteilung bemerkt derTemps", daß das deutsche Heer innerhalb der festgesetzten Zeit, also bis zum 10. Juli, auf 100 000 Mann zurückgeführt werden müsse. Im Falle die deutsche Armee von 100 000 Mann nicht genügen werde, um die innere Ordnung aufrecht zu erhalten, müsse zur Schaffung regionaler.Polizei­truppen geschritten werden.

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tck Die sozialdemokratischen Landritte.

I kg. B er l in, 20. Juni. In der Sitzung der tzchlheitssozialistischen Fraktion wurde mitgeteilt, ch die sozialdemokratischen Landräte Preußens yk; während einer bürgerlichen Reichsregierung

höchst« Ue Sindt Berlin und 93 Vororte umfaßt, unter hinicher Beteiligung statt. Es dürften nach vor- 6nger Schätzung nur 6065 Prozent der Wahl-

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tob. Wien, 21. Juni. Die Korrespondenz Herzog meldet, daß seit gestern um Mitternacht der Boykott aus den Bahnen mit Ausnahme des Personenverkehrs und im Post, Telegraphen- und Telephonverkehr in Kraft ist. Wie verlautet, wurden die Telephonlei- tungen an der Grenze unbrauchbar gemacht. Eine einzige Leitung dient noch dem Telephonverkehr der Regierung und der diplomatischen Vertretungen und Missionen. An Telegrammen gehen nur Siaatsde- peschcn, diplomatische Korrespondenzen und Transit­depeschen.

DieArbeiterzeitung" schreibt: Zum eisten Mal greift die Internationale der Gewerschaften mit einer großen Aktion in die Getriebe der euro­päischen Politik ein. Der Boykott, den die Eewerk- schaftsinternationale über Ungarn verhängt hat, stellt den ersten Versuch dar, die gewerkschaftlichen

17-175. Aus die von Fräulein v. E i e r k e gegrün­dete parteilose Frauenvereinigung entfielen in liefen Bezirken 19 Stimmen. Aehnlich dürft» sich i»s Verhältnis in den Vororten gestalten.

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Erweiterung der türkischen Erfolg«.

wb. Rotterdam, 19. Juni. Au» Konstanti­nopel wird gemeldet: Die englischen Truppe» unter Milner verteidigen da» astatisch« Ufer bet Meerengen, die Franzosen, eine Division und sechs Bataillone algerischer Schützen unter dem Befehl des englischen Generals Wilson, die europäische» Ufer. Die Nationalisten haben ihre Erfolge « c< weitert. Sie werden von Tag zu Tag stärk« und haben bis jetzt Kleinasien außer Jsmitz und die Halbinsel von Smyrna besetzt. Sie wer« den auf 17 500 Mann regulärer und 19500 Man» irregulärer Truppen geschätzt. Im Innern Klein« asieu» sollen sie große Mengen öor Waffen und Munition haben.

wb. P'a r t s, 20. Juni. Havas berichtet ans London, eine Konstantinopeler Depesche de»Weekltz Dispatsch" vom 19. 6. berichte, die Nationalist«! seien in die amerikanische Schule bei Jsmid ehw gedrungen und hätten einige Zivilpersonen, die sich dorthin geflüchtet hätten, getötet. Die englische» Kriegsschiffe setzten die Beschießung der Natio­nalisten fort. Die englischen Truppen nahmen jetzt eine Stellung nördlich von Jsmid ein.

London, 20. Juni. Nach den letzten au» Kleinasien eingetroffenen Nachrichten ist die Lage i» Citicien sehr erst. Es finden zahlreiche Nieder­metzelungen statt. Die Nationalisten richten all« politischen Gegner hin, die in ihre Hand fallen« Auch in Syrien werden die Zustände von Tag z» Tag ernster. Ein Heer von Freiwilligen ist in Bil­dung begriffen. Nach den letzten Berichten des bt« Verbündeten ergebenen Emir Feisal verlangen di» Syrier vollkommene Freiheit. Emir Feisal rät de« Verbündeten, den Friedensvertrag mit der Türket zu ändern.

wb. P a r i s, 19. Juni. (Havas.) WieDailtz Telegraph" meldet, erhielten zwei britische Ba­taillone, von denen eins in Malta, das andere i« Saloniki stationiert ist, Befehl, nach Konstantinopel abzugehen.

wb. Malta, 20. Juni. (Hava».) Ein In­fanterie-Bataillon wurde in aller Eile nach Kon- stantillope! abtransportiert. Kreuzer und alle ver­fügbaren Torpedoboote gingen ebenfalls nach de» Orient in See.

Venizelos stellt das ganze griechische Heer ja». . Verjügung.

Paris, 21. Juni. Wie verlautet, wird sich Venizelos, der an den Beratungen in Boulogne teilnimmt, bereit erklären, daß die griechische« Truppen gegen Mustafa Kemal verwendet werden. Damit die Bedingungen des türkischen Friedensver­trages erfüllt werden, will er das ganze griechisch» Heer zur Verfügung stellen.

Havas meldet aus London:Sunday-Expretz" berichtet, das englische Kabinett habe die Vorschläg» Veniselos' angenommen, griechische Trup­pen zur Verstärkung der britischen und indische, Truppen in die Zone der Meerengen von Konsta» tinopel zu entsenden. J

Schwere Kämpfe am Euphrat.

wb. London, 19. Juni. Reuter erfährt: Außer den Gefechten im Gebiet von Mossul ist « auch am oberen Euphrat in der Gegend von Aloaim zuschwerenKämpsen gekommen. Die Arad« haben sich infolge der Entsendung einer Straf, kolonne zurückgezogen. Die Etrafkolonne kehrt« hl ihre bisherige Garnison zurück, nachdem die Straf- Maßnahmen in angemessener Weise durchgeführf worden waren. Ein kleinerer Aufstand 30 Meile» nördlich von Moflul verursacht« englische Verlust» in Höhe von 30 Mann. Di« Verluste bet Arad«

Bemerkenswert ist, daß in der Arbeiterstadt rxandau wo bereits das Gefamtergcbni» vor»

Folkestone dient einer vorbereitenden Besprechung. Daily Actos" schreibt: Auf der Tagesordnung von Boulogne werden außer der deutschen Entschädigungs­frage noch die türkische, orientalische und russische Frage stehen.. Djie türkische Frageumfaßt die Lage in Anatolien, ferner das Verlangen der türkischen Dele­gierten in Paris nach einer Revision des Friedens­vertrages. Marschall Foch älS militärischer Sach­verständiger und Veniselos werden ebenfalls zu­gegen sein.

wb. Paris, 20. Juni. Millerand traf heute vormittag in Folkestone ein, um von dort am Montag mit Lloyd George nach Boulogne zurückzukehrrn.

Havas bestätigt, datz eS sich bei der Besprechung in Folkestone hauptsächlich um finanzielle Fragen han- dÄn wird, vornehmlich um bi» Entschädigungs- und Wiedergutmachungsfragen, aber auch die russische Frage werde erörtert werden. Der wichtigste Punkt sei, daß daS finanzielle Projekt ohne Rücksicht auf politische und namentlich innerpolitische Erwägungen angenom­men werde. Die russische Frage sei weniger gut vor­bereitet. Sowohl von französischer wie auch von eng- kischer Seite werde zugegeben, daß man auf diesem Gebiet nicht weiterkomme. Man sei überzeugt, daß Krassin nichts bieten könne und seinen Aufenthalt auszudehneu trachte, um zu sehen, wie sich die Sache gestalte, während btt Sowjetregierung ihre Operationen im Orient fortsetze, die für die englische Politik sehr kompromittierend seien. Die Tatsache, daß Marschall Foch auf Ansuchen Lloyd Georges an den Besprechungen teilnimmt, deute an, daß England die militärische Frage aufrollen wollle.

tob. Paris, 20. Juni. Nach einer Londoner Meldung derInformation^ erklärt sich die Plötz- lichkeil, mit der die Zusammenkunft Lloyd George- mit Millerand festgesetzt wurde, aus den türkischen Angelegenheiten. ES werde hauptsächlich von der Lage in Kleinasien die Rede fein, die seit einigen Tagen eine unangenehme Wendung genommen habe.

wb. London, 20. Juni. (Havas.) Nach der Konferenz in Hythe (Folkestone) vom Sonntag nachmittag wurde folgende Mitteilung ausgegeben: Di« französische Regierung stimmt der Ansicht der britischen Regierung bezüglich der bedauerlich^. Langsamkeit zu, mit der die deutsche Regierung di« Bestimmungen de» Versailler Vertrages hinsichtlich der Abrüstung anssührt. Die beiden Regierungen haben gemäß einer gemeinsamen Uebereinkunft be- schloffen, der interalliierten Konferenz von Bo», logne nahezulegen, dem Militärrat Weisung zu er­teilen, Vorschläge zu machen hinsichtlich einer be­schleunigten Ausführung der Bestimmungen des Friedensvertrage», die sich auf die deutsche Ab­rüstung der Mannschaftsbeständ« und de» Kriegs- Materials beziehen.

Verschiebung der Konferenz von Epaa.

wb. Pari», 19. Juni. Wie da»Echo de Paris" mitteilt, bestätigt man, baß di« Konferenz von Spaa wegen der Schwierigkeiten der deutschen

ersund-ffi» Amt zu bleiben haben, da sie nicht den An-

lusbatt bei fltf. r. 10.

die Straßen ziehen Infanterie- und Kavallene- k^rouilicn mit PanzerautoS und Maschinengewehren. Moch ist dieser große militärische Aufwand unnötig, die Bevölkerung ihre Besonnenheit bewahrt.

kg. Karlsruhe, 20. Juni. AuS Spcyer wird Felder: Durch Anschläge gibt die Armeeleitung be- J^t, daß infolge der Gcneralßreikbewegung in der die Verstärkung der französischen Besichungs- notwendig wird. Technisch« Truppen, die in

fefit. die Dentschncitionalen 6082 und die Deutschs Bel!-Partei 5580 Stimmen erhielten eben 7726 der Sozialdemokraten, 1004 der U. S. P., 8070 der Demokraten und 1828 des Zentrums, ,.< j*

DieObtrheMche Zeitung" erscheint sechsmal wöchentlich. Lezugoprei» monailtch »4M 4 Mr, durch die Post 4.20 Mk. Für ausfallend« Nummern infolge Streik, oder . 141 elementarer Ereignisse kein Ersatz. Verlag von Dr. L. Hitzeroth. Druck bet Ilniv.-Buchdruckeret von Ioh. Ang. Koch, Markt 21/23. Fernsprecher 55.

iMnzösifchen Behörden arbeiten. Ebenso die stadtt» men und staatlichen Beamten, denen im Weigerungs- st die ASschiebung auf das rechte Rheinufer ange» iwürde. Die Läden in der Stabt find geschloffen. IJMenMncn verkehren nicht. Dagegen wird der ^N^nöahnverkehr zum Teil aufrecht erhalten. Einzelne Mge sind ausgefallen, während andere verkehren. Wie die Lage während des heutigen Tages gestalten ist noch unbestimmt. Die Ruhe der Stabt wurde HtSends gestört. Die Zeitungen erscheinen nicht.

S ud w ig sh af en, 20. Juni. Llchwigshasen gleicht «rem Heerlager. Alle Anlagen und össentllichen Ge- ^>de sind mit Truppen besetzt. Die wichtigen Punkte

L Tie gestern vorgenommene Wahl zum ersten Land- 1*8 für Groß-Thüringen hatte aus ben 14 größten Mädr-n folgendem vorläufiges Ergebnis: die bereinigten «echieparteien 49 169, die Demokraten 14 521, die ^tchrsieiisfozialisien 31594, U. S. P. 42 242, Kommil- Wb»l 1196, der Bauernbund 1297 Stimmen., Tas Wche Land ist noch nicht vertreten. ,,

Der rtnzeigenpiei» beträgt für die 8aesp. Zelle 75 «fg. und 10'/. «uffchlaa, amtliche KE

und auswärtige 1 Mk., Reklamezeile 3.Ö0 Mk. Jeder Rabatt gilt al, varrabatt. do« OMIi

Bei Auekunft durch die Eeschäftsstell« und Bermittluna der Angebote 26 Psa. 6ee» «ftOA dergebühr. Postscheckkonto: Nr. 5015 Amt Frankfurt a. Main. 192«

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