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Marburg

(Vrachmond.)

Eine Regierung der Mitte

Sowjettuhland ig Persien.

1931

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14, Deutsche Volkspartei 10, Mittelstands- 6, Demokraten 4, Mehrbettösozialisten 26, Unab- t5, Kommunisten 0.

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bag Vertrauen der Arbeiter genieße. Auch aber die Be- setzung des Außenministeriiims wurde lebhaft debattiert:

ten kaufe« kann."

Di« Fraa« btt Aburteilung bte Kaisers. Auf An­frage erklärte der belgische Minister des Aeuhern, daß die verbiindeten. Mächte nicht daran dächten, btn Deut- schey Kaiser tn contumaciam abzuurteilen.

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Keine Einigung in btt Sozialdemokratie.

kg Berlin 17. ^unt. Die im ReichstagsgebSudc seit 'Sonntag flefübrten inoffiziellen Besprechungen »wischen Mehrheitssozialisten und Unabhängigen haben Hn keiner Einig««« geführt. Die Unabhängigen lehnen ein Zusanunfrgehen mit den Mehrheits­sozialisten auch in der Frage der Bekämpfung einer bürgerlichen Reichsregierung im Reichstag ab.

Der erste Zusammentritt des Reichstags.

«ASrW-.W 55. Altin.

..... * 1920

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Seilbädl i 6 - r al, rn besuch, kingr,, «verkehi, ehr aI| fchen ei< berrlich- der Rn« frii<bn Tfen mch i. £p»tt

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Aus dem besetzten Gebiet.

Die Verhaftungen.

W ec wannen bte Deutschnationalen6Sitze, Deutsche Wpartei 7, MittelsiandsMrtei 1 Sitz, Unabhängige 5 es vcrlo r e n Demokraten 9 Sitze, Mehrheltssozial-

hofraten 5.__

Die Regierungsbildung in Braunschweig.

^tdß. Braunschweig, 16. Juni. In der Landes- Sammlung mustie auch heute die Wahl der neuen pbesregierung wegen Beschlugunfähigkeit auf morgen ßriagt werden.

Flensburg wieder frei.

Oberschlesien.

Die Erregung wegen der französischen Uebergriffe.

wL. Breslau. 16. Juni. Rach einer Meldung des Achtuhr-Abendblattes" aus lSletwitz find die dorn- gen Betriebsräte der großen und kleinen Betriebe bet dem franzöfischen Abstimmungspräfekten wegen der französischen Uebergriffe vorstellig geworden. Der Sprecher habe betont, daß die äußerst erregte Kleiwi^r -Arbeiterschaft gewillt sei, falls ihre Bitte um Abyttte -nicht erfüllt werde, zur Selbsthilfe zu greifen, -ver Präfekt habe erklärt, daß sich General Gratier von der Euleutekommifnon in Gloizvitz befinde, um ore Bor,alte -u untersuchen. Er habe weiter den Arbettervertretern mitgeteilt, daß die Schuldigen zum Teil schon verhaket seien und bestraft werden würden. Di« Verletzten wur­de» durch die französischen Behörden ent,chad.gi werden Das Verbot des Wakkeniragens werde dnrchgesuyrr werden.

MW MMeit le Menieti.

Rostock, IS. Juni. Vorläufiges Endergebnis der I Lndura-schwerinscheu Landtaostoahlen vom 13.«.. ^»nationale 71840, Deutsche Volksporter 48 717. ^andspartei 24188, Demokraten 22 202, Mehr- EiielvtAt 128 473, Unabhängige 24 567, Konrmu-

Das deutsch-holländische Abkommen

' wb. Haag, 16. Juni. Der Gesetzentwurf über das holländisch-deutsche Kredit- und Skvht'enabkomme« ist der Zweiten Kammer zugestelli worden In den Erläutern«' gen heißt es:Auf Grund des Abkommens wird Holland

einen zimisüch-u Kredit für Deutschland eröffnen, einen tWi fiOMillionen'Gulden für den Ankauf von Lebens­mitteln holländischen oder niederländisch-indischen Ur siruugs und einen zweiten von 140 Millionen Gulden für den Ankauf von Rohstosf-en. Für beide Kredite ist der Zinsfuß auf «Prozent festgesetzt. Als Unterpfand norden deutsche Schatzauweisungen bis zu einem Betrage \Vn 200 Millionen Gulden bei der Niederländischen Bank deponiert. Tie Rückzahlung des Lebensmittelkredits soll durch Verrechnung mir 25 Prozent des Preises für Kohlen erfolgen, die auf Grund des Abkommens durch Deutschland an Holland geliefert ,verden, mit der Mast- nähme, daß Deutschland nicht mehr als höchstens 20 Millionen Gulden jährlich abzuzahlen braucht. Es rot? damit gerechnet, daß der Lebent-mitteikredit aus diese Weis« in fünf Jahren getilgt kein wird. Der RvbNoff- kr.dit muß spätestens cm 31. Dezember 1921 getilgt sein Hierbei ist nicht bestimmt, daß die Rohstvssr niederlon- dilchen oder niederländisch-indischen Ursprungs sem müs stn, sodaß Teutschlaiw aus btn vorteilhaftesten Marl-

Di« «bfti»»ung in Ofipreuhe«.

wb. D a n z s g, 1«. Juni. Wie verlautet, muß jeder stimmberechtigte Ostpreuße, der bis jetzt noch nicht durch den Abstimmungsbeschlutz feiner Eedurtsgenwlnde in die Liste der Stimmberechtigtcil ausgenommen worden ist, bis spätestens zum 20. 6. bei der für ihn Zuständigen Kontrollkommission für Volksabstimmung schriftlich oder telegraphisch Einspruch wegen nicht erfolgter Ein. rragung in die Liste erheben. Die zuständige Kontroll- kommiision für Volksabstimmung hat ihren sltz >n der Kreishauplstadt desjenigen Kreises, in dem ter 6t» trcsfende Abstimmangsberechtigtn geboren ist. .

Das Kabinett Giolitti.

wb. Rom16. Juni. Das neue Kabinett Giolitti weist folgende endgültige Zusammenstellung ans: vorütz und Inneres: Giolitti, auswärtige Angelegenbette«: Graf Sforza, Kolonien: Rossi, Justiz und Kultus. Ferck, Finanzen: Tedesco, Schatz: Meda, Kntgt Bonomi, Marine: Admiral Serchi, Unterttcht: Troce, öffentliche Arbeiten: Veano, Landwirtschaft: Mich«le, Industrie und Handel: Alefsio. Post un» Telegraphen: Pasoualine Vafsalo, befreite Gebiete: R e i n e k i, Arbeit: L a b r i o l a. Die Minister hab« am Mittwoch vormittag dem König den Eid geleistet.

Rach d'Aununzl» Garibaldi.

wb. Pari«, 16. Juni. Der Neapeler Korrefpo» dent desScho de Paris" meldet feinem Blatte, M Beppino Garibaldi einen Handstreich, ähnlich de«, jenigen d'Annunzios auf Fluni«, auf montentgrtntfch«« Gebiet vorbereite.

Heftige Kampfe anden Dardanellen

Dee Kampf der «ationakffttu.

wb. Paris, 17. Juni. Rach einer Londoner Mel» vung desTemps" wird die Lage an der asiatischen Küste b-r M^renge kritisch. Die türkischen nnHouchfH» schkn Streitkräfte hätten Jsmid angegriffen »rfttflt Kämpfe hätten vor den Verteidigungslinien sta« fuuben Zahlreiche Flüchtlinge feien in Haidar P°s^ angekommen. Rach den letzten Nachrichten Mtte ta englische Garnison noch nicht in den Kampf ^Mearfffen« um dir türk'sch?« Re"icrungstntppeu zu luttenlugeit« die sich auf Jsmid zurückziehen. .

wb Amsterdam, 16. Juni. Wie die «tlwtV* ans Konstantinopel meldet, ist den türkischen Nationa- listen, die in letzter Zeit an Munitionsmangel »n lew« litten, bei der Einnahme ^anti e.n große» Devot mit Artillenemunitton tn die Hande gefallen, d« die Deutsche« im Winter 1917 in der Nähe bet Tunnels errichtet hatten. Weoer die

1919 an ihre Stelle getretenen franzositchen «ffatzun,»' trrrppen hatte« bk Mutiitionsvorräte zerstört.

,An der Küste de« Schwarzen Meere« siebten bte Nationalisten die Kohlenbergwerke von Eregli. fotdertt« von den französischen Besitzern e.ne c^wabgabe und dte Abtretung bestimmter Bergwerke an die nationallMch« Regierung. Zwischen zu Hilfe kommende« FranzÄennch» nationalistische« Trnppen kam es »um Kampfe,4iber desM Ausgang noch nichts bekannt ist.

Ungarn.

wb. Budapest, 16. J-nl. Die Wahlen im Go» biet ienseits der Theist hatten folgender Ergchnis. «e- wählt wurden 11 kleine Landwirte, 4 Mckglte^r d« christlich-sozialen Bereinigung. 2 Parteilose und ^Nnbüw- qkr Friedrichs. Stichwahlen sind tn elf Bezirken «ob» wendig. Sie finden am 20 Juni statt. i

wb Budape st, 16. Juni. Wie die Blätter mel­den hat Deutschland Ungarn 600 Waggon, »ur Durch- ;6f)cuna bet Obstausfuht tut Verfügung,gestelu« ffii« Teil davon ist bereits unterwegs. Die DMause

gönnen. - _____ _____

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In parlamentarischen Sireifen streifen spricht man von '»lornder Liste: Reichskanzler Ma per, Inneres Koch. Auswärtiges v.Rostiz (früher sächsischer Gesandter in Wien), Wirtschaft Tgicdfeld, Finanzen Wirtb. Schatz v.Siemens, Arbeit Stegerwald, Verkehr Gröber, Justiz Heinze, Reichswehr Gcstler.

Frankreich.

«i«t Vereinigung seanzöfifchtt Kaufltutt nutz Intzuftritlltt. -

»«tu 16. Juni. Gtsttrn wurde in Patte eine Vereinigung der ttanMlchen RauUeutt mA >

- ^^Wirklichkeit, um die Beziehungen reich und dem besetzte« Gebiet immer «^t-

und fo die Ablösung von Deutschland 4« betreiben.

|r*t «nzeizenprets beträgt wr dl» J

Donnerstag, 17' Juni « * **

amten ansehen tverde«. I

Ueber die Frakffvnssttzung der Deutschen Volksvarte, | rührt dieBoss. Ztg.": Tie Partei hat, nach längerer D--batte beschlossen, fick, an einer Siegten! na bei Mitte, der das Zentrum uno die Demokraten äuge -gören sollen, zu beteiligen. Sie lehnt es-aber ab. ficgen5 über einer Negierung der alten Koalition, der auch oy I Mehrheitssozialdemokraten angel,ören, von vorrchcreint wohlwollende Neutralität zu beobachten. Sie tvuroe gegen i ein derartiges Kabinett keine prinzipielle Oppotttwn be­treiben, aber fick nicht zu einer Unterstützung durch Neu-> tralität verpflichtet fühlen. In der Fraktwn 'vrack sich die Mehrzahl der Stimmen für ein nicht partetpoli- tisckes. sondern für ein Wir tsch a fts ka btne ti mt-.-

wurde betont, baß cs der Deutschen Bolkspartet ztem- lich gleichgültig sei. welchen Parteien die Mifglreder des künftigen Kabinetts politisch nahestehen, da« aber 4ven darauf gelegt wird, daß die einzelnen Portefeuüles mrt .hervorrageuden Fachleuten besetzt tverdiu. <dr- steres Interesse zeigte sich innerhalb der Deutschen Bolto- chartei mir Mr di- Besetzung des Reichswirtschaftsmtn-.- ««riunts, für bas einstimmig ««er der beten Sachkenner

recht «tt werden. In der gestrtgen Sttzung der Frak­tion ßestand Uebereinstimmung darüber, daß btt neutsch- nationale Fraktion, nachdem durch die Haltung der Sozialdemokraten jede Koalition zwifchett buracrumen Parteien und Sozialdemokraten vereitelt wurde, eine I Relrierunasbildung der bürgerlichen Parteien er- str-ht und zur Mitwirkung habet durchaus bereit i|t. Auch das könnte nicht ohne Op'er der Parteianschauungen fund der Parteiinteressen geschehen. - V

MwMLses chehkim gebattc«. . _, w .

!c5. 2 u d lv s g s h a fc «, 16. ,runt. Dt- Strbt der- ' Vbasr'von Luowigsöasen «ahm gestern nachmittag tn tett besuchten Bersammlungen Stellung gegen dw Ber- H«ftirr:n-en ihrer Führer durch die Franzosen., Sw er- Rgrfe sich damit einverstanden, daß, wenn die Führer fe Freitag abend nicht sreigclassen würden, der G - u e- für das ganze von den Franzosen beschte lebtet Mälz. Hesieu-Nassan, Gaaraebietz erklärt werden

Ll-nsburg, 17. Juni. Die zivette Zone gma Kr» wieder unter großem Jubel der Bevölkerung an mtschkand über. Punkt 12 Uhr wurden bte wer Fahnen

Dache des Flensburger Hofes niebergeholt. Der bch'wcr polizeilich abgesperrt. Als die Fahnen nieder iwn. präsentierten die sranz-sifchen Truppen. Genera tatre, bet die interalliierte Kommisstou ertcat. schritt hFrmtt ab, und die Truppen zogen ab. Dis Pulcktknm «ch ft« eirtidtetbenbeit Augenblick iu Rust aus. das Vteswig-Svlsteiu-Lied intbDeutschland, Deutschland fes alles" wurden gesungen. Plötzlich erschiene« am imst ir zwei kleine fchtesivig-hotsteinsche Fähnchen,-dw « deu Angestellten des Flensburger- Ho-es lteransoesteck' wär- waren. Aus dem jroeitcu Stock des tz.rimber- bM'smfti eilte deutsche Fahne entrollt. Brausenve EZsg erkLlten die Luit. Beim Abmarsch der Akpeumger fo fin Heulen und Jotzlen durch die Menge. Die Fran- Et reklien die Fäuste. Zu ZtmrScnWrir tst es mcht lie- Kptg, Um 12,30 Uhr trafen bte betben Minister Bf-'ct ,'irb Severiug in Flensburg ein. Dicht htven offiziell von den Behörden der Stadt emvrangen. Ü fcnb ihnen zu Ehren ein Frühstück statt. Rachm.ktags «»chtxn die beiden Minister eine Rundfahrt. Hierzu w-r | Press: nicht eingeladen.

Die Abtrennung Nordschleswigs.

i1 t;., Berlin,. Juni. Der Präsident der Ftte- hcc<?itfeten. hat gestern dem Vorsitzenden der deutschen hk^btfeßaticit die offizielle Notisikation der neuen WK-witzfchen Grenze übersandt und mitgeteitt, daß die 8»bimdoten das nördlich der Grenze gelegene Gebiet LL»^r2rk Wveisen würden.

t* Pari». 17. Juni. Rach einet bovasmeLu« nu« Teheran hak die Sowielregierung attf d« Wete oe» Zw« Regier«« in einer Erklärung llran woteet. dte Unternehmung, die die ©oroietrrgttrung eingeleitet vab^ richte sich nicht gegen die Unabhängigkett PsNie"«. iedoch sei e$ notwendig gewesen, die rufftsche Schtsiabtt im tkakvikchen Meere zu schützen. Die Sowietregterung btt» wb. Vertin, 16. Juni. Der Präsident der Rattona - sich, Enseli an dem Tage zu oertoffen, an de« vtrmmmlnng Fehrenbach erläßt folgende^ Bekannt-1 ynQ(,^fingiflfrit Persiens sichergestellt fei unb Persien

machung: Auf Oknnb der Artikel 27 und 180 her Bet-1 unter fremder Beeinstussung steht.

sassung wird der ntugewäblte Reichstag bertiftn. am Dow mi stag. den 24. Juni 1920, nachmittags 8 Uhr zusam-

U* KeDscheiss, 17. Juni. Ein englisches Ttuppen- ifom-nanbo fand in Wermelskirchen in der Wohnung des i-A-tabhSngigen Stadtverordneten ^ackUnrder ein W af- fenlsger von etwa 200 Jnfanteriegewehren und zahl- '»eichen Maschinenaewebren. Die englischen Truppen be- k!sSla-v2hmtcu die Waffen und verhafteten Hackländer. h; Die Zeitungsoerbote.

R wb. D ii f > s l d ö r f, 16. Juni. Im Hinblick auf die tznrch die Besatzungsbchsrden erfolgten Verbote von

: Btttungett int beiegten Gebiet, die mit der Veröffent- i Achtes unfreundlicher Aufsätze über die schwarzen sran- Mschen Truppen Truppen begründet werden, hat der fcerbanb der' rheinisch-westfälischen Presse folgende Er- klsrtms beschlossen: Der Vorstand des Verbandes der ttchrintfch-westtälifchen Presse erhebt Einspruch gegen die ^^r^echtung der freien Meinungsäut;erung, dis durch das jLsrgehen der Rheinlandskommission gegen eine Anzahl ifcto Z-rtungen im besctzien Gebiet erreicht werden soll, s Dir rheinisch-westfälische Presse ruft die Aufmerksamkeit (bei Presse der Welt wach gegenüber der S ch m a ch, dte weißen Rasse zugefügt wird durch die Verwendung Mwarzer französischer Truppen im besetzten Gebiet. Die iMflicht aller unabhängigen Journalisten ist es, die Ver­zechen der Schwarzen wahrheitsgemäß zu schildern und

Gewissen der kulturell hochstehenden Stationen iteOchzurufe« zur Sühne vergangener und zur Verhütun"

England.

Die Perteeibuas der deutsch«, D-mpter ,« fatäUiM, mb. Berlin, 16. Juni. Die englische M'-tär- bi Hörde in Aegypten schickte unlängst seinerzeit au« Palästina vertriebenen. '« mteo.

nitrten deutschen Templer zwangswesse nach Teutschbrud uiw lieb ihnen nicht einmal btt Möglichkeit, ihr tu w.« Lfinblito S>at un»

,ua.6m,n. Sn b. »»>-» I«'" l» emtlga« uti

Mergentheim Versammlungen statt, wonu feierlich

nachdrücklich gegen btt geschehene Zwangsverichickun, e* I auch dagegen pustestrert wurde, daß noch rmurre udet

, o».,w w aaÄ'fi.-ÄÄ

inenzutretrn.

Die Wahlbeieiligung.

f<;. Berlin, 17. Juni. Nach den nunmehr vor­liegenden anNlichen Wahlziffern aus de« Reiche, die nahezu vollständig sind, hat die Wahlbetelliaung an den Reichstagswahle, 82,5 Prozent der Wahlberechtigt«, betragen.

iteN ! M» «M Ittel oder - bk

r. - les tauchten Namen wie Gras Brockd»rff-Ranf|aii

Dr. UfiDBt dis 9lu*5lün$.tt. lunb Admiral v. Hintze auf. Schließlich einigte man

** , ,, trfu-nt rirf. I aber in der Fraktion dahin, sich mit Geheimrat

}tannni iw-..«, ------ Die Bildung des neuen Reichskabinett Simons kinverstandeir zu erklären.

11168. Die Sitze verteilen sich wie folgt. Deutsch j endlich vollziehen zu wollen. Dr. Trtmborn ver 1

Irnnbette, wie bi?©ertnania" f(firei6t. am lDIC StcttUtlQ bCt 2)CUtj(^tt(XttOtt(llCtl

Üften8 Sn, baß für bte Teil- Bon der Michstagstenklion bet Teutfd)nationa(en

nähme dieser Partei an der Regierung, zur Zeit keinerlei! Holksvartei wird mitaeteilt-Seit über elner Woch Aussicht vorhanden ist. Es bli-b also nicht» wettere» tft bte Bildung bet Regierung, bte von der politischen ttbria als da? Augenmerk nunmehr auf dte^Bildung I dringend erforbert und vom deutschen ^olk er-

°ner bürgerlich"» Regierung zu richten. Trim, ^tet wird, um keinen Schritt vottvärts gekommew born brachte in diesem Sinne dem Reichspräsidenten tn die Dentschnationale Fraktion bat sich bis zur Stunde ^ster Linie Fehrenbach als Reichskanzler in Bor- ^iner der mit der Regien-ngsbildung bettauten Herren 'chlag der jedoch, obschon er allen Parteien genehm ist. I mjt dem Ersuchen um Teilnahme an den Verhandlungen elanbte ablehnen zn müssen. Daraus benannte Trim ^wendet Das muß um so mehr befremben, weil durch born in Uebereinstimmung mit Fehrenback und unter bie ^röfsentlickten Erklärungen der Fraktrnn und durch Billigung der ZentmmSsraktion unb des Parteivorstan Lic Haltung, die von deuttchnattonaler Seite seit den d°s den deutschen Geschäftsträger m Baris Dr «-^«^1 Wahlen eingencmmen ist, tne Bereit wall ig kett b^r ftnu'beureu. Dieser Vorschlag fand bie Billigung ^b&trhi irMeht, den «^ürsmste« »es VaterlcmdeS ge- R'LrLnten. der seinerseits sofort telegiapbffck sich' - «*- -

mit einem entsprechenden Angebot an Dr. Motzer wandte^ Neffen Antwort steht zur Stunde noch aus. Die An.unN Dr. Maners roteb morgen in Berlin erwartet Er wirb rreie Hand in der Auswahl seiner Minister te' 'n. (u a^ei natürlich im Sinne der von Trimborn erffblgten Vor- arbeiten treffen, b. 6. ein bürgerliches -Kabinett der

Achte" bilden -das zwar nicht über die Mehrqeii vav «,»«» »*«w* «v~i;-" "ev e mkr

fiat aber eine telche wechselnd mit den Sozialdemo -" unb her Parteiinteressen r.cdr-nen. Diese Opfer an,

ten oder der Deutschnationalen BolkSvart« herbetsühren ^,meti, erscheint der Fraktion, in Hinsicht namens

könnte lich auf die bevorstehende Verhandlung m Spaa um.

Dr Trimborn hat wie ans Kreise« der Deutschen aus bie Gefahr der von radikaler Sette ausd,Üi.l ch

Bolkspartei verlautet, diese zum Eintritt in bie Regie-.^kündigten Versuche gewaltsamen

runaSkoalitton nicht anin-förtert: wobt aber haben Ver-1 ^ssnng als eine unbedingte vaterländische «il dit JBen» b«X£ae? fiä dte Reaien.nnE.mg an sich birfe MtrrM«bf«Je bei b«ii wele«« S«;

.-t^-tteberrinilimmunfi erzielt das I hgudlungen sich mchs erfüllen lassen sollte, so kann da.

schlagen wird, aber durch ihres Vertrauens I Vaffsyartet »«röugefststtt ^rden.

He intMM^barnnfbin von Dr. Trimborn aufaeforbert j | Die mutmaßliche Kabinettsliste, worden, ssas Justizministerium v.t übernehmen, bat aber nach Rücklvrache mit feinet Frakrion darauf verzich te n müssen Es wird angenommen, baß soz'albemokratitche Fachminister wte -z.B. Bauer in der Regierung ver- Meißen werden, da die sozialdemokratische Fraktion sozial, drniokratifche Parteimitglieder als sozialbemokratifche Ve-

F fc5. Mainz. 16. Juni. Wie dieMainzer VoikS- .itissg" ureldet, ist int Snfamutcubaug mit den Verdastun- tn Ludwigshafen der sozialdemokratische Arbeiter-

Westär Grötzner in Mainz durch bie Franzosen verhak tet r-X'tt-en In Wiesbaden würbe;? von den Franzosen M dem sozialdemokratischen Albeiterfekretär Lieser, den- ktedafteur Lindig, Dem Parteisekretär Wüte und dem 'Btanrefifien- Wecks Hairssuchnngeu vorgenommen, wo- kk^'etlich: überall erhältliche. Broschüren beschlagnahm' ......

tedte?:. Der Grund der Hanssuchungen wird von de« l^inirai Wledfe^ld, vorgetchlageii^ wurb^, der an»

Amtliches Derkllndigungsblatt des Kreises Marburg.

Tageszeitung für (das früher kurhessifchej Oberhessen